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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Wenn der Mann im Mond das Licht ausknipst.


 

 
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Hoody
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2604
Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 25.01.2010 16:38    Titel: Wenn der Mann im Mond das Licht ausknipst. eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

In der Geschichte steckt recht viel arbeit. Mehr Arbeit als wie bei meinen anderen Kurzgeschichten. Ich habe sie gestern Nachmittag geschrieben. Die Geschichte kennen nur zwei Leute. Bene und das eine Mädchen, ihr wisst schon. Gut ihre Meinungen interessiert mich nicht. Bene hat gesagt es ist gut. Aber der würde schon gut sagen wenn ich die Wörter hinschreiben würde: Bene f**kt mit Heidi. Das Mädchen hat noch nicht zurückgeschrieben.
Jedenfalls die Geschichte ist mir wichtig. Sie ist mittlerweile auch meine Lieblingsgeschichte, ich weiß nicht warum. Ich habe auch darüber nachgedacht ob ich den Text in die Talentschmiede posten soll oder nicht. Ich habe mich dagegen entschieden. Da ich auch mal einen Text hier haben wollte. Wenn er aber zu schlecht ist, dann kann ihn ein Mod verschieben.
Es werden wahrscheinlich sehr viele Kommafehler sein. Aber naja.
Irgendwie traue ich mich auch nicht den Text einzustellen, weil er mir so gut gefällt und wenn er jetzt kritisiert wird, dann weiß nicht  Laughing  Ich bin irgendwie total aufgeregt. Als ob ich vor euch lesen müsste oder sowas...
Falls er schlecht ist, dann meldet ihn und bittet um eine Verschiebung in die Talentschmiede und dann will ich auch harte Kritik haben und nicht Popo pudern.  Ich bitte euch die Geschichte langsam durchzulesen. Schnellleser werden nur stolpern und nichts vorfinden.
Viel Spaß.





Ich trau mich nicht Laughing
Lasst mir nochn bisschen Zeit.
Augen zu und durch.











Wenn der Mann im Mond das Licht ausknipst.  

Kieselsteine bohrten sich in die Sohlen seiner Schuhe. Blieben in den kleinen Rillen stecken und Crombie dachte darüber nach ob sie Schmerzen spürten, wenn er auftrat. Doch eigentlich interessierte es ihn gar nicht. Mit ihm hatte auch niemand Mitleid. Was konnte er schon? Nichts. Würde man für dieses Wort Synonyme suchen, stände dort groß Crombie.
Hässlich, erfolglos, Außenseiter. Crombie.
Mit hängendem Kopf folgte er dem Weg.
Straßenlaternen drehten sich um und statt sein Gesicht zu bescheinen, stellten sie lieber die Würmer in das Rampenlicht. Der Duft von nasser Erde machte es sich in der Luft bequem. Vorher hatte es geregnet, doch als er aus der Haustür trat, verschwanden die Wolken und der Himmel blieb leer. Selbst den Mond sah man nicht. Der Mann in der grausilbernen Kugel hatte ihn ausgeknipst, als er durch sein großes Fernrohr Crombie sah.
Der Geruch… Nur kurz blieb er stehen, schnupperte und saugte das Aroma auf, merkte sich ihn, denn ihm war bewusst, dass er sich gleich verziehen würde, wenn er bemerkte, dass Crombie an ihm roch. Tatsächlich. Windböen retteten den Geruch, anschließend sich selber.
Menschen kamen ihm entgegen. Er sah sie an. Ihre Augen starr auf dem Boden gerichtet. Nichts sagend streiften sie den Außenseiter, wenige Meter später lachten sie wieder. Als er sich umdrehte, verstummten sie. Stille.
 Er hörte mehrere Frauen lachen. Als hätte man mit einer Fernsehbedingung den Ton leiser gestellt, so wurde auch der tolle Witz, über den man freilich losprustete, stiller, als sie ihn sahen.
Die alten Augenringe fingen die Tränen auf. Sie hielten immer zu ihm. Auch wenn die Falten es nicht wollten, sie gehörten ihm und so musste man miteinander auskommen.
Er kam an einer Brücke an. Werbung klebte an den Gitterstäben die dem Betretenden  den Weg zum Wasser abschnitt. Die grellen Buchstaben der Plakate wurden wässrig und flossen vom Papier, als Crombie die Brücke überkehrte. Nur hässliches braun blieb übrig.
Er hob den Kopf. Auf der anderen Straßenseite stand eine Frau. Ihr blondes Haar wirkte so echt. Es verschwand nicht. Es wurde nicht schwarz. Auch sie selbst senkte nicht den Kopf. Sie starrte Crombie an. Was sollte er tun? Noch nie wurde er so angesehen. Er entschied sich für ein Nicken. Sie sah ihn immer noch an. Er überquerte die Straßenseite. Seine Schritte wurden schneller. Ein Traum? Sie drehte den Kopf immer noch nicht weg, auch die Farbe der Kleidung floh nicht. Crombie wollte was sagen. Aber was. Ein Hallo? Ein guter Abend? Doch wenn er in der Nähe war, konnte es kein schöner Abend sein. Nur noch wenige Meter. Fünf. Vier. Drei. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben… Sie ging mit gesenktem Kopf an ihm vorbei und ihr Haar verlor an Farbe, als es seine Schultern berührte.


lg Hubi



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Nennt mich einfach Hubi oder J-da oder Huvi : D

Ich bin wie eine Runde Tetris. Nichts will passen.

"Ein schlechter Schriftsteller wird manchmal ein guter Kritiker, genauso wie man aus einem schlechten Wein einen guten Essig machen kann."
Henry de Montherlant

"Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen."
Konrad Adenauer
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FictionWriter
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 136



BeitragVerfasst am: 25.01.2010 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ich hab echt überlegt ob ich hier kommentieren soll. Das liegt hauptsächlich an diesem völlig unnötigem Vorgeplänkel-Spoiler wofür man anscheinend Insiderwissen braucht.
Bene? Mädchen? Nein, ich weiß nicht. Na egal, du wirst dich halt an andere Rezensenten mit den nötigen Background-Infos gewandt haben.
Und jetzt bitte keine Aufklärung wer denn die Beiden sind ... das Privatleben von Foren-Usern interessiert mich herzlich wenig.

Desweiteren hatte ich Bedenken ob dich eine negative Kritik aufgrund deiner Erwartungshaltung nicht in eine schwere Sinn- und Schaffenskrise stürzen würde.
Aber du bist ja nicht zart besaitet und teilst auch selber mal heftig aus ... deshalb hier meine subjektive Meinung. Wink


Crombie (na ja) ist unterwegs. Wohin?

Zitat:
Mit ihm hatte auch niemand Mitleid. Was konnte er schon? Nichts. Würde man für dieses Wort Synonyme suchen, stände dort groß Crombie.
Hässlich, erfolglos, Außenseiter. Crombie.

Das klingt irgendwie wie ein Widerspruch. Gerade weil er nichts ist und nichts kann könnte man doch Mitleid haben.

Zitat:
Vorher hatte es geregnet, doch als er aus der Haustür trat, verschwanden die Wolken und der Himmel blieb leer

Leer? Du meinst klar, wolkenlos, ...?

Zitat:
Windböen retteten den Geruch, anschließend sich selber.

Windböen retteten also erst den Geruch und dann sich selber?

Zitat:
Als hätte man mit einer Fernsehbedingung den Ton leiser gestellt, so wurde auch der tolle Witz, über den man freilich losprustete, stiller, als sie ihn sahen.

Fernbedienung.
Wie kann ein Witz stiller werden?

Zitat:
Ihr blondes Haar wirkte so echt. Es verschwand nicht.

Das Haar?

Zitat:
Er überquerte die Straßenseite. Seine Schritte wurden schneller. Ein Traum?

Man begegnet auch im realen Leben ab und an mal einer Frau.

Zitat:
Sie drehte den Kopf immer noch nicht weg, auch die Farbe der Kleidung floh nicht

Fliehende Farbe ... also das ist echt heftig schlimm.

Zitat:
Doch wenn er in der Nähe war, konnte es kein schöner Abend sein

Woher kommen diese larmoyanten Komplexe? DAS wäre doch mal interessant.

Zitat:
Nur noch wenige Meter. Fünf. Vier. Drei. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben…

Damit willst du anscheinend den Moment des aneinander Vorbeigehens ausdrücken ... finde ich nicht gut gelöst.

Zitat:
Sie ging mit gesenktem Kopf an ihm vorbei und ihr Haar verlor an Farbe, als es seine Schultern berührte.

Mit der Haarfarbe scheint es ja etwas Besonderes auf sich zu haben. Ich hab natürlich nicht die geringste Ahnung was.


Das Ganze wirkt viel zu gewollt und es täuscht Tiefgründigkeit vor wo keine ist.

Ich wünschte ich könnte irgend etwas Positives zum Schreibstil, zur Idee, zum Aufbau, ... sagen.  Sad

Sry.

PS: Was wurde eigentlich aus dem Mann im Mond?
Ach ja, der Titel  Shocked  ... aber das weißt du bestimmt selber.
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polarheld
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 36
Beiträge: 61
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BeitragVerfasst am: 25.01.2010 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Fänd auch eine Erklärung dazu - vieleicht abseits vom text - keine schlechte idee - ist ein wenig verwirrend und liest sich deswegen nicht sehr flüssig .
Ich mein, man kann ja in metaphern schreiben - das ist ja schön - aber das hier ist schon ziemlich verschachtelt - vieleicht besser für ein gedicht geeignet .
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Angst
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Beiträge: 1678



BeitragVerfasst am: 25.01.2010 18:28    Titel: Re: Wenn der Mann im Mond das Licht ausknipst. Antworten mit Zitat

Hey,

Ein paar Stil-Sächelchen.

Jarda hat Folgendes geschrieben:
Kieselsteine bohrten sich in die Sohlen seiner Schuhe. Blieben in den kleinen Rillen stecken und Crombie dachte darüber nach, (Komma) ob sie Schmerzen spürten, wenn er auftrat.

Ich finde, hier steht der Punkt am falschen Ort. Könnte man in zwei schlüssigere Einheiten aufteilen: Kieselsteine bohrten sich in die Sohlen seiner Schuhe und blieben in den kleinen Rillen stecken. Combie fragte sich, ob sie den Schmerz spürten, wenn er auftrat.

Jarda hat Folgendes geschrieben:
Der Mann in der grausilbernen Kugel hatte ihn ausgeknipst, als er durch sein großes Fernrohr Crombie sah.

[…] Crombie gesehen hatte.

Jarda hat Folgendes geschrieben:
Noch nie wurde er so angesehen.

Noch nie war er so angesehen worden.

Jarda hat Folgendes geschrieben:
Crombie wollte was sagen. Aber was. Ein Hallo? Ein guter Abend?

Crombie sagt ein guter Abend, würde das in der Konsequenz heissen. Musst du anders lösen.

Liebe Grüsse,
Scheinheilige


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»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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lupus
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BeitragVerfasst am: 25.01.2010 18:44    Titel: Re: Wenn der Mann im Mond das Licht ausknipst. Antworten mit Zitat

Hallo Hubi,

hab nicht viel Zeit, drum nur ganz schnell.

tatsächlich, JArda, der Spoiler war .... naja ... aber andererseits find ich's fast süß, dass du uns an deiner Aufgeregtheit teilhaben läßt. Wie auch immer.

Muss den Vorrednern teilweise widersprechen. Ganz offensichtlich handelt es sich nicht um eine reale/realistische Geschichte. Nix, was da drinn steht hat irgendwas mit einer Beschreibung zu tun. Ganz klarerweise geht wohl auch Hubi nicht davon aus, dass es einen MAnn im Mond gibt oder, dass Haare ihre Farbe verlieren. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder es ist ein Fantasymärchen (eher weniger) oder aber es ist die Wiedergabe der Gefühlswelt des Prota. Wenn derProta das Gefühl hat, das sich Laternen von ihm wegdrehen oder sonst irgendwas, dann is es so. Der gesamte Text ist mE so konzipiert. In so fern: nicht schlecht.

Ich finde auch, dass die Stilfiguren (großteils Personifizierungen) nicht schlecht gesetzt sind, denke, das is recht gut gelungen.

Alles in Alllem, scheint das ganze aber denn doch unausgereift, will gar nicht sagen 'undurchdacht', nur es wirkt ein bisserl 'hingeschmissen' Das nicht zuletzt wegen einiger Fehler, die echt harrsträubend sind.

Schau ma amoi

Jarda hat Folgendes geschrieben:

Kieselsteine bohrten sich in die Sohlen seiner ... wessen, das Crombie kommt mE zu spär für so eine Konstr.Schuhe. Blieben in den kleinen Rillen stecken und Crombie dachte darüber nach ob sie Schmerzen spürten, wenn er auftrat.


Die Konstruktion is ein bisserl seltsam. Dem ersten Teil des zweiten Satzes fehlt das Subjekt. Wäre es ein längerer Text und wäre es etwas weiter hinten, dann - möglicherweise - wenn es sein muss(!), ein gangbarer Weg. aber hier überforderst du mE den Leser, zumal ja auch inhaltlich ein bisserl ... ungewöhnlich.

-->Kieselsteine bohrten sich in die Schuhsohlen und blieben in den kleinen Rillen stecken. Crombie dachte darüber nach ob sie [wohl ... nicht nötig, scheint mir aber in den Lesefluss zu passen und die Frage zu untermauern, auch wenn's ein *pfui* Füllwort ist]Schmerzen spürten.

wer 'sie' die Steine oder die Sohlen? Bezug!

Zitat:
Doch eigentlich interessierte es ihn gar nicht. Mit ihm hatte auch niemand Mitleid. Was konnte er schon? Nichts. Würde  ... Wollteman für dieses Wort .. welches Wort?Synonyme suchen, stände dort groß ... stünde? weiß nicht, aber das ganze is holprigCrombie.
Hässlich, erfolglos, Außenseiter. Crombie.


der letzte Satz mE an sich gut. ich würd aber Punkte setzen.

Der Übergang von Desinteresse zu Mitleid is tatsächlich ungeschickt und eigentlich nicht nachvollziehbar.


Zitat:
Mit hängendem Kopf folgte er dem Weg.

Straßenlaternen drehten sich um ... hier müßtest du präziser arbeiten. Es ist nicht klar vohin dieses 'um' sein soll. Zu ihm hin, von ihm weg, man kann es nur erahnen und statt sein Gesicht zu bescheinen, stellten sie lieber die Würmer in das Rampenlicht. Der Duft von nasser Erde machte es sich in der Luft bequem. Vorher hatte es geregnet, doch als er ... wer 'er' der Duft? sicher nicht, also warum nicht 'Crombie'aus der Haustür trat, verschwanden die Wolken und der Himmel blieb ... das paßt nicht. wenn er leer blieb, war er es vorher schon, was dem widerspricht was du schreibst --> wurde leer .. is aber scheuslich --> umformuierenleer. Selbst den Mond sah man nicht mE müßtest du hier den Fokus am Crombie lassen 'sah [b]er nicht'. Der Mann in der grausilbernen Kugel hatte ihn ausgeknipst, als er durch sein großes Fernrohr Crombie sah.


aber: dieser Absatz gefällt mir. Sehr sogar. Nur einige Worte würd ich überdenken, um das ganze geschmeidiger zu machen. und die Bezüge müßtest du herstellen.

Zitat:
Der Geruch… Nur kurz blieb er .. wer 'er' der geruch?stehen, schnupperte und saugte das Aroma auf, merkte sich ihn ... das Aroma -> merkete es sich .. merken is aber nicht schön, denn ihm war bewusst, dass er ... jetzt aber schon der Geruch sich gleich verziehen würde, wenn er bemerkte, dass Crombiean ihm roch. Tatsächlich.


auh hier paßt der Bezug nicht.

Zitat:
Windböen retteten den Geruch, anschließend sich selber.selbst
Menschen kamen ihm entgegen. Er sah sie an. Ihre Augen starr auf dem ... den  Boden gerichtet... na geh!!!! das geht doch nicht. Er kann nicht Ihre Augen auf den Boden richten Nichts sagend streiften sie den Außenseiter, wenige Meter später lachten sie wieder. Als er sich umdrehte, verstummten sie. Stille.


Zitat:
Er hörte mehrere Frauen lachen. Als hätte man mit einer Fernsehbedingung .... hey!!! Du hast den Text sicher kein einziges Mal durchgelesen den Ton leiser gestellt, so wurde auch der tolle Witz, über den man freilich losprustete, stiller, als sie ihn sahen.


hier tatsächlich: diese Personifizierung haut so nicht hin, wegen des Wechsels der Subjekte.

Zitat:
Die alten Augenringe fingen die Tränen auf. Sie hielten immer zu ihm. Auch wenn die Falten ... siees nicht wollten sich dagegen sträubten, sie gehörten zu ihm und so musste man miteinander auskommen.


an sich gut, aber etwas zu verschwurbelt.

Zitat:
Er kam an einer Brücke an. zu einer BrückeWerbung klebte an den Gitterstäben die dem Betretenden  den Weg zum Wasser abschnitt. Die grellen Buchstaben der Plakate wurden wässrig und flossen vom Papier, als Crombie die Brücke überkehrte... ??? Von einemBesen war bis jetzt keine Rede Wink Du musst echt präziser arbeiten, es is gar nicht cool solche Sachen rein zu stellen. Und das weißt du!!!. Nur hässliches braun ... Braunblieb übrig. Er hob den Kopf.


Zitat:
Werbung klebte an den Gitterstäben die dem Betretenden  den Weg zum Wasser abschnitt.


Der Satz holpert. Es ist nicht klar ob die Werbung den Weg abschneidet. So steht's da, dann umstelllen, oder aber es sind die Gitterstäbe dan abschnitten

Zitat:
Auf der anderen Straßenseite stand eine Frau. Ihr blondes Haar wirkte so echt. Es verschwand nicht. Es wurde nicht schwarz. Auch sie selbst senkte nicht den Kopf. Sie starrte Crombie an. Was sollte er tun? Noch nie wurde er so angesehen. Er entschied sich für ein Nicken. Sie sah ihn immer noch an. Er überquerte die Straßenseite. Seine Schritte wurden schneller. Ein Traum? Sie drehte den Kopf immer noch nicht weg, auch die Farbe der Kleidung floh nicht. Crombie wollte was sagen. Aber was. Ein Hallo? Ein guter Abend? Doch wenn er in der Nähe war, konnte es kein schöner Abend sein. Nur noch wenige Meter. Fünf. Vier. Drei. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben… Sie ging mit gesenktem Kopf an ihm vorbei und ihr Haar verlor an Farbe, als es seine Schultern berührte.


der schluß is ein bisserl gar einfach gestrickt. Hier hast du viel Potential einfach verschenkt.

Fazit: Idee gut, Umsetzung phasenweise auch ganz gut.Aber da stehen Sachen drin... normalerweise gehört die der Zettel um die Ohren gepfeffert. Gerade weil du es bist. (und das kannst du auch als Kompliment auffassen)

keep on working
lgl

lg Hubi[/quote]


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lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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Alogius
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Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 25.01.2010 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Was da in den Spoilern steht, ist wirklich eine Wucht. Bene scheint also tatsächlich ein Genie zu sein, und das Mädchen ist vielleicht eine Schnellleserin und gestolpert. Warte, sie steht vielleicht wieder auf, und dann kriegst Du ihre Antwort.
Du schreibst, Du hast Dir Zeit gelassen - dann schreibst Du, dass sie an einem Nachmittag geschrieben wurde. Was denn nun?^^
Ach, egal.


Hi,

insgesamt enthält der Text nicht uninteressante Bilder und Ansätze. So lese ich ihn eher metaphorisch und betrachte ihn nicht als eine Betrachtung, die einen Anspruch auf Realismus erhebt. Ich gehe auch davon aus, dass das Deiner Intention entspricht.

Wie erwähnt:
Die Bilder, die Du verwendest, sind interessant und teilweise auch recht unverbraucht (Details folgen). So erzeugen sie auf jeden Fall eine Art Stimmung, die ich gern lese.
Leider ist das nicht durchgehend der Fall. Was fehlt, ist eine gewisse Konsequenz, mit der die Stimmung und ihre Bilder hätten verfolgt werden sollen. So finden sich zwischen den gelungenen Passagen recht auffällige Jardaismen (Erklärung folgt) und Stilbrüche, die ein stimmiges Gesamtbild verhindern und schwächen.
Trotzdem, das ist auf jeden Fall zu erwähnen, hebt sich der Text positiv ab von anderen, die ich von Dir gelesen habe.

Erklärung Jardaismen^^:
Mir ist aufgefallen, dass - neben den von Dir vorgewarnten Kommafehlern und auch einigen Rechtschreibfehlern - einige typische "Fehler" Deinerseits sich im Bereich des Stils und eben der nicht konsequenten Verfolgung eines Themas oder einer Bildsprache bewegen. Ich meine damit holprige Formulierungen, die den Ansatz und das, was Du sagen wolltest, erkennen lassen, doch eben durch ihren unüberlegten Einsatz die Wirkung abschwächen und dann - ein unangenehmer Nebeneffekt - unfreiwillig sinnleer oder komisch wirken (ich erinnere an den Schneemanntext).
Beispiele dafür:
Zitat:
Würde man für dieses Wort Synonyme suchen, stände dort groß Crombie.
Hässlich, erfolglos, Außenseiter. Crombie.

Es ist eindeutig, was Du ausdrücken möchtest. Doch wie es umgesetzt ist, wirkt es schon beinah infantil.
Zitat:
Als hätte man mit einer Fernsehbedingung den Ton leiser gestellt, so wurde auch der tolle Witz, über den man freilich losprustete, stiller, als sie ihn sahen.

Auch hier ist erneut dieses Problem vorhanden:
Intention klar, Umsetzung schadhaft für das Bild.
(Jardaismus ist auf keinen Fall polemisch gemeint, sondern soll zum Ausdruck bringen, dass hier eine generelle Schwäche vorliegt.)

Weitere Details:

Zitat:
Blieben in den kleinen Rillen stecken und Crombie

Also ehrlich: Einen blöderen Namen hast Du nicht gefunden?^^

Zitat:
Blieben in den kleinen Rillen stecken und Crombie dachte darüber nach ob sie Schmerzen spürten, wenn er auftrat. Doch eigentlich interessierte es ihn gar nicht. Mit ihm hatte auch niemand Mitleid. Was konnte er schon? Nichts. Würde man für dieses Wort Synonyme suchen, stände dort groß Crombie.
Hässlich, erfolglos, Außenseiter. Crombie.

Die Charakterisierung enthält gleich mehrere (logische) Probleme:
Es interessiert ihn nicht, ob sie Schmerzen spüren, dennoch denkt er darüber nach? Solltest Du anders formulieren - Sinn und Zweck klar, Umsetzung nicht.
Und: Ist es SEINE Sicht, dass niemand Mitleid mit ihm hat? Hier sehe ich ein Problem zwischen Fakt und Wahrnehmung.

Zitat:
Mit hängendem Kopf folgte er dem Weg.
Straßenlaternen drehten sich um und statt sein Gesicht zu bescheinen, stellten sie lieber die Würmer in das Rampenlicht.

Mir ist nicht vollständig klar, ob er das Verhalten der Laternen mitkriegt, wenn er mit hängendem Kopf geht. Vielleicht ja, vielleicht nein. Das ist eine Stelle, die man präzisieren könnte.
Das Bild der Laternen gefällt mir aber sehr gut. Etwas schwach formuliert, aber gut.

Zitat:
verschwanden die Wolken und der Himmel blieb leer

Der Himmel ist nie leer. Selbst als Metapher geht das so keineswegs.

Zitat:
Der Mann in der grausilbernen Kugel hatte ihn ausgeknipst, als er durch sein großes Fernrohr Crombie sah.

Wieder ein Perspektivenproblem. Weiß Crombie das? Oder wie?
Generell auch ein interessantes Bild. Doch spätestens hier muss ich, wieder einmal bei einem Deiner Texte, schmunzeln:
Echt eine arme Socke, wenn sogar der Mond keine Lust hat, ihn zu sehen...

Die folgende Passage erschließt sich dann ganz und gar nicht:
Zitat:
Der Geruch… Nur kurz blieb er stehen, schnupperte und saugte das Aroma auf, merkte sich ihn, denn ihm war bewusst, dass er sich gleich verziehen würde, wenn er bemerkte, dass Crombie an ihm roch. Tatsächlich. Windböen retteten den Geruch, anschließend sich selber.

???

Diese ist gelungen:
Zitat:
Die alten Augenringe fingen die Tränen auf. Sie hielten immer zu ihm. Auch wenn die Falten es nicht wollten, sie gehörten ihm und so musste man miteinander auskommen.


Zitat:
Er hob den Kopf. Auf der anderen Straßenseite stand eine Frau. Ihr blondes Haar wirkte so echt. Es verschwand nicht. Es wurde nicht schwarz. Auch sie selbst senkte nicht den Kopf. Sie starrte Crombie an. Was sollte er tun? Noch nie wurde er so angesehen. Er entschied sich für ein Nicken. Sie sah ihn immer noch an. Er überquerte die Straßenseite. Seine Schritte wurden schneller. Ein Traum?

Die an sich gar nicht schlechte Passage wird durch die Frage am Ende vollkommen verwässert. Ich würde sie entfernen.
Das mögliche Verschwinden des Haars der Frau bezieht sich wohl auf die interessante Eigenschaft der Umgebung, auf Crombies Anwesenheit mit Zerfall zu reagieren? Da sehe ich einen Widerspruch, denn die Menschen zuvor verschwanden auch nicht, oder?

Zitat:
Crombie wollte was sagen. Aber was. Ein Hallo? Ein guter Abend? Doch wenn er in der Nähe war, konnte es kein schöner Abend sein. Nur noch wenige Meter. Fünf. Vier. Drei. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben… Sie ging mit gesenktem Kopf an ihm vorbei und ihr Haar verlor an Farbe, als es seine Schultern berührte.

Während der Schlusssatz sehr gut ist, wirken die Sätze, die diesen einleiten, nicht. "Schöner Abend" ist in dem Zusammenhang aus grammatikalischer Sicht unsinnig; das Abzählen der Schritte wirkt störend.

Fazit:

Eine gute Idee, die mit einigen Stilblüten und -brüchen garniert ist. Das schwächt die Wirkung sehr, weshalb ich zu einer Überarbeitung raten würde.
Generell ist es wohl kein Geheimnis, dass ich metaphorische Prosa sehr zu schätzen weiß. Doch da muss alles sitzen, und es reicht nicht aus, die Idee für ein Bild zu haben - es muss auch angemessen ausgeschrieben werden.
Ob der Text verschoben werden sollte?
Ist mir eigentlich egal. Sollen andere sagen oder für immer schweigen.^^

Gruß

Tom


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Nemo
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BeitragVerfasst am: 25.01.2010 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jarda,

wie schade. Da habe ich den Text gelesen, denke mir, ich lass ihn bisschen wirken, und bevor ich etwas schreiben kann, ist mir alles schon vorweg genommen. Daher beschränke ich mich mal auf den Gesamteindruck, um hier keine Dopplungen der Korrekturanmerkungen zu riskieren.

Der Text hinterließ mich merkwürdig zerrissen. Einerseits begegnet mir hier ein ... ich will es mal Fluktuationsstil nennen. Das heißt ein Stil, der sich zwischen starken und schwachen Momenten bewegt und der auch in seiner Grundstimmung nicht einheitlich zu sein scheint. Formulierungen kommen einmal flapsig daher, sodass man glauben könnte, einen humoristischen Text zu lesen. Manchmal aber wechselt der Stil in einen schweren, düsteren Ton, der mir als passender erschien. Was Du geschrieben hast, erfordert Fantasie. Sei froh, dass Du diese hast. Man kann sie nämlich nur schwer bis gar nicht lernen; die Regeln guten Stils hingegen schon. Von daher kannst Du optimistisch sein.

Gefallen hat mir die Art und Weise, wie Du den Text von seiner Anlage her aufgezogen hast. Du hast das Problem geschildert: Eine Welt, die sich abwendet. Ohne Umschweife bist Du konsequent und lässt die Welt sich wirklich abwenden. Der Prota ist aber nicht gebrochen - er sucht noch den Kontakt, er geht noch auf der Straße. Das ist der Unterschied zu anderen Protas, die sich selbst von der Welt abwenden und sich verkriechen. Das Ende schließlich zeigt, dass seine Fähigkeit zur Hoffnung noch nicht abgestorben ist, aber dass sie naiv und unbegründet ist. Ein hartes Ende, richtig und konsequent. Nicht anders hätte es ausgehen dürfen, sonst wäre es kitschig geworden. Das hat mir als Kern gefallen.

Die Schwachstellen natürlich lagen in der handwerklichen Umsetzung - alles schon zugenüge von meinen Vorschreibern vor Augen geführt. Hier muss noch viel gemacht werden; ich habe auch das Gefühl einer gewissen Unordnung im Text und würde glatt behaupten, er brauche eine klarere Linie. So wirkt er bisschen hingeklatscht. Aber ich denke, die handwerklichen Herausforderungen sind zu bewältigen. Die Idee, der Kern der Geschichte verdient diese gründliche Überarbeitung.

Beste Grüße
Nemo


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Kitty
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BeitragVerfasst am: 25.01.2010 23:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jarda,

auch wenn ich in diesem Forum hier nicht so etabliert bin, lese ich mir öfters ein paar Beiträge durch und denke mir meinen Teil, schreibe aber nie Kommentare, weil alles, was ich zu sagen hätte, meist schon geschireben wurde.
Hier konnte ich einfach nicht anders, weil diesem schönen, wunderschönen Text unrecht getan wird.
Ein paar Dinge sind unpassend ausgedrückt, ja, und einige Zeichenfehler lassen sich wahrscheindlich auch finden, aber das alles verschwindet für mich hinter Crombie. Dieses Psychogramm ist wunderbar durchkomponiert, wenn auch unbewusst, wie es beim Lesen scheint.
Wie er sich einredet, dass die Straßenlaternen sich von ihm abwenden würden, wie letztendlich die Spannung und Vorfreude in ihm wachsen, nur weil ihm jemand entgegen läuft.
Wie er auf die Kleinigkeiten achtet: die Kieselsteine, den Mann im Mond (mit dem du geschickt seine Kindheit streifst und zeigst, dass in diesem alten Mann durchaus noch ein Kind steckt), Windböen. Fast schon ein wenig austistisch...  So wirkt er ohnehin: Wie er verzweifelt nach einem passendem Gespächsanfang sucht und seine Wahrnehmung der anderen Frauen wirkt sehr autistisch auf mich (oder auch einfach nur alt und vom Leben mitgenommen..  Rolling Eyes  ).
Du schreibst so, wie es sich anhörte, würde man in Crombies Kopf schlüpfen und seinen Gedanken lauschen, und das macht deinen Text so authentisch.

Übrigens mag ich den Gedanken an einen leeren Himmel.
Wenn man an den Himmel denkt, an dem normalerweise Wolken stehen, ist leer vielleicht das falsche Wort, aber wenn man an Crombies Himmel denkt, an dem keine Sonne für ihn scheint, ein Himmel, in dem kein Gott auf ihn wartet, der ihn im Paradies willkommen heißt, macht ein leerer Himmel durchaus Sinn.

Aber der beste Satz des ganzen Textes ist m.E.: Die alten Augenringe fingen die Tränen auf.
Warum, kann ich auch nicht sagen  Rolling Eyes  Es gibt einfach Sätze, die faszinierend wirken; als könne man sie in die Hand nehmen. Dieser hier gehört für mich dazu.

Das Ende ist zwar schön, aber es passt m. M. n. nicht ganz zum Text. Es ist ein weiterer schöner Gedanke, dass etwas, je näher es kommt, auch umso "blasser" wird... dennoch wäre es meiner SUBJEKTIVEN Meinung nach schöner gewesen, hätte die Geschichte mit einem Detail aufgehört, da es ja auch mit solchen begonnen hat.
Wenn z.B. Crombie die Haarfarbe der Frau als Detail so intensiv wahrgenommen hätte, dass es ihn glücklich(er) gemacht hätte... oder.. NEIN! Jetzt ist Schluss. Es ist deine Geschichte, was ja auch gut so ist  Very Happy

Ich finde sie schön, und selbst wenn man das nicht tut, muss man doch zugeben: Sie hat Charakter.
 

Gruß,
A.
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Alogius
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Beiträge: 3643

Die Goldene Bushaltestelle Goldene Feder Prosa (Anzahl: 2)


Vom Verschwinden der Muse
BeitragVerfasst am: 26.01.2010 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Dass die Geschichte "Charakter" hat, ist unbestritten.
Kann nur für mich sprechen:
Ich habe auf Schwachpunkte hingewiesen. Und ich meine nicht, dass man die Geschichte so als "fertig" bezeichnen könnte - mehr nicht.


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lupus
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BeitragVerfasst am: 26.01.2010 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

genau so ist es.Die Geschichte, wenn auch von der Idee her gut, is einfach schlampig er'arbeitet'. Hubi hat sich dazu entschlossen, nicht in die Schmiede zu stellen. O.k., das Potential dazu hätte die Geschichte (und diesfalls auch der Hubi). An sich is mir wuscht eo eine Geschichte eingestellt wird, aber wenn er schon so darauf aufmerksam macht,muss er auch damit rechnen, dass ein bisserl mehr Exaktheit 'eingefordert' wird.

Vom Potential allein kann eine Geschichte nicht leben.

@HUbi
na, altes HAus, was is jetzt? Schlimm war die Kritik dann auch gar nicht. Wink

lgl


_________________
lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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Hoody
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BeitragVerfasst am: 26.01.2010 20:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

So bis um vier Schule gehabt.

Aber jetzt zum Text:
Wenn ein Mod das hier liest, der kann den Text dann in die Talentschmiede verschieben, wäre nett =).


Alsooho:

@ Lupus:
Zitat:
hab nicht viel Zeit, drum nur ganz schnell.

Für "nicht viel Zeit" haste aber sehrrrrr viel geschrieben. Danke.

Zitat:
oder aber es ist die Wiedergabe der Gefühlswelt des Prota. Wenn derProta das Gefühl hat, das sich Laternen von ihm wegdrehen oder sonst irgendwas, dann is es so. Der gesamte Text ist mE so konzipiert. In so fern: nicht schlecht.

Als ich das Gestern gelesen habe....ich hätte dich umarmen können. Als ich Writers und polarhelds Kommentar gelesen habe, war ich recht traurig. Ich habe kurz gedacht niemand würde den Text ernst nehmen und nicht verstehen. Also vielen Dank. Genauso war es gemeint. Es ist kein Märchen sondern zeigt die Gefühlswelt des Protas. Danke.
Zitat:

Doch eigentlich interessierte es ihn gar nicht. Mit ihm hatte auch niemand Mitleid. Was konnte er schon? Nichts. Würde ... Wollteman für dieses Wort .. welches Wort?Synonyme suchen, stände dort groß ... stünde? weiß nicht, aber das ganze is holprigCrombie.
Hässlich, erfolglos, Außenseiter. Crombie.


der letzte Satz mE an sich gut. ich würd aber Punkte setzen.

Der Übergang von Desinteresse zu Mitleid is tatsächlich ungeschickt und eigentlich nicht nachvollziehbar.

Den Übergang werde ich noch verbessern. Der wurde ja schon öfters angesprochen. Wird geändert, muss nur überlegen wie.  Die Tipps oben und Verbesserungvorschläge gefallen mir auch =)

Zitat:
Der Geruch… Nur kurz blieb er .. wer 'er' der geruch?stehen, schnupperte und saugte das Aroma auf, merkte sich ihn ... das Aroma -> merkete es sich .. merken is aber nicht schön, denn ihm war bewusst, dass er ... jetzt aber schon der Geruch sich gleich verziehen würde, wenn er bemerkte, dass Crombiean ihm roch. Tatsächlich.


auh hier paßt der Bezug nicht.

Ja hier ist es wirklich sehr durcheinander. Den restlichen Text konnte ich eigentlich ganz flüssig lesen. Aber an der Stelle musste ich langsam lesen, damit ich ja nichts verwechsle. Wahrscheinlich habe ich gehofft die Leser würden es verstehen...aber jetzt verstehe ich den Abschnitt selber kaum noch. Also wird geändert.

Zitat:

Werbung klebte an den Gitterstäben die dem Betretenden den Weg zum Wasser abschnitt.


Der Satz holpert. Es ist nicht klar ob die Werbung den Weg abschneidet. So steht's da, dann umstelllen, oder aber es sind die Gitterstäbe dan abschnitten

lol2 Hier wollte ich sogar abschnitten schreiben. Aber ich war mir nicht sicher ob es grammatikalisch richtig ist.  Danke =)


Ja der Schluss. Bin da auch nicht so richtig zufrieden. Diese: drei, zwei, drei, vier- stören mich mittlerweile und die paar Füllwörter auch. Werde da noch einmal drübergehen.

Also Lupus, auch die anderen Sachen die du kritisiert hast haben mir sehr, sehr, sehr geholfen bzw werden mir sehr helfen. Habe jetzt nicht alles rausgepickt. Du weißt das ich dir eigentlich in allen Punkten zustimme. Außer ein Punkt. Der letzte Satz: Sie ging mit gesenktem Kopf an ihm vorbei und ihr Haar verlor an Farbe, als es seine Schultern berührte/vielleicht auch streifte.

Der gefällt mir. Ansonsten. Vielen Dank das du dir so eine Arbeit gemacht hast und wie immer, super Kritik =)



Hi Alo. Auch dir danke ich für die Kritik.
Zitat:

Du schreibst, Du hast Dir Zeit gelassen - dann schreibst Du, dass sie an einem Nachmittag geschrieben wurde. Was denn nun?^

Ist doch Zeit lassen...

Ich glaube ich weiß was du mit Stilbrüchen meinst. Mir ist auch was aufgefallen, als ich den Text heute noch einmal durchgelesen habe und es entspricht genau deiner Kritik glaube ich.
Also ich kann das nicht so gut erklären. Darum mache ich ein Beispiel, damit man mich besser versteht.

Stell dir eine Wäscheleine vor. Die roten T-Shirts sind die schönen Stellen im Text bzw die metaphorischen (was für ein wort, puh) und die weißen T-shirts sind eher die schlichten Szenen wie: Und er ging über die Straße.
Jetzt hängen die T-shirts an der Wäscheleine. Rot. Weiß. Rot. Weiß. Rot. Weiß. Zwischen den T-shirts ist ein Meter abstand und das ist die Lücke. Die beiden Farben müssen sich vermischen. Also statt rotes und weißes T-shirt, bräuchte es ein rotes T-shirt mit weißen Muster und das ist dann der Text. Somit wären beide Seiten vereint. Aber in meinen Text sind die nicht vereint sondern grenzen sich untereinander ab und so wirkt es brüchig und nicht vollkommen bzw nicht richtig.

Jardaismus
 Laughing  Laughing
Zitat:

Mir ist nicht vollständig klar, ob er das Verhalten der Laternen mitkriegt, wenn er mit hängendem Kopf geht. Vielleicht ja, vielleicht nein. Das ist eine Stelle, die man präzisieren könnte.
Das Bild der Laternen gefällt mir aber sehr gut. Etwas schwach formuliert, aber gut.

Da werde ich dann: mit hängenden Schultern: hinschreiben und schleifenden Gang oder so etwas.


Zitat:
verschwanden die Wolken und der Himmel blieb leer

Der Himmel ist nie leer. Selbst als Metapher geht das so keineswegs.

Da musste ich jetzt überlegen. Ändern oder nicht ändern... ich werde es nicht ändern. Es charaktisiert ein bisschen den armen Crombie. Manche Menschen sagen zu einem  wolkenlosen Himmel leer.  
Zitat:

Wieder ein Perspektivenproblem. Weiß Crombie das? Oder wie?
Generell auch ein interessantes Bild. Doch spätestens hier muss ich, wieder einmal bei einem Deiner Texte, schmunzeln:
Echt eine arme Socke, wenn sogar der Mond keine Lust hat, ihn zu sehen...

Auch hier. Das denkt er bzw er meint es. Natürlich stimmt es nicht. Aber er denkt es so. Werde es mir aber noch einmal überlegen.
Zitat:

Die folgende Passage erschließt sich dann ganz und gar nicht:
Zitat:
Der Geruch… Nur kurz blieb er stehen, schnupperte und saugte das Aroma auf, merkte sich ihn, denn ihm war bewusst, dass er sich gleich verziehen würde, wenn er bemerkte, dass Crombie an ihm roch. Tatsächlich. Windböen retteten den Geruch, anschließend sich selber.

Wie gesagt, dass ist wohl die schlimmste Passage im ganzen Text lol2
Werde das ändern und genauer schreiben, natürlich nicht zu lang. es soll nur klar sein, wer an wem schnuppert.

Zitat:

Die an sich gar nicht schlechte Passage wird durch die Frage am Ende vollkommen verwässert. Ich würde sie entfernen.
Das mögliche Verschwinden des Haars der Frau bezieht sich wohl auf die interessante Eigenschaft der Umgebung, auf Crombies Anwesenheit mit Zerfall zu reagieren? Da sehe ich einen Widerspruch, denn die Menschen zuvor verschwanden auch nicht, oder?

Werde die Frage weglassen. Ist wirklich unnötig.
Jop genau darauf bezieht es sich. Und jetzt ein sehr großes Danke. Hast du schon einmal ein Mammutbaum gesehen? Stell dir vor das Danke ist so groß, weill auf den Widerspruch wäre ich wirklich nicht gekommen. Für so etwas bin ich blind. Werde ich so ändern: Statt das er Menschen trifft die spazieren gehen, trifft er Menschen die erst in der gegend rumstehen und reden und wenn sie dann crombie bemerken, dann "flüchten" die. danke.

Also Tom. Vielen Dank für deine Kritik. Wie bei Lupus muss ich fast überall zustimmen. Du hast mich weitergebracht. Danke. =)


Hallo Nemo =) *Kurz Balkonpause*
Zitat:

Das heißt ein Stil, der sich zwischen starken und schwachen Momenten bewegt und der auch in seiner Grundstimmung nicht einheitlich zu sein scheint. Formulierungen kommen einmal flapsig daher, sodass man glauben könnte, einen humoristischen Text zu lesen. Manchmal aber wechselt der Stil in einen schweren, düsteren Ton, der mir als passender erschien.

Genau, dass habe ich vorher gemeint. Das Beispiel mit der Wäscheleine. Dank dir habe ich aber erst erkannt das der Text nicht einheitich ist. Also auch hier schon einmal ein großes Danke. Gehört wahrscheinlich zu den größeren Fehlern, was du da angesprochen hast.

Zitat:
Was Du geschrieben hast, erfordert Fantasie. Sei froh, dass Du diese hast. Man kann sie nämlich nur schwer bis gar nicht lernen; die Regeln guten Stils hingegen schon. Von daher kannst Du optimistisch sein.

Vielen Dank  Embarassed

Du hast den Text sehr gut erkannt. Deine Textarbeit hat mich überrascht. Denn vieles was du erwähnt hast, habe ich mir auch so gedacht und dafür danke ich dir. Ich hatte schon befürchtet das niemand den Text verstehen würde. Aber lupus, alo, du und kitty haben es und dafür ein Danke =)
Ja das Ende. erst wollte ich ein "Happy End". Aber wie du gesagt hast, wäre kitschig und unpassend.

Die Schwachstellen werde ich suchen bzw jetzt wo ich die meisten kenne ausradieren. Wird mir sicher nicht ganz gelingen.Aber zumindest wird der Text besser =) Also vielen Dank für deinen Kommentar und deine Meinung - es war eine gute Meinung.




So und jetzt zu dir Kitty. WOW. Als ich gestern Abend den Kommi gelesen habe... es war so um kurz nach elf. Ich konnte wirklich nicht mehr einschlafen. erst um eins war ich dann weg^^. aber dein Kommentar hat mich so aufgebaut. Gestern war überhaupt ein schöner Tag. Ich habe super Kritik bekommen - darauf komme ich später noch einmal, das mitn Mädl klappt und dann dein Kommentar. Ich würde den am liebsten ausdrucken und irgendwo aufhängen oder irgendwelchen Menschen unter die Nase halten.

Und du hast den Text am besten verstanden. Du hast ihn eigentlich übersetzt, wenn man es so will. Du hast mein wirres Geschreibe übersetzt. Du hast sogar paar verstecke Zeichen erkannt. Danke =).

Dein Gedanke mit dem Mann im Mond ist sehr interessant. Ich muss zugeben: Das war gar nicht meine Idee bzw nicht so gedacht. Aber es ist sehr interessant. Daraus könnte man mehr machen. Werde das versuchen einzubauen. Dann könnte ich auch FictionWriter befriedigen:
Zitat:
Woher kommen diese larmoyanten Komplexe? DAS wäre doch mal interessant.

Dann könnte ich noch näher auf Crombie eingehen. Vielen Dank für die tolle Idee^^.

Auch das mit dem Leeren Himmel hast du schön erkannt. Ich habe zwar nicht so weit wie du gedacht, also das mit Gott, aber so ähnlich. Schön das du es genauso siehst =)

Der Text wird überarbeitet.Aber da lasse ich mir mehr Zeit, zwei Tage diesmal. Nein mehr.
Also ein großes Danke Kitty. Du hast mich wieder aufgebaut, ermutigt und das du deinen zweiten Kommentar für mich verschwendest, ist wirklich schön.
Du solltest öfters Texte kommentieren, ich wette du bist eine gute Kritikerin, das sage ich jetzt nicht nur weil du mich gelobt hast. Ich glaube du kannst auch gut austeilen. Trau dich =P


Jetzt noch einmal allgemein:
Vielen Dank für eure Kritik. Gilt besonders für Lupus, Alo und Nemo. Ihr habt mir sehr weitergeholfen, mir meine Fehler gezeigt und das auch noch so detailreich. Solche Kritik liebe ich. Danke dafür.
Auch an Kitty ein Danke für das Lob.

lg Hubi und schöne Woche noch


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"Ein schlechter Schriftsteller wird manchmal ein guter Kritiker, genauso wie man aus einem schlechten Wein einen guten Essig machen kann."
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