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Lilly_Winter
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 37
Beiträge: 275
Wohnort: Dortmund


BeitragVerfasst am: 11.09.2016 18:00    Titel: Nur für dich eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nur für dich

Corinna lehnte die Stirn an die Scheibe und beobachtete, wie das Bild der verwischten Bäume unter ihrem Atem verblasste. Sie spürte die Vibration des Motors und die Unebenheiten der Straße, dennoch fühlte sie sich wie in einer Blase. Stillstand in einer sich bewegenden Welt.
Neben ihr räusperte sich Johanna, aber Corinna regte sich nicht. Gerne hätte sie ihrer Schwester gesagt, dass es ihr gut ginge, aber kein Ton kam über ihre Lippen. Wie sollte sie etwas sagen, an das sie selbst nicht glaubte?
Ein Luftzug strich über ihre Wange und sie schloss die Augen. Gab sich der Erinnerung hin. Warmer Atem auf ihrer Haut.
»Ich schreibe ein Gedicht, nur für dich.«
Die erste Zeile mit Kajal an ihrem Badezimmerspiegel geschrieben, die Nächste auf einem Bon unter ihrer Kaffeetasse.
»Wann wird es fertig sein?«, hatte sie ihn gefragt.
»Wenn ich die letzte Zeile geschrieben habe.«
»Wann wird das sein?«
Seine Antwort war nur ein Lächeln und ein weiterer Vers am nächsten Tag.
Wie hatte sie glauben können, dass es immer so bliebe? Sie zwei in ihrer Blase.
Stillstand in der bewegenden Welt?
Blasen platzen. Manchmal durch die Fahrlässigkeit eines betrunkenen Autofahrers. In der Frühe, ehe die erwartete Zeile geschrieben wurde.
Der Moment, in dem erkannt wird, dass nichts mehr folgen wird.
Unfertig, wie die verwischten Bäume hinter der Fensterscheibe.
»... nur noch zwei Stunden, bis zur Liveübertragung. Das spektakuläre Konzert ...«, die Stimme des Radiosprechers riss sie aus ihren Gedanken, mit einer Hand strich sie sich die Tränen aus den Augen, mit der anderen schaltete sie das Radio aus.
»Entschuldige, ich dachte, ein bisschen Ablenkung täte gut«, Johanna sah kurz zu ihr rüber.
Corinna schüttelte den Kopf und sah wieder aus dem Fenster, lehnte die Stirn an die Scheibe. Unter ihrem Atem verblassten die vorbeiziehenden Bäume.
Mit dem Finger schrieb sie auf dem Glas.
Ich vermisse dich.

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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 959
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 12.09.2016 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Leise Romantik, gefällt mir. Der Kniff mit dem Radio ist klasse.
Ich denke allerdings, die Geschichte würde mir aus der Ich-Perspektive erzählt noch einen Tick besser gefallen.
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halcyonzocalo
Geschlecht:männlichEinsamer Trancer

Alter: 28
Beiträge: 1252
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo


BeitragVerfasst am: 12.09.2016 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Leider bietet mir diese kleine Geschichte zu wenig. Hier schwelgt Corinna also in alten Erinnerung an einen verstorbenen Geliebten. Die Idee an sich ist nicht schlecht, die Umsetzung aber für meinen Geschmack doch etwas farblos geblieben. Das Bild der Blase gefällt mir sehr gut und es sind einige schöne Bilder im Text drin, aber insgesamt ist das doch etwas zu wenig. Außerdem ist die Vorgabe zum Teil unzureichend umgesetzt, da das Motiv der zwei Stunden nur kuez im Radio auftaucht und (zumindest für mich) keinerlei Relevanz für die Geschichte hat und keine der Protagonistinnen auf ein eintretendes Ereignis wartet. Auch deshalb für mich leider kein Anwärter auf Punkte.

_________________
Die minimaldeterministische Metaphernstruktur mit ihrer mytophoben Phrasierung spiegelt den ideeimmanent abwesenden Bedeutungsraum.
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Uwe Helmut Grave
Geschlecht:männlichOpa Schlumpf

Alter: 63
Beiträge: 1029
Wohnort: Wolfenbüttel


BeitragVerfasst am: 12.09.2016 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hm. Lyrik getarnt als Prosa? Oder Prosa mit lyrischen Anklängen? Hat irgendwie was Trauriges.

_________________
U.H.G. - Freude am Lesen
"Wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich!" - "Aber er hat ja gar nichts an!" (Hans Christian Andersen) - Die Welt ist anders(en) als sie es dir erzählen.
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Lilly_Winter
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 37
Beiträge: 275
Wohnort: Dortmund


BeitragVerfasst am: 12.09.2016 22:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Also wirklich, Inko! Mehr hast du in der Zeit nicht geschafft?!
Eindeutig nicht in meiner Bewertung. ^^
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1440
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 12.09.2016 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Traurig.

Leider aber auch traurig, dass du die Vorgabe mit dem Termin in zwei Stunden nur kurz von einer Checkliste abgehakt hast, denn eine Bedeutung für die Geschichte hat sie leider nicht. Sorry, das gibt Punktabzug.

Trotzdem stark erzählt, trotz der Kürze. Wenn auch irgendwie ein bisschen zu distanziert.

Edit: 4 Punkte von mir.


_________________
»Sticks & stones may break your bones – but words … they will define you!«
(Phil Orani)
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1152
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 13.09.2016 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann ist der Freund/Mann von deiner Protagonistin bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ob er selbst betrunken gefahren ist, oder unschuldig von einem betrunkenen Fahrer in einen Unfall verwickelt wurde, bleibt unklar.
Ich musste beim Lesen an den Schlager Und die Zeit blieb stehn von Claudia Jung denken, den ich als Kind zuletzt gehört habe - nicht wegen der Musik, sondern wegen dem Text (und auch nur wegen dem Inhalt, deine Geschichte ist natürlich nicht so kitschig).

An sich ein hochdramatisches Thema, aber die Geschichte nimmt mich emotional nicht mit. Corinnas Leid wird nur zart angedeutet, ich kann nicht so mit ihr mitgehen, wie ich es mir wünschen würde.

Ansonsten ist es gut geschrieben, die Vorgaben wurden erfüllt. Ach je, ich muss mal sehen, ob ich noch ein, zwei Pünktchen für dich auftreibe ...

Edit: Ich hab sogar noch zwei aufgetrieben smile extra


_________________
Meer
ein Rauschen unter den Füßen
bewegen sich Blätter fliegen

zerstäuben im Wind
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Municat
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 51
Beiträge: 288
Wohnort: Zwischen München und Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 13.09.2016 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hey unbekannter Autor smile

Deine Geschichte ist auf eine sehr natürliche Art emotional. Du bist dicht bei Corinna und sorgst dafür, dass ich mit ihr leide und in Erinnerungen schwelge. Ich spüre ihre Neugier, ihre Ungeduld und freudige Erwartung auf das vielleicht irgendwann vollendete Gedicht ... und ihre Trauer darüber, dass sie das Ende nie erfahren wird.

Die Aufgabenstellung ist hier sehr unverkrampft und stimmig eingearbeitet, finde ich. Die geforderten 2 Stunden sorgen dabei noch mal für eine Überraschung: Ich habe fest damit gerechnet, dass es die Beerdigung ist, die in 2 Stunden auf dem Plan steht ... aber nein: es ist ein Konzert. Vielleicht sogar ein Konzert, das Corinna mit ihrem Liebsten besuchen wollte.


_________________
Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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Oktoberkatze
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 53
Beiträge: 324

Ei 1 Ei 9


BeitragVerfasst am: 13.09.2016 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist so eine Geschichte, die bei jedem Lesen intensiver wird. Hat mir sehr gut gefallen Daumen hoch²

_________________
Die meisten Denkmäler sind innen hohl
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 13.09.2016 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

die 5

_________________
Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2981

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 15.09.2016 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tja. Ich bin nicht deine Zielgruppe. Obwohl es doch einen Toten gibt, mit Toten kriegt man mich üblicherweise, aber das hier ist mir zu tränendrüsig, zu selbstmitleidig.
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1863
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 16.09.2016 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee gefällt mir. Besonders das Fortschreiten des Gedichts erschafft mir gute Bilder, der Kajal auf dem Spiegel, der Bon unter der Kaffeetasse, toll!!
Eine schöne Geschichte, bei der mir nur die Vorgabe der zwei Stunden fehlt. Hier wartet nicht Jemand, die Wartezeit hat keinerlei Bedeutung.
Trotzdem, mal sehen …


_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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Kopfkino
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 35
Beiträge: 268
Wohnort: zwischen Fluss und Wald


BeitragVerfasst am: 17.09.2016 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Unvollendet. So wie sein Leben? Die Stimmung wird schön transportiert. smile

_________________
Lächeln!
____
...
Stop complainig said the farmer
who told you a calf to be?
...
But whoever treasures freedom
like a swallow has learned to fly.
...
(Donna Donna, Zeitlin und Secunda, Übers. Joan Baez)
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Ithanea
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1269

Ei 3


BeitragVerfasst am: 18.09.2016 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
hübsche Idee mit dem heillos Verknallten, der seiner Liebe jeden Tag eine weitere Zeile schreibt. Genau genommen ist es jetzt nicht nur ein Vers, der fehlt, sondern unzählige, nehm ich an. Aber das ist natürlich kein Kritikpunkt. Direkte Kritikpunkte hab ich jetzt eigentlich nicht, weswegen mir schwerfallen wird, zu erklären, warum es keine Punkte gibt. Das ist ein langsamer, romantisch-melancholischer Text über verlorene Liebe, wodurch Form und Inhalt natürlich gut zusammen passen, nur leider ist beides in dieser Art einfach nicht mein Fall, also Liebestexte allgemein, dann noch welche, die eher langsam und ruhig, statt aufgebracht und verzweifelt sind, Romantik/Lover, die für einen alles tun usw.... Also nichts davon, was an einer schlechtem Umsetzung o.ä. läge, sondern eher ein Text(intention)-und-ich-passen-nicht-zusammen-Ding. Sorry, sowas ist immer bisschen unfair.


_________________
Verschrieben. Verzettelt.
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poetnick
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 56
Beiträge: 402
Wohnort: Möglichkeiten


BeitragVerfasst am: 18.09.2016 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Kommentar, um Bewerten zu können.

_________________
Wortlos ging er hinein,
schweigend lauschte er der Stille
und kam sprachlos heraus
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Pudelzucker
Schreiberassi

Alter: 30
Beiträge: 42



BeitragVerfasst am: 18.09.2016 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Schöne, traurige kleine Geschichte von der Vergänglichkeit. Die Radio-Unterbrechung unterbricht leider auch ein bisschen die Geschichte, vielleicht wäre da noch eine elegantere Umsetzung der Vorgabe drin gewesen.
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Michel
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1564
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 19.09.2016 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Unfalltod. Trauer. Ein unvollendetes Gedicht, das nicht mehr fertig wird.
Eine Szenenzeichnung, die gut nachvollziehbar ist und trotzdem etwas zu fern bleibt, vor allem am Anfang. Ich versuche das mal festzumachen.
Zitat:
Sie spürte die Vibration des Motors und die Unebenheiten der Straße
Zitat:
Gerne hätte sie ihrer Schwester gesagt, dass es ihr gut ginge
Zitat:
Gab sich der Erinnerung hin
Die Perspektive ist Corinna, 3rd Person, aber die Beiespiele klingen wie von außen behauptet, hier verliere ich sie aus dem Blick, v.a. aus dem Gefühl.
Das ändert sich im Verlauf, schönes Beispiel:
Zitat:
»Wann wird das sein?«
Seine Antwort war nur ein Lächeln und ein weiterer Vers am nächsten Tag.
Da bin ich beim Lesen dicht an ihrer Erinnerung.
Die zwei Stunden: Ja, erfüllt, aber man hört sozusagen das zähneknirschende Eingeständnis an die Vorlage, das bei Überarbeitung hoffentlich wieder rausfliegt.
Der letzte Satz fasst die Geschichte zusammen, klingt mir aber zu direkt und auch ein wenig pathetisch. Ganz anders der zarte Dialog, das Spiel mit Warten und Erwartungen in der Rückblende.  
Fazit: Paar Erbsen, aber ansonsten bin ich dabei. Gefällt mir.
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 19.09.2016 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo unbekannter Dichter. Erst einmal – Respekt, Respekt. Einen brauchbaren Text in zwei Stunden aus dem Nichts zu fertigen ist in meinen Augen eine tolle Leistung.
Bei der Punktevergabe war ich stark zerrissen zwischen meinen Vorlieben und dem Versuch, die Aufgabenstellung korrekt zu beachten. Das wirst du kennen.

Jetzt zum Inhalt:   
Schön, anrührend, sentimental, traurig. Eine kleine Sentenz. Bildhaft schön geschrieben, folgerichtig, nachvollziehbar. Eine wachsende Liebe ist von jetzt auf gleich durch äußeren Einfluß gewaltsam zerstört.
Die Vorgaben hast du m.M. nach allerdings nur teilweise erfüllt.
- Es gibt den fehlenden VERS,
- da sitzt jemand emotional gebrochen im Auto, in dem etwas vorbeigleitet und stillsteht gleichzeitig.
- Dann  wird unvermittelt im Radio ein spektakuläres Konzert angesagt, das in zwei Stunden übertragen wird, aber ich kann nicht erkennen, dass Prota darauf GEWARTET hätte.
Punkte: 1
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 19.09.2016 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Doppelpost
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 19.09.2016 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo unbekannter Dichter. Erst einmal – Respekt, Respekt. Einen brauchbaren Text in zwei Stunden aus dem Nichts zu fertigen ist in meinen Augen eine tolle Leistung.
Bei der Punktevergabe war ich stark zerrissen zwischen meinen Vorlieben und dem Versuch, die Aufgabenstellung korrekt zu beachten. Das wirst du kennen.

Jetzt zum Inhalt:   
Schön, anrührend, sentimental, traurig. Eine kleine Sentenz. Bildhaft schön geschrieben, folgerichtig, nachvollziehbar. Eine wachsende Liebe ist von jetzt auf gleich durch äußeren Einfluß gewaltsam zerstört.
Die Vorgaben hast du m.M. nach allerdings nur teilweise erfüllt.
Es gibt den fehlenden VERS,
da sitzt jemand emotional gebrochen im Auto, in dem etwas vorbeigleitet und stillsteht gleichzeitig.
Dann  wird unvermittelt im Radio ein spektakuläres Konzert angesagt, das in zwei Stunden übertragen wird, aber ich kann nicht erkennen, dass Prota darauf GEWARTET hätte.
Punkte: 1
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holg
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1406
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 20.09.2016 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Das klingt nach Urlaubsliebe, nach verlassen und nachtrauern. Das ist kurz, ohne lange Erzählereien und trifft in seiner Einfachheit genau den Ton. Die Vorgaben sind ungefähr umgesetzt (das Ereignis, das in zwei Stunden stattfindet, sollte erwartet werden).

Mir gefällts.


_________________
Froh zu sein bedarf es wenig.
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Seraiya
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 914



BeitragVerfasst am: 20.09.2016 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Aufgrund von Zeitmangel beschränke ich mich auf das Nötigste.
Gefällt mir. Im Moment auf Platz 4.


LG,
Seraiya


_________________
Einen Dummkopf erkennt man daran, dass er alles abtut, was er anhand eigener Erfahrungen nicht erklären kann.
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