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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Wintersonne


 

 
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mitras essener
Schreiberassi

Alter: 63
Beiträge: 41



BeitragVerfasst am: 29.01.2013 18:59    Titel: Wintersonne eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wintersonne

Kalter Wind weht durch die Bäume
und weiße Flocken tanzen wieder.
Leise zieh’n durch meine Träume,
längst vergang’ne Frühlingslieder.

Zerstäubt in tausend Silberflocken
legt sich der Winter übers Land.
Das Meer rumort wie Totenglocken,
das kalte Eis ergreift den Strand.

Ich wünsch’ mir, Vögel kommen wieder,
die Wiesen tragen grün’ Gewand.
Die laue Luft, erfüllt vom Flieder,
bringt mich fast um den Verstand.

Versink’ ich doch im kalten Winter,
und schau’ mit Ruhe auf das Weiß.
Ein kleines Grün, es lässt mich hoffen,
die Sonne wärmt – sie schmilzt das Eis.






Der Schnee taut und die Hoffnung auf Licht, auf die Sonne und auf den Frühling kommt mit jedem Tag einen kleinen Schritt näher.


Viele Grüße von Matthias



_________________
Wir werden doch tatsächlich in der Freiheit
überwacht, dass wir nicht die Freiheit haben,
das zu tun und das zu sagen,
was die Freiheit ist.

Matthias Elstner
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5741
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BeitragVerfasst am: 29.01.2013 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo me,

ich habe mal in dein Gedicht reingepfuscht. So kaeme es mir sinniger vor:

Wintersonne

Kalter Wind weht durch die Bäume,
und weiße Flocken tanzen wieder.
Leise zieh’n durch meine Träume,
längst vergang’ne Frühlingslieder.

Zerstäubt in tausend Silberflocken
legt sich der Winter übers Land.
Das Meer rumort wie Totenglocken,
das kalte Eis ergreift den Strand.

Ich wünsch’ mir, Vögel kaemen wieder,
die Wiesen truegen grün’ Gewand.
Die laue Luft, erfüllt vom Flieder,
brächte mich fast um den Verstand.

Versink’ ich doch im kalten Winter,
und schau’ mit Ruhe ? auf das Weiß.
Ein kleines Grün, es lässt mich hoffen,
die Sonne wärmt – sie schmilzt das Eis.
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Gast







BeitragVerfasst am: 30.01.2013 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

lb mitras,

auch hier ist das bild der bringer. der text ist metrisch wieder holprig, weil einfach der takt nicht gehalten wird. obwohl einfachster bauart, stolpern die vierhebigen verse zwischen trochäus und jambus durch die wintersonne. wäre der dichter ein langläufer, läge er laufend auf der nase.

der inhalt ist samt bemühten bildern der 27. aufguß des deutschen biedermeiernaturgutgedichtswiederaufgusses dessen, was der biedermeierleiermann als romantische naturdichtung verstanden hatte (hat er falsch verstanden, aber solches hält sich immer nachhaltig).

kurz: ab in die werkstatt, taktfehler rausfeilen und inhalt innovativ aufpimpen. das bild gefällt.

lg w.
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mitras essener
Schreiberassi

Alter: 63
Beiträge: 41



BeitragVerfasst am: 09.02.2013 22:12    Titel: Hallo Firstoffertio, pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ist es so besser?

Wintersonne

Kalter Wind weht durch die Bäume,
und weiße Flocken tanzen wieder.
Leise zieh’n durch meine Träume,
längst vergang’ne Frühlingslieder.

Zerstäubt in tausend Silberflocken
legt sich der Winter übers Land.
Im Meer rumoren Totenglocken
und kaltes Eis ergreift den Strand.

Ich wünsch’ mir – Vögel zwitschern Lieder,
die Wiesen tragen grün’ Gewand.
Und laue Luft, erfüllt vom Flieder,
bringt mich fast um den Verstand.

Versink’ ich doch im kalten Winter,
und schau’ mit Ruhe auf das Weiß.
Ein kleines Grün, es lässt mich hoffen,
die Sonne wärmt und schmilzt das Eis.


Danke für deinen Vorschlag.


Viele Grüße von Matthias


_________________
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was die Freiheit ist.

Matthias Elstner
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Harald
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Alter: 70
Beiträge: 5245
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 09.02.2013 22:39    Titel: Re: Hallo Firstoffertio, Antworten mit Zitat

mitras essener hat Folgendes geschrieben:
Ist es so besser?


Leider nein.

mitras essener hat Folgendes geschrieben:
Kalter Wind weht durch die Bäume,
und weiße Flocken tanzen wieder.
Leise zieh’n durch meine Träume,
längst vergang’ne Frühlingslieder.


Kalter Wind weht durch die Bäume,
und Leise zieh’n durch meine Träume,
längst vergang’ne Frühlingslieder

mitras essener hat Folgendes geschrieben:
Ich wünsch’ mir – Vögel zwitschern Lieder,
die Wiesen tragen grün’ Gewand.
Und laue Luft, erfüllt vom Flieder,
bringt mich fast um den Verstand.


Ich wünsch’ mir – Vögel zwitschern Lieder,
die Wiesen tragen grün’ Gewand.
Und laue Luft, erfüllt vom Flieder,
sie bringt mich fast um den Verstand.[/quote]


Ich wünsch’ mir – Vögel zwitschern Lieder,
die Wiesen tragen grün’ Gewand.
Und laue Luft, erfüllt vom Flieder,
bringt mich fast um den Verstand.

 Wink


_________________
Liebe Grüße vom Dichter, Denker, Taxi- Lenker

Harald

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firstoffertio
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Beiträge: 5741
Wohnort: Irland
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BeitragVerfasst am: 09.02.2013 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe einfach Probleme mit den beschriebenen Wünschen in der dritten Strophe, ohne den Konjunktiv. Das klingt so, als wäre das, was du beschreibst nun auf einmal schon eingetreten, wie ein Zeitsprung.
Wenn nach "ich wuensch' mir" ein Doppelpunkt wäre... Aber das wäre eine harte Lösung.
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