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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 10/2011
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Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 42
Beiträge: 3643

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 17.10.2011 19:00    Titel: Alle warten eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Alle warten


Kann dir nicht sagen, welche Worte vergessen oder verschwunden sind. Kaum dass sie geschrieben, fielen Schatten auf ihn - er, der viele Gedanken daran verschwendet hat, wie er dir erzählen kann, was geschehen ist. Es sind Erinnerungen, aus den Tiefen seiner Schläfen geschält, bis sie so sehr pochten, dass sie nach vorne in die Stirn schlugen – weit dahinter, auf den Feldern vielleicht, dort kann man sie noch hören.
 
Wie die Arbeiter mit den Rechen die Blätter der Rotbuchen kehrten, damit die Kutsche über den Weg rollen konnte; wie die Sonne auf das Schloss schien, der Hausherr die Tafel bereiten ließ, und wie die Felder im letzten Licht standen. Die grüßenden Rufe der Spaziergänger auf der anderen Seite des Flusses weckten den Kaplan. Der Hausherr rief die Arbeiter, denn es war an der Zeit, die guten Sachen anzuziehen – die Kutsche, ihr darin, traf ein, mit Lilien geschmückte Kinder winkten euch zu.
„Alle warten schon“, rief jemand.

Wenn du den Hafen siehst, dann weißt du, dass nichts davon geschehen ist. Schau, es ist ganz anders:
Kaum verstummten die Schreie der Kinder, mit den Rechen in die Ferne gekehrt, stürzten die Bäume auf den Weg, schlugen die Kutsche entzwei, dass auch der letzte Hilferuf der Spaziergänger verschluckt wurde. Der Hausherr trug die Geißel in der Hand, und die Arbeiter prügelte er in den Stall. Dort wartete der Kaplan, zu richten über sie, denn viel zu spät war die Nachricht eingetroffen – die Nachricht von der Hochzeit; mit einem Mädchen, das in den Augen des Hausherrn nicht gut genug war für seinen Sohn.

Er, kaum Geld für ein Schiff, das zu dir führen würde. In seiner Tasche ein paar Münzen. Genug, eine Karte zu schreiben. Dann ließ er mich fallen. So wie dich, wirst du vielleicht denken, während du auf etwas wie Erleuchtung wartest. Er hätte mich aufheben können, mich über das Meer tragen, auf den Wellen wandelnd. Ihm wäre nichts geschehen. Doch sein Vater hat alle Macht über ihn.
Du wartest. Aber nicht auf mich.

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Pünktchen
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 25
Beiträge: 205

Ei 9


BeitragVerfasst am: 18.10.2011 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hier meine Notizen:

erscheint mir wirr
"Etwas wie Erleuchtung" -> gut gelöst!
Ich = Karte?

Für ausführlicheren Kommentar bitte pn wink

Lg
.chen


_________________
"Teile die Welt nicht in Schwarz und Weiß. Versuchs mit Farben."
by a friend.
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C-Rod
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 41
Beiträge: 126
Wohnort: Rund um Karlsruhe


BeitragVerfasst am: 19.10.2011 00:10    Titel: Antworten mit Zitat

Da hast Du zwar alle vorgegebenen Worte verwandt und auch Dein Text spricht mich an... aber so gar nicht vor dem Hintergrund der Themenvorgabe. Die Karte ist in einem so belanglosen Nebensatz erwähnt, dass der Text meiner Meinung nach voll am Thema vorbei gelaufen ist.

Tut mir leid,

lieber Gruß,
Carmen


_________________
Achte immer auf Deinen Weg, Fremder.

Jeder Schritt den Du heute in Richtung Zukunft tust, wird schon morgen ein Schritt aus der Vergangenheit sein.
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Dorka
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 65
Beiträge: 287
Wohnort: Allertal


BeitragVerfasst am: 19.10.2011 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die Geschichte jetzt dreimal gelesen, ich verstehe sie nicht. Wie kann ein Hochhausmotiv auf einer Karte zu sehen sein, wenn die Geschichte drumherum in der Kutschenzeit spielt?

Wer soll/will/muss denn nun wen heiraten? Warum werden die armen Arbeiter geschlagen und vom Kaplan gerichtet, nur weil der Sohn ein unpassendes Mädchen heiratet?

Was bedeutet Felder, weit hinter der Stirn?
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Rosanna
Richter und Henker

Alter: 25
Beiträge: 1202

Pokapro V & Lezepo III Silberne Harfe


BeitragVerfasst am: 19.10.2011 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Vorab: Bei der Fülle an Texten hinterlasse ich nur knappe Kommentare.

Aha. Wenn Postkarten reden könnten, dann hoffentlich nicht so verschwurbelt wink. Mir gefällt die Idee, auch die Bilder, die du erzeugst, sind stimmig. Nur würde ich das Gestelzte ein bisschen reduzieren (und schneller zum Punkt kommen, seufz).
Leicht überdurschnittlich.

Liebe grüße,
Rose


_________________
nahtannahtnähtnathannähte
nähtnathannahtannahtnahtnathans
nadelihremendepunkt
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3129

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 19.10.2011 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag die wehmütige Stimmung dieser Geschichte, da macht es mir auch fast nichts aus, dass ich sie auf Anhieb nicht verstehe.
Wie allerdings das Postkartenmotiv in eine Kutschen-Münzen-Geißel-Zeit passt, will mir nicht so recht einleuchten.
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EdgarAllanPoe
Geschlecht:männlichPoepulistischer Plattfüßler

Alter: 27
Beiträge: 3310
Wohnort: Greifswald
Bronzene Harfe Die Goldene Bushaltestelle
Goldene Feder Lyrik


Die Tauben
BeitragVerfasst am: 19.10.2011 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist mir viel zu gekünstelt. Ich kann damit nichts anfangen. Auch aus den Schläfen geschälte "Erinnerungen", die wie Adern pulsieren und "nach vorne in die Stirn schl[a]gen" - das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen! Hat eher was Komisches. Man übertrage das auf Apfelschalen ...
Sprachlich ambitionierter als die vorangegangenen Texte.
Vier Federn.


_________________
(...) Das Gedicht will zu einem Andern, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Paul Celan

Life is what happens while you are busy making other plans.
- JOHN LENNON, "Beautiful Boy"

Uns gefällt Ihr Sound nicht. Gitarrengruppen sind von gestern. (Aus der Begründung der Plattenfirma Decca, die 1962 die Beatles ablehnte.)
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Maria Magdalena
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 277
Wohnort: Schweiz


BeitragVerfasst am: 19.10.2011 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Bewertung setzt sich aus folgenden Kriterien zusammen:

- Gesamteindruck/meine persönliche Ansicht  5
- Handwerk (Aufbau, Spannung, Charakterisierung, Titel) 5
- Art der Vorgabe-Erfüllung 6
- Stil 9

Durchschnitt der Detailbefederung:  6,25

Nachträgliche Bewertungs-Änderung vorbehalten.



Rein vom Stil her habe ich deine Geschichte gerne gelesen. Inhaltlich ist es wieder eine Geschichte, die ich mehrmals lesen musste, um vielleicht rauszufinden, was sie aussagen möchte. Kurzgeschichten möchte ich aber auf Anhieb verstehen können.

Im ersten Abschnitt führst du in die Erinnerung. Von wem?
Im zweiten Abschnitt erzählst du von dieser Erinnerung.
Im dritten Abschnitt strafst du diese Erinnerung Lügen und erzählst die Wahrheit.
Im vierten Abschnitt wird langsam klar, dass es die Gedanken des Mädchens sind.

Also, ein Aufbau ist vorhanden, wenn auch ein eigenwilliger. Spannung ist wenig spürbar. Die Charakterisierung ist gut, denn sie geschieht durch das Geschehen. Der Titel widerspricht sich mit der letzten Zeile, denn es ist nur einer der wartet, nicht alle. Mir scheint, dass du das Handwerk dem Künstlerischen opferst; ich schreibe das als Feststellung und nicht als Wertung.

Die Vorgabe ist nicht ganz erfüllt, da nichts von der Karte unter dem Tisch im Café steht. Auch über das Motiv der Karte dürfte etwas genauer beschrieben werden. Was mir trotzdem gefällt, wie du die Karte und was mit ihr geschieht so nebenher einstreust. Das wertet diesen Punkt auf.

Der Stil  ist super!


_________________
Wenn die Sterne fallen und die Zeit sich für einen Moment der Ewigkeit anvertraut, finde ich nach Hause, in den Regenbogen der Menschheit. GH
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Mio
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 37
Beiträge: 86
Wohnort: Frankfurt


BeitragVerfasst am: 19.10.2011 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

Für meinen Geschmack zu viele Er's Du's und ich's die nicht aufgeklärt werden. Ich weiß nicht, wer hier wem was sagen wollte und habe die ganze Geschichte nicht so ganz verstanden. Ist die Postkarte das Ich? Und Er liebt sie? Es tut mir leid, ich habe die Geschichte dreimal gelesen und immer noch nicht verstanden. Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch.  Sad

_________________
Man kann nie wissen, was man wollen soll, weil man nur ein Leben hat, das man weder mit früheren Leben vergleichen noch in späteren korrigieren kann.
Es ist unmöglich zu überprüfen, welche Entscheidung die richtige ist, weil es keine Vergleiche gibt. Man erlebt alles unmittelbar, zum ersten Mal und ohne Vorbereitung.
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Herbert Blaser
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 53
Beiträge: 334
Wohnort: Basel


BeitragVerfasst am: 20.10.2011 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Einerseits finde ich den Beitrag sehr schön, andererseits sehe ich nicht, wo da ein modernster Wolkenkratzer im Hafen einer Weltmetropole hinpasst. Die Geschichte scheint mir anachronistisch.

_________________
Wie haben wir den Mut in einer Welt zu leben, in der die Liebe durch eine Lüge provoziert wird, die aus dem Bedürfnis besteht, unsere Leiden von denen mildern zu lassen, die uns zum Leiden brachten?

Marcel Proust
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Kara
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 42
Beiträge: 399



BeitragVerfasst am: 20.10.2011 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hab nur Zeit zum Federn..sorry...

_________________
...nur wer sich bewegt, bewegt auch was...
... Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...
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fancy
Geschlecht:weiblichSchmuddelkind

Alter: 59
Beiträge: 3473
Wohnort: Im sonnigen Süden


BeitragVerfasst am: 20.10.2011 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

alle geforderten Wörter wurden eingebaut. Allerdings passen Kutschen und Schlösser nicht so Recht in die Zeit der modernen Hochhäuser.


_________________
Don't start doing things, just do them. Fang nicht an, Dinge zu tun, tu sie einfach! (Me)
Wer wenig denkt, irrt viel (Leonardo da Vinci)
Meinungsverschiedenheiten über ein Kunstwerk beweisen, dass das Werk neu, komplex und lebenswichtig ist. (Oscar Wilde)
Wenn Kritiker uneins sind, befindet sich der Künstler im Einklang mit sich selbst. (Oscar Wilde)
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Alogius
Geschlecht:männlichKinnbeber

Alter: 42
Beiträge: 3643

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 20.10.2011 16:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Manchmal donnert es so laut, dass es sich anhört, als würde der liebe Gott Weltraumschrott auf die Erde werfen. Dann merke ich: Das bin ja ich. Und wo ist das Klopapier geblieben?

Ganz toll, Tom. Du bist ja sooo smart.  Rolling Eyes


_________________
Aus einem Traum:
Entsetzter Gartenzwerg: Es gibt immer noch ein nullteres Fußballfeld. Wir werden viele Evolutionen verpassen.
Busfahrer: Tröste dich. Mit etwas Glück sehen wir den Tentakel des Yankeespielers, wie er den Ereignishorizont des Schwarzen Loches verlässt.
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adelbo
Geschlecht:weiblichDichter und Denker


Beiträge: 1890
Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 20.10.2011 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, den Text in seiner Gesamtheit einigermaßen zu verstehen. Eigentlich weigere ich mich einen Text stundenlang lesen zu müssen, um seinen Sinn zu begreifen. Abstriche mache ich dann, wenn mir die Sprache sehr gut gefällt.

Zitat:
Kann dir nicht sagen, welche Worte vergessen oder verschwunden sind.  Kaum (diese Wort gefällt dir. Ohne jetzt zu zählen, an drei Mal kaum kann ich mich erinnern)  dass sie geschrieben, fielen Schatten (diese Schatten und ihren Sinn habe ich gesucht, nicht gefunden)  auf ihn - er, der viele Gedanken daran verschwendet hat, wie er dir erzählen kann, was geschehen ist.  Es sind Erinnerungen, aus den Tiefen seiner Schläfen geschält, bis sie so sehr pochten, (die Erinnerungen oder die Schläfen) dass sie nach vorne in die Stirn schlugen  – weit dahinter, auf den Feldern vielleicht, dort kann man sie noch hören. (sie, die Worte, die vergessen oder verschwunden sind? Wobei ich den Unterschied zwischen vergessen und verschwunden nicht sehe)

Wie die Arbeiter mit den Rechen die Blätter der Rotbuchen kehrten, damit die Kutsche über den Weg rollen konnte; wie die Sonne auf das Schloss schien, der Hausherr die Tafel bereiten ließ, und wie die Felder im letzten Licht standen.  (So…..??)  Die grüßenden Rufe der Spaziergänger auf der anderen Seite des Flusses weckten den Kaplan. Der Hausherr rief die Arbeiter, denn es war an der Zeit, die guten Sachen anzuziehen – die Kutsche, ihr darin, traf ein, mit Lilien geschmückte Kinder winkten euch zu.


Die einzelnen Bilder sind klar gezeichnet. Wobei es mich in dem Text stört, wenn plötzlich eine Person direkt angesprochen wird. "Die Kutsche, ihr darin"
Es ist aber hier in dem Wettbewerb eine Geschichte zu einem Thema gefordert und ich finde sie hier nicht. Ich habe auch keine Lust, mir eine Geschichte zusammen zu reimen. Die einzelnen Wörter genügen mir nicht.
Ich frage mich gerade, warum fühle ich mich bei solchen Texten immer so unwohl?
Sehr wahrscheinlich, weil ich gezwungen werde um nicht als unwissend dar zustehen, mit zu klatschen oder mich aber als unwissend und  dumm zu outen.  Embarassed
Dann oute ich mich jetzt.
LG
adelbo


_________________
„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

Bertrand Russell
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 50
Beiträge: 1315
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 20.10.2011 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Pokapro-Teilnehmer!

Da ich davon ausgehen kann, dass die Vorgaben eingehalten wurden, gibt es dafür von mir keine extra Bewertung. Nur, wenn mir etwas arg konstruiert erscheint, ziehe ich bei der Aufgabenerfüllung einen Punkt ab.

Ich habe ein einfaches Schema erarbeitet und denke, damit kann ich fair befedern. (Vorgabe, Sprache 1-3, Logik 0-1, BG 1-4, Idee)

Vorgabenerfüllung: -

Sprache/Stil: 2

Logik/schlüssiger
Handlungsstrang: -

Bauchgefühl/
pers. Gefallen: 1

Zusatzpunkt Idee: -

vorläufige Gesamtpunktzahl: 3

Die Bewertung kann sich im direkten Vergleich evtl. noch nach oben oder unten ändern.

Aufgrund der Vielzahl an Einsendungen gibt es von mir nur eine kurze persönliche Einschätzung und keine ausführliche Kritik:

Ich kann mit dem Text leider gar nichts anfangen, ist mir zu kryptisch und ich finde die Aussage nicht. Sprachlich nicht schlecht.

LG, Ana
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Gast







BeitragVerfasst am: 20.10.2011 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist mir in der Sprache zu fremd - "Ihm du wartest" usw ...
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5982
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 21.10.2011 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hier vermute ich gute Absichten, aber empfinde den Text doch etwas wirr.
Aber immerhin mal eine etwas andere Variante des Beziehungsthemas.
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Amaryllis
Geschlecht:weiblichForenschmetterling

Alter: 34
Beiträge: 2000

Das goldene Stundenglas Das Silberne Pfand


BeitragVerfasst am: 22.10.2011 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Inko,

du bringst mich mit deinem Text ein bisschen in die Zwickmühle, da ich finde, dass er sprachlich wirklich wunderschön ist, du verwendest total schöne Sprachbilder, berührende Vergleiche und auch der Rhythmus ist sehr schön (z.B. Rechen Rotbuchen etc.) Aber, und das ist ein großes Aber, ich versteh den Text nicht besonders gut. Selbst jetzt, wo ich ihn zum zweiten Mal gelesen habe, ist mir nicht klar, wer mit "du" angesprochen werden soll, die Frau, die der Sohn hätte heiraten sollen? Aber ich dachte, genau zu ihr fährt er jetzt. Und überhaupt klingt die Beschriebung eher nach einer Geschichte, die in der Vergangenheit spielt und nicht in der Jetztzeit.

Hmm... Also alles in allem wirds dann wohl insgesamt nur eine eher durchschnittliche Befederung werden, weil ich den Inhalt einfach so unklar finde, auch wenn die Sprache total schön ist. Aber gerade bei so einem kurzen Text finde ich es wichtig, dass man ihn gleich beim ersten Mal lesen versteht.

Ich hoffe, du kannst mit diesem Feedback etwas anfangen, wenn du noch Fragen dazu hast, immer gerne raus damit.

Liebe Grüße,
Ama


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Kekewa
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 563
Wohnort: in Oberbayern (dirndlfrei)


BeitragVerfasst am: 22.10.2011 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Insgesamt  3 x gelesen und nicht wirklich verstanden, was mir dieser Text mit seinen starken Bildern sagen könnte.
Kein Hochhaus weit und breit in Sicht. Würde ja auch nicht in die Landschaft passen.
 Sad


_________________
„Alltag ist nur durch Wunder erträglich.“
Max Frisch (1911-91)
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Gast







BeitragVerfasst am: 23.10.2011 07:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo PokaproAutor/in,

in meine Bewertung eingeflossen sind: die kreative Idee zur Geschichte, die Erfüllung der Aufgabe, die korrekte Einbindung der Vorgaben. Ich finde es nicht schlimm, wenn die Stadt nicht erkannt wurde, solange das Motiv erkennbar bleibt. Logik- und Rechtschreibfehler habe ich ebenso berücksichtigt wie die sprachliche Ausarbeitung. Eine Extrafeder gibt es für den subjektiven Eindruck, weil der Geschmacksache ist. Entscheidend ist aber, wie die Geschichte im Vergleich mit den anderen Storys besteht.
Meine Kommentare werden diesmal sparsam ausfallen, weil ich im Umzugs- und Renovierungsstress stecke. Deshalb nur eine kurze Zusammenfassung:

Leider verstehe ich, obwohl das großes Kino ist, die Geschichte nicht vollständig. Wer „spricht“ da? Ich meine, Verständlichkeit ist schon ein Kriterium für so einen kurzen Text.

Liebe Grüße
Monika
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anuphti
Geschlecht:weiblichTrostkeks

Alter: 54
Beiträge: 3701
Wohnort: Isarstrand
DSFo-Sponsor Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 23.10.2011 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tom

Immer wieder nett zu sehen, wie Du versuchst Dich in der Anonymität zu verstecken *hihi*

Nach dem üblichen (gefühlten) zehnten Mal Lesen habe ich das Gefühl, den Text langsam zu verstehen.

Ein junger Mann in der Fremde heiratet ein nicht standesgemäßes Mädchen, während zu Hause seine Verlobte wartet?

Immer noch nicht ganz klar ist, wer ist "ich" in diesem Text?

Das Mädchen? oder die Karte? oder vielleicht der unschuldige Stift, mit dem die Nachricht geschrieben wurde ...

Wie immer Fragen über Fragen.

Leider erkenne ich diesmal keine interessante Botschaft (wahrscheinlich scheiterst Du grandios an der Wortbegrenzung?)

Oberes Mittelfeld (ich habe schon besserer Texte von Dir gelesen!)

Liebe Grüße
Nuff


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Learn from the mistakes of others. You don´t live long enough to make all of them yourself. (Eleanor Roosevelt)

You don´t have to fight to live as you wish; live as you wish and pay whatever price is required. (Richard Bach)
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The Brain
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 61
Beiträge: 2363
Wohnort: Over the rainbow


BeitragVerfasst am: 23.10.2011 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist nicht ganz leicht ...


Hier ist so viel "gestrafft", dass es nicht leicht fällt zu verstehen ... Man muss es  schon mehrfach lesen - und dennoch bleiben immer noch ein paar unbeantwortete Fragen.

Nicht ganz uninteressant, aber auch kein Text, der mich auf Anhieb zu begeistern vermag.

Für meinen Geschmack hättest du das ein oder andere ergänzen sollen/müssen.

Liebe Grüße

Brain


_________________
Dinge wahrzunehmen,
der Keim der Intelligenz

(Laotse)

***********

Die Kindheit endet nicht mit dem Erwachsenwerden.
Sie begleitet dich durch all deine Lebenstage.

***********

Alle Bücher dieser Welt
Bringen dir kein Glück,
Doch sie weisen dich geheim
In dich selbst zurück.

(Hermann Hesse)
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