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Andererseits

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 02/2016
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shatgloom
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 334
NaNoWriMo: 27985
Wohnort: ja, gelegentlich


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 19:00    Titel: Andererseits eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lena hatte sich an den Kopf gefasst, als ich ihr von meiner Verabredung erzählt hatte. „Nicht dein Ernst, dieser Langweiler?“ Trotzdem saß ich ihm dann gegenüber, unfähig, das heiße Verlangen in mir zu verstehen. Die Strahler über der Bar warfen rötliche Lichter auf sei Haar. Und er trug keine Brille. Aber das war es nicht. „Möchtest du etwas anderes als Wein?“ Seine Stimme, dunkler als sonst, rau, erotisch. Was war los mit mir? Er hob nur kurz die Hand, die Bedienung kam sofort, strahlte ihn an. Ihn? „Etwas Wasser, bitte. Und bringen Sie uns Oliven. Du magst doch Oliven?“ Ich schaffte es nur, zu nicken. Meine Kehle war ganz trocken. Seine Augen glitzerten. Die Nacht machte ihn lebendig. Und dann lächelte er und griff nach meiner Hand. „Erzähl mir von dir.“ Es wurde immer später – ich merkte es nicht. Ich hatte eine Menge von mir erzählt. Und morgens dann, im Schlaf, hüllte mich die Erinnerung an seinen Geruch ein.
 
Ich sah ihn wieder, mittags, am See. Voller Hoffnung. Aber seine Stimme berührte mich nicht mehr. Wo war das Strahlen und Leuchten? Der Tag machte ihn grau, ließ seine Farben ausbluten. Ein Langweiler eben. Aber andererseits …

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Oktoberkatze
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 53
Beiträge: 324

Ei 1 Ei 9


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Gut zu lesen, klare Wendung, hat mir sehr gut gefallen, leider ein Flüchtigkeitsfehler. Bei den vielen guten Texten konnte ich mir nicht anders helfen, sorry.
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4219
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inka/o,

eine runde Story. Einiges hätte man weglassen können (Bsp.: Die Strahler über der Bar warfen rötliche Lichter auf sei Haar. Warum ist das wichtig?), einiges prägnanter schreiben.
Ein paar Fehlerchen haben sich eingeschlichen.
Warum die Nacht ihn so attraktiv machte, wurde nicht erklärt, braucht meines Erachtens jedoch auch nicht.
Über die Punktevergabe denke ich später nach.

LG NIR

Dieser Kommentar spiegelt meine persönliche Meinung wider und ist aus zeitlichen Gründen kurz und direkt gehalten - wie auch alle anderen Kommentare. Er ist auf jeden Fall nicht böse gemeint.


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"Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten." - William Somerset Maugham
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1440
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Interessanter Text, zeigt wie unterschiedlich jemand bei Tag und Nacht wirken kann. Flüssig geschrieben. Thema gut erfasst.

Punkte: vielleicht, mal sehen, was ich übrig habe.

Edit: Leider schon alle vergeben, sorry.


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»Sticks & stones may break your bones – but words … they will define you!«
(Phil Orani)
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 06.03.2016 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

So viele Texte. Gute Texte. So wie deiner.

Eine Geschichte über die Magie der Nacht, die der Tag nicht halten kann. Aber andererseits. Hat mir Freude gemacht zu lesen.

Leider keine Punkte, weil bei der Konkurrenz kleinste Unachtsamkeiten entscheiden müssen.

Zitat:
Die Strahler über der Bar warfen rötliche Lichter auf sei Haar.


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Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
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Gießkanne
Geschlecht:weiblichVolle Kanne ungeduldig

Alter: 16
Beiträge: 705
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BeitragVerfasst am: 06.03.2016 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Das Fazit am Ende ist dir sehr gut gelungen.

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Die Schlacke einer verbrannten Liebe im Hochofen des Herzens ist ein Nebenprodukt, das man so schnell leider nicht loswird.
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Literättin
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 53
Beiträge: 1755
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BeitragVerfasst am: 07.03.2016 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

Vermutlich wird es mir nicht möglich sein, angesichts der Textfülle dieses Wettbewerbs, allen Texten mit einem angemessenen Kommentar gerecht zu werden und vielleicht gehört dieser Text hier dazu. Das sagt dann aber eher etwas über meinen quantitativen Kommentierungsstress aus, als etwas über die Qualität dieses Textes.
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6693
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 07.03.2016 08:25    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist schwer nachzuvollziehen, warum die Protagonistin des nächtens ganz andere Eindrücke hat als am Tage. Ich glaube ihr das schon, was sie da behauptet, einzig man spürt es nicht. Man spürt gar nichts! Texte, die langweilig sind, sollten nicht auch noch das Wort "Langeweile" aussprechen.
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HerbertH
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 553
Wohnort: terra sol III


BeitragVerfasst am: 07.03.2016 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

neutraler kommentar, um werten zu können

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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 28
Beiträge: 7432



BeitragVerfasst am: 07.03.2016 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

En vous applaudissant respectueusement, M/me., je vous offre mon dernier point.

Oder auch nicht! Respektvoll ist das nicht, ein Geschenk zurückzuverlangen, aber die Welt ist ein ungerechtes Scheißloch, also warum greifen wir uns nicht ein Bier und vergessen die Sache.
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2981

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 07.03.2016 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Oha, ein/e Schreibanfänger/in am Werk.
Wegen der Blockabfertigung. Dabei wäre es doch ein Leichtes, ein paar Absätze in den Text zu bringen, z.B. bei der wörtlichen Rede.

Von der Handlung, den Figuren her: na ja, nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich begeisternd.
Teilweise sogar unfreiwillig komisch. Obwohl, vielleicht war es sogar komisch gemeint? Dafür ist es dann aber nicht komisch genug.

Keine Punkte.
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Gefühlsgier
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 25
Beiträge: 438
Wohnort: Worms


BeitragVerfasst am: 08.03.2016 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannte/r,

vielen Dank für diesen schönen Text. Das offene Ende verleiht ihm auch nochmal eine schöne Lebendigkeit.

Was, ich hier lese, lässt mich nachdenken. Es ist eine Situation aus dem Leben. Definitiv nichts Neues. Mir wird "nur" wieder einmal klar:

1. auch kleine, sogar unbewusste Gesten können viel ausmachen (Stimme gehoben, Stimme gesenkt, ein gewisser Blick oder Ausdruck in den Augen, etc....)

2. es gibt Dinge, die kann man auch noch den "vertrautesten" Außenstehenden nicht verständlich machen, da es (zum Glück!) manchmal sehr stark abweicht, wie man andere und besonders sich selber wahrnimmt.
[So nennt Lena den Herrn "Langweiler" und dein LI fühlt sich zu diesem hingezogen].



Ein paar Feinheiten würde ich aber noch gerne anmerken, das ist aber nicht viel, keine Sorge. Da ist eben auch vieles, was ich subjektiv gewertet habe. "Vieles", da meine Anmerkungen, wenn ich mich hineinsteiger, auch ausführlicher ausfallen. Also bitte nicht über meine manchmal vielleicht seltsamen Ansichten und Gedanken dazu wundern...

Zitat:
Lena hatte sich an den Kopf gefasst, als ich ihr von meiner Verabredung erzählt hatte.

Ich würde hier einwenig variieren, dass das markierte Verb sich entweder nicht wiederholt oder z.B so:

"Lena fasste sich an den Kopf, als ich ihr von meiner Verabredung erzählte"

Zitat:
Trotzdem saß ich ihm dann gegenüber[...]

An der Stelle fände ich es  schöner, du hättest einen kleinen Abstand zu den beiden Vorsätzen eingebaut. Das Wort "dann" finde ich allgemein oft etwas unbeholfen eingesetzt und hier kommt es mir auch leider so vor. Wie klänge z.B. : "später" für dich? Da bleibt es dem Leser offen, wie viel Zeit zwischem dem Treffen mit Lena und dem, entschuldige, "Langweiler" vergangen ist, was bei "drei Tage später" nicht so wäre. Aber das alles liegt natürlich ganz bei dir.

Zitat:
[...]das heiße Verlangen in mir zu verstehen.

Irgendwie finde ich das selbstredend, wenn von einer Person erzählt wird und genau das beschriebene ja schon ein paar Worte später zum Vorschein kommt( diese unterschwellig ziemlich "heiß" beschriebene Szene). Von daher hätte ich mir das Adjektiv "geschenkt". So wirkt es etwas dick aufgetragen in meinen Augen, was ich aber in sich stimmiger fände ist vielleicht statt "heiße": "ungewöhnliche?"

Zitat:
Die Strahler über der Bar warfen rötliche Lichter auf sei Haar. Und er trug keine Brille.

Würde ich das vorlesen, klänge es automatisch... hart und abgehackt. Wieso die vielen kurzen Einzelsätze ab dieser Szene?

Zitat:
Er hob nur kurz die Hand, die Bedienung kam sofort, strahlte ihn an.

 Mir ist aufgefallen, dass du nach dem Punkt oft ein "Aber"/"Und" verwendest. Hier schreits für mich spontan nach einem "und", das zwischen "sofort" & "strahlte" besser aufgehoben würde als zu Beginn deiner anderen Sätze.

Jedenfalls: gern gelesen, auch wenn ich aufgrund der großen Auswahl leider keine Punkte geben konnte


_________________
"Exhaustion pays no mind to age or beauty. Like rain and earthquakes and hail and floods."
Haruki Murakami - "Dance Dance Dance"

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Some people live in Hell
Many bastards succeed
But I, I've learned nothing
I can't even elegantly bleed
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Mermaid
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 142

Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 08.03.2016 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ein langweiliger, durchschnittlicher Brillenträger, der sich nachts in einen Traummann verwandelt. An sich eine gute Idee, auch die Entzauberung bei Tag, aber die eigentliche Verwandlung bleibt im Dunkeln, zumindest für mich. Bei mir kommt nicht an, was ihn so faszinierend macht. Warum hat sich die Erzählerin überhaupt mit ihm verabredet, wenn er doch so langweilig ist und auch die beste Freundin rein gar nichts Interessantes an ihm findet? Einfach so?

Im ersten Satz empfinde ich die beiden „hatte“ als störend, das kann meiner Meinung nach auch einfach im Präteritum erzählt werden.

Von mir leider keine Punkte.
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type
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 153



BeitragVerfasst am: 08.03.2016 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, wer kennt das nicht.
Funktioniert übrigens auch aus der männlichen Perspektive.

Gut geschrieben und gerne gelesen!
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 56
Beiträge: 2915
Wohnort: Wangen im Allgäu


BeitragVerfasst am: 08.03.2016 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

tja.. Gruppenzwang, tagsüber muss man halt tun, wie die Clique meint.. andererseits.. vielleicht ein Vampir?
Idee gefällt mir. Aber leider finde ich die Umsetzung etwas grau. Was natürlich auch der Kürze des Textes geschuldet ist, in der man halt wirklich nicht sonderlich viel ausarbeiten kann. Trotzdem ein bisschen strahlt es durch in der Nachtszene.


_________________
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Seraiya
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 914



BeitragVerfasst am: 08.03.2016 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,

Interessanter Beitrag, den ich gerne gelesen habe.


LG,
Seraiya


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Einen Dummkopf erkennt man daran, dass er alles abtut, was er anhand eigener Erfahrungen nicht erklären kann.
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tronde
Hobbyautor


Beiträge: 405

Das goldene Aufbruchstück Das silberne Niemandsland


BeitragVerfasst am: 08.03.2016 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Gute Idee.
Ich würde nicht mit dem Rückblick/Plusquamperfekt anfangen, eher irgendwo einbauen "Sein Lächeln/Der verlauf des Abends etc. strafte die verdrehten Augen von Lena lügen, jetzt würde sie nicht mehr Langweiler sagen.

Die Nacht machte ihn lebendig.
Wo war das Strahlen und Leuchten?

Die zwei Sätze sind mir zu erklärend, die Wirkung kommt auch so rüber.

Die Vermittlung von Dualität und Nachtseite finde ich sehr gelungen.

Grüße
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Tjana
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Beiträge: 1863
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 09.03.2016 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

Die Problematik vorschneller Urteile.
Oder doch ein Vampirwesen?
Thema gut umgesetzt.
Aber die Konkurrenz ist groß. Mal sehen


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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nebenfluss
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Beiträge: 3542
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BeitragVerfasst am: 09.03.2016 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hierzu kann ich nicht viel sagen. Vorgabe ist erfüllt.
Der Text kommt mir aber etwas oberflächlich vor. Liegt vielleicht daran, dass hier eine Standardsituation beschreiben wird, dieses One-Night-Stand-mäßige, das ohne besondere Zutaten nicht mehr mein Interesse erweckt. Oliven, klar. Geruch am Morgen, natürlich.
Der letzte Satz ist mir zu unentschieden.
Wird nicht für Punkte reichen.


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Jack Burns
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Alter: 48
Beiträge: 1559



BeitragVerfasst am: 09.03.2016 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Einerseits ist die Nachtseite gut umgesetzt. Andererseits ist mir das zu abgedroschen formuliert. Und inhaltlich leider gar nicht mein Ding.

_________________
Monster.
How should I feel?
Creatures lie here, looking through the windows.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5664
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 10.03.2016 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Dein Text hat es nicht in meine ersten 10 gemacht. Warum?

Vielleicht, weil mir die Idee etwas zu müde umgesetzt ist?
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1152
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 11.03.2016 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee der Geschichte ist interessant, aber die Umsetzung finde ich noch nicht gelungen. Die Wortwiederholung hatte/hatte im ersten Satz lässt die Geschichte schon zu Beginn etwas holpern. Die Sache mit dem "heißen Verlangen" und den Oliven ... na ja ... ist wohl Geschmackssache.

Zitat:
Ich sah ihn wieder, mittags, am See. Voller Hoffnung. Aber seine Stimme berührte mich nicht mehr. Wo war das Strahlen und Leuchten? Der Tag machte ihn grau, ließ seine Farben ausbluten.


Diese Stelle ist, meiner Meinung nach, die Gelungenste der ganzen Geschichte. Ich würde mir für den Rest eine ähnliche Qualität wünschen.

Ich habe die Texte, unabhängig von den ersten zehn, grob unterteilt.
Dein Text hat es leider nicht unter die ersten zwanzig geschafft.
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