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boerga
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 46
Beiträge: 322
Wohnort: essen


BeitragVerfasst am: 27.07.2014 23:17    Titel: Mega-Center eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Berlin, Mega-Center, Entertainment-Paradies (Mega-Kinos, Mega-Spielhallen, Mega-Erlebnisparks in einem Mega-Komplex), verbunden mit Labyrinth-gängen, "keine klare struktur, die leute verlaufen sich nur", Mega-Sturm, 3 wochen nach eröffnung. 220km/h, aus der 20. etage beobachten leute das wetter-chaos unten auf der straße (darunter auch wie ein mensch live von einem rumwirbelnden teil erschlagen wird). und später fliegen auch größere teile auf glassfassaden. zerstören diese. panik bricht aus. die labyrinth-gänge werden zum problem ...

Was meint ihr? Ist diese Basis gut genug für einen Thriller ?

12Wie es weitergeht »


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boerga
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 46
Beiträge: 322
Wohnort: essen


BeitragVerfasst am: 28.07.2014 01:13    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Benny

"Wow. Geht das ab ! Hahahaaa", schrie Benny vor Begeisterung. Er saß im 3D-Turbo-Spinner. Das aktuellste in 3D-Technik. Ohne 3D-Brille. Nur ein Mini-Headset verband ihn mit anderen Mitspielern. Benny Markschad wurde zu seinem 18. Geburtstag von all seinen Freunden zu diesem besonderen Wochenende eingeladen. Im 3D-Turbo-Spinner mußte man schnell reagieren. Jede Sekunde hing von Sieg oder Niederlage ab. Das Spiel-Prinzip war einfach. Der Spieler befand sich in einer mechanischen, computergestuerten Servo-Kugel. Eine Technik, wie die Nasa sie damals in ihren Trainings-Programmen benutzte. In allen Richtungen frei mechanisch steuerbar.
Jeder Spieler war somit eine frei bewegbare Kugel im 3D-Spielfeld, die Punkte einsammeln mußte. So schnell wie möglich. Bevor es die anderen Mitspieler konnten. Weil es gab nur begrenzte Punkte auf jedem Spielfeld. Das besondere im 3D-Turbo-Spinner waren alle Bewegungen, die vom Joy-Pult gesteuert, in Echtzeit servo-mechanisch ausgeführt wurden. Man bekam also jeden Stoß des Mitspielers auf der virteullem 3D-Spielfläche in Echtzeit mit. Mit der Spinner-Kugel konnte man über Mitspieler in Echtzeit springen. Servo-mechanisch. Das war das Größte ! Auf einem großen Bildschirm hatte man alle Spiele-Infos direkt im Blick. Benny befand sich im 3. Level. Im normalen 2D-Modus hätte er dieses Level spielend leicht geschafft. Aber in diesem 3D-Modus, servo-mechanisch gelenkt, war es selbst für ihn eine Herausforderung. Denn er mußte mit seiner Spinner-Kugel diverse Treppen exakt hochhüpfen, um die großen Punkte zu bekommen.

« Was vorher geschah12

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Rainer Prem
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 61
Beiträge: 1064
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 28.07.2014 07:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

beim Vergleich zwischen Idee und Einleitung frage ich mich, ob dieses 3D-Spielgerät im weiteren Verlauf die eminent wichtige Rolle spielen wird, die diese detaillierte Beschreibung vermuten lässt.

Findet der ganze Roman in einer virtuellen Welt statt oder kann Benny später mit Hilfe dieses Geräts die reale Welt retten?

Wenn du keine dieser beiden Fragen mit ja beantworten kannst, und auch keine entsprechend wichtige andere Rolle des Geräts vorgesehen ist, ist dieser Infodump zu viel.

Grüße
Rainer
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Airmed
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 144
NaNoWriMo: 76742



BeitragVerfasst am: 28.07.2014 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Boerga,

das Setting ist meiner Meinung nach gut geeignet für eine Thriller, aber ich finde den Plot zu dünn. Nur ein Sturm, ok, der eignet sich gut als Zugabe aber da muss noch was kommen. Vielleicht ein Killer/Saboteur, der gleichzeitig unterwegs ist und sich das Chaos des Sturms zunutze macht.

Zum Text: Zu Anfang schreit jemand vor Begeisterung, aber diese Begeisterung springt leider gar nicht auf mich über, denn es folgt langweiliger Infodump. Außerdem nervt mich der Overkill an unvollständigen Sätzen. Mag sein, dass du damit die gehetzte Anspannung während des Spiels ausdrücken möchtest, aber in dieser Häufung liest sich das einfach nur abgehackt.
Zitat:
Benny Markschad wurde zu seinem 18. Geburtstag von all seinen Freunden zu diesem besonderen Wochenende eingeladen.

Dieser Satz reißt mich raus, der wirkt wie nachträglich reingestoppelt.

Zitat:
Jede Sekunde hing von Sieg oder Niederlage ab.
Den Satz verstehe ich nicht.

Zitat:
Eine Technik, wie die Nasa sie damals in ihren Trainings-Programmen benutzte. In allen Richtungen frei mechanisch steuerbar.

Das liest sich, als wäre die Technik in alle Richtungen frei mechanisch steuerbar.

Zitat:
Weil es gab nur begrenzte Punkte auf jedem Spielfeld.

Satzstellung! Es muss heißen: Weil es nur begrenzte Punkte auf jedem Spielfeld gab. Das ist schon wieder so ein Halbsatz.

Zitat:
Das besondere im 3D-Turbo-Spinner waren alle Bewegungen, die vom Joy-Pult gesteuert, in Echtzeit servo-mechanisch ausgeführt wurden.
Geht so nicht. Besser: Die Besonderheit des 3D-Turbo-Spinners bestand darin, dass alle vom Joy-Pult gesteuerten Bewegungen in Echtzeit servo-mechanisch ausgeführt wurden.
Allerdings führen die unverständlichen Begriffe (was soll servo-mechanisch heißen?) dazu, dass ich abschalte und keine Lust mehr habe, weiterzulesen.

Zitat:
Man bekam also jeden Stoß des Mitspielers auf der virteullem 3D-Spielfläche in Echtzeit mit. Mit der Spinner-Kugel konnte man über Mitspieler in Echtzeit springen. Servo-mechanisch. Das war das Größte !
virteullem= virtuellen
Dass es servo-mechanisch ist hab ich mittlerweile kapiert, aber was das heißt, weiß ich immer noch nicht. Satzstellung ist wieder unschön. Besser: Mit der Spinner Kugel konnte man in Echtzeit über Mitspieler springen.

Zitat:
Aber in diesem 3D-Modus, servo-mechanisch gelenkt, war es selbst für ihn eine Herausforderung.

Ja, ist klar, servo-mechanisch. Die ständige Wiederholung macht es auch nicht spannender.

Zitat:
Denn er mußte mit seiner Spinner-Kugel diverse Treppen exakt hochhüpfen, um die großen Punkte zu bekommen.

Denn? Ist das jetzt ein Merkmal der Servo-Mechanik, dass man da Treppen hochhüpfen muss? Und was sind große Punkte? Evtl. meinst du, dass er so hohe Punktwerte erzielt.

Tja, also an dem Text musst du echt noch arbeiten. Ich schließe mich Rainer an. Sollte das Spiel keine besondere Rolle mehr spielen, würde ich die Infodump-Beschreibung ganz weglassen.

Viele Grüße,
Airmed
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Rheinsberg
Geschlecht:weiblichécrivaine émigrée

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Bronzenes Messer


BeitragVerfasst am: 28.07.2014 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Das Setting im ersten Posting finde ich vielversprechend; ich gehe davon aus, dass du es mit verschiedenen Personen bevölkern willst, die dann irgendwie aufeinandertreffen. Das würde einer Art der mir bekannten Katastrophen-Romane entsprechen, wenn es spannend geschrieben ist, liest es sich gut.

Der zweite Text gefällt mir allerdings auch nicht. Das mag daran liegen, dass ich von dieser Art Spiele nichts verstehe, aber ich bin ja anscheinend mit meinem Gefühl da nicht alleine. Mir fehlt da vielleicht der Realitätsbezug.


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Papa Schlumpf
Geschlecht:männlichHobbyautor

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BeitragVerfasst am: 28.07.2014 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Also, Freunde, ach.
Na ja. Och nee. Weiß nicht. Sollte mich vielleicht bei solchen Sachen raushalten. Das Setting, gut, aber ich glaube, das habe ich schon dutzendfach im Kino gesehen oder gelesen. Mir fehlt die originelle Idee. Dass der große Zampano, der die Welt rettet, eigentlich ein Außerirdischer ist, der sie zu vernichten kam. Gut, das ist jetzt ein Bisschen dick, aber eine originelle Idee, die die Story aus dem Einheitsbrei der Fließband-Katastrophen-Thriller heraushebt. Damit sie nicht für vierfünfzig auf dem Wühltisch paperback- verramscht wird. Gebt mir 'n Zeichen!
Papa Schlumpf


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Casual
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BeitragVerfasst am: 28.07.2014 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Setting versteh ich nicht wirklich. Wieso ist dieses Megacenter so labirynthartig? Würde da nicht jeder Brandschutzexperte sofort den Kopf schütteln?
Ich bin geographisch auch nicht sonderlich bewandert, aber sind solche  Stürme für Berlin nicht sehr unüblich?
Deine Plot Idee hört sich aber ansonsten ganz gut an, erinnert mich nämlich ein wenig an Dawn of the Dead (halt Sturm statt Zombies)

Das erste kapitel erinnert mich auch an etwas, Enders Game von Orson Scott Card. Auch hier werden die tollen neuen Spiele der Zukunft en detail beschrieben. Ich konnte es schon dort nicht leiden. Wenn dieses Spiel wichtig für den weiteren Handlungsverlauf ist, bring es später ein (Bsp.Ein Junge erklärt dem anderen, was er verpasst hat/ seiner Mutter warum es so cool ist)
Wenn es nicht integral ist, streich es raus.
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Manuskript
Sonntagsschreiber

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Beiträge: 11
Wohnort: Schweiz


BeitragVerfasst am: 29.07.2014 02:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Wie Casual vor mir, bin auch ich über die Logik des Labirynts gestolpert; Supercentren werden bis ins kleinste Detail durchdacht und Gänge werden systematisch so ausgelegt, dass sie ein Labirynt vermeiden.
Womöglich meintest du, sobald Panik einsetzt, alle Besucher die Flucht ergreifen, werden die zahlreichen Gänge und Stockwerke zu einem Labirynt?

Nun zum Text:

"alle seine Freunde haben ihn eingeladen". Wie soll ich das verstehen? Hat er zwölf Freunde, die sich alle kennen? Hat jeder ein Teil des Eintrittspreises übernommen?
Besser wäre: seine zwei besten Kumpels Hans und Muster haben ihn eingeladen... "alle" klingt für mich nach mehreren Personen, von denen ich keine Ahnung habe, wer sie sind.

Bereits im ersten Satz benutzt du drei Mal das Wort "3D", insgesamt sind es acht Mal (+ 1 mal 2D).

Mir sind ebenfalls einige abgehackte Sätze ins Auge gestochen.

Die Beschreibung zum Spiel und dessen technischen Hintergrund scheint mir belanglos. Dass Benny Spass hat, ist schön, doch nach so viel Servo-Dings-Spinne-3D-Nasa-Supercenter hat der Leser (zumindest ich) keinen Spass mehr. Ich würde den Teil kürzen.

Grüsse Manuskript


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Schnarrinator
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 20
Beiträge: 51
Wohnort: Osnabrück


BeitragVerfasst am: 29.07.2014 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo boerga,
anders als meine Vorposter finde ich es nicht schlecht das 3D-Spiel zu erwähnen. Dadurch zeigst du dem Leser was für beeindruckende Dinge man in dem Center machen kann. Lediglich an der Umsetzung hapert es. Das Geschriebene klingt durchaus logisch und gut durchdacht, aber es ist nicht sonderlich spannend. Versuch die Szene aus einer anderen Perspektive zu beschreiben (zB. aus der des Spielers/Protagonisten). So interessiert sich der Leser sofort für deine Geschichte.
Zu dem Setting:
Auch hier ist es durchaus möglich einen Sturm wütend zu lassen. Allerdings rutschst du dadurch in ein anderes Genre (Horror oder Katastrophenroman).
Solltest du einen Triller schreiben wollen, solltest du, wie schon von anderen angesprochen die Geschichte verändern.
So könnte zum Beispiel ein Terrorist/Psychopath in dem Center wüten, der die Ausgänge blockiert und überall Fallen aufgestellt hat. Dadurch verwandelt sich das Center in ein riesiges Labyrinth. Damit würdest du gleichzeitig auch die logische Zwickmühle umgehen Wink
LG NS


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boerga
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 46
Beiträge: 322
Wohnort: essen


BeitragVerfasst am: 22.10.2014 21:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schnarrinator hat Folgendes geschrieben:
Hallo boerga,
anders als meine Vorposter finde ich es nicht schlecht das 3D-Spiel zu erwähnen. Dadurch zeigst du dem Leser was für beeindruckende Dinge man in dem Center machen kann. Lediglich an der Umsetzung hapert es. Das Geschriebene klingt durchaus logisch und gut durchdacht, aber es ist nicht sonderlich spannend. Versuch die Szene aus einer anderen Perspektive zu beschreiben (zB. aus der des Spielers/Protagonisten). So interessiert sich der Leser sofort für deine Geschichte.
Zu dem Setting:
Auch hier ist es durchaus möglich einen Sturm wütend zu lassen. Allerdings rutschst du dadurch in ein anderes Genre (Horror oder Katastrophenroman).
Solltest du einen Triller schreiben wollen, solltest du, wie schon von anderen angesprochen die Geschichte verändern.
So könnte zum Beispiel ein Terrorist/Psychopath in dem Center wüten, der die Ausgänge blockiert und überall Fallen aufgestellt hat. Dadurch verwandelt sich das Center in ein riesiges Labyrinth. Damit würdest du gleichzeitig auch die logische Zwickmühle umgehen Wink
LG NS



Danke Euch allen für die vielen konstruktiven Feeds. Werde sie mir zur Tastatur, äh, zu Herzen nehmen und versuchen, das möglichst Beste draus zu stricken (Clustering und mehr wird es schon richten ...) Gruß, börgi
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BirgitJ
Autor


Beiträge: 551
NaNoWriMo: 51762
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BeitragVerfasst am: 23.10.2014 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Moin boerga,

bei deiner Eingangsfrage erkenne ich keine Geschichte. Du hast ein Setting geschildert, aber ich sehe nicht, was für eine Geschichte du drumherum stricken willst. Wer ist die Hauptperson? Was macht sie? Wer ist der Gegner - außer dem Sturm? Wie geht das Ganze zu Ende? Von da her lässt sich nicht beurteilen, ob das ein Thriller werden kann. Jedes Setting kann sich eignen, nur eine Geschichte muss man haben.

Beste Grüße
BirgitJ


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nothingisreal
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BeitragVerfasst am: 24.10.2014 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Rainer Prem hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

beim Vergleich zwischen Idee und Einleitung frage ich mich, ob dieses 3D-Spielgerät im weiteren Verlauf die eminent wichtige Rolle spielen wird, die diese detaillierte Beschreibung vermuten lässt.

Findet der ganze Roman in einer virtuellen Welt statt oder kann Benny später mit Hilfe dieses Geräts die reale Welt retten?

Wenn du keine dieser beiden Fragen mit ja beantworten kannst, und auch keine entsprechend wichtige andere Rolle des Geräts vorgesehen ist, ist dieser Infodump zu viel.

Grüße
Rainer


Einspruch.
Ich verstehe, man sollte nicht soviel erklären. Aber SF-Geschichten sind fürchtbar flach, wenn man den Leser nichts über die Welt erzählt. Ein SF-Gerät zu erklären, ist eine von vielen Mögluchkeiten, etwas über die Gesellschaft und über seinen Benutzer zu erzählen.


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Rainer Prem
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Beiträge: 1064
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 24.10.2014 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

hier geht es weniger um das "was" als um das "wie".

In diesem Text ist die "Kamera" erst auf Benny, und dann schwebt sie weg, zeigt alles andere, was den Leser in diesem Moment überhaupt nicht interessiert, sondern was der Autor jetzt erst mal loswerden muss.

Stattdessen macht es mehr Sinn (und Spaß für den Leser), Benny durch diese Fahrt zu folgen, ihn "das Spiel-Prinzip" erleben zu lassen - aber auch nur den Teil, den er erleben kann, der für ihn wichtig ist.

nothingisreal hat Folgendes geschrieben:
Rainer Prem hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

beim Vergleich zwischen Idee und Einleitung frage ich mich, ob dieses 3D-Spielgerät im weiteren Verlauf die eminent wichtige Rolle spielen wird, die diese detaillierte Beschreibung vermuten lässt.

Findet der ganze Roman in einer virtuellen Welt statt oder kann Benny später mit Hilfe dieses Geräts die reale Welt retten?

Wenn du keine dieser beiden Fragen mit ja beantworten kannst, und auch keine entsprechend wichtige andere Rolle des Geräts vorgesehen ist, ist dieser Infodump zu viel.

Grüße
Rainer


Einspruch.
Ich verstehe, man sollte nicht soviel erklären. Aber SF-Geschichten sind fürchtbar flach, wenn man den Leser nichts über die Welt erzählt. Ein SF-Gerät zu erklären, ist eine von vielen Mögluchkeiten, etwas über die Gesellschaft und über seinen Benutzer zu erzählen.


Zu deinem letzten Satz: Das haben natürlich viele Autoren getan, und wenn Heinlein einen Atomreaktor erklärt (in "Blowups Happen") ist das spannend - aber nur, weil er damit rüberbringt, wie gefährlich das Ding ist. Oder - auch wieder Heinlein - die Personentransportbänder (in "Roads must Roll") weil sie die zukünftige Gesellschaft verändern und weil sie im Lauf der Geschichte zusammenbrechen.

Deswegen mein ursprünglicher Kommentar: Ist dieses Gerät später wichtig, dann einführen. Wenn nicht, ist es halt eine Art Achterbahn, und das reicht.

Grüße
Rainer
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boerga
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 46
Beiträge: 322
Wohnort: essen


BeitragVerfasst am: 29.10.2014 01:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für die interesanten Feedbacks bisher. Werd darüber simulieren (nachdenken), und dementsprechend verändern oder erweitern oder, oder, oder ... gruß, börgi
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