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"Krähenhaus" von Jule Morten

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 05/2017
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shatgloom
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 334
NaNoWriMo: 27985
Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 21.05.2017 18:00    Titel: "Krähenhaus" von Jule Morten eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat




… wenn du deinen Sinnen nicht mehr trauen kannst, kannst du dann jemand anderem trauen?
… wenn das Unglaubliche die einzige Lösung ist, glaubst du es dann?


Cilla, die bei einem Unfall fast erblindet, erbt von einem Onkel ein Haus. Nach ihrem Einzug geschehen sonderbare Dinge und Cilla hat das Gefühl, nicht alleine hier zu wohnen.  Nachdem sie den unerwünschten Mitbewohner entdeckt, erzählt dieser ihr eine unglaubliche Geschichte und Cilla erkennt, dass es noch eine andere Bedrohung  geben muss. Die ungeklärten Vorfälle hören nicht auf und als Cilla um ihr Leben fürchten muss, beschließt sie, den Kampf aufzunehmen.
Was ihre Widersacher nicht wissen: In Cillas Vergangenheit gibt es Dinge, die sie sorgfältig im Verborgenen hält.  Denn Cilla ist zwar fast blind, aber sie ist alles andere als hilflos …


„Die Autorin Jule Morten ist eine Meisterin der leisen Stimme. Fast behutsam erzeugt sie in ihrem neuesten Roman „Krähenhaus“ eine Hochspannung, die uns bis zum Ende gefangen hält. Die blinde Cilla muss sich einer Bedrohung stellen, die ihren Ursprung in der Familiengeschichte hat. Stilsicher führt uns Jule Morten ein Abbild der Gesellschaft vor. Es geht um Vorurteile, Hass und die Angst vor dem Andersdenkenden. Aber es ist auch eine Geschichte über Liebe und eine außergewöhnliche Freundschaft.“    BUCH TODAY

„…Spannung pur von Jule Morten. Ihr neuester Roman führt uns in die Abgründe der Seele, in das Unbewusste und Untergründige. Die Autorin baut aus der Normalität eine leise und unerbittliche Bedrohung auf.“  LitBlick

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traumLos
Schreiberling


Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 21.05.2017 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Frau Morten, geschätzte Kollegin,

Häuser bergen Geschichten.  Manche verdeckt, manche eingefriedet, manche verlassen es und verbreiten sich in die Welt. Krähen gehören zu den geheimnisvollen Vögeln. Klugheit und Mut werden ihnen zugeschrieben.

Sie sehen schon, bereits der Titel hat mich angesprochen. Die angedeuteten Ereignisse um Cilla machen mich neugierig. Mein Kopf will das Geheimnis gelüftet wissen.

Cordiales salutations

Clothilde Mercier
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TZH85
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 33
Beiträge: 307
Wohnort: Essen


BeitragVerfasst am: 22.05.2017 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag den fiktiven Buchtitel und sprachlich habe ich nichts auszusetzen. Ich finde allerdings, dass der Klappentext mehr Potential gehabt hätte, wenn der Autor/ die Autorin ein bisschen mehr verraten hätte. Wer ist der seltsame Mitbewohner, welcher Art von Bedrohung muss Cilla sich stellen, was für ungeklärte Vorgänge spielen sich ab?
Im Grunde leidet der Text unter zu viel Tell und zu wenig Show, daher von mir nur eine Feder.
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Municat
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 51
Beiträge: 288
Wohnort: Zwischen München und Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 22.05.2017 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber unbekannter Autor,

Cillas Geschichte klingt nach einem Kriminalroman mit mystischen Elementen ... und passt damit generell schon mal in mein Beuteschema. Natürlich will ich wissen, welche Kräfte in Cilla schlummern und gegen welche Bedrohungen sie zu kämpfen hat. Ich möchte erfahren, was es mit der Unglaublichen Lösung auf sich hat. Das Setting (verstärkt durch den Titel) bietet jedenfalls Raum für spannende Entwicklungen.

Durch die Pressestimmen erfahre ich, dass es einen oder mehrere dunkle Punkte in ihrer Familie gibt, die im Laufe der Geschichte aufgedekt werden. Meine Gedanken wandern da zu "schwarzen Schafen", die weggesperrt und / oder eingemauert wurden und dem Gemäuer - auf welche Weise auch immer - weiterleben. Hier passt dann auch das Bild aus dem Cover.

Ein paar winzig kleine Ungenauigkeiten sind mir aufgefallen:
Der unerwünschte Mitbewohner wird nicht so vorgestellt, als wäre er eine Bedrohung für Cilla. Er tauscht sich ja direkt mit ihr aus. Trotzdem schreibst DU kurz danach dass es "... noch eine andere Bedrohung geben muss."
Cilla wird zweimal als "fast blind" und einmal als "blind" (in der Pressestimme) bezeichnet.
Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten.

Ja, ich würde das Buch definitiv kaufen.

Punkte vergebe ich erst, wenn ich alle Klappentexte kommentiert habe.

edi Tier
6 Punkte


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Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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Uwe Helmut Grave
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Alter: 63
Beiträge: 1029
Wohnort: Wolfenbüttel


BeitragVerfasst am: 22.05.2017 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder ein Buch, nach dem nachdem  - sprich: nach dem ich lechzen würde, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Ja, so funktioniert die Sache mit der Erweckung der Neugier! Mystery, darauf fahr ich derzeit ab!

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U.H.G. - Freude am Lesen
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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Beiträge: 1863
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BeitragVerfasst am: 23.05.2017 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

Blinde Cilla erbt Haus, in dem seltsame Dinge geschehen. OK soweit ist mein Interesse geweckt. Aber nach Spannung pur oder Hochspannung hört sich der Klappentext nicht wirklich an.
Im echten Leben lege ich Bücher wieder weg, wenn Text und Pressestimmen so weit auseinanderdriften. Da hat der Verlag beim Druck vielleicht etwas übertrieben, um die allzu bekannte Bedrohung, die ihren Ursprung in der Familiengeschichte hat, an den Mann zu bringen? wink


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
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Michel
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Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 23.05.2017 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Spannung durch Behauptung?

"... geschehen sonderbare Dinge", "unerwünschter Mitbewohner", "unglaubliche Geschichte", "andere Bedrohung", "ungeklärte Vorgänge", "Dinge, die sie im Verborgenen hält" ...

Das liest sich für mich wie eine Aneinanderreihung unbewiesener Behauptungen. Ob eine Geschichte unglaublich ist, würde ich gern selbst entscheiden. Und welche Bedrohung? Welche Vorgänge? Was sich geheimnisvoll lesen soll, wirkt auf mich - sorry - eher abschreckend, weil unkonkret und eben nur behauptet, nicht gezeigt.
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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BeitragVerfasst am: 23.05.2017 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Frau Morten,

welch harmonisches Gebilde – ihr Romantitel im Einklang mit dem Dämonencover. Ich musste nicht lange überlegen, um neugierig zu werden auf Ihr „Krähenhaus“. Der Klappentext ist sozusagen ein 1A-Klappentext, einer von der Sorte: Ich bin Werbung, ich mache neugierig auf mehr, ich präsentiere mich als spannend, hey Leser, nimm mich, es erwartet dich das Buch des Tages. Sie haben also alles richtig gemacht, Frau Morten. Nun ist es aber so, dass ich auf offensichtliche Werbung etwas empfindlich reagiere. Dazu kommt noch, dass ich aufgrund der Aufmachung des Klappentextes ahne, dass Ihr Buch eher handlungsorientiert ist bzw. hochgradig Spannung erzeugen soll und der Fokus weniger auf das Innenleben der Figuren ausgelegt ist, was für mich bei der Auswahl eines Buches ein wichtiges Kriterium ist. Deshalb werd ich "Krähenhaus" nicht lesen. Frau Morten, bitte nehmen Sie es mir nicht übel – ihr Klappentext ist perfekt, sie werden bestimmt eine Million Leser damit überzeugen können, nur mich leider nicht.

Mit freundlichen Grüßen
H.


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ArtFaulII
Schreiber-Lehrling


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BeitragVerfasst am: 24.05.2017 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Die Fragen, die als Einstieg verwendet werden, finde ich gut, da sie gleich auf das Thema des "Romans" hinweisen.
Der Klappentext danach liest sich für mich stilistisch leider ein bisschen holprig und bleibt für mich zu sehr eine vage Inhaltsangabe…so ganz genau bekomme ich von den agierenden Personen oder der Atmosphäre keine Vorstellung. Die beiden letzten Sätze dagegen sind wieder richtig gut und bauen Spannung auf: "Was ihre Widersacher nicht wissen: In Cillas Vergangenheit gibt es Dinge, die sie sorgfältig im Verborgenen hält.  Denn Cilla ist zwar fast blind, aber sie ist alles andere als hilflos … "
Das, was in den Rezensionen behauptet wird, kann ich im Klappentext so noch nicht wiederfinden. Statt der Rezensionen wäre ein kurzer Ausschnitt aus dem Roman schön gewesen, der die Atmosphäre und den Ton des Buchs widerspiegelt smile
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4222
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 24.05.2017 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hm ... ich würde reinschauen ins Buch, aber unwahrscheinlich lesen.

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"Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten." - William Somerset Maugham
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firstoffertio
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Beiträge: 5677
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BeitragVerfasst am: 24.05.2017 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr guter Klappentext. Das würde ich lesen wollen.
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Lapidar
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BeitragVerfasst am: 25.05.2017 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Klingt nach einem interessanten Gruselbuch.
Mir gefallen die Zitate der wie ich denke imaginären Quellen. Ich würde mir, wenn ich du wäre, die zwei Namen schützen lassen. LitBlick und Buch Today klingen echt gut.


_________________
Every Woman needs a chainsaw for a Valentine.
original: Lapidar
Great minds discuss ideas. Average minds discuss events. Small minds discuss people. Anonym.
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"Plotpourri - kleiner Krimineller Ratgeber"
"Tod am Hexenwasser"
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Terhoven
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 329



BeitragVerfasst am: 25.05.2017 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frau Morten,

Ihr Name und der Titel Ihres Werkes sind sehr gut gewählt. Kurz und dennoch schauerlich. Auch, dass Sie sich für einen ernsthaften Beitrag entschieden haben, finde ich prima.

Die Inhaltsangabe verspricht tatsächlich einen spannenden Roman, den ich aufgrund meiner zarten Konstitution zwar nicht für mich kaufen würde, der es aber durchaus verdient, geschrieben zu werden. Und wenn es einen Krimifan gäbe, den ich beschenken müsste, dann würde ich Ihr Buch kaufen.

Die Pressestimmen tragen ein klein wenig dick auf, aber das liegt vielleicht an meiner persönlichen Abneigung gegen die Wörter leise und behutsam.


Eine kleine Wortklauberei:
Jule Morten hat Folgendes geschrieben:
Die ungeklärten Vorfälle hören nicht auf

Hier gefällt mir das ungeklärt nicht, das passt nicht, die Vorfälle passieren ja gerade -- und ungeklärt wirkt mir zu sehr im Nachhinein.
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Eulenbaum
Autor


Beiträge: 848



BeitragVerfasst am: 25.05.2017 14:16    Titel: Re: "Krähenhaus" von Jule Morten Antworten mit Zitat

Postkartenprosa hat Folgendes geschrieben:



… wenn du deinen Sinnen nicht mehr trauen kannst, kannst du dann jemand anderem trauen?
… wenn das Unglaubliche die einzige Lösung ist, glaubst du es dann?


Cilla, die bei einem Unfall fast erblindet, erbt von einem Onkel ein Haus. Nach ihrem Einzug geschehen sonderbare Dinge und Cilla hat das Gefühl, nicht alleine hier zu wohnen.  Nachdem sie den unerwünschten Mitbewohner entdeckt, erzählt dieser ihr eine unglaubliche Geschichte und Cilla erkennt, dass es noch eine andere Bedrohung  geben muss. Die ungeklärten Vorfälle hören nicht auf und als Cilla um ihr Leben fürchten muss, beschließt sie, den Kampf aufzunehmen.
Was ihre Widersacher nicht wissen: In Cillas Vergangenheit gibt es Dinge, die sie sorgfältig im Verborgenen hält.  Denn Cilla ist zwar fast blind, aber sie ist alles andere als hilflos …


„Die Autorin Jule Morten ist eine Meisterin der leisen Stimme. Fast behutsam erzeugt sie in ihrem neuesten Roman „Krähenhaus“ eine Hochspannung, die uns bis zum Ende gefangen hält. Die blinde Cilla muss sich einer Bedrohung stellen, die ihren Ursprung in der Familiengeschichte hat. Stilsicher führt uns Jule Morten ein Abbild der Gesellschaft vor. Es geht um Vorurteile, Hass und die Angst vor dem Andersdenkenden. Aber es ist auch eine Geschichte über Liebe und eine außergewöhnliche Freundschaft.“    BUCH TODAY

„…Spannung pur von Jule Morten. Ihr neuester Roman führt uns in die Abgründe der Seele, in das Unbewusste und Untergründige. Die Autorin baut aus der Normalität eine leise und unerbittliche Bedrohung auf.“  LitBlick


Mir wird nicht klar, ob das Bedrohliche nun aus Cillas Unbewußten kommt (dann müßte das Unbewußte doch aber wissen, daß die Vergangenheit Vorborgenes enthält - also gäbe es nichts Verborgenes) oder ob da noch ein realer Widersacher ist - vor dem man tatsächlich etwas verbergen kann.

Mir bleibt das zu sehr im Unklaren, es ist schlecht angedeutet, so daß ich letztlich nicht weiß, worum es geht, aber daß ich das nicht weiß, erzeugt keine Spannung.

Interesse erweckt der Anfang:
Zitat:
Cilla, die bei einem Unfall fast erblindet, erbt von einem Onkel ein Haus. Nach ihrem Einzug geschehen sonderbare Dinge und Cilla hat das Gefühl, nicht alleine hier zu wohnen.  Nachdem sie den unerwünschten Mitbewohner entdeckt, erzählt dieser ihr eine unglaubliche Geschichte und Cilla erkennt, dass es noch eine andere Bedrohung  geben muss. Die ungeklärten Vorfälle hören nicht auf


Wobei ich den Text, der im Spoiler ist, eher sogar noch weglassen würde.


 
Zitat:
Die blinde Cilla muss sich einer Bedrohung stellen, die ihren Ursprung in der Familiengeschichte hat. Stilsicher führt uns Jule Morten ein Abbild der Gesellschaft vor. Es geht um Vorurteile, Hass und die Angst vor dem Andersdenkenden.


Da gibt es neue Informationen und weckt ein gewisses Maß an Spannung, aber ich kriege es trotzdem nicht in eine Einheit mit dem, was im Klappentext steht.

Der andere Klappentext ist es u.a. auch, der mir das Gefühl von Unklarheit vermittelt, ich habe hier nicht das Gefühl, neue Infos zu bekommen, sondern wirdersprüchliche Informationen zu bekommen, die ich nicht in den Gesamtkontext hineinbekomme.

Wie gesagt, der Anfang, für sich genommen, zusammen mit dem einen Teil aus der ersten Pressestimme weckt mein Interesse, dann wird kaputterzählt (für mich!).

Der Titel hat einen gewissen Reiz (müßte aber noch besser unterfüttert werden).

Gruß,
Eulenbaum
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Oktoberkatze
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Ei 1 Ei 9


BeitragVerfasst am: 25.05.2017 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hört sich nach einem spannenden Buch an, das ich mir gut als Urlaubslektüre vorstellen kann.

Hier steh ich vor einem echten Dilemma: Sprachlich und inhaltlich ist nichts an deinem Text auszusetzen und neugierig auf den Roman macht er ebenfalls, also eigentlich beste Vorraussetzungen für eine Punktvergabe. Allerdings stolpere ich beim Lesen über 4 doppelte Leerzeichen und so ein Klappentext ist ja irgendwie auch die Visitenkarte eines Buches. Auch auf die Gefahr hin, als kleinlich abgestempelt zu werden, werde ich das wohl leider in die Bewertung einfließen lassen müssen Embarassed


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menetekel
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BeitragVerfasst am: 29.05.2017 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Das finde ich vorbildlich.

Zwar kein Buch, das ich mir kaufen wollte, aber doch eines, das ich aufgrund des spannenden, guten Klappentextes mit Anerkennung beiseite legen würde.

m.


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menetekel
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BeitragVerfasst am: 29.05.2017 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Doppelpost. Entschuldigung.

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Piratin
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BeitragVerfasst am: 29.05.2017 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

Leider erfahre ich im Klappentext keine Andeutung zu dem unerwünschten Mitbewohner – ist er menschlich, ein Tier, ein Geist? So fehlt mir eine Information, um zu wissen, ob es mystisch ist oder nicht und kann das Genre nicht klar erkennen. Autorenname und Titel gefallen mir, knapp nicht in den Punkten,
viele Grüße
Piratin


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lupus
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BeitragVerfasst am: 29.05.2017 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend Jule,

Da hab ich doch einige Probleme mit deinem (Klappen-)Text. Aber ich will mit dem Positiven beginnen: Der Titel. Hab zwar keine Ahnung, was die Krähen im Haus verloren haben oder sie mit dem HAus zu tun haben, aber genau das erwart ich mir. Um das zu klären, ist ja der Roman da. Jedenfalls weckt der Titel zunächst einmal Interesse.

Dann aber mehren sich die Bedenken. Zunächst weiß ich nicht, was es mit dem hier auf sich hat.

Zitat:
… wenn du deinen Sinnen nicht mehr trauen kannst, kannst du dann jemand anderem trauen?
… wenn das Unglaubliche die einzige Lösung ist, glaubst du es dann?


es ist kursiv gesetzt. Zitat ist es wohl keines, weil nicht als solches gekennzeichnet, zumindest steht nicht dabei, wer es gesagt oder geschrieben haben könnte. Also kann es nur ein Text-Auszug sein? Und dann weiß ich nicht wie ich das einordnen soll, mit den Punkterln und die Formulierung generell? Gut, da sind die Wortwiederholungen drin, die scheinen aber durchaus gewollt sein.
wie erfahre ich von dem, dem ich trauen soll? Hören, lesen, riechen, fühlen? Sinne also, den Sinnen aber traue ich nicht ... Zirkelschluss?
Wenn das tatsächlich ein Text-Auszug ist, scheint mir das ein bisserl dick aufgetragen. In dubio geh ich halt davon aus, dass es kein Auszug ist, sondern die Kursivsetzung von der Marketingabteilung kommt. Wink

dann der Text selbst:
Zitat:
Cilla, die bei einem Unfall fast erblindet, erbt von einem Onkel ein Haus. Nach ihrem Einzug geschehen sonderbare Dinge und Cilla hat das Gefühl, nicht alleine hier zu wohnen. Nachdem sie den unerwünschten Mitbewohner entdeckt, erzählt dieser ihr eine unglaubliche Geschichte und Cilla erkennt, dass es noch eine andere Bedrohung geben muss. Die ungeklärten Vorfälle hören nicht auf und als Cilla um ihr Leben fürchten muss, beschließt sie, den Kampf aufzunehmen.
Was ihre Widersacher nicht wissen: In Cillas Vergangenheit gibt es Dinge, die sie sorgfältig im Verborgenen hält. Denn Cilla ist zwar fast blind, aber sie ist alles andere als hilflos …


da wird mir sprachlich zu viel 'un' vermittelt, ein bisserl sehr darauf hingewiesen, dass das 'große Mysterium' in der Luft liegt, der Text allerdings mag mir das atmosphärisch in keiner Phase zu vermitteln. M.a.W.: Ich nehm nach der Lektüre dieses Textes dem Roman nicht ab, dass er hält was hier versprochen wird. Schließlich wird er leider noch als Eierlegende Wollmilchsau angepriesen:
[x] Abbild der Gesellschaft
[x] Vorurteile
[x] Hass
[x] Angst vor dem Andersdenkenden.
[x] Liebe
[x] Freundschaft
[x] Abgründe der Seele
[x] Unbewusste
[x] Untergründige.

Und die Bedrohung ist dann leider auch noch leise.
Eine an sich gute Idee wird hier mE leider in den Sand gesetzt, weil nichts von dem, was angedeutet wird im Text wieder zu finden ist. Meine Vermutung (ich kann natürlich völlig falsch liegen): Du bist dir selber nicht im Klaren, wohin der Weg gehen soll, hast den Roman nicht im Kopf vollendet.

lgl


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lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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V.K.B.
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 30.05.2017 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Vorweg: Meine Bewertungskategorien sind Idee, Durchführung (also Schreibstil), literarischer Mehrwert (Das muss ich erklären: Wurde das Medium Buchrückseite literarisch genutzt, so dass mehr als nur ein Klappentext für ein fiktionales Buch entsteht? Paradebeispiel wäre: Autorenbiographie und Inhaltsangabe des Buches spielen so zusammen, dass man erkennen kann, wie der fiktionale Autor mit dem Buch Problemstellen seiner Biographie aufzuarbeiten versucht und dann "nebenbei" ein stimmiges Psychogramm der eigentlichen Hauptfigur (nämlich des "Autors") entsteht. Aber dafür müsste man wohl schon so genial wie Hemmingway sein, der eine Geschichte in fünf Worten auf einem Bierdeckel erzählen konnte), und Reviewer's Tilt (Abzüge für viele Fehler, Unstimmigkeiten oder Bonuspunkte für was auch immer). Die Punkte dieser Kategorien addiere ich und ordne danach die Liste, die ersten zehn kriegen dann die Punkte in Reihenfolge meiner Liste.

Ach ja: Ob ich ein Buch jetzt spontan kaufen wollen würde, ist für mich KEIN Kriterium (es sei denn, der Klappentext ist schon so schlecht geschrieben, dass ich vom Buch selbst auch nichts gutes mehr erwarten würde) denn das ist für mich immer noch ein Literatur- und kein Marketingwettbewerb hier.


Hallo Inko,
Hmmm, wieder ein Klappentext, der es mir nicht einfach macht. Der Anfang klingt interessant. Dann kommen aber verdammt viele nichtssagende Andeutungen: unerklärliche Vorfälle (ein Beispiel wäre gut, damit man sich irgendwas darunter vorstellen kann) und dann ist plötzlich von Widersachern die Rede (spoiler: Es gibt also eine reale Bedrohung und mehrere Personen sind dafür (und die "unerklärlichen Vorfälle") verantwortlich.

Buch Today wird dann noch konkreter und seviert uns schon auf dem Silbertablett, worum es gehen soll. Mann, wie ich sowas hasse, wenn da die Pressestimmen schon zu viel verraten. Mag realistisch sein, das gibts tatsächlich immer wieder, aber warum bringst du das hier? Weniger wäre definitiv mehr gewesen.

Meine Spannungskurve beim Lesen dieser Buchrückseite beginnt weit oben und geht dann rapide abwärts. Am Ende denke ich dann: Nee, Schade, ist wohl eher doch nichts und stelle das Buch ins Reagl zurück. Wie gesagt ist das jetzt kein Bewertungskriterium für mich, aber ich frage mich schon, was das soll. Denn ich kann keinen literarischen Mehrwert erkennen, also etwas, was du uns mit dem Medium Buchrückseite zeigen willst, das über die eigentliche Buchrückseite hinausgeht. Ist völlig okay, aber wenn die Rückseite für sich allein steht, sollte sie besser wirken und nicht die Wendepunkte kaputtreden, bevor die Handlung überhaupt begonnen hat.

Punkte verteile ich erst, wenn ich alles gelesen habe.


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»Sticks & stones may break your bones – but words … they will define you!«
(Phil Orani)
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rieka
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Beiträge: 972



BeitragVerfasst am: 31.05.2017 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich am Wettbewerb nicht teilgenommen habe, kann ich mir jetzt den Luxus erlauben, einfach nur meine Gedanken schweifen zu lassen ohne zu punkten.
Also Inco, hier meine Überlegungen:
Dein Klappentext hat mich neugierig gemacht. Es gelingt dir, mit den einleitenden Fragen mein Nachdenken auszulösen. Das Hineingleiten in die Spannung gelingt. Du weckst Erwartungen.
Ein wenig stören mich in diesem Wettbewerb die zugefügten Bewertungen der erdachten Zeitschriften. Ich meine, dass das - leise Stimme, behutsam, stilsicher, Spannung, Unbewusstes, Untergründiges - im Wettbewerb ja jeder sagen könne, und verlasse mich mehr darauf, ob die Hinführung zum Inhalt des Buches mich neugierig macht und was ich aus dem eigenen Text erfühle.
Ein mit oben aufgelisteten Attributen geführtes Buch zu diesem von dir beschriebenen Inhalt würde mir gefallen.
Das Covermotiv wird im Klappentext nicht direkt erwähnt. Aufgrund deiner Beschreibung könnte ich es mir sowohl metaphorisch als auch physisch vorstellen, passt also, denke ich.
Der Titel gefällt mir. Er erinnert mich an jemanden, der leider im Moment nicht aktiv im Forum ist. Hmm
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Ithanea
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1269

Ei 3


BeitragVerfasst am: 02.06.2017 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Den Klappentext, oder besser den Teil mit der Inhaltsangabe und die einleitenden Fragen finde ich gekonnt geschrieben. Ich erwarte irgendwas mit Mystery/Thriller und würde mich daher wohl nicht genau mit beschäftigen, wenn das aber mein Geschichtengeschmack wäre, könnte der Klappentext mich durchaus zum Reinlesen bewegen.

Die Pressestimmen vermiesen es mir hier leider wieder ein bisschen. Mir war das vor diesem Wettbewerb nicht sehr bewusst, aber ich erwische mich immer beim Denken: Ein tatsächlich gutes Buch braucht hinten drauf gedrucktes Lob nicht.
Wozu sIch Rezensionen eignen, ist, einen weiteren Aspekt des Inhalts mitzugeben, der allein durch die Inhaltsangabe nicht ersichtlich wird. Hier bekomme ich das Gefühl, dass du fast zu viel hineingepackt hast: Spannung, Abbild der Gesellschaft, Vorurteile, Hass, Angst, Liebe, Freundschaft, Abgründe der Seele, Unbewusstes. Hui. Was eigentlich nicht?


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Verschrieben. Verzettelt.
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