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Ausbooten


 
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Michel
Geschlecht:männlichBücherwurm

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Das bronzene Bühnenlicht Das goldene Niemandsland
Der silberne Durchblick Der silberne Spiegel - Prosa


BeitragVerfasst am: 15.09.2019 19:00    Titel: Ausbooten eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Endlich hast du die Vorbereitungen hinter dir, das Zusammenstellen der Ausrüstung, das Einstellen des Kinnriemens am Helm, die Suche nach der passenden Spritzdecke und den Neoprenschuhen, das Zusammenlegen von Long John und Jacke in der Sporttasche, hast den Proviant wasserdicht verstaut, Boot und Paddel aufs Auto gewuchtet, bist zum Treffpunkt gefahren, hast wieder einmal den ganzen Zirkus mitgemacht, vier Autos zur Ausstiegsstelle, zwei zurück, zehn Liter Super verfahren, um dreieinhalb Stunden die Natur zu genießen, hast dich in Neopren gezwängt, den Helm unter dem Kinn verzurrt, das Boot zum Einstieg geschleppt, während die Spritzdecke um die Hüften wippte wie ein frivoles Lolitaröckchen, hast darauf gewartet, dass Heerscharen anderer Kanuten vor dir einbooten, hast den ersten Liter Schweiß ins Neopren vergossen, schließlich dein Boot an den Rand des Flusses gewuchtet, den Gummirand der Spritzdecke über den Wulst am Einstieg gezogen und das Paddel gegriffen.

Jetzt ruckst du mit kräftigen Hüftstößen wie in einem lächerlich ungelenken Orgasmus das Boot nach vorn, bis der Bug im Wasser verschwindet, es im Auftauchen teilt, bis ein glasklarer Schwall beidseits im Fluss verschwindet, du zelebrierst den Moment, in dem kein Kies mehr unter dem Boden schürft, in  dem die Strömung nach dem Boot greift, es schwebt, es schaukelt, nicht mehr mit dem Land verbunden, sondern frei, sich in alle Richtungen zu drehen, und doch ein Sklave der Strömung und deiner Paddelschläge, die es aus dem Kehrwasser treiben, den Bug in die Strömung treiben, hohe Paddelstütze, Aufkanten, es dreht dich und das Boot flussabwärts, du beobachtest, wie die Perspektive in Bewegung gerät, wie sich die Bäume und Felsen des Hintergrunds gegeneinander verschieben, während die ersten neckischen Wellen gegen den Rumpf platschen, es riecht nach Wasser und warmem Plastik, der Aluminiumgriff des Paddels liegt kühl in der Hand, zweite Paddelstütze führt das Boot über die Wende ins Kehrwasser, Warten auf die anderen.

Zwei Schläge bringen das Boot zurück in die Strömung, hohe Paddelstütze, im Kopf den Singsang des Kajaklehrers aus dem Salzburger Land, „Schwingende Technik“, du nimmst dir vor, heute Abend den Muskelkater genau an den richtigen Stellen zu spüren, setzt präzise Schläge – noch –, verfolgst die zwei Strudel, die links und rechts der Kante des Paddelblattes folgen, spürst den Widerstand des Wassers in der Hand, die Beschleunigung, siehst Kiesbänke und Felsen vorbeigleiten, darüber sonnenbeschienener Bergwald und ein blasser Himmel, das Wasser spätsommergrün in den Gumpen, kalt und klar über der Hand, zu tief eingetaucht, denk daran, schwingende Technik, mit jedem Schlag fährt der Bug die nächste Kurve einer endlosen Schlangenlinie nach, von fern die Rufe der Gruppe vor dir, das Flussbett wird flacher, enger, das Wasser beschleunigt, schießt dem ersten Katarakt entgegen, Felsen lugen aus dem Wasser, glänzend wie die Rücken von Walen, ziehen lange Wirbel nach, husch, lautlos vorbei, flussabwärts wird das Rauschen lauter, vor dir teilt massive Verblockung den Fluss, du hältst dich an den breitesten Arm, siehst die Prallwand aus nacktem Fels, siehst keinen Schaum, Gefahr, womöglich unterspült, du lenkst auf die Innenseite, weg von der Strömung, energische Züge, schwingende Technik, wo ist das nächste Kehrwasser, da ist kein Kehrwasser, weiter, durch, unten wirst du  warten, da ist die Stufe, der Bug schießt über die Kante hinaus, neigt sich abwärts, da ist der Fall, jetzt, genau für diesen Moment hast du gelebt.

Kalter Schaum kocht bis zur Schulter, Durchziehen jetzt, schwingende Technik, du spürst den Zug der Walze, die dich hineinsaugen will, schneller jetzt, das ist kein Spielplatz hier, noch zwei, drei Schläge, der Zug lässt nach, macht dem Triumph Platz, gewonnen, am liebsten gleich noch einmal, aber da kommt flussabwärts noch genug, das Wasser zerrt dich weiter, du hast vergessen zu paddeln, schwingende Technik, verflucht noch mal, da, Kehrwasser, hohe Paddelstütze, Aufkanten, die Strömung schiebt dich hinein, Kies kratzt unterm Bug.

Du wartest auf die anderen, doch niemand erscheint oben am Fall, wo bleiben die, ist doch komisch, dachten die, du brauchst so lange, um aus dem Katarakt, ach da, endlich, da kommt einer, verdammt, das Boot schwimmt kieloben, keines, das du kennst, warum eskimotiert der nicht weiter oben, verdammt ist da etwas schiefgegangen oder, nein, das Boot ist leer, es taucht in die Walze, bis oben hin voll Wasser, dreht sich schwer und behäbig wie ein Walross, jetzt sieht der Bug heraus, das Heck, wieder der Bug, wo ist der Fahrer, ein Paddel schwimmt vorbei, verdammt, was ist – da sieht ein Helm aus der Walze, wird hineingezogen, das sieht nicht gut aus, gar nicht gut, bevor du zu Ende gedacht hast, bist du aus dem Boot, schnell, auf den Kies ziehen, nach dem Wurfsack angeln, das steile Ufer hinaufsteigen, sich zwischen anorektischen Fichtenstämmen näher an die Walze herantasten, schon wieder taucht der Helm auf, drin ein Mann mit Bart, er schnappt nach Luft, er hat dich gesehen, winkt noch, während er schon wieder unter Wasser verschwindet, du fummelst das Seil um einen Baum, lässt den Karabiner einrasten, ziehst einen Meter Seil frei, wartest, verdammt, wo bleibt er, da taucht der Helm wieder auf, ist aus der Walze frei, wo sich die Schwimmweste des Mannes weiter bewegt wie im Schleudergang, der Mann rudert, winkt, schluckt Wasser, verschwindet ein Dutzend Meter flussaufwärts von dir unter Wasser, du zielst, zitterst, wirfst, daneben, Seil einholen, schnell, noch ein Wurf, der Karabiner trifft den Helm, bis hier oben hörst du den Knall, hat er das Seil erwischt, ja, er greift zu, es spannt sich, wirft dich um, er klammert sich fest, bekommt den Kopf über Wasser, die Strömung treibt ihn am Seil ins Kehrwasser, du stolperst nach unten, rutschst auf dem Moos aus, knallst knapp neben ihm mit der Hüfte auf den winzigen Kiesstrand, seine Augen sind weit aufgerissen, du kannst das Weiße sehen, er holt rasselnd Luft, und während hinter ihm sein Boot vorbeitreibt, erbricht er Flusswasser auf den Kies.

Du kannst den Blick nicht lösen von dem wässerigen Schleim, der ihm aus dem Mund tropft, seinen Bart verschmiert, auf den neongelben Handschuhen landet, er hustet, krächzt Wortloses, bäumt sich auf, erbricht den nächsten Schwall, nutzlos scharren seine Schuhe im Kies, er wischt mit dem Handschuh über den Mund, Sand und kleine Rindenstücke bleiben im Bart hängen, schon wird dir übel, es rumort im Magen, du riechst den sauren Speichel, du kennst ihn ganz genau, du warst auch schon einmal da.

Klein warst du, wahrscheinlich keine zehn, das erste Mal in einem  Boot, eines der ganz alten, aus Kunstharz und Glasfaser handgefertigt im Vereinsheim, bei denen man mit rot entzündeten Beinen ausstieg, wenn man kein Neopren trug, enge Einstiegsluke, zu kleine Spritzdecke, von den Großen zu stramm aufgezogen, leuchtend gelbe Lastwagenfolie mit Trägern über der Schulter, keine Ahnung vom Paddeln, aber stolz und glücklich, das Boot war rot, dunkelrot, mit einer Schlaufe aus Bergsteigerseil, in  Alter und Flusswasser ergraut, das Paddel eins von den hölzernen, mit einer Alukante, du siehst es vor dir, siehst den Bach, der gemächlich durchs Unterallgäu mäandert, kurz nach dem Hochwasser, als die Büsche sich erschöpft vom Ansturm über das Wasser lehnten, das tagelang an ihnen gezerrt hatte, Weiden vor allem und andere, du kanntest sie nicht, du mochtest sie nicht, sie machten den Fluss eng und unübersichtlich, du fuhrst mit dem Bug gegen das weichgespülte Ufer, es drehte dich rückwärts, nur mit Mühe fandest du die richtige Position, die Rufe und das Lachen der Erwachsenen, die allmählich leiser wurden, weil du immer weiter vorausfuhrst, weil es nicht ging, langsam zu paddeln, weil nur so der Bug vorn blieb und das Heck hinten, du wichst den Weiden aus und den anderen Büschen, die nicht mehr erschöpft aussahen, sondern tückisch und feindselig, du warst allein auf dem Fluss, allein mit den Krähen und den Büschen und ein paar Kühen, die an der Tränke glotzten, das Boot leuchtete rot und das Wasser war schlammig-braun und die Blätter der Weiden glänzten wie von Wachs überzogen in der Sonne, die gelegentlich den Weg durch die Wolken fand, und das Holz des Paddels war warm in der Hand und die Oberarme schmerzten schon lange, als das Boot auf den Weidenbaum zutrieb, der sich besonders heimtückisch in die Strömung gelegt hatte, der dich mit seinen Zweigen umarmte und festzuhalten versuchte, du wusstest nichts von Aufkanten und Wasser auf dem Oberdeck, du wolltest weg, du lehntest dich weg, stromaufwärts, und das schlammig-braune Wasser fand seinen Weg auf das leuchtende Rot des Kajaks und auf das leuchtende Gelb der Spritzdecke und es kam näher und es zog dich hinein, kalt war es drunten und dämmrig, du wusstest noch, wo der Griff der Luke wartete, wusstest, dass du aussteigen musstest, doch das Haltegummi saß stramm und die Luke ging nicht auf und das Wasser war kalt und brannte in der Nase und wie du schließlich hinauskamst, weißt du nicht mehr, nur dass du irgendwann am Ufer saßest, weinend, mit einem roten Kajak und einem hölzernen Paddel und einer Nase voller trübem Wasser, und wie das trübe Wasser auf einmal auch aus deinem Mund kam, als wärst du selbst zum Bach geworden, und wie es dich schüttelte und würgte und presste, und wie schließlich die Großen kamen und dich fanden und dir, bleich im Gesicht, den Schlamm und den Schleim aus dem Gesicht wischten und sagten: Wir müssen Kajakfahren lernen.

Der Mann vor dir scheint schneller zur Besinnung zu kommen als du selbst, verzieht das Gesicht, wischt mit der anderen Hand nach, zieht den Handschuh aus, wischt noch einmal, bis Schleim und Wasser und Sandkörner und Rindenstücke verschwunden sind, spuckt noch einmal aus, nimmt einen tiefen Atemzug, ganz langsam, ganz bewusst, bevor er die Augen zu dir hebt, mit dem Daumen hinter sich deutet und murmelt, ich hätte wissen sollen, dass man den nicht austrinken kann.

Und da sind sie weg, das Ufer mit den Weiden und den anderen Büschen, das rote Kajak und das hölzerne Paddel, der Geruch nach Kuhweide und Algen, sie sind verschwunden, aber du weißt, sie werden wiederkommen, jetzt, wo sie dich gefunden haben, sie kennen den Geruch deiner Angst, sie kennen deine lautlosen Rufe unter Wasser, sie kennen den Jungen im roten Kajak, und sie warten noch immer auf dich.

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MoL
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Beiträge: 1802
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Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 16.09.2019 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Normaler Weise, lieber Inko, kann ich mit diesem "Du-Erzählmodeus" nicht viel anfangen; zu schnell wird der lamentierend oder besserwisserisch.
Du dagegen hast es geschafft, das komplett weg zu lassen und mich im Gegenteil durch diese eher ungewohnte Form näher an das Geschehen heranzuziehen! Chapeau!


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"Der Zorn des Schattenkönigs"
Legionarion Verlag
----------------------------------
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag 2018.
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jaeani
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Beiträge: 159

Der bronzene Durchblick


BeitragVerfasst am: 16.09.2019 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

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Kojote
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BeitragVerfasst am: 17.09.2019 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Moin moin,

dann versuche ich mich mal an einer Kritik.

Hast du viel Phantasie? Ich glaube schon.
Bist du ein kreativer Storyteller? Gut möglich.
Fesselst du mich damit? Leider nein.

Ich finde es schade, dass ich nicht an deinem kreativen Schreib-Schaffungs-Prozess teilhaben konnte. Dein Text mag noch so interessant sein; die enorm langen und verschachtelten Sätze haben bei mir das Licht von Interesse und Durchhaltevermögen ausgeknipst. Nicht nur dass du lange Sätze bevorzugst; du schreibst ausschließlich in diesen. Das Resultat ist ein etwas zu monotoner Stimmausdruck. Keine Spannungsunterschiede. Mein Tipp: Variiere doch ein wenig in der Satzlänge!

Liebe Grüße,
Kojote


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Catalina
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BeitragVerfasst am: 17.09.2019 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Flussufer
Ekel
und wahrscheinlich eine Person, die sich extreme Mühe gibt, mit anderen in Kontakt zu treten (weil ich die anderen beiden Vorgaben auch nicht im Ansatz finde), wahrscheinlich der Fahrer, der den Rest der Gruppe sucht? Extrem viel Mühe war das aber nicht. Oder vielleicht, als er dem Ertrinken auf den Helm zielt?

Ein Kajakfahrer rettet auf einer Tour einen anderen vor dem Ertrinken und reaktiviert dadurch ein eigenes Kindheitstrauma.

Für meinen persönlichen Geschmack war der Text teilweise etwas sehr langatmig. Vielleicht, weil ich keine Leidenschaft fürs Kajakfahren habe? Das Verhältnis der Wasser- und Landschaftsbeschreibung zum Innenleben des Fahrers stimmt für mich nicht und deswegen blieb eine Distanz zum Text bzw. zum Protagonisten. Da hilft auch die zweite Person nicht. Das Trauma konnte ich (vielleicht deshalb?) nicht wirklich spüren...

Du hast aber eine ruhige, angenehme Erzählweise mit schönen Bildern. Deinen Stil finde ich sehr ausgreift. Sehr beeindruckt bin ich davon, wie viele schöne Worte Du in dieser kurzen Zeit gezaubert hast. Dafür gibt es noch einen Punkt.
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Michel
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Das bronzene Bühnenlicht Das goldene Niemandsland
Der silberne Durchblick Der silberne Spiegel - Prosa


BeitragVerfasst am: 17.09.2019 18:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dass du mal autobiographisch schreiben würdest ...

Die Singold war's, damals, mit ungefähr neun und nach einem Hochwasser, und wahrscheinlich nicht das rote Boot mit dem schwarzen Fischaufkleber, sondern das Wanderkajak von Bavaria, das man so schlecht lenken konnte, ganz neu gekauft und schon veraltet, weil gerade die neuen Spritzguss-Boote modern wurden, aber die Weiden hingen wirklich sehr weit ins Wasser, und wie langsam paddeln geht, wusstest du auch nicht.

Später, im Kurs im Salzburger Land und noch später auf der Ammer im Oberbayerischen, hast du andere aus dem Wasser gezogen und fremde Paddel eingefangen; du siehst ihn noch vor dir, den Felsen an der Scheibum, dem Einstieg zur oberen Ammer, drei, vier Meter hoch, wo sie immer in den Gumpen gesprungen sind, oder weiter flussabwärts den Betonbogen der Echelsbacher Brücke weit über dir, oder die Hochwasserfahrt auf dem Lech, wo du nach ein paar hundert Metern gekentert bist, oder, noch später, bei Hochwasser Mutters Helm in der Walze kurz hinter der Scheibum, ihr Kajak, das leer vorübertreibt, und plötzlich sind die vielen schönen Erinnerungen ans Eskimotieren und Walzenreiten getrübt von den Momenten, in denen es gefährlich wurde, richtig gefährlich, und der Frage, wie es tatsächlich war, damals, und was sich im Gedächtnis von der Erinnerung zu einer Geschichte umgeformt hat, das Schreiben hat es jedenfalls wieder hochgeholt, schade eigentlich, es lag gut da unten.
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hobbes
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Beiträge: 4438

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Der silberne Scheinwerfer Ei 4


BeitragVerfasst am: 17.09.2019 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Oh. Das ist doch mal was. Ich wurde zwar ziemlich ungeduldig bei diesem ersten Lesen, weil meine Güte, muss es wirklich derart ausführlich sein, ist nicht langsam mal gut mit Kajakjargon.

Aber ich glaube, das ist die erste Figur, die wirklich mein Interesse weckt, die ich gern näher kennenlernen würde, zumindest, wenn nach der Überarbeitung noch ein bisschen was weggestrichen wird an Überbau. Aber doch, das hat was, hier komme ich noch mal her.

Zweites Lesen. Mag ich immer noch. Vielleicht sogar mehr als beim ersten Mal. Und eskimotiert - was für ein Wort.
Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was die Ausführlichkeit anbelangt. Einerseits hast du dieses Rauschen, das auf dem Wasser unterwegs sein, echt gut getroffen, also mit Worten, mit dem Erzählton und Rhythmus. Vor allem, wenn ich an die Zeitbegrenzung denke. Andererseits merke ich immer noch latente Ungeduld, selbst wenn ich mich auf dieses Fließen einlasse.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass der Text ab der Mitte schwächer wird. Dass du am Anfang ganz bei dir und deiner Sprache warst und dann - die Vorgaben, die Zeit - der letzte Teil nicht ganz mithalten kann.
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Selanna
Geschlecht:weiblichReißwolf


Beiträge: 1171
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 18.09.2019 02:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo 😊,
der Einstieg in Deine Geschichte ist sehr detailliert, abgehackt, endlos und eine Wahnsinnsaufzählung und Du erzeugst ganz schön Stress damit. Im zweiten Absatz schwelgst Du im Einklang mit dem Wasser, wieder brauchst Du nur Kommata und keine Punkte, aber es liest sich trotzdem recht gut. Einen Du-Protagonisten finde ich ein bisschen befremdlich, das ist zwar nur eine Meinung, das weiß ich aber: Es gefällt mir nicht so gut.
Ein paar Mal hast Du leicht anzügliche Andeutungen eingeflochten, das Lolitaröckchen, den ungelenken Orgasmus, aber ansonsten geht es um die Beschreibung einer Kanufahrt, was (und das ist natürlich imho) kein Thema ist, das mit vom Hocker reißt. Die langen Bandwurmsätze, die sich eigentlich gut verständlich lesen lassen, führen aber zusammen mit dem (für mich) nicht so interessanten Thema dazu, dass ich ab dem dritten Absatz anfange, die Zeilen nur noch zu überfliegen. Der spannendere Absatz, in dem der Du den bärtigen Mann vor dem Ertrinken rettet, rauscht auch mit den vielen Kommata an mir vorbei, was bei spannenden Stellen ja nicht schlecht ist, aber ich ermüde leider zusehends bei diesem Stil. Die Rückblende habe ich deshalb auch nur überflogen. Den Schluss, warum der selbstironische Kommentar des Mannes für den Du eine Assoziation zu seinem eigenen Tod im Fluss herstellt, ist mir unklar.

Ich denke, die Geschichte ist gut geschrieben und der Stil erfordert auch einiges an Können. Leider sagten mir persönlich weder das Thema noch der Stil zu. Nichts für ungut und
liebe Grüße
Selanna


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Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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Amarenakirsche
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Alter: 29
Beiträge: 406
Wohnort: tief im Westen


BeitragVerfasst am: 18.09.2019 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannte(r),
um es transparent zu machen, habe ich zehn Punkte in folgenden Kategorien verteilt: Vorgaben berücksichtigt, Inhalt, Sprache, Charakterisierung und Perspektive. Deinen Text habe ich persönlich so eingeordnet:

Vorgaben: 1/1
Inhalt: 2,5/3
Sprache: 2,5/3
Charakterisierung / Perspektive: 3/3

Besonders gut gefallen hat mir deine Sprache. Ich muss zugeben, zuerst war ich von den langen Sätzen irritiert, aber sie passen einfach gut zum Fließen des Flusses. Die Verknüpfung mit den Erlebnissen als Kind gelingt dir nahtlos und gerade das Ende hat mir gut gefallen.
Einziges Manko: In der Rückblende haben mich die langen Sätze manchmal ein wenig gestört. Ich habe einiges mehrmals lesen müssen, um es zu verstehen.

Im Vergleich mit den anderen Texten bist du bei mir auf dem 3. Platz gelandet und bekommst damit 8 Federn.

Liebe Grüße
die Kirsche
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Soraja
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 232

DSFx


BeitragVerfasst am: 19.09.2019 14:13    Titel: Ausbooten Antworten mit Zitat

Die Geschichte ist bestimmt sehr gut zu lesen für Menschen die sich mit den vielen Fachbegriffen auskennen und genau wissen was gemeint ist. Mich hat das beim Lesen doch immer wieder irritiert. Vielleicht ist mir deshalb auch das Ende merkwürdig erschienen. Ich konnte aber durchaus die Liebe zum Paddeln und die gewählte Aufgabenstellung erlesen.

_________________
Soraja wünscht Dir einen wundervollen Tag!
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 49
Beiträge: 4864
Wohnort: Nullraum
Das goldene Rampenlicht Das silberne Boot
Goldenes Licht Weltrettung in Silber


BeitragVerfasst am: 20.09.2019 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
wow, lange Geschichte, markellos, keine Fehler sind mir aufgefallen. Vom Stil her passt das mehr in den Zehntausender, furchtbar anstrengend zu lesen mit den ewig langen Sätzen und der 2.Person Perspektive (mit der ich noch nie viel anfangen konnte).
Aber egal, ich muss deine Geschichte sowieso aus meiner Wertung disqualifizieren, weil mir zweite Vorgabe nicht umgesetzt genug ist. Ich sehe keinen der drei Personentypen klar und deutlich, da könnte man auf Biegen und Brechen was reininterpretieren, aber wenn die Vorgaben schon so offen sind, möchte ich doch wenigsten die klar umgesetzt sehen. Von daher keine Punkte von mir, sorry.

Grüße,
Veith


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Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Constantine
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Goldener Sturmschaden Weltrettung in Bronze


BeitragVerfasst am: 23.09.2019 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour



Ich vermute als Vorgaben: 1A / 2A / 3C

Was deinen Text von den anderen Beiträgen hervorhebt, ist seine Machart, so eine Art Stream, so wie der Fluss strömt, erzählt mir der Ich-Erzähler, was gerade in und um ihn passiert, Gedanken und Handlung in schneller Abfolge ohne Pause. Dabei sind mir die Beschreibungen des Kajaken in der ersten Texthälfte etwas zu viel des Guten, die Kurve bekommst der Text mit dem Beinahe-Ertrinkenden, der Rückblende, der Rettung und dem spürbaren Trauma, das der Protagonist in sich trägt und mutig sich diesem Sport weiterhin widmet, trotz schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit, die der Prota mit sich trägt. Vielleicht etwas zu dick aufgetragen diese psychologische Wunde, aber dennoch, der Text weiß im Vergleich zu fesseln.

Im Vergleich mit anderen Beiträgen, hast du es in meine Top 10 geschafft und erhältst: un point.

Merci beaucoup
Constantine
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Terhoven
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 413



BeitragVerfasst am: 24.09.2019 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, Inko, du weißt echt viel übers Paddeln.

Sehr dichter Text, unglaublich viel los und sehr genaue Beschreibungen, die ich glauben muss, weil ich selbst nicht paddle, sie klingen aber irgendwie plausibel.

    V1 (A) Ufer check
    V2 (A) Aufmerksamkeit check
    V3 (C) Ekel? Hier ist mir die Natur der Vorgabe unklar, welcher Jemand das thematisieren soll, ob der Autor oder eine handelnde Person. Ich tippe mal, hier hat der Autor was Ekliges beschreiben wollen, das hat nur mäßig gut geklappt, es erschien mir in dem Fall eher notwendig, dass alles wieder aus dem Paddler rauskommt, damit er weiterleben kann. Also eher nicht eklig.
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poetnick
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Beiträge: 785
Wohnort: Europa


BeitragVerfasst am: 25.09.2019 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inco,

Dein Text ist bei mir schließlich ganz oben gelandet.
Die lebhafte, authentische Beschreibung, der Spannungsaufbau, die Themenvorgabe - das war entscheidend.
Das Metier des Kanufahrens ist Dir vertraut, so viel steht fest. Und das des Schreibens auch.
Vielen Dank!

VG - Poetnick


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Wortlos ging er hinein,
schweigend lauschte er der Stille
und kam sprachlos heraus
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traumLos
Eselsohr


Beiträge: 389

Pokapro 2017


BeitragVerfasst am: 26.09.2019 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inco

Eine Geschichte, spannend und hervorragend erzählt. Vermutlich der beste Text im Wettbewerb. Bei mir nicht ganz oben, lediglich weil mir andere Themen näher waren


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Meine Beiträge geben nur meine Meinung wieder. Jede Einbeziehung realer oder fiktiver Personen wäre nur ein Angebot. Zwinkersmiley
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Eliane
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 837



BeitragVerfasst am: 26.09.2019 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Vorgaben:
1) Flussufer/Spa/Tankstelle -> Flussufer: check
2) kontaktfreudige/glückliche/Ruhm kassierende Person -> Davon finde ich nichts. Sorry.
3) Verliebtheit/Enttäuschung/Ekel -> okay, ich denke, den Ekel habe ich gefunden.

Bewertung:
Die Sprache ist stark (z.B. hier: "der Bug schießt über die Kante hinaus, neigt sich abwärts, da ist der Fall, jetzt, genau für diesen Moment hast du gelebt."), das Vokabular stimmt. Jemand, der weiß, wovon er/sie redet.

Bezüglich der Technik schwanke ich. Einerseits treibt die Art, jeden Absatz als einen einzigen Bandwurmsatz zu schreiben, das Tempo in schwindelerregende Bereiche. Andererseits ist es ungemein anstrengend zu lesen, und das, obwohl ich es eigentlich gern gelesen habe.

Punkte: wegen der fehlenden Vorgabe 2 keine.
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichShow-don't-Tellefant

Moderatorin

Beiträge: 5750
Wohnort: NRW
Goldene Feder Prosa Pokapro IV & Lezepo II
Silberne Harfe



BeitragVerfasst am: 27.09.2019 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder einmal war ich begeistert, was für Texte in zweieinhalb Stunden entstehen können: Geschichten mit schlüssiger Handlung, rotem Faden, guten Dialogen, aber auch stilistisch ausgefeilte Texte, innere Monologe und Betrachtungen (oder beides). Die Punktevergabe in den oberen Rängen fiel mir leichter als die in den unteren. Aus Zeitmangel kann ich keine ausführliche Begründung dalassen, will aber kurz sagen, was mir an jedem bepunkteten Text gefallen hat.
Dieser Text hat mich atemlos mitgerissen und dadurch begeistert. Die Autorin oder der Autor versteht zweifellos etwas vom Paddeln, und all die Details könnten langweilig sein, sind es aber überhaupt nicht. Nur das Ende erscheint mir etwas zu gewollt, das hat die Begeisterung etwas geschmälert.
8 Punkte von mir.


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Schriftstellerin, Lektorin, Hundebespaßerin – gern auch in umgekehrter Reihenfolge
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nebenfluss
Geschlecht:männlichShow-don't-Tellefant


Beiträge: 5098
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 27.09.2019 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verlasse in einem Kayak ein Flussufer und bewege mich hochkonzentriert durch eine Wildwasserlandschaft. Die scheint recht anspruchsvoll zu sein, doch ich lande unbeschadet für eine Pause an und warte auf meine Freunde. Die erscheinen aber nicht, stattdessen werde ich zum Seenotretter eines Fremden, was die Vorgabe der auftauchenden Person, mit der eine extrem bemühte Kontaktaufnahme stattfindet, in wortwörtlicher und doppelter Hinsicht erfüllt. Als der Gerettete an Land das Flusswasser erbricht, ekele ich mich (Vorgabe 3), dies wiederum erinnert mich an damals, als ich das mit dem Kayakfahren noch nicht raus hatte und selbst in dieser Situation war. Am Ende reflektiere ich meine Angst und ob das aktuelle Ereignis, wo ich selbst in die Rolle des Retters gewechselt bin, sie mindern könnte. Doch ist mir auch klar, dass die Angst notwendiger Teil des Systems und des Adrenalinausstoßes ist.

Wüsste ich, ob Eredor mitgeschrieben hat, würde ich .. aber nein
Liebe Autorin, lieber Autor,
der Beitrag ist einer meiner beiden Favoriten. Charakteristisch für die Qualität des Textes finde ich, dass mich das so schnell leser-anbiedernd wirkende Du hier überhaupt nicht stört, sondern es so funktioniert, dass ich mit dem Erzähler im Boot sitze und fasziniert der ständigen Improvisation mit den Elementen folge. Ich verstehe nicht alles, weil ich selbst keine Kayak-Erfahrung habe, aber das macht nichts, denn umso mehr ziehen mich die (Ab)Sätze wie der Fluss selbst zu ihrem Ende hin,
und diese Abschlüsse, vor dem Atemholen, auf die kommt es hier ganz besonders an.
Wenn ich ganz pingelig bin, kann ich den Titel nicht ganz in Deckung mit dem Text bringen: Im übertragenen Sinne (ein Konkurrent) ausgebootet wird hier ja nicht. Der Duden nennt noch drei wortnähere Bedeutungen, von der am ehesten noch die trifft, der Prota würde sozusagen (vorübergehend) seine Angst ausbooten oder so ähnlich.


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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fabian
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 283



BeitragVerfasst am: 27.09.2019 19:03    Titel: Re: Ausbooten Antworten mit Zitat

Hei Gei drei

Eine breit angelegte, selbst im Flashback noch relativ distanzierte Selbstbeobachtung.
In Einzelaspekten teilweise sehr prägnant, es las sich für mich als Laien streckenweise fast wie ein (Promo-)Artikel fürs Abenteuer Kanufahren – wenn da nicht dieser leicht resignative, unterkühlte Blick auf einen ritualisierten Ablauf gewesen wäre.
Leider setzt der Schluss in meinen Augen dann falsche Akzente: die Figur, die den Flashback auslöst wird mit ihrem coolen Spruch zu sehr in den Vordergrund gerückt.
Und der letzte Absatz „erklärt” noch einmal, wovon der Text davor schon in nachvollziehbarer Weise gesprochen hat.

Ich denke, das wird Punkte geben.
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Michel
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BeitragVerfasst am: 28.09.2019 21:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe MoL,

wie schön, dass es auch im Du geht - ich darf doch Du sagen? lol Für mich war von Anfang an die Perspektive festgeschrieben, das wäre (für mich) nicht anders gegangen. Vielleicht auch eine Art der erzählerischen Distanzierung von relativ ... gegenwärtigen Erinnerungen.
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Michel
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BeitragVerfasst am: 28.09.2019 21:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Jaeani,

irgendwie scheine ich Dich erreicht zu haben - danke für die Punkte!
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Michel
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BeitragVerfasst am: 28.09.2019 21:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Kojote,
Zitat:
Dein Text mag noch so interessant sein; die enorm langen und verschachtelten Sätze haben bei mir das Licht von Interesse und Durchhaltevermögen ausgeknipst.
In einer der Diskussionen zu früheren Wettbewerben wurde darauf hingewiesen, dass in fff & Co. meist die humoristischen oder unterhaltenden Texte gewinnen. So einen wollte ich ausnahmsweise nicht schreiben. Wie die Du-Perspektive war von Anfang an klar, dass jeder Absatz genau einen Satz bekommt. Dass das ein Risiko für Verständlichkeit und, hm, Gefälligkeit darstellt, war mir klar, aber das hier war einer der Texte, die sich quasi von selbst geschrieben und mich nicht nach meiner Meinung gefragt haben. Danke für den Tipp, normalerweise falle ich eher auf der "zu kurz"-Seite herunter, aber hier: Musste sein.
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