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uffjedn
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 38
Beiträge: 149
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 13.03.2009 01:35    Titel: Flirren eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Flirren

Es ist - glaube ich - Sommer geworden.
Ich weiß das nicht so genau,
denn ich sitze viel hier drin.
Die Fenster sind verdunkelt und der Computer läuft.
Und während ich hier in meinem Saft vergammele
brennt die Sonne harte Schatten auf den Asphalt.

Ich mag das. Es ist meine Form von Freiheit.
Meine Form von nichts tun. Meine Form von Formgewinnung.
Bauch und Blässe. Dinge mit B sind gut. Brüste zum Beispiel.
Bäume. Baströckchen. Beine. Bier. Bratwurst - und Brot.
Mein Fenster im Erdgeschoss lässt mich auf einen kleinen Fitzel Himmel blicken.
Er ist blau. Der Flughafen ist in der Nähe. Und weiß durchzieht den blauen Fitzel.

Irgendetwas muss dich geritten haben mich mit Kondensstreifen zu vergleichen.
Du bist ein Kondensstreifen, hast du gesagt.
Erst sähe ich stark aus. Aber langsam würde ich dann verblassen.
Und die Sonne blende dich. Von Liebe hast du auch gesprochen.
Und Durst nach meinem Lächeln. Betrachtungen.
Ich wär ein Kondensstreifen, am blauen Himmelsfitzel.

Ich sehe dich an und nehme dich ernst.
Während du, wie die amerikanische Regierung,
gefühlsmäßige Wetterballons aufsteigen lässt,
um mich zu testen - wie du sagst.
Ich frage nicht was du siehst.
Denn was immer es ist. Erst ist es stark, dann verblasst es langsam.

Ich bin dir über sagst du. Und dass ich aufhören soll mit dir zu reden.
Aber es macht Spaß, auf eine seltsame Art.
Wie es Spaß macht, nicht draußen zu sein.
Meine Form von Spaßgewinn, emotionale Kontroversen mit Unbekannten.
Meine Form von Freizeit. Meine Form von nichts tun.
Und du bist geblendet, das mit der Liebe hast du nicht so gemeint.

Es ist - glaube ich - spät geworden.
Ich weiß das nicht so genau,
denn ich schaue nicht auf die Uhr.
Die Fenster sind weit aufgerissen und die Musik läuft.
Und während meine Nachbarn an die Wände klopfen,
brennen deine Worte harte Konturen auf meinen Schirm.

Du bist traurig hast du gesagt. Und das glaube ich dir sogar.
Ich weiß zwar nicht warum - aber das weisst du womöglich selber nicht.
Irgendetwas muss dich doch reiten, dass du dich nicht lösen kannst.
Von dem Menschen, den du naiv und schrecklich nennst.
Den der Tod deiner Mutter nicht berührt und der kein Beileid heuchelt.
Und der erst stark erscheint, um dann im Schein zu verblassen.

Du schläfst jetzt längst und träumst.
Ich bilde mir ein du erschauertest leicht und seufztest,
als du einschliefst. Denn so geht das Lied.
Deine Augen glänzten, und ich denke: All diese meine Freizeit,
war die deine. Deine Form von Freizeit. Deine Form von Spaß.
Und mit der Gewissheit, dass wir beide Spaß hatten - schließe ich die Fenster,
und fahre runter.


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sagt Paul.
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Seraph
Geschlecht:männlichMelancholiker

Alter: 29
Beiträge: 1728
Wohnort: Dülmen


Die Legenden von Himmel und Hölle
BeitragVerfasst am: 13.03.2009 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Platt.

Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich bin erstaunt, dass du das (hohe) Niveau deine Gedichts über eine derartige Länge halten kannst.

Meine Lieblingszeile:
Zitat:
Und während meine Nachbarn an die Wände klopfen,
brennen deine Worte harte Konturen auf meinen Schirm.


Sie kommuniziert auch nur noch mithilfe der irrealten, "verbleichenden" Welt mit ihm? Also so wie wir zwei jetzt?  Wink

Nur mit dem Ende werde ich noch nicht so ganz warm. Klar: die große Lehre des Gedichts ist (wie schon so oft): Hey, ich war doch da, meine Freizeit ist die deine.
Aber: würde eine platte, dreiste "Na und?"-Bekundung nicht viel besser ins Bild passen?


_________________
(ehemals KREVIN)
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Maria
Geschlecht:weiblichEvolutionsbremse

Alter: 47
Beiträge: 7730

DSFo-Sponsor Ei 1
Ei 4


BeitragVerfasst am: 13.03.2009 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hey uffjedn,

das hier:

Zitat:
Ich bin dir über sagst du. Und dass ich aufhören soll mit dir zu reden.

das ist schräg, typisch Frau: warum fährt sie nicht runter? Ignoriert? Weil sie nicht will? So kommts bei mir an, war das beabsichtigt.


Erstens mag ich Flirren, das ist ein tolles Sommerwort, da flirrt immer alles. Kälte auch, aber ICH find es passt besser in den Sommer.

was dich geritten hat, was dich reitet. Das ist etwas überstrapaziert. Ich benutz es dauernd, aber ich bin in Bayern, ich darf das.
Jedenfalls fällt es (mir) stark auf.

Ich finds toll, schlichtweg

Lieber Gruß
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Tiefgang
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 39
Beiträge: 1218
Wohnort: Hamburg
DSFo-Sponsor


Und ständig fließt Musik aus meiner Stromgitarre
BeitragVerfasst am: 13.03.2009 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Tief, rein, klasse. Mir gefällt v.a. der Anfang, in dem du eine Art von Rückzug beschreibst, die zumindest auch ich sehr gut kenne (das Einbunkern im Sommer vorm Bildschirm und seine ganz eigene Form von Entspannung dadurch - das hat mir beim Lesen ehrlich einige erlebte Bilder in den Kopf gedrückt).

Eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen: das "erschauertest" am Ende finde ich nicht gut.

Freu mich auf die Aufnahme.


_________________
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- schreiben & bleiben -
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Michael Lüttke
Cholyriker

Alter: 56
Beiträge: 647
Wohnort: Duisburg


BeitragVerfasst am: 13.03.2009 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Das beste Stück Lyrik, das ich jemals gelesen habe.Exclamation

Es bedarf hier keiner großen Worte,
sondern nur stiller Bewunderung.


Beeindruckender geht es nicht.Es gibt keine 20 Federn, darum kann ich dir nur die neun geben.
Und hier empfinde ich das als nicht ausreichend.
Dafür nominiere ich das erste Mal einen Text für den kleinen Literaten.


Danke
Michael
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Gast







BeitragVerfasst am: 13.03.2009 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo uffjdn,

seit „Lerne Menschen kennen“ kann ich deine Texte nur noch in „vorgetragen“ lesen und das ist ein erheblicher Unterschied.
Vielleicht deshalb ein kleiner Vorschlag, der mir spontan in den Sinn kam:

Er ist blau. Der Flughafen ist in der Nähe. Und weiß durchzieht den blauen Fitzel.

Irgendetwas muss dich geritten haben mich damit zu vergleichen.


Das „damit“ verlaengert noch ein kleines bisschen die Spannung bis zu diesem trockenen Kondensstreifen-Vergleich, laesst noch einen Moment laenger offen, ob nicht doch der „blaue Fitzel“ in seiner Doppeldeutigkeit folgt.

Bäume. Baströckchen. Beine. Bier. Bratwurst - und Brot.

Eigentlich ueberfluessig zu erwaehnen, denn du wirst es sowieso richtig betonen bzw. eine Kunstpause einlegen, aber in der schriftlichen Form passt  der Bindestrich besser zwischen „und“ und „Brot“. Denn jeder wartet ja auf ein anders Wort mit B....

Wenn du fuer die schriftliche Form eine vollstaendige Ueberarbeitung der RS und ZS moechtest, wirst du dich schon melden, denk ich mal.

Toller Text. Supergerne gelesen. Deine Sprache ist beneidenswert, die Ideen sind es auch.

Gruss

Nudelino
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MrPink
Geschlecht:männlichLyromane

Alter: 48
Beiträge: 2804
Wohnort: Oberbayern
Der Bronzene Wegweiser


BeitragVerfasst am: 13.03.2009 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

Von Anfang bis Ende machte es einfach Bock, zu lesen. Einzig die amerikanische Regierung stört mich ein wenig, allerdings nicht nur in deinem Gedicht...

Ein Werk, dem man beim Lesen schon anmerkt, dass es auch Vorgetragen ein Knaller ist. Keine Kompromisse, weder zugunsten des Lesers, noch zugunsten des Hörers. Supergut.

andi


_________________
„Das Schreiben wird nicht von Schmerzen besorgt, sondern von einem Autor.“
(Buk)
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EdgarAllanPoe
Geschlecht:männlichPoepulistischer Plattfüßler

Alter: 27
Beiträge: 3310
Wohnort: Greifswald
Bronzene Harfe Die Goldene Bushaltestelle
Goldene Feder Lyrik


Die Tauben
BeitragVerfasst am: 14.03.2009 18:30    Titel: Re: Flirren Antworten mit Zitat

Hallo uffjedn,

das ist ein tolles Gedicht. Allerdings wird dieser positive Eindruck durch die Zeichensetzung etwas minimiert.

uffjedn hat Folgendes geschrieben:
Flirren

Es ist - glaube ich - Sommer geworden.
Ich weiß das nicht so genau,
denn ich sitze viel hier drin.
Die Fenster sind verdunkelt und der Computer läuft.
Und während ich hier in meinem Saft vergammele,
brennt die Sonne harte Schatten auf den Asphalt.

Ich mag das. Es ist meine Form von Freiheit.
Meine Form von Nichtstun. Meine Form von Formgewinnung. <= Zwei Mal "Form" in einem Satz klingt nicht so gut. Vielleicht "Gestaltgewinnung"?Bauch und Blässe. Dinge mit B sind gut. Brüste zum Beispiel.
Bäume. Baströckchen. Beine. Bier. Bratwurst - und Brot.
Mein Fenster im Erdgeschoss lässt mich auf einen kleinen Fitzel Himmel blicken.
Er ist blau. Der Flughafen ist in der Nähe. Und weiß durchzieht den blauen Fitzel.

Irgendetwas muss dich geritten haben, mich mit Kondensstreifen zu vergleichen.
Du bist ein Kondensstreifen, hast du gesagt.
Erst sähe ich stark aus. Aber langsam würde ich dann verblassen.
Und die Sonne blende dich. Von Liebe hast du auch gesprochen.
Und Durst nach meinem Lächeln. Betrachtungen.
Ich wär ein Kondensstreifen, am blauen Himmelsfitzel. <= "Wär" klingt etwas umgangssprachlich, "wäre" fände ich besser.

Ich sehe dich an und nehme dich ernst.
Während du, wie die amerikanische Regierung,
gefühlsmäßige Wetterballons aufsteigen lässt,
um mich zu testen - wie du sagst.
Ich frage nicht, was du siehst.
Denn, was immer es ist: Erst ist es stark, dann verblasst es langsam.

Ich bin dir über, sagst du. Und dass ich aufhören soll, mit dir zu reden.
Aber es macht Spaß, auf eine seltsame Art.
Wie es Spaß macht, nicht draußen zu sein.
Meine Form von Spaßgewinn, emotionale Kontroversen mit Unbekannten.
Meine Form von Freizeit. Meine Form von Nichtstun.Und du bist geblendet, das mit der Liebe hast du nicht so gemeint.

Es ist - glaube ich - spät geworden.
Ich weiß das nicht so genau,
denn ich schaue nicht auf die Uhr.
Die Fenster sind weit aufgerissen und die Musik läuft.
Und während meine Nachbarn an die Wände klopfen,
brennen deine Worte harte Konturen auf meinen Schirm.

Du bist traurig, hast du gesagt. Und das glaube ich dir sogar.
Ich weiß zwar nicht, warum - aber das weißt du womöglich selber nicht.
Irgendetwas muss dich doch reiten, dass du dich nicht lösen kannst.
Von dem Menschen, den du naiv und schrecklich nennst.
Den der Tod deiner Mutter nicht berührt und der kein Beileid heuchelt.
Und der erst stark erscheint, um dann im Schein zu verblassen.

Du schläfst jetzt längst und träumst.
Ich bilde mir ein, du erschauertest leicht und seufztest,
als du einschliefst. Denn so geht das Lied.
Deine Augen glänzten, und ich denke: All diese meine Freizeit
war die deine. Deine Form von Freizeit. Deine Form von Spaß.
Und mit der Gewissheit, dass wir beide Spaß hatten - schließe ich die Fenster,
und fahre runter.


Fazit: Ein schönes Gedicht, das sein recht hohes Niveau in jeder Zeile halten kann. Ich bin beeindruckt. Es ist mir den ganzen Tag durch den Kopf gegangen, und das ist ja schon was.

Liebe Grüße,

Eddie  smile


_________________
(...) Das Gedicht will zu einem Andern, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Paul Celan

Life is what happens while you are busy making other plans.
- JOHN LENNON, "Beautiful Boy"

Uns gefällt Ihr Sound nicht. Gitarrengruppen sind von gestern. (Aus der Begründung der Plattenfirma Decca, die 1962 die Beatles ablehnte.)
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uffjedn
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 38
Beiträge: 149
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 16.03.2009 00:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oh,

ich muss ehrlich sagen, dass ich bei ausgerechnet diesem Text nie mit solch positiven und breit gefächerten Reaktionen gerechnet hätte. Umso mehr freut es mich!

Danke euch allen für das Feedback, danke auch für die Kommasetzung - es stellt sich so langsam heraus, dass ich darin eine echte Niete zu sein scheine. Für etwaige Druckumsetzungen ja sehr wertvoll.

Ich hab den Text eingesprochen und hochgeladen, ich persönliche glaube jedoch, dass er auf dem Blatt besser wirkt als im Ohr - aber wer weiß!


_________________
sagt Paul.
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absinthefreund
Gast






BeitragVerfasst am: 16.03.2009 00:56    Titel: Antworten mit Zitat

uffjedn hat Folgendes geschrieben:
Es ist - glaube ich - Sommer geworden.
Ich weiß das nicht so genau,
denn ich sitze viel hier drin.
Die Fenster sind verdunkelt und der Computer läuft.
Und während ich hier in meinem Saft vergammele
brennt die Sonne harte Schatten auf den Asphalt.

Ich mag das. Es ist meine Form von Freiheit.
Meine Form von nichts tun. Meine Form von Formgewinnung.
Bauch und Blässe. Dinge mit B sind gut. Brüste zum Beispiel.
Bäume. Baströckchen. Beine. Bier. Bratwurst - und Brot.
Mein Lieblingsteil, reicht mir vollkommen als Gedicht. Weil ich die Dinge mit B auch gut finde und ich so viele Sommer kenne, die vor dem Computer vergammelt wurden.
Das mit dem Kondensstreifen mag ich auch SEHR!

uffjedn hat Folgendes geschrieben:
Mein Fenster im Erdgeschoss lässt mich auf einen kleinen Fitzel Himmel blicken.
Er ist blau. Der Flughafen ist in der Nähe. Und weiß durchzieht den blauen Fitzel.
Das allerdings kommt mir überflüssig vor. Oder irre ich mich, steckt was Wichtiges drin?

Deine Sprache ist wundervoll, mein Favorit ist allerdings noch das "Maja dingsbums" Gedicht!
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Eredor
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 17.03.2009 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

BÄM!  Shocked

Wirklich, wirklich, wirklich geil.

Mir gefällt die Verbindung, die du zwischen den "harten Konturen" der Sonne und der Stimme des LD aufbaust.

Aber am besten war immer noch der Kondensstreifen.

lg Dennis
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Tutenchamun
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Es gleicht eher einer Erzählung als einem Gedicht aus der Vergangenheit
eine poetische Erzählung um mich zu verbessern
Habe noch nie ein so langes Gedicht gelesen

Kurz gesagt
Ich find es klasse, drückt den Schmerz wohlgeformt und selbst bewusst aus.
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jim-knopf
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Top! Einfach Top!
Und wieder das beste Beispiel, warum es eigentlich gar keinen Sinn macht, über den Unterschied und die Übergänge von Prosa und Lyrik zu streiten.


_________________
Ich habe heute leider keine Signatur für dich.
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pinkpantherin
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Beiträge: 52



BeitragVerfasst am: 21.11.2009 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Gehört mit zu den wenigen Gedichten, die ich anfange zu lesen und dann nach der dritten Zeile auch weiterlese;) Super gemacht.

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»Baby, the show must go on«
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dschingis
Hobbyautor

Alter: 48
Beiträge: 306



BeitragVerfasst am: 19.12.2010 10:16    Titel: Re: Flirren Antworten mit Zitat

uffjedn, hi.

Es ist die schonungslose Ehrlichkeit, die Seltenheitswert hat.

uffjedn hat Folgendes geschrieben:

Den der Tod deiner Mutter nicht berührt und der kein Beileid heuchelt.


Deine Worte sind wie frisches klares Quellwasser im verlogenen Umfeld unserer Zeit. Das macht es so genial!

Zum Hinlesen gut!


Gruß,
Bianka


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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Voltaire


zuletzt appeliert alles Erzählen an ein latentes Vorwissen des Lesers - und bleibt in seinem Gelingen von dessen Fülle abhängig. - Hans Wollschläger
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