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Die Strafkolonie


 

 
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UtherPendragon
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BeitragVerfasst am: 03.05.2013 11:16    Titel: Die Strafkolonie eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leute! Mein neuestes Projekt ist gerade ganz spontan entstanden, dafür aber auch relativ ungewöhnlich. Und da sich bisher niemand für mein erstes Projekt zu interessieren scheint, werde ich hier jetzt einfach ein paar Kapitel einstellen.

Es ist klischeebelastet, sein Werk in einem Text zuvor erst einmal in irgendeiner Weise zu rechtfertigen, dennoch glaube ich, dass eine Bemerkung zu Beginn angebracht ist. wink

Dies ist Fan Fiction. Das heißt, der Plot entstammt einem Ende der Neunziger kreierten Szenario und basiert auch auf der darin enthaltenen Welt. Ich bediene mich nur einiger literarischer Interpretationen, um die nötigen Emotionen und eine einfacherere Handlung in meinen Text einzubringen. Für mich war dies immer eine großartige Geschichte und sie verdient es, aufgeschrieben zu werden. Wer sie erkennt, den bitte ich, nichts zu, wie man so schön sagt, zu spoilern. Die Sprache ist relativ einfach und etwas vulgär, als besonderes Kennzeichen des Protagonisten, dessen Tagebuch hier mehr oder weniger vorgestellt wird.

Kritik in allen Formen unbedingt erwünscht!

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UtherPendragon
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Beiträge: 335



BeitragVerfasst am: 03.05.2013 11:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die magische Barriere reißt dir im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch auf. Viele können beim Übertritt in die Minenkolonie ihre Darminhalte nicht bei sich behalten, dann schreien sie wie aufgebohrt und stürzen am Boden in ihre eigene Scheiße. Da ich aber seit drei Tagen nichts Festes zu mir genommen habe, bleibt mir diese Blamage erspart, obwohl eine Einweisung in die Gefangenschaft immer noch alles andere als ein läppischer Besuch bei der Schwiegermutter ist.
Sie werfen dich durch die Barriere, ein Ozean wie aus flüssigem Metall tut sich vor deinen Augen auf und dein Verstand verwandelt sich in ein Stück Butter. „Gefangener Nummer einhundert siebenundfünfzig der Strafkolonie neun…“, geistern mir die Worte des Aufsehers durch den Kopf, aber sie verschwimmen in meiner Gedankensuppe, „…Des Verbrechens schuldig gemacht… Für feigen Mord nur eine Strafe… Auf Anordnung des Königs Rhobar des Zweiten… Die Niere gut gebraten zu den Eiern hinzufügen“- das Rezept für Nieren an Betelnüssen musste schon aus einer anderen Hirnwindung stammen und wahrscheinlich verknoten sie sich gerade alle miteinander.
Ich taste nach dem Brief in meiner Tasche, um wenigstens etwas aus der Außenwelt in klarer Erinnerung zu behalten und um die Pergamentrolle wiederzufinden, was auch immer dort unten auf mich wartet. Der freie Fall nämlich ist gerade auf dem Höhepunkt meines aufkommenden Wahnsinns angelangt – und beginnt langsam Spaß zu machen. Allein diese erschreckende Erkenntnis hält mich davon ab mit einem fröhlichen „Huuui“ in das gähnend aufgerissene schwarze Loch unter mir zu stürzen, bevor, Sekunden später, alles endet. Ich habe den Tod verachtet, aber hiermit habe ich nicht gerechnet. Verflucht sei das Königreich, verflucht seien die Diener Innos‘, verflucht sei der Schlamm in meinen Ohren, denke ich und sinke stöhnend in die stinkende Tunke, in der ich gelandet bin.

Die Gegend hier riecht nach Tod und Verwesung. Ich reibe mir endlich den Dreck aus meinem Gesicht, um mich umsehen zu können. Ich und die drei anderen frisch eingeworfenen Sträflinge hocken wie ich, oder liegen noch immer ohnmächtig in diesem mickrigen See, der offenbar aus nichts als Schmutz und Scheiße besteht. Nicht weit von mir glaube ich eine Leiche auf der schimmligen Oberfläche treiben zu sehen, während mein Mithäftling Triefer versucht, seinen alten Saufkumpanen auszurauben, dessen Namen ich jedoch vergessen habe. Rechts und links erheben sich nackte Felswände im Dunst, über denen dichter Qualm den Blick auf den Himmel oder die allmächtige Barriere verwehrt. Ob sich irgendwo ein Ausgang aus dieser Klamm befindet, kann ich nicht ausmachen. Zumal mein Kopf schmerzt wie mit einem Streithammer bearbeitet. Plötzlich sinkt auch noch einer der Versager neben mir auf die Knie und brüllt nach Leibeskräften um Hilfe oder nach seiner Mutti, egal, denn ich ramme ihm meinen Ellbogen ins Gesicht und stoße ihn zurück ins Klärwasser. Das Arschloch kann froh sein, wenn er die Hälfte seiner Zähne behält, denn nun ist es zu spät, um ungesehen zu fliehen. Mutti kommt nicht, dafür erwacht einer der Wächter in der Nähe. Er und seine Kameraden haben in den Trümmern eines hölzernen Wachturmes Posten bezogen und das Grinsen ihres Anführers, einem bulligen Kämpfer in einem verrosteten, rot lackierten Kettenhemd, signalisiert, dass er seine Unzufriedenheit mit diesem Ort hier und irgendwelchen Anführern, die ihn misshandeln und herum schubsen, gern an uns auslassen will.

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Jo-jo
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BeitragVerfasst am: 03.05.2013 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo UtherPendragon,

die Idee deiner Geschichte ist nicht schlecht, aber ich habe einiges nicht verstanden.
Vielleicht solltest du Genaueres über den Ort erklären, in dem sich deine Figur befindet.

Deinen Erzähler finde ich gut. Er wirkt realistisch. Es kommt mir zwar wie Fantasy vor und da wirken Wörter wie "Arschloch" etwas fehl am Platz, aber davon abgesehen passt deine Sprache zu einem Gefangenenlager. In Grammatik und Rechtschreibung habe ich keine ernsthaften Fehler gefunden.

Warum spricht der Ich-Erzähler am Anfang mit "du"? Er erzählt doch seine eigenen Erlebnisse, es kommt ein abrupter Wechsel von du zu ich. Da das Du nur in zwei Sätzen am Anfang vorkommt, würde ich es lieber weglassen.

Ich habe das so verstanden, dass der Erzähler in die Minenkolonie geworfen wird und der zweite Teil direkt danach ansetzt. Wieso macht er sich dann Hoffnungen auf eine Flucht? Wenn es ein Straflager ist, werden die Leute unten wissen, dass sie ankommen, und nicht erst durch ein Geräusch alarmiert werden. Im ersten Teil wirkt es so, als wäre es ordentlich geführt.

Stilistisch gesehen hast du viele lange Sätze, die ich kürzen würde, um das Lesen zu erleichtern.

LG Jojo
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Lonlav
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BeitragVerfasst am: 03.05.2013 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wuwiiiii, eine Geschichte über den namenlosen Helden.(sinnloser Spoiler)
Hell yeah, wie gut ich dieses Intro noch im Kopf habe und die Sprache war damals ja auch nicht gerade zahm. Dennoch geht es bei dir eine ganze Länge derber zu, was mich nicht groß stört, aber wie ich finde auch nicht dringend notwendig wäre. Interessant finde ich, dass du gleich zu Beginn von der reinen Nacherzählung abweichst und neue Figuren und Interpretationen einbringst. Ich wusste ja, dass der Kerl irgendwas angestellt hat, aber dass es bei dir gleich ein Mord ist... :-( (na gut, solange mich das Motiv überzeugt.) Außerdem ist die Welt bei dir schon von Beginn an ziiiiiemlich düster und fieß. Auch ne Neuinterpretation, jedenfalls ich habe diesen kleinen See zu Beginn immer als ganz freundlich und stimmungsvoll empfunden. Aber wäre ja langweilig, wenn alles gleich wäre. Die Bissigkeit der Vorlage hat es jedenfalls. Und auf die weitere Handlung bin ich gespannt.
Aaaaber, ich finde auch, wie meine Vorrednerin, dass es für Leser, die das "Original" nicht kennen ziemlich schwer zu verstehen ist. Da könntest du noch dran arbeiten.
liebe Grüße
Baal Pervers von den Sektenspinnern. :)
(Ich liebe einfach dumme Wortspiele)


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UtherPendragon
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BeitragVerfasst am: 04.05.2013 14:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Jo-Jo
Ein herzliches Hallo!
Du hast natürlich Recht und mich somit ertappt, hier liegt natürlich Fantasy vor. In der letzten Zeit hatte ich jedoch den Eindruck bekommen, dass diese Klassifizierung nicht selten mit "Den Chroniken der Elfen" oder anderem Gedöhns gleichgesetzt und gar nicht erst wirklich gelesen wird, meint, dass sie abschreckend wirken kann. Da wählte ich dann das allgemeinere "Abenteuer" als Genre.

Zum Teil sehe ich mein Experiment schon als gelungen an, dass dir einiges schleierhaft bleibt kann ich verstehen. Ich versuche, die Gesamtsituation zu Beginn schon gleich an Klarheit gewinnen zu lassen.
Zitat:
Warum spricht der Ich-Erzähler am Anfang mit "du"? Er erzählt doch seine eigenen Erlebnisse, es kommt ein abrupter Wechsel von du zu ich. Da das Du nur in zwei Sätzen am Anfang vorkommt, würde ich es lieber weglassen.
Ich dachte dabei an eine allgemeine und realistische Beschreibung dessen, was man beim Übergang zu spüren bekommt. Wenn du es genehmigst ändere ich diese Passage noch nicht, bevor ich mir dazu ein paar weitere Meinungen eingeholt habe wink
Zitat:
Im ersten Teil wirkt es so, als wäre es ordentlich geführt.
Da liegt also der Haken. Vielen Dank für diesen Einwurf, bald werde ich dieses Rätsel auf jeden Fall für dich lösen! lol2 Genauso werde ich meine Satzstrukturen in Zukunft noch einmal überdenken.
Danke für deine Aufmerksamkeit
Uther Pendragon

@Lonlav
Ich wusste doch, dass ich hier noch alte Fanatiker aus ihren Löchern locken kann! lol2
Ich habe mir überlegt, dass ich den Verlauf der Geschichte an Schlüsselstellen neu interpretiere und mich auf wenige Schlüsselpersonen als für die Handlung bedeutsam beschänke und zwar in einem geringeren Maß als in der Vorlage, wenngleich vielleicht sogar mehr Personen mit Namen vorkommen werden (Wie meine Kreation Triefer). Aber ich will unbedingt einige der markantesten Dialoge beibehalten!
Zitat:
Außerdem ist die Welt bei dir schon von Beginn an ziiiiiemlich düster und fieß
Klasse, *Händereib*  Twisted Evil  Der kleine See, die gesamte Atmosphäre, die grafischen Darstellungsmöglichkeiten waren damals ja doch sehr beschränkt, ergo schreit die ganze Umgebung nahezu nach Neuinterpretationen!
Zitat:
Aaaaber, ich finde auch, wie meine Vorrednerin, dass es für Leser, die das "Original" nicht kennen ziemlich schwer zu verstehen ist. Da könntest du noch dran arbeiten.
Wenn das sogar die Fans sagen, muss ich mich da auf jeden Fall nochmal ranmachen!
Ich schreibe auf jeden Fall munter weiter!

Vielen Dank auch dir und einen schönen Samstagnachmittag
Uther Pendragon


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UtherPendragon
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BeitragVerfasst am: 04.05.2013 14:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die magische Barriere reißt dir im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch auf. Viele können beim Übertritt in die Minenkolonie ihre Darminhalte nicht bei sich behalten, dann schreien sie wie aufgebohrt und stürzen am Boden in ihre eigene Scheiße. Da ich aber seit drei Tagen nichts Festes zu mir genommen habe, bleibt mir diese Blamage erspart, obwohl eine Einweisung in die Gefangenschaft immer noch alles andere als ein läppischer Besuch bei der Schwiegermutter ist.
Sie werfen dich durch die Barriere, ein Ozean wie aus flüssigem Metall tut sich vor deinen Augen auf und dein Verstand verwandelt sich in ein Stück Butter. „Gefangener Nummer einhundert siebenundfünfzig der Strafkolonie neun…“, geistern mir die Worte des Aufsehers durch den Kopf, aber sie verschwimmen in meiner Gedankensuppe, „…Des Verbrechens schuldig gemacht… Für feigen Mord nur eine Strafe… Auf Anordnung des Königs Rhobar des Zweiten… Die Niere gut gebraten zu den Eiern hinzufügen“- das Rezept für Nieren an Betelnüssen musste schon aus einer anderen Hirnwindung stammen und wahrscheinlich verknoten sie sich gerade alle miteinander.
Ich taste nach dem Brief in meiner Tasche, um wenigstens etwas aus der Außenwelt in klarer Erinnerung zu behalten und um die Pergamentrolle wiederzufinden, was auch immer dort unten auf mich wartet. Der freie Fall nämlich ist gerade auf dem Höhepunkt meines aufkommenden Wahnsinns angelangt – und beginnt langsam Spaß zu machen. Allein diese erschreckende Erkenntnis hält mich davon ab mit einem fröhlichen „Huuui“ in das gähnend aufgerissene schwarze Loch unter mir zu stürzen, bevor, Sekunden später, alles endet. Ich habe den Tod verachtet, aber hiermit habe ich nicht gerechnet. Verflucht sei das Königreich, verflucht seien die Diener Innos‘, verflucht sei der Schlamm in meinen Ohren, denke ich und sinke stöhnend in die stinkende Tunke, in der ich gelandet bin.

Die Gegend hier riecht nach Tod und Verwesung. Ich reibe mir endlich den Dreck aus meinem Gesicht, um mich umsehen zu können. Ich und die drei anderen frisch eingeworfenen Sträflinge hocken wie ich, oder liegen noch immer ohnmächtig in diesem mickrigen See, der offenbar aus nichts als Schmutz und Scheiße besteht. Nicht weit von mir glaube ich eine Leiche auf der schimmligen Oberfläche treiben zu sehen, während mein Mithäftling Triefer versucht, seinen alten Saufkumpanen auszurauben. Dessen Namen habe ich genauso vergessen wie den Grund unseres Aufenthalts hier. Irgendwann wird mir schon alles wieder einfallen, wenn ich nur lang genug überlebe. Rechts und links erheben sich nackte Felswände im Dunst, über denen dichter Qualm den Blick auf den Himmel oder die allmächtige Barriere verwehrt. Ob sich irgendwo ein Ausgang aus dieser Klamm befindet, kann ich nicht ausmachen. Zumal mein Kopf schmerzt wie mit einem Streithammer bearbeitet. Plötzlich sinkt auch noch einer der Versager neben mir auf die Knie und brüllt nach Leibeskräften um Hilfe oder nach seiner Mutti, egal, denn ich ramme ihm meinen Ellbogen ins Gesicht und stoße ihn zurück ins Klärwasser. Das Arschloch kann froh sein, wenn er die Hälfte seiner Zähne behält, denn nun ist es zu spät, um sich zu verstecken. Mutti kommt nicht, dafür erwacht ein Wächter in der Nähe. Er und seine Kameraden haben in den Trümmern eines hölzernen Wachturmes Posten bezogen. Das Grinsen ihres Anführers, einem bulligen Kämpfer in einem verrosteten, rot lackierten Kettenhemd, signalisiert, dass er seine Unzufriedenheit mit diesem Ort hier und irgendwelchen Führern, die ihn misshandeln und herum schubsen, gern an uns auslassen will. „Jenseits der Barriere schützt dich niemand vor den Gefangenen“, so erinnere ich mich dunkel an die Prophezeiungen von Rhobars Zellenmeister, „dort regiert der Abschaum des Reiches. Und die Gerüchte besagen, dass sie die gesamte Garnison des Königs aufgehängt haben.“ Sein irres Lachen scheint noch jetzt von den Felswänden widerzuhallen wie im Dunkel der Kerker von Khorinis.


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Phenolphthalein
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BeitragVerfasst am: 04.05.2013 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo UtherPendragon,

Klar kenne ich die Gothic-Reihe (aber erst ab dem zweiten Teil).
Und es sicht richtig, dass diese Sprache dazu gehört, aber sie ist wohl wirklich eine Interpretation, denn so ganz erreichst du bei mir nicht den Flair aus dem Original. Stellenweise finde ich den Einstieg vielleicht noch etwas passiv, oder umständlich ausgedrückt, obwohl du schon ziemlich nahe am Charakter operierst.
 Ein Beispiel:
Zitat:
Viele können beim Übertritt in die Minenkolonie ihre Darminhalte nicht bei sich behalten, dann schreien sie wie aufgebohrt und stürzen am Boden in ihre eigene Scheiße.

Direkter wäre es, wenn sie sich einfach zuscheißen, ohne das Unvermögen in den Vordergrund zu rücken.
Aber vielleicht steckt ja eine Absicht dahinter.

Zitat:
Sie werfen dich durch die Barriere, ein Ozean wie aus flüssigem Metall tut sich vor deinen Augen auf und dein Verstand verwandelt sich in ein Stück Butter.


Das ist beispielsweise eine Stelle, bei er du mMn nicht die Atmo triffst. Kann aber auch nur an dem »auftun« liegen. Das Wort allein reist mich persönlich aus der Geschichte und ließe sich leicht vermeiden.

Zitat:
Die Gegend hier riecht nach Tod und Verwesung. Ich reibe mir endlich den Dreck aus meinem Gesicht, um mich umsehen zu können. Ich und die drei anderen frisch eingeworfenen Sträflinge hocken wie ich, oder liegen noch immer ohnmächtig in diesem mickrigen See, der offenbar aus nichts als Schmutz und Scheiße besteht. Nicht weit von mir glaube ich eine Leiche auf der schimmligen Oberfläche treiben zu sehen, während mein Mithäftling Triefer versucht, seinen alten Saufkumpanen auszurauben.


Diese Stelle finde ich auch nicht so schön umgesetzt.
Für meinen Geschmack zu viele »Ichs«.
Zudem ähnlich Satzkonstruktionen, die auch etwas an Atmo nehmen.

Und weiter finde ich den Protagonisten nicht wirklich sympathisch. Natürlich kann der sich entwickeln, aber irgendwie fehlt mir hier etwas Charisma.

Beispiel.
Zitat:
Plötzlich sinkt auch noch einer der Versager neben mir auf die Knie und brüllt nach Leibeskräften um Hilfe oder nach seiner Mutti, egal, denn ich ramme ihm meinen Ellbogen ins Gesicht und stoße ihn zurück ins Klärwasser. Das Arschloch kann froh sein, wenn er die Hälfte seiner Zähne behält, denn nun ist es zu spät, um sich zu verstecken. Mutti kommt nicht, dafür erwacht ein Wächter in der Nähe.


So weit, so gut. Aber wenn er noch zusätzlich zum »Peiniger« (im Ansatz) wird, erscheint er mir mehr als Antagonist.
Der Gewaltakt hier ist für mich unnötig, seine Gedanken würden ausreichen. Wozu sich mit so einem Versager abgeben. Warum seine Stärke demonstrieren. Er ist doch ohnehin überlegen.

Als jemand der die Gothic-Reihe kennt, wäre mir ein »dunkler Held« lieber, als ein soziopathischer Rowdy.

Alles selbstverständlich subjektiv.

LG,

Phenolphthalein


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UtherPendragon
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BeitragVerfasst am: 04.05.2013 16:25    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Phenolphtalein!

Mir war es leider aus technischen Gründen (G2 hat einfach laufend Kompatibilitätsprobleme) nie vergönnt, den zweiten Teil anzuspielen.

Du hast natürlich recht mit vielen deiner Anmerkungen und sei versichert, dass ich bereits vieles geändert habe, auch in dem nächsten Abschnitt. Ich werde die neue Version jedoch nicht mehr einstellen, sondern versuchen, weiterhin vielleicht etwas genauer das Charisma des Helden zu treffen. Insgesamt soll er jedoch ein wenig menschlicher sein als die Figur aus Gothic, denn sonst ließe sich daraus kaum ein glaubhafter Roman kreiren.

Dein Wichtigster Kritikpunkt ist für mich die Wandlung des Protagonisten zum Peiniger. Wird natürlich sofort abgeändert. wink Ansonsten käme er ja fast schon gestört rüber...

Danke Phenolphtalein! Und ein schönes Wochenende!
Uther Pendragon

Mal am Rande, meint Ihr dass es hier schon Copyright-Probleme mit den Entwicklern geben könnte? Denn ich schreibe die Story ja aus Spaß und mehr oder weniger auch nur als Übung. Aber man weiß ja nie, wie die Urheber so ticken..


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UtherPendragon
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BeitragVerfasst am: 04.05.2013 16:35    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielleicht gelingt ja der Einstieg mit der Fortsetzung besser. Irgendwie kann ich mich heute im Nachhinein nicht so recht konzentrieren, auf das, was ich erreichen wollte, also lasse ich das Ergebnis jetzt einmal in seiner jungfräulichen Blöße hier beurteilen. Für die Kenner des Plots seien weitere Neuinterpretationen angekündigt.


Triefer spielt toter Mann, doch die drei Gardisten lachen nur. Einer der Männer jagt ihm einen Armbrustbolzen ins Bein und tritt ihn von sich zurück in die Plörre. „Wir können euch nicht auch noch durchfüttern“, flötet ihr Hauptmann hämisch und rammt einem weiteren Sträfling sein Knie in den Bauch. Bevor der Bastard vor mir steht, schiebe ich den Brief in meiner Unterwäsche. Ich erinnere mich, dass er später noch in irgendeiner Weise nützlich sein könnte. „Willkommen im Lager“ Der Hauptmann holt aus und nimmt sich voll Wonne mein Gesicht vor, bis die Knochen Knirschen. Als ich noch immer kein hilfloses Quieken von mir gebe, fällt dem Kerl ein, dass er ja auch noch zwei Beine hat. Mit einem überlegenen Grinsen massiert er mir mit seinen Lederstiefeln meine Eingeweide, bis der Brechreiz in mir aufstößt. Kurz vor dem Ausbruch  beendet er jedoch seine ganz besondere Begrüßung. Ich höre eine Stimme rufen: „Das reicht! Lasst ihn in Ruhe! Macht, dass ihr wegkommt!“ Tatsächlich trollen unsere Peiniger sich und ich ergreife die Hand des Fremden. Ächzend rapple ich mich auf und sehe noch, wie der Hauptmann mir einen Blick zuwirft. Nicht den eines geschlagenen Hundes, sondern die Einladung zu einer Revanche. Ich nehme mir vor, ihn zuerst aufzuschlitzen, wenn es dazu kommt.
„Ich bin Diego“, sagt der Mann mit dem kurz geschorenen, schwarzen Haar. Seine Nase ragt wie ein Falkenschnabel über seinen pechschwarzen Schnauzbart. Über der rechten Schulter trägt er einen stattlichen Jagdbogen und sein Rüstzeug ist ein Kunstwerk aus zusammengeschmiedetem Metallschrott und rotem Leder.
„Ich bin…“, setze ich an, aber im nächsten Moment wird mir klar, dass ich meinen Namen vergessen habe. Die verdammte Barriere.
„Mich interessiert nicht, wer du bist. Du bist neu hier. Ich kümmere mich um die Neuen. Belassen wir es vorerst dabei.“ Ich nicke, während zwei weitere Gestalten aus dem Schatten der Klamm hervortreten. Die Bogenschützen gehen schweigend an mir vorbei und waten in den Teich.
„Meine Schatten kümmern sich um deine Freunde hier“, sagt Diego und winkt mich zu sich. Ich merke, dass mir die Torturen der vergangenen Wochen und Monate schmerzhaft tief in den Knochen sitzen. Der Mann, der sich Diego nennt, mustert mich von Kopf bis Fuß.
„Wenn du vorhast, länger zu leben solltest du dich ein bisschen mit mir unterhalten. Ich werde dich allerdings auch nicht daran hindern, in dein Verderben zu rennen.“ Dann kehrt er um und marschiert in die Richtung, in der die drei Gardisten verschwunden sind. Dorthin folge ich ihm. Triefer gibt noch immer ein leises Wimmern von sich, doch ich höre nichts mehr davon, als wir in eine enge Schlucht eintreten. Karges Moos und vertrocknete Büsche säumen die Böschung in etwa zehn Metern Höhe über uns. Als wir ein hölzernes Tor passieren, sehe ich den Bullen auf dem Wehrgang darüber seine Klinge schärfen. Ein Spezialschliff für mich, denke ich. Ohne Hilfe wäre ich in der Klamm eingeschlossen gewesen, auf der einen Seite dank der undurchdringlichen Barriere und meiner Vergangenheit dahinter, auf der anderen Seite durch ein verrammeltes Tor und meterhohe Felsen. Meine Erwartungen an meinen Aufenthalt hier sinken immer weiter. Ob dieses Tal wohl überall so freundlich aussieht?
„Was muss ich über diesen Ort wissen?“, frage ich und ignoriere die handtellergroßen Fleischwanzen zu meinen Füßen. Ihr Zischeln und Schnurren drückt ihre Unzufriedenheit aus, lange kein Aas mehr zwischen den Zangen gehabt zu haben. Es gibt übrigens Leute, die diese Viecher fressen.
„Wir nennen es die Kolonie. Du wirst sicher schon gehört haben, dass wir hier Erz für den König fördern. Nun, zumindest wir vom alten Lager. Es gibt drei Lager innerhalb der Barriere, aber das Alte Lager ist das größte. Es war auch das Erste.“

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BeitragVerfasst am: 05.05.2013 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Für Copyright-Fragen bin ich natürlich die falsche Person.
 Die Namen werden sicher nicht geschützt sein.
Diego, Rhobar oder später villeicht Xardas.
Bei Eigennamen könnte es anders aussehen, aber selbst da glwube ich es nicht (z.B. Khorinis)
Sollte sich aus der Geschichte mehr Entwicklen, könntest du tzur Not auhc bei Pirania-Bytes nachfragen (glaube jedoch, die haben die Rechte abtreten müssen), aber das kann natürlich auch nach Hinten losgehen.

Zum neuen Teil.

Joa.... was soll ich sagen?

Zur Story selbst fällt mir nichts ein, aber mir fielen zwei Dinge auf, die mir persönlich nicht unbedingt zusagen.

Zitat:
Der Hauptmann holt aus und nimmt sich voll Wonne mein Gesicht vor, bis die Knochen Knirschen. Als ich noch immer kein hilfloses Quieken von mir gebe, fällt dem Kerl ein, dass er ja auch noch zwei Beine hat. Mit einem überlegenen Grinsen massiert er mir mit seinen Lederstiefeln meine Eingeweide, bis der Brechreiz in mir aufstößt. Kurz vor dem Ausbruch beendet er jedoch seine ganz besondere Begrüßung.
Das empfinde ich auch als recht passiv, also wie vom Erzähler präsentiert.
Grund: Der Hauptmann verprügelt ihn. Schon klar. Aber welche Gedanken hat der Porta? Das kommt mir nicht ganz durch. Er stellt fest, der Hauptmann Beine hat, um ihn damit zu malträtieren. Das würde mir aber in seiner solchen Situation nicht einfallen. Dieser Sarkasmus oder meinend wegen auch Zynismus, ist wohl fehl am Platz.
Wenn die Schläge und Tritte so stark sind, dass mir übel wird, habe ich andere Dinge im Kopf. Abfällige Bemerkungen äußernde ich höchstens wörtlich. Das ganze passt nur, wenn ich sehe, wie jemand malträtiert wird, wenn ich also darüber berichte. Nur dann kann ich wohl mit solcher Distanz herantreten. So ist es der Erzähler, mit den Worten des Protas. Die Frage: Darf der Erzähler hier in dieser Weise Bewerten, oder sollte er neutraler sein?.

Zitat:
Wimmern von sich, doch ich höre nichts mehr davon, als wir in eine enge Schlucht eintreten.
Irgendwie logisch. Er kommt ja offenbar nicht mit Ihnen. Wenn die Stelle dazu dienen soll, dass es dem Porta egal oder recht ist, dann solltest du das vielleicht auch so nennen oder umschreiben.



eigene Interpretationen sind natürlich kein Problem. Doch wenn du vorhast, auch diejenigen zu erreichen, die die Reihe kennen, dann wirst du dich am Original messen lassen müssen.  Smile

LG,

Phenolphthalein


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BeitragVerfasst am: 05.05.2013 11:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Phenolphtalein!

Ich weiß, dass Diego, Xardas, Fleischwanzen und das ganze klassische Gefleuch rechtlich geschützt ist. Leider hat PB die Rechte, wie du sagst, an Jowood abtreten müssen. Naja, ich schätze persönlich nicht damit, dass irgendwer mir ärger machen sollte und ich glaube ich würde mich tatsächlich an die Entwickler wenden, sollte ich theoretisch mal einen richtigen Roman darauf aufbauen. Ein bisschen Publicity könnten die nämlich gut vertragen nach Arcania...

Wie dem auch sei.
Zitat:
Joa.... was soll ich sagen?
Das was du gesagt hast, reicht mir schon. Die meisten Dialoge sind übrigens aus dem Original übernommen.
Zitat:
Das empfinde ich auch als recht passiv, also wie vom Erzähler präsentiert.
Grund: Der Hauptmann verprügelt ihn. Schon klar. Aber welche Gedanken hat der Porta? Das kommt mir nicht ganz durch. Er stellt fest, der Hauptmann Beine hat, um ihn damit zu malträtieren. Das würde mir aber in seiner solchen Situation nicht einfallen. Dieser Sarkasmus oder meinend wegen auch Zynismus, ist wohl fehl am Platz.
Ich glaube, ich habe in letzter Zeit einfach zu viel Terry Prattchet gelesen. Diese Art von Sarkasmus wird man wirklich nicht so schnell los. Ich ändere das wohl wirklich.

Zitat:
Irgendwie logisch. Er kommt ja offenbar nicht mit Ihnen. Wenn die Stelle dazu dienen soll, dass es dem Porta egal oder recht ist, dann solltest du das vielleicht auch so nennen oder umschreiben.
Eigentlich sollte hier nur ein bisschen "show-dont tell" seine Umsetzung finden, aber es ist eher misslungen, das sehe ich ein. wink

Edit: Btw, das "malträtiert" klaue ich dir - es sei denn du meldest Copyright-Ansprüche an ^^

Ein weiteres Mal vielen Dank!
Uther Pendragon at your service.


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BeitragVerfasst am: 05.05.2013 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

UtherPendragon hat Folgendes geschrieben:


Edit: Btw, das "malträtiert" klaue ich dir - es sei denn du meldest Copyright-Ansprüche an ^^
.

lol
Ich könnte es ja mal versuchen, glaube aber, dass die Mühen ergebnislos verlaufen. wink


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