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Kullervo
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 9



BeitragVerfasst am: 31.10.2018 19:04    Titel: Dort drüben eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dort drüben

Eine Pforte aus Nebel, draußen lockt es mit Winden und Rascheln.
Wie trittst du über die Schwelle, durchbrichst die Schwaden?
Zu träge; ein Abdruck im Kissen, heimische Wonne.
Es tanzen Geister zwischen braunen Stämmen,
undeutlich leuchten ihre Körper in der schwachen Sonne.

In ihrer Gleichgültigkeit verführerisch, Kastanie und Buche.
Und der Wind hinter der Schwelle, ewig am jagen.
Dreck und Kälte, ewiger Traum.
Dort, hinter der Pforte, ein Nagen.

Atmende Töne aus hölzernen Riesen,
Symphonie der riesigen Adern.
Matsch, Blätter, am Saum des Waldes.
In seiner Härsche wie nackt,
Objekt urtiefester Begierde, lauf, hinter die Pforte!
Gras, Rinde, am Saum des Waldes.

Geh, Lauf, die Pforte ist aus Nebel nur,
verlasse das Kissen, eingegrenzt von Menschenhand.
Renn, spring, presse Gesicht in Blatt und Rinde,
Schrei, grunze, nicht mehr eingepfercht in grauem Land.
Suhle, wehe, vergehe, mach es wie die Winde.

Tanze zwischen braunen Stämmen, dein Leib leuchtet in der schwachen Sonne.
Kälte, Dreck, Blätter, Matsch, gleichgültig ob Ernst oder Spiel.
Du vergehst und entstehst.
Du warst immer und zugleich nie.

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Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 38
Beiträge: 840
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 31.10.2018 19:42    Titel: Re: Dort drüben Antworten mit Zitat

Hey,

Willkommen im Forum!

Der Titel hat mich hereingeholt und ich bin nach der Lektüre gemischter Gefühle. Zum einen zeigst Du, dass Du Dir den "Geisterwald" gut visualisiert hast, zum anderen sind unschöne Wortwiederholungen drin ("ewig") und ein eigenartiges Wortgruppengewurstel
Zitat:
Zu träge; ein Abdruck im Kissen, heimische Wonne.
Damit rufst Du keine Bilder in mir hervor, weil ich absolut nicht eruieren kann, wer gemeint ist. Ich weiß, dass es heutzutage "in" ist, so zu schreiben... Aber dann konsequent in kleinteiligen Versen.

Dabei hast Du sehr glückliche Ideen:
Zitat:
Atmende Töne aus hölzernen Riesen,
Symphonie der riesigen Adern.
auch wenn da wieder zweimal riesig drin steckt. Wie wäre es zB mit "gewaltig"?

Dann kommen wieder Reime vor, dann wieder nicht... Der Text hinterlässt bei mir, bei aller Schönheit der Bilder eben einen inkonsistenten Eindruck.

Versteh mich bitte nicht falsch: Ich weiß ja nicht, ob und wie sehr Du an Deinem Text arbeiten willst. MMn gäbe es da einiges zu tun, aber es könnte sich lohnen. Immerhin passt er zu Halloween, wenngleich ich persönlich ans Reformationsfest glaube.


_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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Cholyrika
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 56
Beiträge: 249



BeitragVerfasst am: 07.11.2018 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Auch von mir ein herzliches Willkommen.

Leider verwirrt mich der Text mehr, als dass er mir Lesegenuss bereitet.
Du benutzt zu viele Worte. Gedicht kommt von Verdichtung.
Ebenfalls unglücklicher Ausdruck teilweise ( ....am jagen Crying or Very sad )

Versuche doch mal das Bild, das Du beschreiben wolltest wirklich zu verdichten.
Du versuchst hier ein bisschen wie die alten Klassiker zu schreiben,
was aber doch misslingt.
Die Sprache wirkt daher aufgesetzt und unnatürlich.


Sorry.....
sag wenn du dran arbeiten willst.


LG
ML


_________________
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Windes_Urpoesie
Sonntagsschreiber

Alter: 22
Beiträge: 16
Wohnort: Europa


BeitragVerfasst am: 12.11.2018 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hey mein Guter!

ich bin kein großer Verseschreiber, dennoch und das mag ich dir mit Gewissheit bestätigen, mag ich dein Gedicht!

Du malst mystische Worte, kleidest den Wald, ja entringst meinem Kopf, mit gewalt, das Einfache und Schöne, wie ich meine, das Ausdrucksvolle!
Ich mag Wälder.
Dank dir.


_________________
Wie ein Irrlicht schwebt die Traumfigur des Windes durch die Weltgeschichte. Folgt seiner alten Weise, und geht mit mir zusammen auf die Reise. Wir treffen uns am Portal der Himmelsschneise.
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