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Hinter verschlossener Tür

 
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MadameMimm
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 48
Beiträge: 632
Wohnort: Schwabenland


BeitragVerfasst am: 25.03.2012 19:00    Titel: Hinter verschlossener Tür eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hinter verschlossener Tür

„Verh. Mann in den Vierzigern sucht erot. Abenteuer mit attraktiver Frau. Diskretion und Anonymität garantiert. Bei Interesse bitte melden unter Chiffre XY, Stichwort: Casanova“.

Der Wortlaut der Anzeige schwirrte mantraartig durch ihren Kopf, als sie den Civic über die Autobahn jagte. Jetzt, da Termin, Ort und Uhrzeit abgesprochen waren, hatte sie plötzlich Angst vor ihrer eigenen Courage.
‚Lissy, was hat dich bloß geritten, überhaupt auf diese Anzeige zu reagieren?‘
Oh, sie wusste es nur zu gut: Seit Jahren beschränkte sich ihr Sexualleben auf einen wöchentlichen Pflichttermin, bei dem nur ihr Lebensabschnittsgefährte nach zehn Minuten im Himmel der Glückseligkeit wandelte.
Ab heute würde sich das ändern!
Dieser Casanova war wie sie: sexuelles Brachland.
Zeit, das Buschfeuer endlich wieder zu entfachen!

Das Hotel machte von außen einen gepflegten Eindruck, ihr erotisches Abenteuer hatte keine Kosten gescheut. Sie begab sich zielstrebig in den dritten Stock.
Nr. 370 lag zu ihrer Linken, ganz am Ende des Flurs. Neben der Zimmertür hing ein goldgerahmter Spiegel. Sie musterte sich. Das Kleid war perfekt. Es schmeichelte an den richtigen Stellen und versprach gerade genug, um nicht aufreizend zu sein. Mit zitternden Fingern klopfte sie an die Tür.
„Ja?“ Eine tiefe, warme Stimme.
„Loreley.“
Er öffnete die Tür. Ihr erster Eindruck war: Robert Redford, nur mit dunklem Haar.
„Hallo.“ Mehr brachte Lissy nicht heraus.
„Schön, dass du gekommen bist.“
Als die Tür ins Schloss fiel, zuckte sie unwillkürlich zusammen.
„Keine Angst, wir tun nichts, was wir nicht beide wollen, okay?“ Sie nickte, unfähig zu sprechen.
„Dann komm.“ Mit diesen Worten zog er sie an sich. Seine Lippen strichen zart an ihrem Hals entlang bis zum Schlüsselbein. Dort verharrte er und küsste einen Augenblick später die kleine Vertiefung. Lissy stand da wie Lots Frau.
„Entspann dich“, murmelte er. „Es ist nur Sex, nicht mehr und nicht weniger.“
‚Er hat Recht‘, dachte Lissy.
Sie schmiegte sich in die Umarmung. Seine Hände strichen über ihren Rücken, öffneten den Reißverschluss ihres Kleides.
Sie fuhr mit den Fingern unter sein Hemd, streichelte seine Brust. Sein Atem ging schneller.
Er streifte ihr den Stoff von den Schultern.
Ein Kleidungsstück nach dem anderen fiel zu Boden.
Schließlich hob er sie hoch und trug sie zum Bett. Seine Hände und sein Mund wanderten gierig über ihren Körper, entfachten die Glut ihrer Lenden. Er spielte mit ihrer Lust, steigerte sie ins Unerträgliche.
Er stöhnte auf, als er zu ihr kam, und seine Leidenschaft fand ihre Entsprechung im Gleichklang ihrer Körper. Auf dem Höhepunkt ihrer Erregung spürte sie, wie auch er sich aufbäumte und in ihr zerfloss.
Eine Weile lagen sie still beieinander, Lissy spürte der abklingenden Lust nach und lächelte selig.

Wieder zu Hause, bekam sie eine SMS: Nächste Woche, gleiche Zeit, gleicher Ort?
Das Buschfeuer loderte.

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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 53
Beiträge: 1310
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 26.03.2012 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Neutraler Befederungskommentar - wenn es die Zeit erlaubt, später evtl. mehr.

LG, Ana
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Rufina
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 769



BeitragVerfasst am: 26.03.2012 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Vorlage:
Nett umgesetzt.

Sprache:
An ein paar Stellen hast du mir zu dick aufgetragen. Insbesondere die "Glut ihrer Lenden" ist doch recht phrasenartig und für mich damit einfach "drüber".

Inhalt:
Es ist jetzt nichts was mich umhaut, aber routiniert geschrieben.

Viele Grüße
Rufina


_________________
Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden. (Douglas Adams)
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adelbo
Geschlecht:weiblichReißwolf


Beiträge: 1889
Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 26.03.2012 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Sauber geschriebene Geschichte über eine sexuell emanzipierte Frau.
Der Text wird bestimmt einigen Frauen hier im Forum Mut machen, es auch einmal zu versuchen.
Mir ist die Geschichte ein wenig zu langweilig. Robert Refort Verschnitt ist guter Liebhaber. Es ist nur Sex, wie im Text geschrieben.

adelbo


_________________
„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

Bertrand Russell
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junimond7
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 49
Beiträge: 144
Wohnort: schönste Stadt der Welt


BeitragVerfasst am: 26.03.2012 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

der name barbara cartland schwirrte mir beim lesen im kopf herum

ansonsten.... oh gott, ich mag es nicht sagen.... langweilig
sorry


_________________
Misch ein bisschen Torheit in Dein ernsthaftes Tun und Trachten. Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.
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lady-in-black
Bitte nicht füttern


Beiträge: 1653
Wohnort: Killer Förde
Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 27.03.2012 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,  smile

uiii, hier brauche ich aber wirklich die Lupe, um zumindest winzige Spuren der metaphorischen Ebene zu finden.

Wenn man eine Woche Zeit hat für einen Text, dann sollte dieser zumindest stellenweise den Anschein erwecken, der Autor habe auch versucht, die Vorgabe einzubauen.
Ich sage jetzt mal auf meine typische, direkte lib-Art, welchen Eindruck er (leider) bei mir stattdessen erweckt hat:

Ups, fünf vor sieben und ich hab den Wettbewerb völlig verpennt. *Schublade aufreißt, in Panik drin rumwühlt* ... ah, der Erotiktext. Naja, passt schon ... ist schließlich von einer Annonce und gewünschter Anonymität die Rede.

Zum Text selbst:
Grundsätzlich sicher, souverän geschrieben.
Doch jedes Mal, wenn ich sowas wie "Glut ihrer Lenden" lesen muss, dann steigert sich bei mir die Lust ins unerträgliche den Autor zu fragen: "WARUM??"  


_________________
- Ich würde mich gerne geistig mit Dir duellieren ... aber ich sehe Du bist leider unbewaffnet.
- Nein, Stil ist nicht das Ende vom Besen.
- Ich spreche fließend ironisch, auch im sarkastischen Dialekt.
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Nicki
Geschlecht:weiblichPapiertiger

Alter: 66
Beiträge: 4790
Wohnort: Mönchengladbach
Ei 10


BeitragVerfasst am: 27.03.2012 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wegen Zeitmangel und nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, nur Federn zu vergeben, aber nicht zu kommentieren. Meine Bewertung setzt sich zusammen aus dem Bauchgefühl, dass da etwas steht, das mir gefällt, das ich gerne lese, das ich verstehe.
Weiterhin ob die Themenvorgabe eingehalten worden ist und ob grobe Rechtschreib und Grammatikfehler auftauchen.
Wer wissen möchte, warum sein Text meine Federnanzahl bekommen hat, fragt mich am besten nach den Osterferien, wenn ich wieder im Lande bin.


_________________
MfG
Nicki

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Henry Ford
"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A.Einstein


*Sommerblues* September 2017 Eisermann Verlag
*Trommelfeuer* November 2017 Eisermann Verlag
*Silvesterliebe* 30. November 2018 Eisermann Verlag
*Gestohlene Jahre* Work in Progress
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Gast







BeitragVerfasst am: 27.03.2012 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ähm. Was? Wo ist die Geschichte? Sie liest eine dubiose Anzeige, passt in ihr Kleid (gerade so), trifft Traummann, Blümchensex und dann geht es nächste Woche weiter?

Vergiss es. Ich will die schmutzigen Details und nicht die ausgerupfte Seite 5 von Tante Ernas Erotikheftchen. Da kann ich sie auch gleich besuchen ...
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halcyonzocalo
Geschlecht:männlichEinsamer Trancer

Alter: 32
Beiträge: 1251
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo


BeitragVerfasst am: 28.03.2012 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Finde ich persönlich nicht so pralle. Frau wird von Freund nicht mehr befriedigt und geht im Fremd. Das Ganze wird auch recht nüchtern beschrieben. In dieser Form ist mir das dann ein bisschen zu wenig. Sprachlich ok. Zusammen macht das 4 Federn.

_________________
Die minimaldeterministische Metaphernstruktur mit ihrer mytophoben Phrasierung spiegelt den ideeimmanent abwesenden Bedeutungsraum.
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 63
Beiträge: 1837



BeitragVerfasst am: 28.03.2012 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Eine versierte Sprache und eine erotische Szene nach dem gängigen Muster beschrieben (Ich, alte Erotikleserin Surprised ). Aber die Geschichte trifft nicht, was ich bei der Betrachtung des Bildes empfinde.

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`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin

Moderatorin

Beiträge: 4439

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Der silberne Scheinwerfer Ei 4


BeitragVerfasst am: 29.03.2012 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Huch, das geht aber schnell. Ich dachte, 10-Minuten-Sex wäre genau das, was sie nicht will?

Irgendwie habe ich die leise Vermutung, hier steckt ein Autor dahinter (und keine Autorin).
Reden wird überschätzt? Klar trifft sie sich nicht zum Reden, aber rein, raus, fertig - ich kann mir nicht vorstellen, dass es das ist, was sie will.

Mir geht das jedenfalls alles zu schnell. Da kommt kein Gefühl auf, ich finde es eher lustig. Vielleicht könnte man eine Heftchenroman-Satire draus machen. Ist es aber momentan auch nicht.

Tja. 4 Federn. Vielleicht auch nur 3. Mal sehen.


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Don't play what's there, play what's not there.
Miles Davis
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anuphti
Geschlecht:weiblichTrostkeks

Alter: 57
Beiträge: 3711
Wohnort: Isarstrand
DSFo-Sponsor Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 29.03.2012 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Och nee.

Auch hier fehlt mir die klare Darstellung der Motive, warum Lissy sich auf ein Blind Date einlässt, abgesehen von der Gefährlichkeit klingt die Geschichte fast naiv.
Kein vorheriges Kennen-Lernen an einem neutralen Ort, kein Recherchieren im Internet, was das für ein Hotel ist.
Die Beschreibung des tatsächlichen Aktes hätte ich mir gespart und dafür ein paar emotionale Hintergründe eingearbeitet.

So bleibt die Geschichte viel zu flach.
Leider.
Da hättest Du viel mehr draus machen können.

4 Federn

LG
Nuff


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StefSteff2005
Geschlecht:weiblichWortedrechsler


Beiträge: 58



BeitragVerfasst am: 29.03.2012 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Geschichte ziemlich profan, doch ihre Wirkung hat sie nicht verfehlt und das ist ja die Hauptsache.
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Piratin
Geschlecht:weiblichExposéadler

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Beiträge: 2536
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Ei 2


BeitragVerfasst am: 29.03.2012 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber PoKaPro-Teilnehmer,

eine Umsetzung, die fast in den Red Light District gehört. Die Idee, hinter der Anonymität  der Beiden, das Thema zu verpacken, gefällt mir.
Schade, dass der Titel nicht Buschfeuer heißt - hätte mir besser gefallen.
Und dass er sich Casanova nennt, empfinde ich als ein wenig abgedroschen.
Liebe Grüße
Piratin


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Das größte Hobby des Autors ist, neben dem Schreiben, das Lesen.
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Maestro
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 65
Beiträge: 399



BeitragVerfasst am: 29.03.2012 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Statt unter Kapuzen verstecken sich die beiden Protas hinter ihrer Anonymität. Insofern endlich mal kein Schilderung, sondern eine Interpretation. Der Rest der Geschichte ist eine Begebenheit, wie man sie hinreichend schon gelesen hat. Es fehlen mir die Überraschungsmomente oder zumindest sprachliche Highlights. In dieser Form ist es einfach nur solide geschrieben.

Ich vergebe sechs Federn.

Maestro


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George Orwell
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Malaga
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 897



BeitragVerfasst am: 29.03.2012 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Das soll wohl erotische Literatur sein? Liegt' s an mir oder am Text, dass es nicht zündet? Die Masse der Antworten wird's zeigen.
Denn sonst sehe ich nichts, was hier rübergebracht werden soll.
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mondblume
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 44
Beiträge: 1268
Wohnort: Costa Brava


BeitragVerfasst am: 30.03.2012 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hier war ein versierter Autor am Werk, flüssig und leicht zu lesen, nicht zuviel, nicht zuwenig.
ABER trotzdem erreicht mich der Text gar nicht. Gelesen und wieder vergessen. Zu glatt, vielleicht? Zu perfekt inszeniert? Anders kann ich mir das nicht erklären.
Hat für mich leider nicht funktioniert.


_________________
*** Wie Nebel in der Sonne (Amazon Publishing/Tinte&Feder), 14.08.18
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The Brain
Geschlecht:weiblichExposéadler

Alter: 64
Beiträge: 2361
Wohnort: Over the rainbow


BeitragVerfasst am: 31.03.2012 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber Autor,

du beschreibst eine Liebesszene - gut - im weit ausgelegten Sinn mit Thema 1 in Zusammenhang zu bringen. Allerdings - du beschreibst ...
Was ist mit den Gefühlen? Was und wie fühlt sie? Liebesszenen die unter die Haut gehen, sind wirklich nicht einfach zu schreiben, das bestätigt sich leider auch bei deinem Text, den ich eher als nüchtern, beinahe sachlich empfinde. Erotisches Prickeln wird nicht transportiert. Sorry ...


... und Robert Redford hätte es doch auch nicht sein müssen? Da trieft das Klischee? Eigentlich verbindet man diesen Namen ja mit einem überdurchschnittlich attraktivem Äußeren - muss das sein? Ist das realistisch? Schreibt so jemand Kontaktanzeigen? Ganz davon abgesehen, dass das "Original" mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist - ich vermute mal so knapp an die 70? Da ist wahrscheinlich die animalische Anzeihungskraft  proportional zum jugendlichen Flair rückläufig?

Liebe Grüße

Brain


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Dinge wahrzunehmen,
der Keim der Intelligenz

(Laotse)

***********

Die Kindheit endet nicht mit dem Erwachsenwerden.
Sie begleitet dich durch all deine Lebenstage.

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Alle Bücher dieser Welt
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Doch sie weisen dich geheim
In dich selbst zurück.

(Hermann Hesse)
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fancy
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Alter: 62
Beiträge: 3548
Wohnort: Im sonnigen Süden


BeitragVerfasst am: 31.03.2012 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

endlich ein Text, bei dem die Liebenden keine Kopfbedeckung tragen! Danke. Flüssig geschrieben, auch wenn einige Redewendungen wie:

Zitat:
entfachten die Glut ihrer Lenden.

Zitat:
Er spielte mit ihrer Lust, steigerte sie ins Unerträgliche.

Zitat:
Er stöhnte auf, als er zu ihr kam, und seine Leidenschaft fand ihre Entsprechung im Gleichklang ihrer Körper.

Zitat:
Auf dem Höhepunkt ihrer Erregung spürte sie, wie auch er sich aufbäumte und in ihr zerfloss.


scheinbar in jedem erotischen Text vorkommen.

Die Message dahinter halte ich (altmodisches Wesen) für zweifelhaft.
Aber das ist Ansichtssache.

Federn gibt es später.


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Don't start doing things, just do them. Fang nicht an, Dinge zu tun, tu sie einfach! (Me)
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Wenn Kritiker uneins sind, befindet sich der Künstler im Einklang mit sich selbst. (Oscar Wilde)

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Nathaniel
Leseratte

Alter: 28
Beiträge: 144
Wohnort: Wenn ich nun einer von den andern wäre, ...
Ei 7


BeitragVerfasst am: 31.03.2012 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm...dieser Text liegt nicht in meinem Metier, darum kann ich schlecht was darüber sagen.
Sprachlich ist mir nichts Negatives aufgefallen, ist gut geschrieben.
Hervorragend oder überwältigend etc. fand ich die Geschichte aber nicht.


Nathaniel


_________________
*
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Ich bin... ich. Nicht mehr, nicht weniger. Einfach ich.
Wobei das -nebenbei bemerkt- mehr ist als ein Wort.
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derSibirier
Reißwolf


Beiträge: 1308



BeitragVerfasst am: 01.04.2012 05:27    Titel: Antworten mit Zitat

Geschrieben ist sie gut, aber eine recht lahme Geschichte.

4 Federn

Grüße
Sibirier
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Gast







BeitragVerfasst am: 01.04.2012 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Autor/in,

jeden Text habe ich mindestens zweimal gelesen, sacken lassen, und nochmals gelesen.
Meine Bewertung setzt sich zusammen aus der Beurteilung, wie das Thema umgesetzt wurde, ob die Geschichte einigermaßen strukturiert und verständlich ist – also ohne Anleitung gelesen werden kann. Rechtschreib- und andere Fehler lasse ich ebenfalls mit einfließen (ja auch das, weil ich in finde, dass man als Schreiberling in einer Woche einen möglichst fehlerfreien Text zustande bringen sollte). Natürlich ist auch ein Funken Geschmacksache dabei - ganz ausschalten kann ich das wohl nicht.
Das Ergebnis vergleiche ich mit den anderen Geschichten des Wettbewerbes. Es kann also sein, dass ich schreibe: Mir gefällt die Story und dennoch „nur“ fünf, sechs oder sieben Feder gebe, weil es eben im Wettbewerb andere Geschichten gibt, die noch besser sind. Wie jedes Mal vergebe ich nur ein 1 und eine 9. Falls du die 1 erwischen solltest, muss das nicht heißen, dass dein Text grottenschlecht ist, sondern nur, dass er für mich der schwächste im Wettbewerb ist.
Bei 52 Beiträgen werden die Kommentare zu jeder einzelnen Geschichte wohl teilweise knapp ausfallen.  

Zu deiner Geschichte:


Eine „reizende“ Geschichte, obwohl ich mit der Umsetzung des Themas ein Problem habe. Nur, weil zwei Fremde miteinander ... , dann hätte man auch von zwei alten Damen schreiben können, die sich zufällig beim Gassigehen mit den Hunden treffen oder von zwei Kerlen, die sich beim Biertrinken uralte Geheimnisse um die Ohren hauen. Mir ist das Fremde nicht nah genug, eben weil es nur Sex ist. Stilistisch hätte man sicher mehr daraus machen können. Warum so viele Zeilenumbrüche drin sind, verschließt sich mir – das bricht auch den Text.


Liebe Grüße
Monika
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