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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Trinken irgendwo, um es überhaupt zu ertragen (Lyriker)


 

 
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Schmierfink
Lyroholiker

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BeitragVerfasst am: 24.05.2010 01:21    Titel: Trinken irgendwo, um es überhaupt zu ertragen (Lyriker) eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie ich so mit der Zunge,
die die Geburt mir gab
(halb Mutter, halb Vater),
strich durch die Süße
der Nacht einer Vorstadt
(alle sind sie gleich), alle
Lippen, Sterne, Träume
jeder vergesslich, dort
wo sie locker kommen
über das Herz die Worte
und die erwähnte Zunge,
erst anfangen vor den Augen
zu verschwimmen, dann langsam
und ganz lächelnd
an dem Bittererwerden des Geschmacks
der in den Straßen liegenden Einsamkeit,
wie Penner und von ihren (sie liebenden?)
Eltern in den Pfützen liegengelassene
Kinder, mit an Sehnsucht
grenzender Wahrscheinlichkeit beginnen
über das Weiß der Seiten schwimmend
befriedigt zu ertrinken in seiner
durch sie eingegrenzten Weite
und in meinen Kopf zu tanzen
um die Gedanken sich drehen
in all ihrer untragbaren Weite
niemals wirklich das Glück tragen,
nie dem Verlangen
nach Schlaf etwas
abgewinnen als Unruhe
und ihm nicht klein bei geben
diesem Arschloch,
das uns neidig beäugt
und überhaupt nichts geben
(wäre es auch nicht wert)
an den Verstand und die Trauer
um lange nicht mehr
gesehene Lieben
am Telefon gesprochene
beste Freunde
und in der nahen, nach Heimat
stinkenden Erde
begrabenen Eltern.



_________________
"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen."
Heinrich Heine

"Ich gebe Zeichen von mir, Signale . . . Ich schreie aus Angst, ich singe im Dschungel der Unsagbarkeiten"
Max Frisch

"Die Leute gehen ins Feuer, wenn's von einer brennenden Punschbowle kommt!"

Georg Büchner
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BlueNote
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Ei 4



BeitragVerfasst am: 24.05.2010 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Schmierfink,

bei deinen Texten verliert man ja schnell mal die Übersicht, was die Grammatik betrifft. Auch bei diesem Text wusste ich manchmal nicht, ob du es "so haben wolltest", oder ob es doch nur ein Versehen war.
Zitat:

und in der nahen, nach Heimat
stinkenden Erde
begrabenen Eltern.

"begrabener" Eltern würde ich vorschlagen.
Solche Formulierungen wie obige sind für mich übrigens ein Tabubruch, dessen Notwendigkeit mir nicht einleuchtet.

BN
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Schmierfink
Lyroholiker

Alter: 29
Beiträge: 1199



BeitragVerfasst am: 24.05.2010 15:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey BN,

danke für deine Zuwendung.
Ehrlich gesagt wollte ich es schon so haben, kann aber nachvollziehen das die langen sich verlierenden Sätze nicht so ganz das wahre sind, hadere da immer sehr mit mir, aber ich möchte immer so viel Aussage in jedem Satz haben....

Denke fast das es eig. begrabene heißen müsste, da es ja die Trauer um ist vom Bezug her... aber danke.

Sry wenn sich jemand daran den Kopf stost, aber was ist schon ein Tabu heutzutage, ich sehe keines mehr und gib zu es beschäftigt dich ja zumindest, also hat es durchaus Wirkung...

Dankeschön.

lg
Schmierfink


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EdgarAllanPoe
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Die Tauben
BeitragVerfasst am: 24.05.2010 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Als ich heute Morgen dieses Gedicht las - zugegebenermaßen: Ich fand es wirr, zumindest "begrabener Eltern" hätte die Sache verständlicher gemacht -, dachte ich mir: Da hat er Recht (auch wenn ich Alkohol hasse und deshalb keinen trinke). Ich mache auch die Erfahrung, dass mich die Welt deprimiert - beim Sommersonnenschattenwetter bin ich manchmal deprimiert, so z. B., als ich heute Mittag müde auf dem Bett lag - und dann so ein Gedicht, das ist dann zwar keine Besserung, eher eine Verschlimmerung des Zustands - verzeih, wenn dein Gedicht mich derartig deprimiert hat, aber diese Wirkung sollte es doch auch haben, oder? Und: Alkohol ist keine Lösung, natürlich. Man sollte damit keinen Missbrauch betreiben, ihn besser ganz weglassen. Das sollte auch ein Lyriker kapieren, der schnapsdunstend durch die Nacht läuft und sich vom schwarzen Himmel erschlagen lässt, anstatt das Licht anzumachen (auch wenn dieses Dichterbild nun wirklich sehr abgegriffen ist). Hier jedoch schaffst du es, diesem Klischee ein paar neue Gesichtszüge zu geben, es so zu modellieren, dass man es glauben mag. Ich sehe hier einen Dichter, möglicherweise weltfremd, vor mir, der durch die Straßen wankt, während sich in seinem Kopf Wörter stauen, die er unter der betäubenden, verschleiernden Wirkung des Alkohols zu Lyrismen zusammenbastelt, sich dabei aber gründlich verheddert, sodass keine leuchtenden Schnüre, sondern dissonante Anakoluthe herauskommen.
Das sollte jetzt keine Beleidigung deines Gedichtes sein - es provoziert Bilder in mir, sogar gestochen scharf, als würde ich in einem OP-Saal sitzen, den grelle Lampen erleuchten -, und es, wie gesagt, deprimiert mich. Aber nur ein bisschen.
Und: Bei der Eltern-Stelle am Schluss solltest du dir wirklich nochmal überlegen, ob du nicht besser Genitiv anstatt Dativ gebrauchst.
Ansonsten ist dein Gedicht in seiner Wortgewalt genial, anders eben.


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(...) Das Gedicht will zu einem Andern, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Paul Celan

Life is what happens while you are busy making other plans.
- JOHN LENNON, "Beautiful Boy"

Uns gefällt Ihr Sound nicht. Gitarrengruppen sind von gestern. (Aus der Begründung der Plattenfirma Decca, die 1962 die Beatles ablehnte.)
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jim-knopf
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BeitragVerfasst am: 24.05.2010 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
(auch wenn ich Alkohol hasse und deshalb keinen trinke)


 Shocked


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EdgarAllanPoe
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Die Tauben
BeitragVerfasst am: 24.05.2010 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Junge, mir wird schon von einem Glas Sekt schlecht. Da will ich nicht wissen, was bei Härterem passiert. Laughing

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jim-knopf
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BeitragVerfasst am: 24.05.2010 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

irgendwann kommt jeder zum Bier.
Denk an meine Worte

wink


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Schmierfink
Lyroholiker

Alter: 29
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BeitragVerfasst am: 25.05.2010 01:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Eddie,

und auch sonstige Leser, ich bin trunken wie sonst was, verzeiht, fachlich ist mein kommentar kaum eingeschränkt, nur orthografisch strark.^^ wink

Jedenfals Eddie, ich weiß nicht, wie dir danken.
Ehrlich gesagt ich finde es nur eingeschränkt wirr, die Anakoluthe halten sich recht in greznen, wie gesagt sehr lange Sätze....
was sonst soll die Welt auch tuen leider?
Wie gesagt sra, aber ich bin verdammt froh wenn meine Texte deprimiert machen. wink Glaub mir ich habe nichts aderes mehr im Auge, angesichts der Wahrheit. Dass der Txt dich so fertig macht, ist ein wahnsinniges Kompliment. wink

Meiner nicht Vorbildlichen Meingung nach ist Alkohol die einzige Lösung.....
aber nicht drauf hören...
naja das Licht, wie sagt ein cooler Sänger, von mir im Smaltalk geopstet, ich wüdere jedem Schmarn folgen... aus dieser Kälte hinaus und trinke um warm zu bleiben.....

Jedanfalls sehr vielen Dank Eddie, probiers nciht, solange diu nicht mehr brauchst, versuchs nicht. wink

Aber vielen Dank, dass du dich auf die düstere Atmosphere eingelassen hast, unglaublich vielen Dank, du glaubst nicht, wie sehr mir das am Herzen liegt.

@ Jim

danke, dass du es anscheinend gelesen hast.^^ PS: mag deinen Humor!^^

lg
ein sich
für all die Fehler
entschuldigender
aber nichts
bereuender Schmierfink


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Georg Büchner
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Azura
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Alter: 26
Beiträge: 115
Wohnort: Freiburg


BeitragVerfasst am: 26.05.2010 05:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wow. Sehr eindrücklich.
Das "mit an Sehnsucht grenzender Wahrscheinlichkeit" ist genial.

Du möchtest, dass deine Texte deprimieren? Das finde ich spannend. Auch wenn ich da ganz gegenteiliger Meinung bin - ich halte es mit Hundertwasser, der sagte, dass Kunst die Welt schöner machen und nicht sie abbilden sollte. Wie schrecklich sie ist, sehen wir auch so genug - das ist eine Sichtweise, die mir noch nicht begegnet ist.

Ich muss dich leider enttäuschen, mich hat es grade beim Lesen nicht deprimiert. Eher den Anstoß gegeben, selbst mal wieder was zu schreiben. Aber wenn ich es nicht ohnehin schon wäre, hätte es mich sicher melancholisch gestimmt.

Bei der Stelle mit den Eltern hätte ich eher gedacht, dass "begrabene" statt "begrabenen" besser passt, "begrabener" hingegen gar nicht... Aber das ist wohl einfach Geschmackssache.

EdgarAllanPoe: Noch jemand, der keinen Alkohol verträgt, sieh an. Es gibt tatsächlich noch solche Leute. (Ich kann trinken was ich will, das einzige, was passiert, ist, dass ich nach ein, zwei Stunden höllische Kopfschmerzen bekomme.)
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anuphti
Geschlecht:weiblichTrostkeks

Alter: 54
Beiträge: 3701
Wohnort: Isarstrand
DSFo-Sponsor Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 26.05.2010 07:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Meiner nicht Vorbildlichen Meingung nach ist Alkohol die einzige Lösung.....



Wieviel Promille hattest Du als Du diesen Satz von Dir gegeben hast?

 Shocked

Wasn los?

Welt grau in grau?

So down kenne ich Dich gar nicht?

Ich vertrage auch keinen Alkohol, mehr als ein viertel Glas Wein und mir wird so schlecht, dass ich zitternd irgendwo liegen muss, um es nicht wieder auszuspucken.

Lösungen gibt es genausoviele, wie Probleme.

Glückshormone ausschütten hilft immer, geht mit Sport, Berührung (Massage smile ) oder Sex ...

Such Dir eine Methode aus und lass die Finger vom Alkohol, oder hast Du noch nicht gemerkt, dass das die Probleme nur verschlimmert?

Betäuben heißt nicht lösen ...

Zum Gedicht (back to topic):

Ist diesmal absolut nicht meins. (ich weiß, damit kannst Du nix anfangen, ist aber so)

 Embarassed

Ich habe diesmal nicht eine einzige Zeile gefunden, die mir richtig gut gefällt ...

Tut mir leid

Liebe Grüße
Nuphti


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Learn from the mistakes of others. You don´t live long enough to make all of them yourself. (Eleanor Roosevelt)

You don´t have to fight to live as you wish; live as you wish and pay whatever price is required. (Richard Bach)
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dschingis
Hobbyautor

Alter: 48
Beiträge: 306



BeitragVerfasst am: 26.05.2010 13:03    Titel: Re: Trinken irgendwo, um es überhaupt zu ertragen (Lyriker) Antworten mit Zitat

Prost Fink! Cool

Was für ein Satz! Oder doch nur die sprudelnde Aneinanderreihung der immer wieder gleichen Dringlichkeit zu schreiben?

Ehrlichgesagt glaube ich Dir angesichts dieser Worte nicht, dass Du säufst, denn Deine Gedanken sind klar. Auf brutale Weise klar. Und bestechend ehrlich.

Mutter und Vater bilden den Rahmen Deiner Überlegungen, definieren den Anfang und das Ende. Dazwischen wieder Eltern:


Schmierfink hat Folgendes geschrieben:
an dem Bittererwerden des Geschmacks
der in den Straßen liegenden Einsamkeit,
wie Penner und von ihren (sie liebenden?)
Eltern in den Pfützen liegengelassene
Kinder
Was für ein traurig sarkastisches(?) Bild ... passt gut zum Suff. Oder zur nüchternsten Erkenntnis, die ohne Betäubung nicht zu ertragen ist.

Schmierfink hat Folgendes geschrieben:

niemals wirklich das Glück tragen,
nie dem Verlangen
nach Schlaf etwas
abgewinnen als Unruhe
Und es geht noch trauriger ...
und hier kommt mir die Idee, dass in Selbst-Mitleid zu versinken nicht die schlechteste Variante des beschäftigen mit dem Selbst ist. Ich mag das LI an der wahrhaftigen und selbstmitleidigen" Stelle besonders, wegen der Wahrhaftigkeit und dem Selbst. Leid ist offensichtlich. Also hat selbstmit seine Berechtigung und ist in meinen Augen absolut legitim, wenn es sonst keiner tut, denn die Eltern am Anfang und Ende und mitten drin taten es nicht. LI tut gut daran, es selbst zu tun. Das Selbstmit, denn Leid ist.


 
Schmierfink hat Folgendes geschrieben:

und ihm nicht klein bei geben
diesem Arschloch,
das uns neidig beäugt
und überhaupt nichts geben
(wäre es auch nicht wert)
an den Verstand und die Trauer

Gehört dieser Teil so zusammen oder ist mir was entgangen? Wer ist ihm? Dem "Verstand" und der Trauer nichts geben, sondern schreiben? Sehr gut! Dieser Mensch säuft nicht, er versinkt ohne Delirium tief in der Wahrheit seines Leids und sieht klar.  


Schmierfink hat Folgendes geschrieben:

um lange nicht mehr
gesehene Lieben
am Telefon gesprochene
beste Freunde

Neben der Erleichterung die unerträgliche Weite der Gedanken durch weiße Blätter zu begrenzen das einzig Positive in diesem megavollen Satz.

Warum muß der Verstand ausgeschaltet werden, um was(?) zu tun? Hier tappe ich noch im Dunkeln. Was meinst Du?
Der lange Satz ist klar und ein Rätsel zugleich, denn mir fehlt der Zusammenhang zu dieser herausstechenden positiven Stelle. Worauf bezieht sie sich?

Das Leid von LI bezieht sich auf die nahe nach Heimat stinkende Erde? Er haßt es, dort zu sein? Er flieht in die gedankenbegrenzende weiße Blätterwelt, die die schönste Sucht überhaupt ist?

Glückwunsch zur Wahrhaftigkeit. Weiter so klar.



Bianka


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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Voltaire


zuletzt appeliert alles Erzählen an ein latentes Vorwissen des Lesers - und bleibt in seinem Gelingen von dessen Fülle abhängig. - Hans Wollschläger
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Schmierfink
Lyroholiker

Alter: 29
Beiträge: 1199



BeitragVerfasst am: 26.05.2010 19:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Azura,

Freut mich, dass es dir gefällt, glaub mir auf sowas kommst duc auch einfach ein bisschen überlegen, Sprichwörter, Bilder uns sonstiges vermsichen und in der richtigen Stimmung sein, würde ich raten um sowas zu (er)finden, obs allerdings gut wird, ich weiß ja nie so recht bei meinen eigenen Texten.


Ist doch ein schöner Gedanke, bewahre ihn dir solange du kannst. wink
Persönlich würde ich auch sagen das mit Abbilden nciht emhr viel getan ist, Dürrenmatt hat mal gemint die Welt kann man schon garnicht mehr Abbilden, aber irgendwie muss doch ihre Zerissenheit zu verbalisieren sein und so olle Methoden wie die romantische Ironie, finde ich nciht mehr passend, die überdeckt ja eh nur....

Freut mich auch wirklich,  glaub mir ich lächle gerade wirklich, weil ich weiß das etwas von mir jemanden in irgendeiner Form inspiriert hat und melancholisch ist doch auch gut. wink

Hm, ich denke die Stelle werde ich nochmal tiefgreifender überarbeiten, bei all dem Input.

Vielleicht beßer so. wink

Hey Anupthi,

Zitat:

Wieviel Promille hattest Du als Du diesen Satz von Dir gegeben hast?


Schätzungsweise ein paar wenige, hatte ihn ja extra als nicht vorbildhaft gekennzeichnet. Naja jedenfalls entschuldige ich mich hiermit und
danke für deine Tipps Anupthi, aber glaub mir so schlimm ist es nicht und wir sind ja hier eig. irgendwie immernoch ein lit. Forum keine Therapierunde.^^

Wenns diesmal einfach nix war für dich ist das ja nicht schlimm, übel nehm ich  es dir auf gar keinen Fall, hoffentlich ein andermal wieder.

Kein Problem

@ dschingis

zum Wohl!

Hatte ich ja nie behauptet, dass ich saufe, nur manchmal trinke ich vielleicht etwas viel.^^

Möglicherweise auch beides, in Klammern steht ja auch was interessantes im Titel, Eddie hat es schon sehr schön angesprochen, du führst weiter aus auch Schreiben ist eine Sucht.

Naja Eltern sind ja das was dem Menschen sozusagen von Geburt an eine Bindung und Halt gibt, ihm sozusagen das Urvertrauen ermöglicht.

Kinder die in ihren frühen Phase kein Verhältnis zu ihren Eltern haben sind Zeitlebens geschädigt, überleben oft nicht lange, siehe "Hospitalimus",
in unserer sekularisierten und mehr oder minder praktisch nihilistischen Geselschaft, wo Bares mehr zählt als Werte, fehlt vielen Menschen ein solches bedingungslosees Vertrauen, der Alltag ist wie du sagst von "nüchternen Erkentnissen" bestimmt, wer ohne Gott elbt, lebt faktisch allein...

So kommen wir auch zum Selbstmittleid, du sagst es wern soll den mittleid haben wenn nicht man selbst, man sagt ja jeder ist scih selbst der nächste, sogar in unserern Sprachgebrauch ist es schon gekommen.
Leid sit, leider auch wahr, für jeden MEnschen im kelinen, für ganze Bevölkerungsschichten im Großen....

Sry, muss den Kommentar kurz unterbrehcen bin auf dem unerwarteten Sprung, nicht falsch verstehen kein suizidales Wortspiel. wink

lg
Schmierfink


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