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Dieses Werk wurde für den kleinen Literaten nominiert Mein Pfand

 
 
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Zinna
Geschlecht:weiblichschweißt zusammen, was


Beiträge: 1723
Wohnort: zwischen Hügeln und Aue...
Das Silberne Pfand Der silberne Durchblick
Lezepo 2015 Lezepo 2017
Podcast-Sonderpreis


Beitrag03.12.2012 00:00
Mein Pfand
von Zinna
eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mein Pfand! Ich will es, jetzt und zügig!
Als Trottel steh` ich hier, als Bettler gar.
Vielleicht macht dich ein Tritt gefügig,
wenn milder Fingertipp vergebens war…?

Mein Hals! Die Ader engt den Kragen.
Du blöder Koloss, wart`, so kriegst du von
mir… Links! Und rechts! Und ohne zagen
ramm` ich die Finger in dich, grabsch` und zupf` den Bon.

Mein Pfand! – Verschluckt vom Flaschenautomaten.

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gold
Geschlecht:weiblichShow-don't-Tellefant

Alter: 69
Beiträge: 6616
Wohnort: Persepolis
DSFo-Sponsor Ei 10


Beitrag03.12.2012 05:27

von gold
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lol  lol  lol

_________________
es sind die Krähen
die zetern
in wogenden Zedern

Make Tofu Not War (Goshka Macuga)

Es dauert lange, bis man jung wird. (Pablo Picasso)
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Aranka
Geschlecht:weiblichBücherwurm
A


Beiträge: 3366
Wohnort: Umkreis Mönchengladbach
Lezepo 2017 Pokapro und Lezepo 2014



A
Beitrag04.12.2012 01:42

von Aranka
Antworten mit Zitat

Vorab Überlegungen zu meiner Bewertung:

Da ich bei zwei Stunden Zeit kein perfektes „lyrisches Gebilde“ erwarte, in dem auch das letzte Wort auf den Prüfstand gestellt werden sollte, kann das Erreichen der 9 Federn nicht unbedingt heißen: alles perfekt!
Meine Erwartung für alle Federn ist: erkennbare „gekonnte lyrische Umsetzung“ der Thematik und vor allem einer Gesamtstimmigkeit. Keine offensichtlichen „Ungereimtheiten“ und die Besonderheit, mit der das gedicht mir sagt, so und nur so konnte ich geschrieben werden.

Ich werde mir die folgenden fünf Fragen zu jedem Text stellen und immer auch ein waches Auge auf die Besonderheiten eines jeden Textes haben, die in den Fragen nicht abgebildet sind.

1. Ist die Umsetzung der Thematik in ein „lyrisches Gebilde“ so gelungen, dass es mich an irgendeiner Stelle erstaunt, berührt oder schmunzeln lässt?
* besonders interessante thematische Aspektsetzung  
2. Sind die erkennbar eingesetzten Stilmittel im Sinne des Gedichtgegenstandes angemessen eingesetzt?
* Raffinierter gekonnter Einsatz
3. Ist eine klangliche Gestaltung erkennbar oder ein „Textton“ und ist er dem Gehalt angemessen und nachvollziehbar?
4. Ist die Sprache angemessen gewählt, sind gewählte Bilder passend?
* eigenwillige unverbrauchte Sprache/Bilder
5. Ist eine sinnvolle überzeugende Gesamtkomposition entstanden?

* Zusatzfedern

Bei aller gewissenhaften Urteilsüberprüfung an Hand von Kriterien gibt es da auch immer noch die „Bauchfeder“, die ich dann vergebe, wenn sich beim ersten Lesen, ganz ohne Grübeln, das Gefühl einstellt: Ja, so muss es sein! Der Text hat mich auf seiner Seite.

So und jetzt mein Kurzkommentar:

1. Thema:
Eine witzige Variante. Gefällt mir, die Idee mit dem Pfandflaschenautomaten.
Das LI im Kampf mit der nie funktionierenden Technik. Eine jedem bekannte Szene mit einem natürlichen Charme zwischen Ungeduld/gespieltem Zorn und Augenzwinkern

2. Sprache/ Ton:
handfest/ gespielt aufgebracht/ passend zur Szene/ kleine eigenwillige Wortsprengsel als Auflockerung: milder Fingertip/grabsch/ zupf / gefällt mir
locker / flockig / mit Leichtigkeit/

3. Reim/Metrik:
Kreuzreim / ganz geschickt gesetzt / liest sich unauffällig / die 2.S erinnert mich in der Machart an Heinz Erhard Texte. Und jetzt stell ich mir das Ganze von ihm perfekt dargeboten vor. Hat was!

Witzig und locker flockig umgesetzt. Ton und Rhythmus, Wortwahl passen.
Ich konnte schmunzeln und mich am gekonnten Handwerk des Textes erfreuen.
Ein ansprechendes kleines Gedicht mit Augenzwinkern.

Ich feue mich, hier einen Text aus der Ecke Humor gepaart mit Reim und erkennbarem Können zu finden. Ich muss hier jetzt einen Bauchpunkt dazugeben.


_________________
"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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Zinna
Geschlecht:weiblichschweißt zusammen, was


Beiträge: 1723
Wohnort: zwischen Hügeln und Aue...
Das Silberne Pfand Der silberne Durchblick
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Beitrag04.12.2012 22:13

von Zinna
pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kurz nach Absenden noch tausend (…etliche) Ideen, hier und da noch zu feilen, doch die Uhr tickte und tickte…

Ich hoffe, es ging den anderen ebenso  : /

LG
Zinna
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Seitenschneider
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 326



Beitrag04.12.2012 22:43

von Seitenschneider
Antworten mit Zitat

Dein Schreibstil und Wortwitz gefällt mir.
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 53
Beiträge: 1310
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


Beitrag05.12.2012 15:05

von Dienstwerk
Antworten mit Zitat

Wie fast jeder weiß, habe ich von Lyrik null Ahnung (hab's ja beim letzten Pokapro versucht und wurde vorletzer, hihi) - aber ich bewerte der Fairness halber trotzdem.

Dabei konzentriere ich mich rein auf mein Bauchgefühl und gehe kräftig in mich. Auf die inhaltlichen Vorgaben gehe ich nicht ein, die wurden ja bereits geprüft. Ob mir der lyrische Text auch beim zweiten oder dritten Lesen vermag, etwas mitzuteilen oder ob die Buchstaben nur nach dem Prinzip der Schönheit ungewöhnlich kreativer Formulierungen aneinandergereiht wurden, hat selbstverständlich Einfluss auf meine vergebenen Federn. Ob sich was reimt oder nicht - nicht. Ich nutze die ganze Bandbreite von 1-9, aber erst, wenn ich alle Gedichte gelesen habe.

Zum vorliegenden Gedicht:

Zitat:
Mein Pfand! Ich will es, jetzt und zügig!
Als Trottel steh` ich hier, als Bettler gar.
Vielleicht macht dich ein Tritt gefügig,
wenn milder Fingertipp vergebens war…?

Mein Hals! Die Ader engt den Kragen.
Du blöder Koloss, wart`, so kriegst du von
mir… Links! Und rechts! Und ohne zagen
ramm` ich die Finger in dich, grabsch` und zupf` den Bon.

Mein Pfand! – Verschluckt vom Flaschenautomaten.


Haha, das ist lustig. Pfand mal anders. Eigentlich nicht anders, sondern genauso, wie es tagtäglich im wahren Leben passiert. Nur, hat er/sie den Bon nun oder nicht? Ich gehe mal davon aus, dass der Bon-Bettler/Grabscher männlich ist. Sehr gern gelesen und geschmunzelt. Befederung erfolgt ganz zuletzt.

LG, Ana
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Beobachter
Klammeraffe


Beiträge: 728



Beitrag05.12.2012 18:35

von Beobachter
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Oh, ja. So müssen Gedichte sein (finde ich!). Verständlich, witzig, sprühend vor Leben und sich reimend. Danke!

_________________
Stil ist die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt.
- Jean Cocteau
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dürüm
Wolf im Negligé

Alter: 45
Beiträge: 774
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Vorlesbar I


Beitrag05.12.2012 22:22
Re: Mein Pfand
von dürüm
Antworten mit Zitat

Guy Incognito hat Folgendes geschrieben:
Mein Pfand! Ich will es, jetzt und zügig!
Als Trottel steh` ich hier, als Bettler gar.
Vielleicht macht dich ein Tritt gefügig,
wenn milder Fingertipp vergebens war…?

Mein Hals! Die Ader engt den Kragen.
Du blöder Koloss, wart`, so kriegst du von
mir… Links! Und rechts! Und ohne zagen
ramm` ich die Finger in dich, grabsch` und zupf` den Bon.

Mein Pfand! – Verschluckt vom Flaschenautomaten.


Witzig. Rasant. Metrisch korrekt. Klasse.

So macht Lyrik richtig Spaß.

Einer der besten Beiträge in diesem Bewerb. Oberes Drittel auf jeden Fall!

Gruß
Kerem


_________________
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde)
Der Willige wird vom Schicksal geführt. Der Störrische geschleift.
(Seneca)
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 53
Beiträge: 1310
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


Beitrag06.12.2012 01:02

von Dienstwerk
Antworten mit Zitat

Meine Befederung in der Lyrik im Überblick:

0x 1
2x 2
5x 3
2x 4
1x 5
1x 6
2x 7
0x 8
1x 9

LG, Ana
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MrPink
Geschlecht:männlichLyromane

Alter: 51
Beiträge: 2797
Wohnort: Oberbayern
Der Bronzene Wegweiser


Beitrag07.12.2012 10:22

von MrPink
Antworten mit Zitat

Bisher mein Favorit. Bei den Gereimten.

_________________
„Das Schreiben wird nicht von Schmerzen besorgt, sondern von einem Autor.“
(Buk)
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 32
Beiträge: 7629



Beitrag08.12.2012 01:07

von Nihil
Antworten mit Zitat

→ „Mein Hals! Die Ader engt den Kragen.“
Autsch! Wenn ich mir vorstelle, wie die Hauptschlagader sich noch über den
Hemdkragen spannt und dem lyrischen Ich hier die Kehle zuschnürt, kann ich sogar
verstehen, dass es hier so emphatisch ausrufen muss. Allerdings ist mir die Sprache
gemessen am Inhalt sehr fehl am Platz. Meinen Humor trifft leider weder die Situation,
noch die Beschreibung. Es wird versucht, im hohen Stil etwas Alltägliches zu beschreiben,
Das gelingt leider nicht einwandfrei, etwa wenn der Pfandflaschenautomat als Koloss
beschrieben wird, was nicht ins Metrum passt. „Jetzt und zügig“ im ersten Vers schließen
sich gegenseitig aus. Und grabschen und rammen stehen dem hohen Stil dann auch
noch im Wege.

Die Kombination aus Sprache und Handlung hat für mich den Effekt, dass ich denke,
hier wurde künstlich etwas aufgebläht, das nicht so viel hergibt, wie es sollte. Zugute
halten muss ich allerdings, dass das Thema zwar durchaus naheliegend ist, aber we-
nigstens nicht von Liebe oder einem verpfändeten Herz gesprochen wurde. Die Idee
ist insofern etwas Eigenes, als sie bewusst etwas Einfaches in den Vordergrund stellt,
nur leider, leider muss das in dieser seltsamen Sprache erzählt werden.

Unterm Strich ist das leider nicht meins.
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crim
Geschlecht:männlichsex, crim & rock'n'roll


Beiträge: 1328
Wohnort: München
Die lange Johanne in Gold Lezepo 2015
Pokapro und Lezepo 2014 Pokapro VII & Lezepo V



Beitrag08.12.2012 11:31

von crim
Antworten mit Zitat

Es ist lustig und kurzweilig. Mehr weiß ich hier nicht beizutragen. Sechs Federn.

LG Crim
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crim
Geschlecht:männlichsex, crim & rock'n'roll


Beiträge: 1328
Wohnort: München
Die lange Johanne in Gold Lezepo 2015
Pokapro und Lezepo 2014 Pokapro VII & Lezepo V



Beitrag08.12.2012 12:03

von crim
Antworten mit Zitat

Ich habe leider meine Wertung bei diesem Gedicht nach unten korrigieren müssen, um es besser in mein Gesamtbewertungskonzept einzubauen. Ich habe festgestellt, dass ich bei vielen anderen Texten im Nachhinein mehr für mich gewonnen habe, als hier. Ob nun emotional oder im Sinne von interessanten geistigen Ratterns. Mein Kommentarschnellschuss hier tut mir leid und ich muss Richtung vier Federn gehen.

LG Crim
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OrangeHair
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 52
Beiträge: 109
Wohnort: Wien


Beitrag08.12.2012 17:37

von OrangeHair
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Herrlich, der letzte Satz löst alles auf! Super gemacht!

LG Orange
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Nina
Geschlecht:weiblichDichterin


Beiträge: 5352



Beitrag08.12.2012 21:50

von Nina
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Mein Pfand

Puh, das lärmt, Dein Gedicht. Hab mir grad mal ein paar Ohrenstöpsel rein gemacht. Die Ausrufezeichen finde ich zu laut für den Bettler. Der Trottel, ja, zu dem passen sie wieder. Ist insgesamt nicht meine Form, die Du hier umgesetzt hast auch die Sprache ist mir zu aufgeregt – auch wenn das mit dem Inhalt korrespondiert. Vielleicht muss das also genau so sein. Andererseits finde ich die Idee ziemlich gut, allein mag ich die Umsetzung nicht. Das versetzte „mir“ wirkt störend auf mich, da ansonsten die Zeilen für sich da standen, sinnvoll da standen. War vermutlich eine Tonsache, oder? Auch das Wort "Fingertipp" wirkt hier fremd. Federn gibt’s im nächsten Durchgang.


_________________
Liebe tut der Seele gut.
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Stimmgabel
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Beiträge: 4383
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



Beitrag09.12.2012 00:18

von Stimmgabel
Antworten mit Zitat

-

Mein Pfand! Ich will es, jetzt und zügig!
Als Trottel steh` ich hier, als Bettler gar.
Vielleicht macht dich ein Tritt gefügig,
wenn milder Fingertipp vergebens war…?

Mein Hals! Die Ader engt den Kragen.
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Mein Pfand! – Verschluckt vom Flaschenautomaten.

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Die Idee find ich humoresk gut Smile die erste Strophe ist ebenso gut gelungen,

aber dann,
ab S2 wirds mMn inhaltlich und rhythmisch sehr holprig, schade  Embarassed  / Auch der hierin gekämpfte Zuschnitt auf die Endreime gelingt nicht mehr so recht.

Gruß Stimmgabel

-


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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jim-knopf
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Beiträge: 4488
Wohnort: München
Das Goldene Pfand DSFo-Sponsor
Goldene Feder Lyrik


Beitrag09.12.2012 13:19

von jim-knopf
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hallo unbekannter
(auch wenn ich in deinem fall eine deutlich ahnung habe, wer du sein könntest)

ganz kurz vielleicht: ich finde den text gelungen.
er ist witzig, ja. kurzweilig. und auch metrisch einwandfrei gemacht.
der koloss geht metrisch durch. lese ich sogar als gekonnt eingesetztes stilmittel.

dass ich keine jubelsprünge mache, kannst du mir trotzdem verzeihen?
ich würden den text vor allem als solide bezeichnen.
und er ist eine willkommene abwechslung gegenüber vielen den anderen wettbewerbstexte.

daher gibt es von mit 6 federn.

gruß
roman


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Ich habe heute leider keine Signatur für dich.
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last-virgin
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 71
Beiträge: 596
Wohnort: Berlin


Beitrag10.12.2012 10:49
mein Pfand
von last-virgin
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Hallo,
gefällt mir gut, Dein Gedicht:-).
Humorvoll, nachvollziehbar  und - selbst schon erlebt!

Danke

last-virgin


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Das "Ganze" ist mehr als die Summe seiner Einzelelemente.
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 29
Beiträge: 2097
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


Beitrag10.12.2012 21:00

von femme-fatale233
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Laughing

Was für ein Klamauk. Also anfangs dachte ich, was für ein Pathos, was für ein Scheiß, aber die Pointe ist wirklich super! Ach, das mag ich.
Nach oben
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lupus
Geschlecht:männlichPapiertiger

Alter: 54
Beiträge: 4162
Wohnort: wien



Beitrag11.12.2012 11:54

von lupus
Antworten mit Zitat

ein Scherz wird hier in ein Gedicht gezwängt
es wird gereimt auf Teufel komm raus
die Metrik leidet die Sprache auch (v.a. in S2 ... ab Wart))


aber: die Pointe sitzt perfekt


_________________
lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

-------------------------------------------------------
"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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Gast







Beitrag13.12.2012 22:21

von Gast
Antworten mit Zitat

Bin humoristischen Gedichten gegenüber immer ein wenig skeptisch, das hier ist schon ziemlich witzig, die Idee mit dem Flaschenpfand ist süss. Der Text leidet jedoch unter den abenteuerlichen Zeilenumbrüchen smile

Lorraine
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adelbo
Geschlecht:weiblichReißwolf


Beiträge: 1889
Wohnort: Im heiligen Hafen


Beitrag14.12.2012 16:19

von adelbo
Antworten mit Zitat

Hallo Inka/o

Das ist keine schlechte Idee die Vorgabe umzusetzen. Gefällt mir ganz gut. Klingt ein wenig nach Loriot oder Eugen Roth.

Freundliche Grüße

adelbo


_________________
„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

Bertrand Russell
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