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shatgloom
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 334
NaNoWriMo: 27985
Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 01.10.2017 18:00    Titel: Besuch eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

„Vielleicht kommen sie ja gar nicht.“
 
Anna schnippelte routiniert Kartoffeln klein. Zack, zack, zack, immer knapp am Finger vorbei. Josch konnte gar nicht hinsehen.

„Du wirst dir noch in den Finger schneiden. Und warum, um Himmels Willen, sollen sie denn nicht kommen?“

„Die Sturmwarnung, haben sie doch eben im Fernsehen gesagt, es soll Sturm geben. Wahrscheinlich fallen Züge aus, bestimmt sogar. Bei Sturm fallen die Züge immer aus. Und ich hab mir seit dreißig Jahren nicht mehr in den Finger geschnitten.“
 
„Ist ja nicht gesagt, dass unsere Gegend betroffen ist. Und sie kommen ja mit dem ICE, die werden ja wohl nicht gleich einen ICE ausfallen lassen.“
Anne schob die Kartoffeln vom Brettchen in die Brühe und verdrehte die Augen.
 
„Ein ICE ist ein Zug wie jeder andere“, sagte sie, „der fällt dann genauso aus. Und du solltest jetzt wirklich langsam mal die Blumenkübel anbinden. Nicht, dass die uns vom Balkon geweht werden. Da, im Fernsehen  melden sie es jetzt auch. Da kommt was Größeres auf uns zu. Mach doch mal lauter.“

„Also Anna, übertreibst du nicht ein bisschen?“  grummelte Josch. Trotzdem nahm er die Fernbedienung und stellte lauter. Missmutig betrachtete er die Wetterkarte und  hörte den aufgeregten Berichterstattern zu, die die Bevölkerung vor einem angeblichen Orkan namens „Niklas“ warnten. „Die übertreiben auch, der Jung wird schon kommen. Muss uns sein Mädchen doch endlich mal vorstellen.“

Anna schnippelte jetzt mit grimmiger Energie Bohnen klein.
„Was heißt hier sein Mädchen?“ Sie warf die Bohnen zu den Kartoffeln in die Brühe und fegte die abgeschnittenen Enden in den Müll. „Wer weiß, ob das was wird mit den Beiden. Muss ja nicht gleich was Ernstes sein.  Gehst du jetzt die Blumen anbinden?  Essen ist in einer Viertelstunde fertig.“

„Mein Gott, Anna, ich geh ja schon.  Irgendwie bist du komisch heute, scheinst dich gar nicht auf den Jungen zu freuen.“
Josch nahm sich Blumendraht und Schnur aus der Abstellkammer und  verschwand auf dem Balkon, während Anna die Mettwürste aus dem Kühlschrank nahm, in die Suppe gab und den Tisch deckte.
„Auf den Jungen schon“, flüsterte Anna. Sie merkte, dass ihre Hände zitterten.
 
Und später, als sie beide am Tisch saßen, merkte es auch Josch.
„Anna, du hast ja wirklich Angst.“  Er griff nach ihrer Hand und tätschelte sie. „Nun mach dir mal nicht allzu viele Sorgen, den Beiden wird schon nichts passieren. Wahrscheinlich trifft der Sturm uns gar nicht.“

Anna nickte, und dachte sich, dass es nicht der Sturm war, vor dem sie Angst hatte.

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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 960
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das Thema ist spannend. Ich hätte mir etwas mehr "show" der Ängste gewünscht: Wovor hat die Mutter genau Angst? Weswegen? Denkt sie vielleicht an ihre Schwester oder eine Nachbarin, die ihren Sohn an eine Frau "verloren" hat? Schämt sie sich wegen etwas? Usw., usf.

Ansonsten ist die Geschichte gut geschrieben, die Vorgaben wurden sauber umgesetzt. Von mir gibt es freundliche 5 Punkte.


_________________
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Gühernder Hass", acabus Verlag, Frühjahr 2019.
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1440
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
interessanter Text, der neugierig macht, aber nur wie ein Anfang wirkt. Warum sie Angst hat, mit was für einem Mädchen ihr Sohn (er ist ihr Sohn, oder?) zu Besuch kommt, erschließt sich mir nicht ganz. Ich könnte viele Spekulationen aufstellen, aber finde in der Geschichte keinen richtigen Hinweis. Habe ich ein Brett vorm Kopf?

Um die Bewertung muss ich mir keine Gedanken machen, denn leider fällt der Text bei mir als "Thema verfehlt" raus. Es stand ausdrücklich in den Vorgaben, der Text müsse von einem Abendessen handeln, aber bei dir geht es nur um die Vorbereitungen und das Abendessen findet nicht innerhalb der Geschichte statt. Schade.

Trotzdem gerne gelesen, denn schlecht geschrieben ist das nicht.


_________________
»Sticks & stones may break your bones – but words … they will define you!«
(Phil Orani)
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Terhoven
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 329



BeitragVerfasst am: 02.10.2017 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Gern gelesen, auch wenn ich die Sorge der Mutter nicht ganz verstanden habe.

Inko hat Folgendes geschrieben:
Anna schnippelte routiniert Kartoffeln klein. Zack, zack, zack, immer knapp am Finger vorbei. Josch konnte gar nicht hinsehen.

Das ist ganz toll gesetzt. Ich hab bis zum Schluss befürchtet, dass sie sich doch noch schneidet.
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2983

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ja und vor was hat sie nun Angst? Vor dem Jung sein Mädchen, klar. Aber warum denn eigentlich? Weil sie ihr den Jungen wegnimmt? Weil das Mädchen sie vorher angerufen hat und schlimme Drohungen ausgestoßen hat? Mir würden wohl noch ein paar Dinge einfallen.

Ist aber eigentlich egal wovor, ich mag die Geschichte auch so. Sie ist herrlich unaufgeregt, sie ist, um mal ein schlimmes Wort zu benutzen, wunderbar authentisch - in dem Sinn, dass ich die Protas glaubwürdig finde, dass die Sprache zu den Protas passt, all sowas. Überhaupt die Protas, die haben sich gern, selbst wenn der eine die andere missversteht.

Punkte-Edit: Hallo Gewinner-Text smile Hätte ich anfangs so auch nicht vermutet, am Ende hat mich vor allem die schon angesprochene Unaufgeregtheit und dass einfach alles zusammenpasst überzeugt. Dass nicht alle aufgeworfenen Fragen geklärt wurden, trug auch seinen Teil bei.
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Schlomo
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 62
Beiträge: 156
Wohnort: Waldperlach


BeitragVerfasst am: 02.10.2017 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, ja. Nicht meins, aber nicht schlecht.

_________________
Mathematik bringt dich besser durch Zeiten ohne Ruhe als Ruhe durch Zeiten ohne Mathematik. (Frei nach Freewheelin' Franklin )
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2605

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 04.10.2017 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour

Gut geschriebene Geschichte.
Die  Charaktere sind gut heraus gearbeitetet, die Vorgaben prima erfüllt.
six points

Merci beaucoup
Constantine
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Michel
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1564
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 05.10.2017 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Vorgaben eingehalten: Es gibt Abendessen und der Sturm kommt, später. (Musste ich gleich mal googeln.)
Trotzdem nimmt mich diese Geschichte nicht mit. Nicht wegen der Figuren, die ich mir gut vorstellen kann und deren Gesprächstonfall ich sehr gut getroffen finde. Eher weil mich die ganze Schnipplerei etwas langweilt (u.a. Wortwiederholung) und Annas emotionales Drama mir schon zu subtil eingebaut wird, als eine Art Pointe am Ende. Ich finde keinen Grund, den Figuren in ihrer verständlichen, aber recht alltäglichen Angst zu folgen.
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 509



BeitragVerfasst am: 06.10.2017 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich ganz schön geschrieben, ein paar Wiederholungen/Ungenauigkeiten in der Perspektive. Nur verstehe ich leider nicht, was genau der Punkt ist. Vermutlich mein Fehler.
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Uwe Helmut Grave
Geschlecht:männlichOpa Schlumpf

Alter: 63
Beiträge: 1029
Wohnort: Wolfenbüttel


BeitragVerfasst am: 06.10.2017 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Alltagsszene. Wirkt ein bisschen wie der Anfang zu einer interessanten längeren Geschichte. Draußen erwartet man einen Sturm, drinnen befürchtet die Mutter ... tja, was eigentlich? Eine stürmische Auseinandersetzung?

_________________
U.H.G. - Freude am Lesen
"Wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich!" - "Aber er hat ja gar nichts an!" (Hans Christian Andersen) - Die Welt ist anders(en) als sie es dir erzählen.
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1152
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 06.10.2017 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Sprachlich wäre hier um einiges mehr drin. Ist sehr dialoglastig der Text, wodurch Gedanken und Gefühle der Figuren nicht zum Zug kommen können. Es wird also keine Nähe aufgebaut, der Text an sich schafft es nicht, Gefühle bei mir hervorzurufen.
Was den Inhalt betrifft, frage ich mich beim ersten Lesen, wovor Anna denn nun Angst hat. Erst beim dritten Lesen denke ich, dass ihr Sohn schwul ist und Anna Angst davor hat, wie ihr Mann darauf reagieren könnte, wenn statt einem Mädchen ein junger Mann mit dem Sohn nach Hause kommt.
Oder sie hat Angst vor der Freundin, wenn es sich doch um eine Frau handelt?
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 56
Beiträge: 2916
Wohnort: Wangen im Allgäu


BeitragVerfasst am: 08.10.2017 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hm... da ist schon ein metaphorischer Sturm mit im Anzug.
Find ich gut umgesetzt.


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Every Woman needs a chainsaw for a Valentine.
original: Lapidar
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

Alter: 25
Beiträge: 2042
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 09.10.2017 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Kurz und konsequent, Punkte habe ich trotzdem keine vergeben, es war mir insgesamt etwas zu fad, vielleicht auch, weil die Grundsetzung nicht mehr hergibt, ich weiß es nicht. Er bringt mich einfach nicht über die Lesezeit hinaus zum Nachdenken und das tun andere Texte hier im Wettbewerb schon.
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TZH85
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 33
Beiträge: 307
Wohnort: Essen


BeitragVerfasst am: 11.10.2017 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zwei Eltern warten auf den Sohn, der die neue Freundin vorstellen will. Die Situation bietet genug Konfliktpotential, allerdings glaube ich, dass es besser hätte ausgeschöpft werden können. Zum einen ist da der Perspektivbruch in der letzten Zeile. "Josch konnte gar nicht hinsehen" klang für mich so, als sei Josch die Figur, aus deren Sicht wir die Szene erleben. Aber ganz zum Schluss sind wir plötzlich in Annas Gedankenwelt.
Ich glaube, aus Annas Sicht hätte die Szene stärker sein können, weil man dann einen Einblick darin hätte, was genau ihr beim Gedanken an die neue Freundin Angst einjagt.
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1863
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 11.10.2017 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Abend wie viele – scheinbar.
Ein harmonisch dargestelltes Ehepaar wartet auf den Sohn. Ein bisschen Sorge schwingt mit, doch eigentlich nur um Niklas, den Sturm, der das Wiedersehen verzögern oder verhindern könnte.  Wäre da nicht der Titel und tauchte dann nicht plötzlich das Mädchen auf  
Am Ende bleibt Raum für eigene Gedanken zurück. Warum fürchtet Anna sich vor der neuen Freundin des Sohnes? Eine politisch/rassistisch angehauchte Furcht? Passt eigentlich nicht zu der Art und Weise, wie die beiden miteinander umgehen.
Dann eher die Angst vor der letzten Abnabelung? Die mag unvernünftig sein, den Sohn behindern, den Mann irritieren. Deshalb spricht Anna sie nicht aus. Aber sie ist da. Deshalb zittern ihre Hände.  
Ich mag solche Geschichten aus dem Alltag.
Gut geschrieben, gut auf die offen gelassenen, bewegenden Gedanken hingesteuert.


_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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holg
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1406
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 11.10.2017 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko.
Entschuldige, wenn ich mich kurz fasse und eventuell nicht mehr zum Bewerten komme. Bin gerade eher mit existentiellen Dingen beschäftigt und einer immer wieder Streikenden iPad-Tastatur.

Das beginnt ein wenig wie die Brücke am Tay.
Dann will der Sohn aber nur, ja wen eigentlich, vorstellen. Es gibt einen einzigen konkreten Hinweis.
„Was heißt hier sein Mädchen?“ Was denn sonst? Seine Frau? Seinen Kerl? Außer der steigenden Nervosität Annas gibt es leider nichts greifbares. Der Rest ist nicht soooo spannend. Sprachlich leide rauch nicht herausstechend.
Andererseits für 2 Stunden nicht übel.


_________________
Froh zu sein bedarf es wenig.
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rieka
Geschlecht:weiblichSucher und Seiteneinsteiger


Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 11.10.2017 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko.
Deine Geschichte ist eine von denen, die bei mir ganz vorne rangiert.
Die Trennungsangst der Mutter, die sich damit herumschlägt, dass sie ihr Kind früher oder später an einen anderen Menschen verlieren wird, finde ich auf die leise Art, in der der Text daher kommt, gut in Szene gesetzt.
 Mir war die Bedeutung ihrer bedrückten Haltung früh klar, du hast ausreichend Hinweise gesetzt, spätestens mit ihrer Bemerkung „Auf den Jungen schon“ ist es eindeutig. Den letzten Satz hätte ich für mich gar nicht gebraucht, um zu verstehen was sie umtreibt. Für mich könnte es nach ‚Anna nickte‘ enden. Ein wenig erschlägt die folgende Erklärung nach Annas Nicken ihre bedrückte Stimmung, wandelt sie für mich um in einen trotzigen Ärger. Dieser Affekt wäre allerdings auch nachvollziehbar.
Klar aufgebaute Story. Einfach, aber tiefgründig. Sowas gefällt mir. Sauber gearbeitet ist es, soweit ich das inzwischen zu erkennen vermag, auch.
Punkte
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fabian
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 85



BeitragVerfasst am: 13.10.2017 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hat mir gefallen. Oberstes Drittel.
Vielleicht hätte der letzte Satz sich sinngemäß besser im Dialog verstecken können?
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shatgloom
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 334
NaNoWriMo: 27985
Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 16.10.2017 19:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich bin momentan privat sehr eingespannt, deshalb gehe ich nicht einzeln auf die Kommentare ein. Aber allen ein großes Dankeschön, die meinen Text gelesen, kommentiert und bepunktet haben.   
Es ist erstaunlich und natürlich auch lehrreich, wie unterschiedlich ein Text aufgenommen wird.
Einigen hat die Geschichte ja gefallen. Alleine dafür hat es sich schon gelohnt, sie zu schreiben.
@hobbes:  love
@fabian, rieka, Tjana, Lapidar, Constantine, MoL, Terhoven, Uwe Helmut Grave :   smile extra


_________________
Gruß von Karolin
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