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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1873
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 14.10.2018 19:00    Titel: Im Archiv eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Im  Archiv

Manche Menschen glauben
ich  könne den kränkelnden Wald
vor lauter Bäumen nicht sehen
den Hain nicht ohne Baum

Was wissen sie vom September
der Glut im Herzen gebannt
vom Neigen sich wiegender Birken
auf Blättern die ich beschrieb

von ungenügenden Versen
dem Wechselfieber dazwischen

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Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 38
Beiträge: 840
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 15.10.2018 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

schöne Idee, den Wald, den man beschrieb, zum Mittelpunkt des Textes zu machen. Gefällt mir sehr.

Angesichts der kurzen Zeit eine gelungene "Vogelschau". Mit solchen innigen Texten kriegt man mich ja (fast) immer.


_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1873
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 16.10.2018 07:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Menetekel,

deinen Titel finde ich  recht gelungen, obwohl der noch in einem anderen eingereichten Text vorkommt.
Hacker sind immer und überall! Cool

Tröstenden Gruß an dich
m.


_________________
Alles Amok! (Anita Augustin)
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poetnick
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 57
Beiträge: 466
Wohnort: Möglichkeiten


BeitragVerfasst am: 17.10.2018 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

eine sehr innerliche Betrachtung, in der das Feuer von Regungen und Erregungen des LyIch benannt wird, die sich im Schaffensprozess ereignen, mit all seinen Gefühlswechselbädern.
Das Thema des Waldes ohne Bäume sehe ich auf eine sehr unverbrauchte Art umgesetzt.

Punkte werde ich erst am Abschluss aller Betrachtungen vergeben.

LG - Poetnick


_________________
Wortlos ging er hinein,
schweigend lauschte er der Stille
und kam sprachlos heraus
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 38
Beiträge: 1234
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 18.10.2018 20:48    Titel: Re: Im Archiv Antworten mit Zitat

Der Archiv-Begriff kommt anderswo auch noch vor. Finde ich faszinierend. Vielleicht kommt der Gedanke aufgrund des Themas schnell, weil es an das Baumgedächtnis erinnert? Das Netzwerk unter der Erde als Bild für ein Archiv. Spannend.

Sprachlich ist der Text etwas altbacken geworden (für meinen Geschmack), aber er hat was. Glut im Herzen. Schönes Bild, wenn auch abgegriffen, aber glühende Herzen sind schön. Ich denke automatisch an Glühwein, an eine heimelige Stimmung. Bald kommt auch wieder die Zeit, in der glühende Herzen wichtig werden, finde ich. Und das Wechselfieber gefällt mir besonders. Es handelt sich also um kein gewöhnliches Fieber, es ist eins, das auch noch wechselt. Interessantes Bild, das zum Nachdenken anregt.

Leider auch hier, aufgrund des ersten Satzes, der mMn so angelegt ist, dass es kaum möglich ist, nicht belehrend zu schreiben, ein überaus (besser)wissernder Ton im LI, was in mir nach dem Lesen dann einen herben Nachgeschmack auslöst. Aber so soll es ja sein, hab ich beim letzten Wettbewerb mit Satzvorgabe gehört, dass der Poet seinen Stil dann dem Stil des Satzes anpasst. Bin mir nicht sicher, ob ich das gut finde.

Über Punkte reden wir dann später, aber bei so wenigen Texten ist die Chance groß, dass du was abkriegst.

Es gibt fünf für diesen Text.


_________________
hast du den luftblick
hast du den erdenblick oder
den fuchsblick_
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d.frank
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 911
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 20.10.2018 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

bekommt meinen letzten Punkt

_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1208
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 20.10.2018 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie, lieber Inko, weiß ich nicht so recht etwas damit anzufangen. Mir fehlen da der sprühende Funke und der Tiefgang.

_________________
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag, Februar 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Glühender Hass", acabus Verlag, Januar 2019.
NEU - NEU - NEU:
"Die Tote in der Tränenburg", Alea Libris, Oktober 2019.
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Catalina
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 46
Beiträge: 310
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 22.10.2018 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Dieses Gedicht verstehe ich nicht, aber trotzdem spricht es mich an. Vor allem die 2. Strophe; auch wenn mir unklar ist, wie sich Birken auf Blätter neigen können.
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 29
Beiträge: 7485



BeitragVerfasst am: 23.10.2018 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Bisschen blass. Angesichts des vorgegebenen Themas wird zwar schnell deutlich, dass mit den Blättern keine grünen, sondern jene Formulare gemeint sind, auf denen die Waldrodung dokumentiert wurde, aber immerhin darf man als Leser noch einen einfachen Transfer selbst herstellen. Die Glut, die der September bannt, ungenügende Verse – Kitsch kittet gut. Sowas bitte in Zukunft nicht mehr in meiner Sichtreichweite schreiben. (Ich schreibe übrigens keine einzige Rezension in der Stimmung des Tod Ernsts, das sind alles sarkastische Luftwurzler.) Bis auf Floskeln und Altbekanntes finde ich in diesem kurzen Stück aber leider wirklich nicht viel, was mich auf aufblicken lässt. Schade.

Auf der Schwedenreakionsskala von Jaha bis Nähä : ein unhörbares Lufteinsaugen.
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finis
Autor


Beiträge: 633
Wohnort: zurück
Die lange Johanne in Bronze


BeitragVerfasst am: 24.10.2018 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.

Was mir natürlich sehr sympathisch ist, ist das Archiv. Ich hatte - Überraschung! - bei dem Thema eine sehr ähnliche Assoziation. Was ich Dir weiterhin hoch anrechne, ist dass Dich an den Satzanfang "Manche Menschen glauben" in lyrischer Umsetzung rangetraut hast. Für mich war das der schwierigste Satzanfang, vielleicht gerade in der Lyrik (in der Prosa mag ich das nicht beurteilen, dazu habe ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht).
Leider tappt das Gedicht - wie ich finde - genau in die Falle, die dieser Satzanfang legt, der geradezu zu dem Muster "Manche Menschen glauben..., aber natürlich ist das Blödsinn" einlädt. Genau das passiert hier: "Manche Menschen glauben.../Was wissen sie schon von..." und das nimmt für mich etwas die Spannung aus dem Text, weil die ersten drei Worte bereits die Programmatik vorgeben, die dann auch brav durchdekliniert wird. Das ist natürlich nichts Schlimmes. Für mich macht aber den Reiz eines guten Textes gerade aus, dass er solche Muster - vielleicht auf subtile, indirekte Weise - irgendwann durchbricht.
Das zweite, was es mir hier etwas schwer macht, ist dass ich die Bilder nicht unbedingt konsistent finde, oder sagen wir: dass ich den Eindruck habe, dass sie nicht in direktem Bezug zueinander stehen. Beispielsweise der "kränkelnde Wald". Der wird am Anfang genannt, aber Teil II (was wissen sie schon), der ja als Antithese zu Teil I (manche menschen glauben) fungieren soll, nimmt darauf keinen Bezug mehr und dann weiß ich nicht so recht, wie ich das Bild greifen soll. Das wirkt sich dann auch auf die Themenumsetzung aus, die zwangsläufig recht vage bleibt, weil die Bilder es auch sind. Was für Dich ein "Wald ohne Bäume" wird, wird so für mich nur ansatzweise spürbar, was ich etwas schade finde.
Allerdings sind da doch schöne Stellen, das Wechselfieber zum Beispiel finde ich schön - deutlich schöner als die Glut -, und ich denke an diesen Stellen, die dann etwas Konkreteres aufgreifen, könnte man ganz gut ansetzen, um da noch etwas draus zu machen!

Ich habe es auf jeden Fall gern gelesen.
LG
finis


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"Mir fehlt ein Wort." (Kurt Tucholsky)
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Lorraine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 721
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 26.10.2018 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Bepunktungszeile
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Zinna
Geschlecht:weiblichschweißt zusammen, was


Beiträge: 1665
Wohnort: zwischen Hügeln und Aue...
Das Silberne Pfand Lezepo 2015
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BeitragVerfasst am: 26.10.2018 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

wenn jemand schöne Seiten, Schönheit sieht, empfindet und abbildet, heißt das nicht, dass er Realität und Ernst nicht sieht.
So ergeht es dem LI hier, ein Dichter hat den Eindruck, genau diese Blindheit würde ihm unterstellt
In einem pragmatisch-poetischen Ton lässt er hören: Was wisst ihr schon, redet nur ...

LG
Zinna


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Wenn alle Stricke reißen, bleibt der Galgen eben leer...
(c) Zinna
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1873
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 27.10.2018 07:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Abari,
freut mich, dass ich dein Herz rühren konnte. Die Crux bei solchen Texte ist, dass sie entweder gut gefallen oder gar nicht. wink

Hallo Poetnick,
schön, dass ich bei dir diesmal hochkarätiger punkten konnt als beim letzten Mal. Mr. Green Aber dafür stehst du diesmal in einer Kleingruppe ...

Hallo Heidi,
dir meinen besonderen Dank, weil du dich ausführlich mit dem Text - und seinen Schwächen - auseinandersetzt.
Den Beiklang des Besserwissens erkenne ich jetzt auch. Fast eine Allmachtsfantasie: "Was wisst denn ihr ...).
Was ich eigentlich erreichen wollte, war, ein Gefühl der (Künstler-) Isolation zu beschreiben, dieses Leben in einem Kokon ... hat wohl leider nicht besonders geklappt.

Ich bin eh eine, die lange an ihren Gedichten herumpusselt, selbst an Kommentaren. Zwei Stunden haben einfach nicht gereicht. - Spaß gemacht hat's trotzdem. smile

Liebe Grüße
m.


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Alles Amok! (Anita Augustin)
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1873
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 27.10.2018 08:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo d.frank,

vielen Dank für deinen letzen Punkt. Cool

Hallo Mol,
däs merk isch mir! sad

Hallo Catalina,

tut mir leid, dass ich zu wenig zu deinem Textverständnis beitragen konnte: Die Blätter sollen mit der anmutigen Neigung von Birken, dem Wind etc. beschrieben werden.

Hallo Nihil,

wie kommst du auf Formulare, die eine Waldrodung dokumentieren sollen? Shocked
Diese Assoziation ist mir unverständlich und ergibt sich auch nicht aus dem Text. Dass der dir nicht gefällt ist dein gutes Recht. Aber die Bemerkung

Zitat:
Sowas bitte in Zukunft nicht mehr in meiner Sichtreichweite schreiben.


hättest du dir sparen können, nicht wahr? Insbesondere als Moderator. Rolling Eyes

Hallo finis,

Deine Meinung deckt sich mit meiner eigenen: Ein Text, aus dem sich was machen ließe. Ein Entwurf, der, kitschentkernt, zu einem Gedicht werden könnte.
Vielen Dank für dein Einlassen auf diesen Versuch.
Ich war übrigens schon ziemlich gespannt, wer mein Archiv-Hacker ist ... wink

Hallo Lorraine,
ich weiß nicht so recht, wie ich mich für eine "Bepunktungszeile" bedanken soll. Aber ein Wort kann zuweilen mehr aussagen als ein ganzer Kommentar.

Hallo Zinna,

in deinem Kommentar gefällt mir das sensible Verständnis des Textes.
Du bist eine der wenigen, die auf Anhieb begriffen hat, worum es mir geht.
Manches würde ich im Nachhinein anders schreiben, was ich zu einem späteren Zeitpunkt ja noch machen kann ...

Allen Lesern und Kommentatoren herzlichen Dank
m.


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Alles Amok! (Anita Augustin)
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 29
Beiträge: 7485



BeitragVerfasst am: 27.10.2018 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo menetekel.
Da mein Kommentar dich persönlich getroffen zu haben scheint, möchte ich mich kurz erklären. Mir war bewusst, dass meine Bewertungen dieses Mal durchaus schärfer ausgefallen sind. Du bist nicht die einzige, die sich dabei auf die Füße getreten fühlt. Dennoch stehe ich nach wie vor zu meiner Meinung. Ich versichere dir, dass auch ModeratorInnen nicht sehen, wer einen Wettberbstext verfasst hat. Das geht erst, wie für alle, nach der Siegerehrung, nachdem Boro entsprechende Hebel in Gang gesetzt hat. Von persönlich gegen dich gerichtete Häme kann also keine Rede sein. Wenn ich mich zu Texten äußere, tue ich dies selbstverständlich als Privatperson mit einem, das gestehe ich ein, schwer zu befriedigenden Geschmack. Deshalb kann ich deinen Zorn über den zitierten Satz mit der Sichtreichweite, den ich "gerade als Moderator" nicht hätte schreiben dürfen, in dieser Formulierung nicht nachvollziehen. Da ich um meinen oft eigenwilligen und spitzen Humor weiß, hatte ich mit dem Folgesatz (Ich schreibe übrigens keine einzige Rezension in der Stimmung des Tod Ernsts, das sind alles sarkastische Luftwurzler.) darauf hinweisen wollen, dass meine Kommentare immer mit einem Quäntchen Ironie geschrieben wurden. Eine Beleidigung hatte ich nicht im Sinn. Warum auch?

Trotzdem und weiterhin freundliche Grüße,
Nihil
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1873
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 28.10.2018 03:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Nils,
deine Antwort weist einen kleinen  Mangel (Logik) auf.
Wenn ich zu jemandem sage: "Herr Kascherowski, ich halte Sie für ein Arschloch", um dann hinzuzufügen, dass ich nicht alles todernst meine, was ich so äußere, bleibt der für mich ja doch ein Arschloch oder nicht? Und wohl ebenso für die Zuhörer, die diesem Disput gefolgt sind.
Du kannst zu deinen Äußerungen stehen wie du magst, sitzt sicherlich auch am längeren Hebel. Ich finde derlei unverschämt und deiner Tätigkeit als Moderator nicht angemessen.


m.


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gold
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger

Alter: 66
Beiträge: 6019
Wohnort: Persepolis
DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 28.10.2018 07:15    Titel: Antworten mit Zitat

@Liebe menetekel,

ich denke, du hast ein sehr persönliches Gedicht geschrieben, was für mich einer Selbstoffenbarung gleichkommt. Das macht besonders angreifbar und verletzbar und ist sehr mutig.
Mir gefallen übrigens S2 und S3 sehr gut. Du drückst darin fast eine Agonie aus, die ich durchaus nachvollziehen kann.
@Lieber Nihil,

schade, dass du manches Mal so sarkastisch bist. Ich weiß, da steckt auch eine Menge an Kreativität dahinter. Und für denjenigen, der den Sarkasmus ausdrückt, ist es in dem Moment eine Art Befriedigung und so etwas wie  l`art pour l`art. Dabei hat man auch das Opfer nicht so sehr im Blick. Ich weiß, wovon ich spreche, da ich diese Umgangsform auch manches Mal anwende.
Ich würde mir aber von dir, als Moderator, eine andere Art von Kritik wünschen. Ich hätte ähnlich wie menetekel reagiert.


_________________
es sind die Krähen
die zetern
in wogenden Zedern

Make Tofu Not War (Goshka Macuga)
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1873
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 28.10.2018 16:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Gold,
herzlichen Dank für deinen mutigen Beitrag.
Mir war beim Verfassen des Textes klar, dass der nicht nur auf Begeisterung stoßen wird. Denn er "trifft" eher die weibliche als die männliche Seite eines Menschen.
Die Reaktionen darauf erinnern mich an meine Studienjahre. Seinerzeit durfte ich als einziges "Mädchen" manchmal (!) mit werdenden Philosophen in den Seminaren sitzen, wohl hauptsächlich wegen meiner wilden Locken. wink
Und ach, wie blödsinnig stolz war ich darauf, in diesem erlauchten Kreis geduldet zu werden! Der Elite der Frankfurter Geisteswissenschaftler! Idea

Nur sagen sollte ich nix.
"Du bist immer so emotional", hieß es dann. "Bleib doch mal sachlich!"

Tja, viel geändert hat sich seitdem nicht. Rolling Eyes

Dir einen besonders lieben Gruß
m.


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Alles Amok! (Anita Augustin)
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