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Kein Wahrsager eines Wolkenmädchens


 

 
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ichundso
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 32
Beiträge: 190



BeitragVerfasst am: 02.10.2010 13:09    Titel: Kein Wahrsager eines Wolkenmädchens eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kein Wahrsager eines Wolkenmädchens


Den Rücken am knorrigen Stamm
mit findsüchtigem Blick
über dem Häusergras
der größten Kleinstadt der Welt.

Gedankenvergessen in keinen Notizen
spielt die Schreibhand umsonst
am Füllfederhalter.

Ein Wolkenmädchen,
grau und leicht,
verschwindet
in den Laden, der dem lächelnden Mann
keinen Wohlstand bringt,
und findet zuvor nicht
den Weg aufs Papier.

Findsüchtige Gedanken
und was mehr? als
Im Laden das Lied eines luftigen Mantels,
die Staubmelodie des lächelnden Mannes
und Wechselgeldzauber.
Was mehr? als

ein Zucken und ein Brausen
für diesen Moment des Nickens,
die Augen holprig, unbeholfen,
des entgleitenden Wolkenmädchens.

Zuvor den Blick nicht gefunden
eines Falschträumers
in einen Tanz über Dächern.

Was bleibt ihm? als
kein Resümee zu ziehen
auf unbeschriebnem Blatt
und entgleiten lassen
ein Seufzen, das sich weitet,
schwervoll niederschlägt
und verweilt.

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ichundso
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 32
Beiträge: 190



BeitragVerfasst am: 04.10.2010 07:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich finde es immer so schwierig einzuschätzen, was es bedeutet, wenn 50 Leute den Text anklicken, aber keiner kommentiert.

Ein kurzer Kommentar, dass es nicht gefällt und vielleicht noch warum, wäre doch auch hilfreich.
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Harald
Geschlecht:männlichShow-don't-Tellefant

Alter: 73
Beiträge: 5236
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 04.10.2010 07:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin leider nur ein "Knittelversdichter", für Gedichte,die metrisch sauber mit korrekten Endungen daherkommen, da schreibe ich gerne Kommentare.

Ich habe mir dieses Teil mehrmals durchgelesen und versuche nun mal, einen Kommentar abzugeben, fachlich sicher nicht korrekt, einfach meine Gedanken dazu.

Ich sehe zu viel Füllworte, zu viel Satzkonstrukte, die Sinnverzerrt daherkommen und mir erschließt sich nicht ganz, wieso man Sätze splitten muss, ohne Grund, über Absätze hinweg.

Wie gesagt, Gedanken eines Nicht-Fachmannes.

LG

Harald
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Susanne2
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 777
NaNoWriMo: 53854



BeitragVerfasst am: 04.10.2010 08:04    Titel: Antworten mit Zitat

Leider kenn ich mich auch nicht aus, wie es sein sollte, kann also auch nur gefühlsmäßig antworten.

Ich empfinde es als vergebliche Suche nach Worten, die aufs Papier sollen. Die Gedanken, die sich nicht in Worte kleiden lassen wollen, obwohl sie da sind, aber sich nicht greifen lassen wollen.

Die Übergänge haben mich zwar stocken lassen, aber vielleicht ist es ja so gewollt, damit man sich auf den nächsten Gedanken einlässt, ganz bewusst?

Ich weiß nicht, ob Dir das weiter hilft?

LG
Sanne
wink
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MosesBob
Geschlecht:männlichGehirn²

Administrator
Alter: 41
Beiträge: 20121

Das Goldene Pfand DSFo-Sponsor



BeitragVerfasst am: 04.10.2010 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

Inkognito hat Folgendes geschrieben:
Ich finde es immer so schwierig einzuschätzen, was es bedeutet, wenn 50 Leute den Text anklicken, aber keiner kommentiert.

Ein kurzer Kommentar, dass es nicht gefällt und vielleicht noch warum, wäre doch auch hilfreich.

Gefällt nicht. Fürs Warum habe ich keine Zeit.


_________________
Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
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(Laotse)
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ichundso
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 32
Beiträge: 190



BeitragVerfasst am: 04.10.2010 12:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Viele Dank ihr drei,
das war doch schon sehr hilfreich.
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Rosanna
Richter und Henker

Alter: 27
Beiträge: 1198

Pokapro V & Lezepo III Silberne Harfe


BeitragVerfasst am: 04.10.2010 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Mir gefällt es auch nicht so richtig. Für mich ist das Gedicht stellvertretend für viele hier im Forum.
Viele glauben, ungereimt zu texten wäre einfacher. Stimmt aber nicht. Bei einem klassischen Gedicht- wenn es denn handwerklich gut gemacht ist- besteht immer noch die Möglichkeit, dass es schön klingt und über den mangelnden Inhalt hinweggesehen wird (den Trick benutze ich ständig wink).

Hier wird versucht, den relativ trivialen Inhalt durch pathetische Metaphern aufzuwerten. Mag ich nicht. Mag ich gar nicht. Für mich klingt das alles fürchterlich schwülstig. Hier ein Beispiel:

Findsüchtige Gedanken
und was mehr? als
Im Laden das Lied eines luftigen Mantels,
die Staubmelodie des lächelnden Mannes
und Wechselgeldzauber.

Was sind bitte findsüchtige Gedanken? Ich kann mir darunter nichts vorstellen und denke an Schwindsucht. Genauso wie das Lied eines luftigen Mantels. Also das Geräusch, das er macht? Wie wird ein Mantel luftig? Ist er für den Sommer gedacht? Und was willst du mit dem Bild dieses Mantels eigentlich sagen?
Staubmelodie hat das gleiche Problem. Ich höre weder das Gras wachsen noch Dreck singen. Und was das ganze mit dem Grinsepeter von nebenan zu tun haben soll, weiß ich erst recht nicht.
Womit wir beim Wechselgeldzauber sind. Was macht Wechselgeld zauberhaft???
Ich wäre für eine Grundüberarbeitung des Textes. Wer du bist, weiß ich nun überhaupt nicht, aber ich glaube, du bist noch nicht lang im Forum?

VlG,
Rose
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