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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


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Wohnort: Bad Nauheim


BeitragVerfasst am: 05.02.2019 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

MoL hat Folgendes geschrieben:
Wow. Wahnsinn. Mein absoluter Favorit. Einfach nur genial, gelungen, wunderschön.


 Embarassed smile extra

Vielen Dank für Deinen Kommentar, den ich auch einfach als Replik hätte zitieren können, aber dann kam mir das zu sehr vor, als wollte ich mich drüber lustig machen, was ganz ehrlich nicht mein Ziel ist. Ich freue mich wie bolle, natürlich auch über die unfassbaren zwölf Punkte!
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Herdis
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 124
Wohnort: Westfälischer Dickschädel in Nordhessen


BeitragVerfasst am: 10.02.2019 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo anderswolf,

wenn mir jemand eine Frage stellt und ich dem gewahr werde,dann antworte ich i.d.R. auch drauf. Das ist doch nur höflich. Und ausserdem ging es Dir um Deinen Text und da hast Du ja m.E. auch irgendwie ein Recht drauf.

LG,
Herdis


_________________
"Wenn ich nicht schreibe, fühle ich, wie meine Welt schrumpft. Ich empfinde, wie ich mein Feuer und meine Farben verliere." Anais Nin
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hobbes
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Beiträge: 3154

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 10.02.2019 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

anderswolf hat Folgendes geschrieben:
Andererseits ist Dir "Wolken beschatten die Pergola" enttäuschend banal, während Dir mein Azur nicht banal genug ist.

Ja, das liest sich widersprüchlich, dachte ich auch schon, als ich es geschrieben habe, dann war ich aber zu faul, noch etwas daran zu ändern.
Bei den Wolken war mein Problem ja nicht, dass es sich zu "einfach" anhört, sondern, dass ich die Sprache, den Ton, den Erzähler insgesamt nicht stimmig fand, weil sie/er mal so, mal so daherkam.
Und beim Azur zeigte sich dann eben noch mal ganz deutlich, dass die "Azur-Sprache" einfach so gar nicht mein Ding ist.
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anderswolf
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Beiträge: 423
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BeitragVerfasst am: 16.02.2019 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Herdis hat Folgendes geschrieben:
Hallo anderswolf,

wenn mir jemand eine Frage stellt und ich dem gewahr werde,dann antworte ich i.d.R. auch drauf. Das ist doch nur höflich. Und ausserdem ging es Dir um Deinen Text und da hast Du ja m.E. auch irgendwie ein Recht drauf.

LG,
Herdis


Dann eben einfach nur: Danke Smile
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 16.02.2019 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
anderswolf hat Folgendes geschrieben:
Andererseits ist Dir "Wolken beschatten die Pergola" enttäuschend banal, während Dir mein Azur nicht banal genug ist.

Ja, das liest sich widersprüchlich, dachte ich auch schon, als ich es geschrieben habe, dann war ich aber zu faul, noch etwas daran zu ändern.
Bei den Wolken war mein Problem ja nicht, dass es sich zu "einfach" anhört, sondern, dass ich die Sprache, den Ton, den Erzähler insgesamt nicht stimmig fand, weil sie/er mal so, mal so daherkam.
Und beim Azur zeigte sich dann eben noch mal ganz deutlich, dass die "Azur-Sprache" einfach so gar nicht mein Ding ist.


Wahrscheinlich ist es das: unstimmig klingender Erzähler. Danke für die Verdeutlichung Smile
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 16.02.2019 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Michel hat Folgendes geschrieben:
Bisher mein absoluter Favorit. Ein männliches Leben (Mutter bei Geburt gestorben, brutaler Vater, verhauene Jugend, Zeitsoldat, Krieg, traumatisiert, Freund/Geliebter, wieder allein) verwoben mit dem Bläuling, der innerhalb einer Minute schlüpft. Beide Kriterien erfüllt. Durchbrochen von Gedichtzeilen, teils kopiert, oft neu. Bewegt und gefällt.


Mir gefällt Deine Zusammenfassung Deiner Zusammenfassung: "Ein männliches Leben". Es beleuchtet ja den nicht unwichtigen Faktor, dass LI so kaputt ist, weil das scheinbare Ideal des Männlichen ebenso unerreichbar wie zerstörend ist.

Vielen Dank für Deinen Kommentar und unfassbare 12 Punkte!
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 17.02.2019 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Ein Text, der mit seiner Kombination aus Prosa-Block und lyrischen Strophen formal heraussticht, der formal etwas wagt. Sprachlich fügen sich die Strophen in den übrigen Stil ein, stören dadurch nicht, werden mir stellenweise aber etwas zu pathetisch und altertümelnd. Das Pandorafass mit der griechischen Mythologie hätte ich zudem nicht aufgemacht, der Text hat Symbolik genug. Das Eisblumenschneiden und der Tagtraumtaumler gefallen mir aber hervorragend. Ob es die lyrischen Einsprengsel unbedingt gebraucht hätte, darüber lässt sich sicher streiten; sie zeigen zwar durchaus die Zerrissenheit des Protagonisten auf, einfach dadurch, dass sie da sind (wenngleich dafür in etwas zu regelmäßgen Abständen), erfüllen darüber hinaus aber, so weit ich sehen kann, keine Funktion, die nicht ähnlich in den prosaischen Szenen zu finden wäre. Gerade der Zeitaspekt hätte sich durch die Gegenüberstellung von Prosa und Lyrik nochmal anders beleuchten lassen, bsplw.

Aproprosa: Die finde ich sehr, sehr ansprechend. Ein bisschen expressionistisch, teils bewusst sperrig in der Wortwahl (ge-mordet statt er-mordet) und auch vor gelegentlichen Neologismen (Blutjahre für die Bundeswehreinsätze) nicht zurückschreckend. Die Farbsymbolik mit der Sehnsuchtsfarbe Blau, die zerstörerischen Seiten der Sehnsucht, die sich in den Trieben des Blauregens äußert; natürlich ebenso wie in Mats unnötigem Tod. So mag ich das. Nur beim Dialog mit dem Schmetterling wird mir die metaphorische Ebene teilweise zu forciert aufrecht erhalten, weil ich innere Dialoge im Allgemeinen irgendwie albern finde, weil sie nur aus rhetorischen Fragen bestehen und dadurch immer gekünstelt wirken,

Ein Text über Aufbruch und Wiederkehr, Sehnsucht und Tod, Verlust und Erneuerung, der einen Protagonisten beschreibt, dessen Lebensschmerz sich in der ausdrucksstarken Sprache äußert. Immer wieder finden sich tolle Beschreibungen wie:
Zitat:
Was Vater nicht hat zerschlagen können, hielt er für unzerstörbar.
Das reicht als Andeutung vollkommen aus, um sich alles über diese Vater-Sohn-Beziehung vorstellen zu können. An anderen Stellen bleibt es mir zu vage, etwa in diesem Absatz:
Zitat:
Noch bevor ich ihn kannte, habe ich Mat verletzt. [...] Und dann, als späte Strafe für die Affekte eines Siebenjährigen, war ich wieder allein.
Aber insbesondere hier
Zitat:
In Raunächten sandte später eine Frau, die ich nicht kennengelernt, aber gemordet hatte [...]
weil der Mord später nicht mehr thematisiert wird. So daher gesagt, wirkt das ein wenig effekthascherisch, was nicht zur übrigen Geschichte passt,

die mir übrigens sehr gut gefällt. Anfangs habe ich diesen Beitrag total überlesen, um ehrlich zu sein, und bin nun sehr froh, ihn mir noch einmal näher angeschaut zu haben. Während ich die Kritik hier geschrieben habe, ist er kontinuierlich weiter nach oben auf der Punkteskala gerückt.


Richtig viel kann ich zu Deinem Kommentar nicht sagen, denn er berührt mich sehr. Du verstehst, mir meinen Texte näher zu bringen, auch und gerade jetzt, da ich ihn eineinhalb Monate später ein bisschen aus meinem Leben verbannt habe, weil andere Dinge wichtiger geworden sind. Gleichzeitig hast Du mit allem recht, was Du an Kritik vorbringst: Die Verse sind teils kitschverdächtig pathetisch, teils komplett unnötig, teils zu regelmäßig, weil mein Gehirn mit Chaos schlecht umgehen kann. Die griechische Mythologie ... mit der bin ich zu sehr verwoben, als dass ich nicht die Fäden aus Bachmanns Gedicht hätte aufnehmen wollen. Wahrscheinlich mit durchaus diskutablem Erfolg. Auf die nordische Mythologie, die dann ja auch unbedingt noch eingestreut werden musste, würde selbst ich hingegen verzichten. Auf das Eisblumenschneiden bin ich (wie auf die Blutjahre) ausnahmsweise mal stolz, den Tagtraumtaumler, naja, der ist eben passiert. Wie ja auch der Dialog mit dem Schmetterling. In der allerersten Fassung war es reines Beobachten, das sich dann irgendwie in eine einseitige Zwiesprache gewandelt hat. Die Andeutungen der Gewalt gegen Mat und Mutter waren mir beim Schreiben auch zu vage, aber ich hatte nicht mehr die Zeit, da noch viel zu unternehmen.

Es freut mich sehr, dass Du meinen Text nicht aus den Augen verloren hast, sondern ganz im Gegenteil mit so vielen lobenden Worten bedacht hast, gerade was Sprache und Geschichte betrifft. Wie anderswo gesagt: ich schätze Deinen Kommentar hier (und an anderen Orten) sehr, weil Du mir in meinem eigenen Text unbekannte Weiten aufzeigst.
Insofern: Herzlichen Dank für Deinen Kommentar und natürlich für geniale sechs Punkte!
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 17.02.2019 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Jenni hat Folgendes geschrieben:
Die Sprache ist so vielleicht poetisch, vielleicht blumig, mir ist das zu viel, vor allem am Anfang, als es um den Garten und den Schmetterling geht, aber das ist einfach auch Geschmackssache. Die Geschichte um den Ich-Erzähler und Max, die finde ich jedoch sehr schön, sowohl in ihrer Entwicklung, wie beide sich gegenseitig prägen und verändern, aber auch die Art zu erzählen, auch wie du die Zeitraffung umsetzt, besonders wie die Fotos das gemeinsame Größerwerden dokumentieren. Und dann ist da immer wieder der Schmetterling, mit dessen Entwicklung der Erzähler seine eigene (passend, originell jedoch nicht) in Bezug setzt, und das Gedicht, dessen Bedeutung (für die Geschichte) sich mich noch nicht völlig erschlossen hat. Und diese blumige Sprache, was vielleicht Teil der Charakterisierung ist, aber eigentlich mehr ein Bruch zu dem, was der Erzähler über sich preisgibt, oder gibt der Erzähler gar nichts preis, bei näherer Betrachtung jedenfalls nur reichlich plakatives, und den Rest soll ich vielleicht aus der blumigen Sprache schließen. Hm, hier weiß ich mir noch nicht recht ein Urteil zu bilden.

Vielleicht mal über das Thema nachdenken. (Un-)Haltbare Gegenwart ist da ja in gewisser Weise überall, in diesen Geschichten, die ein Leben und ein Zurückblicken erzählen. Inzwischen habe ich aber auch mindestens eine Geschichte gefunden, die diesbezüglich noch mehr aus der Vorgabe herausholt.
Hm, und jetzt, was mache ich damit.


Na, zumindest die letzte Frage beantwortet sich leicht rückblickend. Ebenso rückblickend zeigt sich ohnehin, dass Du mit meinen Texten eigentlich immer ein bisschen zwiespältig bist mit Hang zur Nichtbepunktung wegen sprachlicher Überforderung (gell Papa?). Was nicht schlimm ist grundsätzlich, sondern mir eher zeigt, dass ich offensichtlich einen wiederkehrenden Schreibstil habe und mich nicht, wie ich immer dachte, jedes Jahr neu erfinde.
Was den Schmetterling angeht: ja, das würde ich mittlerweile auch irgendwie anders machen wollen, wenngleich es ja auch für LI um eine Wiedergeburt, ein Schlüpfen aus der Wartestellung eines ruhenden Lebens geht. Insofern passt er ganz gut rein, aber müsste vielleicht nicht den Lesenden so direkt ins Auge gedrückt werden.
Die Bedeutung des Gedichts für die Geschichte: bis auf wenige Zeilen, die sicherlich auch prosaisch eingewoben hätten werden können, wahrscheinlich keine, wenn man von einem rein formalen Wagnis absieht. Ich hatte keine Lust auf einen reinen Prosatext, mir war nach Atmern zwischendurch, die dann auch gleich wieder einen neuen Lebensabschnitt einläuten sollten. Das hätte ich, mehr Zeit vorausgesetzt, auch vielleicht konstruktiver für den Text gestalten können, aber naja.
Eines der mir liebsten Elemente in der Geschichte von Mat und LI hast Du erwähnt: das Aufwachsen in Klassenfotos. Eines der wenigen Elemente, die ich direkt vor mir gesehen habe beim Schreiben, als wären es meine Klassenfotos gewesen, die aber, anders als in der Geschichte, eher eine Galerie schlimmer Pullover und Frisuren abgäben als denn tatsächlich eine Dokumentation einer nicht immer einfachen Freundschaft.
Vielen Dank für Deinen Kommentar!
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 17.02.2019 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Tape Dispenser hat Folgendes geschrieben:
Tja, Dieser Text lässt mich relativ ratlos und unberührt zurück. Das liegt daran, dass ich generell eine Aversion gegen in Prosa eingebundene Gedicht habe. Ich sehe hier zwar einen Konflikt zwischen Erzähler und der Vaterfigur und die Liebe zu Mat, aber die Bläulingsverse zünden bei mir nicht und das Ersticken am eigenem Erbrochenen ist mir zu gewollt auf den Schluss getrimmt.


Wenn Dich natürlich das Formale schon abschreckt, und Du mit der Geschichte nicht viel anfangen kannst, dann ist es Dir sicher kein Trost zu hören, dass Mat in der ersten Fassung in Afghanistan an der Seite des LI (und an seiner Statt) bei einem Selbstmordattentat ums Leben kommen sollte, und der Bläuling vor allem in die Geschichte eingeflogen ist wegen des Schmetterlingseffekts, der dann in der Mitte der Bearbeitungszeit wieder rausgeschmissen habe, weil mir das zu gewollt auf eine ganz andere Pointe getrimmt war.
Wobei: Trost. Das ist ja ein Wettbewerb, da kann einem ja nicht alles gefallen und muss es auch nicht. Man versucht einfach mal was und versucht, was dann so passiert. Es gibt so vieles, was man nicht beeinflussen kann. Da kann man so viele schlechte Reime oder Witze machen wie man mag: am Ende kommt einfach nur das Ende.
Vielen Dank für Deinen Kommentar.
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 28.02.2019 01:00    Titel: Re: aw:Kokon Antworten mit Zitat

lilli.vostry hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Dein Text war einer der ersten, den ich las. Er beginnt ziemlich romantisch, doch dann ziehen schon Wolken herauf... Schönheit und Abgründe des Lebens, Träume und Traumata, Wunder und Wunden liegen dicht beieinander, in fein verwobenener Prosa mit lyrischen Versen.

Der Ich-Erzähler schaut an einem Hochsommertag einem werdenden Schmetterling, dem Bläuling, zu; wartet auf den aufbrechenden Kokon, spricht mit ihm, der nichts ahnt von seinem kurzen Lebensglück, beneidenswert schwerelos, einfach losfliegend...  Dies zieht sich durch den ganzen Text als Metapher.
Er denkt zurück, wie sein Leben begann, das ein anderes auslöschte und wie es verlief, begleitet an verschiedenen Stellen im Text mit unterschiedlicher Intensität und Schärfe von dem Satz: "Als hätte ich nichts Besseres zu tun."

Zartheit, Poesie, Härte, Schmerz und Verletztheit reiben sich im Ungeheuerlichen des Erzählten aneinander, ergreifen, erschüttern, trösten, verzaubern.

Ein unfassbar schöner, fragiler und starker Text, der lange nachklingt.
Daher stehst Du an erster Stelle bei mir in diesem Wettbewerb.

Viel Glück und Viele Grüße,
Lilli


Deinem Kommentar kann ich nur wenig hinzufügen, weil er ziemlich genau trifft, worum es in meinem Text ging. Schön finde ich, dass Du darauf hinweist, dass die Wendung "Als hätte ich nichts Besseres zu tun" immer wieder in einem anderen Kontext und damit Beigeschmack gelesen/gehört/gefühlt werden kann, denn da habe ich tatsächlich immer mal wieder hin- und hergeschoben, wo es hoffentlich am besten passt.

Vielen Dank für Deinen Kommentar und natürlich auch für unfassbare zwölf Punkte!
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 28.02.2019 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

UtherPendragon hat Folgendes geschrieben:
Hier leider nur ein kurzer Kommentar, da es sehr spät ist und ich diesen Text eben erst für mich entdeckt habe, er aber unbedingt eine gute Bewertung verdient hat.

Sehr berührend.


Auch ein kurzer Kommentar freut mich, vor allem wenn er großartige sieben Punkte begleitet! Vielen Dank!
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 28.02.2019 01:19    Titel: Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Hallo Inko,

sieh an, da kommt ja tatsächlich ein Schmetterling drin vor wink
Bzw. ein werdender.

Wie anderswo schon geschrieben: es musste einfach sein Wink

Zitat:

Hm, ein schwieriger Kommentar für mich. Beeindruckt hat mich das von Anfang an, aber wie viele Punkte er nun wirklich verdient hat, da war ich bis zuletzt unschlüssig.
Grund dafür ist wohl, dass es sich um einen relativ „gefühligen“ Beitrag in diesem Wettbewerb handelt, und solche Texte bei mir relativ schnell eine Kitsch-Abwehr auslösen. Andererseits sehe ich, dass hier sehr gewissenhaft um die richtigen, eben nicht abgeschmackten Worte gerungen wurde. Vermute stark jemandem, der in erster Linie in der Lyrik unterwegs ist.
nickname könnte mit L anfangen

Mittlerweile weißt Du ja, wer hinter dem Text stand, und ich hoffe, Du bist nicht allzu sehr enttäuscht, dass die Lyrik mehr eine falsche Fährte war (in Bezug auf die Urheberschaft). Tatsächlich bin ich jetzt, fast zwei Monate später, auch nicht mehr so überzeugt von der Lyrik. Ja, ich habe ein paar Wendungen, über die ich mich auch jetzt noch freuen kann, an anderen Stellen spüre ich jetzt noch, wie sehr ich da mit mir darum gerungen habe, da unbedingt, damit es in mein Muster passt, noch Lyrikblitze reinzusetzen. Das würde ich so nicht wieder machen, andererseits würde ich wahrscheinlich einen solchen Text eh nicht wieder schreiben, weil ich von mir aus gar nicht die Inspiration oder den Anlass hätte.
Aber, und da hast Du recht: tatsächlich fand in weiten Teilen ein Ringen um die richtige Formulierung und das passende Wort statt. Leicht habe ich es mir insgesamt nicht gemacht.

Zitat:
Die Hekate musste ich googeln.

Das war mir fast bewusst, dass das notwendig sein würde. Mir ist sie aus anderen Gründen ein Begriff, vor allem passend. Anderswo habe ich meinen Hang zur griechischen Mythologie verteidigt, hier werde ich wieder darauf gestoßen, was mir bei Glossar/Cavator das Genick gebrochen hat: zu viele unnötige Fremdworte, die vor allem befremdlich sind, nicht etwa E. Mittlerweile habe ich verstanden, warum das Texte abwertet: es reißt den Leser, der unvertraut ist mit Nischenthemen, immer wieder aus dem Text und der Immersion. Damit kann man als Autor selten einen Blumentopf gewinnen.
Wie ein Bekannter von mir gerne sagt: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Zitat:
Die Darstellung des Lebensweges ist gelungen. Der Prota ist an sich ein empfindsamer Mensch, der sich aber den Erwartungen seines Vaters an einen „richtigen Sohn“ angepasst hat. Der indirekte Hinweis, der Prota habe nichts bzw. etwas Besseres zu tun (Subtext: Weiß aber selbst nicht, was) hätte für mich nicht ganz so häufig fallen müssen.

Da gebe ich Dir recht: der Text hätte durchaus gewonnen dadurch, hätte ich etwas freier mit meinen Themen und Mustern gearbeitet und vielleicht den einen oder anderen "Lyrik"-Einschub bzw. das eine oder andere "Als hätte ich nichts Besseres zu tun" einfach mal weggelassen.
Ansonsten vielen Dank, dass Du meine Darstellung als gelungen ansiehst und nicht etwa als Klischee.

Zitat:
Am Ende spricht für den Text, dass er sich auch bei mehrfachem Lesen nicht abgenutzt hat. Mit Platz 5 bin ich jetzt zufrieden, da fühlt er sich für mich richtig an.

Hätte ich nicht kommentiert, wäre ich wahrscheinlich auch auf Platz fünf gelandet. Insofern war Deine Einschätzung sehr richtig.
Im Ernst: Es freut mich sehr, dass sich mein Text in Deinen Augen nicht abgenutzt hat. Bisweilen hat man das ja durchaus, dass man einen Text nicht ein drittes oder viertes Mal lesen mag, weil man beim zweiten Mal schon nicht mehr in der Lage war, sein Bild davon zu ändern.

Ich danke Dir vielmals für Deinen Kommentar und vor allem für geniale sechs Punkte!
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 28.02.2019 01:34    Titel: Antworten mit Zitat

Constantine hat Folgendes geschrieben:
Bonjour

Ich bekomme in deinem Text deinen Prota/Erzähler nicht gegriffen, was mir deinen Text leider zu distanziert und unnötig künstlich erscheinen lässt.

Das ist natürlich schade, aber letztlich auch nicht das erste Mal, dass mir das passiert. Ich habe offensichtlich eine gewisse Tendenz, meine Protagonisten (gerade in der Ich-Perspektive, die ich dennoch bevorzuge) unnahbar und kalt zu erschaffen. Hat schätzungsweise damit zu tun, dass ich zwar gerne von mir selbst erzähle, irgendwann aber gelernt habe, dass das irgendwie auch unhöflich ist. Daraus folgt gerne eine egozentrische Abwertung meiner selbst. Und das übertrage ich natürlich auch auf die Figuren, die ich erschaffe, sind sie ja auch nur Ausstülpungen meiner Persönlichkeit.

Zitat:
Irritation bei: Zunächst heißt es "Wolken beschatten die Pergola." Für mich bedeutet das, dass es keinen klaren Himmel gibt. Kurz darauf heißt es "heißem Terracotta" und "hinauf in den Azur". Hier habe ich eher sonnige Assoziationen. Was jetzt? Wolken beschattet oder Azur?

Das gemeinte Bild war: Einzelne Wolkenschiffe auf ziemlich viel blauem Himmel. Wäre der Himmel komplett bedeckt, hätte man die einzelnen Wolken und vor allem ihren Schatten nicht so deutlich ausmachen können. Gegen Ende des Textes sind diese Wolken auch nicht mehr. Hätte ich wahrscheinlich insgesamt deutlicher machen können.

Zitat:
Was die Motivation des Protas angeht, bin ich ratlos: Spätestens am Ende des Sommers wird der Prota sich in die steinerne Hülle (=ins Haus?) zurückziehen. Warum? Bleibt er den ganzen Sommer über in/unter der Pergola und geht erst dann wieder in sein Haus?

Jein. Natürlich bleibt LI möglichst lange draußen und versucht, den Sommer und die Wärme zu genießen. Vor allem aber ist es Metapher: Das Jahr spiegelt ein Leben. LI ist geboren an Silvester, inmitten des Kreischens von Raketen und anderen Knallern. Das erwähnt der Text ja recht deutlich, ebenso wie den dahinter stehenden Gedanken, dass dieses Feuerwerk vor allem dazu gedacht war, den Winter samt seinen Dämonen auszutreiben. Der Vater wirft dem Sohn später das ja auch vor: Hätte sich das böse Kind doch auch einfach austreiben lassen, statt die Mutter zu töten.
Das Kind wächst auf in einer kalten Kindheit, die wie ein später Wintersturm über es hinweggeht, bevor der gebrochene Zweig im beginnenden Frühling, sprich später Kindheit/Pubertät wieder ausschlägt und Leben zeigt.
Zum Zeitpunkt des Erzählens befinden wir uns im hohen, fast späten Sommer, im 42. Lebensjahr, also nach dem Mittel der durchschnittlichen Lebenserwartung eines mitteleuropäischen Mannes. LI erwartet, sich spätestens am Ende des Herbstes dorthin zurückzuziehen, woher er stammt: in die Erde, in die Asche, in Staub und Stein. Aber wer weiß, vielleicht geschieht das auch vorher. Mat hat sicherlich nicht damit gerechnet, im Hohen Sommer eines Lebens an einer Überdosis im Club zu krepieren.

Zitat:
Es tut mir leid: zéro points.

Merci beaucoup.
Constantine

Muss nicht Dir leid tun, sondern mir. Immerhin habe ich ja den Text so geschrieben, dass er Dich nicht erreichen konnte. Vielen Dank trotzdem für Deinen Kommentar, der mir vor allem noch einmal die Möglichkeit gegeben hat, das Ding mit dem Lebensjahr nochmal aufzudröseln, das ich andernorts nämlich nicht gemacht habe.
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 28.02.2019 01:51    Titel: Antworten mit Zitat

Und ich glaube, das war es dann. Die eine oder andere Frage habe ich wohl noch in dem einen oder anderen Text- und Kommentarfaden zu beantworten, aber dann ist diese Ausgabe des Zehntausenders für mich beendet.
Ganz anders wieder, lehrreicher in so vielen Aspekten, mit einer sehr viel lebendigeren Diskussion über E, was mir vor allem gezeigt hat, dass ich mich am liebsten doch an Nihils "Definition" aus dem vorvorigen(?) Jahr halte: E wie Eigenständig. Denn daran möchte ich meine Texte, so selten sie auch sind, letztlich messen: Dass sie eine eigene Stimme und Stimmung transportieren, im besten Fall Instant-E, auf jeden Fall aber so viel Berührung wie möglich. Das scheint widersprüchlich, ist es aber nicht, wenn man Unterhaltung von den Mikro-Beben unterscheidet, die faszinierende Literatur in der Seele auslösen kann, kleinste Eruptionen, die eine Weltsicht und -wahrnehmung zum Wanken und vielleicht sogar zum Kippen bringen können.
Mal schauen, was ich mit dem restlichen Jahr anfange. Vielleicht schaffe ich es heuer, mich hier mehr einzubringen, literarischer, produktiver, konsequenter an meinem Schreiben zu arbeiten. Ich bewundere all jene von Euch, die es schaffen, ein Projekt zu einem Ende zu bringen, denn ich vermag sicherlich ein zwei interessante Sprachfiguren zu erzeugen und am Ende vielleicht auch Orthographie und Interpunktion zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenzufügen, diese Wettbewerbe sind aber mein schriftstellerischer Höhepunkt. Gäbe es den Zehntausender nicht, ich hätte schon längst an meiner Eignung gezweifelt, überhaupt zu schreiben, und wahrscheinlich auch den Traum aufgegeben, irgendwann doch noch etwas zu veröffentlichen.
Ich habe, das kennt sicherlich jeder hier, Angst vor dem Urteil Anderer über das, was ich zu erzählen habe, und über die Art, wie ich es in die Welt setze. Der Zehntausender ist mit seinem Zeitdruck eine der wenigen Gelegenheiten, wo ich diese Panik vergessen, unterdrücken, vernachlässigen kann. Und es hilft, dass meine Texte wahrgenommen werden, als wären sie von kompetenteren Schreibern und nicht von dem Hochstapler, der ich bin.

Vielen Dank für Alles. Machts gut.
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Constantine
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Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 07.03.2019 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo anderswolf


anderswolf hat Folgendes geschrieben:
Constantine hat Folgendes geschrieben:
Bonjour
Ich bekomme in deinem Text deinen Prota/Erzähler nicht gegriffen, was mir deinen Text leider zu distanziert und unnötig künstlich erscheinen lässt.

Das ist natürlich schade, aber letztlich auch nicht das erste Mal, dass mir das passiert. Ich habe offensichtlich eine gewisse Tendenz, meine Protagonisten (gerade in der Ich-Perspektive, die ich dennoch bevorzuge) unnahbar und kalt zu erschaffen. Hat schätzungsweise damit zu tun, dass ich zwar gerne von mir selbst erzähle, irgendwann aber gelernt habe, dass das irgendwie auch unhöflich ist. Daraus folgt gerne eine egozentrische Abwertung meiner selbst. Und das übertrage ich natürlich auch auf die Figuren, die ich erschaffe, sind sie ja auch nur Ausstülpungen meiner Persönlichkeit.

Ich finde es schön, dass ein Text viel "Internes" vom Verfasser enthält, der Text das "Weltbild" des Verfassers widerspiegelt und somit ja sehr nah am Verfasser ist. Das macht solche Texte insofern persönlich, beinhalten eine "Handschrift" und interessant, weil sie, wenn man es als Leser weiß oder möchte, einen Text nicht nur auf der rein inhaltlichen Ebene liest, sondern auch auf einer "verfasser-phychologischen" Ebene, womit sich ja nicht nur der Verfasser, ob bewusst oder unbewusst, an Leser mitteilt, sondern auch Leser die Möglichkeit haben, einen mehr biografischen Bezug eines Textes zum Verfasser herzustellen. Generell enthält ja jeder Text irgendwo was vom Verfasser. Die Frage ist dabei, wie viel, ist es ein Hauch oder ist der Verfasser gut spürbar oder ist der Text regelrecht triefend durchdrungen vom Verfasser.
Ein Text soll ja nicht erst durch Sekundärliteratur oder andere "Bezüge" verständlich sein, sondern auch eigenständig für sich stehen können, mal ohne direkten Bezug zum Autor.


anderswolf hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Irritation bei: Zunächst heißt es "Wolken beschatten die Pergola." Für mich bedeutet das, dass es keinen klaren Himmel gibt. Kurz darauf heißt es "heißem Terracotta" und "hinauf in den Azur". Hier habe ich eher sonnige Assoziationen. Was jetzt? Wolken beschattet oder Azur?

Das gemeinte Bild war: Einzelne Wolkenschiffe auf ziemlich viel blauem Himmel. Wäre der Himmel komplett bedeckt, hätte man die einzelnen Wolken und vor allem ihren Schatten nicht so deutlich ausmachen können. Gegen Ende des Textes sind diese Wolken auch nicht mehr. Hätte ich wahrscheinlich insgesamt deutlicher machen können.

Ich denke, es ist für mich ein beispielhaftes Detail am Text, aber nichts Gravierendes in dem Sinne, sondern eher sich aufsummierend, was mich in dieser Form nicht abgeholt hat und mich, neben der Distanz, die ich spürte, noch weiter vom Text entfernte, weil ich es nicht zusammenbringen konnte.

anderswolf hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Was die Motivation des Protas angeht, bin ich ratlos: Spätestens am Ende des Sommers wird der Prota sich in die steinerne Hülle (=ins Haus?) zurückziehen. Warum? Bleibt er den ganzen Sommer über in/unter der Pergola und geht erst dann wieder in sein Haus?

Jein. Natürlich bleibt LI möglichst lange draußen und versucht, den Sommer und die Wärme zu genießen. Vor allem aber ist es Metapher: Das Jahr spiegelt ein Leben. LI ist geboren an Silvester, inmitten des Kreischens von Raketen und anderen Knallern. Das erwähnt der Text ja recht deutlich, ebenso wie den dahinter stehenden Gedanken, dass dieses Feuerwerk vor allem dazu gedacht war, den Winter samt seinen Dämonen auszutreiben. Der Vater wirft dem Sohn später das ja auch vor: Hätte sich das böse Kind doch auch einfach austreiben lassen, statt die Mutter zu töten.
Das Kind wächst auf in einer kalten Kindheit, die wie ein später Wintersturm über es hinweggeht, bevor der gebrochene Zweig im beginnenden Frühling, sprich später Kindheit/Pubertät wieder ausschlägt und Leben zeigt.
Zum Zeitpunkt des Erzählens befinden wir uns im hohen, fast späten Sommer, im 42. Lebensjahr, also nach dem Mittel der durchschnittlichen Lebenserwartung eines mitteleuropäischen Mannes. LI erwartet, sich spätestens am Ende des Herbstes dorthin zurückzuziehen, woher er stammt: in die Erde, in die Asche, in Staub und Stein. Aber wer weiß, vielleicht geschieht das auch vorher. Mat hat sicherlich nicht damit gerechnet, im Hohen Sommer eines Lebens an einer Überdosis im Club zu krepieren.

Danke für deine Mühe, hier noch einige Verständnishilfen zu bieten, um den Textinhalt besser einordnen zu können.

anderswolf hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Es tut mir leid: zéro points.

Merci beaucoup.
Constantine

Muss nicht Dir leid tun, sondern mir. Immerhin habe ich ja den Text so geschrieben, dass er Dich nicht erreichen konnte. Vielen Dank trotzdem für Deinen Kommentar, der mir vor allem noch einmal die Möglichkeit gegeben hat, das Ding mit dem Lebensjahr nochmal aufzudröseln, das ich andernorts nämlich nicht gemacht habe.

Ich bin nur ein kleiner Tropfen. Jeden wird man nicht erreichen und kann man auch nicht. Den Großteil der Leser hast du erreicht. Das ist toll und hast einen großartigen Platz in diesem Wettbewerb erzielt. Alles gut.

Ich danke dir für deine weiteren hilfreichen Anmerkungen.


LG Constantine
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Keine neuen Beiträge Ein ungeöffneter Kokon Mart Postkartenprosa 04/2011 41 05.04.2011 19:00 Letzten Beitrag anzeigen

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