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Silvian
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 58
Beiträge: 715
Wohnort: kurz vor Köln


BeitragVerfasst am: 20.12.2014 00:22    Titel: liebeslicht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

ihre ozeanblicke
ziehen mich ins tiefe
in ein ruhiges dunkel

heben mich gen himmel
in das kosmisch blaue
meiner zwillingsseele

ja ich halte ihre hand
atme all die süßen düfte
ihrer haut und der rapunzelhaare

ich teile heute ihre tränen
aber morgen leck ich ihr das lächeln
von den lichten augen

und küsse es glücklich zurück
in ihr glühendes
sternenherz

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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4355



BeitragVerfasst am: 20.12.2014 00:51    Titel: Re: liebeslicht Antworten mit Zitat

Meine Version Deines Gedichtes:

gelöscht


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Liebe tut der Seele gut.
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Silvian
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 58
Beiträge: 715
Wohnort: kurz vor Köln


BeitragVerfasst am: 27.12.2014 10:57    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

warum hast Du deine Version des Gedichts gelöscht?

Wenn ich sie mir in Erinnerung rufe, finde ich sie auch gut. Du hast meinen Text komprimiert. Du hast auch ein Lyrisches Du eingeführt, statt wie ich in der dritten Person zu bleiben. Das ginge m.E. nur, wenn ich die Strophe "Ich halte deine Hand..." weglassen würde, denn das würde das LI niemandem sagen wollen, weil es ja für ein LD spürbar wäre.

Was mich gestört hat, war, dass Du aus den geteilten Tränen die getrockneten gemacht hast. Das LI, das mir vorschwebte, wollte die Tränen tatsächlich teilen, nicht trocknen.

Schön, dass Du dich mit dem Text auseinandergesetzt hattest.

LG
Silvian
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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4355



BeitragVerfasst am: 27.12.2014 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Silvain,

Dein Gedicht kommt mir merkwürdig vor. Merkwürdig im folgenden Sinne: Warum schreibt jemand ein Liebesgedicht aus der Entfernung? Denn so liest es sich. Obgleich es im letzten Vers so klingt, als sei das Lyrische Ich dem geliebten Wesen ganz nah, klingt das andere total distanziert. Das gibt es sicherlich, dass jemand sich nicht traut, nur aus der Ferne liebt und vielleicht wolltest Du das ja ausdrücken, ist ja möglich. Allerdings passte für mich die letzte Strophe dann nicht.

Die geteilten Tränen habe ich nicht als solche gelesen und verstanden. Ich teile die Tränen ist für mich etwas anderes als, ich weine mit jemandem. Für mich war es, wie gesagt, nicht klar. Dir schon, denn Du hast es ja geschrieben. Deshalb hatte ich aus den Tränen jene gemacht, die vom liebenden oder schmachtenden Lyrischen Ich getrocknet werden.

Ich finde, dass dieses Gedicht durch die distanzierte Art, die für mich an manchen Stellen seltsam klingt, verliert, an Kraft und Stärke. Deshalb dachte ich: Warum nicht DIREKT ausdrücken, was das Lyrische Ich formuliert und fühlt? Und so entstand meine Version.

Ehrlich gesagt, verstehe ich Deinen Satz mit der Hand, die gehalten wird, nicht. Und vielleicht erklärt das auch, warum ich manche Stellen umformuliert hatte, so wie es für mich stimmig erschien, wenn jemand tatsächlich ein Liebesgedicht schreiben möchte. Aber anscheinend ist das hier gar keines, sondern ein Anschmachtgedicht. Damit kenne ich mich nicht aus.

Der Text hier ist Dir wichtig oder war es, jedenfalls hast Du ihn so markiert, deshalb hatte ich eine Version, ohne lange Erklärung eingefügt, weil ich dachte, dass er sich selbst erklärt sozusagen. Aber als dann keine Reaktion kam, habe ich es wieder gelöscht.

LG
Nina


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Liebe tut der Seele gut.
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Silvian
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 58
Beiträge: 715
Wohnort: kurz vor Köln


BeitragVerfasst am: 27.12.2014 19:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

ich hätte mich noch gemeldet. Ich wollte erst mal abwarten, ob es weitere Kommentare gibt, und dann war "plötzlich" Weihnachten (mit Kindern recht stressig).

Deinen Eindruck des Liebesgedichts aus der Distanz finde ich sehr interessant. Es ist - ich gebe es zu - autobiographisch und handelt tatsächlich von einer Liebe, die sich nur in der Fantasie erfüllt, allein von Sehnsucht getragen.

Ich meinte, dass ich nicht schreiben würde "Ich halte deine Hand", denn demjenigen, dem ich die Hand halte, bräuchte ich das nicht extra mitzuteilen.

Die geteilten Tränen bedeuten für mich nicht unbedingt mitweinen, aber mitfühlen und meine Nähe anbieten.

LG in den Abend
Silvian
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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4355



BeitragVerfasst am: 27.12.2014 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Silvain,

das wiederum überrascht mich, dass es Dich überrascht hat, als ich mit meiner Deutung bzw. Empfindung von distanzierter (und nicht erfüllter) Liebe sprach. Weil es so dermaßen offensichtlich (für mich!) ist, aufgrund der Sprachwahl allein.

Dennoch verstehe ich eines nicht so ganz - soll dieses Gedicht die Distanz beibehalten, oder soll sie Deine Liebe / Empfindungen ausdrücken? Denn wenn sie Distanz ausdrücken soll, die es ja tatsächlich war, wie Du schriebst, dann erfordert es eben andere Worte als die erfüllte, bzw. lässt sich besser durch bestimmte "Perspektiven" ausdrücken, d.h. in der Form, als auch im Inhalt.

Wenn es aber darum geht, Deine Empfindungen auszudrücken, würde ich dieses Distanzierte aufheben. Und das war es, was ich gemacht hatte in meiner Version - es ging um das Ausdrücken der Liebe / Empfindung, und nicht um, um es mal überspitzt zu formulieren, "die Dokumentation einer nicht erfüllten Liebe."

Worum geht es bzw. ging es Dir hier im Gedicht?

Ich teile übrigens nicht Deine Auffassung, dass man in einem Gedicht nicht schreiben kann: "Ich halte deine Hand", schließlich ist es ein Gedicht und kein Sprechertext in einem Theaterstück, - weißt Du, was ich meine? In Gedanken kann man ja durchaus jemandes Hand halten.

Das hörte ich desöfteren: Weihnachten kommt immer so plötzlich. Smile

LG
Nina


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Babella
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 56
Beiträge: 650

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 27.12.2014 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit den geteilten Tränen habe ich sofort auch so verstanden. Das ist für mich ein Gedicht über eine tiefe Seelenverwandtschaft und wechselseitiges Geben und Nehmen.

Das einzige Wort, das mich stört, ich das "leck". Vermutlich, weil ich den Gedanken sehr unangenehm finde, dass mir jemand im Gesicht rumschleckt, und schon gar in den Augen.

Und ich würde das "glücklich" in der letzten Zeile streichen. Das Glück teilt sich ohne das besser mit, finde ich.

Gern gelesen

Babella
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Silvian
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 58
Beiträge: 715
Wohnort: kurz vor Köln


BeitragVerfasst am: 28.12.2014 18:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Nina,
ja, ich wollte schon Liebe, aber vor allem Sehnsucht ausdrücken. Babella hat es sehr treffend formuliert, besser als ich es selbst hätte machen können.

Hallo Babella,
schön, dass der Gedanke der Seelenverwandtschaft angekommen ist. Ich verstehe, dass dir das "Lecken" missfällt, wenn Du diese Vorstellung abstoßend findest. Ich wollte damit ausdrücken, dass das LI die Empfindung des LD in sich aufnimmt (und dann in Form des Kusses zurück gibt). Du hast Recht, "glücklich" in der letzten Strophe streiche ich.

LG
Silvian
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