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Backschaft


 
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lady-in-black
Bitte nicht füttern


Beiträge: 1654
Wohnort: Killer Förde
Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 18.06.2012 20:00    Titel: Backschaft eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

*


Backschaft

"Das Bekannte überhaupt ist darum, weil es bekannt ist, nicht erkannt."
(G.W.F. Hegel, aus: Phänomenologie des Geistes)



Spaßhaft:
Geldwäsche ist strafbar, nicht gemachte Buntwäsche auch. Bei guter Führung täglich eine Stunde Hofnarrengang

„tschuldige, was hast du gesagt? Mir war gerade der Hörer runtergerutscht … bin wohl doch nicht multi-tasking-fähig und dieser gigantische Wäscheberg fordert bereits meine ungeteilte Aufmerksamkeit …
jap, mein Fieber ist endlich runter. Der Boden unter meinen Beinen schwankt zwar noch, aber eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung fürs Sofa kann ich mir leider nicht bewilligen …
nee, dazu bin ich noch nicht gekommen. Das Thema klingt aber super. Hast du denn Zeit, bei dem Schreibwettbewerb mitzumachen?
… iiieeeh, wie unfair, dann auch noch vier Tage. Kann er Torsten nicht mitnehmen und unsere Männer teilen sich die Geschäftsreise?
… vergiss es. Ich würde ihn nicht einmal mit vorgehaltener Fleischgabel dazu bringen, mich während seines wohlverdienten Feierabends ungestört etwas schreiben zu lassen. Ist und bleibt für ihn nutzlose Zeitvergeudung …
stimmt, aber was soll’s, du kennst mich doch, Familie geht nun einmal vor. Ok Süße, ich muss mich jetzt wirklich ranhalten und dringend klar Schiff machen.  Vielleicht kann ich mir dadurch ein Stündchen freischaufeln. Wenn’s klappt, lesen wir uns noch einmal im Forum.
Jo, mache ich. Du grüß bitte auch. Tschüssi.“  


Schemenhaft:
 Wie lautet überhaupt die Anklage und wer zum Teufel sind die Beisitzer?

Mein Kopf tut weh. Kann mich nicht bewegen. Meine Augen versuchen trotzdem, das Weite zu suchen, scheitern aber am sturen Standpunkt der Lider. Wenigstens sind meine Gedanken frei, stecken mit mir zusammen unter einer weißen Decke. Fremde Stimmen stören allerdings den Versuch, sich mit ihnen auszutauschen.
 
„Keine Grund zur Sorge, Herr Bergmann. Soweit wir feststellen konnten, hat Ihre Frau zwar schmerzhafte, aber überwiegend leichte Verletzungen durch den Treppensturz erlitten. Die Wäsche, auf die sie fiel, hat zum Glück Schlimmeres verhindert.“
„Und was meinen Sie, Herr Doktor, wie lange meine Frau im Krankenhaus bleiben muss? Wir haben Kinder, wissen Sie  … und ich … ich muss doch arbeiten. Mein Chef … die Situation ist in der Firma nicht einfach. Urlaub werde ich wohl nicht nehmen können. Meine Frau hat zu Hause immer alles geregelt. Oh Gott, wie soll das jetzt funktionieren?“
„Sie werden schon eine Lösung finden, Herr Bergmann. Vielleicht gibt es eine Schwiegermutter? Auf jeden Fall müssen wir Ihre Frau noch einige Tage zur Beobachtung hierbehalten, speziell auch wegen der kräftigen Gehirnerschütterung.“   
      
Was gehen mich die Probleme dieser Leute an? Können die nicht woanders reden? Es muss ihnen doch auffallen, dass eine Fremde zuhört.
Mein Gefühl sagt mir, dass ich mich trotzdem über den egoistisch wirkenden Herrn Bergmann aufregen darf. Wie naiv und hausfraulich mag wohl die dazugehörige Frau Bergmann sein? Mein Mann hätte jedenfalls nicht so reagieren dürfen. Moment! Wie komme ich jetzt auf „mein Mann“? Habe ich denn überhaupt einen Mann? Vielleicht sogar Kinder?
Oh Gott … ich weiß es nicht!


Rätselhaft:
Die verzweifelte Suche nach einem lückenlosen Alibi

Tragischer Justizirrtum: Herr Bergmann sitzt seiner Ansicht nach völlig unschuldig auf dem elektrischen Stuhl, der neben meinem Krankenbett steht. Eigentlich müsste es andersherum sein. Sein letzter Wunsch:  Möge die Besuchszeit schnell zu Ende gehen.
Ich bereite ihn auf seine letzte Beichte vor:

„Wie lange sind wir bereits verheiratet?“
„Am 24. August sind es genau 23 Jahre. Ich habe unseren Hochzeitstag auch noch nie vergessen.“
„Und weißt du, warum ich dich geheiratet habe?“
„Ähh … nein …doch … wieso? Was ist das überhaupt für eine seltsame Frage?“
„Wieso seltsam? Wer von uns Beiden hat denn fast ein Vierteljahrhundert voller Erinnerungen verloren? Ok, dann stelle ich dir die Frage zuerst andersherum: Was war an mir so Besonderes, dass du mich damals heiraten wolltest?“
„Dein dicker Bauch … haha, nein, schon gut, entschuldige. Sollte ein  Witz sein, weil du damals mit Tommi bereits schwanger warst. Ich hätte dich natürlich auch so geheiratet.“
„Warum?“
„Ich weiß wirklich nicht, was du jetzt von mir hören willst. Wir haben uns einfach perfekt ergänzt.  Du hast mir immer den Rücken freigehalten, mein Hobby gemocht und unterstützt und ich habe es sogar richtig toll gefunden, dass du eine starke, selbständige Frau bist, die von alleine weiß, was zu tun ist. Da wärst du übrigens schön dumm gewesen, wenn du mich nicht geheiratet hättest … siehste, da hast du deinen Grund ...“
„Lass uns morgen darüber weiterrätseln, ob einer von uns vielleicht der Dumme war. Haha … das war jetzt die Rache für deinen Scherz von vorhin.“
 
Ich ziehe meine Hand spontan vom Stromschalter weg. Als offensichtlich Verantwortliche gebe ich stattdessen seinem Begnadigungsgesuch statt und erwäge, ihn ins Kronzeugenschutzprogramm aufzunehmen.


Bildhaft - Verschonung:
 Die Bevölkerung wird um sachdienliche Hinweise zur Erstellung eines Phantombildes gebeten …

Die erste Nacht in fremder Umgebung ist die schlimmste. Humple daher schlaflos zum Fenster, sehe darin das Gesicht einer fremden Frau, die mir verblüffend ähnelt. Draußen an der Scheibe hat Regen das Tränensimulationsprogramm gestartet. Bestätigt aber nur, was ich intuitiv bereits ahne: Tropfenförmiges steht weder ihr noch mir.

Zurück zum Bett, digitale Beweismittel betrachten. Herr Bergmann, der mit Vornamen Torsten heißt, hätte das von ihm mitgebrachte Familien-Fotoalbum gerne noch einmal abstauben dürfen. Typisch … ?
Schöne Bilder. Süße Babys, Söhne. Meine Söhne? Und  Feuerwehrfahrzeuge. Noch mehr Feuerwehrfahrzeuge. Der glücklich wirkende Torsten und die lachenden Jungs, mal davor, mal darin. Mein Hobby scheint es eher nicht zu sein, kann jedenfalls keine Fotos von mir entdecken. Mir wird das Feuerwehrrot bewusst, das ich auf fast allen Bildern sehen muss. Meine Lieblingsfarbe ist übrigens blau … glaube ich.


Fabelhaft:
Die artenwidrige Nutzung von Tiernamen wird mit Tüten tragen und polieren trüber Aussichten bestraft.

Das Krankenzimmer kommt mir wie eine Zelle vor. Dank freiwilliger Teilnahme an sämtlichen Rehabilitierungsprogrammen befinde ich mich jedoch nicht länger in Einzelhaft, sondern darf mir nun das Zimmer mit einer zweiten Persönlichkeit teilen, die bevorzugt auf den Kosenamen „Mausi“ reagiert.  Sehr praktisch, weil sie ohne zu murren das Klo schrubbt. Trotzdem beginnt ihr Putzfimmel zu nerven, stelle sie daher vor dem streifenfreien Spiegel zur Rede, bedrohe sie mit einem Wischlappen:
„Warum, verdammt noch mal? Fällt dir nichts Sinnvolleres ein? “
Sie schaut mich erschreckt an, scheint nur mühsam zu begreifen, was ich überhaupt von ihr will.
Es war ein Fehler, unbeherrscht mit der Tür ins Haus zu fallen, ich muss unbedingt diplomatischer werden. Denn ich brauche sie … aber was noch viel wichtiger ist: Sie braucht mich, wenn sie jemals wieder frei kommen will.

Doch nicht jetzt. Ihr „Bärchen“ kommt gerade zu Besuch. Ziehe mich zurück, um die Beiden unauffällig zu belauschen:
„Hi Mausi … hab gerade den Arzt getroffen. Morgen darf ich dich endlich wieder nach Hause bringen.“
„Gott sei Dank! Ich hätte es auch keinen Tag länger hier ausgehalten.“
„Das kann ich mir vorstellen. Alle lassen dich übrigens wieder schön grüßen, besonders die Jungs. Und von Tina soll ich dir ausrichten … du weißt doch wieder, wer Tina ist? Die Frau vom Wehrführer, schlank, braune Haare … die ich für dich gefragt hatte, ob es irgendwo einen Job gibt. Naja, auf jeden Fall meinte sie, in ihrer Bäckerei ist gerade eine Aushilfe bei den Verkäuferinnen ausgefallen. Wenn du wieder auf den Beinen bist, sollst du dich bitte gleich bei ihr melden.  
„ … „
 „Was guckst du so? Meine Schuld ist es schließlich nicht, dass du aus deinem  Beruf als Bankkauffrau raus bist. Und weitere Experimente von dir, unter denen dann die Familie zu leiden hat, können wir uns nun mal nicht leisten. “       


Geiselhaft:
Die Einsatzkräfte vor Ort haben sich zurückzuhalten …

Unvorhersehbare Ereignisse haben uns miteinander bekanntgemacht.  
Ich bin direkt hinter ihr, als sich die Eingangstür ihres Zuhauses öffnet und ihr Blick dabei als erstes auf die Willkommensgirlande fällt, die über dem Garderobenspiegel von den Kindern aufgehängt wurde. Daher kann sie ihr Lächeln nicht vor mir verbergen …
Irgendwie hatte ich es in den letzten, gemeinsamen Tagen bereits vermutet: Sie ist keine normale Gefangene, sondern vielmehr eine Geisel. Und durch die Dauer ihrer Entführung und Isolation empfindet sie selbst kleinste Zugeständnisse der Geiselnehmer in ihrer subjektiven Wahrnehmung als etwas Gutes, verspürt offensichtlich Erleichterung.

Mit seltsamer Klarheit erkenne ich, was eigentlich schon längst hätte erkannt werden können:
Sie leidet unter dem Stockholm-Syndrom.
Doch das kriegt man bestimmt in den Griff, denn jetzt ...
hat sie ja mich.



*

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Schreibmaschine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 537



BeitragVerfasst am: 19.06.2012 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fasse mich mal kurz:
Idee gut, Umsetzunge weniger gut.
Die Unterbrechungen mit unnötigen Überschriften, das head hopping, die Wortwahl... Vieles störte mich an diesem eigentlich nicht allzu schlechten Text.
Die Idee hat defintiv potential und die Umsetzung hätte auch schlechter sein können. Aber leider auch besser.
Die Idee mit der (Pseudo)Persönlichkeitsabspaltung fand ich nicht gut. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.
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KeTam
Geschlecht:weiblichUngeduld

Alter: 44
Beiträge: 6750

Das goldene Gleis Ei 1
Ei 10 Ei 8


BeitragVerfasst am: 19.06.2012 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Das Thema des Wettbewerbs ist in diesem Text sehr originell umgesetzt.
Die Sprache gefällt mir gut und alles in Allem ist der Text sehr amüsant!

Lg,KeTam.


_________________
FUCK NAZIS!

... ansich ist die Nudel ja auch eine Art Waffe.*

*Anne Mehlhorn
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Beobachter
Autor


Beiträge: 736



BeitragVerfasst am: 19.06.2012 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

So richtig ist mir nicht klar, was die Gesamtaussage des Textes ist, aber da ich mich trotzdem wunderbar amüsiert habe und das Ganze dermaßen experimentell und cool ist (hoffe ich zumindest, schließlich bin ich der typische Fantasy/Thriller-Leser), bekommst du meine bisherige Höchstpunktzahl.

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Stil ist die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt.
- Jean Cocteau
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MT
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 47
Beiträge: 1172
Wohnort: Im Süden (Niedersachsens)


BeitragVerfasst am: 19.06.2012 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Großartig! Experimentell, wobei das Experiment gelungen ist. Sehr eigenwillige Komposition der Teile zu einem Ganzen. Sehr skurrile Perspektive, eine Art Alter Ego?

Sprachlich gibt es nix zu meckern.

Einer meiner Favouriten!

Volle Federzahl.


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Das Schicksal verzichtet oft auf Kommentare, es begnügt sich damit, zuzuschlagen.

Siegfried Lenz
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft

Alter: 56
Beiträge: 6830
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 19.06.2012 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Haha! Das find ich gut! Hört sich so nach debruma an. Ich vergebe mal Höchstpunktzahl.
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Nihil
{ }

Moderator
Alter: 29
Beiträge: 7485



BeitragVerfasst am: 19.06.2012 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zuerst dachte ich: Och nö, wieder ein Text, der meint, wenn man die Meta-Ebene betritt, ist man automatisch originell. Literatur an sich in Literatur zu reflektieren, war einmal was Neues, für mich hat es schon seit Langem seinen Humor und seine Spannung verloren. Glücklicherweise schlägst du nach dem ersten Absatz eine andere Richtung ein und sogar eine, die mir recht gut gefällt. Es ist wieder eine von diesen Geschichten, in denen Frauen in Beziehungen eingesperrt sind und jetzt muss ich langsam schon gegen die Müdigkeit ankämpfen, das Thema nochmal lesen zu müssen. Zwar kannst du dafür nicht direkt was, aber man hätte sich schon im Vorfeld Gedanken machen können, wie oft welches Thema aufkommt. (Ggf. würde ich natürlich auch bei allen anderen Texten über Abwertungen nachdenken, aber ich denke, eher nicht.)

Deine Protagonistin ist eigentlich nicht nur in der Beziehung gefangen und in dem strengen Wort ihres Mannes, der ihr sogar das Schreiben in der Freizeit verbietet –
(Einschub: Das gefällt mir nicht, weil das zu unlogisch daherkommt. Warum soll er über ihre Freizeit bestimmen dürfen? Was will er denn, dass sie stattdessen tut? Ein wenig wirkt das so, als solle der Ehemann ganz auf die Schnelle als Ekel charakterisiert werden, damit die Taten der Protagonistin gerechtfertigt werden. Ich nehme doch stark an, sie hat sich absichtlich die Treppe runtergestürzt. Geht mir jedoch zu einfach, die Darstellung des Mannes.)
– sie ist auch in sich selbst gefangen, weil sie sich mittlerweile an ihre Rolle völlig gewöhnt hat und nicht mehr ausbrechen kann. Außer vielleicht in „lichten“ Momenten wie dem Treppensturz. Durch die erlittene Amnesie nimmt sie sich zum ersten Mal wieder so richtig mit fremden Augen wahr, doch sie funktioniert dennoch automatisch weiter. Beim Ende weiß ich nicht, ob es mir gefällt oder nicht. Soll damit etwa tatsächlich eine zweite Persönlichkeit nahegelegt werden, die durch den Sturz plötzlich in ihrem Hirn ist? Ein bisschen klingt es schon so, als wäre das nicht mehr nur die Stimme der Vernunft. Nunja, nicht so wichtig, ich frage mich nur, was diese Stimme ihr nun so viel bringen soll. Sie hatte ja bereits Momente, in denen sie emanzipiert war, als sie ihren regulären Beruf für die Schriftstellerei aufgegeben hat. Ich betrachte daher den Schluss der Stimme, dass nun alles besser würde, als ziemlich illusionär. :)

Die Backschaft musste ich trotz maritimer Herkunft googlen, finde die Idee der Kapitelunterteilungen mit -haft am Ende aber sinnig, auch wenn du sie bei der Bild-Haft leider nicht ganz konsequent fortgeführt hast. Alles in allem schon ein inspirierter Text, der mich jedoch nicht so weit überzeugt hat, dass ich auf die höchsten Wertungen zurückgreifen würde. Oberes Mittelfeld allemal.

EDIT: Nach Sichtung der anderen Texte musste ich leider doch noch eine Feder abziehen. Mir kommen die Kapitelüberschriften jetzt teilweise etwas albern vor und falls du wirklich eine MPS hier darstellen wolltest – die löst sich nicht durch einen Treppensturz aus von wegen: Einmal nen Schlag auf den Kopp und schon ist man kirre. Es ist natürlich dennoch ein guter Text, nur im Vergleich musste ich die Bewertung anpassen.
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lady-in-black
Bitte nicht füttern


Beiträge: 1654
Wohnort: Killer Förde
Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 20.06.2012 08:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nach Nihil ist genau der richtige Zeitpunkt für meinen eigenen Schein-Kommentar.  Mr. Green

Wenn ich nach Offenlegung feststelle, dass er Frauen-Ü40-Texte schlechter befedert hat als andere, dann ist er dran wegen Diskriminierung.  

Boro, Nuff ... bitte eine Nihil-Statistik!  

Und jetzt noch einmal ernsthaft:

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Jetzt habe ich schon zum wiederholten Male Texte gelesen, in denen Frauen in Beziehungen eingesperrt waren. Am Ende würde ich mich auf eine von anuphtis und Boros Diagrammen freuen, ob solche Geschichten wohl signifikant mit Autorinnen über 40 korrelieren. Twisted Evil


Hierüber habe ich mir wirklich geärgert, wollte es aber selbstverständlich nicht während des laufenden Wettbewerbes ausdiskutieren.  

Wenn sich z.B. in meinen Texten ein gewisser Themenschwerpunkt in Richtung "Ehe/Gleichberechtigung" erkennen lässt, dann liegt es daran, dass ich viele Jahre in einem Anwaltsbüro mit Schwerpunkt Scheidungsrecht gearbeitet habe, sowie einige weitere Jahre politisch im Bereich der Gleichstellungspolitik sehr aktiv war.

Bemerkungen wie die von Nihil sorgen jedoch dafür, dass man als Autorin mit der Prota zusammen in eine gemeinsame Schublade gesteckt wird. Und zwar überspitzt gesagt, die der frustrierten, langjährigen Ehefrau.

Sofern jemand seine Texte als "biografisch" kennzeichnet, mag dieser Gedanke vielleicht noch nachvollziehbar sein.
Grundsätzlich darf ich als Autorin jedoch erwarten, wenn nicht gar verlangen, dass man mir die gleiche Distanz zu meiner Protagonistin  zugesteht, wie einem Autoren, der über Massenmörder oder Vampire schreibt.


_________________
- Ich würde mich gerne geistig mit Dir duellieren ... aber ich sehe Du bist leider unbewaffnet.
- Nein, Stil ist nicht das Ende vom Besen.
- Ich spreche fließend ironisch, auch im sarkastischen Dialekt.
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hobbes
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Beiträge: 3133

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 20.06.2012 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Also den mag ich auch. Außerdem ein neues Wort gelernt (Backschaft). Hatte ein wenig Probleme damit, herauszufinden, dass Mausi und ICH die gleiche Person ist. Der Umschwung kommt mir ein wenig schnell. Sie putzt tatsächlich das Krankenhausklo? Merkwürdig.

Gefangenschaft ist auch abgehakt. Das Zitat? Hm. Na ja, das passt sowieso auf alles und nichts, habe ich schon festgestellt.
Hier passt es für mich nicht so ganz. Es hört sich nämlich schon so an, als hätte sie ihre Situation erkannt. Schon von jeher. Sie weiß um die Probleme und was vielleicht zu tun wäre - aber da gibt es auch noch den ein oder anderen Vorteil, der sie in der Situation hält.

Das Gute ist, man weiß nicht, wie es ausgehen wird. Viel Zweifel, ein klein wenig Hoffnung.
Erinnert mich an die Dienstagsfrauen.
Was mich wiederum zu der Vermutung führt, ob ich nicht nach "mehr Tiefgang" rufen sollte. Was mich dann allerdings zu der Frage führt, wie viel Tiefgang in meiner Geschichte drin ist, wenn ich hier keinen/wenig sehe.
Ach ja. Schwierig, das.

Ich mag die Überschriften (na sowas, noch eine Parallele). Ich mag auch den - trotz allem - liebevollen Ton.
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Malaga
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 745



BeitragVerfasst am: 21.06.2012 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Das gefällt mir.
Die Idee mit den verschiedenen Haftformen. Der Hauch von Experimentellem, sprachlich wie inhaltlich.
Die Erzählerin, die nach Sturz, Gehirnverletzung gedoppelt nach Hause zurück kehrt, aber wehe dem egoistischen Ehemann. (Kann Gehirnerschütterung Schizophrenie auslösen? Na egal)
Manche(r) braucht eins auf den Kopf, um sich ihrer/seiner Gefangenschaft bewusst zu werden. Auch sehr schlüssig gestaltet mit dem Fieber am Anfang und zu früh auf genommener Hausarbeit, die zum Sturz führt.
Die Sprache mag ich ebenfalls.
Bewertung später im Vergleich.
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Kissa
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 632
Wohnort: Saxonia
Der silberne Spiegel - Lyrik Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 21.06.2012 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Rätselhaft, spannend, mit einem verflixten open end ...

Sehr originell!

Viel Glück!
Kissa


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Gotthold Ephraim Lessing
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3809

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 21.06.2012 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Text hat mich sehr gut unterhalten, und zwar auf eine nicht nur oberflächliche Art und Weise. Interessantes Experiment, diese episodenhafte Erzählweise, und sprachlich gekonnt umgesetzt. Tolles Ende. Für mich einer der besten Texte im Wettbewerb.
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hexsaa
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 51
Beiträge: 2805
Wohnort: im Schneckenhaus
Ei 6 Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 22.06.2012 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem ich nun fast alle Texte gelesen habe, habe ich nicht mehr damit gerechnet, einen zu finden, der mich noch überraschen und überzeugen kann. Ich habe mich geirrt.
Kurzum: Gute Idee, perfekt umgesetzt. Ich bin begeistert.


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TomNeuter
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Alter: 64
Beiträge: 37
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 23.06.2012 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zuerst hatte ich beim Lesen ein gutes Gefühl. Da kann einer mit Sprache jonglieren, wählt eine klare, aber auch origínelle Gliederung und der Wechsel zwischen Wahrnehmung der Umgebung und innerem Monolog der erzählenden Figur wirkt auch spannend.

Aber dann fehlte mir doch etwas, ein Überraschunseffekt, etwas Bildhaftes oder eine Variante. Außerdem sind dem/der Autor/in einige Rechtschreib- und Grammtikfehler unterlaufen, die auch die Wertung beeinflussen. ("Humple" statt humpel, "erschreckt" statt erschrocken)

Der Ton ist mir persönlich auch etwas zu salopp für so ein ernsthaftes Thema,
aber das sehen jüngere Leser möglicherweise anders, okay.

Alles in allem, eher eine Durchschnittsnote.
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Piratin
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

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Beiträge: 2412
Wohnort: Mallorca
Ei 2


BeitragVerfasst am: 23.06.2012 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Teilnehmer / Liebe Teilnehmerin,

ich gebe zu, dass ich trotz mehmaligem Lesen den Text nicht ganz verstanden habe. Die Sprache ist solide allerdings außer den "Überschriften", nicht überraschend.
Liebe Grüße
Piratin


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firstoffertio
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Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 23.06.2012 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt ja einige Texte dieser Art hier im Wettbewerb, wo jemand im Koma liegt, oder an Demenz erkrankt ist. Ich habe große Probleme mit ihnen, weil ich nicht weiss, wie ich mir wirklich vorstellen kann, wie es solch einer Person geht.
Dieser Teil z.B. ist irgendwie lustig:
„Wie lange sind wir bereits verheiratet?“
„Am 24. August sind es genau 23 Jahre. Ich habe unseren Hochzeitstag auch noch nie vergessen.“
„Und weißt du, warum ich dich geheiratet habe?“
„Ähh … nein …doch … wieso? Was ist das überhaupt für eine seltsame Frage?“

Aber ich weiss nicht, ob das angebracht ist. Deswegen möchte ich diesen Text nicht bewerten.
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Herbert Blaser
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Beiträge: 334
Wohnort: Basel


BeitragVerfasst am: 24.06.2012 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Gefällt mir sehr gut. Die Vermischung von Wahrnehmungszuständen und Gericht ist sehr amüsant. Einziger Wermutstropfen finde ich den Einstieg mit dem Verweis auf den Schreibwettbewerb. Empfinde ich für den Rest der Geschichte eher als Ablenkung.

7 Federn


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Wie haben wir den Mut in einer Welt zu leben, in der die Liebe durch eine Lüge provoziert wird, die aus dem Bedürfnis besteht, unsere Leiden von denen mildern zu lassen, die uns zum Leiden brachten?

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hexsaa
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 51
Beiträge: 2805
Wohnort: im Schneckenhaus
Ei 6 Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 24.06.2012 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag: Nun, nachdem ich alle Texte gelesen habe, kann ich sagen, dass Backschaft mein drittliebster Text ist. Er ist humorvoll und zugleich tiefgründig, ohne ins Alberne oder Kitschige abzugleiten. Danke für diesen schönen Text!

LG
hexsaa


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Mercedes de Bonaventura
Geschlecht:weiblichMrs. Probbaventura


Beiträge: 2792
Wohnort: Château Probbaventura


BeitragVerfasst am: 24.06.2012 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hast du denn Zeit, bei dem Schreibwettbewerb mitzumachen?
Laughing



Zitat:
Spaßhaft:…
Spaß beiseite, oder besser: ganz weglassen. Funktioniert auch ohne diesen Teil (sogar besser?)


Interessanter Titel; ebenso reizvoll: die sechs-Haftigkeit.(?)


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(Virginia Woolf)

ARTE. Muss man gesehen haben!
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Hitchhiker
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 29
Beiträge: 361
Wohnort: Münster


BeitragVerfasst am: 24.06.2012 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Freund/in der gehobenen Literatur,

da ich selbst noch absolute Schreibanfängerin bin und zudem die Texte leider unter einem gewissen Zeitdruck lesen und kommentieren musste, kann es passiert sein, dass ich deinen Text miss- oder im schlimmsten Fall gar nicht verstanden habe und aufgrund dessen zu wenig Federn gelassen habe.
Ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel, ich habe nach bestem Wissen und Gewissen bewertet und jeden Text aufmerksam gelesen.
So, genug gelabert, jetzt geht’s ans Eingemachte. smile


Inhalt:
Frau Bergmann stürzt die Treppe herunter und erleidet eine Gehirnerschütterung, die scheinbar nicht nur ihr Gehirn, sondern auch etwas tief in ihrem Innern erschüttert hat und sie ihr Leben in Momenten des „Vergessens“ in Frage stellt.
Der ironische Hauch gibt dem Text das gewisse Etwas und die Gliederung in Abschnitte mit den auf den ersten Blick etwas unverständlichen, aber letztendlich passenden Überschriften geben dem ganzen eine höchst erfrischende experimentelle Note.

Sprache:
Die sprachliche Gestaltung und der unterschwellige Humor haben mir wirklich sehr gut gefallen! Es war eine von den Geschichten, bei denen man nicht mehr wirklich merkt, dass man liest, so flüssig gingen die Sätze ineinander über.

Thema:
Auch Frau Bergmann ist praktisch gefangen in ihrem eigenen Leben, ein scheinbar sehr beliebtes Thema in diesem Wettbewerb. Als „Geisel“ ihrer Familie, muss sie deren Bedürfnisse befriedigen, wobei sie ihre Interessen und Hobbys komplett vernachlässigen muss, was besonders bei der Szene mit dem Fotoalbum deutlich wird. Einen leichten Punktabzug gibt es deshalb von mir aufgrund des relativ unoriginellen Themas, der aber durch die klasse Umsetzung praktisch wieder ausgeglichen wird. Von mir gibt es daher
8 Punkte.


_________________
Das hier ist 'ne verdammt harte Galaxis. Wenn man hier überleben will, muss man immer wissen, wo sein Handtuch ist!
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Karin
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 41
Beiträge: 294



BeitragVerfasst am: 24.06.2012 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Text, den ich wahrscheinlich nicht verstanden habe. Trotzdem fand ich ihn irgendwie gut. Die Perspektivwechsel (?) im ersten und letzten Abschnitt haben mich etwas verwirrt. Ich hoffe, ich habe den Rest richtig interpretiert.

Ansonsten wirklich gut zu lesen. Der Bezug zum Zitat hätte etwas mehr herausgearbeitet werden können, aber das hätte ich wohl eigentlich beim größten Teil der Texte schreiben müssen.

LG Ka
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Fao
wie Vendetta

Alter: 28
Beiträge: 2487



BeitragVerfasst am: 24.06.2012 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zehnler,

Ach ja, ich weiß nicht. Ganz nett das, mit den überschriften und diesen Untertiteln. Ich vermute fast lib dahinter, oder wer hat diese Frauen-Geschichten einmal geschrieben? Vermutlich liege ich aber daneben Laughing

Kann ich nicht viel zu sagen, ist sprachlich - wie so vieles hier - ganz ordentlich, aber nicht ausergewöhnlich noch sehr literarisch. Auch das Thema. Ich mags halt nicht, versuche das weitgehenst auszublenden, aber viel bleibt dennoch nicht.

Bewertung im Vergleich, aber ich schwanke noch ob unter 5 oder genau.

LG
Fao

Anm.: Leider muss ich aufgrund von Zeitmangel relativ schnell mit bewerten und kommentieren vorangehen. Das ist etwas ungünstig, allerdings versuche ich, mir trotzdem so viel Mühe wie möglich zu geben. Zwischen lesen & bewerten liegt mind. ein Tag. Texte, bei denen ich allerdings von Anfang an das Gefühl habe, dass hier (für mich) nicht viel rauszuholen gibt, werden von mir niedrig eingestuft, auch der subjektive Geschmack spielt hierbei eine Rolle.


_________________
Begrüßt gerechte Kritik. Ihr erkennt sie leicht. Sie bestätigt euch in einem Zweifel, der an euch nagt. Von Kritik, die euer Gewissen nicht anerkennt, lasst euch nicht rühren.
Auguste Rodin - Die Kunst.
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