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Nachlese. Eine Kritik.

 
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Autor Nachricht
Rübenach
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2343



BeitragVerfasst am: 29.09.2015 10:58    Titel: Nachlese. Eine Kritik. eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Bevor es sonst niemand macht, möchte ich dem abgelaufenen Wettbewerb kritisch meine Referenz erweisen.

Vorbemerkung:
Ich fand den Wettbewerb insgesamt sehr gut, bis auf die Tatsache, dass nur fünf Teilnehmer Lyrik eingereicht haben. Und auch bei der Prosa gab es schon mal mehr Teilnehmer. Mit meinem eigenen Abschneiden bin ich hochzufrieden, die jeweiligen Siegertexte haben von mir jeweils die Höchstpunktzahl bekommen. Also ist meine Meckerei nicht auf verletzte Eitelkeit oder ähnliches zurückzuführen, sondern als Anregung für weitere Wettbewerbe zu sehen. Beim Orga-Team bedanke ich mich ausdrücklich für die geleistete Arbeit und die inspirierenden Vorgaben.

zur Lyrik:
Wenn in einem Wettbewerb 40% der Teilnehmer darauf verzichten, eine Bewertung abzugeben (und dies nicht etwa aus Zeitmangel tun, sondern weil sie keine Punkte an Texte vergeben wollen, die ihrer Meinung nach disqualifiziert gehören), dann kann man doch nicht zur Tagesordnung übergehen und so tun, als wäre nichts gewesen.

Zwei Deutungen drängen sich auf:
Entweder
sie selbst haben das Thema falsch (also im vorliegenden Fall: Zu eng) interpretiert. Dann sollte man darüber diskutieren, ob die Themenvorgabe eventuell missverständlich formuliert war.

Oder
Das Orgateam hat Texte durchgewunken, die tatsächlich nicht den Vorgaben entsprochen haben.

Ich versuche mal, die erste Hypothese durchzudeklinieren.
Stimmgabel schreibt:

ehrlich gesagt sehe ich die Themenvorgabe als Text interagierendes Element hier kaumst [ eigentlich gar nicht ] gegeben.

stellte die Nachrichten
an und wieder aus
und schrieb
das hier

-------------------
... also eine Nachricht wird bewusst gehört, dann wieder abgeschaltet / ausgeblendet, wie auch immer ... und nun agiert jenes LI hieraus ...

Quelle: http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?p=1001149#1001149

Ich habe, natürlich rein subjektiv, die Vorgabe anders interpretiert.

Schreibe ein Gedicht zu folgendem Zitat

stellte die Nachrichten
an und wieder aus
und schrieb
das hier.

Nämlich als: Schreibe ein Gedicht, welches das in diesem "Vorspann" angerissene Thema weiterführt. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Zitat Titel eines Lyrikbandes ist, in welchem die Wettbewerbsgedichte veröffentlicht werden könnten. Also eine klare Anlehnung an: http://www.amazon.de/Gedichte-schrieb-Stockwerk-Fenster-sprang/dp/3875120973/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1443513487&sr=8-1&keywords=Charles+Bukowski+Gedichte%2C+die+einer+schrieb
Wie bin ich auf dieses schmale Brett gekommen? Wenn ich mir ausschließlich die Vorgabe des Lyrik-Wettbewerbs angesehen hätte, dann vielleicht nicht. Aber ein Blick auf die Prosa-Vorgabe verrät: Einige Erläuterungen sind wortgleich (bzw. fast wortgleich). Andere stehen ausschließlich in der Prosa- bzw. Lyrikvorgabe. Unter anderem (in der Prosa) diese hier: Bleibe thematisch sehr eng an den vorgegebenen Zeilen von Bernhard - der Bezug zum Zitat muss inhaltlich klar und deutlich zu erkennen sein. Und gerade weil der enge Themen- und Zitatbezug in der Prosa-"Ausschreibung" explizit gefordert ist und diese explizite Forderung in der Lyrik-"Ausschreibung" fehlt (andere Teile aber wörtlich übernommen sind) schließe ich, dass die Anlehnung an das Zitat nicht so eng sein muss, wie von Stimmgabel gefordert. Dass das LI die Nachrichten bewußt gehört haben muss, wie Stimmgabel es explizit fordert, dafür sehe ich in der Vorgabe allerdings keinerlei Anzeichen.

Constantine interpretiert den Vorgabenteil

In deinem Gedicht ist die fünffache Wiederholung eines Begriffs deiner Wahl erforderlich. Aber es gibt eine Einschränkung für den Begriff: Es muss etwas sein, das man anfassen kann, etwas Gegenständliches / Materielles / Körperhaftes. Der Begriff muss fünfmal in exakt der gleichen Form vorkommen (nicht verwandt, gebeugt o.ä.)
"Anfassen" ist hier nicht metaphorisch zu verstehen, meint: Farben kann man z.B. nicht anfassen. Einen Stein hingegen schon.


zum Beispiel so:
Laut Vorgabe:
(1) In deinem Gedicht ist die fünffache Wiederholung eines Begriffs deiner Wahl erforderlich. Aber es gibt eine Einschränkung für den Begriff: Es muss etwas sein, das man anfassen kann, etwas Gegenständliches / Materielles / Körperhaftes. Der Begriff muss fünfmal in exakt der gleichen Form vorkommen (nicht verwandt, gebeugt o.ä.)
"Anfassen" ist hier nicht metaphorisch zu verstehen, meint: Farben kann man z.B. nicht anfassen. Einen Stein hingegen schon.

erfüllt dein Gedicht mMn nicht die Aufgabenstellung. Der von dir verwendete Begriff "block" steht sowohl für einen Häuserblock (rot markiert) als auch für den Schreibblock (grün markiert).
Für mich ist dein Gedicht ein Kandidat für die Disqualifikation.


Meines Erachtens verwechselt er hier Signifikant (Bezeichnendes) mit Signifikat (Bezeichnetes). Gemeint war also (um im Beispiel zu bleiben): Der Begriff (Signifikant) muss immer in der gleichen Form vorkommen, also fünfmal Block und nicht etwa dreimal Block und zweimal (des) Blocks. Das Signifikat muss (zumindest in seiner Hauptbedeutung) ein körperlicher Gegenstand sein. Nicht gefordert ist, dass die Buchstabenfolge b-l-o-c-k immer auf den gleichen Gegenstand verweist, Block im Sinne von Häuser- und/oder Schreibblock ist also völlig regelkonform.

Also scheint Hypothese 1 zuzutreffen. Die Aufgabenstellung wurde mißverstanden. Hätte eine präzisere Formulierung an diesen Missverständnissen etwas geändert? Natürlich. (Aber hinterher ist man immer klüger). Hätten die Organisatoren diese Missverständnisse voraussehen können, also präziser formulieren sollen? Im ersten (stimmgabeligen) Fall sicherlich. Im zweiten Fall: Also zumindest ich hätte mit solch einem Missverständnis nicht gerechnet.

Was kann man noch daraus lernen?
Stimmgabel hatte das Problem, überhaupt nur zwei Texte als vorgabenkompatibel ansehen zu können, (ob berechtigt oder nicht spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle) von denen einer sogar sein eigener war. Er hätte also über die Hälfte der Punkte, die er abgeben muss, an Texte geben müssen, die seiner Meinung nach disqualifiziert gehören.

Wenn also geringe Teilnehmerzahl und Missinterpretationen des Themas mit dem ESC-Bewertungssystem zusammentreffen, dann kann es sein, dass es unschöne Ergebnisse gibt.

(Fortsetzung folgt)



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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 29.09.2015 13:32    Titel: Re: Nachlese. Eine Kritik. Antworten mit Zitat

Rübenach hat Folgendes geschrieben:

Bevor es sonst niemand macht, möchte ich dem abgelaufenen Wettbewerb kritisch meine Referenz erweisen.

Thema:  Lyrik

Stimmgabel ... Stimmgabel ... Stimmgabel ...

Constantine ... Constantine ... Constantine ...


... schließe ich, dass die Anlehnung an das Zitat nicht so eng sein muss, wie von Stimmgabel gefordert. Dass das LI die Nachrichten bewußt gehört haben muss, wie Stimmgabel es explizit fordert, dafür sehe ich in der Vorgabe allerdings keinerlei Anzeichen.

Ich habe, natürlich rein subjektiv, die Vorgabe anders interpretiert.

Wenn also geringe Teilnehmerzahl und Missinterpretationen des Themas mit dem ESC-Bewertungssystem zusammentreffen, dann kann es sein, dass es unschöne Ergebnisse gibt.
.



Lieber Rübenach,

ich sehe deinem Gaukelspiel [ Nachlese zum Lyrik-WB ] mit höchstem Interesse zu.
Du gaukelst hier zwar vor, das angewandte ESC-Bewertungssystem unter die Lupe zu nehmen - gerade in solch einem extremen Fall wie nun in der Lyrik [ nur fünf Teilnehmer ] und stellst letztlich die Meinung der beiden Teilnehmer Stimmgabel und Constantine öffentlich vor dein Meinungsgericht ... mit deinem Ergebnis,

dass es dieses Mal zu einem "unschönen Ergebnis" gekommen ist,

also, die gefällt es nicht, dass Stimmgabel den zweiten Platz per Votum erreicht hat [ anders ist nunmal deine suggerierte Stimmenerhebung nicht zu verstehen ].

Gemäß deines lockern Umgangs mit der zitatischen Themenvorgabe [ sehe es nur als eine Weiterführung des Zitats ]

stellte die Nachrichten
an und wieder aus
und schrieb
das hier

bliebe ja von dem Zitat einzig übrig:

und schrieb
das hier

Soll also heißen: ich schreibe irgendeinen Text aus der Altkleidersammlung, erweitere mal kurz einen (materiellen) Begriff auf das Fünffache ... und schwupps habe ich die Themenvorgabe erfüllt /  aha, das soll also (d)eine Themenvorgabe sein ... scheinbar für dich ja.

Gleich wie, du betreibst hier mMn ein übles Meinungsmache Spiel gegen zwei aktive Lyrik Teilnehmer ... und mehr ist es doch nicht. Es sei dir herzlichst gegönnt Wink

--------------

An das Organisationsteam:

Ich bitte hiermit meine erhaltenen Punkte komplett zu streichen. Das meine ich so !!! Damit ist endlich gewährleistet, dass nun auch mein Text/Lyrik an die letzte Stelle gerückt ist.

Ist es nicht dann so ein wunderbares WB-Ergebnis: die beiden einzigen Texte, die tatsächlich das Zitat in ihren Text_melange echt eingearbeitet und verarbeitet haben sind somit per Willen der Meinungsmacher endlich auf den letzten Platz gerutscht. hi hi ...

--------

Kurzer Anhang:

Ich möchte mich im Besonderen an dieser Stelle für die Kommentare von Lorraine, von Nihil und Constantine bedanken, die sich mühevoll mit dem Textinhalt auseinandergesetzt haben.

Lorraine, du hast meine Intention recht nah erfühlt / dieses Thema Nachrichten, die oftmals so gleichgültig veräußert werden, egal, auch wenn sie in ihrer inneren Betroffenheit genau einen solchen Wert besitzen. (letztlich sind Nachrichten immer auch das, was ich, also jeder andere persönlich von sich gibt)
Mit der versteckten LI Frage an sich selbst, inwieweit LI nicht ebenso gleichgültig mit seinen persönlichen Nachrichten umgeht ... sie oft und einfach wertlos rausschleudert.
Was dir gar nicht gefiel war die für dich übererzählte Erwähnung des Bushaltestelle, die dir zuviel die Assoziationsfreiheit über diese figurierte "Bella" wegnahm.

Nihil, für dich funktionierte der Text letztlich insofern nicht, da du hierin den Hintergrund für LI's Betroffenheit nicht erkennen kannst, zudem du ebensowenig die LI-Betroffenheit dem LI abnimmst. Ebensowenig funktioniert für dich der Sprachduktus nicht ... für dich zu unentschieden und betulich. Zudem bliebe der Text auf der Stelle stehen und zeige keinerlei Entwicklung.

Constantine, du kannst dem Text sehr gut nachempfinden, dass News in ihrer inneren Tragweite sehr oberflächlich veräußert werden (können) ... verdeutlicht mir in ausreichender Weise die Distanz des Nachrichtensprechers bezüglich der Nachrichten, die er in die Welt hinaus verbreitet
Der Titel "News. Irgendwoher. Irgendwie" empfindest du quasi avers zu dem, was der Text dir erzählt ... ist deiner Meinung zu irreführend ob der konkreten emotionalen Situation von LI, die LI tatsächlich von sich konturt.

----

zudem, eure allgemeine Meinung:  habe der Text teilweise ein Zuviel an auf der Stelle bleibenden non_Erzählwert. Auch die Erwähnung des "Jedermann" sei im Text ein unnötiges Zuviel.

Ja (und für mich klar) braucht dieser Text sicher eine Nachbearbeitung ... und genau dafür sind mir eure Detail-Hinweise eine große Hilfe. Dafür ein sehr Danke an eure Textmühe, die ihr eingebracht habt.



mit freundlichen Grüßen, Stimmgabel ...



-


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Rübenach
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BeitragVerfasst am: 29.09.2015 14:11    Titel: Re: Nachlese. Eine Kritik. pdf-Datei Antworten mit Zitat

Stimmgabel hat Folgendes geschrieben:

Lieber Rübenach,

ich sehe deinem Gaukelspiel [ Nachlese zum Lyrik-WB ] mit höchstem Interesse zu.
Du gaukelst hier zwar vor, das angewandte ESC-Bewertungssystem unter die Lupe zu nehmen - gerade in solch einem extremen Fall wie nun in der Lyrik [ nur fünf Teilnehmer ] und stellst letztlich die Meinung der beiden Teilnehmer Stimmgabel und Constantine öffentlich vor dein Meinungsgericht ... mit deinem Ergebnis,

dass es dieses Mal zu einem "unschönen Ergebnis" gekommen ist,

also, die gefällt es nicht, dass Stimmgabel den zweiten Platz per Votum erreicht hat [ anders ist nunmal deine suggerierte Stimmenerhebung nicht zu verstehen ].


-


Das kann ich jetzt nicht so stehen lassen. Erstens gaukle ich überhaupt nicht vor, das ESC-Bewertungssystem unter die Lupe nehmen zu wollen, ich gaukle höchstens vor, den abgelaufenen Wettbewerb kritisieren zu wollen.

Zum zweiten: Ich habe bei meiner Stimmabgabe Stimmgabels Text drei Punkte vergeben. In meiner (rein privaten, von tiefgreifender Sachkenntnis ungetrübten) Sicht belegt er genau diesen zweiten Platz.

Obwohl du dies natürlich sehr wohl weißt, versuchst du hier mit Unterstellungen Stimmung zu machen. Sorry, aber dafür habe ich keinerlei Lust.


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Nina
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BeitragVerfasst am: 29.09.2015 14:55    Titel: Re: Nachlese. Eine Kritik. Antworten mit Zitat

Rübenach hat Folgendes geschrieben:
ich gaukle höchstens vor, den abgelaufenen Wettbewerb kritisieren zu wollen.


Hallo Rübenach,

was genau ist die Kritik? Woran übst Du Kritik? Die unterschiedliche Möglichkeit von Auslegung / Interpretation hinsichtlich der Wettbewerbsbedingungen? Oder dass User komplett darauf verzichtet haben zu bewerten? Oder auf Kommentare?

(Stimmt schon - dadurch dass Stimmgabel und Constantine oben explizit genannt werden, klingt es, als ginge es [speziell] um die beiden, einfach, weil die Namen explizit aufgeführt werden. In der Prosa gab es das ja auch, dass Texte nicht oder weniger bewertet wurden, im Grunde gehört das also auch hier zum Thema).  

Da hätte ich dann nämlich auch einen Beitrag, den ich dann hier anfügen würde, der sich dann eben auf die Prosa beziehen würde, da ich in der Prosa geschrieben habe. Mit der Lyrik habe ich mich dies Mal nicht befasst.

Ich meinte übrigens, die Bedingungen (in der Prosa) verstanden zu haben. In manchen meiner Kommentare zum Text steht aber beispielsweise drin, ich hätte die Vorgaben nicht erfüllt. Deshalb würde ich gerne die Vorgaben zur Diskussion / Interpretation stellen und hoffe, dass das hier im Thread gut aufgehoben ist, da anscheinend ja auch in der Lyrik ein paar Dinge unklar waren bzw. unterschiedlich ausgelegt wurden.

Um noch was Positives zu ergänzen: Ich fands super, wie schnell dies Mal die Texte frei gegeben waren mitsamt Bewertung. Ach ja, und das Thema war auch toll. Schwierig nur das unterschiedliche Auslegen von den Bedingungen.

LG
Nina
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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 29.09.2015 15:13    Titel: Re: Nachlese. Eine Kritik. Antworten mit Zitat

-

Rübenach hat Folgendes geschrieben:

Obwohl du dies natürlich sehr wohl weißt, versuchst du hier ...
.


Lieber Rübenach,


deine marmeladende Meinung sei dir weiterhin gegönnt. Ich finde es schon eine kühne Behauptung deinerseits, dass ich [ wie wohl auch jeder andere Leser dann ... ] angeblich wissen soll was du tatsächlich hinter deinem Schwarz-auf-Weiß Beitrag in deinem privaten Kopf denkst, dabei gedacht hast???

Also doch nur alles Gaukelei deinerseits?

Mein einziger Bezug ist dein Schwarz-auf-Weiß ... und nix weiter.

------

Gleich wie, hier geht's um den FFF WB.

Und meiner Meinung ein ganz toller Wettbewerb in seiner Immanenz, eben unter einer derart stressigen Zeitbegrenzung in IST_zeit einen Text bestmöglich abzuliefern, sich selbst aufs höchste literarisch zu konzentrieren,

eben zu versuchen auch unter solchen bitzelnden Bedinungen literarisch (vielleicht ein wenig) schreiben zu können. Zu einem Thema, zu festgelegten Vorgaben das/die man erst 2 Sekunden vorher kennengelernt hat. Natürlich auch mit jener Möglichkeit, als Autor die Themenvorgabe anders zu verstehen wie gemeint ... aber natürlich.

Auch irrst du dich gehörig [ in Bezug auf mich ... falls ], dass es mir primär um eine Platzierung im WB geht, gehen könnte ... echt wahr, lächerlich genug, so etwas überhaupt nur ansatzweise ins Kalkül zu bringen. Die außergewöhnliche Schreibsituation ist es doch, sich selbst auf seine Kreatvität zurückzuziehen und sich parallel schreibend zu outen,

um dann über die augenden Reaktionen der Leser einen kommunizierten Abgleich sich selbst zu geben ... oder siehst du das anders,

scheinbar wohl ... als sei es hauptsächlich die Gier der erhaltenen Punkte ...

Gleich wie, meine Meinung ist diese. Und ich persönlich empfinde den FFF WB höchst herausfordernd bitzelnd, was auch solche Nach-Melangen wie von dir - nun öffentlich personalisiert - mir sicher nie einen Abbruch geben können, hi hi ...

ich bin Literat. Und der Leser erzählt mir etwas über sein persönliches Textempfinden. Genau der einzige Grund, warum überhaupt Literatur leben kann.


Gruß Stimmgabel


... ach ja, noch diesen Nachtrag [ um dein Punkte-ansinnen, Rübenach, zu befriedigen Wink ] : ich bekam alle möglichen Punkte von 0 bis 5 Punkte; eben jene Einschätzung, die die mitmachenden Leser für sich (berechtigt) empfanden. Mein Glück, das jene Leser mir ihren Eindruck zum Text schenkten!

-


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Constantine
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Beiträge: 2681

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 29.09.2015 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Rübenach,

ich habe gerade deinen Faden entdeckt und bedanke mich bei dir, dass du mir die Aufgabenstellung der Lyrik erklärt und mir mein Missverständnis, wie ich diese fehl-interpretiert habe, aufgezeigt hast.

Das darf natürlich nicht sein, dass individuelle Auslegungen und Interpretationsmöglichkeiten der Aufgabenstellungen auftreten und somit jeder Teilnehmer/Kommentator hier und da einen anderen Schwerpunkt auf seine Bewertung aller Beiträge legt.

Interessant hierbei ist, wie unterschiedlich die Bewertungen von Beiträgen ausfallen, von null Punkten bis volle Punktzahl ist alles vorhanden und dementsprechend verwundert es, dass du nur mir und Stimmgabel die Aufgabenstellung nochmal erklärst.
In dieser Hinsicht kann ich dein pädagogisches Anliegen - überspitzt formuliert: Eine Gleichschaltung der individuellen Auslegungen und Interpretationsmöglichkeiten von Aufgabenstellungen - leider nicht teilen.

---------------------------------

@Stimmgabel:
Zitat:
Constantine, du kannst dem Text sehr gut nachempfinden, dass News in ihrer inneren Tragweite sehr oberflächlich veräußert werden (können) ... verdeutlicht mir in ausreichender Weise die Distanz des Nachrichtensprechers bezüglich der Nachrichten, die er in die Welt hinaus verbreitet.

Ja, du hast deine "Message" verständlich und überzeugend aus LIs Perspektive transportiert.

Zitat:

Der Titel "News. Irgendwoher. Irgendwie" empfindest du quasi avers zu dem, was der Text dir erzählt ... ist deiner Meinung zu irreführend ob der konkreten emotionalen Situation von LI, die LI tatsächlich von sich konturt.

Richtig. Ich fand, dass dein gewählter Titel entgegen der emotionalen Verfassung deines LIs steht.


LG,
Constantine
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Rübenach
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Beiträge: 2343



BeitragVerfasst am: 29.09.2015 18:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lieber Constantine,

ich erkläre weder dir noch Stimmgabel die Aufgabenstellung noch einmal (wer wäre ich, dies zu tun), ich versuchte nur - anhand zweier Beispiele - der Frage nachzugehen, ob (und auch dies natürlich nur meiner Meinung nach) vermeidbare "Fehler" des Orgateams passiert sind; wenn ja, darüber öffentlich nachzudenken, worin diese bestanden haben könnten.

LG Rübenach


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crim
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BeitragVerfasst am: 29.09.2015 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich ja Folgendes schon mal angemerkt habe, stimme ich im Groben mit Rübenachs Einschätzung überein:

Zitat:
Für mich waren die Nachrichten nicht explizit eingefordert, nur eine Beschäftigung mit dem Zitat, das ich mir dann eben eher in Hinsicht auf den Duktus und insbesondere jenes "und schrieb das hier" zur Grundlage genommen habe. Eine vollumfänglich inhaltliche Auseinandersetzung, speziell mit den darin auftauchenden Nachrichten, war (meiner Meinung nach) nie gefordert. Auch die nicht genehmigte Verwandtheit zweier Begriffe, habe ich in eine andere Richtung gedeutet, nämlich die, dass man z.B. Folgendes nicht hätte benutzen dürfen: Stein und Felsen. Verwandt sind ja die Begriffe Block und Block (in derer jeweiligen Bedeutung) nicht, und sie haben ja auch diese geforderte exakt gleiche (schriftliche) Form, gebeugt ist da auch nichts ... Also summa summarum: Zumindest die Vorgaben meine ich erfüllt zu haben.


Ich bin auch nicht der Meinung, irgendjemand wolle hier Meinungen "gleichschalten" (urgs, so ein Naziwort).

Nur mal diskutieren, wie eng oder weit man eine Vorgabe auffassen kann.

LG crim
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Nina
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BeitragVerfasst am: 29.09.2015 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Die Vorgabe in der Prosa kann man ebenso eng oder weit fassen. Wie ist es denn mit der Verwendung von Metaphern? Da gibt es Stimmen, die sagen, man dürfe die Türen nicht als Metapher verwenden. Dazu konnte ich in den Vorgaben zum Wettbewerb nichts finden, außer: Die Metaphernwut im Zaum halten  - bedeutet m.E. nicht Metaphern zu verbieten oder auszuschließen.
Sollte jemand andere Informationen haben, wäre eine Info prima. Am besten gleich hier.
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 02:56    Titel: Antworten mit Zitat

Warum nicht sowohl Autoren als auch Kritikern eine eigenen Interpretation zugestehen und mit dem Leben, was dabei heraus kommt?

Niemand muss sich bisher rechtfertigen, welchem Text er/sie warum oder nicht Punkte gibt. Und jeder kann den Text einreichen, den er/sie für geeignet hält (auch wenn ich darüber sehr gerne diskutieren würde).

Natürlich gibt es Unschärfen und natürlich gibt es immer jemanden, der etwas völlig anders versteht als ein anderer. Im Endergebnis und im Großen und Ganzen (also nicht unbedingt bei der Lyrik mit nur 5 Teilnehmern) gleicht sich das wohl aus.

Oder wir warten nach Schreibschluß ein paar Tage, bis die Jury nach eingehender notariell begleiteter Prüfung final festgelegt hat, wer aus ihrer Sicht ihre Auslegung der Vorgaben umgesetzt hat (auf die Diskussion wäre ich gespannt) und haben bis dahin kein Interesse mehr an - was für ein Wettberwerb, kann ich mich nicht dran erinnern.

Man könnte einfach die Kirche im Dorf lassen.


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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 07:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann Rübenachs Anliegen durchaus verstehen.

Einfach weil mir (erster FFF) der Kopf ein wenig schwirrte, als ich beide Aufgabenstellungen versuchte, innerhalb einer Minute zu verstehen und sogar dahin tendierte, beide miteinander zu  verwursten (wie es selbst einem Kommentator meines Textes noch passierte, als er feststellte, dass ich auch die Vorgabe des fünfmaligen Nennens (Prosa) eines bestimmten Begriffes erfüllt hätte.

Also: erst einmal Stress beim Thema entziffern - den ich durchaus mit einem Lachen verarbeiten konnte und trotzdem dachte: "Mist, beim LeZePo (Spiralen) war es viel einfacher (griffiger) und das bei viel mehr Zeit.

Um mehr scheint es doch erst einmal gar nicht zu gehen, als um eine eventuelle Annäherung einer "Passgenauigkeit" (was passenderes fällt mir grad nicht ein am frühen Morgen) von Art des Wettbewerbs und Themenstellung.

Es ist ja eine gewisse Bandbreite vom Zehntausender zum FFF.

Find ich schon bedenkenswert.

Für mich war es zwar amüsant, das anfängliche Gehaspele mit dem Thema,
aber vielleicht hätte ich mich auch an Lyrik gewagt, wenn es etwas griffiger für diesen Zeitdruck gewesen wäre. Und dann wären es immerhin schon sechs gewesen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es Rübenach hier um persönliche Kritik an einzelnen geht, oder um deren persönliche Auslegung.

LG, Literättin
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crim
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 07:03    Titel: Antworten mit Zitat

holg hat Folgendes geschrieben:


Oder wir warten nach Schreibschluß ein paar Tage, bis die Jury nach eingehender notariell begleiteter Prüfung final festgelegt hat, wer aus ihrer Sicht ihre Auslegung der Vorgaben umgesetzt hat


Ich dachte, die Orga hätte das bis jetzt immer recht schnell hinbekommen - auch ohne Notar Wink - und mich insofern darauf verlassen, dass am Wettbewerb teilnehmende Texte die Vorgaben umgesetzt haben. (Klar gibt's da Grauzonen.)

Und wer genau schleppt gerade die Kirche aus dem Dorf? Razz

Also naja, ansonsten seh ich das eigentlich ganz ähnlich.
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BlueNote
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 08:09    Titel: Antworten mit Zitat

Mir erschien die Themenwahl etwas willkürlich, so als ob irgendjemand irgendein Buch auf irgendeiner Seite aufgeschlagen und mit irgendeinem Finger auf irgendeine Stelle gedeutet und das dann als Thema gewählt hätte. Gut! Kann man machen! Aber bitte nicht immer!

Ich weiß ja nicht, ob die Vorankündigungen zur Themenwahl zum Spaßprogramm gehörten oder ernst gemeint waren. Inzwischen kann ich mir vorstellen, dass die Themenwahl tatsächlich in den letzten Minuten erfolgte, zumindest beim Prosathema.

Na ja, und die ESC Bewertung könnte man auch langsam durch was besseres ersetzen.
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Rodge
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 08:27    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, wer sich da noch wundert, dass weniger teilnehmen, der mag sich ja mal diesen Blog ansehen. Friedhof der Eitelkeiten.

Mein Vorschlag: Stellt diese komischen Schreibwettbewerbe mit den Ehrennadeln ein (mich erinnert das an die Wandernadeln, die sich mein Vater in Bayern erwandert hat).

Grüße
Rodge
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BlueNote
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Ei 4



BeitragVerfasst am: 30.09.2015 08:33    Titel: Antworten mit Zitat

Nö! Entwickelt sie weiter! Befeuert sie, belebt sie, erneuert sie!

Ich fände es z.B. eine gute Idee, wenn Leute, die noch für die Sache (= Wettbewerbe) brennen, mit ins Vorbereitungsteam genommen werden, wie letztens Akiragirl und KeTam. Wenn Erfahrung auf Ambition trifft, kann das zu einer wunderbaren gegenseitigen Befruchtung führen, von der wir alle (die wir dann am Wettbewerb teilnehmen) profitieren könnten.
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Merope
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Der Goldene Käse


BeitragVerfasst am: 30.09.2015 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Von meiner Seite erst einmal noch ein uneingeschränktes Dankeschön an die Organisatoren.

Was Veränderungen angeht:
Beim 8. FFF 2014 wurde die neue Befederung eingeführt.
Sleepless schrieb damals:
sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
Merope hat Folgendes geschrieben:

Damit wollte das Orga-Team bestimmt
- bloß unsere Aufmerksamkeit//Intelligenz//oder-was-auch-immer testen. Wink
- den Abstand zu den Besten (Punktzahl 10 + 12) verdeutlichen.

Das hat Boro so vom Eurovision Song Contest übernommen. Das letztere ist wohl eher der Grund. Ob sich das System bewährt,  wird sich zeigen. Ich bin auch schon sehr gespannt, wie sich die Punktezahlen entwickeln und wie es ausgeht.

"Ob sich das System bewährt,  wird sich zeigen. "

Ich hatte bei den Bewertungen immer meine Probleme mit diesem System, weil ich dieses relative, zwanghafte Rangieren nicht so schätze. Ich hätte diesmal viele mit gleichen Federnzahlen bewertet, wahrscheinlich auch mehr Teilnehmer damit beschenkt.

Die Frage stellt sich: Geht es um den Gewinner? Oder um die Texte, die KOmmentare, die Einschätzung, den Vergleich?

Daher nochmal die Frage: Hat sich das System so sehr bewährt? Könnte man nochmal eine Umfrage starten, ob die Befederung zum alten System zurückkehren könnte?
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sleepless_lives
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 10:15    Titel: Re: Nachlese. Eine Kritik. Antworten mit Zitat

Rübenach hat Folgendes geschrieben:
Ich fand den Wettbewerb insgesamt sehr gut, bis auf die Tatsache, dass nur fünf Teilnehmer Lyrik eingereicht haben. Und auch bei der Prosa gab es schon mal mehr Teilnehmer.

Zumindest das relativ moderate 'Gesamtvolumen' von Teilnehmern ist nicht so überraschend. Weniger weil der Wettbewerb im Süden von D mit dem Ferienende zusammenfiel, sondern eher, weil ich bewusst darauf verzichtet habe, den Wettbewerb in die allgemeine Ankündigungs-Rubrik zu setzen, und - wichtiger noch - auch keine Email von Boro habe senden lassen. Die Idee war auszuprobieren, wie ein FFF aussieht, wenn er im Wesentlichen von Autoren getragen wird, die auch sonst im Moment aktiv im Forum sind. Dabei wurde noch nebenbei darauf geschielt, dass vielleicht die Bewerter dann alle Texte kommentieren, wenn die Zahl nicht allzu groß ist (und nicht nur die, denen sie Punkte geben). Das Problem mit dem neuen System ist ja, dass man unter Umständen nicht erfährt, warum der eigene Text beim Publikum durchgefallen ist, sondern nur die Tatsache, dass er nicht überzeugen konnte. Das widerspricht einer der Grundideen, warum wir hier überhaupt Wettbewerbe veranstalten: Weniger um herausragenden Texte zu prämieren, sondern eher um den Teilnehmern Feedback zu geben, wie ihre Schreibe ankommt und zwar unter vergleichbaren Bedingungen.

Viele Illusionen über das eigene Schreiben - positiven und negativen Charakters - beruhen meines Erachtens darauf, dass die Autoren zu schnell annehmen, dass nur die Geschichte zählt, die erzählt werden soll. Je nach Stimmung und Persönlichkeit ist die so einzigartig oder unzureichend, dass der Rest kaum Aufmerksamkeit verdient. Durch den Zwang des feststehenden Themas und der Vorgaben verlagert sich in den Wettbewerben der Schwerpunkt ein wenig mehr zu dem Wie des Erzählens (für die Lyrik gilt mutatis mutandis das gleiche). Diesmal hatten wir u.a. das Anliegen, dass die Teilnehmer das Präsens als Erzählzeit ausprobieren, auch wenn sie es normalerweise vermeiden würden. Wir hatten auch schon das Verbot einer Pointe, Sterbe- und Todesverbot, eine klar umrissene Ausgangssituation oder einen vorgeschriebenen letzten Satz und vieles andere.   


Zum Lyrik-Thema möchte ich jetzt noch nichts sagen, obwohl bei so wenig Teilnehmern wahrscheinlich auch nicht mehr viele Kommentare dazu zu erwarten sind.


Allerdings @ Stimmgabel, warum sich deine Antwort auf die Kommentare hier in diesem Thread als Anhang zu einem Post findet anstatt im Werk-Thread selbst, ist mir unerklärlich. Ich denke, die Rezensenten verdienen ein bisschen mehr, insbesondere aufgrund der teils langen Kommentare (Zinna wird noch nicht einmal erwähnt).


Rodge hat Folgendes geschrieben:
Tja, wer sich da noch wundert, dass weniger teilnehmen

Die geringere Teilnehmerzahl hat im Wesentlichen mit verminderter Werbung und dem Termin zu tun.


Rodge hat Folgendes geschrieben:
Mein Vorschlag: Stellt diese komischen Schreibwettbewerbe mit den Ehrennadeln ein

Immer ein wenig seltsam, wenn diese Art von Vorschlag von jemandem kommt, der selbst nicht mitgemacht hat. Erinnert ein wenig an Leute, die am Rande einer Tanzfläche stehen und über die sinnlosen Körperverrenkungen lästern. Beim nächsten Wettbewerb machst du mit - abgemacht?

 
BlueNote hat Folgendes geschrieben:
Mir erschien die Themenwahl etwas willkürlich, so als ob irgendjemand irgendein Buch auf irgendeiner Seite aufgeschlagen und mit irgendeinem Finger auf irgendeine Stelle gedeutet und das dann als Thema gewählt hätte. Gut! Kann man machen! Aber bitte nicht immer!

Ich weiß ja nicht, ob die Vorankündigungen zur Themenwahl zum Spaßprogramm gehörten oder ernst gemeint waren. Inzwischen kann ich mir vorstellen, dass die Themenwahl tatsächlich in den letzten Minuten erfolgte, zumindest beim Prosathema.

Die Nachdrücklichkeit, mit der diese Vermutung vorgetragen wird, steht im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Richtigkeit. In der Tat zeigt es, dass du wahrscheinlich noch nie selbst versucht hast, brauchbare Sätze, die ein Thema (!) beschreiben könnten, aus der Literatur herauszusuchen. Ich kann das nur empfehlen. Für mich war es ein Augen-öffnendes Erlebnis. Ich glaube, ich habe noch nie so viel in so kurzer Zeit über Literatur gelernt. Da sie jetzt eh intern verbrannt sind, zitiere ich zwei Alternativen, aus dem kleinen, aber feinen Fundus, den Maria und ich angesammelt hatten (die poetry boys hatten natürlich ihr eigenes Material):

Zitat:
Ich bin nicht eigens von so fern gekommen, um hier zu sterben.
(José Saramago, Geschichte der Belagerung von Lissabon)


Zitat:
Ich vergaß den Kuchen, ich vergaß auch die Milch.
(Siegfried Lenz, Die Deutschstunde)


Na, hätte jemand das lieber als Thema gehabt?
Weil es so schön ist, noch zwei:

Zitat:
Die Hunde und Katzen sind alle drin bei den Kanarienvögeln.
Damenkapellen fideln die Lustige Witwe.
Warum tischst du mir nicht eine große Lüge auf?
(Henry Miller, Wendekreis des Krebses)


Zitat:
Auf dem Meer glitzerte und schaukelte das frühherbstliche Sonnenlicht, als hätte jemand einen riesigen Spiegel zerschlagen. In kleine und kleinste Stücke, sodass niemand ihn mehr würde zusammensetzen können. Kein König und keine Armee.
(Haruki Murakami, Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt)





BlueNote hat Folgendes geschrieben:
Ich fände es z.B. eine gute Idee, wenn Leute, die noch für die Sache (= Wettbewerbe) brennen, mit ins Vorbereitungsteam genommen werden

BlueNote sieht in die Hirne und Herzen aller Menschen.


Merope hat Folgendes geschrieben:
Daher nochmal die Frage: Hat sich das System so sehr bewährt?

Die Frage gilt immer noch. Es schien immer auf etwa 50:50 herauszulaufen mit möglicherweise einer Tendenz in letzter Zeit gegen das ESC-System. Eins ist sicher, das ESC-System hatte Betrugsversuche und die Rekrutierung von Bekannten, um den eigenen Text aufzuwerten, im Keim erstickt. Die Kontrolle der Bewertungen können wir uns so gut wie sparen. Aber das ist natürlich nicht das einzige Argument.


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde Stimmgabels Einstellung sympapthisch, die eigene Aufmerksamkeit doch bitte auf die kreative Herausforderung für einen selbst zu legen, der man sich stellt, die man bestmöglich erfüllt und auf die man dann persönlich stolz sein kann (oder eben auch nicht). Die Platzierung ändert daran nichts, klar. Das sehe ich im Grunde auch so und hadere da auch gar nicht mit meinem Abschneiden.
Aber.
Wäre das alles, könnte man ja nur kommentieren, und das Bewertungssystem einsparen. Es ist nun mal ein Wettbewerb und da kann man es den Autoren nicht vorwerfen, eine gute Platzierung erreichen zu wollen. Und da es eine große Schnittmenge zwischen Jury und Autoren gibt, entstehen Wechselwirkungen. Während der Bewertungsphase weiß der Autor nicht, wo er unterm Strich landen wird. Ich hatte mich um eine enge Auslegung der Vorgaben bemüht und finde es legitim, mich darüber zu ärgern, dass mache Prosatexte in meinen Augen nach dem Motto „Irgendwas mit Türen, und wenn mir zu Türen nichts einfällt, nehme ich einfach einen Sargdeckel“ geschrieben und qualifiziert worden waren. (Ich erlaube mir einfach mal, hier auf einen Text explizit anzuspielen, weil der Autor Jack Burns selbst nach Ablauf des Wettbewerbs dazu geschrieben hat:
Jack Burns hat Folgendes geschrieben:
Nach dem Absenden hab ich erst bewusst gelesen, dass das Zitat wörtlich zu nehmen sei und hab mit Disqualifikation gerechnet. Hätte ich absolut akzeptiert. Ich war auch streng bei der Bewertung der anderen Texte, was das betrifft.

Das ist sicherlich die deutlichste „Selbstanzeige“, aber nicht die einzige.)
Auch mich würde mal interessieren, in welcher Form das Orga-Team hier das Zitat umgesetzt gefunden hat! Das meine ich wörtlich: Es würde mich interessieren. Weil ich es ohne zusätzlichen Denkanstoß so wirklich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Mir, weil ich versuche, beim Bewerten gewissenhaft vorzugehen (womit ich nicht sagen möchte, dass andere das nicht tun) hat das schon kleine Dilemmata beschert, die ich auch benannt habe. Ich zitiere mich der Einfachheit halber selbst aus dem Kommentar an Mettbrötchens „atmendem Haus“:
nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Mit diesen Wettbewerbsbeitrag habe ich am längsten gekämpft, und mich letzten Endes entschieden, ihm keine Punkte zuzugestehen. Keine Frage, dass er vom sprachlichen Niveau in die Top 5 gehörte, eventuell sogar auf den ersten Platz. Doch genau das lässt mich leider fast schon misstrauisch werden.

Ich frage mich als FFF-Teilnehmer natürlich auch, wie viel besser mein Text in den zwei Stunden hätte werden können, wenn ich die Vorgabe einfach als "Schreibe irgendwas mit Türen, die nicht geschlossen werden dürfen" intepretiert hätte. Aus meiner Sicht war über das Bernhard-Zitat ganz deutlich ein Text mit einem Prota gefragt, der unter ständigem Türenschlagen (im Zweifelsfall akustisch) leidet. Und dummerweise ist das Motiv "Türen" in der Literatur ein so gängiges, dass die Wahrscheinlichkeit eines Schubladentextes, der bei dieser Gelegenheit recycelt wird, relativ hoch ist. Ich möchte dir das nicht unterstellen. Ich weiß nicht mal, wer du bist.

Nein, wir müssen uns nicht zerfleischen deswegen. Es geht um Ruhm und Ehre und ein Buch im Regal. Aber diskutieren darf man, selbstverständlich, denn letzten Endes verhandeln wir doch hier immer, jeden Tag aufs Neue, nach welchen Kriterien über Literatur überhaupt geurteilt werden kann. Natürlich gibt es darauf keine ganz eindeutige Antwort, aber deshalb z. B.  die Referenz oder Nicht-Referenz eines Zitates nur als eine Frage der Auslegungsfantasie zu betrachten, erklärt die Wettbewerbsvorgabe ja quasi für obsolet.


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MrPink
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wunderschönen guten Morgen,
ich liege gerade im Bett und schone mein frisch operiertes Knie. Dabei lese ich hier sehr interessiert auf dem Smartphone mit. Ich will kein Mitleid sondern erklären, warum ich hier keine Copy-Paste-URL-Dingenskirchen verwende.

Zur Lyrik-Aufgabenstellung habe ich zwei Fragen: 1. Wo in der Aufgabenstellung wird explizit darauf verwiesen, dass die Nachrichten im Gedicht auftauchen müssen und das diese bewusst gehört wurden?
2. Wo in der Aufgabenstellung wird explizit erwähnt, dass die fünf Begriffe auf ein und denselben Gegenstand bezogen sein müssen?

Und warum ist man von der Richtigkeit der eigenen Auslegung des Themas so sehr  überzeugt, dass man sogar den Veranstaltern abspricht, bzgl. der Qualifizierung von Beiträgen angemessen entscheiden zu können?

Wenn ich als Teilnehmer dabei bin, gehe ich immer davon aus, dass die zugelassenen Texte den Anforderungen formal entsprechen. Sollte sich dies nicht mit meiner Interpretation der Aufgabenstellung decken, hinterfrage ich meine Interpretation. Erkenne ich dann, dass es nach andere Interpretationsmöglichkeiten gibt, wunderbar. Wenn nicht, frag ich nach.

Ich persönlich finde dieses Vorgehen optimal und mich würde interessieren, was man als Orgateam dazu beitragen kann, dass es für jeden so umsetzbar ist.

Die Themen werden anhand verschiedener Kriterien ausgewählt: Was könnte interessant sein (bezogen auf schreiben und lesen)? Verständlichkeit der Aufgabe. Überprüfbarkeit der Kriterien innerhalb kurzer Zeit. Mehr fällt mir grad nicht ein. Bis man sich auf etwas geeinigt hat, was all dem gerecht werdend erscheint, dauert es schon eine gewisse Zeit. Die von bluenote empfundene Willkür ist tatsächlich nur empfunden.

Mir hat der Wettbewerb ne Menge Spaß bereitet und es ist immer wieder spannend mitzuerleben, wie es sich entwickelt und was beim nächsten Mal daraus entsteht.

Schönen Tag noch
Pink


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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

-


Hallo MrPink,

MrPink hat Folgendes geschrieben:

Zur Lyrik-Aufgabenstellung habe ich zwei Fragen: 1. Wo in der Aufgabenstellung wird explizit darauf verwiesen, dass die Nachrichten im Gedicht auftauchen müssen und das diese bewusst gehört wurden?
2. Wo in der Aufgabenstellung wird explizit erwähnt, dass die fünf Begriffe auf ein und denselben Gegenstand bezogen sein müssen?

<--- also bleibt von der gesamten (zitatischen) Themenvorgabe einzig jene nun im Nachhinein willkürlich umgemodelte Vorgabe übrig:

und schrieb
das hier


----------------

... , dass man sogar den Veranstaltern abspricht, bzgl. der Qualifizierung von Beiträgen angemessen entscheiden zu können?

<-- das überrascht dich wirklich? ... also mich nicht nach über 5 Jahren Mitglied im DSFO und entsprechenden Erfahrungen mit WB's bzgl Disqualifizierungen oder nicht Wink
.



... aber lass es, MrPink, auf meine Sicht zu antworten, denn die Mehrheit im DSFO ist ja begeistert von der nun neu definierten Themen_freizügigkeit.

Ehrlich gesagt ist es mir mittlerweile insofern Wurscht, dass es hierzu keinerlei Worte mehr bedarf;

aber dennoch noch eine Aussage möchte nun zum zweiten Mal vortragen.

Bitte nehmt mich endlich aus den Punkten heraus, damit ich endlich vom Podium verschwinde, denn es ist nunmal dezidiert klar, dass mein Textbeitrag in keiner Weise "Eure" Themenvorgabe erfüllt; ja umso mehr ist es klar, dass ich persönlich an einem ganz anderen WB teilgenommen habe. Und ich sag's nochmal; das meine ich auch so.


Gruß Stimmgabel ...


und noch eine Randbemerkung zu dir sleepless_lives

Es ist schon ein starkes Stück mir auf solch eine dümmliche Art und Weise zu begegnen. Wann ich zu welchem Zeitpunkt wem auf welche Art und wo antworte, solltest du schon mir überlassen. Da brauche ich sicherlich nicht deinen leergeblasenen Affen-Dudelsack dafür Rolling Eyes

sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
Allerdings @ Stimmgabel, warum sich deine Antwort auf die Kommentare hier in diesem Thread als Anhang zu einem Post findet anstatt im Werk-Thread selbst, ist mir unerklärlich. Ich denke, die Rezensenten verdienen ein bisschen mehr, insbesondere aufgrund der teils langen Kommentare (Zinna wird noch nicht einmal erwähnt).



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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

MrPink hat Folgendes geschrieben:

Und warum ist man von der Richtigkeit der eigenen Auslegung des Themas so sehr  überzeugt, dass man sogar den Veranstaltern abspricht, bzgl. der Qualifizierung von Beiträgen angemessen entscheiden zu können?

Wer ist "man"? Grauzonen wurden vom Orga-Team zugestanden und die Bewerter ausdrücklich zur eigenen Auslegung der Themenvorgabe aufgefordert:
Maria hat Folgendes geschrieben:
Wir haben alle Texte auf formale Vorgaben und Einhaltung des Themas hin durchgesehen. Die „harten“ Anforderungen wie das Präsens als Erzählzeit in der Prosa und die fünffache Wiederholung eines gegenständlichen Begriffs in der Lyrik wurden bei allen Beiträgen überprüft. Alle eingestellten Einsendungen beziehen sich zumindest bis zu einem gewissen Grad auf die Zitate.  

Wie immer gibt es aber auch eine Grauzone bei der thematischen Berücksichtigung des Zitats. Und die überlassen wir euch, den Bewertern. Wie gut die Vorgaben euer Ansicht nach umgesetzt wurden, sollte bei eurer Bewertung eine Rolle spielen, ganz besonders diesmal auch wie aussagekräftig und passend der Titel des Beitrags ist.

Dass man dann auch auf Fälle stößt, in denen man sich fragt, warum die überhaupt qualifizert wurden, ist doch nicht all zu verwunderlich, meine ich.


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BeitragVerfasst am: 30.09.2015 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmgabel hat Folgendes geschrieben:
und noch eine Randbemerkung zu dir sleepless_lives

Es ist schon ein starkes Stück mir auf solch eine dümmliche Art und Weise zu begegnen. Wann ich zu welchem Zeitpunkt wem auf welche Art und wo antworte, solltest du schon mir überlassen. Da brauche ich sicherlich nicht deinen leergeblasenen Affen-Dudelsack dafür Rolling Eyes

Exzellente Umgangsformen, aber leider kein einziges Argument.


Stimmgabel hat Folgendes geschrieben:
Bitte nehmt mich endlich aus den Punkten heraus,

Die Punkte wurden von anderen Benutzern vergeben und unterstehen damit natürlich nicht deiner Einflussnahme. Wir können uns aber darauf einigen, dass du damit zum Ausdruck bringst, dass du den zweiten Preis in der Kategorie Lyrik nicht annimmst. Richtig?


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