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Firilion
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 338



BeitragVerfasst am: 13.05.2008 15:03    Titel: Kaffeekick eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kaffeekick

Spät Abends brennt noch Licht,
im Kaffee auf dem Küchentisch.
Es strahlt nach frischen Bohnen,
die im Wechsel mit Milch und Zucker,
aus der Steckdose fliegen.
Durch die Stromleitung pulsiert
eine dunkelbraune Galaxie
des guten Geschmacks
und obenauf treibt die Milchstraße.
Das schwarze Loch,
am Ende der Welt,
lauert schon auf dampfende Beute,
die wie Treibholz in unendlicher See
verzweifelt einen Hafen sucht.
Das Universum klart auf,
als der Todeskampf des Kaffees,
mit dem letzten Schluck
in einem Strom
aus reiner Energie gipfelt!


Wem es beliebt, der kann hier einmal meine Handschrift (ja, ich glaube, das kann man so grad eben als Schrift bezeichnen, aber es ist nah am Gekritzelkratzelkrakel) studieren. Die ist das Original, direkt aus "Blocklyrik 3" gescannt.


Und natürlich gibts dieses Mal wieder eine Audiodatei!


kaffeekick.mp3 (435.76 KB) Rechte Maustaste -» Speichern unter...
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Brynhilda
Felix Aestheticus

Alter: 39
Beiträge: 9709
Wohnort: Oderint, dum probent.


Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 13.05.2008 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Tolle Handschrift, Matthias. Ich bin wirklich beeindruckt.
Ich wünschte, ich könnte nur halb so schön schreiben wie du.

Aber sei ehrlich, daß hast du doch abgeschrieben.
Oder sollte das tatsächlich die Urschrift sein?
Bist du der Mozart der Lyrik und schreibst alles gleich so druckreif nieder?

Bitte, bitte, ich verzweifle an deiner Genialität, wenn du nicht sagst, daß du das erst abgeschrieben hast.

Es grüßt dich
eine verzweifelnde Ilka!
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Firilion
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 338



BeitragVerfasst am: 13.05.2008 15:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ähm Embarassed ja, das ist die Urschrift, aber ich bin weder der Mozart der Lyrik noch bin ich genial oder sonst etwas.

Man muss wissen, ich schreibe anders nieder, als es wahrscheinlich Viele von uns machen. Ich spiele im Kopf so lange herum, bis ich mit einer Zeile zufrieden bin, dann schreibe ich sie nieder und wage mich weiter vor. Man könnte es mit einem Rechner vergleichen, der seine Daten in Register speichert, aber nicht ausdruckt, bis sie fertig berechnet sind.

Und ich habe natürlich nicht unbewußt bei diesem Gedicht den Scan der Urschrift angehangen, sondern aus dem Grund, weil er so "fehlerfrei" dort steht. Andere Handschriften sehen schlimmer aus, wenn sich im Nachhinein herausstellte, das Unstimmigkeiten im Text entstanden sind oder mir ein Wort doch nicht gefiel.

Manchmal habe ich aber, abseits des "zwischenspeicherns" so eine Art extremes "Flow-Feeling"  oder so ein Gefühl, als strebe die Tinte direkt aus meinem Kopf auf das Papier und ich schreibe einfach so runter....manchmal passiert dann sowas wie hier.
Ob das Gedicht als solches überhaupt etwas taugt, weiß ich nicht, aber zumindest gibts ein Bild und eine Audiodatei  Very Happy
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Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

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Beiträge: 10332
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 13.05.2008 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Eine tolle Idee hast du für die Umsetzung, eine logische, sogar naheligendere Weiterführung der Vertonung!! Höchstwahrscheinlich hast du hiermit einen Trend gesetzt, denn was gibt es Poetischeres als das Gedicht, von Hand geschrieben? Es verleiht einem - ungeachtet der Schrift des Dichters - in meinen Augen eine ganz besonders schöne Note.
Daumen hoch


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um die Dunkelheit zu sehen"
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"Schreib nie mehr sowas. Ich bitte dich darum." © Eddie
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Firilion
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 338



BeitragVerfasst am: 13.05.2008 15:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich schreibe alle meine Gedichte zunächst von Hand, seit Jahren mit dem gleichen Füllfederhalter, immer in königsblau, immer auf karierten Kollegblöcken. Derzeit bin ich beim dritten Block, der nur Lyrik beinhaltet.
Früher habe ich einfach auf allen Blöcken und Blättern geschrieben, als ich eines Tages merkte, es ist nur schwer was wiederzufinden oder aufzuheben, wenn neben einigen Zeilen Lyrik die letzte Telekomrechnung steht oder es Unterlagen von der Uni sind.  Shocked

In der Vertonung von meinen Werken sehe ich auch eine Stärke, um manchen Worten und Aussagen, mehr Kraft zu verleihen. Daher mag ich dieses Feature hier auch so gerne. Bei Kaffeekick bin ich noch ein Stück weitergegangen und habe es mit ein wenig Musik unterlegt, die ich versucht habe, an den Text anzupassen. Das kann sicher auch nervig sein, aber es war ein Experiment.
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Boro
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BeitragVerfasst am: 13.05.2008 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing ein primissimo gelungenes Experiment des guten Kaffee-Geschmacks! Gefällt mir gut - die Vertonung mit Musik passt klasse. Ich brüh mir jetzt sofort einen Kaffee.

cu

Martin


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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 13.05.2008 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Firilion hat Folgendes geschrieben:
Ich schreibe alle meine Gedichte zunächst von Hand, seit Jahren mit dem gleichen Füllfederhalter, immer in königsblau, immer auf karierten Kollegblöcken. Derzeit bin ich beim dritten Block, der nur Lyrik beinhaltet.
Früher habe ich einfach auf allen Blöcken und Blättern geschrieben, als ich eines Tages merkte, es ist nur schwer was wiederzufinden oder aufzuheben, wenn neben einigen Zeilen Lyrik die letzte Telekomrechnung steht oder es Unterlagen von der Uni sind.

Au ja, das kenne ich, bei mir hat ein ähnliches Chaos geherrscht - ach was, herrscht immer noch. Wir haben im Haus einen riesigen Stoß dieser Werbezettel, die vorne bedruckt und hinten weiß sind, und um Kopierpapier nicht zu verschwenden, kritzele ich meine "Werke" immer zuerst da drauf. Da findet sich also auf der Rückseite eines Werbezettels für Neubauten ein (*ironie on*) lyrisches Meisterwerk über den allgegenwärtigen Verfall...  Laughing


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Rike
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Alter: 41
Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 13.05.2008 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wie soll ich je wieder Kaffee einlaufen lassen, ohne mir vorzustellen, wie er gerade aus der Steckdose gemolken wird? Die Idee gefällt mir.
Auch die Sache mit der Handschrift find ich gut.

Bei mir sieht das nie so sauber aus. Ich schreibe auch zuerst ausschließlich per Hand, dann mehrere Wörter übereinander zum direkten vergleich, dann noch mal strophenweise mit jeweils anderer Wortwahl, bis ich zufrieden bin. Manchmal dauert es Jahre, bis ich das bin - nur seit ich in diesem Forum schreibe, stelle ich fest, dass ich nicht mehr die Geduld habe und Gedichte hier reinstelle, die ich selbst nach ein paar Tagen als unfertig bezeichnen würde. Da haperts im Moment mit der Selbstdisziplin.

Wenn ich dann mal zufrieden bin, schreibe ich das Gedicht noch einmal mit Tinte in ein Extrabuch ab und klebe ein passendes Foto dazu, das ich dann oft erst schießen muss.

Ja, Handschriften sind genau so spannend wie Stimmen - vielleicht hast du wirklich einen neuen Trend gesetzt.

Danke für das Gedicht und den ganzen Rest!

 Very Happy Rike


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Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit (R. M. Rilke)
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Eredor
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 13.05.2008 17:58    Titel: Re: Kaffeekick Antworten mit Zitat

Firilion hat Folgendes geschrieben:


 (ja, ich glaube, das kann man so grad eben als Schrift bezeichnen, aber es ist nah am Gekritzelkratzelkrakel) studieren.


Noch eine selbstkritische Anmerkung der Art und ich hole mein Beil heraus.
Ich als Schüler habe eine schlampigere Schrift als du, also sei zufrieden mit deinem "Gekraxel" wink

Ansonsten gefällt mir das Gedicht auch prima.

Dein Gehirnspeicher scheint wohl ein wenig mehr auslastbar zu sein als meiner Surprised

Ich schreibe und streiche durch, schreibe noch einmal.. du willst nicht eine Seite meines Blocks sehen.

lg Dennis
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Firilion
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 338



BeitragVerfasst am: 14.05.2008 08:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen lieben Dank für eure netten Worte, insbesondere über meine Handschrift, die dadurch in ein völlig neues Licht gerückt wird.

Ob die handgeschriebenen Texte tatsächlich eine Art neuer Trend werden? Wer weiß, denn es bleibt wie bei den Audio-Dateien immer noch das Problem der entsprechenden Hardware, um solche Texte zu digitalisieren. Am Besten ist sicher ein Scanner, wobei  eine Kamera wohl auch diesem Zweck genügen würde. Letztlich ist es sicher eine Bereicherung und eine weitere, kleine Attraktion, um einem Werk eine weitere Facette zu geben.

Mal mit Boro paudern, ob sich da ein Feature einbauen lässt  Very Happy

Ansonsten sollte ich vielleicht noch die bebilderte, wahre Geschichte hinter dem Gedicht hier veröffentlichen, aber ich fürchte, sie ist nicht jugendfrei und müsste in den Rotlichtbezirk umziehen
 angel
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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 71
Beiträge: 5234
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 14.05.2008 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, bei mir gehts gemütlicher zu ...

... und handschriftliches wäre unleserlich, habe grade gestern im Supermarkt meine eigenen Notizen von ner Stunde vorher nicht mehr entziffern können  Laughing

Zum Thema:

War am Dienstag kurz nach drei
schnell in der Konditorei,
an diesem Tag gibts, wie man weiss,
Kuchen dort zum halben Preis.

Schnell setze ich das Wasser auf,
den Filter auf die Kanne drauf,
hinein sechs Löffel Beste Bohne
mit Coffeein, ganz selten ohne
mit heissem Wasser aufgegossen
wird schon mal der Duft genossen
und es entsteht mit wenig Mühe
die heisse,kräft`ge braune Brühe.
mit frischer Milch giess ich, wie toll,
ne Glastasse genau halb voll,
auf fünfzig Grad, ganz auf die schnelle
wird sie erhitzt dank Mikrowelle,
draus wird mit unsrer Pad - Maschine
Latte macchiato für Sabine.
Schnell selbst die Tasse vollgegossen,
getrennt gebrüht, vereint genossen.

Da kommen wie durch Zauberei
die Töchter an. ( wir haben zwei )
" Es riecht bis zu den Zimmern rauf "

Ich setze neues Wasser auf......

Zum Wohl,

Harald
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Egopus
Cholyriker

Alter: 56
Beiträge: 958
Wohnort: Duisburg


BeitragVerfasst am: 14.05.2008 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Tja tolle Handschrift ( aber eigentlich durchschnittlich )
Tja, tolle Idee, die Handschrift dabei zu stellen.

Eine gedruckte Version,
Eine Audiodatei,
Eine handschriftliche Version,
Klänge dazu......

....vielleicht einen Comic,
oder ein passendes surrealistische Bild.
Oder vielleicht einen Geruch??????

Toll Rolling Eyes


Aber es geht hier für mich nur um Schriftstellerei.
"Deutsches Schriftsteller Forum" ( der Name hat Sinn, oder? )

Darum möchte ich lieber was zu deinem Gedicht sagen.

Es ist absolut durchschnittlich Rolling Eyes
und glänzt für mich in keiner einzigen Zeile durch Esprit,
Wortwitz oder Situationscharakter.
Die Metaphern empfinde ich als unausgereift und starr.
Sie sind nicht verbunden, wirken wie erzwungen.
Der Vergleich mit MIlchstrassen etc. ist für mich etwas zu banal.
Meine Meinung, sorry.
Das Thema ist geeignet, durchaus!

Im Kommentar von Harald steht eine unterhaltsame Version. Cool

Durchlesen, nachdenken, lernen. Very Happy


Michael


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Brachial-Poet
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Firilion
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 338



BeitragVerfasst am: 14.05.2008 20:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Egopus hat Folgendes geschrieben:
Tja tolle Handschrift ( aber eigentlich durchschnittlich )
Tja, tolle Idee, die Handschrift dabei zu stellen.

Eine gedruckte Version,
Eine Audiodatei,
Eine handschriftliche Version,
Klänge dazu......

....vielleicht einen Comic,
oder ein passendes surrealistische Bild.
Oder vielleicht einen Geruch??????

Toll Rolling Eyes


Momentan arbeite ich am passenden Video dazu. Die Bildergeschichte steht schon. Mal sehen, vielleicht male ich noch ein Bild. Geruch geht ja leider nicht, aber ich denke, die Mehrheit der Leser weiß, wie Kaffee riecht und wers nicht weiß, dem empfehle ich, einfach mal eine Packung im Supermarkt aufzureißen.

Eine komplette Verweigerung gegenüber alternativen Darstellungsformen halte ich für engstirnig und langweilig, insbesondere wenn man sie lediglich durch den Namen eines Forum rechtfertigt. Schriftsteller ist hier kaum einer, da nur sehr wenige Leser und Schreiber davon leben. Aber wir können natürlich gerne einen solch elitären Zirkel bilden, in dem nur das geschriebene Wort in seiner reinen Form existiert. Ich würde mich dort langweilen und mir eine andere Spielwiese suchen, auf der die Blumen noch blühen, anstatt in ewig gleichen Singsang zu welken.


Zitat:

Aber es geht hier für mich nur um Schriftstellerei.
"Deutsches Schriftsteller Forum" ( der Name hat Sinn, oder? )

Darum möchte ich lieber was zu deinem Gedicht sagen.

Es ist absolut durchschnittlich Rolling Eyes
und glänzt für mich in keiner einzigen Zeile durch Esprit,
Wortwitz oder Situationscharakter.
Die Metaphern empfinde ich als unausgereift und starr.
Sie sind nicht verbunden, wirken wie erzwungen.
Der Vergleich mit MIlchstrassen etc. ist für mich etwas zu banal.
Meine Meinung, sorry.
Das Thema ist geeignet, durchaus!

Im Kommentar von Harald steht eine unterhaltsame Version. Cool

Durchlesen, nachdenken, lernen. Very Happy


Michael


Danke für die ehrlichen, wenngleich mittlerweile durchschnittlichen, immer gleichklingenden Bewertungen meiner Gedichte. Gebetsmühlenartig predigst Du in Deinen Bewertungen stets den gleichen Klang. Besonders auffällig: Immer wenn bestimmte Personen eine besonders hohe Meinung von meinen Werken haben, fällt Deine schlecht aus und umgekehrt.
Ich habe Dich hier eigentlich anders kennengelernt, aber muss mittlerweile leider sagen, das ich Deine Urteile nicht mehr wirklich ernst nehmen kann. Tut mir leid.

Die Version von Harald ist amüsant, hat mich zum lachen gebracht, wie mein eigenes Werk auch. Deshalb sticht sie bei weitem noch nicht heraus oder ist schlechter als mein Werk, nur eine andere Interpretation. Was ich davon "lernen" sollte, erschließt sich mir nicht, weil es nicht vergleichbar ist.
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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 14.05.2008 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Firilion hat Folgendes geschrieben:
Eine komplette Verweigerung gegenüber alternativen Darstellungsformen halte ich für engstirnig und langweilig, insbesondere wenn man sie lediglich durch den Namen eines Forum rechtfertigt. Schriftsteller ist hier kaum einer, da nur sehr wenige Leser und Schreiber davon leben. Aber wir können natürlich gerne einen solch elitären Zirkel bilden, in dem nur das geschriebene Wort in seiner reinen Form existiert. Ich würde mich dort langweilen und mir eine andere Spielwiese suchen, auf der die Blumen noch blühen, anstatt in ewig gleichen Singsang zu welken

Dem kann ich nur zustimmen. Wir sind ein Schreibforum, aber eben auch ein Forum, also ein Ort, wo das Internet uns interessante Möglichkeiten des Ausdrucks bietet, erfrischende Alternativen, die den Leser unterhalten. Und ist das nicht im Grunde das Ziel eines jeden Schreibens - den Leser unterhalten? Ich sehe auch nicht ein, was so verwerflich daran ist, bei den Medien aus dem Vollen zu schöpfen. Sicherlich ist nicht jede Modernität ein Segen, aber soviel an Moderne kann der Kunst nicht schaden, finde ich.


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Egopus
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BeitragVerfasst am: 14.05.2008 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Eitle Autoren, die keine Kritik vertragen, sind wie Mütter, die ihre Kinder nicht lieben.

Ich kann nichts dafür, dass ich deine Texte momentan ( ganz im Gegensatz zu deinen Texten vor ein paar Monaten ) sehr langweilig finde.

gebetsmühlenartig sind meine Kommentare nicht, denn es war erst der zweite Kommentar, der so gelagert wird.

Aber weisst du was:
Ich pfeife auf eitle, selbsernannte Künstler die nicht kritikfähig sind.
Du hast über deinen Text gelacht?

Siehst du, da sind wir uns doch noch einig.
Ich nämlich auch.



Michael


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Enfant Terrible
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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 14.05.2008 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Was bringt diese Polemik?
Hat sie noch irgendeinen direkten Bezug zum Text?
Hat sie etwas mit konstruktiver Kritik zu tun?
Oder ist sie nur eine Abwehrreaktion gegen ein Argument, das man nicht in einer höflichen, sachlichen Form abwenden kann?
 Rolling Eyes


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Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 14.05.2008 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Egopus hat Folgendes geschrieben:
Eitle Autoren, die keine Kritik vertragen, sind wie Mütter, die ihre Kinder nicht lieben.

Und nun sag uns bitte, Michael: Was hat Firillions sachliche, höfliche Antwort mit mangelnder Kritikfähigkeit, gar mit Eitelkeit zu tun? Um kritikfähig zu sein, muss man erst einmal Kritik erhalten, die dieser Fähigkeit gerecht wird. Rundumschläge sind keine Kritik.


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BeitragVerfasst am: 14.05.2008 23:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Egopus hat Folgendes geschrieben:
Eitle Autoren, die keine Kritik vertragen, sind wie Mütter, die ihre Kinder nicht lieben.

Ich kann nichts dafür, dass ich deine Texte momentan ( ganz im Gegensatz zu deinen Texten vor ein paar Monaten ) sehr langweilig finde.

gebetsmühlenartig sind meine Kommentare nicht, denn es war erst der zweite Kommentar, der so gelagert wird.

Aber weisst du was:
Ich pfeife auf eitle, selbsernannte Künstler die nicht kritikfähig sind.
Du hast über deinen Text gelacht?

Siehst du, da sind wir uns doch noch einig.
Ich nämlich auch.



Michael


Berechtigte und konstruktive Kritik habe ich, soweit ich mich entsinnen kann, noch nie abgelehnt oder verhöhnt, sondern dankend aufgenommen und in meine Schreibereien eingearbeitet. Davon kann sich der interessierte Leser wohl ein gutes Bild in diesem Forum machen.

Aber destruktive "Das ist alles grottig" Kritik ist etwas, worauf ich in gleichem Tonfall antworte und ebenso scharf zurückschieße. Ein blinder Rundumschlag hat keinen Wert und trifft selten ins Schwarze, hilft nicht, sondern schreckt ab.

Ich habe mich nie als Künstler betitelt, habe nie einen hohen Anspruch an meine Werke verlangt oder jemanden erniedrigt, indem ich ihn als Kleingeist oder Denkbefreit dargestellt habe. Bisher habe ich hier meine Gedichte einfach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bin auf sehr viel Kritik eingegangen. Das ich eitel, arrogant oder überheblich bin, ist mir ein neuer Wesenszug, den ich selbst nach intensiver Recherche nicht finden kann.
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