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Das ist meine Höhle

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 05/2018
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2894

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 06.05.2018 19:00    Titel: Das ist meine Höhle eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das ist meine Höhle

Der Boden ist sehr weich und rutschig hier. Ich muss mich beeilen. Vorsichtig.
Es müffelt nicht, auch keine verdächtigen Bewegungen auf der Oberfläche. Die seltsam geformten Dinge da hinten, wippen hin und her, planschen und geben knarzende Geräusche von sich. Ich glaube, die schlafen.
Nichts Unangenehmes ist zu riechen oder zu hören. Kühl ist es geworden. Seit dem die wärmende Kugel nur noch schwach leuchtet.
Rasch, bevor jemand kommt. Ja, das tut gut. Kalt, aber gut. Immerhin etwas im Magen.
Weiter. Vielleicht finde ich doch noch etwas.
Da sind sie wieder, diese eckigen Höhlen. Dazwischen dieser lange Weg. In der Luft liegen Süße und Strenge und Gras und Gestank. Der Gestank kommt von diesen Dingern, die vor manchen Höhlen wie angewurzelt stehen. Ich glaube, die schlafen auch. Stinker. Bisher habe ich nur schlechte Erfahrungen mit denen gemacht. Nen Kumpel von mir hat eines überrollt und liegen gelassen. Einfach so. Ich glaube, denen ist alles egal. Sogar, wenn ich mir einen Spaß mache und sie anpinkle, reagieren die gar nicht drauf. Euer Glück, ich muss grad nicht.
Manche Höhlen leuchten. Besetzt. Mal an einer schnuppern. Schade, die haben schon einen wie mich. Du hast es gut, Kumpel, drinnen im Warmen und bestimmt einen vollen Bauch.
Weiter, zu einer anderen Höhle. Oha, den Geruch kenne ich nur zu gut. Um euch Faucher mache ich lieber einen großen Bogen.
Da kommt was.
Eines der Stinkwesen. Wenn's dunkel ist, leuchten ihre Augen. Es knurrt und kommt schnell näher. Nanu, jetzt ist es blind und wird langsamer. Seltsames Wesen.
»Verschwinde, du Stinker! Bleib mir ja fort!«
Gut so, zisch ab.
Bei der nächsten Höhle ist kein Licht, auch rieche ich keinen Kumpel und keinen Faucher. Scheint leer zu sein. Gut. Die schau ich mir genauer an. Da. An der Seite ist eine Öffnung. Mit Leichtigkeit.
Ich glaube, hier drinnen war lange niemand. Es müffelt. Irgendwas ist verdorben. Da, es kommt von einem brummenden Kasten. Dahinter. Bäh, sticht das in der Nase. Hab keinen Hunger mehr. Egal, ich bleibe.
Hier sind viele weiche Stellen, wo ich mich hinlegen und schlafen kann. Zuerst markieren gegen andere. Das ist meine Höhle. Hier. Und hier. Und hier ein wenig. Mutter, du wärst stolz auf mich, dass ich es schaffe, für mich zu sorgen. Verlass dich auf niemanden, außer auf dich und deine Beißer, hast du mich gelehrt.
Bin gespannt, was ich morgen an Futter finden werde.
Halt. Da ist dieses bekannte Knurren wieder. Kommt von draußen. Jetzt ist es weg.
Zu einer anderen Öffnung, die von etwas Herunterhängendem verdeckt ist. Dazwischenschieben. Rausschauen.
Der Stinker von vorhin. Er steht vor meiner Höhle und breitet seine Flügel aus. Zweibeiner steigen aus. Kommen näher, auf meine Höhle zu.

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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 761



BeitragVerfasst am: 13.05.2018 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Haha, die ganze Geschichte aus der Sicht des bellenden Hundes (es sollten ja nur nicht die Insassen des Autos sein). Okay, strenggenommen müssten es mehrere sein. Trotzdem: Mir gefällt's! Die Bilder passen sehr gut zur Perspektive des Tieres (das Flügelausbreiten zum Beispiel).

Einhaltung der Vorgaben:
Szene: ja
Thema: das kommt leider nicht so rüber.
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lebefroh
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 39
Beiträge: 378
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee aus der Sicht eines Tieres zu schreiben ist jedenfalls außergewöhnlich. Da hätte man aber viel mehr draus machen könne. Von mir leider keine Punkte.
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hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin


Beiträge: 3470

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, der Hundetext. Über den dachte ich auch kurz nach.

Leider überzeugt er mich nicht. Zuerst einmal kapiere ich recht wenig, das legt sich aber, sobald die "Sprache" und der Erzähler geklärt sind. Dann aber findet sich hier nicht viel. Hund findet Höhle, fertig. Also vielleicht findet er eine Höhle, es sieht so aus, als wäre das kein andauerndes Glück. Ein Toter hinter dem Fernseher?
Egal.
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Michel
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 48
Beiträge: 2521
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Aus der Perspektive eines Hundes wird eine Garage erforscht. Die Perspektive ist konsequent eingehalten, für mich zu konsequent (Boote sind knarzende Dinger), teilweise auch  übertrieben (Sonne = wärmende Kugel). Amüsante Idee, nett zu lesen, aber für mich auch nicht mehr.
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Amarenakirsche
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 27
Beiträge: 292
Wohnort: tief im Westen


BeitragVerfasst am: 14.05.2018 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Favorit im Wettbewerb smile

Ich finde den Text großartig. Du schaffst es, den Gedanken des Hundes (hoffe, das habe ich richtig verstanden) eine eigene Sprache zu geben und trotzdem versteht man genau, wovon er erzählt. Meine Lieblingsausdrücke: die Raucher und die schlafenden Stinker. Mir gefällt besonders, dass du viel mit dem Geruchssinn arbeitest, um die Atmosphäre zu beschreiben, auch das passt super zum Hund.
Insgesamt wird die einsame und unsichere Situation des Streuners gut sichtbar und ich habe mitgefiebert, dass er eine Bleibe findet. Umso blöder, dass der Leser am Ende nicht erfährt, was die Menschen mit dem Hund anstellen. Darf er bleiben? Bitte?
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d.frank
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 41
Beiträge: 980
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 15.05.2018 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

Also zunächst Mal finde ich das mutig, wie hier ein Versuch gewagt wird.
Allerdings bleibt es für mich auch beim Versuch. Die Verschlüsselung ist zwar motiviert, aber schon beim zweiten Lesen verliert sie ihren Reiz.
Weil, wenn man die Verschlüsselung aufgelöst hat, nicht viel von der Geschichte übrig bleibt. Dafür hätte hier mehr dran sein müssen, rückblickend fehlt mir dann nämlich so ziemlich alles: Das Gefühl, das ein guter Text bei mir hinterlässt, irgendwie auch die Vorgaben. Verschlüsselung ist eben nicht alles. wink


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2894

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 15.05.2018 15:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ich bin's smile
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Aneurysm
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 474



BeitragVerfasst am: 15.05.2018 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Eine interessante Idee, aus der Perspektive eines streunenden Hundes zu schreiben – wenn ich die Andeutungen richtig verstanden habe. Auch die Handlung gefällt mir gut: Der Hund ist auf der Suche nach einem Schlafplatz, einem Zuhause. Er begegnet Menschen und Katzen, und am Ende glaubt er eine passende Höhle gefunden zu haben. Aber dann taucht ein Auto vor ihm auf, und ein Mensch steigt aus.

Ein Problem habe ich allerdings mit der Sprache. Ich kann verstehen, dass man für einige Dinge neue Begriffe sucht, wenn man aus der Perspektive eines Tieres schreibt. Es macht ja auch den Reiz der Geschichte aus, dass der Leser erst einmal nicht weiß, worum es geht. Aber man kann es auch übertreiben – wenn statt der Sonne von einer wärmenden Kugel die Rede ist, fällt es mir schwer, den Text ernstzunehmen.

Das Thema Ungewissheit ist aus meiner Sicht umgesetzt, die Szene mit dem Auto ebenfalls. Aber die sprachlichen Schwächen sind mir zu groß, daher keine Punkte.
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 39
Beiträge: 1307
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 16.05.2018 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Für die Idee bekommst du Punkte.
Sprachlich ist der Text einfach gestrickt. Durch die kurzen Sätze ist er rhythmisch schnell unterwegs. Klackklackklackklack. Passt vielleicht auch zu einem Hund, also eine einfach Sprache, irgendwie. Aber sind sie nicht auch feurig in ihrem Wesen, unberechenbar. Ich hätte mir ein wenig mehr Ur-Hund gewünscht. So das, was aus dem Hund-Wesen im Gesamten spricht.
Ansonsten sehr amüsant.
Vor allem auch die sensible Beobachtung – der Gestank. Wie müssen Autos für so ein Tier stinken. Und auch die Umschreibung der Dinge, die für uns selbstverständlich sind. Durch diesen Perspektivwechsel werden Fragen aufgeworfen.

Hey, es sind sieben Punkte geworden. Bestimmt kommst du aufs Treppchen.


_________________
Scheiße darf keine Flügel haben
der Phallus braucht Flügel
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Jenni
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4051

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 16.05.2018 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag keine Geschichten lesen, die ein Rätsel daraus machen, wer erzählt und worüber. Da komme ich mir einfach für dumm verkauft vor und habe wenig Lust mich auf dieses letztlich doch banale Rätselraten einzulassen. Soll das dann auch die ganze Ungewissheit sein, oder muss ich die auch noch suchen?
Hier geht es also um ein Tier, das die Menschenwelt nicht versteht, leider auch die Menschensprache nur soweit beherrscht, dass die Geschichte in mühsamen Umschreibungen erzählt werden muss, die mir keinen literarischen Mehrwert bieten. Welches Tier weiß ich jetzt immer noch nicht. Ob ich diesen Kommentar überhaupt stehen lassen soll, weiß ich auch nicht. Denn was hilft dir zu wissen, dass ich diese Art Geschichten nicht mag. Nun ja, als Gesamtbild hilft es vielleicht, vielleicht mehr als Schweigen.
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
Beiträge: 2708
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 17.05.2018 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Vorweg: Ich interpretiere Un-Gewissheit als zweideutig, einmal eine Ungewissheit (nicht wissen, was kommt oder los ist) und eine Un-Gewissheit wie Un-Ding (oder wie cummings das "un" in seinen Gedichten benutzt hat), also eine schlimme Gewissheit.

Hallo Inko,
dein Titel und der erste Absatz lassen mich gleich ans Höhlengleichnis denken. Daher bin ich etwas enttäuscht, dann doch nur die personale Perspektive eines streunenden Hundes zu lesen.

Auch wenn dieser von seinen Gedanken her vieles nicht einordnen kann, kommt er doch sehr menschlich rüber. Ich glaub kaum, dass ein Hund so denkt, und Worte dürfte er auch nicht haben. Okay, ja, bin ruhig, soll ja nicht realistisch sein.

Zur Szene: Wie in einigen anderen Geschichten ist sie hier sehr auseinandergenommen worden und entspricht nicht mehr der Vorgabe, sie intakt zu lassen. Die Stimmung des Originals ist nicht mehr da. Sorry, da muss ich Punkte abziehen.

Was die Un-Gewissheit angeht: Die Ungewissheit haben wir in der Denkweise des Hundes, und darin, was er in dem Haus findet, und wer dann spät nachts kommt und was die Personen dort wollen. Ich sehe eine Spur von "Un" (lag da womöglich eine Leiche? Und weitere Ungewissheit: Aber hinter dem Kühlschrank? Oder was war das für ein brummendes Ding?) aber keine Gewissheit, die sich auf das "un" bezieht, dafür ist die Wahrnehmung und Reflexion des Hundes doch zu ungenau. Wie gesagt, man kann sich viele "un" vorstellen, aber für die Gewissheit gibt es nicht genug Information. Also auch hier die Vorgabe (oder meine Interpretation davon) nicht richtig getroffen.

Ansonsten aber eine interessante Idee, aus der Perspektive eines Hundes zu schreiben und war gut zu lesen.

Punkte verteile ich erst, wenn ich alles durch habe, mal sehen, ob für dich noch was übrig bleibt.

Grüße,
Veith


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Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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VwieMargarita
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 36
Beiträge: 60
Wohnort: Remarque-Stadt


BeitragVerfasst am: 18.05.2018 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Etwas am Thema vorbei, scheint mir.

_________________
"Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben".
J.W.v.G
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Malaga
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 897



BeitragVerfasst am: 19.05.2018 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ungewissheit - ob er eine Höhle findet? Futter findet? Jemand kommt oder nicht? Bisschen unklar für mich.
Tierische Erzählperspektive ist ja nun nichts Neues mehr, man ahnt auch schnell die Ratte.
Bis auf den "Stinker" keine innergeschichtlichen Highlights. Ich glaube nicht, dass bei der Punkteverteilung etwas dabei sein wird. Tut mir Leid.
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Tjana
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Alter: 59
Beiträge: 1923
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 20.05.2018 01:10    Titel: Antworten mit Zitat

Schöne Geschichte aus Sicht eines Hundes.
Die vorgegebene Küstenstadt nur angedeutet durch die wispernden, knarrenden Dinger. Das und insgesamt: gefällt mir.


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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traumLos
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Beiträge: 375



BeitragVerfasst am: 20.05.2018 04:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, ich weiß nicht wer.

Ein Hund auf Heldenreise. Er begegnet Autos, Katzen und findet Rast in einer Garage, bis ein Stinker zurückkehrt und seine Höhle wohl beanspruchen wird. So weit scheint mir die Geschichte in meinem Lesen klar zu sein. Eine gewisses Un-Gewisse bleibt. Ah, da ist ein Bezug zum Thema.

Und dann doch wieder nicht. Dies ist die einzige Geschichte, bei der ich tatsächlich keinen Bezug zum Wettbewerb erkennen kann. Allenfalls auf einer sehr eigenwilligen Metaebene. Um dem zu folgen, ist mir die Geschichte sprachlich und erzählerisch nicht gut genug.

0 Punkte


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rieka
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BeitragVerfasst am: 20.05.2018 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, unbekannter Autor.
Ist dieses Ich, um das es hier geht, ein Marder? Du schreibst zumindest aus der Sicht eines Tieres und versuchst unsere menschlichen Begrifflichkeiten entsprechend umzuformen.  
Ein wenig schwer fällt es mir schon, den Text komplett zu verstehen, wobei ich ahne, dass du, Autor, eine ziemlich konkrete und lebendige Vorstellung um das Geschehen herumrankst.
Schon die „seltsam geformten Dinge da hinten“ konnte ich anfangs nicht identifizieren.  Es sollen die Laternen sein, nicht wahr? Die wärmende Kugel ist die Sonne und die eckigen Höhlen sind Garagen, oder? Die Stinker sind die Autos und der Faucher der zum Menschen gehörende Hund?
Das Glitschige in der Anfangspassage ist mir nach wie vor nicht klar.
Das nenne ich mal eine kreative Umsetzung der Vorgaben.
Bei der Menge der Texte hat der deine es bei mir leider nicht ganz unter die ersten Zehn geschafft.
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Stimmgabel
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Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 20.05.2018 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hallo Inko,

sicher zunächst eine abstruse, mindestens meta-ebnig bleibende Geschichte, und bewusst derart inszeniert. Sucht ein Prota, ob Mensch, ist mir nicht klar, vielleicht ein Tier? nach einem Zuhause, ein wärmendes, etwas zu Essen ... findet endlich eine leere Höhle,

eine leere ohne diese stinkenden Dinger, vor allem eine solche, die noch nicht von einem Kumpel [ wohl solche Spezies wie Prota selbst ] bewohnt ist. Dort drinnen, endlich ... kommt ein Faucher und Stinker vorbei, dann noch weitere Zweibeiner  / vielleicht, um Prota diese Höhle streitig zu machen?

mMn ein thematisierter Überlebenskampf um, ja was? ... ein Zuhause finden, Dazugehörigkeit zu anderen, Alleinsein wollen, flüchten vor  / sehr breitspannig ...

vielleicht sind ja in der Umkehrung genau diese Stinker die Menschen? sind sie diejenigen, die die Natur stören, vielleicht ...


Gruß Stimmgabel ...


-


_________________
Gabel im Mund / nicht so hastig...
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firstoffertio
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Beiträge: 6133
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 21.05.2018 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder ist's mein persönliches Empfinden, weshalb ich diesem Text keine Punkte gebe. Er riecht mir zu unangenehm nach Science Fiction, was ich nicht so mag.
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Akiragirl
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Beiträge: 5601
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Der goldene Spiegel - Prosa DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 23.05.2018 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Aufgrund von Zeitmangel kann ich leider allen Texten, die keine Punkte von mir bekommen haben, nur ganz knapp in Stichpunkten wiedergeben, warum sie mich nicht überzeugt haben. Ich hoffe, niemand nimmt mir das übel.
- ich bin von Anfang an überhaupt nicht in diese Höhlenmetapher eingestiegen. Wofür soll die Höhle hier stehen? Wer ist eigentlich das Ich? das bleibt mir unkar
- was will dieser Text mir sagen?
- wo ist die Unsicherheit? Wo wurde die Vorgabe der Szene eingehalten?


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Jenni
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4051

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 25.05.2018 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich, der Hund! Laughing (<- der lacht jetzt über meine Begriffsstutzigkeit, nicht etwa über dich)

Aber sonst, naja nichts*. (*weiter zu bemerken meinerseits)
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2894

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 26.05.2018 09:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Eliane hat Folgendes geschrieben:
Haha, die ganze Geschichte aus der Sicht des bellenden Hundes (es sollten ja nur nicht die Insassen des Autos sein). Okay, strenggenommen müssten es mehrere sein. Trotzdem: Mir gefällt's! Die Bilder passen sehr gut zur Perspektive des Tieres (das Flügelausbreiten zum Beispiel).

Einhaltung der Vorgaben:
Szene: ja
Thema: das kommt leider nicht so rüber.


Hallo Eliane,

ich merke, du hattest deinen Spaß an der Geschichte. smile
Freut mich sehr, dass sie dir gefallen hat und sie perspektivisch für dich gepasst hat.

Strenggenommen war mMn nicht gefordert, dass es mehrere Hunde sein müssen, in dieser Hinsicht konnte (wie in manch anderen Hinsichten) leicht variiert werden.

Schade, dass du die Themenvorgabe nicht erfüllt gesehen hast.
Für mich war neben der Verortung, die Sache mit dem Wagen der zentrale Themenvorgaben-Punkt, der sich in meiner Geschichte im letzten Drittel abspielt. Da nach dem Vorbeifahren des Wagens einige Zeit bis zu seiner Rückkehr vergehen muss, wird diese Zeitspanne mit dem Erkunden des Hundes in der "Höhle" "überbrückt" und die Story endet mit dem Anhalten des Wagens und dem "Flügelausbreiten".

Danke fürs Lesen und Kommentieren.

LG
Constantine
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