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Der Mann und der Wald

 
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lebefroh
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 39
Beiträge: 358
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 14.10.2018 18:00    Titel: Der Mann und der Wald eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Manche Menschen glauben, ein stolzer Hausbesitzer wie Herr T. müsse sich keine Sorgen mehr machen im Leben. Aber manche Menschen glauben auch, dass sie nicht an einer Leberzhirrose sterben werden und sind dann ganz überrascht, wenn es sie doch dahinrafft. Das hätte Herrn T. nicht passieren können, denn er war immer und überall auf alles Üble vorbereitet. Das heißt, gut genug vorbereitet war er natürlich nie – wie könnte man auch, alle Eventualitäten und so, da würde man ja gar nicht mehr aus dem Haus kommen –, aber er machte sich jedenfalls ständig und allzeit Sorgen, so dass es ihn überhaupt nicht überraschte, als der Mann vom Amt sagte: „So einfach ist das aber nicht.“

„Also, es geht darum“, hatte Herr T. gesagt, als er sich nach einer halben Stunde Wartezeit – und das war ja durchaus im Rahmen des Erträglichen – endlich an den Schreibtisch gesetzt hatte, wo der Mann von Amt seine Brille auf der Nase zurechtrückte. Er rückte sie nach oben und dann ruckelte er an den Bügeln herum und dann setzte er sie wieder ab, um sie anzuhauchen und mit einem Tuch, das er umständlich aus der Tasche nestelte, sauber zu reiben.

„Also“, machte Herr T.
Der Mann vom Amt sah ihn gleichgültig an. „So einfach ist das aber nicht.“
„Ich habe doch noch gar nicht…“
„Nein, aber ich habe ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.“
„Entschuldigung?“
Der Mann vom Amt legte die Brille vor sich auf den Tisch und zwar so, dass sie genau horizontal zur Tischplatte lag.
„Sie müssen wissen…“
„Ja?“
„Nun, ich habe meine Erfahrung. Es ist eben so, dass es meist nicht ganz so simpel ist, wie der Bürger sich denkt.“
„Das denke ich ganz und gar nicht!“
Der Mann vom Amt lehnte sich zurück und verschränkte zufrieden die Hände vor der Brust.
„Gut.“
„Also, wenn ich jetzt…“
„Einen Moment noch…“ Der Mann vom Amt öffnete die Schublade neben seinem linken Knie und holte einen Kugelschreiber heraus. Den hielt er zur Inspektion kurz in die Höhe und legte ihn dann im rechten Winkel neben die Brille.
„So, junger Mann, wo drückt denn der Schuh?“
„Der Schuh, also, äh, gar nicht, es ist bloß eine Formalität, sagte man mir.“
„Ob der Schuh drückt oder nicht, entscheide noch immer ich!“, donnert der Mann vom Amt plötzlich. „Und was eine Formalität ist, gilt es zu klären.“

„Ja, also…“ Herr T. merkte, dass er nervös wurde, und Nervosität führte zu Schweißausbrüchen und Schweißausbrüche führten zu Flecken unter den Achseln. Er hätte es sich denken können – wieder so eine Eventualität, die eigentlich vorauszusehen war. Das Dumme war nämlich, dass die neue Kollegin, die, die er neulich angelächelt hatte, ohne tomatenrot zu werden, eben beim Vorbeigehen gefragt hatte, ob er zum Mittag kommen würde. Man träfe sich mit den anderen (wer waren diese anderen??) um 13:00 Uhr beim Chinesen, weil es doch etwas zu feiern gäbe (was gab es zu feiern??) und man würde sich freuen (meinte sie mit „man“ sich selbst??), wenn er auch mitkäme. Und so wünschte Herr T. sich nichts sehnlicher, als bis 13:00 Uhr mit den Geschäften im Amt abgeschlossen zu haben, damit er rechtzeitig zum Mittagstisch beim Chinesen dazustoßen konnte. Nur  – mit Schweißflecken unter den Achseln wollte er der neuen Kollegin dann wieder nicht entgegentreten, das hatte seine Frau – also seine Exfrau – ihm oft genug gesagt, dass Schweißflecken ganz und gar unappetitlich waren, und dass er sich angewöhnen solle, ein Wechselhemd mitzunehmen. Was er natürlich nicht getan hatte (wo sollte er das aufbewahren?), da würden die Kollegen doch sicher lachen…

„Herr T.“, bellte der Mann vom Amt. „Sie müssen mir schon sagen, worum es geht. Ich verplempere hier nicht meine Zeit und Steuergelder, während Sie Löcher in die Luft starren!“
„Oh“, machte Herr T. und atmete tief ein und aus. Seine Hände waren feucht. „Es geht um mein Grundstück.“
„Um ihr Grundstück?“
„Also, um meine Hälfte des Grundstücks, um genau zu sein…“
„Genauigkeit ist essentiell!“
„Es ist nämlich so, dass uns das gesamte Grundstück gehörte, aber nun, nach der Scheidung, gehört mir eben nur noch die Hälfte und…“
„Mitten durch!“, rief der Mann vom Amt und schlug mit der Handkante auf den Tisch, so dass die Brille und der Kugelschreiber in die Höhe hüpften. Herr T. hielt für einen Moment irritiert inne.
„Ja, sozusagen. Auch das Haus, das Haus ist geteilt, und darum geht es…“
„Um das geteilte Haus?“
„Nein, um das Grundstück.“
„Entscheiden Sie sich, Herr T.! Wir haben nicht Ewigkeiten Zeit.“
„Es ist ganz einfach…“

Der Mann vom Amt lachte auf. Drei Arbeitsplätze weiter schlug eine Dame mit einem Karpfen nach einem unschuldigen Beamten und wurde von drei bulligen Sicherheitskräften abgeführt.

„Meine Frau hat eine Mauer durchs Schlafzimmer gezogen“, wisperte Herr T. „Sie konnte mich nicht mehr ertragen.“
„Ihre Frau?“, rief der Mann vom Amt entrüstet.
„Entschuldigung. Meine Exfrau.“
„Genauigkeit, Mann. Genauigkeit ist essentiell.“

Herr T. bemerkte, dass seine Finger zitterten. Er schob seine Hände unter
seine Unterschenkel.
„Meine Exfrau hat also eine Mauer gezogen. Durch das Schlafzimmer und das Wohnzimmer und den Garten.“
„Ihr gutes Recht!“
Herr T. nickte. „Die Sache ist nur die…“
„Kommen Sie zur Sache!“
„Es ist so, dass die Zufahrt auf das Grundstück auf ihrer Seite der Mauer liegt. Sehen Sie, ich muss jetzt jeden Morgen über die Wiese zur Straße laufen und das wird im Herbst zum Problem, weil die Wiese nass ist und ich mit meinen Schuhen… Also, Sie verstehen?“
Der Mann vom Amt runzelte die Stirn. „Ich verstehe…“ Er rückte den Stift und die Brille gerade. „Was soll ich verstehen?“
„Ich möchte eine Zufahrt zu meiner Seite des Hauses teeren lassen.“
Herr T. stieß einen tiefen Seufzer aus. Der Mann von Amt blinzelte ihn aus seinen kleinen Schweinsäuglein an.
„Dafür brauchen Sie eine Genehmigung.“
„Deswegen bin ich hier.“
„Sagen Sie das doch gleich!“

„Ich habe..., äh, ich wollte…“ Herr T. schnupperte unauffällig in Richtung seiner Achselhöhlen. Seine Frau hatte ihm auch nahegelegt, ein Deodorant mitzuführen – seine Exfrau, Exfrau. Er tastete nach seiner Jackeninnentasche, als hätte er dort vielleicht ein Deodorant oder einen Flakon mit Parfum vergessen, aber wie das Schicksal es so wollte… „Nicht das Schicksal… Du bist selbst verantwortlich…“, murmelte Herr T.

„Wie bitte?“
„Oh, nein, nichts.“
„Sie wollen keine Genehmigung?“
„Doch! Bitte entschuldigen Sie…“
„Nichts leichter als das!“
Der Mann vom Amt drehte den Computerbildschirm und zog die Tastatur näher zu sich heran. „Buchstabieren Sie bitte Ihren Namen?“
„T.“
„T?“
„T – wie Tiger.“
„T – wie Tigerente“, kicherte der Mann vom Amt. „Sehen Sie, ich habe Sie schon.“

Der Mann vom Amt setzte seine Brille auf und studierte ausführlich die Informationen, die vor ihm über den Monitor flimmerten.
„Sie wollen also eine neue Zufahrt auf ihr Grundstück?“
„Genau.“
„Von der Hauptstraße zur Südseite ihres Hauses?“
„Genau.“
„Hhm.“

Herrn T.s rechtes Augenlid begann zu zucken. Ein nervöses Leiden, dass ihn seit der Pubertät immer wieder plagte, wenn er einen Schwall von wüsten Beschimpfungen in seiner Kehle aufsteigen spürte, den er nur mit Mühe und Not runterwürgen konnte. Seine Frau hatte das Zucken irgendwann einmal „süß“ gefunden, aber später dann „ekelhaft“. Exfrau.

„Nun, das ist nicht so einfach.“
„Nicht?“
„Überhaupt nicht.“
„Es handelt sich um eine Strecke von 15 Metern, von denen nur zwei auf öffentlichem Boden verlaufen würden…“
„Zwei Meter? Vorher wollen Sie das wissen?“
„Ich habe das nachgemessen.“ Herr T. fühlte sich auf einmal wie ein schlaffer Ballon, aus dem alle Luft gewichen war.
„Ja, haha, nachgemessen!“ Der Mann vom Amt nahm seine Brille ab und schüttelte lachend den Kopf. „Das kann ja jeder sagen!“
„Ich…“
„Da müssen schon Experten ran, das ist nicht so einfach zu bewerkstelligen. Zwei Meter, sagt er. War ihr Maßstab denn überhaupt geeicht?“
„Geeicht?“ Herr T. sehnte sich nach einem Taschentuch, um sich über die schweißbedeckte Stirn zu wischen. Er sehnte sich auch nach dem Duft der neuen Kollegin, der er schon zwei Mal beim Kaffeekochen in der Büroküche begegnet war.

„Nun, es hat sowieso keinen Sinn.“
„Keinen Sinn?“ Für einen Moment dachte Herr T., der Mann vom Amt spräche von der neuen Kollegin.
„Guter Mann, Sie können nicht einfach eine Straße durch ein öffentliches Waldgebiet bauen!“
„Sie meinen…??“ Herr T. fühlte sich ein bisschen schwindelig.
„Ich meine, was ich sage. Ihr Grundstück grenzt an einen Wald, da kann man nicht einfach mir nichts, dir nichts eine Straße…“
„Eine Zufahrt…“
„… eine Straße durchfräsen, denken Sie nur an die Feldhasen.“
„Feldhasen?“
„Karnickel. Borkenkäfer. Was immer da so kreucht und fleucht.“
„Aber – aber… an meinem Haus wachsen keine Bäume… da ist kein Wald.“
„Lieber Herr T., es interessiert mich nicht, ob da Bäume sind oder nicht. Laut meiner Karte hier handelt es sich um ein Waldgebiet.“ Er drehte den Monitor so, dass Herr T. ihn sehen konnte, und stach triumphierend mit dem Finger auf einen grünen Fleck auf dem Bildschirm. „Und Sie erhalten von mir keine Genehmigung, dort eine Straße zu legen.“ Unangenehm laut fügte er hinzu: „Von mir nicht und auch von keinem anderen!“

Herr T. guckte sich unruhig um, weil er das Gefühl hatte, die Schreierei des Mannes vom Amt hätte alle Blicke auf sie gezogen. Aber das Klick und Klack der Tastaturen ging so beständig weiter wie das Surren der Heizung und das Schaben der Stühle auf dem fleckigen Teppichboden, wenn jemand neues aufgerufen wurde.

„Hören Sie“, Herr T. senkte beschwörend die Stimme, „auf diesen zwei Metern wachsen keine Bäume – und ehrlich gesagt auch im ganzen Umfeld nicht.“
„Das Umfeld interessiert mich nicht.“
„Aber da ist kein Wald!“
„Mein Herr, ich habe ihnen gerade gezeigt, dass da ein Wald ist.“ Der Mann vom Amt gestikulierte wieder zu seinem Bildschirm.
„Auf ihrer Karte vielleicht, aber nicht in der Realität.“
„Die Realität ist im Auge des Betrachters!“
Herr T. war nach Weinen zu Mute. Vielleicht war es das, was die ganze Zeit aus ihm herausgewollt hatte. Ein ordentliches Schluchzen, seit dem Moment, da Elena die Ziegel auf das Ehebett geschichtet hatte und der Mörtel auf seinen Pyjama getropft war.

„Reißen Sie sich zusammen, Mann!“
„Es ist nur –“ Herr T. wischte sich eine brennende Träne von der Wange. „Das sind keine verdammten Bäume!“
„Mein guter Mann“, erklärte der Mann vom Amt nun in einer sanfteren Tonlage, „ein Waldstück definiert sich nicht durch Bäume.“
„Nein?“
„Oh nein! So wie ein Mann sich nicht durch seine Prostata definiert!“
„Seine Pros…?“
„Das ist ein Gespräch für einen anderen Zeitpunkt.“
Herr T. sackte in sich zusammen.
„Ich empfehle Gummistiefel.“
„Gummistiefel?“
„Wegen des nassen Grases. Dann brauchen Sie keine Zufahrt.“
„Ja.“

Irgendwo draußen krähte ein Hahn. Mittagszeit. Gleich würde die neue Kollegin…

Seufzend erhob sich Herr T.

„Ich danke vielmals.“
„Nichts zu danken. Stets zum Dienste des Bürgers.“

Durch das Oberlicht drangen fahle Sonnenstrahlen in die dröge Amtsstube. Etwas in Herrn T.s Brust zog sich schmerzhaft zusammen. Er schluckte. Sein Hemd klebte nass an seiner Brust.

Dann lief er festen Schrittes durch den Raum und riss die schwere Eichentür nach draußen auf. Das verschwitzte Hemd landete im Papierkorb. Aus dem gegenüberliegenden Gebäude traten die Kollegen.
Herrn T.s Unterhemd leuchtete weiß, als er die Straße überquerte.

„Ach, wie schön, dass Sie es rechtzeitig geschafft haben!“
Als Herr T. die neue Kollegin packte und küsste, stieg ihm ihr lieblicher Duft in die Nase.
„Wie Rosen und Sandelholz“, dachte er, bevor sie ihm einen Kinnhaken verpasste und alles schwarz wurde.

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V.K.B.
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Beiträge: 2060
Wohnort: Diaspora
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 14.10.2018 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
vom Unfang hätte ich anfangs fast auf MoL getippt, aber nein, dafür war es dann doch nicht lang genug für 2 Stunden. Michel ist mein richtiger Tipp, wäre genau die Art von Satire, die ich von ihm kenne und liebe. Liege ich richtig? Wenn nein, bitte verzeihen, ich hab mir bei diesem Wettbewerb gedacht, ich äußere mal dreist jeden (etwas stärkeren) Autorenverdacht, mal sehen, wie oft ich richtig liege.

Schöne Satire, sehr kafkaesk, sehr grotesk – und leider auch sehr wahr. Selbst wenn der Beamte ein bisschen (nur ein ganz kleines bisschen) überzeichnet ist, hat es jeder von uns bestimmt schon mal mit einem Vertreter dieser Spezies zu tun gehabt. Ich muss joblich (leider) öfter mal mit Behörden zusammenarbeiten und kann ein Lied davon singen. Ja, diese verdammten Vogonen (wie Douglas Adams sie nannte).

Thema optimal umgesetzt, nichts zu meckern und sehr gerne gelesen. Und ja, der Humor funktioniert, habe ein paar mal lachen müssen. Definitiv einer meiner Favoriten.

Punkte vergebe ich aber erst, wenn ich alles gelesen habe.
beste Grüße,
Veith

Edit: Hallo dritter Gewinner-Text! Jedenfalls nach meiner Wertung.


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Warning: Cthulhu may occasionally scare people …
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d.frank
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Beiträge: 913
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 15.10.2018 06:43    Titel: Antworten mit Zitat

Also das Bild mit der Mauer mitten durchs Ehebett finde ich zum Schießen. Laughing

Zitat:
Elena die Ziegel auf das Ehebett geschichtet hatte und der Mörtel auf seinen Pyjama getropft war.


Auch der Typ vom Amt und das surreal anmutende Gespräch haben ihren Reiz, auch wenn ich mitunter den Eindruck gewann, es würde sich zu lange daran aufgehalten.

Herr T sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Sicherheit und Eventualitäten und dann baut die Exfrau eine Mauer durch den Garten.
Als Herr T dann endlich selbst die Bäume abholzt, verpasst das Schicksal ihm einen Kinnhaken.

Zitat:
„Reißen Sie sich zusammen, Mann!“
„Es ist nur –“ Herr T. wischte sich eine brennende Träne von der Wange. „Das sind keine verdammten Bäume!“
„Mein guter Mann“, erklärte der Mann vom Amt nun in einer sanfteren Tonlage, „ein Waldstück definiert sich nicht durch Bäume.“


 Laughing Laughing

Und ein Text definiert sich nicht nur durch die offensichtliche Schwere seines Gedankens. Hat mir gefallen. smile


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Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1276
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 15.10.2018 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hier gibt es Punkte für die köstlichen Dialoge und die gute Idee. Für mehr reicht es leider nicht, weil es für mich das Ende leider reinreisst. Wieso, weshalb, warum endet es so?

_________________
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag, Februar 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Glühender Hass", acabus Verlag, Januar 2019.
NEU - NEU - NEU:
"Die Tote in der Tränenburg", Alea Libris, 31. Oktober 2019.
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Michel
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Alter: 47
Beiträge: 2077
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 15.10.2018 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Groteske. Herr T. (warum nicht K.?) und die Widrigkeiten des Lebens: Mauer im Bett, Sesselfurzer im Amt, Kollegin will partout nicht von Unterbehemdeten geküsst werden. Die Geschichte nimmt das Thema wesentlich origineller auf als die meisten Mitbewerber, der Schluss ist eine herrliche Volte. Auktorial-spöttische Perspektive nehme ich selbst gern. Gefällt mir, sollte aber im Mittelteil noch etwas kürzer werden, das zieht sich etwas.
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 39
Beiträge: 759
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 15.10.2018 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Immer diese bösen Beamten smile
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Catalina
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 46
Beiträge: 339
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 15.10.2018 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Text hat mich so gut unterhalten, dass ich ihm auch den für mich unpassenden Titel und albernen Schluss verzeihe. Dafür war halt keine Zeit mehr...

Ich bin sehr beeindruckt, dass man das in zwei Stunden aus der Feder zaubern kann. Ein "Vorschreiben" kann hier niemand unterstellen, besser könnte man das Thema nicht treffen.

Auf den Punkt gezeichnet, witzig, skurril. Sehr, sehr gerne gelesen.

Ich hätte gerne zweimal 12 Punkte vergeben... Weil ich mich aber entscheiden muss, gibt es 10 Punkte von mir (der andere Text hat mich einfach persönlich sehr angerührt).
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rncw
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 93
Wohnort: Wonderland


BeitragVerfasst am: 15.10.2018 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Das Gespräch mit dem Beamten ist mir zu weit weg, kommt mir irgendwie zu aufgesetzt vor. Dann der Kinnhaken der neuen Kollegin - sorry, das passt für mich gar nicht, da stell ich mir 'nen Kerl vor. Mittleres Mittelfeld.

_________________
Nicht Gelegenheit macht Diebe,
Sie ist selbst der größte Dieb;
Denn sie stahl den Rest der Liebe
Die mir noch im Herzen blieb.

Dir hat sie ihn übergeben
Meines Lebens Vollgewinn,
Daß ich nun, verarmt, mein Leben
Nur von dir gewärtig bin.

Doch ich fühle schon Erbarmen
Im Karfunkel deines Blicks
Und erfreu in deinen Armen
Mich erneuerten Geschicks.

(J. W. Goethe, Hatem)
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 57
Beiträge: 3022
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 16.10.2018 05:11    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing Thema recht interessant umgesetzt. Am Anfang störte mich ein bisschen, das Umständliche. Aber das gehört natürlich schon dazu. Schließlich ist der Mann im Amt ja auch nicht unbedingt einfach.

_________________
"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
If you can't say something nice... don't say anything at all. Anonym.
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Heidi
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Alter: 38
Beiträge: 1242
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 16.10.2018 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Humorvoll zu schreiben ist nicht leicht und ich finde, das ist dir gut gelungen. Eigentlich ist die Geschichte nicht allein humorvoll, sie ist gewissermaßen auch tragikomisch, was noch schwieriger umzusetzen ist.
Die Darstellung des Beamten ist dir wunderbar gelungen, obwohl er schon stark überzeichnet ist, was schnell ins Gegenteil umschlagen kann und zur Groteske wird. Herrn T. finde ich soweit gut umgesetzt als Außenseiter-Figur, als Verlierer, der sich seiner Aufgabe stellt.

Das Thema finde ich sehr gut herausgearbeitet, überhaupt mag ich die Idee des baumlosen Waldes und der Seltsamkeit der deutschen Bürokratie, die hirnlos arbeitet, ohne nachzuforschen - Hauptsache Zettel und Stempel und abgeheftet - ohne sich die Realität anzuschauen. Baumlosigkeit und Hirnlosigkeit hast du gut in einen Kontext gebracht.
Hochachtung auch vor dem Stil, den du bis zum Schluss gehalten hast; der Text ist gut geschrieben, unterhaltsam und das in der kurzen Zeit: Nicht schlecht.

Zitat:
„Wie Rosen und Sandelholz“, dachte er, bevor sie ihm einen Kinnhaken verpasste und alles schwarz wurde.


Der letzte Satz geht für meinen Geschmack zu sehr in die Groteske. Das hätte die Geschichte nicht gebraucht. Er vermiest mir die Geschichte ein wenig. Überhaupt hätte Herr T. die Geschichte um die neue Kollegin nicht gebraucht.

Es gibt hierfür sicherlich Punkte, mal sehen wie viele es werden.

Hier: 7 Punkte für Text und dich.


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hast du den luftblick
hast du den erdenblick oder
den fuchsblick_
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Poolshark
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Beiträge: 906
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BeitragVerfasst am: 17.10.2018 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Originelle Umsetzung. Schräg und ein bisschen irre. Ich denke, dass der Text von einer 50%-Kürzung deutlich profitieren würde, denn er ist doch ein bisschen faselig. Für die durchs Ehebett gezogene Mauer und die beamtlich-bürokratisch verstandene Interpretation der Wettbewerbsvorgabe gibt es ein paar Punkte von mir.

_________________
"But in the end, stories are about one person saying to another: This is the way it feels to me. Can you understand what I'm saying? Does it also feel this way to you?"
-Sir Kazuo Ishiguro
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Nihil
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Beiträge: 7469



BeitragVerfasst am: 17.10.2018 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Es gefällt mir. Es ist amüsant: Es hat einige Punkte verdient.

N bisschen arg klischeelastig ist aber vor allem der Mann vom Amt. Die Idee ist recht naheliegend, stört mich aber nicht. Gewünscht hätte ich mir, dass die Mauer durchs Schlafzimmer und gemeinsame Leben noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeel übertriebener geschildert wird, wenn die Reaktion des Beamten darauf schon ‚Ihr gutes Recht!‘ lautet. Da ist komisches Potenzial verschenkt worden. An wen, ist die Frage. Dem erzähl ich was.

Für das zwei Stunden lang Geleistete lautet mein Urteil: Doch, doch!
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d.frank
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Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 17.10.2018 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

10 Punkte Nummer 2.
Weil Wald und Wald vorm Kopf.


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shatgloom
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Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 20.10.2018 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Erst mal Respekt, so viel in zwei Stunden zu schreiben. Ich finde es immer sehr schwierig, eine lustige Geschichte zu schreiben. Das ist dir hier aber gut gelungen. Schöner Text

_________________
Gruß von Karolin
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Tjana
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Alter: 59
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Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 20.10.2018 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Herrliche Gesellschaftsstudie, schöne Charakterzeichnungen.
Allein der Schluss scheint mir nicht dazu zu passen. War da plötzlich die Zeit zu knapp?


_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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menetekel
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BeitragVerfasst am: 21.10.2018 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Comedian,

du schreibst ein Umwelt-, Beamten- und Ehedrama in einem! Das soll dir erstmal einer nachmachen!

Und  trotzdem hart an der Realität. Mr. Green wink

Ich liebe es,
m. love


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Alles Amok! (Anita Augustin)
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jaeani
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Beiträge: 117



BeitragVerfasst am: 22.10.2018 08:00    Titel: Antworten mit Zitat

Thema wurde umgesetzt.
Hat Spaß gemacht, zu lesen, auch wenn der Dialog stellenweise etwas ermüdend war. Zu viele "..." und "Oh" und "Hhm" (gefühlt noch um einiges mehr, als tatsächlich vorhanden).

Bekommt Punkte
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 697



BeitragVerfasst am: 23.10.2018 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag den Stil. Die vielen Bindestrich-Einschübe mit den Zweifelsgedanken, den lockeren Ton. Allerdings muss ich zugeben, dass er bei der Länge des Textes irgendwann anstrengend wird.

An ein paar Stellen bricht die Perspektive, die ja eigentlich sehr eng bei Herrn T. ist, z.B. hier:
Zitat:

Der Mann vom Amt lehnte sich zurück und verschränkte zufrieden die Hände vor der Brust.
-> Zufriedenheit ist innerer Zustand, den sieht man von außen nicht.

Zitat:
„Ob der Schuh drückt oder nicht, entscheide noch immer ich!“, donnert der Mann vom Amt plötzlich. „Und was eine Formalität ist, gilt es zu klären.“

Das "plötzlich" stört mich hier. Weil es eine direkte Antwort ist, die unmittelbar auf die Frage folgt.

Zitat:
(was gab es zu feiern??)

Bitte, bitte keine zwei Fragezeichen hintereinander. Das sieht ganz komisch aus.

Zitat:

Drei Arbeitsplätze weiter schlug eine Dame mit einem Karpfen nach einem unschuldigen Beamten und wurde von drei bulligen Sicherheitskräften abgeführt.

Darüber habe ich sehr gelacht. Schön beiläufig, klasse gemacht. Auch das Abgleiten in die Skurrilität, das dann folgt - der Mörtel auf dem Pyjama zum Beispiel - mag ich sehr.

Allerdings ist mir dann der letzte Satz, der mit dem Kinnhaken, wieder zu viel. Ich glaube, die Geschichte wäre besser ohne ihn - aber das ist vermutlich Geschmackssache und nicht objektiv begründbar.

Thema: Mit dem waldlosen Waldgrundstück sauber umgesetzt. Auch wenn es in dem langen Text verhältnismäßig wenig Platz einnimmt.

3 Punkte. Für die skurrilen Ideen.
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2765

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 25.10.2018 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour!

Zitat:
„Kommen Sie zur Sache!“

Für mich ein zentraler Gedanke im Text. Hättest du dich selbst an diesen Rat gehalten, ich denke, es wäre eine deutlich bessere Story geworden, anstelle sie mit heißer Luft aufzublähen.
Dein Text liest sich flüssig, aber er ist mir viel zu langatmig und platt, als würdest du auf Zeit spielen, Versatzstücke nehmen und auf einen Knaller warten. Herrn T. hast du platt gehauen und am Ende zwängst du ihn in eine knallende Pointen-Kurzschlussreaktion - er küsst seine Kollegin -, mit der du für mich die ganze Geschichte platt haust.

Punkte? Wir werden sehen.

Merci beaucoup
Constantine
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Malaga
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 770



BeitragVerfasst am: 26.10.2018 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Auch hier finde ich es  merkwürdig, dass jemand in zwei Stunden so viel schreiben kann. Auch scheint mir das Thema nicht ganz erfüllt. Andererseits gefällt mir der Amtsdialog ganz gut und zieht mich rein,
Das Ende fand ich merkwürdig: Die Kollegin versetzt ihm einen Kinnhaken? Hm. Etwas oversized und unüblich. Nicht lieber eine Ohrfeige?
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nebenfluss
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Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 26.10.2018 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Beachtliche Leistung für zwei Stunden!
Gelungene Umsetzung des Themas: Ein Wald, den es für den einen gibt, für einen anderen aber nicht (weil: keine Bäume). Der Mensch vom Bauamt hält sich an seine Pläne, Herr T. ist ihm ausgeliefert.
Was die Geschichte m. E. ziemlich stört, ist der Nebenstrang der amourösen Interessen des Herrn T. an seiner neuen Kollegin, der mit dem Bauvorhaben nicht verknüpft ist, aber trotzdem für eine Pointe herhalten muss, die bei mir nicht zündet. Für einen ansatzweise originellen Titel war wohl auch keine Zeit - ein typisches FFF-Problem.
Dank der Grundidee und des insgesamt souveränen Erzählstils hat es dennoch für den dritten Platz gereicht smile


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Jenni
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Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 26.10.2018 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso wird eigentlich dem Titel dieses Textes so einhellig die Originalität abgesprochen? Im Kontext des Textes selbst ist er doch fast schon genial, überträgt man die Frage nach der Definition des Waldes auf die des Mannes.

Den Text hier übrigens, den habe ich sehr gerne gelesen. Gute Idee (die mich an eine Szene aus Jim Knopf erinnert hat) und sehr pointierter Dialog.
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