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Rückblende


 
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Terhoven
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 380



BeitragVerfasst am: 06.05.2018 19:00    Titel: Rückblende eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

"Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie recht herzlich auf unserem Ausflug. Vielen Dank, dass Sie der Firma Semper Touris ihr Vertrauen und Ihre Zeit gewähren.

Es gibt nur eine Regel, an die Sie sich halten müssen. Steigen Sie nicht aus. Sie wollen doch gewiss sein, dass wir die Vergangenheit nicht verändern. Wenn wir auch nur einen Schmetterling zerquetschen, werden wir bei der Rückkehr nicht mehr in unserer Zeitlinie landen.

Bitte halten Sie sich an diese einfache Regel. Wir hatten schon einige Gäste, die Ausflüge dieser Art als kreative Methode des Neuanfangs gewählt hatten. Seien Sie sich dessen gewiss, wenn Sie auch nur einen Fuß vor die Tür der Zeitkapsel setzen, landen wir alle im Abfallkübel der Geschichte. Ein Neuanfang des Einzelnen ist in diesem Fall nichts weiter als kollektiver Selbstmord.

Aber jetzt zu unserer eigentlichen Attraktion. Bitte sehen Sie nun alle aus dem Panoramafenster. Harald Juhnke wird uns in seinem Wagen in exakt einer Minute passieren. Er kommt gerade von einem Engagement in Heringsdorf. Dort hat er den Hauptmann von Köpenick rezitiert und ein Wiener Schnitzel gegessen. Jetzt ist er auf dem Weg zu seinem Hotel."


40 Augenpaare waren auf die Nacht gerichtet. Die Zeitkapsel, die über einem leeren Grundstück schwebte, neigte sich ein wenig der Hauptstraße zu. Tatsächlich! Ein Wagen kam die Straße entlanggefahren. Hunde bellten. Der Wagen verlangsamte seine Fahrt. Dann fuhr er weiter. Nach wenigen Minuten kam der Wagen zurück.

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lebefroh
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 38
Beiträge: 350
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee finde ich gut, aber man hätte sicher viel mehr daraus machen können.
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Michel
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1991
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Passagiere in einer Zeitkapsel, vor dem Aussteigen wird gewarnt, das hat dann aber keine Konsequenz innerhalb der kurzen Geschichte. Dann überfliegt man Harald Juhnke - und fertig. Keine wirkliche Gefahr, keine Entwicklung, vor allem: Kein Ende. Auto ganz korrekt am Ende, die Aufgabenstellung wird dabei nicht ausgearbeitet, sondern wörtlich zitiert. Sorry, aber ist mir insgesamt zu einfallsarm.
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 26
Beiträge: 2087
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Herrlicher Schmarren Laughing
Vor allem, Harald Juhnke? Von dem kommt ja eines meiner absoluten Lieblingszitate "Meine Definition von Glück: Keine Termine und leicht einen sitzen" ...
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3203

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ähem. Eine Gruppe Zeitreisende darf Harald Juhnke gucken. Also noch nicht mal, denn er sitzt ja im Auto.
Das ist alles?
Das ist ein bisschen arg wenig. Da hilft es auch nichts, dass immerhin ein Schmetterling drin vorkommt.
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2752

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 15.05.2018 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

just points smile

Schöner Text. Bist bei mir auf Platz 2.
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 38
Beiträge: 1240
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 15.05.2018 21:05    Titel: Re: Rückblende Antworten mit Zitat

Ein DSFo-Insider Wettbewerbstext, also.
Nicht schlecht, wenn der Leser/die Leserin, die Hintergründe kennt. Die Frage ist, ob Text für sich existieren und sprechen könnte?
Un-Gewissheit wird angesprochen, oder eher als "gewiss" ausgesprochen, aber das Thema wird im Text nicht spürbar.

Postkartenprosa hat Folgendes geschrieben:
40 Augenpaare waren auf die Nacht gerichtet. Die Zeitkapsel, die über einem leeren Grundstück schwebte, neigte sich ein wenig der Hauptstraße zu. Tatsächlich! Ein Wagen kam die Straße entlanggefahren. Hunde bellten. Der Wagen verlangsamte seine Fahrt. Dann fuhr er weiter. Nach wenigen Minuten kam der Wagen zurück.[/justify]


Ich finde den Schluss nicht schlecht, weil er sich, obwohl er fast wie ein Diktat der Wettbewerbsvorgaben wirkt, doch irgendwie zum Text zugehörig anfühlt.
Solltest du dafür Punkte bekommen?
Nein. Sagt mir mein Gefühl.


_________________
hast du den luftblick
hast du den erdenblick oder
den fuchsblick_
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6031
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 15.05.2018 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Das wollte ich erst gar nicht fertig lesen. Zukunftsgeschichten sind nicht so meins.
Aber dies finde ich lustig. Und wunderbar kurz.

Was es mit dem Wagen auf sich hat, bleibt ungewiss.
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d.frank
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 913
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 15.05.2018 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Und wenn wir schon zeitreisen, dann nur, um Harald Junke zu sehen. Laughing
Was will uns der Autor damit sagen?
Ich weiß es nicht. Embarassed
Gibt es da was?
Klingt mir eher nach spontanem Einfall und wo ist denn die Küstenstadt? Ich denke, andere haben sich da mehr Mühe gegeben. Wink


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 46
Beiträge: 1983
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 16.05.2018 02:19    Titel: Antworten mit Zitat

Vorweg: Ich interpretiere Un-Gewissheit als zweideutig, einmal eine Ungewissheit (nicht wissen, was kommt oder los ist) und eine Un-Gewissheit wie Un-Ding (oder wie cummings das "un" in seinen Gedichten benutzt hat), also eine schlimme Gewissheit.

Hallo Inko,
mal eine Zeitreisegeschichte, okay, endlich mal was anderes. Aber wie alle Zeitreisegeschichten mit starken Problemen behaftet:

Zitat:
Wir hatten schon einige Gäste, die Ausflüge dieser Art als kreative Methode des Neuanfangs gewählt hatten. Seien Sie sich dessen gewiss, wenn Sie auch nur einen Fuß vor die Tür der Zeitkapsel setzen, landen wir alle im Abfallkübel der Geschichte. Ein Neuanfang des Einzelnen ist in diesem Fall nichts weiter als kollektiver Selbstmord.
Das ergibt irgendwie keinen Sinn. Wenn das schon Leute gemacht haben, wieso existiert dann überhaupt noch eine Zukunft, aus der man zurückreisen könnte, wenn die Folgen so fatal sind?

Zitat:
Steigen Sie nicht aus. Sie wollen doch gewiss sein, dass wir die Vergangenheit nicht verändern. Wenn wir auch nur einen Schmetterling zerquetschen, werden wir bei der Rückkehr nicht mehr in unserer Zeitlinie landen.
Bei einem angenommen Butterfly-Effect dürfte schon die Anwesenheit der Zeitkapsel (zusätzliche Betrachter auf Quantenebene, Luftstromveränderungen durch zusätzliches Objekt) die Zeitline unterbrechen.

Die Szene ist unverändert da, aber das ist auch alles. Du traust dich nicht, etwas mit der Szene zu machen, ihr einen Mehrwert zu geben. Lieber auf Nummer sicher gehen? Was ist aus Juhnkes "nie die goldene Mitte, immer volles Risiko" geworden? (Shit, jetzt habe ich 'nen Ohrwurm…)

Apropos Juhnke, warum er nun zurückfährt, ist das die Ungewissheit? Sorry, das eigentliche Thema sehe ich leider nicht umgesetzt, von daher wohl eher keine Punkte.

beste Grüße,
Veith


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally scare people …
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3872

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 17.05.2018 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist halt schon echt ganz lustig. Reisende aus der Zukunft beobachten eine Fahrt Harald Juhnkes vom Mittagessen ins Hotel. Die Umkehr des Wagens könnte ihrer aller Tod bedeuten, indem sie entdeckt werden und damit ins Raum-Zeitgefüge eingreifen, aber das bleibt völlig offen. Thema und Vorgaben sind hier stimmig verarbeitet und wirklich wesentlicher Bestandteil der Geschichte, einer schlichten Geschichte ohne viel Ballast. Das Format ist gut ausgenutzt, unaufdringlicher Humor. Gefällt mir.
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VwieMargarita
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 35
Beiträge: 60
Wohnort: Remarque-Stadt


BeitragVerfasst am: 18.05.2018 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Oh super geschrieben. So eine Reise möchte man gleich miterleben.

_________________
"Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben".
J.W.v.G
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 59
Beiträge: 1921
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 19.05.2018 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Zeitkapsel für Touristen. Schöne Idee. Doch etwas unglaubhaft, dass so wichtige Informationen, wie das Verbleiben aller im Nichts, wenn jemand aussteigt, erst während der Reise, gewissermaßen durch Mikrophon im Reisebus, bekannt gegeben werden.
Vorgaben: Das leicht Bedrohliche, wie ich die Vorgaben-Szene verstanden habe, fehlt. Die Touris schauen zu, wie Harald Juhnke vorbeifährt. Ist das für sie spektakulär? Das der Wagen zurückkommt, erscheint, wie zum Schluss noch schnell hingeschrieben, ohne Zeit für eine Andeutung der Erklärung.
Sorry, ich glaube, das gibt keine Punkte.


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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traumLos
Schreiberling


Beiträge: 292



BeitragVerfasst am: 20.05.2018 05:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, ich weiß nicht wer.

Das Tolle an dieser Geschichte ist die Idee der Zeitkapsel. Dem Un:Gewissen in der Vergangenheit, quasi dem scheinbar bekannt Gewissem begegnen.

Ja und dann besteht der Text zu zwei Drittel aus der Erläuterung der aus vielen Serien und Blockbustern bekannten Risiken bei Zeitreisen. Und möglicherweise Harald Juhnke, der behaupterweise ein Schnitzel ist. Völlig im leeren Raum und sinnfrei fährt der Wagen vorbei und kehrt zurück.

Zudem ist die Szene sehr auseinander gerissen.

0 Punkte


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Meine Beiträge geben nur meine Meinung wieder. Jede Einbeziehung realer oder fiktiver Personen wäre nur ein Angebot. Zwinkersmiley
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gold
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger

Alter: 66
Beiträge: 6033
Wohnort: Persepolis
DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 20.05.2018 16:04    Titel: Re: Rückblende Antworten mit Zitat

Zitat:
Harald Juhnke wird uns in seinem Wagen in exakt einer Minute passieren. Er kommt gerade von einem Engagement in Heringsdorf. Dort hat er den Hauptmann von Köpenick rezitiert und ein Wiener Schnitzel gegessen. Jetzt ist er auf dem Weg zu seinem Hotel."


Ich schmeiß mich weg. Zunächst kommt der Text als seriös sciencefictionmäßig, philosophisch daher und dann schwenkt er um. Super Persiflage! Laughing
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 981



BeitragVerfasst am: 20.05.2018 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Aha. Jetzt haben wir also auch einen Schmetterling. Very Happy
In einem Science Fiction. Und Science Fiction finde ich eine tolle Sache. Und eine lebendige Schreibweise hast du, unbekannter Autor, auch.

Aber dann reichte es bei mir doch nicht für die ersten Zehn. So recht gepackt hat mich die Geschichte nicht. Dies hat sicher mit meinen Lesevorlieben zu tun.

Dazu stoße ich mich etwas an einer Ungereimtheit: Haben vorherige Besucher nun die Vergangenheit verändert oder nicht. Wenn ja, wieso findet dieses Event trotzdem statt? Also haben nun einige oder haben sie nicht? Und haben sie die Vergangenheit verändert?  Bei mir?  
Die Episode um Harald Juhnke gibt mir nichts.
Trotz toller Idee, mir fehlt das was.
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4399
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 20.05.2018 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hallo Inko,

sehr kurz dieses Stück Wink  ... sind verschiedene Teilnehmer in einer Zeitreise-Kapsel; wird offiziell betont, dass das Verlassen während dieses Zeittrips verboten sei, da damit irreal die Zeitzuordnung dieser Passagiere allesamt in Unordnung gebracht werden würde.

Kündigt der Reiseleiter in wenigen Momenten Harald Juhnke an, als Vorbeireisender in einem Auto [aus dem Panoramafenster der Kapsel sichtbar ] ... fährt tatsächlich ein Wagen vorbei, verlangsamt, fährt vorbei und kommt wieder zurück. Mehr ist nicht zu sehen.

Ein interessanter mini_Text  / wird hier die Zeitreise-Illusion derart schmackhaft gemacht, als könne man darin Verstorbene an der Kapsel vorbeifahren sehen ... wäre das für diese Reise ein zielwerter Grund ... bleibt's letztlich bei dieser Illusion,

keine Reaktionen der Reisenden über dieses Nebel-Auto.

Ein feines Gaukelszenario, das im Text in jene zeitreisende Abstrusion führt; letztlich mMn ein Abbild über all die passierenden Gaukeleien im hier-zeitigen Normal ... würde die Einredung vieler, zumindest nicht weniger letztlich mehr Wert sein als jedes Real real sein kann, ist?

Inko, habe ich gerne diese Psycho_Verschiebung von Realität und Surreal gelesen, drüber nachreflektiert, Gruß Stimmgabel ...

-


_________________
Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Malaga
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 753



BeitragVerfasst am: 21.05.2018 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Kein Renner, aber nette, solide kleine Umsetzung des Themas.
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 670



BeitragVerfasst am: 21.05.2018 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Originelle Idee (wobei ich glaube, dass ich sie bei Bradbury zuerst gelesen habe (oder war's Asimov?), und zwar inklusive des Schmetterlings), aus der mehr hätte werden können. Hier fehlt mir die Spannung, die eigentliche Geschichte derer, die in der Kapsel sitzen. Und - okay, vielleicht finde ich es nur einfach nicht - das Thema fehlt mir auch.

Einhaltung der Vorgaben:
Szene: ja
Thema: nein
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Aneurysm
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 474



BeitragVerfasst am: 21.05.2018 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist einer von vielen Texten in diesem Wettbewerb, die ich mittelmäßig finde, obwohl ich ihnen keine handwerklichen Fehler nachweisen kann. Ist ja eine ganz lustige Idee, über eine Zeitreise zu schreiben – mehr aber nicht.  Der Text nutzt nicht einmal die Hälfte der erlaubten Wörter, was auf mein größtes Problem mit ihm hindeutet: Hier wird nur eine gute Idee in knappen Worten auserzählt, zu wenig für eine Kurzgeschichte aus fünfhundert Wörtern. Und trotz der Kürze sehe ich Stellen, die meines Erachtens gestrichen werden könnten. Der Witz mit dem Schmetterling gefällt mir, aber mir fehlt etwas, das mich zum Text zurückkehren lässt, statt kurz zu lachen und mit dem nächsten weiterzumachen.

Am Ende hat es leider nicht für einen Punkt gereicht.
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Amarenakirsche
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 26
Beiträge: 206
Wohnort: tief im Westen


BeitragVerfasst am: 22.05.2018 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee mit der Zeitreise gefällt mir. Außerdem schreibst du sehr flüssig und routiniert.
Durch deine Erzählperspektive wirkt es jedoch wie eine reine Beschreibung der Handlung und ich hatte nicht das Gefühl, dass dort viel passiert.
10 andere Texte haben mir persönlich besser gefallen, deswegen gibt es leider keine Punkte von mir.
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Akiragirl
Geschlecht:weiblichDünnhäuterin

Alter: 29
Beiträge: 5602
Wohnort: Leipzig
Der goldene Spiegel - Prosa DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 23.05.2018 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Aufgrund von Zeitmangel kann ich leider allen Texten, die keine Punkte von mir bekommen haben, nur ganz knapp in Stichpunkten wiedergeben, warum sie mich nicht überzeugt haben. Ich hoffe, niemand nimmt mir das übel.
- prinzipiell nette Idee, hätte aber deutlich mehr Raum gebraucht, um zu funktionieren
-der Witz, die Zeitkapsel für so einen Schwachsinn zu nutzen, ist okay, trägt aber nicht die Geschichte, weil ihm viel zu wenig Raum gegeben wird. Sowas kann nur in länger funktionieren
- so bleibt man sehr fragend zurück


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"Man bereut nicht, was man getan hat, sondern das, was man nicht getan hat." (Mark Aurel)
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