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Helene im Wienerwald


 

 
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ELsa
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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Beiträge: 1492



BeitragVerfasst am: 23.03.2011 00:29    Titel: Helene im Wienerwald eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Helene telefoniert mit Selma. „sturmfrei – aber ja“, jubelt sie, „in L.A. sind sie und wir machen Party!“
Helene legt auf, sie kann es kaum erwarten, zu erzählen. Vater reagiert gar nicht erfreut, „du rufst jeden Tag an, hast du verstanden?“
„Selmas Eltern passen schon auf Selma, Gwen und mich auf“, lügt Helene.
„Die werden was zu tun haben mit euch“, sagt Margarethe.
Helene beißt sich auf die Lippen. „Wir stellen schon nichts an. Es ist unser letztes Mal. Gwen geht nach der Matura nach London, Selma nach Los Angeles zu Verwandten, sie will Schauspielerin werden. Nur ich bleib hier hängen.“
„Ich bring dich“, sagt Konrad, „pack ein.“
„Gwen holt mich. Sie hat doch schon den Führerschein, Papa.“ Helene spürt, wie ihr die Hitze ins Gesicht fährt, sie wendet sich ab und läuft nach oben, ihren Rucksack zu packen.
An der Tür lächelt sie der Mutter zu und küsst den Vater auf den Mund. „Bis Montag, dann.“

Wie ausgemacht wartet Hakon mit seinem VW eine Straße weiter. Er lehnt am Kühler und raucht.
„Zeit wird’s“, sagt er. Helene springt ins Auto, er dämpft gemächlich die Zigarette ab, knallt die Tür zu und tritt aufs Gas. „Hab für die Party ein paar Zuckerln eingesteckt.“ Er zeigt Helene das Pillenfläschchen.

Ende Juli lastet feuchte Hitze auf der Stadt. Ab Stadtrand zieht es leicht im VW. Im Wald bei Selma ist es sogar kühl. Sie und Gwen kreischen vor Freude, umarmen Helene. Hakon lässt sich nicht knutschen, er geht zu den anderen beiden Jungen, die im Garten der Villa den Grill anheizen.
Die Mädchen gehen ins Haus, in Selmas Zimmer. Gwen wirft ihren vollschlanken Körper aufs Bett, es knarrt auf. „Also ich will den Norbert, der ist so süß!“
Helene lümmelt sich in den Korbsessel, will sagen, Bennie, aber Selma ist schneller, „Ich nehm Bennie. Ich liebe seine rotblonden Locken und den kleinen Po.“
„Bleibt der Drogenbaron übrig“, mault Helene.

Im Garten am Tisch kommt es aber anders, denn Bennie pfeift auf Selma. Er füttert Helene mit Stückchen seines verkohlten Koteletts, drückt seinen Schenkel an ihr Bein. Selma schaut von Minute zu Minute missmutiger drein.
Als Bennie Helene ins Ohr küsst, rennt Selma in den Wald.
„Jetzt ist sie gar“, grinst Bennie und läuft ihr nach.
Norbert und Hakon lachen.
„So ein abgefeimtes Arschloch“, sagt Gwen.
„Wie?“ Helene weiß nicht, was sie davon halten soll.
„Hast du’s nicht geschnallt?“, antwortet Hakon.
„Der wollte Selma doch nur eifersüchtig machen“, sagt Norbert, „die treiben’s jetzt so richtig irgendwo in den Büschen.“
„Gib mir eine von den Pillen“, bittet Helene.
„Rauf oder runter?“
Helene nimmt drei Blaue zum Runterkommen.
„Das ist zu viel, Helene!“ Hakon greift ihr in den Mund, sie hat sie bereits geschluckt.
„Mach dir nix draus“, meint Gwen, und klopft mit der weichen Hand auf Helenes nackte Schulter.
„Ich geh spazieren“, sagt Helene. „Allein!“
Sie geht in eine andere Richtung, Bennie und Selma möchte sie auf keinen Fall begegnen. Sie schämt sich.
Sie hat mit Bennie für die Prüfungen gelernt, hat ihm die Formeln eingetrichtert, ohne ihre Hilfe hätte er sie nie kapiert.
Helene trottet blind vor Tränen, auf einer Lichtung legt sie sich ins Gras. Bis auf den in Oberammergau, der ja gar nicht zählt, gab es keinen bisher, außer Geschmuse. Sie mag Bennie schon länger, sie hat sich so sehr auf das Wochenende gefreut. Alles verschwimmt vor den Augen, obwohl sie doch zu weinen aufgehört hat. Das ist der Moment, zu entkommen.
Da vorne schwarze, saftige Tollkirschen. Helene, die nicht mehr gehen kann, kriecht auf den Strauch zu. Stacheln von Disteln stechen sie in die Hand, die Knie rutschen weg, sie landet auf dem Bauch, kringelt sich unter dem Strauch zusammen. Sie pflückt eine Kirsche, sie schmeckt angenehm süß, hat keinen Stein, es sind nur Samen, kleine Kerne, die sich mit der Zunge zerdrücken lassen.
„Bennie, du Sau“, sagt sie und stopft noch eine Kirsche in den Mund. Sie sieht grüne und blaue Kreise, könnte sich kaputt lachen, wenn ihr nicht kotzübel wäre. Sie muss weiter atmen, hat keine Zeit die fliegenden Würmchen zu fangen, die vor ihrer Nase Schabernack treiben. Sie hechelt, ihr ist heiß. Sie denkt an das verkohlte Kotelett vom Griller, ehe sie einen Weinkrampf bekommt.

123Wie es weitergeht »




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The Brain
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Beiträge: 2363
Wohnort: Over the rainbow


BeitragVerfasst am: 23.03.2011 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Elsa,

grüß mir das schöne Wien!

Wie immer frisch und fresch eine eigentlich mit Tragik gerüstete Geschichte erzählt. Leider hört's für mich "mitten drin" auf.  Da es wohl ein weiteres Stück aus deinem Romanprojekt ist, ist es legitim.
Im Text "wienerts" gewaltig, so daß ich manchmal ins Stocken geraten bin. Hat aber Charme.
Mir hat's gefallen und zum Zerfieseln find' ich jetzt auch grad nix.

Liebe Grüße an Dich


Brainie


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Die Kindheit endet nicht mit dem Erwachsenwerden.
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(Hermann Hesse)
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ELsa
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Alter: 69
Beiträge: 1492



BeitragVerfasst am: 23.03.2011 18:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Huhu, liebe Brainie!

Deine Wiengrüße richte ich gern aus, es frühlingt endlich!

Ja, es ist eine Episode aus dem Roman, genau. Ich hoff, ich krieg ihn endlich fertig. Es gibt aber eine Fortsetzung, die ich jetzt gleich einstelle hier.

Danke fürs Lesen und dass du das Wienerisch durchgehalten hast. Ist aber nicht sooo viel drin, oder?

Liebe Grüße
ELsa


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derSibirier
Dichter und Denker


Beiträge: 1310



BeitragVerfasst am: 23.03.2011 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Helene telefoniert mit Selma. „sturmfrei – aber ja“, jubelt sie, wer jubelt, Selma oder Helene? „in L.A. sind sie wer? und wir machen Party!“
Helene legt auf, sie kann es kaum erwarten, zu erzählen. Vater reagiert gar nicht erfreut, „du rufst jeden Tag an, hast du verstanden?“ Unsinnig, der Vater reagiert auf etwas, was Helene noch gar nicht erzählt hat, sondern sich darauf freut, es zu erzählen.
„Selmas Eltern passen schon auf Selma, Gwen und mich auf“, lügt Helene. wer ist Gwen?
„Die werden was zu tun haben mit euch“, sagt Margarethe. und nun knallst du dem bereits verwirrten Leser eine Margarethe auch noch hin, wieder weiß niemand außer dir, wer das ist.
Helene beißt sich auf die Lippen. „Wir stellen schon nichts an. Es ist unser letztes Mal. Das letzte Mal? Zu ungenau. Gwen geht nach der Matura nach London, Selma nach Los Angeles zu Verwandten, sie will Schauspielerin werden. Nur ich bleib hier hängen.“
„Ich bring dich“, sagt Konrad, „pack ein.“Ist der Konrad, den wieder kein Mensch kennt, ein Ausländer, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist?
 


Elsa, liebe Elsa
Ich kenne einen Wald, draußen hinterm Fluß, der ist so dicht und unwegsam, dass man arg aufpassen muss, wenn man sich nicht verlaufen möchte. Aber das Stück Wald, das ich meine, ist im Vergleich zu deinem Anfang hier eine excellent strukturierte Obstplantage.

Schreib das neu, das ist eine Katastrophe.
Oder lass es bleiben, wie beim letzten Mal, als ich einen Text von dir kommentierte, mir ist das wurscht. Das ist ein schönes Beispiel, wie man es nicht machen sollte.

Grüße
Sibirier
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Gast







BeitragVerfasst am: 23.03.2011 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Elsa,

eine moderne Geschichte, deren Thematik mich schon interessiert. Ein paar Kleinigkeiten hätte ich aber dennoch: Ich habe mich gefragt, ob die Jugendlichen sich zu einer Sexfete treffen? Die verteilen ja gleich am Anfang schon die Jungs. Smile

Der Titel ist meiner Meinung nach wenig aussagend. Wienerwald erinnert mich immer an die Brathähnchenkette.  

Acht Namen in dem kleinen Stück verwirren schon. Ich musste immer wieder nachlesen wer nun wer und wer mit wem. Vielleicht können wenigstens die Eltern einfach Eltern, Papa, Mama ... usw. bleiben?

Elsa hat Folgendes geschrieben:
  „Zeit wird’s“, sagt er. Helene springt ins Auto, er dämpft gemächlich die Zigarette ab, (was ist abdämpfen?)  knallt die Tür zu und tritt aufs Gas. „Hab für die Party ein paar Zuckerln eingesteckt.“



Elsa hat Folgendes geschrieben:
  Ende Juli lastet feuchte Hitze auf der Stadt. Ab Stadtrand zieht es leicht im VW. Im Wald bei Selma ist es sogar kühl. (wohnt sie im Wald?)


Die Vergiftung mit den Tollkirchen hast du klasse beschrieben, gefällt mir gut. Allerdings frage ich mich, ob das nicht ein bisschen viel ist. Erst nimmt Helene irgendwelche obskuren Pillen und dann isst sie auch noch Tollkirschen. Mir ist schon klar, dass du einen Grund brauchst warum sie überhaupt die Kirschen isst, aber vielleicht reicht ja auch Alkohol?
Im Ganzen würde ich doch noch etwas genauer schreiben und vor allem entwirren.

Liebe Grüße
Monika
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Ruth
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 39
Beiträge: 842
Wohnort: Monnem


BeitragVerfasst am: 23.03.2011 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elsa,

mir haben die Figuren und der Plot gefallen, nur die Umsetzung fand ich stressig zu lesen, weil so viele Personen so schnell auftauchen und man gleichzeitig wenig von ihnen erfährt.
Ich habe mich ständig gefragt. Wer ist der? Wie sieht die aus? In welcher Beziehung stehen sie?
Oder ist das ein Teil etwas Größeren?

LG,
Ruth
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Hardy-Kern
Kopfloser

Alter: 69
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Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 23.03.2011 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elsa,
weiß nicht, wahrscheinlich werde ich alt und tüdelig. Bist doch nun eine echte Viennerin. Warum musst du denn auf London und L.A. zurückgreifen?
Immer dieses Auslandsgequatsche trotzdem du so eine herrliche Heimat hast. Hast du doch nicht nötig.

Nur mal so ein kleiner Einwurf von mir. Mir gefällt es nicht, weil zu lastig.
Sei nicht böse.

Hardy
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ELsa
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 69
Beiträge: 1492



BeitragVerfasst am: 23.03.2011 23:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oh, es tut mir echt leid, dass ich euch enttäuscht habe *zerknirschtschau* ich glaub, ich muss es bleiben lassen, Auszüge aus "Helene" einzustellen, weil sich keiner auskennen kann dabei.

Ich werde um Löschung des Threads bitten.

Vielen Dank für eure Meinungen,
liebe Grüße
ELsa


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lupus
Geschlecht:männlichBestseller-Autor

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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

wieso das denn?

es is klar erkennbar, dass es sich um einen Auszug handelt, es i also davon auszugehen, dass die Personen eingeführt und bekannt sind.
die lokalsprachliche Färbung 'ich bring dich' is passend und angebracht.

es lässt sich nur eines sagen: sprachlich etwas salopp in denDialogen (sehr gelunegn), in den erzählenden Passagen packend und interessant. INhaltlich .. nun es lässt sich wenig sagen, aber auf spannende Sozialstudien hoffen.

liebe Grüße
Wolfgang

und: aufgeschlossene Menschen streben immer in die Ferne .. Gott sei DAnk


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lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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ELsa
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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 00:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich glaub, ich werd jetzt doch besser schlafen können, Wolfgang,
danke!

Normalerweise bin ich ja immer dankbar und freu mich über Kritik, versuch sie auch zu verstehen und soweit es mir möglich ist, umzusetzen, doch diesmal hab ichs nicht recht nachvollziehen können, außer ein Resümee zu ziehen, dass derartige Auszüge eher ungünstig sind.

Liebe Grüße
ELsa


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The Brain
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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 00:54    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Elsa,

du hast ja schon mehrere Teile deiner Helene eingestellt - daher wusste ich, einmal abgesehen davon, dass du es ja auch oben angegeben hast, dass es sich um den Auszug deines Romans handelt. Mir hat sich daher die Problematik der vielen Charaktere zu Beginn als mein "Nichtwissen" dargestellt. Es ist ja davon auszugehen, dass du die Charaktere im Gesamtwerk entsprechend eingeführt hast.
Ich bleib dabei, mir hat's gefallen und ich würde auch noch mehr von der flotten jungen Dame lesen.

Lass dich nicht entmutigen! Lass stehen!

Liebe Grüße

+ gut's Nächtle

Brainie


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Ruth
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Beiträge: 842
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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elsa,

entschuldige, du hast ja geschrieben, dass es ein Ausschnitt ist, das habe ich überlesen.
Öhm, dann streich meine Kritik.

Also, mich würde die Fortsetzung interessieren. Hast du sie schon eingestellt? Ich finde sie nicht.
Oder vielleicht brauche ich erst mal einen Kaffee  Laughing

Du könntest vielleicht auch auf die anderen Teile verlinken?

LG,
Ruth
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ELsa
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 10:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke, liebe Brainie, ich stell jetzt die Fortsetzung hier ein.

Liebe Ruth, hier ist die Fortsetzung.

Der göttliche Heiland

Helenes Kehle ist trocken wie die Wüste. Kaum klappt sie die Augen auf, gleißen Blitze in ihren Pupillen.
„Papa?“ Helene kennt die Hand, die auf ihrer liegt.
„Ich bin da.“ Es klingt wie Schluchzen.
An Helenes Mittelfinger heftet eine große Plastikklemme.
Vorsichtshalber zieht sie die Decke über den Kopf und betrachtet das Ding, das sie mit einem Kabel verbindet.
„Wo bin ich?“, fragt sie.
„Im Göttlichen Heiland“, Papa flüstert, „Deine Freunde haben dich gefunden, Helene, warum das?“
„Liebe“, sagt sie.
Papa zieht ihr die Decke vom Kopf. Sie öffnet die Augen. Er zittert vor Wut, ist weiß um die Nase, seine Stirn rotfleckig. Helene hat ihn selten so gesehen.
„Schimpf doch“, sagt Helene, „wenn es dir dann besser geht.“
Konrad springt auf und läuft hin und her. „Man hat dir den Magen ausgepumpt, zwei Tage künstliches Koma, ums Haar bist du gestorben.“
Deswegen die Schmerzen im Hals. „Was ist mit meinem Augen, ich sehe kaum etwas.“
Papa lehnt sich ans Fußende. Helene denkt, seine Augen brennen Löcher in ihren Kopf. „Noch nie von Belladonna gehört? Wie kannst du Tollkirschen essen, bist du verblödet? Ich hab dir davon erzählt, da warst du winzigklein. Jedes Mal bei unseren Waldwanderungen habe ich es dir wieder gesagt!“
Eine Krankenschwester tritt ins Zimmer. „Wie geht es uns denn?“
„Wie es Ihnen geht, weiß ich nicht“, antwortet Helene, „ich fühle mich ganz gut, danke.“
„Das ist ja fein.“ Sie holt aus ihrem Kittel Medikamente hervor, drückt vier kohlschwarze Tabletten aus einer Verpackung in ein Pillenglas auf dem Nachtkästchen. „Die schlucken wir jetzt brav mit einem Liter Wasser“, sagt sie. Die großen Tabletten kleben in Helenes Hals fest. „Nachtrinken!“, mahnt die Schwester.
„Stell dich nicht so an!“, kommt von Papa.
„Und jetzt das Pilocarpin, damit das böse Gift verschwindet.“
Augentropfen.
„Das bringt uns wieder in Schwung!“, zwitschert die Schwester. Nach einem Blick auf die Monitore am Kopfende sagt sie zum Vater, „in drei Tagen ist sie übern Berg.“
Als Helene sich mit dem Wasser trinken abmüht, küsst Papa sie auf die feuchte Stirn. „Du machst, was sie dir sagen, morgen kommt Mutter, ich kann nicht weg aus der Fabrik.“
„Deine blöden Unterhosen sind dir wichtiger als ich! Margarethe kann zuhause bleiben!“
„Nenn sie nicht immer so, sag Mutter.“

Nachdem die Nachtschwester das Licht ausgeschaltet hat, glimmen die Kurven und Zacken auf dem Monitor. In Helenes Bauch geht es lustig zu, es murrt und knurrt. Helene spürt es rumoren, wenn sie die Hand auflegt. Da findet ein Kampf statt. Tollkirsche gegen Pilocarpin. Und plötzlich kracht und zieht es, dann der Drang, alles unter sich zu lassen! Wie soll sie verkabelt das Klo erreichen? In Panik drückt sie die Notklingel, lässt nicht los, schreit, „Scheißkerl Bennie!“
Als die Nachtschwester kommt, liegt Helene in ihren Exkrementen.
„Sie müssen rechtzeitig läuten“, nörgelt sie und klemmt die Kabel und den Infusionsschlauch ab.
Helene wankt ins Bad. „Und Sie müssen nicht mit dem diensthabenden Arzt rummachen, wenn ich klingle wie verrückt!“, schreit sie.
Dann duscht sie und duscht, so heiß wie noch nie.

Das Bett ist frisch bezogen.
„Ich mache mit keinem Arzt herum“, sagt die Schwester und schließt Helene wieder an die Geräte an. Ehe sie hinausgeht, ruft Helene: „Es tut mir leid.“

Teil 3 folgt ...

« Was vorher geschah123Wie es weitergeht »



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The Brain
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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Elsa,

hier hätte ich dann ein bisserl was ...

ELsa hat Folgendes geschrieben:

Der göttliche Heiland

Helenes Kehle ist trocken wie die Wüste. Kaum klappt sie die Augen auf, gleißen Blitze in ihren Pupillen.
„Papa?“ Helene kennt die Hand, die auf ihrer liegt.
„Ich bin da.“ Es klingt wie Schluchzen.
An Helenes Mittelfinger heftet eine große Plastikklemme.
Vorsichtshalber zieht sie die Decke über den Kopf und betrachtet das Ding, das sie mit einem Kabel verbindet.
„Wo bin ich?“, fragt sie.
„Im Göttlichen Heiland“, es ist der Name des Krankenhauses - muss man aber erst mal kurz grübeln, würde ich eventuell ergänzen? Papa flüstert, „Deine Freunde haben dich gefunden, Helene, warum das?“
„Liebe“, sagt sie.
Papa zieht ihr die Decke vom Kopf. Sie öffnet die Augen. Er zittert vor Wut, ist weiß um die Nase, seine Stirn rotfleckig. Helene hat ihn selten so gesehen.
„Schimpf doch“, sagt Helene, „wenn es dir dann besser geht.“
Konrad springt auf und läuft hin und her. „Man hat dir den Magen ausgepumpt, zwei Tage künstliches Koma, ums Haar bist du gestorben.“
Deswegen die Schmerzen im Hals. „Was ist mit meinem Augen, ich sehe kaum etwas.“
Papa lehnt sich ans Fußende. Helene denkt, seine Augen brennen Löcher in ihren Kopf. „Noch nie von Belladonna gehört? Wie kannst du Tollkirschen essen, bist du verblödet? Ich hab dir davon erzählt, da warst du winzigklein. Jedes Mal bei unseren Waldwanderungen habe ich es dir wieder gesagt!“ hier lässt du den Leser unwissend - ich kenne z.B. die Wirkung von Tollkirschen nicht - weiß nur, daß sie "giftig" sind.Eine Krankenschwester tritt ins Zimmer. „Wie geht es uns denn?“
„Wie es Ihnen geht, weiß ich nicht“, antwortet Helene, „ich fühle mich ganz gut, danke.“
„Das ist ja fein.“ Sie holt aus ihrem Kittel Medikamente hervor, drückt vier kohlschwarze Tabletten aus einer Verpackung in ein Pillenglas auf dem Nachtkästchen. „Die schlucken wir jetzt brav mit einem Liter Wasser“, sagt sie. Die großen Tabletten kleben in Helenes Hals fest. „Nachtrinken!“, mahnt die Schwester.
„Stell dich nicht so an!“, kommt von Papa.
„Und jetzt das Pilocarpin, damit das böse Gift verschwindet.“
Augentropfen.
„Das bringt uns wieder in Schwung!“, zwitschert die Schwester. Nach einem Blick auf die Monitore am Kopfende sagt sie zum Vater, „in drei Tagen ist sie übern Berg.“ Diese Aussage und die unbekümmerte, fast fröhliche Art deiner Prota gehen nicht konformAls Helene sich mit dem Wasser trinken abmüht, küsst Papa sie auf die feuchte Stirn. „Du machst, was sie dir sagen, morgen kommt Mutter, ich kann nicht weg aus der Fabrik.“
„Deine blöden Unterhosen sind dir wichtiger als ich! Margarethe kann zuhause bleiben!“
„Nenn sie nicht immer so, sag Mutter.“

Nachdem die Nachtschwester das Licht ausgeschaltet hat, glimmen die Kurven und Zacken auf dem Monitor. In Helenes Bauch geht es lustig zu, es murrt und knurrt. Helene spürt es rumoren, wenn sie die Hand auflegt. Da findet ein Kampf statt. Tollkirsche gegen Pilocarpin. Und plötzlich kracht und zieht es, dann der Drang, alles unter sich zu lassen! Wie soll sie verkabelt das Klo erreichen? In Panik drückt sie die Notklingel, lässt nicht los, schreit, „Scheißkerl Bennie!“
Als die Nachtschwester kommt, liegt Helene in ihren Exkrementen.
„Sie müssen rechtzeitig läuten“, nörgelt sie und klemmt die Kabel und den Infusionsschlauch ab.
Helene wankt ins Bad. „Und Sie müssen nicht mit dem diensthabenden Arzt rummachen, wenn ich klingle wie verrückt!“, schreit sie.
Dann duscht sie und duscht, so heiß wie noch nie.

Das Bett ist frisch bezogen.
„Ich mache mit keinem Arzt herum“, sagt die Schwester und schließt Helene wieder an die Geräte an. Ehe sie hinausgeht, ruft Helene: „Es tut mir leid.“

Teil 3 folgt ...


Du beschreibst zwar die Folgen der Vergiftung, aber dennoch kann man es nur erahnen. Für mich stellt sich die Frage nach einer, wenn auch groben, einfachen zusätzlichen Erklärung? Vielleicht bin ich auch einfach zu blöd ...
Helene wirkt ausgesprochen lebendig und quirlig. Redet jemand, der aus dem künstlichen Koma, wenn auch nur zwei Tage, erwacht, in solchem Ton? Wenn du es so beibehalten möchtest, wovon ich ausgehe, würde ich ihr vielleicht wenigstens ein Krächzen, Husten, oder sonstige körperliche Befindlichkeiten mitgeben?

Dass Helene derart unter der Zurückweisung dieses Benni leidet, gar, dass sie in ihn verliebt ist? - geht hier aus dem Ausschnitt nicht zwingend hervor. Um eine solche Reaktion auszulösen, müsste er ihr doch einiges bedeuten? Erklärt sich das im Kontext?

Freue mich schon mal auf Teil drei!


Liebe Grüße ins hoffentlich sonnige Wien!

Brainie


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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 12:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oh, vielen Dank, Brainie, das notiere ich mir gleich für die ÜA.

Ja, Sonne und endlich Wärme in Wien!

Frohe Grüße
ELsa


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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 12:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Brainie

Zitat:
Du beschreibst zwar die Folgen der Vergiftung, aber dennoch kann man es nur erahnen. Für mich stellt sich die Frage nach einer, wenn auch groben, einfachen zusätzlichen Erklärung? Vielleicht bin ich auch einfach zu blöd ...
Vielleicht schiebe ich was Genaueres ein. Also die Mundtrockenheit, die empfindlichen Augen gehören zu der Vergiftung, auch die Gefahr der Atemlähmung, deswegen wurde sie beatmet. Hm ...
 
Zitat:
Helene wirkt ausgesprochen lebendig und quirlig. Redet jemand, der aus dem künstlichen Koma, wenn auch nur zwei Tage, erwacht, in solchem Ton? Wenn du es so beibehalten möchtest, wovon ich ausgehe, würde ich ihr vielleicht wenigstens ein Krächzen, Husten, oder sonstige körperliche Befindlichkeiten mitgeben?
Ich dachte, sie hätte schon reichlich Befindlichkeiten in dem Teil?

Zitat:
Dass Helene derart unter der Zurückweisung dieses Benni leidet, gar, dass sie in ihn verliebt ist? - geht hier aus dem Ausschnitt nicht zwingend hervor. Um eine solche Reaktion auszulösen, müsste er ihr doch einiges bedeuten? Erklärt sich das im Kontext?
Nun, vor allem, fühlt sie sich verletzt und gedemütigt.

Liebe Grüße
ELsa


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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Elsa,

diese Mundtrockenheit und die Atemnot, die würde ich noch ein bisschen einfließen lassen ... das war es, was mir fehlte ... damit würde man rechnen, aber das steht nur im Anfangssatz?

Mmhhh - verletzt und gedemütigt? Nicht verliebt? Dafür, dass sie sonst  - zumindest sprachlich - sehr tough rüberkommt, würde sie dann aber reichlich Sensibiltät an den Tag legen? Wenn dies der einzige Auslöser für eine derartige Kurzschlusshandlung sein soll, dann würde ich mir etwas mehr einer aufkommenden depressiven Stimmung bis hin zum "Scheiß-egal"-Fealing (ausgelöst durch Drogen?) wünschen.

Liebe Grüße an Dich

Brainie


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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 12:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Brainie,

Zitat:
diese Mundtrockenheit und die Atemnot, die würde ich noch ein bisschen einfließen lassen ... das war es, was mir fehlte ... damit würde man rechnen, aber das steht nur im Anfangssatz?
ok, ich werde es verstärken.

Zitat:
Mmhhh - verletzt und gedemütigt? Nicht verliebt? Dafür, dass sie sonst  - zumindest sprachlich - sehr tough rüberkommt, würde sie dann aber reichlich Sensibiltät an den Tag legen? Wenn dies der einzige Auslöser für eine derartige Kurzschlusshandlung sein soll, dann würde ich mir etwas mehr einer aufkommenden depressiven Stimmung bis hin zum "Scheiß-egal"-Fealing (ausgelöst durch Drogen?) wünschen.
Das müsste ich aber dann im Wienerwaldteil schon einfließen lassen, mal sehen, wie.

Und nun der letzte Teil aus diesem Abschnitt.

Danke dir und liebe Grüße
ELsa


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BeitragVerfasst am: 24.03.2011 13:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Geheilt?

Noch einen Tag hängt Helene an den Geräten. Träge blickt sie aus dem Fenster.
Federwolken ziehen vorüber, ein Schaf, das sich in einen Drachen verwandelt. Eine Ratte segelt heran, sie wirft Helene eine Kusshand zu. Es klopft. Selma, Gwen, und Bennie kommen herein. Helene versteckt sich unter der Decke.
Keiner sagt etwas. Nach einer Weile schaut Helene nach, die Drei sind weg. Murmeltiere glotzen sie an. Das Dicke könnte Gwen sein. Die zwei anderen singen: „Wir haben Spaß, egal ob’s dir gefällt, wir poppen, was das Zeug hält.“
Sie springen sich gegenseitig an, wälzen sich am Boden und tun es dann. Gwen streckt Helene die Pfoten entgegen, will ins Bett gehoben werden. „Ich könnte dich dauernd knuddeln, Armes“, sagt sie, „und alles wegen denen.“
Die beiden Murmeltiere zucken in Ekstase. Plötzlich muss Helene lachen, das Bennietier hat einen roten Kopf.
„Nur Selma kann auf so einen Idioten stehen, ich gewiss nicht“, Helene schüttelt sich vor Lachen, der Venenflon sticht ihr ins Fleisch.

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Ruth
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 39
Beiträge: 842
Wohnort: Monnem


BeitragVerfasst am: 25.03.2011 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ok, jetzt bin ich drin in der Geschichte! Mir gefällt vor allem die ganz unprätentiöse Sprache und überarbeitet ist das auch schon gut, ich finde keine einzige Länge.

Zum zweiten Teil: Das Magenknurren und -murren, sollte das nicht Schmerzen verusachen? Oder ist Helene noch schmerzunempfindlich von den anderen Substanzen?

Vielleicht als Titel "Im Göttlichen Heiland". Das wäre dann trotzdem noch doppeldeutig und inhaltlich irgendwie zutreffender, denn Helene ist ja ans Bett gefesselt, sie wird kaum das ganze Krankenhaus zu sehen bekommen.

LG,
Ruth
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ELsa
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 69
Beiträge: 1492



BeitragVerfasst am: 27.03.2011 11:40    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke liebe Ruth.

Du hast recht, ich werde den Titel ändern im Original, das ist eingängiger.

Ich denke schon, dass der Magen Schmerzen verursacht, ich werde es erwähnen.

Liebe Grüße
ELsa


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