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traue keinem Pilz


 
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elmflame
Schreiberassi


Beiträge: 33



BeitragVerfasst am: 15.10.2013 12:45    Titel: traue keinem Pilz eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Seit gegrüßt

Schweren Herzens springe ich mal ins kalte Wasser und unterwerfe
mich eurer Gnade Sad

Nur kurz etwas dazu warum ausgerechnet ich schreibe.

Ich habe ein tolles und verrücktes Leben.
Leider sind jüngst einige meiner Freunde gestorben.
Ich bin 46 Jahre jung und kenne meine Meute seit teils über 32 Jahre.

Es wäre zu schade wenn unsere Erlebnisse des Vergessens anheim vielen.
Deshalb habe ich versucht ein witziges kleines Buch zu schreiben das zum teil auf Tatsachen beruht.
Leider hatte ich in der Schule gänzlich andere Interessen als Deutsch und Grammatik zu lernen. Somit habe ich jetzt ein mächtig großes Problem Sad

Ich möchte nicht mit dem Buch einen Bestseller schreiben sondern einige 100 Exemplare auf eigene kosten an meinen Dunstkreis verteilen.

Ich freue mich über JEDE konstruktive Kritik, aber bedenkt das ich in den vergangenen 30 Jahre vlt. 5 Postkarten geschrieben habe, also seit bitte ein wenig gnädig Wink

hier also die ersten von 220 Seiten.
in Klammer stehen Alternativen

 Sorry, aber irgenwie kommt der Text hier nicht so an wie er sein soll Sad

es fallen immer wieder Textpassagen raus, muss erstmal rausfinden warum ?  Sorry nochmal an alle die hier schon reingeschaut haben Sad


Traue keinem Pilz den du nicht selbst gepflückt hast

Ein blick in die Tageszeitung eröffnete Emil zum x-ten male, das auch 1998  nicht den Weltfrieden bringen würde. Nicht das er das etwa erwartet hätte, es gab ja genug Politiker sowie Wirtschaftsbosse die dem angestrengt entgegen wirkten (arbeiteten).

( ein missmutiger Blick auf die Titelseite des
Golmer Morgenblatts verhieß nichts gutes. Das leicht verregnete Jahr 1998 wird wohl auch nicht den Durchbruch in Sachen Weltfrieden bringen. Nicht das Emil etwas in dieser Art erwartet hätte, denn es gab ja vorrangige Dinge - wie zB. politische und wirtschaftliche Interessen - also wozu Ressourcen für Nahrung und Gesundheit verschwenden.
`Naja, aber schön wäre es schon gewesen.`
dachte er sich resigniert.)

>> Hmmm, genau, Auge um Auge lässt die ganze Welt erblinden.<<orakelte>> eignet sich wohl nur zum einwickeln von Fish und Chips <<2>> man möchte mehr kotzen als man essen kann, würg<<3>> ich wüsste wozu diese Presse taugt, aber wer hat schon lust mit Druckerschwärze am Arsch rum zu laufen<<

In Gedanken versunken, kratzte er sich die lichte Stelle an seinem Hinterkopf, eine Marotte welche er sich erst jüngst angewöhnt hatte.
Ungefähr zu der Zeit als seine Geheimratsecken damit begannen sich ein Wettrennen zu liefern, bei welchem noch nicht feststand ob die Linke oder die Rechte Seite als Sieger hervorgeht.

( es stand noch nicht fest welche Seite den Sieg erringen würde.)

Sieger ist natürlich der, welcher zuerst die Ziellinie am kahlen Fleck überschreiten würde. Der kahle Fleck hatte sich südlich von der Stirn niedergelassen. Man erkennt wo Süden liegt, wenn man den Schädel von oben betrachtet und die Nase im Norden ansiedelt.
Auch konnte man beobachten, das der Rest seines Körpers eine andere Richtung einschlug.

(Hingegen die Behaarung ab dem Hals abwärts zeigte eindeutig eine andere Entwicklung.)

Was am Haupte ging, sammelte sich an anderen Stellen zu hauf. Ja, man konnte sogar sagen, das deutlich eine enge genetische Verwandtschaft zu einer Wald bewohnenden Primatenform erkennbar war. Zu Emils Leidwesen waren diese ganz und gar mit einem wärmenden Pelz bedeckt …….

Es war nicht von der Hand zu weisen, sein Körper war ihm irgendwie fremd geworden!
Genau genommen nicht nur ihm, auch seine bessere Hälfte Bea sah das so.[/quote]

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Harald
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BeitragVerfasst am: 15.10.2013 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mein Lieber,

Dazu …

elmflame hat Folgendes geschrieben:

es fallen immer wieder Textpassagen raus, muss erstmal rausfinden warum ?  Sorry nochmal an alle die hier schon reingeschaut haben Sad


… folgendes:

Du nutzt statt der richtigen Anführungszeichen, im deutschen Gebrauch allgemein „ und “ die französischen, besser gesagt, du nimmst stattdessen eckige Winkelklammern (<<).

Besser sind (»…«, Guillemets) so in Frankteich gesetzt, in den deutschsprachigen Ländern genau enders herum  («…», Guillemets deutscher Gebrauch)

Diese Zeichen Kannst du über "Alt"-Codes eingeben:
 
Alt drücken bei gleichzeitigem Eingeben von 0187 ergibt »

Alt drücken bei gleichzeitigem Eingeben von 0171 ergibt «


Wenn du diese Zeichen verwendest, wird der Text nicht mehr geschluckt, auch wird das Druckbild bei einem Verlag/Druckerei deutlich besser!

 Wink

Meinereiner sagt nun:

»Dann leg mal los!«

***

Nachtrag: Word lässt es nicht zu, diese Winkel durch Zeichen zu ersetzen, es kommen dann die französischen, also praktisch seitenverkehrt!


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Harald

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elmflame
Schreiberassi


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BeitragVerfasst am: 15.10.2013 14:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Oh Harald, ich danke dir Smile

Ich war schon der Verzweifelung nahe und wollte aufhören
bevor ich angefangen habe.
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Harald
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BeitragVerfasst am: 15.10.2013 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Harald hat Folgendes geschrieben:


Besser sind (»…«, Guillemets) so in Frankteich gesetzt, in den deutschsprachigen Ländern genau anders herum  («…», Guillemets deutscher Gebrauch)



Fehler-Fehler-Fehler-Fehler-Fehler

Besser sind («…», Guillemets) so in Frankteich gesetzt, in den deutschsprachigen Ländern genau anders herum  (»…«, Guillemets deutscher Gebrauch)


 Embarassed


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KeTam
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Ei 10 Ei 8


BeitragVerfasst am: 15.10.2013 16:59    Titel: Re: traue keinem Pilz Antworten mit Zitat

Hallo elmflame,

ich find das eigentlich recht witzig geschrieben.
Nachdem du gesagt hast, du kannst nicht schreiben, es wäre wahnsinnig schwer, hatte ich etwas richtig Übles erwartet.
Aber ich denke, du übertreibst da. wink
Schau dir v.a. mal die Zeiten an, da wechselst du manchmal.

Ich hoff, ich war dir eine Hilfe, lg, KeTam.

elmflame hat Folgendes geschrieben:



Traue keinem Pilz den du nicht selbst gepflückt hast

Ein blick in die Tageszeitung eröffnete Emil zum x-ten male, das auch 1998  nicht den Weltfrieden bringen würde. Nicht das er das etwa erwartet hätte, es gab ja genug Politiker sowie Wirtschaftsbosse die dem angestrengt entgegen wirkten (arbeiteten).

( ein missmutiger Blick auf die Titelseite des
Golmer Morgenblatts verhieß nichts gutes. Das leicht verregnete Jahr 1998 wird wohl auch nicht den Durchbruch in Sachen Weltfrieden bringen. Nicht das Emil etwas in dieser Art erwartet hätte, denn es gab ja vorrangige Dinge - wie zB. politische und wirtschaftliche Interessen - also wozu Ressourcen für Nahrung und Gesundheit verschwenden.
`Naja, aber schön wäre es schon gewesen.`
dachte er sich resigniert.)


Der erste Anfang ist knackiger. Mir gefällt der Tonfall besser.

>> Hmmm, genau, Auge um Auge lässt die ganze Welt erblinden.<<orakelte>> eignet sich wohl nur zum einwickeln von Fish und Chips <<2>> man möchte mehr kotzen als man essen kann, würg<<3>> ich wüsste wozu diese Presse taugt, aber wer hat schon lust mit Druckerschwärze am Arsch rum zu laufen<<

Ich versteh nicht so richtig, wie sich das in denText einfügt. Denkt er das?
In Gedanken versunken, kratzte er sich die lichte Stelle an seinem Hinterkopf, eine Marotte welche er sich erst jüngst angewöhnt hatte.
Ungefähr zu der Zeit als seine Geheimratsecken damit begannen sich ein Wettrennen zu liefern, bei welchem noch nicht feststand ob die Linke oder die Rechte Seite als Sieger hervorgeht hervorging.

( es stand noch nicht fest welche Seite den Sieg erringen würde.)

Sieger ist war natürlich der die, weil es sich auf die Geheimratsecken bezieht. , welcher zuerst die Ziellinie am kahlen Fleck überschreiten würde. Der kahle Fleck hatte sich südlich von der Stirn niedergelassen. Man erkennt erkannte wo Süden liegt lag, wenn man den Schädel von oben betrachtette und die Nase im Norden ansiedelte.
Auch konnte man beobachten, das der Rest seines Körpers eine andere Richtung einschlug.

(Hingegen die Behaarung ab dem Hals abwärts zeigte eindeutig eine andere Entwicklung.)

Was am Haupte ging, sammelte sich an anderen Stellen zu hauf. Ja, man konnte sogar sagen, das deutlich eine enge genetische Verwandtschaft zu einer Wald bewohnenden Primatenform erkennbar war. Zu Emils Leidwesen waren diese ganz und gar mit einem wärmenden Pelz bedeckt …….

Es war nicht von der Hand zu weisen, sein Körper war ihm irgendwie unnötiges Füllwort. Es schwächt die Aussage des Satzes ab. fremd geworden!
Genau genommen nicht nur ihm, auch seine bessere Hälfte Bea sah das so.

[/quote]

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... ansich ist die Nudel ja auch eine Art Waffe.*

*Anne Mehlhorn
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Sonne
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BeitragVerfasst am: 15.10.2013 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt dein Text richtig gut! Macht neugierig, wer der Typ mit der kahlen Stelle ist, was er im Laufe der Geschichte erleben wird.
Du solltest auf die Details achten, die auch KeTam schon angesprochen hat, wie zB durchgängige Zeit, und Gedanken oder wörtliche Rede erkennbar machen. Mich verwirrt der Einschub mit den << auch.
Schöner Anfang, weiter so!
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elmflame
Schreiberassi


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BeitragVerfasst am: 15.10.2013 17:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ich danke euch schon mal von ganzen Herzen !!!

Das ist genau der Input den ich brauche Smile

Leider ist der Text noch etwas verstümmelt durch die falsche Anwendung der der Satzzeichen, wie Harald erklärt hat. Ich gehe gleich auf ein Konzert von Fat Freddy Drop, daher kann ich es nicht auf die schnelle ändern.
Ich hole das gleich morgen nach, versuche eine leserliche Form daraus zu machen und zeige mehr auf. Ab Seite 50 etwa wird es dann flüssiger Wink
Hat ne weile gedauert bis ich meine vorraus eilenden Gedanken auch abtippen konnte Wink

Und noch etwas: ich finde Verbesserungsvorschläge sehr toll!!!!
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alice im wunderland
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Wohnort: Sachsen


BeitragVerfasst am: 15.10.2013 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hey elmflame, ich bin ebenfalls neu im Forum und du sozusagen mein erstes Opfer Razz nee Spaß.
Ich finde deine Art zu schreiben sehr anschaulich und amüsant, man kann ihn sich sehr bildlich vorstellen. Allerdings liest sich dein Text nicht ganz flüssig. Ich würde nicht so viel in Klammern setzen, das hab ich bei meinen eigenen Sachen selbst schon feststellen müssen. Bin dazu übergegangen, es weitest möglich normal mit in den Text zu integrieren.

Hoffe das war jetzt nicht allzu stümperhafte Kritik und du kannst was damit anfangen.
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elmflame
Schreiberassi


Beiträge: 33



BeitragVerfasst am: 16.10.2013 00:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

neee  Alice Wink

Ich mag es sehr wenn du dich mit meinem Leid befässt ........

Es gibt nicht viele die antworten, aber die, die es tu,n sind mir seeeeehr wichtig.....

danke und einen lieben gruß.....
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Lapidar
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Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 16.10.2013 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Harald hat Folgendes geschrieben:
Hallo mein Lieber,

Dazu …

elmflame hat Folgendes geschrieben:

es fallen immer wieder Textpassagen raus, muss erstmal rausfinden warum ?  Sorry nochmal an alle die hier schon reingeschaut haben Sad


… folgendes:

Du nutzt statt der richtigen Anführungszeichen, im deutschen Gebrauch allgemein „ und “ die französischen, besser gesagt, du nimmst stattdessen eckige Winkelklammern (<<).

Besser sind (»…«, Guillemets) so in Frankteich gesetzt, in den deutschsprachigen Ländern genau enders herum  («…», Guillemets deutscher Gebrauch)

Diese Zeichen Kannst du über "Alt"-Codes eingeben:
 
Alt drücken bei gleichzeitigem Eingeben von 0187 ergibt »

Alt drücken bei gleichzeitigem Eingeben von 0171 ergibt «


Wenn du diese Zeichen verwendest, wird der Text nicht mehr geschluckt, auch wird das Druckbild bei einem Verlag/Druckerei deutlich besser!

 Wink

Meinereiner sagt nun:

»Dann leg mal los!«

***

Nachtrag: Word lässt es nicht zu, diese Winkel durch Zeichen zu ersetzen, es kommen dann die französischen, also praktisch seitenverkehrt!


vielleicht geht es über die Funktion Suchen und Ersetzen?
mal ausprobieren..
LG. Lapidar

 Shocked mag den Schreibstil auch


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"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
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elmflame
Schreiberassi


Beiträge: 33



BeitragVerfasst am: 16.10.2013 12:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier mal eine Passage aus der Mitte meiner Schreibselei.

Mich Interessiert besonders ob es sich im Vergleich mit den ersten Seiten etwas flüssiger liest?

Wie immer freue ich mich über jedes feedback Wink

@ Harald ich komme immer noch nicht klar was die Zeichen bertrifft, aber ich arbeite daran Wink



Postbotin Iris ,die die ganze zeit über wie Nanuk der Killerwal die Szene beobachtet hatte, verabschiedete sich auffällig schnell. Sie befand sich im allerhöchsten Erregungsstadium. Nicht etwa wegen der erotischen Anblicke, die sie eher als sehr befremdlich empfand, sondern weil sie den Jackpott der Tratscherei in Händen hielt, und ihn schnellstmöglich ihrer Fangemeinde verkünden wollte. Ja, da war er, den Heiligen Gral der Propaganda.
Das wird noch ein harter Tag, dachte die Post und Nachrichtenverteilerin süffisant vor sich hin grinsend, als sie aus dem Haus schoss. Unterwegs viel ihr auf, das sie die Restpost hatte bei Timmsons liegen lassen, aber das war jetzt nebensächlich, dachte sie  und überholte zügigen Fußes einen daher fahrenden Volvo.............
Bea war am Ende und schluchzte herzergreifend vor sich hin.
"wie kannst du mir das nur antun, ich fühle mich soooo verletzt" jammerte sie.
"dir antun???? du verletzt????, das ist ja der Witz des Jahrhunderts" brüllte Emil zurück.
Die folgende Diskussion erstreckte sich über den Nachmittag und ebbte erst gegen frühen Abend ab. Vom vielen streiten hungrig geworden, stopfte Emil den Hackbraten in sich hinein und ließ den Tag ohne irgendwelche nennenswerten Unglücke ausklingen .

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jck5000
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BeitragVerfasst am: 16.10.2013 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Du verschachtelst deine Sätze ziemlich arg - ich tendiere da auch dazu, aber es liest sich schöner, wenn man das bleiben lässt:

Zitat:
Postbotin Iris verabschiedete sich auffällig schnell, nachdem sie die ganze Zeit über die Szene beobachtet hatte wie Nanuk der Killerwal. Sie befand sich im allerhöchsten Erregungsstadium. Nicht etwa wegen der erotischen Anblicke, die sie eher als sehr befremdlich empfand. Vielmehr, weil sie den Jackpott der Tratscherei in Händen hielt, und ihn schnellstmöglich ihrer Fangemeinde verkünden wollte. Ja, da war er, der Heilige Gral der Propaganda.
Das wird noch ein harter Tag, dachte Iris süffisant grinsend, und verließ das Haus (stürmte aus…). Unterwegs fiel ihr auf, dass sie die Restpost bei Timmsons hatte liegen lassen. Doch schnell beschloss sie, dass das jetzt nebensächlich wäre und überholte zügigen Fußes einen daher fahrenden Volvo.............
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elmflame
Schreiberassi


Beiträge: 33



BeitragVerfasst am: 16.10.2013 13:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ja, da hast du recht.
und wenn ich dir jetzt erzähle das es alles schon 2-3 mal ENTSCHACHTELT ist wirst du vlt.lachen.

ein sehr hilfreicher Mensch hatte mich vor einem halben Jahr darauf aufmerksam gemacht Wink

Ich werde aber weiter entwirren. Gut das du es mir nochmal vor Augen geführt hast...........
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elmflame
Schreiberassi


Beiträge: 33



BeitragVerfasst am: 16.10.2013 15:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Natürlich darf der Campingshop in meinem Buch nicht fehlen Wink
Und ihr habt recht, mit den Zeiten habe ich so meine lieben Probleme, ist ja schauderlich bei genauerer Betrachtung ;-(



10 Minuten später betraten  sie den Campingbedarfsladen. Sie beschlossen erstmal gezielt kopflos durch die Gänge zu irren und dabei möglichst schlau zu wirken. Nach geraumer zeit erbarmte sich ein gelangweilt herumstehender Fachverkäufer. Er hatte sie schon länger im Auge und fühlte sich genötigt sie nach ihrem Begehr zu fragen. Emil war fest entschlossen den Wissenden zu geben, um letztendlich nicht als torfköpfiges Konsumopfer zu erscheinen.
"Äh ja, wir suchen ein paar Kleinigkeiten fürs Camping" übernahm Emil die Kaufsoffensive. Er war der festen Meinung sich nicht mehr andrehen zu lassen als er unbedingt benötigte. Dafür wollte er keinesfalls mehr als 150 Euro ausgeben.
"welche art von Camping haben sie denn bitte im Sinn"
gab der 2 Meter große schnoddelige Jungschmalhans gelangweilt von sich. Er starrte gänzlich ungeniert auf Emils immer weiter anschwellenden, hoch rot leuchtenden Zinken.
"welche Art, welche Art? Wie viele Arten von Camping kann es denn wohl geben?"
gab sich Emil mindestens genauso schnoddelig und beging damit einen Kardinalfehler. Er forderte einen Fachverkäufer in der Campingsparte zu einem Wissenswettstreit heraus.
Mitleidig und betont herablassend dreinschauend antwortete die postpupertäre Flaschenhalsbürste
" och na ja, als da wären zum Beispiel: Wochenendcamping auf befestigten Plätzen, Dauercampen auf befestigten Plätzen mit  Naturstein-Terrasse und Blumenkübeln, Sommer-Herbst-Wintercampen, campen in Höhenlagen, Niederungen oder an Berghängen, Wasserwandercampen, Extremcampen in Gebirgsregionen, campen im Tropischen Regenwald, campen in Urbanen Gebieten, campen mit Stars im Dschungel, campen in........"
Emil unterbrach ihn zügig aber betont kleinlaut. Er war leicht überfordert ob der Informationsflut die über ihn einbrach.
 "nun ja "
sagte er gedehnt um sich die folgenden Worte gut zurecht zu legen.
 "ich meine dann wohl campen für ein verlängertes Wochenende, auf befestigten Plätzen in Niederungen, sprich in Tal-lage, im Sommer in Mitteleuropa, der Wetterseite abgewandt, ohne Stars, nicht unter tropischen Regenwaldbäumen, und ähhh….. ich glaube das war‘s "
Nachdem er den Monstersatz ausgesprochen hatte, ließ er es sich nicht nehmen angestrengt nach Luft zu ringen. Er vernahm dabei ein leises Pfeifen in seinen Ohren, ein untrügliches Zeichen für Sauerstoffmangel...
Er hoffte inständig das diese bruchstückhaften zusammen gefrickelten Informationsfetzen reichten um ein Zelt und sonstige Utensilien zu erstehen. Es sollte ihm ein Überleben auf Usedom ermöglichen oder wenigstens wahrscheinlich machen. Verdammt noch mal, es handelt sich doch nur um ein verlängertes Wochenende, das muss doch irgendwie zu bewerkstelligen sein, hoffte er inständig. Schließlich gelang das doch auch vielen anderen  Menschen .
Drei Stunden und 4735 Euro später verließen die beiden den Laden. Zum Leidwesen einer immer noch belustigten Laterne wählten sie einen anderen Rückweg. Emils Zinken wiederum fand das gut so. Bepackt wie Tibetanische Jaks, schleppten sie den Campingkram zum Auto und verstauten  ihn in dem zum Glück sehr geräumigen Kofferraum.

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elmflame
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BeitragVerfasst am: 18.10.2013 08:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Moin moin

Ich will euch nicht weiter mit Ausschnitten bombadieren Wink

Was glaubt ihr. Lohnt es sich Zeit zu investieren um mit neuem Tatendrang das Buch zu überarbeiten ?

Schönes We euch allen
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KeTam
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Ei 10 Ei 8


BeitragVerfasst am: 18.10.2013 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

elmflame hat Folgendes geschrieben:

Was glaubt ihr. Lohnt es sich Zeit zu investieren und mit neuem Tatendrang das Buch zu überarbeiten ?


Guten Morgen, elmflame,

ich find es lohnt sich auf jeden Fall! Du hast einen tollen Humor, man merkt beim Lesen, dass es dir Freude gemacht hat, das zu schreiben. Ich finde auch, da solltest du dich ganz auf dein Gefühl verlassen, was die Formulierungen betrifft. Da du ja auch nicht vor hast, das Buch bei einem Verlag unter zu bringen, sondern eher für deinen Freundeskreis schreibst, würd ich mich locker machen. Ich werd dir mal im Text markieren, worauf du achten solltest.

Lg, KeTam.


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*Anne Mehlhorn
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elmflame
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BeitragVerfasst am: 18.10.2013 09:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danköööschööööön

Damit machst du mit eine große Freude smile extra
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KeTam
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Das goldene Gleis Ei 1
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BeitragVerfasst am: 18.10.2013 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

elmflame hat Folgendes geschrieben:



10 Minuten später betraten  sie den Campingbedarfsladen. Sie beschlossen erstmal gezielt kopflos durch die Gänge zu irren und dabei möglichst schlau zu wirken. Laughing Nach geraumer zeit achte auf Groß und Kleinschreibung! Zeit. erbarmte sich ein gelangweilt herumstehender Fachverkäufer. Er hatte sie schon länger im Auge und fühlte sich genötigt sie nach ihrem Begehr zu fragen. Emil war fest entschlossen den Wissenden zu geben, um letztendlich nicht als torfköpfiges Konsumopfer zu erscheinen.
"Äh ja, wir suchen ein paar Kleinigkeiten fürs Camping." übernahm Emil die Kaufsoffensive Witzige Formulierung! wink . Er war der festen Meinung fest entschlossen passt hier besser. sich nicht mehr andrehen zu lassen als er unbedingt benötigte. Dafür wollte er keinesfalls mehr als 150 Euro ausgeben.
"Welche Art von Camping haben sie denn bitte im Sinn?"
gab der 2 zwei Meter große schnoddelige Jungschmalhans gelangweilt von sich. Er starrte gänzlich ungeniert auf Emils immer weiter anschwellenden, hoch rot leuchtenden Zinken.
"welche Welche Art, welche Art? Wie viele Arten von Camping kann es denn wohl geben?"
gab sich Emil mindestens genauso schnoddelig und beging damit einen Kardinalfehler. Er forderte einen Fachverkäufer in der Campingsparte zu einem Wissenswettstreit heraus.
Mitleidig und betont herablassend dreinschauend antwortete die postpupertäre Flaschenhalsbürste
"Och na ja, als da wären zum Beispiel: Wochenendcamping auf befestigten Plätzen, Dauercampen auf befestigten Plätzen mit  Naturstein-Terrasse und Blumenkübeln, Sommer-Herbst-Wintercampen, campen in Höhenlagen, Niederungen oder an Berghängen, Wasserwandercampen, Extremcampen in Gebirgsregionen, campen im Tropischen Regenwald, campen in Urbanen Gebieten, campen mit Stars im Dschungel, campen in ..."
Emil unterbrach ihn zügig aber betont kleinlaut. Er war leicht überfordert ob der Informationsflut die über ihn hereinbrach.
 "Nun ja "
sagte er gedehnt um sich die folgenden Worte gut zurecht zu legen.
 "Ich meine dann wohl Campen für ein verlängertes Wochenende, auf befestigten Plätzen in Niederungen, sprich in Tal-lage, im Sommer in Mitteleuropa, der Wetterseite abgewandt, ohne Stars, nicht unter tropischen Regenwaldbäumen, und ähhh ... ich glaube das war‘s "
Nachdem er den Monstersatz ausgesprochen hatte, ließ er es sich nicht nehmen angestrengt nach Luft zu ringen. Er vernahm dabei ein leises Pfeifen in seinen Ohren, ein untrügliches Zeichen für Sauerstoffmangel ...
Er hoffte inständig das diese bruchstückhaften zusammen gefrickelten Informationsfetzen reichten, um ein Zelt und sonstige Utensilien zu erstehen. Es sollte ihm ein Überleben auf Usedom ermöglichen oder wenigstens wahrscheinlich machen. Laughing Verdammt noch mal, es handelte sich doch nur um ein verlängertes Wochenende, das muss müsste doch irgendwie zu bewerkstelligen sein, hoffte er inständig. Schließlich gelang das doch auch vielen anderen  Menschen .
Drei Stunden und 4735 Euro später verließen die beiden den Laden. Zum Leidwesen einer immer noch belustigten Laterne wählten sie einen anderen Rückweg. Emils Zinken wiederum fand das gut so. Bepackt wie Tibetanische Jaks, schleppten sie den Campingkram zum Auto und verstauten  ihn in dem zum Glück sehr geräumigen Kofferraum.


Hallo elmflame,

ich denke das sind alles Dinge, die du leicht hinbekommst. Achte v.a. auf Groß- und Kleinschreibung. Grad auch, bei der wörtlichen Rede. Dann schau dir mal die Zeichensetzung an, wobei ich da beileibe kein Experte bin.
Wenn du mit Word schreibst, dann wird dir ja Vieles rot unterkringelt. Da klickst du dann mit der rechten Maustaste drauf und es werden dir Vorschläge gemacht, von denen du dann den richtigen auswählen kannst.

Poste ruhig noch etwas Text, ich finds wirklich sehr unterhaltsam. Ich denke auch, grad deine Freunde und deine Familie, die die "Protagonisten" ja kennen, werden da noch mehr zu Lachen haben.

Lg, KeTam.


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elmflame
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BeitragVerfasst am: 18.10.2013 19:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi KeTam  ( was bedeutet das eigentlich?)

Ich danke dir nochmal (gähn *hihi*) für deine Kritik.
Ganz besonders aber, das du mir Mut machst!!!!

Ich gebe gerne mehr zum Besten. Aber das ist noch gar nicht überarbeitet. Da sind noch die üblen Verschachtelungen zu finden die ich erst auf den ersten 20 von 200 Seiten entschärft habe. Was ich jetzt poste dient nur der Storie, also jetzt erst Recht ein wenig Nachsicht Wink

Lg Elm

Nachtrag des Autors ' stimme allen Verbesserungen zu ' Wink
Würde ich ohne Rechtschreibprüfung arbeiten, täte ich wohl den Scheiterhaufen kennenlernen Sad
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elmflame
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BeitragVerfasst am: 18.10.2013 20:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wieder im BMW.
" beiß die Zähne zusammen Sabrina, gleich sind wir in Wollgast, kann gar nichts mehr dazwischen kommen " sprach Bobbel aufmunternt.
Dem ‘nichts mehr dazwischen kommen’ konnte der Marder der unter dem Fahrersitz Zuflucht gesucht hatte nicht zustimmen. Fest entschlossen nicht nach Wollgast zu fahren, ergriff er kurz entschlossen die Initiative und biss Bobbel in die Ferse.( Der Mader stellte dabei erstaunt fest das Mensch nach Hühnchen schmeckt.)
Mindestens genauso kurz entschlossen verriss Bobbel zu Tode erschreckt das Lenkrad.
" Auaaaaaaaa " brüllte er aus Leibes Kräften und polterte mit gut Achtzig Stundenkilometern über den frisch abgeernteten Acker in Richtung Hochsitz.
" AHHHHHH " brüllten die anderen Drei mindestens genauso hysterisch. Sie waren völlig überrascht über die abrupte änderung der Fahrtrichtung und den Ausritt in die heimische Botanik.
Auf dem sich schnell nähernden Hochsitz hatte Jäger Hoffman grade eine unbequeme, weil weit über den Rand gebeugte, Position eingenommen. Er wollte endlich dem Boss der Wildschweinrotte den Gar auszumachen.
" AHHHHHH " war dann auch das, was dem Jäger einfiel als der BMW mit dem Restschwung den Hochsitz antippte. Der stupser zwang Hoffman dazu den Jagdstuhl unfreiwillig und auf schnellstem Wege zu verlassen.
" Auaaaaa " war dann auch das nächste was er von sich gab, als er wie eine Schildkröte auf dem Rücken liegend nach Luft japste.
Emil war als erster in der Lage nach dem allgemeinen Wohlbefinden zu fragen und im speziellem Bobbel anzubrüllen, ob er noch alle Latten am Zaun hätte.
Der war aber schon aus dem Wagen gesprungen und versuchte verzweifelt den hartnäckig in  seinem Bein verbissenden Marder abzuschütteln.
" hilf mir doch endlich einer das Vieh loszuwerden " schrie er verzweifelt aus voller Kehle.
Sabrina war die erste die schnell und kompetent handelte. Sie griff in ihre Handtasche zog ihr Haarspray hervor und schaffte es dem Marder eine Ladung in die Schnauze zu sprühen.
Missmutig ließ der Marder von seiner vermeintlichen Beute ab und suchte angeekelt Reißaus. Er hasste die Geschmacksrichtung Ginko Avocado, ganz besonders auf  seinem Fell .
Mikel stand vor dem Jäger und schaute hasserfüllt auf ihn herab. Er hatte die Doppelläufige Flinte aufgehoben und schwängte sie vor den Augen des auf dem Boden liegenden. Mikel konnte Jäger auf den Tod nicht ausstehen.
" ich finde wir vergessen besser diesen kleinen Vorfall, oder?
Jäger Hoffman, immer noch leicht geschockt durch den Sturz und auch ein wenig panisch, weil er auf der falschen Seite seiner Flinte stand, oder eher lag, konnte nur wortlos nicken.
" gute Entscheidung " sagte Mikel mit eiskaltem Blick.
Er entlud die Flinte und warf sie im hohem Bogen weg.

" einsteigen und abritt " gab er den Befehl an die anderen und übernahm den Fahrersitz. Bobbel war durch seine angenagte Ferse gehandicapt und Sabrina kniff so angestrengt die Arschbacken zusammen das sie unmöglich fahren konnte.
Und so ließen sie sich alle gar nicht lange bitten und  waren  wieder auf Kurs Wollgast.
Jäger Hoffman dachte leise vor sich hin jammernd, das dieser Tag wohl nicht schlimmer kommen könnte. Wenn er Augen im Hinterkopf gehabt hätte, würde er dieses nicht gedacht haben. Der Boss der Wildschweinrotte, der am Waldesrand gespannt die Szene beobachtet hatte, sah die Gunst der Stunde gekommen und galoppierte nun mit einem Affenzahn auf den immer noch dar nieder liegenden Jäger zu. Er wollte ihm mal so richtig zu zeigen wo beim Keiler die Hauer sitzen. Das folgende Massaker hätte mit Sicherheit nicht die Jugendfreigabe unter Achtzehn bekommen, deshalb decken wir den Mantel der Verschwiegenheit über die Maßnahmen, die der Keiler ergriff um Herrn Hoffman das jagen mal so richtig abzugewöhnen.

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KeTam
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Das goldene Gleis Ei 1
Ei 10 Ei 8


BeitragVerfasst am: 20.10.2013 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo elmflame,

ich find das wieder sehr witzig geschrieben, die Fehler sind die selben, wie vorher. Eigentlich keine große Sache.
So verschachtelt find ich die Sätze jetzt eigentlich nicht. Aber ich bin da eh sehr "tolerant". Laughing
Das ist halt auch ein bisschen dein Stil, denke ich.

Lg, KeTam. (Hat was mit dem Namen einer meiner Protagonistinnen zu tun.)


_________________
FUCK NAZIS!

... ansich ist die Nudel ja auch eine Art Waffe.*

*Anne Mehlhorn
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elmflame
Schreiberassi


Beiträge: 33



BeitragVerfasst am: 20.10.2013 13:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Heiter weiter mit einer Ortsbeschreibung Wink


So groß war die lustlos zusammen gewürfelte Ansammlung von langweilig gleichförmigen Häusern nun mal nicht. Dafür konnte Golm um einen Podiumsplatz in der Kategorie 'spießigste Stadt von Deutschland' mit streiten.
Da war es, Golm.
Inbegriff der Belanglosigkeit.
'Das Kaff', wie es die Studenten zu nennen pflegten.
Die Mutter der Ödnis.
Golm.
Wäre Langeweile eine Tugend, dann würde Golm ihr Wallfahrtsort sein.
Das Kaff verdankte seine Existenz einer Idee von Bismarck dem Ersten. Seinerzeit beschloss er aus dem zentral gelegenen Fleck im Nirgendwo, gleich neben Unbekannt, eine Universitätsstadt nach dem Vorbild von Cambridge zu mache. Genauso gut hätte er auch versuchen können Atilla den Hunnenkönig heilig sprechen zu lassen. Zugegebener Maßen wäre der Eintrag ins Buch der Heiligen, zu Gunsten Attilas, wohl aussichtsreicher gewesen.
Golm hatte nicht viel zu bieten.
Ja, man konnte sogar sagen, Golm hatte recht wenig zu bieten.
Doch einen der Besonderheiten wurde gleich am Dorfeingang publik gemacht.
Auf einem großem Schild stand:  'Sie befinden sich hier direkt über dem Erdmittelpunkt'.
Emil hatte schon des öfteren versucht den Dorfrat klar zu machen, das diese Tatsache auf so ziemlich jeden Punkt der Erdoberfläche zu traf. Aber in Anbetracht der sonst eher dürftigen Sehenswürdigkeiten, beließ man es bei diesem Schild. Die andere erwähnenswerte Kuriosität bestanden in dem Kirchturm, wobei der Turm an sich nicht sonderlich besonders war.
Es begab sich, das der Dorf- und Landkreisrat über eine menge Fördermittel verfügte, die der alternativen Energiegewinnung zugeordnet waren.
Einmal zum Jahresende hin, stellte man panisch fest das diese noch unangetastet waren. Um auch weiterhin Steuergelder einsacken zu können beschloss man in einer Nacht- und Nebelaktion in die Tiefe zu bohren. Der Stadtrat wollte Thermale Quellen orten und anzapfen.
Fündig wurden sie in der unmittelbaren nähe der Dorfkirche. Eilends einen Geologen aus der benachbarten Uni einbestellt, ließen sie sich ein Gutachten über die Unbedenklichkeit solcher Bohrungen erstellen. Ungeachtet der Tatsache, das dieser Fachbereich der ortsansässigen Uni zu den schlechtesten Landesweit gehörte, schenkten sie dem positiven Gutachten vollstes Vertrauen.
Es kam wie es kommen musste.
Voll boshafter Abneigung bezüglich der Penetration von geweihtem Boden, beschloss sich der Kirchturm im Anschluss an die erfolgten Bohrungen demonstrativ in Richtung Marktplatz zu neigen.
Nachdem man ausgeschlossen hatte das es Gotteswerk wäre, bestellte man eilends einen zweiten Geologen ein.
Diesmal einen, der offensichtlich auch Ahnung von der Materie hatte. Dieser bescheinigte. das die Kirschturmbewegung eindeutig mit den Thermalbohrungen zusammen hing.
Darauf hin wurde die nächste Charge Steuergelder darauf verwand den Untergrund mit dünnflüssigen Beton zu verfüllen, ihn damit zu stabilisieren und die Bohrlöcher anschließend zu versiegeln. Es blieb auch noch ein wenig Geld übrig um den Kirchturm provisorisch abzustützen. Seit jener Zeit, immerhin fünf Jahre, sammelte der Pastor bei seinen Schäfchen Spenden ein um dem Turm seine ursprünglich Würde zurück zu geben. Die erstrittenen 221,23 Euro ließen ihn jedoch langsam daran zweifeln, ob das je der Fall sein würde. Ganz besonders darum, weil er sich der Tatsache bewusst war das die ersten 200 Euro vom ihm stammten..



Anmerkung von Meinereiner: Ich denke ich habe mal wieder einen grausamen Mix der Zeiten veranstaltet Sad

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