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Das Kaleidoskop


 

 
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Rosemary
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 23.03.2014 14:17    Titel: Das Kaleidoskop eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Was hat Lyrik damit zu tun
ausgenommen
der gleiche Momentaufnahme
einmal Klick und du bist da
in Erscheinung einen wahren Blick
wie die Worte zusammen gesetzt
dein zwinkern blättert
die Zeilen fein

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Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 25
Beiträge: 1209



BeitragVerfasst am: 23.03.2014 19:17    Titel: Re: Das Kaleidoskop Antworten mit Zitat

Hallo Rosemary,

in deinem Gedicht zwinkern mich viele schöne sprachliche Bilder an, besonders in den letzten beiden Zeilen gelingt es dir, den Zusammenhang von schillerndem, flüchtigem Bild (Kaleidoskop) und ebenso zart-zeitgebundenen Worten, Eindrücken eines Textes bei Lesenden zu skizzieren:
"dein zwinkern blättert
die Zeilen fein"
Ein kleines, inhaltlich gesehen unwichtiges Detaill: Zwinkern schreibt man aufgrund der Nominalisierung groß.

Mir gefällt diese erweiterte Perspektive, irgendwie bekomme ich beim Lesen immer dieses Bild vor mein inneres Auge projiziert: Sonnenlicht, ein Feld - ein Mensch hält ein Kaleidoskop vor ein nicht zusammengekniffenes Auge, verwendet es monokelgleich - um sein/ihr Gegenüber zu betrachten.

Schwer getan habe ich mich jedoch mit den ersten drei Zeilen - ich weiß sie nicht ganz einzuordnen (fehlt bei "der gleiche Momentaufnahme" ein "n"?) ... sie wirken prosaisch, scheinen - meiner Meinung nach - nicht zum Rest des Gedichts zu passen, welches auch ohne sie stehen kann.

Insgesamt hat mir dein Gedicht gefallen (dieses Bild im Kopf hat einfach etwas!), die Verbindung von Lyrik und kaleidoskopartige (visuelle) Wahrnehmung finde ich durchaus naheliegend.

LG,
Traumtänzerin


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Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
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Eine spitze Zunge ist in manchen Ländern schon unerlaubter Waffenbesitz.
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Dem wird befohlen, der sich selbst nicht gehorchen kann. (Nietzsche)
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Rosemary
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 23.03.2014 22:46    Titel: Das Kaleidoskop pdf-Datei Antworten mit Zitat

Korrektur

Was hat Lyrik damit zu tun
ausgenommen
der gleichen Momentaufnahme
einmal Klick und du bist da
in Erscheinung einen wahren Blick
wie die Worte zusammen gesetzt
dein Zwinkern blättert
die Zeilen fein



Hallo Traumtänzerin, danke für deine Rückmeldung auch für die Korrektur. Ich freue mich, wenn einige Bilder könnten dir entgegen kommen.
Es ist eine Wertschätzung, die Bedeutung des Augenblicks. Die ersten Zeilen wenn auch prosaisch und auch deswegen wichtig weil unser Alltag entsteht aus diesen Momenten und die Lyrik greift diese Flüchtigkeit sanft auf ihre Weise. Das Kaleidoskop wo die Bilder, Kreise ständig sich verändern wie die Augenblicke unseres Leben (Kreis um Kreis).
Ich wollte diesen Moment aufzeichnen, danke dir für deinen Gedanken, liebe Grüße Rosemary
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Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 25
Beiträge: 1209



BeitragVerfasst am: 25.03.2014 20:16    Titel: Re: Das Kaleidoskop Antworten mit Zitat

Hi Rosemary,

ich finde es gut, dass du den (vermeintlichen) Kontrast zwischen Lyrik und Alltag als kontrastäres "Intro" vorauschicken möchtest. Allerdings ist es besonders die erste Zeile, die mich gleich zu Beginn "abblockt". Ich habe eine Weile überlegt, woran das liegen könnte, und mir fällt keine bessere Erklärung ein als diejenige, dass sie mir (persönlich) wohl ZU prosaisch ausfällt. Oder besser: Zu metakommunikativ.
Zitat:
Was hat Lyrik damit zu tun

Vielleicht liegt es aber auch daran, weil du das Kind beim Namen nennst (Lyrik). Dabei ist es meiner Meinung nach doch das Reizvolle an Lyrik, dass sie selbst im Direkten ein verstecktes Zweites hat, das Lesende entdecken können.
Worauf ich hinaus will: Ich sehe in deinem Gedicht zwei Grundtöne, die nicht stimmig aufeinander abgepasst sind - zu stark, um als absichtlich vom Leser (persönliche Meinung) akzeptiert zu werden. Deshalb bleibe ich auch so stur bei der ersten Zeile stehen, weil gerade diese neugierig auf den Inhalt, deine Aussage machen könnte, es meiner Meinung nach durch das abblockende "Was hat Lyrik damit zu tun" nicht tut.
Wie bereits betont: Meine Meinung.
Soweit zu meinen Gedanken - einer Meinung unter vielen (nicht Kommentierenden im Moment). Es interessiert mich, ob nur ich es bin, die ... nennen wir es mal ... "Einfühlungsprobleme" Wink mit der ersten (und den nachfolgenden beiden Zeilen) hat. Schade, dass bisher noch niemand anderes das Gedicht kommentiert hat.

LG,
Traumtänzerin


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Rosemary
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 25.03.2014 22:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Traumtänzerin, ich danke dir, daß du dich nochmal die Zeit genommen hast. Natürlich, du kannst stur sein ich akzeptiere das, bin auch ganz bewusst wie oft ich Absurd schreibe. Ich lasse mich gerne verbessern, weil ich die Sprache nicht gut beherrsche. Aber ich kann nicht ganz deine Argumentation nachvollziehen oder ich verstehe dich nicht . Auf diesen Satz hab ich den Text gebaut, weil die Lyrik ist für mich eine Momentaufnahme so wie eine Fotoaufnahme (Klick). Der Rest ist eigentlich nachgebaut, es gings mir um diesen Moment. Du sagst, das ist zu prosaisch(?) -es könnte auch mal um Prosa gehen-es ist auch irgendwie eine Momentane Erfassung- du schreibst, das ich die Lyrik beim Name schreibe, ja, weil in diesen Kontext es ist das nicht zu vermeiden. Prosaisch und metakomunikativ sind für mich zwei Gegenteile? Werde mich noch überlegen aber es wird bestimmt kein Trotz von meiner Seite wenn ich nichts ändere sondern total keine Ahnung wie soll ich das (Kern) ändern. Eventuell, den Satz umbauen aber die Lyrik bleibt dabei, ganz liebe Grüsse und  danke dir herzlich Rosemary
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Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 25
Beiträge: 1209



BeitragVerfasst am: 25.03.2014 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Bonsoir Rosemary,

ich finde nicht, dass du nicht schreiben kannst und/oder Sprache nicht beherrschst. Ganz im Gegenteil.
Meine Aussage bezieht sich nicht auf deinen SprachSTIL, sondern darauf, dass mich der erste Satz einfach komplett abblockt. Mit "prosaisch" meine ich nicht Prosa, sondern non-literarisch/sachlich. Mir ist schon klar, dass deine Kernaussage sich im ersten Satz verdichtet, die Frage ist nur: Möchtest du den Lesern das schon vorab sagen? Wink Oder soll es sich ihnen erschließen?

Wie ich bereits betont habe, ist das nur mein persönlicher Eindruck. Meine Meinung ist eine unter vielen und soll keinesfalls als Anlass gesehen werden (und auch gar nicht das Recht darauf hätte), dass du als Autorin dich irgendwie gezwungen fühlst, das zu ändern. Wink

LG,
Traumtänzerin


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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 25.03.2014 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese es so, dass sich das 'damit' in der ersten Zeile auf das Kaleidoskop bezieht, und mich fuhrt diese rhetorische Frage am Anfang schon in den Text. Ich will wissen, was mir darauf im Weiteren geantwortet wird.

Den Vergleich finde ich schon gut, und wie immer bei dir, frisch behandelt.
Für mich geht das Gedicht über Lyrik lesen, nicht schreiben. Jedes Gedicht so ein Kaleidoskopmomentbild für einen Leser, und die beiden letzten Zeilen finde ich besonders gut.
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Rosemary
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 25.03.2014 23:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dobry Wieczör nochmal Traumtänzerin, ich denke ich hab dich einfach nicht ganz verstanden, danke nochmal lg Rosemary
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Rosemary
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 26.03.2014 09:52    Titel: Das Kaleidoskop pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hallo Traumtänzerin, ich musste umschalten dann habe deine Sichtweise erst kapiert und was ich bemerkte, dass du ganz richtig lagst mit deiner Version. Ich habe von der andere Seite das betrachtet, finde auch treffend aber du kommst noch ein Schritt tiefer, was mir schließlich sehr gefallen hat. Die ständig veränderten Bilder, die flüchtigen Augenblicke sind schließlich unsere Wahrnehmungen, ein buntes Kaleidoskop halt. Deswegen die ersten Zeilen sind in diesem Sinne zu "schwer". Lieben Dank dir, dass ich mein Gedicht nochmal unter die Lupe genommen hab und etwas für mich entdeckt. Ich habe einen Versuch gewagt, vielleicht ist nicht das beste aber mehr stimmig als Fortsetzung, weil beiden haben  andere Seiten des Betrachtens.
Liebe firstoffertio, danke dir ebenfalls für die treffenden Worte, liebe Grüsse Rosemary

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Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

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BeitragVerfasst am: 26.03.2014 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Rosemary,

die Version gefällt mir.
Aber was mir sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist: Bitte verbieg dich nicht - es ist dein Gedicht und du solltest es nicht umändern, nur um anderen (hier: mir) einen Gefallen zu tun. Falls du das nicht getan hast, ist alles gut. Wink

LG,
Traumtänzerin


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Rosemary
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 26.03.2014 18:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Traumtänzerin, glaub mir ich hab das nicht für dich getan. Du hast mir etwas klar gemacht was ich nicht gesehen habe. Bin in Prinzip kein Mensch, der sich verbiegt, nur meine Sprachdefizite lassen mich nicht immer nach meins gehen. (und gut so), danke dir nochmal Smile . Ich mag beide Versionen, lg Rosemary
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