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Pilot

 
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Rosanna
Richter und Henker

Alter: 25
Beiträge: 1202

Pokapro V & Lezepo III Silberne Harfe


BeitragVerfasst am: 17.10.2011 19:00    Titel: Pilot eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich grab meine Nase in den Schoß der Stadt
Bis ihr Glasschuh zerbirst (Und ihr -beinpaar zuckt
Und vom Turm tropft Erleuchtung) und jeder, der ... glotzt
Eine Ansichtskarte von der Stelle hat,
An der ich einschlug.

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Eredor
Geschlecht:männlichDichter und dichter

Moderator
Alter: 27
Beiträge: 4672
Wohnort: Heidelberg
Das silberne Stundenglas DSFx
Goldene Harfe Pokapro III & Lezepo I


Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 17.10.2011 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Du, hallo du. Du du du bist mein Favorit. Ich geb dir als Maßstab neun Federn und dann gleichen wir den Rest daran an. Hau rein und viel Glück noch!

_________________
"vielleicht ist der mensch das was man in den/ ersten sekunden in ihm sieht/ die umwege könnte man sich sparen/ auch bei sich selbst"
- Lütfiye Güzel
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EdgarAllanPoe
Geschlecht:männlichPoepulistischer Plattfüßler

Alter: 27
Beiträge: 3310
Wohnort: Greifswald
Bronzene Harfe Die Goldene Bushaltestelle
Goldene Feder Lyrik


Die Tauben
BeitragVerfasst am: 18.10.2011 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist interessant: Jemand gräbt die Nase in jemandes Schß und der Galsschuh dieser Person bricht (!). Hier wohl eher metaphorisch gemeint, was die Wahrnehmung des LIs anbelangt, und deshalb verzerrt. Ein Selbstmord auf dem Pflaster einer Weltstadt.
Weil's so schön expressionistisch anfängt, aber schlecht bzw. zerstückelt weitergeht, kann ich keine höhere Wertung geben.
Sechs Federn.


_________________
(...) Das Gedicht will zu einem Andern, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Paul Celan

Life is what happens while you are busy making other plans.
- JOHN LENNON, "Beautiful Boy"

Uns gefällt Ihr Sound nicht. Gitarrengruppen sind von gestern. (Aus der Begründung der Plattenfirma Decca, die 1962 die Beatles ablehnte.)
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Gast







BeitragVerfasst am: 18.10.2011 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, finde ich schön. Gestaltete Sprache. Lebendig, vorwärtsdrängend ... Wie bei manch anderem Text finde ich zwar, dass die "Erleuchtung" ein wenig fremd wirkt im Text, aber nun ja.
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Rosanna
Richter und Henker

Alter: 25
Beiträge: 1202

Pokapro V & Lezepo III Silberne Harfe


BeitragVerfasst am: 19.10.2011 12:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Rosanna.
Das ist also dein Protestgedicht. Hm. Das ist ja schick. Ob sich wohl der Rest auch schon mal gefragt haben, ob sich die Piloten, die ins World Trade Center reingerauscht sind, dabei einen runtergeholt haben? Oder wäre das pilotischpolitisch inkorrekt (das Fragen jetzt. Das andere sowieso.)?

Und wer wird sich wohl darüber aufregen, dass das auf dem Bild Hongkong!!!Hongkong-das-stand-doch-überall!!! ist? Wem darf ich mitteilen, dass mir das wüstegal ist? Der Bezug zum Bild ist jawohl gegeben: Wolkenkratzer, Himmel, Phallussymbol. Der Rest interessiert mich nicht.
(übrigens bin ich glaube ich die Einzige, die eine Postkarte erwähnt hat. Dafür möchte ich Pluspunkte, dass das mal klar ist.)
So, Ende.


_________________
nahtannahtnähtnathannähte
nähtnathannahtannahtnahtnathans
nadelihremendepunkt
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Gast







BeitragVerfasst am: 19.10.2011 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Der Titel ist 'Pilot'

Die Nase ordne ich jetzt eher dem Flugzeug zu (sonst bekäme dies für mich eine gewisse Komik), auch der Schuh ... ich bin gespalten. Einerseits ein Wagnis, das ich achte, so ein Thema umzusetzen, andererseits mault mein prosaisches Wesen herum. Schwer.

debruma
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5962
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 19.10.2011 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Auch hier habe ich Probleme zu verstehen. Geht es um einen Meteor?
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Aknaib
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 59
Beiträge: 747
Wohnort: Dresden
DSFo-Sponsor Lezepo IV


BeitragVerfasst am: 21.10.2011 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Poet/in,

Das Thema ist umgesetzt. Immer wieder bin ich von der inhaltlichen Aussage
fasziniert.
Doch die stilistische (äußerliche) Umsetzung macht mir zu schaffen.
Generell lehne ich Klammern in der Lyrik ab- zumal sie nicht nötig gewesen wären. Hinzu kommen: Bindestrich, Auslassungspunkte und kursiv geschriebenes, dass ist einfach zu viel des Guten, um so einem kurzen Gedicht Stimme zu verleihen.
Ohne diesen ganzen Schnickschnack hätte dies mit Abstand mein Favorit sein können.

Herzliche Grüße
Bianka
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 50
Beiträge: 1315
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 22.10.2011 01:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich punkte noch nicht, ich labere nur Blödsinn, um später meine schmucken Lyrik-Federn (kurz vor knapp) brühheiß und teerig an den den Mann/die Frau zu pappen. lol

LG, Ana
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SylviaB
Geschlecht:weiblichSchnupperhasi

Alter: 53
Beiträge: 6815
Wohnort: Köln
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 24.10.2011 00:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stelle immer wieder fest, wie wichtig ein einzelnes Wort sein kann. Und vor allem wie störend es sich liest.
Zunächst mal, dieses Werk stafft es bei mir weiter wie die bisherigen.
Es liest sich lyrisch und ist etwas tiefer. Es wirkt einfach durchdachter.

Zitat:
Ich grab meine Nase in den Schoß der Stadt
Bis ihr Glasschuh zerbirst (Und ihr -beinpaar zuckt
Und vom Turm tropft Erleuchtung) und (ich denke hier würde ein "bis" besser hin passen wink ) jeder, der ... glotzt
Eine Ansichtskarte von der Stelle hat,
An der ich einschlug.


Die Form gefällt mir nicht so ganz, das hätte man geschickter machen können. Auch die Klammer gefällt mir nicht, bewirkt eher einen Stop im Lesefluss. Und das beinpaar mag sich mir einfach nicht erschließen. Aber vom Inhalt gefällt es mir. Ich denke, daraus könnte man was machen.

Damit du siehst, wie ich es lese und wie ich es verstehe (da habe ich dann natürlich die Änderungen, die ich so auch lese, mit eingebaut)
Also nicht meinen, ich pfusche jetzt einfach so in deinem Werk rum. Nur so ist es für mich schlüssig und so gefällt es mir auch. Aber das mag Geschmackssache sein.

    Ich grabe
    meine Nase in den Schoß
    der Stadt

    ihr Beinpaar zuckt
    bis ihr Glasschuh
    zerbirst

    Vom Turm tropft
    Erleuchtung

    bis

    jeder der
    ... glotzt

    eine Ansichtskarte
    von der Stelle hat

    an der ich
    einschlug


Lieben Gruß
Sylvia


_________________
Scheint dat Sönnsche dir aufs Hirn,
hassu wohl ne offne Stirn. wink
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 50
Beiträge: 1315
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 24.10.2011 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bewerte alle Texte, mit denen ich gar nichts anfangen kann mit 4 Punkten, so kann ich die Gesamtwertung nicht verfälschen, falls ich was nicht begriffen habe.
Alle Gedichte, die mich in irgendeiner Weise erreicht haben, bekommen mehr als 5 Federn.

Ergo: 9 Federn

LG, Ana

PS: Das ist irgendwie cool und gleichzeitig aufrüttelnd, erinnert mich an den 11.11.
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anuphti
Geschlecht:weiblichTrostkeks

Alter: 54
Beiträge: 3701
Wohnort: Isarstrand
DSFo-Sponsor Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 24.10.2011 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist für mich eine gelungene Bearbeitung des 9/11 Themas, der Pilot, der mit seiner Maschine in den Wolkenkratzer rast und die Schaulustigen, die vom WTC eine Postkarte haben/kaufen.

Der Satz "ich grab meine Nase in den Schoß der Stadt" ist richtig richtig gut.

Oberes Drittel

LG
Nuff


_________________
Learn from the mistakes of others. You don´t live long enough to make all of them yourself. (Eleanor Roosevelt)

You don´t have to fight to live as you wish; live as you wish and pay whatever price is required. (Richard Bach)
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 60
Beiträge: 1841



BeitragVerfasst am: 24.10.2011 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Nine eleven. Oder?

_________________
`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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Kara
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 42
Beiträge: 399



BeitragVerfasst am: 25.10.2011 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es gelesen etwas schwierig, wünschte, ich würde es vorgetragen bekommen. Mir fehlt die Stimme und irgendwie hakt etwas an der Betonung. Bin selber kein Lyriker, kann also nur mein subjektives Empfinden weitergeben.

_________________
...nur wer sich bewegt, bewegt auch was...
... Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 50
Beiträge: 1315
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 25.10.2011 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

äh, natürlich 09.11. *koppklopp*
...hat ja nix mit Fasching zu tun.
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Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 42
Beiträge: 3643

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 26.10.2011 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir in den letzten Tagen Notizen zu jedem Gedicht gemacht, habe verglichen und dann entschieden. Da alle Texte die Kriterien offensichtlich erfüllen, fließt dies nicht in die Bewertung ein. Berücksichtigt habe ich, dass es für die Lyrik sicher schwerer war, das alles zu erfüllen. Möchtest du einen längeren Kommentar, schreibe mir eine PN! Als Nichtlyriker gebe ich nur einen kurzen Kommentar ab - der ist sicher kürzer als diese Einleitung...


Wird dich jetzt ärgern... Ich kann nur einen kurzen und vermutlich nichtssagenden Kommentar an dieser Stelle abgeben. Es gibt eine Begründung, die ich nur knapp formulieren will: Gefällt mir nicht, weil es in Thema und Umsetzung sehr farblos und platt scheint. Sorry.


Lg

Tom


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Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
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*Katja*
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 704
Wohnort: Bergisches Land


BeitragVerfasst am: 26.10.2011 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Der Titel „Pilot“ ist passend, spricht mich aber nicht an. Der Inhalt, nun ja, was soll ich dazu sagen ...  Geschmacksache.
Mich störte die Klammer. Auch das Vorgabewort finde ich zu auffallend.
Daher nur 4 Federn.
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor

Moderatorin

Beiträge: 4709
Wohnort: NRW
Goldene Feder Prosa Pokapro IV & Lezepo II
Silberne Harfe



BeitragVerfasst am: 27.10.2011 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Kleine Vorbemerkung: Keines der Gedichte dieses Wettbewerbs finde ich richtig schlecht, aber auch keines so richtig gut, mein eigenes eingeschlossen. Woran das liegen könnte, wurde schon diskutiert; jedenfalls hatte das bei mir die Auswirkung, dass ich kaum zu differenzieren wusste, und das spiegelt sich auch in meinen Befederungen wider, die die Extreme nicht berühren.
Mein Bewertungsschnitt liegt bei 4,5.

"Pilot" ist eines der beiden Gedichte, die mir innerhalb des Wettbewerbs am besten gefallen. Es verwendet ungewöhnliche Bilder und Stilmittel, die aber ankommen bei mir. Leichte Irritationen hat aber dies bei mir hervorgerufen:
Zitat:
Und vom Turm tropft Erleuchtung
Die Wortstellung erscheint mir im Kontext sperrig und es erschließt sich mir nicht, warum dies noch mit in der Klammer steht. Schwächend wirkt auf mich auch das Präteritum hier, denn es ergibt eigentlich keinen Sinn:
Zitat:
An der ich einschlug.

Höchstens, weil du mit "einschlage" eine Silbe zu viel gehabt hättest, aber "einschlag" wäre ja auch gegangen und hätte gut zum "grab" gepasst.


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»Ob ich mir eine Dramatisierung meiner Bücher vorstellen kann? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, in meinen letzten vier Büchern gibt es keine Handlung.« (Andreas Maier im Gespräch mit Raimund Fellinger, 2015)
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Kekewa
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 563
Wohnort: in Oberbayern (dirndlfrei)


BeitragVerfasst am: 27.10.2011 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Boah...diese vier Zeilen sprechen eine deutliche Sprache.
Der "Pilot" ist mein zweiter Favorit!
"Nur" an zweiter Stelle auch deshalb, weil diese tropfende "Erleuchtung" mir nicht einleuchtet.


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„Alltag ist nur durch Wunder erträglich.“
Max Frisch (1911-91)
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Maria Magdalena
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Beiträge: 277
Wohnort: Schweiz


BeitragVerfasst am: 28.10.2011 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Mit diesem Gedicht kann ich nicht viel anfangen. Klammern, Pünktchen, Pünktchen, Gedankenstrich hemmen, bringen zum Stolpern.

Da ist mir zuviel schlüpfrige Zweideutigkeit drin, die mit einer Flugzeugkatastrophe kopulieren soll. Finde ich etwas makaber. Autor/in, korrigier mich, wenn ich etwas falsch interpretiert habe.

Du wärst fein raus, wenn du den Titel anders gewählt hättest, z.B. "Gedanken eines Piloten".

Die Wortwahl ist gut.


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adelbo
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Beiträge: 1890
Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 28.10.2011 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

ich finde deine Zeilen gut. Sie klingen und die Wortwahl gefällt mir .
Wobei ich zunächst über zerbirst und die drei und in den ersten Zeilen gestolpert bin. Glas zerbricht dachte ich, aber der Glasschuh einer Stadt zerbirst ist wirklich besser.  
Es war mutig die Ansichtskarte als profanes Wort einzubauen, aber ich muss sagen es passt.
Gefällt mir, vor allem dieser unverwechselbare Stil.
LG
adelbo


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„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

Bertrand Russell
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 60
Beiträge: 1841



BeitragVerfasst am: 29.10.2011 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Mardii hat Folgendes geschrieben:
Nine eleven. Oder?


Noch einmal, mit etwas mehr Elan: Für mich geht ziemlich deutlich hervor, dass es sich um das Vermächtnis eines der Piloten des 11. Septembers handelt. Vielleicht sind mit dem Beinpaar die Zwillingstürme gemeint. Der Glasschuh, na ja, der ist ein Zugeständnis an die Glitzermetropole. Bis zu der tropfenden Erleuchtung kann man den Text aber auch als Beschreibung eines Liebesakts lesen, vielleicht an einem sehr öffentlichen Platz, wo jeder glotzt. Laughing


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