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Wünsche mir, doch ohne dich zu sein


 
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Orpheus
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 60
Beiträge: 130
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 27.05.2016 16:18    Titel: Wünsche mir, doch ohne dich zu sein eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Du sprichst zu mir in Sehnsucht
Es wird bald wieder Winter
Angst die dir dein Herz umschließt
Es scheint das hält noch an.
Die Träume sie zu erwarten
Du stundenlang noch wach liegst
Du sagst, dass du um hier zu sein
Ein Leben geben würd'st
Du fragst nicht ob ich Zeit hab
Was ich tue
Wo ich hin will
Du nimmst in meinem Leben
Die Augenblicke war.
Und ich weiß nicht ob es gut ist,
Dass du so nah bei mir bist.
Ich wünsch' mir für die Zukunft,
Doch ohne dich zu sein.

Wir reden von uns beiden
Als seien wir nur eins:
Zuversicht und Hoffnung,
In manchem Augenblick.
Doch was uns beiden wach hält
Ist jeder nur allein,
Es ist ja nur, dass dann und wann
Die Sehnsucht uns erfasst.
Dann singe ich dir Lieder
Was ich tue, wo ich hin will
Dann nehmen Augenblicke
Das Leben um uns ein.
Und ich weiß nicht ob es gut ist,
Dass du so nah bei mir bist.
Ich wünsch' mir für die Zukunft,
Doch ohne dich zu sein.

Es ist das für uns beide
Jeder Himmel offen ist.
Es ist, dass du mir niemals,
Auf den Zahn gegangen bist.
Bei dir da konnt' ich schweigen,
Und du verstehst es auch,
Dass, wenn ich dich auch liebe,
Ich an'dre Menschen brauch.
Ich schenke dir mein Leben,
Meine Sehnsucht mein zu Hause
Ich wünsch' mir so bei dir zu sein
Niemals allein zu sein.
Und ich denke dass es gut ist,
Dass du so nah bei mir bist.
Ich wünsch' mir für die Zukunft,
Doch ohne dich zu sein.[/b]



_________________
Orpheus
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Lorraine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 705
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 28.05.2016 10:31    Titel: Re: Wünsche mir, doch ohne dich zu sein Antworten mit Zitat

Hallo Orpheus,

Ich habe unten nur mal die auffälligsten Stellen deines Gedichts stehen lassen, es sind die, die es (für mich) endgültig ungeniessbar machen. Es tut mir leid, aber ich wüsste nicht - und man mag mir gern widersprechen - was ich an diesem Gedicht positiv hervorheben könnte. Nach der ersten Strophe ist der Tenor klar, die Variationen sind nicht nur überflüssig, sie zeigen auch den Mangel an Sprachgefühl noch deutlicher, der insgesamt auffällig ist.
Man könnte dem Werk zugute halten, es spiegele die gegensätzlichen Gefühle des LI perfekt, das heisst (für mich) aber noch lange nicht, dass man es im vorliegenden Zustand zumutbar finden muss. Kurzes Feedback nur, aber ich sehe nicht, warum ich so ziemlich jeden Versuch hier durchwinken sollte.
Ich betone, diese Einschätzung stellt meine persönliche Meinung dar. Vielleicht überzeugt das Gedicht ja jemand - bei mir löste es Unwillen aus.
Grüsse,
Lorraine
Orpheus hat Folgendes geschrieben:

...
Die Träume sie zu erwarten
Du stundenlang noch wach liegst
Du sagst, dass du um hier zu sein
Ein Leben geben würd'st
...
Doch was uns beiden wach hält
Ist jeder nur allein,
Es ist ja nur, dass dann und wann
Die Sehnsucht uns erfasst.
...


Es ist das für uns beide
Jeder Himmel offen ist.
Es ist, dass du mir niemals,
Auf den Zahn gegangen bist.[/b]
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Mettbrötchen
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 30
Beiträge: 967
Wohnort: Rheinland
Ei 1


BeitragVerfasst am: 28.05.2016 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Rechtschreibfehler wäre das Posten dieses Gedichts im Feedback lediglich Ahnungslosigkeit oder mangelndes Einschätzungsvermögen, in diesem Zustand ist es eine Frechheit.

Mettbrötchen


_________________
I read somewhere how important it is in life not necessarily to be strong... but to feel strong.
(Christopher McCandless
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Orpheus
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 60
Beiträge: 130
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 28.05.2016 13:09    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ja ihr habt ja recht. Das passiert leider, wenn man mit dem Smartphone schreibt. Sollte trotzdem nicht passieren.
Ob es Ahnungslos ist lasse ich mal dahingestellt. Aber es ist vielleicht an falscher Stelle eingestellt
Es ist ein Songtext, der als solches ganz erfolgreich ist.
Danke für die Rückmeldung ihr beiden!


_________________
Orpheus
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4399
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 28.05.2016 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

-


Orpheus hat Folgendes geschrieben:

Es ist ein Songtext, der als solches ganz erfolgreich ist.
.


... diese Aussage macht mich hellhörig  / gibt es eine Möglichkeit [ einen link ] diesen Song mal zu hören?


Gruß Stimmgabel


-


_________________
Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Orpheus
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 60
Beiträge: 130
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 28.05.2016 13:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Stimmgabel
Hab es als pn bei dir versucht. Weiß aber nicht ob die mp3 angekommen ist. Sonst schick mir unter pn eine Mail.  Dann kann ich den Song auf jeden Fall schicken.


_________________
Orpheus
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Quadratschädel
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 64
Beiträge: 159
Wohnort: Berlin-Ost


BeitragVerfasst am: 28.05.2016 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Orpheus

es ist mir schon klar, dass ein Songtext zwar lyrisch sein kann, aber nicht wirklich Lyrik ist. Er folgt anderen Gesetzen als sie, wobei das Musikalische entscheidend ist.

Als Gedicht taugt der Text meiner Ansicht nach wenig. Du müsstest es  verdichten, gleichartige gedankliche Wiederholungen streichen und vor allem auf den sprachlichen Aspekt mehr Wert legen, insgesamt mehr in die Tiefe gehen.

Du hättest gleich mitteilen sollen, dass es sich um einen Songtext handelt. Und warum der fertige Song nur für Stimmgabel?

Quadratschädel
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Orpheus
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 60
Beiträge: 130
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 28.05.2016 15:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich versuche den Song hier anzuhängen
Bitte verzeiht die schlechte Tonqualität. Hab derzeit nur eine alte von mir gesungene Fassung. Meine Tochter macht das mit ihrer Band viel besser.
Und ja,ich hätte es direkt sagen sollen dass es ein Songtext ist. Dachte,er taugt auch als Lyrik.


_________________
Orpheus
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purpur
Dichter und Denker


Beiträge: 1016



BeitragVerfasst am: 28.05.2016 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Very Happy Orpheus,

Schön war's, sauber gesungen,
hat mir gut gefallen!
 Kommt noch was?
PpGrüße sendet
Pia
P Laughing S
Keine schlechte Qualität, sondern
Nostalgie pur Laughing pur, denk dabei
an gute, wertvolle, alte Platten/
Plattenspieler/-qualitäten!
Echt fein!!!
Wie man sich Handgemachtes wünscht:-)


_________________
.fallen,aufstehen.
TagfürTag
FarbTöneWort
sammeln
nolimetangere
© auf alle Werke
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6741
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 29.05.2016 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Das Lied ist in der Tradition von Kirchentagsliedern geschrieben (recht konservativ und gediegen). Deswegen brachte es mich auf die Idee, dass es wirklich ein Zwiegespräch mit Gott sein könnte: Ich wünsch' mir für die Zukunft, doch ohne dich zu sein. Diese Zeile hätte dann natürlich eine besondere Bedeutung. Und wäre interessant! Ließe aufhorchen.

Die Kritik meiner Vorredner ist wohl hauptsächlich davon geprägt, dass sie keine Ahnung haben vom Schreiben eines Liedtextes. Das hast du, meiner Meinung nach schon ganz gut hingekriegt, dennoch fehlt mir in dem Lied etwas, das mich bei allem Gleichklang auffordert, dir wirklich zuzuhören. Es fehlt der Hingucker, die Originalität, der Gedanke, der schnell erfassbar ist und das Lied trägt. Das Lied selber ist ja nun auch nicht so komponiert, dass man sagen könnte: Gut, tolle Melodie, auf den Text kommt es gar nicht so sehr an.

Na ja, du beschreibst wohl doch eine ganz normale Liebesbeziehung. Aber die Motive für die Widersprüchlichkeit (bei ihr sein oder nicht bei ihr sein) werden nach dem Lied doch nicht recht klar und es ist ja auch kein Gefühl, das man sofort nachvollziehen kann, weil man es selber auch schon mal hatte. Fazit: Viel Text, aber es kommt doch recht wenig davon rüber.
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ReinhardStaupe
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 50
Beiträge: 66
Wohnort: Bremen


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Orpheus hat Folgendes geschrieben:

Es ist ein Songtext, der als solches ganz erfolgreich ist.


Witzig: Beim Lesen kam mir auch spontan ein Songtext in den Sinn, und zwar "Zwischen innen und außen" von Philipp Poisel.

"Ich will dich neben mir sehen
und ich will allein und frei gehen..."

Falls Du das Lied nicht kennst - unbedingt anhören!!!
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ReinhardStaupe
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 50
Beiträge: 66
Wohnort: Bremen


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

purpur hat Folgendes geschrieben:
Hallo Very Happy Orpheus,

Schön war's, sauber gesungen,
hat mir gut gefallen!


Hallo purpur!

Nur mal nebenbei: Ich find's super, dass Du immer Worte des Libes hast. Ist schließlich freiwillig hier und Freizeit, verstehe die häufig überharrsche Kritik nicht.

LG,
Reinhard
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Klemens_Fitte
Geschlecht:männlichSpreu

Alter: 36
Beiträge: 1977
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Auch nur mal nebenbei:

ReinhardStaupe hat Folgendes geschrieben:
Ist schließlich freiwillig hier und Freizeit, verstehe die häufig überharrsche Kritik nicht.


Aus den Regeln zu diesem Bereich.
Boro hat Folgendes geschrieben:
Jeder sollte ganz genau abwägen, welcher Text für das Forum und somit für die Öffentlichkeit bestimmt ist und ob er wirklich dafür geeignet ist, unter schriftstellerischen Kriterien – denn darum geht es hier – mit dem Skalpell seziert oder mit der Kettensäge zerstückelt zu werden.

(Hervorhebung von mir)

Ja, so war das vielleicht mal. Sollte also jemand Kritik üben – die mittlerweile schon synonym mit überharsch ist, es sei denn, sie beschränkt sich darauf, Rechtschreibfehler zu verbessern – dann sind das noch die letzten Relikte aus einer Zeit, als im dsfo Literatur versucht wurde – etwas, das auf der Skala von ›Hobby‹ zu ›Verlagsvertrag‹ nicht zu finden ist, die eingehende Beschäftigung mit einem Text für beide Seiten aber erst lohnend macht; und das kaum ohne klare Worte, deutliche Kritik und echte Auseinandersetzung auskommt, weil das Bemühen um Literatur nun mal ein ständiges Hinterfragen und Infragestellen ist.

Klar, diesen Anspruch muss nicht jeder haben, weder im Schreiben noch im Kommentieren. Schaut man sich aber im Forum um, ist doch längst die Kuschelkritik tonangebend. Ob das noch jemanden hierher- oder zurücklockt, der sich wirklich um Texte streiten will … nun, derzeit sieht es ja nicht danach aus. Also: kein Grund zur Sorge.


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100% Fitte

»Es ist illusionär, Schreiben als etwas anderes zu sehen als den Versuch zur extremen Individualisierung.« (Karl Heinz Bohrer)
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Lorraine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 705
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo wieder,

Orpheus hat Folgendes geschrieben:
Und ja,ich hätte es direkt sagen sollen dass es ein Songtext ist. Dachte,er taugt auch als Lyrik.


Du hattest das Board "Songtexte" ja schon genutzt, und so bin ich natürlich davon ausgegangen, dass du diesen Text bewusst hier gepostet hast und als Gedicht vorstellst.
Tatsächlich gibt es da fliessende Übergänge, ein gut vertontes Gedicht kann ihm zu einer Verbreitung verhelfen, die es andernfalls nicht erfahren hätte, zum Beispiel.

Für mich persönlich sind Texte, die zur Musik gehören, keinesfalls Beiwerk oder gar unwichtig. Vorausgesetzt, ich verstehe die jeweilige Sprache, so kann ich nicht "weghören" und ich finde nicht selten, dass der/die Musiker besser daran getan hätten, allein die Musik "sprechen" zu lassen. Umgekehrt funktioniert es bei mir auch nicht, wenn versucht wird, die Beliebigkeit von Musikstücken durch einen guten Text aufzumotzen.

Nochmals kurz zu deinem Song.

Zitat:
Du sprichst zu mir in Sehnsucht
Es wird bald wieder Winter
Angst die dir dein Herz umschließt
Es scheint das hält noch an.
Die Träume sie zu erwarten
Du stundenlang noch wach liegst
Du sagst, dass du um hier zu sein
Ein Leben geben würd'st


Die fett markierte Zeile ist ein gutes Beispiel, denke ich, dafür, dass man als Texter und Interpret einerseits unverständlich, nicht lesbar ist und sich andererseits darauf verlässt, dass die musikalische Untermalung beim Vortrag den Zuhörer gar nicht erst merken lässt, was da eigentlich (nicht) gesagt wird. Das mag durchaus funktionieren, hielte aber einer wirklichen Auseinandersetzung nicht stand, sorry. Und jetzt kann man noch mit Geschmacksunterschieden argumentieren, klar, bei Bedarf auch unterstellen, ein Kritiker habe vom Songschreiben keine Ahnung (ich meine nicht dich, in diesem Fall) aber am Ende kann man eigentlich nur eins: versuchen, gut zu sein/zu werden, in dem, was man macht.

Schönen Sonntag noch,
L.
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4399
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 29.05.2016 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

-


Hallo Orpheus,

habe nun deine audio_Version gehört  / mmhhh ... irgendwie dachte ich sofort an eine liturgische Jammerei von LI ????  [ vielleicht bin ich ja zu a_dogmatisch in meinem selbstreflektierten Heidentum, vielleicht ...  / oder habe tatsächlich auch einen literarischen mini_Anspruch hier im DsFo? ... soll heißen: nein, mein Fall ist das gesamt_Stück zu Null nicht. ]

Im Text existiert [ existieren ] ein zerfleddertes LI [ ohne jegliches Gesicht ] und mMn verschiedene LD's, ebenso ohne jegliches Gesicht  / und da fängt auch schon mein generelles text_Problem an ... mMn gibt's hier zig austauschbare Personalien die im Unbenannt bleiben [ vielleicht ist LD LI selbst, vielleicht Gott oder der Glaube als personales Funktional, vielleicht eine neblige Liebe??? ... vielleicht, vielleicht ...

und dann solch ein im Raum hängen_bleibender Satz [ ohne Siemens Lufthaken ]:  Wir reden von uns beiden Als seien wir nur eins:

ehrlich, dass ist mir nun echt ein Zuviel des Guten an verknoteten Unbestimmtheiten Rolling Eyes   / wir / uns /implizit ich1 und ich2 und dann kann dieses "wir" auch noch zu einem big ICH verschmelzen; da sage ich einfach nur WOW, und alles in diesem paar-Wörter-Gebilde;

wobei wobei LI aber gleichzeitig [ litaneiend ] ne Trennung von diesem ominösen LD unentwegt wünscht ... aha ???

Ich wünsch' mir für die Zukunft,
Doch ohne dich zu sein.

... aber geschickt formuliert Wink : erst in der Zukunft ... aha ???


mMn ist das ganze Stück nix weiter als ein unausgegorener Eiertanz von plattitüdem leer_Zetern derart:  bleib bei mir; lass mich frei ... halt mich fest, lass mich los ... usw ...

Meine ernsthafte Frage an das Stück [ mal egal, ob Song oder Text ... oder oder ... und an Lorraine oder Klemens_Fitte anknüpfend ] :  will dieses Geworte tatsächlich den Anspruch der Lyrik erfüllen [ wenigstens einen Hauch ]?

denn:  hier ist der Bereich Lyrik !!!!!!!!!!!!!!!!!!

und keine lagerfeuernde Kasperle-Veranstaltung für hin_geschundene Beliebigkeiten  / und zudem auch noch ne olle schubladen_Kamelle [ gerade da kann doch autorial vorher nachgearbeitet werden, oder nicht? ]

und alles unter der DsFo Regelwerk-Vorgabe bzgl eingestellter Texte Rolling Eyes   ... vielleicht doch erst mal lesen.


Und:  hat der Text so wenig Achtung vor dem lyrischen Leser hier?  vor sich selbst?  [ dabei meine ich jene Leser, die die Literatur mindestens/wenigstens äquidistant achten und nicht nur Worte als schwimmende buchstaben_Nudeln in der Regentonne begreifen ].

Gruß Stimmgabel ...


... Orpheus, vielleicht hast du ja für deinen nächsten hinaustretenden Text mehr Lust auf Bedacht, und zuallererst dem Text gegenüber ... denn der will ja nach dem Outing ganz alleine [ da gibt's keinen Autoren mehr! ] mit dem Leser kommunizieren ...

und ich sage berwusst  "will", denn wär da kein solches Wollen, wäre der Text fehl am Platze, zumindest hier, mMn.


-


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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Orpheus
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 60
Beiträge: 130
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 19:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oh Stimmgabel. Ich frage mich wie man soviel gequirlte... schreiben kann über etwas, was man gar nicht hören will.
Welchen Nerv habe ich denn da getroffen?


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Orpheus
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Orpheus hat Folgendes geschrieben:
Oh Stimmgabel. Ich frage mich wie man soviel gequirlte... schreiben kann über etwas, was man gar nicht hören will.
Welchen Nerv habe ich denn da getroffen?


Und welcher Nerv wurde bei dir getroffen?
Sind es vielleicht solche pöbelnden Reaktionen von Autoren auf Kritiken, die eine Unlust bei denen hervorruft, die sich Gedanken zu Texten machen. Überlegungen da lassen,  die lohnen gelesen zu werden.


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Gießkanne
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Alter: 16
Beiträge: 708
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BeitragVerfasst am: 29.05.2016 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Kann zwar nicht viel zum Text schreiben, da Lyrik nur unter bestimmten Bedingungen mein Fall ist und hier schon viel gesagt wurde, aber was zur Audio.

Wie gesagt: Der Text ist jetzt nicht so mein Geschmack, sind mir zu viele Füllwörter- und Formulierungen drin. Die Audiodatei könntest du allerdings deutlich angenehmer zum hören gestalten, indem du das nervige Echo wegnimmst. MMn verschwimmen so die Worte völlig und ich kann sie nicht besonders gut verstehen.

Hoffe dir hat das was gebracht
Das Gießkännchen


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Mogmeier
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bamba
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 203



BeitragVerfasst am: 29.05.2016 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Die Stimmgabel

ist das nicht das kleine Ding
wenn man es anschlägt, macht es Bling?
Sodass die Töne gut klingen
und nicht aus der Reihe springen.

Zu lesen ist es ein Genuss,
was für den Autor ein Verdruss.
Gut geschrieben ist der Verriss.
Doch ist es nicht auch ein Beschiss?

Der Dichter darf dann ja nicht dödeln,
sonst heisst es, er tut pöbeln.
Kritik ist daher nicht sehr schwer,
wenn verboten, jede Gegenwehr.

Der Autor hat ja nichts zu mampfen,
wenn Kritik nur tut verstampfen.
Wer will es ihm da verwehren,
dass er tut ein wenig aufbegehren?

Hat mich auch nicht umgehauen.
Könnt man sicher umbauen.
Doch baut mit der Abrissbirne keiner.
Oder macht man damit etwas feiner?
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Orpheus
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 60
Beiträge: 130
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 22:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das war mal was bamba.
Und nun disqualifiziere ich mich entgültig für dieses Forum mit folgendem, spontanen Reim:

Conclusio und Larmoyant
auch „metrisch“ ist mir unbekannt.
Doch streiten sie um diesen Scheiß
am Ende reicht's zum Nebelpreis

Schöne Nachtruhe und was mich angeht beende ich dieses interessante Gerangel der Eitelkeiten.


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Orpheus
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Gießkanne
Geschlecht:weiblichVolle Kanne ungeduldig

Alter: 16
Beiträge: 708
Wohnort: Nicht mehr in deiner Welt


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Na, wenn du dich von Abrissbirnen-Kommentaren vom Weitermachen abbringen lässt, kann dir der Text ja nicht so wichtig gewesen sein.

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Erman
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Beiträge: 497
Wohnort: Erde


BeitragVerfasst am: 29.05.2016 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Orpheus,

Ein Songtext wird immer mit Musik verbunden, es stellt einen Text dar, der gesungen wird, aber nicht unbedingt nur für das Singen geschrieben wurde.
Ein Gedicht muss nicht mit Musik verbunden werden, aber es kann. Man kann auch ein Gedicht singen, da gibt es keinen prinzipiellen Unterschied. Man kann zu jeder Melodie dichten oder jedes Gedicht vertonen.

Doch dein Text hier, so wie er da steht, ist ein sehr schlechter Text. Ich kann darin weder ein Lied noch ein Gedicht finden. Das ist natürlich meine subjektive Meinung.

Vielleicht hilft das Hier:
https://totalblackout.wordpress.com/gedanken-zur-lyrik/ein-kurzer-blick-auf-die-heutige-lyrik/


LG Erman


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die viele Dinge gerade biegen kann. - Erman
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