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nicolailevin
Geschlecht:männlichLeseratte


Beiträge: 198
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 20.05.2021 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hashtag Ungewöhnlich!

Browserfenster, Weblinks und Ausschnitte aus Suchbegriffen, Assoziationsketten zum Thema, durchsetzt von dem prokrastinativen Grundrauschen, das man kennt beim Arbeiten im und am Netz. Witzig. Cool. Dreist. Ziemlich klug gemacht. Ein intellektuelles Gustostückerl für Nerds.

Das ist natürlich keine klassische Prosa zum Lesen, sondern in erster Linie eine provokative Interpretation der Aufgabenstellung. Sperrig? Vielschichtig? Alles mehr als erfüllt, die offenen Fenster auch (reichlich!).

Mir gefällt, dass diese Lösung so nur in einem Online-Format funktioniert – wenn man das erstmal druckt, isses schon scheiße. Andererseits kann ich einer derartigen Collage kein klassisches Prosalesevergnügen abgewinnen.

Stellt sich die Frage: Ist das noch Literatur oder schon reine Konzeptkunst?

Am Ende in meinen Punkten höher gelandet als gesprungen.
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Michel
Geschlecht:männlichBücherwurm

Alter: 49
Beiträge: 3026
Wohnort: bei Freiburg
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 20.05.2021 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

"Aufgabentitel: An 61 offenen Fenstern vorübertastaturkürzeln."

Also, Aufgabe ist mehrdutzendfach umgesetzt.

Sind das ausschließlich Zitate? Ich werde nicht in allen 61 Fällen nachrecherchieren, ob die Links tatsächlich zu den jeweiligen Texten führen.

Text ist sperrig - also in der Brigitte würde man das nicht unterkriegen. Auch nicht im Heise-Magazin, selbst dann nicht, wenn es zitiert wird. Der Zusammenhang der einzelnen Texte erschließt sich mir auch nach mehrmaligem Lesen nicht. Durch Fenster wird in beide Richtungen gesehen, manchmal sehe ich die Fortführung des Themas, quasi ein in Klicks umgesetzter Gedanken- oder eher Assoziationsstrom.

Text ist experimentell? Definitiv.

Text gefällt mir? Hm, ist das überhaupt ein Kriterium? Denn Gefallen im Sinne von "möchte ich häufiger lesen" trifft für mich nicht zu. Trotzdem sehe ich die Vorgaben in origineller und mehrschichtiger, möglicherweise sogar ironischer Weise umgesetzt. Ob ich Ironie verstehe, sei dahingestellt. Im Sinne des Wettbewerbs also gelungen.


_________________
Ab Dezember 2020 im Handel: "Ishabel", der zweite Band der Flüchtlings-Chroniken
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Globo85
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 36
Beiträge: 235
Wohnort: Südwesten


BeitragVerfasst am: 20.05.2021 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Fenster sind offen, einfach mit der Maus vorübergehen.


Disclaimer

Die folgende Bewertung stellt nur meine persönlichen Leseeindrücke dar. Wertende Aussagen beziehen sich lediglich auf den gelesenen Text, nie auf die Verfasser:innen. Die Punktevergabe und meine persönliche Rangliste ist natürlich vollkommen subjektiv, insbesondere die Bewertung unter dem Gesichtspunkt E-Literatur.


Ersteindruck

V.K.B.? Jemand hat sich getraut und ich muss meine Bewertungskategorien ändern.


E-Lit-Zugehörigkeit

Elegant


Einfallsreich


Experimentell


Für mich: E-Literatur.


Umsetzung des Themas

Fenster

Check.

offen

Check.

Vorübergehen

Check.

Für mich: Thema (sehr kreativ) umgesetzt.


Was mir gefällt

Die Idee und dass mir der Text beim ein oder anderen Tab-Wechsel ein Schmunzeln entlockt.

Was mir nicht gefällt

Mir ist das Browsen einen Tick zu random, klar, das macht das Surfen im Netz auch irgendwo aus, aber ich hätte mir einen roten Faden gewünscht, der vielleicht existiert, den ich aber nicht klar erkennen kann.


Lieblingsstelle/Lieblingssatz

"Strg T https://www.netflix.[u]com/de/title/70143836?Breaking-Bad 5 Staffeln"


Fazit und Punkte

Ein Text mit Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb. Die Themenstellung hat es irgendwie herausgefordert und ich finde es super, dass jemand den Mut und die Kreativität hatte, das umzusetzen. Mein fünfter Platz.

Sechs Punkte.
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Jenni
Geschlecht:weiblichPapiertiger


Beiträge: 4090

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 23.05.2021 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Und obwohl ich nach wie vor alles vertrete, was ich oben geschrieben habe, denke ich doch zwischendurch, dass das hier ein zufälliger Glückswurf war, der das obige Konzept während des Schreibens eigentlich nicht mitgedacht haben konnte.

Und was meinste, Zufall oder superkonzeptionelles Konzept und das Glücksgefühl über einen, Nihil mal wieder, bei dem so manches Saatkorn aufging? Laughing (:-*)

Danke allen fürs Lesen. Ich weiß, dass ich euch in mancher Hinsicht herausgefordert habe, freue mich sehr, dass sich einige einlassen konnten, und habe vollstes Verständnis dafür, dass andere es nicht konnten oder wollten. Ich werde auch noch etwas dazu "erklären" worauf ich hinauswollte, denke ich, gar nicht so einfach allerdings. Vielleicht zitiere ich auch einfach noch ein bisschen mehr Nihil.
Anschließend würde ich mich ja, hier oder anderswo, auch losgelöst vom Text, über eine Diskussion darüber freuen, was "erzählende Prosa" ist oder nicht, also wo deren Grenzen liegen und liegen werden. Dazu habe ich auch schon mal was zitiert, einer der beiden Links mit Mehrwert dahinter (https://transmedia-manifest.com/).
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Bananenfischin
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Moderatorin

Beiträge: 5443
Wohnort: NRW
Goldene Feder Prosa Pokapro IV & Lezepo II
Silberne Harfe



BeitragVerfasst am: 23.05.2021 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema "erzählende Prosa": Der Zusatz "erzählende" wurde von uns gemacht, da unter Prosa allgemein ja auch Sachtexte und wissenschaftliche Texte fallen. Diese wollten wir ausschließen, damit möglichst keine Missverständnisse aufkommen. Doch letztlich lassen sie sich eben nie vermeiden. Aber klar ist: Für uns fiel dein Text unter erzählende Prosa, sonst hätte er sich ja nicht qualifiziert.

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»Ob ich mir eine Dramatisierung meiner Bücher vorstellen kann? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, in meinen letzten vier Büchern gibt es keine Handlung.« (Andreas Maier im Gespräch mit Raimund Fellinger, 2015)
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holg
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Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 26.05.2021 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Jenny.
Ich muss hier ein bisschen Asche auf mein Haupt streuen.

Der Text war einer der ersten, die ich gelesen habe, weil der Titel spannend klang, und ich fand die Idee und die Umsetzung super. Der war gleich auf meiner Top Ten Liste.
Dann hab ich alle Texte auf meinen ollen kindle geladen, weil mich das Lesen langer Texte am Bildschirm sehr anstrengt.
Und da funktioniert der Text in meinen Augen leider nicht so gut. Da sind die Links einfach nur Zeichenkram, der mehr von der „Erzählung“ ablenkt, als hilft. Danach war er immer noch, Platz 5 oder 6, und blieb da in der Nähe.

Das mit der Erzählung ist eine andere Sache. Da hab ich mehr in die Vorgabe hineininterpretiert, als gemeint war. Und letztendlich war das der Grund, warum ich den Text gegen Ende immer weiter runter geschoben habe.

Auslöser war so ein Schläfer-Text, der zunächst nach nichts aussah, dann aber mit wilden Schwankungen unbedingt in die Top 5 drängen wollte. Und zwischen all den Texten, die dann in meiner Überinterpretation der Vorgaben mehr „erzählerische“ Elemente hatten, waren am Ende leider keine Punkte mehr übrig.

Letztlich feier ich LOQUI/LOCI aber für dieses Metading, diese Dekonstruktion von Textkontext und das Interstitielle, das dieses Experiment ausmacht. Hätte ich da im Narrativen etwas mehr Stringenz ausgemacht (und weniger in meinen Augen Zufälliges und Blendwerk), dann, ja dann …

Denn so betrachtet ist ja auch ein Text wie meiner eine Aneinanderreihung von Verweisen (was durchaus auch bemängelt wurde) und ich hatte BaFi eine ganze Liste mit Quellenreferenzen geschickt (für den Fall, dass das aus Copyrightgründen unter den Text gemusst hätte – hätte sogar noch ins Zeichenlimit gepasst). Auf die Idee, die Verweise direkt in den Text einzubauen und so niederschwellig das ganze Universum der Metainhalte zu öffnen, wäre ich nie gekommen. Klar wirft das die Frage auf, ob das dann eher ein Blogeintrag wird, gerade wegen der Aktualität einiger Textbezüge (vom Vogel des Jahres bis zum Tod Michael Collins‘, den Diskussionen hier im Forum über genderneutrale Sprache, Corona-in-Literatur oder dem immer wiederkehrenden Refrainthema von living on the edge of the night). Die Idee aber, das mit einem literarischen Text zu machen, ihn damit zu öffnen, zugänglich zu machen und seine (oder viel eher meine, als Autor) Funktionsweise sichtbar zu machen, und das nicht nur für einen begrenzten Kreis von Leuten, die zufällig, oder absichtlich die gleichen Quellen konsumieren wie ich, das ist schon großes Kino.

Und so ist dein Beitrag wohl der, von dem ich am meisten mitnehme.
Danke dafür.


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Jenni
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Beiträge: 4090

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 26.05.2021 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

holg hat Folgendes geschrieben:
Ich muss hier ein bisschen Asche auf mein Haupt streuen.

Holg, das ist doch Quatsch, gar kein Grund dich zu rechtfertigen. Es waren tolle Texte in diesem Wettbewerb, deiner allen voran (herzlichen Glückwunsch zum verdienten Doppelsieg!), und was ich hier gemacht habe, ist einfach schwer mit einer klassischen Erzählung in Relation zu setzen, das verstehe ich komplett.
Auf jeden Fall danke für die Rückmeldung zu Deiner Lesart, das hilft mir viel, und danke auch für das Kompliment der Originalität. „Zufälliges und Blendwerk“ ist natürlich schade, muss ich mir aber gefallen lassen. Für mich hat natürlich jeder Link seinen Sinn und ergibt sich daraus ein Gesamtbild, aber das kam halt nicht bei vielen Lesys an.

Bei manchen schon, ein bisschen …


URL: //LOQUI/LOCI
Zitat:
Strg T https://www.frag-caesar.de/lateinwoerterbuch
loqui | Verb | konsonantische Konjugation | Infinitiv | sprechen
loci | Nomen | Maskulinum | O-Deklination | Nominativ Plural von Locus | die Orte

(Internet-)Kommunikation und Verortung als dem Text übergeordnete Themen möchte ich vorweg erinnern, mich und euch. Was ich als „Thema unserer Zeit“ deshalb empfinde, weil wir dem ausgesetzt sind wie nie, im Guten (die ganze Welt steht greifbar nah - offen hinter den Fenstern eben) wie im Schlechten (wir sind entsprechend ungefiltert mit einer endlosen Informations- und Meinungsflut konfrontiert und bei der Verortung unserer selbst auch insofern auf uns selbst zurückgeworfen, als das soziale Umfeld, in seiner Funktion der Bestätigung als auch des „Realitätschecks“, im Social Distancing zur Möglichkeit verblasst).


nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Ich habe es nur an einigen Links überprüft, gehe aber davon aus, dass es sich bei den Sätzen darunter von vorne bis hinten um eine Zitatsammlung aus den jeweils genannten Quellen handelt, die sich zu einer Art Metatext über die Arbeit an eben diesem Wettbewerbsbeitrag zusammensetzen. Man kann es auch als das Scheitern eines grundsätzlich willigen Autory verstehen, das sich im Fensterlabyrinth seiner Assoziationen und Recherchen verliert, ohne eine ausreichende Inspiration für eine Geschichte zu finden.

Eine Ebene des Textes ist das definitiv auch für mich, der Autory, der (oder die) von der Flut an Assoziationen zu einem Thema überfordert ist, von denen n-1 verpasste Gelegenheiten bleiben werden. Aber für mich ist die Überforderung des Autors bei der Wahl seines Themas eben nur exemplarisch zu sehen … uff, ich komm da gleich irgendwie noch hin.

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Ich habe es nur an einigen Links überprüft, gehe aber davon aus, dass es sich bei den Sätzen darunter von vorne bis hinten um eine Zitatsammlung aus den jeweils genannten Quellen handelt, die sich zu einer Art Metatext über die Arbeit an eben diesem Wettbewerbsbeitrag zusammensetzen

Die URLs sind echt und die Seiten dahinter enthalten die zitierten Zeilen. Einzig www.menschen.de gibt es nicht. Aber allmählich wieder mehr davon. Wink

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Strg T https://fridaysforfuture.de/
Mach mit und werde Teil unserer Bewegung!

Strg T https://koala-mind.com/
Leben bedeutet aber nicht, ständig etwas tun zu müssen.

das natürliche Kernstück des Textes, zumal am Ende 61 Tabs geschlossen werden, was wahrscheinlich der Anzahl der im Text verwendeten Strg+T entspricht, habe aber nicht nachgezählt.

Und das definitiv auch für mich das Kernstück des Textes, aber nicht (nur) quantitativ, sondern als Kernkonflikt, der mich beim Schreiben (oder der Konstruktion?) begleitete: wie und ob (!) mit den vielen Möglichkeiten (Assoziationen zum Thema / Problemen und Katastrophen in der Welt „da draußen“ / Problemen und Möglichkeiten im Nahen und Inneren / Pizzasorten zur Auswahl …) umzugehen ist.

RAc hat Folgendes geschrieben:
Eine Schnitzeljagd im Cyberspace mit Verleitungen; statt eines Textes gibt es eine Sammlung annotierter links, die mit der Aufgabenstellung anfangen, dann im Stream of Consciousness Stil in alle möglichen Richtungen driften die sich mehr oder weniger streng um die Themen Fenster und/oder Spannern drehen.

Spannern, echt? Laughing Fenster ja, die bleiben ein Thema, von dem suchend weg und wieder hin assoziiert wird, aber dann habe ich versucht, verschiedene Themen, die einen wie den oder die Protagonisty in diesen Zeiten beschäftigen (könnten) aufzugreifen, immer unter der Prämisse des Zuviels an Möglichkeiten und des fehlenden Filters und der (Selbst-)Überforderung, darunter die Weltlage (wo soll man da anfangen etwas zu tun oder wegzuschauen), die Freiheitsfrage heute, Akzeptanz von Seuchenschutzmaßnahmen, Job- und Partnersuche unter sozialer Distanzierung, Heimarbeit, Punkt Punkt Punkt - Prokrastination des Autorys inbegriffen.

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Aber beim wiederholten Lesen stellt sich dann doch allmählich der Nachvollzug dieses Lebens ein, das am PC sitzt und sich seinem Assoziationsstrom hingibt. Wobei es eigentlich noch nicht einmal sein Assoziationsstrom ist ... jemand sucht zunächst nach Inspiration und wird mehr oder weniger algoritmisch durchs Internet getragen, vorbei an „Das könnte Sie auch interessieren“ und „Das muss ich mal googlen“, unterbrochen höchstens vom eigenen Fress- und Sextrieb, die virtuell nicht befriedigt werden. Und so kommt man dann doch zu dem Schluss, dass trotz und gerade wegen der Einfachheit dieser Erzählung – es ist eine Erzählung, auch wenn der Erzählbegriff natürlich herausgefordert wird – doch etwas vermittelt wird, das Kunst zu nennen ist. Keine CDF-Kunst, sondern eher sowas wie die Beuys'sche „Soziale Plastik“ mit dem Ansatz: Wir denken zu wenig selbst, lassen uns von Vorgaben leiten und anstecken, die uns durchs Netz und durch die Langeweile und auch noch über die eigene Anstrengung hinweg tragen, uns aber gleichzeitig auch binden, bringen dabei nichts zu Ende, sondern ersticken in den Möglichkeiten, die uns aufgeboten werden, und sind hinterher nur um Weniges schlauer, aber auch um Weniges älter.
Das. Dem kann ich eigentlich kaum etwas hinzufügen, das hast du zu schön gesagt. smile Höchstens eine Beobachtung an mir selbst und Menschen um mich, die mich zu Überlegungen ähnlich deinen und zum Text führte: Dass nämlich trotz der relativen Reizarmut, dem geringen Angebot an Aktivitäten und Unternehmungen, der verminderten Kommunikation und Begegnung in dieser Zeit, die doch folgerichtig resultieren sollten in mehr Zeit für Reflektion und Langsamkeit (Bedachtheit), mehr Ruhe, eigentlich weniger Handlungsoptionen und damit Raum für Fokussierung - die Überforderung gefühlt gar nicht nachlässt sondern eher wächst. Und das hat m.E. eben mit Verortung und der Art der Kommunikation (passiv) zu tun, aber so ganz richtig in (eigene) Worte fassen kann ich das eigentlich immer noch nicht. Und hoffte vielleicht, es stattdessen demonstrieren zu können.

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Und beim wiederholten Lesen steigt die Bereitschaft quasi immer weiter und weiter, vor allem, weil das echt nicht langweilig wird. Ja, beim ersten Lesen verliere ich irgendwann bei Fenster (obwohl, eigentlich ja Tab?) 31 die Geduld, aber beim zweiten Lesen kann ich da ja wieder einsteigen oder auch lustig im Text herumspringen und dann entdecke ich plötzlich doch noch was Neues und ja, doch, ich mag das

Das freut mich ungemein, wenn der Text einen Einstieg an jeder Stelle ermöglicht, und dadurch hoffentlich eine Gleichzeitigkeit suggeriert.

Ich habe ja überlegt und überlege noch immer, eine ergänzende Audioversion zum Text zu machen, da würde manches womöglich noch deutlicher rüberkommen, was ich mir zum Gesamtzusammenhang vorgestellt habe. Ich überlege das mal weiter.

holg hat Folgendes geschrieben:
Habe keinen Link geklickt. Hauptsächlich weil ich einige davon nur als Stichworte für die Bemerkung darunter lese (Freiheit.de, fff). Andere scheinen wirklich einen Mehrwert zu haben. Der entgeht mir jetzt.

Sie sind (die meisten jedenfalls) „sprechende URLs“, geben also ihren Inhalt Preis und kann man also in ihrer Funktion als Stichworte beschreiben. Alle haben Mehrwert Mad Laughing - aber einige auch wirklich.
Dir z.B. würde ich https://driveandlisten.herokuapp.com/ ans Herz legen wollen, das ist eine ganz wundervolle Art des virtuellen Reisens an bekannte und unbekannte Orte (und auch des virtuellen Erlebens überhaupt), wird dir gefallen!
Zu den luftreinigenden Pflanzen dagegen ist mit der URL womöglich alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt.

MoL hat Folgendes geschrieben:
Ich mag den Text ungemein. Das ist so herrlich konsequent durchgezogen, so radikal, fast schon brutal in seiner Form, dabei aber unfassbar anrührend im Inhalt.

Das freut mich ja auch sehr, das radikale und das anrührende, ich glaube, da ist auch einiges meiner Intention angekommen bei dir.

anderswolf hat Folgendes geschrieben:
Wer beobachtet, wird beobachtet, das Subjekt macht sich zum Objekt, denn das Objekt wirkt immer auf das Subjekt.

Exakt! Dann ziehst du den Schluss, das Publikum erzähle sich die Geschichten selbst. Ich sehe da durchaus ein Subjekt/Protagonisty, das vor dem Computer sitzt und in die Welt hinausschaut, und die Welt (Publikum/Leserschaft) kann vielleicht umgekehrt hineinschauen.
Und eigentlich siehst du es ja auch:
anderswolf hat Folgendes geschrieben:
Die Leerstelle im Gelesenen ist das zentrale Objekt unseres Lebens: das Subjekt selbst, das sich inmitten einer kurzen Situation selbst erkennen kann oder eben - alle Tabs schließend - sich selbst einer Momentaufnahme durch einen einzigen Klick entzieht.


DLurie hat Folgendes geschrieben:
Das Internet als unser offenes Fenster zur Welt. Ich bin nicht alle 61 Tabs durchgegangen, nur selektiv,  aber es scheint sich, bis auf den Bezug zu den offenen Fenstern, um eine relativ zusammenhanglose Sammlung von Daten zu unterschiedlichsten Themenbereichen zu handeln – und vielleicht ist ja genau das beabsichtigt.
Der Eindruck nach einigen Stunden des Daddelns im Virtuellen, dass man nicht wirklich informiert ist, sondern nur noch überflutet von unzusammenhängendem Daten(-Müll?).
Alternativ: An wie vielen Problemen wird die Menschheit noch sehenden Auges vorübergehen, bevor sich etwas grundlegend ändert?
Ein Beitrag, der mich zum Nachdenken gebracht hat.

Auch da kann ich eigentlich nur zustimmend nicken (außer, dass ich natürlich die Assoziationen von Tab zu Tab in allen Fällen nachvollziehen kann und sie keineswegs als zusammenhanglos betrachte) - und mich freuen, dich zum Nachdenken gebracht zu haben.

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem funktioniert es, zumal ich noch dazu das Bild einer Person bekomme, die diese Informationen aufnimmt, als würde ich sie durch ein Fenster sehen. Und die Tabs sind zugleich ebenfalls Fenster, durch die diese Person schaut.

Ja genau, schön gesagt!

Hach, womöglich hätte ich mich doch durchmogeln und unkommentiert aus den Kommentaren zitieren können. Laughing

nicolailevin hat Folgendes geschrieben:
Stellt sich die Frage: Ist das noch Literatur oder schon reine Konzeptkunst?

Da bin ich mir auch nicht sicher. Aber darf und muss sich das Erzählen nicht dem Inhalt anpassen, und notfalls weg vom klassischen Literaturbegriff. Ob es das hier in diesem Forum und in diesem Wettbewerb darf, das ist die Frage, und die wurde ja entsprechend heterogen beantwortet. Berechtigterweise, wie ich finde, und nicht unerwarteterweise, aber das war dem Text halt egal.

Michel hat Folgendes geschrieben:
Der Zusammenhang der einzelnen Texte erschließt sich mir auch nach mehrmaligem Lesen nicht. Durch Fenster wird in beide Richtungen gesehen, manchmal sehe ich die Fortführung des Themas, quasi ein in Klicks umgesetzter Gedanken- oder eher Assoziationsstrom.
Vielleicht versuchst du es wie Hobbes und liest einfach irgendwo los. Die Zusammenhänge sind unterschiedlich weit gesetzt, von kurzfristigen Ablenkungen bis quer über den Text.
Michel hat Folgendes geschrieben:
Durch Fenster wird in beide Richtungen gesehen

Jaa!

Globo hat Folgendes geschrieben:
Lieblingsstelle/Lieblingssatz

"Strg T https://www.netflix.[u]com/de/title/70143836?Breaking-Bad 5 Staffeln“

^^ Ich fühle mich verstanden.
Meine Lieblingsstelle jedoch:
Zitat:
Strg T https://www.gutefrage.net/frage/warum-gibt-es-noch-kreuzfahrtschiffe
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Kennt ihr das auch beim Kiffen?

Ich meine: Wer könnte sich eine so gesamtästhetische Absurdität ausdenken wie es „das Internet“ (im Sinne aller Nutzer) vermag.


Danke euch sehr für eure Einlassung! Das war doch schon mehr, als ich mir erhofft hatte, denn ich war mir schon des Problems bewusst, dass man lesemüde von einem Haufen lesenswerter, aufmerksamkeitsfordernder Texte, eine Darreichungsform wie meine allzu leicht abzuhaken verführt ist als „das ist ganz witzig aber“, (auf den ersten Blick) „zufällige Zusammenstellung“, „geringe Eigenleistung“ (wenn es nicht gleich schon an der Einordnung als „erzählende Prosa“ scheiterte) -  danke euch, die ihr den Text dennoch ernstgenommen und auf euch wirken habt lassen.

Ach so, Tabs und Fenster (ja, danke sehr, ich kenne den Unterschied wink), ist das eigentlich ein ernstgemeinter Einwand (den schließlich mehrere Lesys äußerten), dass Browser-„Fenster“ weil sie „Fenster“ heißen eine valide Metapher (!) für offene Fenster sind, Browser-„Tabs“ aber nicht? Es geht ja bei der Parallele nicht um das Wort (das wäre ein billiger Scherz, stimme ich zu), sondern um die Funktion. Ich habe mich für Tabs entschieden, denn wer hat bitte 61 Fenster offen? Viel authentischer ein Browserfenster voller offener Tabs, für ein nie eintreffendes Später gemerkte Orte, Inhalte und Ideen, bis es irgendwann zu viele Möglichkeiten geworden sind, zu viele Assoziationen, die Überforderung zu groß, und die einzige Handlungsoption bleibt:

Fenster („alle Tabs“) schließen.
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hobbes
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BeitragVerfasst am: 26.05.2021 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es nicht sogar eine Internetseite, auf der man durch die Fenster anderer Leute sehen kann? (allerdings von innen nach außen)
(völlig zusammenhanglose Frage, die mir beim Lesen deiner Antworten gerade einfiel)

Jenni hat Folgendes geschrieben:
(...) ist das eigentlich ein ernstgemeinter Einwand (den schließlich mehrere Lesys äußerten), dass Browser-„Fenster“ weil sie „Fenster“ heißen eine valide Metapher (!) für offene Fenster sind, Browser-„Tabs“ aber nicht?

In meinem Fall: nein. Den (Einwand) hätte ich mir ohne weiteres sparen können. Mein Lesen des Textes hat das nicht beeinflusst. Und na ja, die Vorgaben interessieren mich (beim Lesen der Texte) sowieso nur am Rande.


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BeitragVerfasst am: 26.05.2021 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ach so, Tabs und Fenster […], ist das eigentlich ein ernstgemeinter Einwand
Nein, jedenfalls nicht von mir. Ich fand deinen Text auch sehr interessant und habe über einiges nachgedacht, also absolut nicht schlecht und eigentlich auch kein Einwand. Außer, dass ich das wie gesagt nicht mit "erzählender Prosa" unter einen Hut kriege. Was du hier machst, ist im Prinzip Zeitungstheater, also das Spiel mit Versatzstücken von Zitaten, so dass am Ende ein neuer Sinn entsteht. Das ist sogar mehr Arbeit, als sich selbst was aus den Fingern zu saugen und runterzuschreiben (was ich in etwa unter erzählender Prosa verstehe), also würde ich dir auch keine zu geringe Eigenleistung unterstellen. War nur für mich irgendwie: Kunst? Aber hallo, definitiv ja. Nur leider falsche Kunstform. Als ob man einen Arthouse-Film irgendwo als Essay einreicht. Klar kann der das gleiche aussagen oder vielleicht sogar noch mehr und besser, aber ein Essay ist trotzdem was anderes.
Oder nimm das Medium Kurzgeschichten vs Computerprogramm: Ich würde "Dear Esther", "Firewatch" und "To the Moon" auch nicht als Kurzgeschichten einstufen, obwohl sie die gleiche Funktion erfüllen und sich ähnlich anfühlen. Aber die bleiben eben, auch wenn sie eigentlich Literatur und keine Spiele im herkömmlichen Sinne sind, trotzdem Computerspiele. Also ein anderes Medium. Und so kam es mir bei deinem Text hier auch vor. Hyperfiction ≠ erzählende Prosa, jedenfalls mMn und ohne irgendwas abwerten zu wollen.

EDIT: Meine Entscheidung, deinen Text aus der Wertung zu nehmen, beruhte auch sehr auf einem vergangenen 10k-Wettbewerb zum Thema Gedankenstrom, wo einige Texte disqualifiziert wurden, weil sie nur innere Monologe und keine "richtigen" Gedankenströme waren. Ich dachte, wenn die Abgrenzung da so scharf war und konsequent durchgezogen wurde, müsste ich das hier auch so machen. Zumal hier zu Disqualifikationen geschrieben wurde, dass diesmal keine Texte von der Moderation disqualifiziert wurden und jeder Bewerter das selbst entscheiden solle (sofern ich das richtig verstanden habe).


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holg
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Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 27.05.2021 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

[quote=]Dir z.B. würde ich https://driveandlisten.herokuapp.com/ ans Herz legen wollen[/quote]
Das ist ja wirklich allerliebst.


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Heidi
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BeitragVerfasst am: 21.07.2021 23:56    Titel: Re: URL://LOQUI/LOCI Antworten mit Zitat

Hallo Jenni,

deinen Text hab ich schon im Mai gelesen. Und jetzt bin ich gerade dabei, es noch mal zu tun. Mich interessiert ein Text ja meistens erst, wenn er so ganz anders ist als andere und deiner macht das schon mit dem Titel. Wenn dann auch noch das Innere vielschichtig und bildhaft umgesetzt ist - wie es hier der Fall ist - dann packt mich das natürlich richtig.

Die URL's passen sich der Zeit an, in der wir leben. Ich habe es also mit einem Text zu tun, der absolut zeitgemäß ist, vielleicht ist er (was unsere Köpfe und alles andere an uns betrifft) von der Anlage her auch etwas zukünftig, was für einen Wettbewerb dann eher eine schlechte Voraussetzung ist. Aber ich schätze, du bist nicht hier hergekommen, um "verstanden" zu werden.

Ich mag beispielsweise Sätze, die du aneinander gefügt hast, wie

Zitat:
Der Raum der Möglichkeiten um uns herum ist weit offen.


Zitat:
Was wir sehen, wenn wir jetzt aus dem Fenster schauen: Eine neue Welt ist im Entstehen.


Einmal von sleepless_lives und einmal aus der Faz im Netz. Und doch harmonieren die beiden als würden sie zusammengehören.

Der Text kommt mir vor wie ein Spiel. Ich bin jedes Mal wieder neugierig: Wo hat sie denn das jetzt ausgegraben? Was kommt mir als nächstes entgegen? Cool, was für ein spannender Satz! Woher ist der? Es nimmt kein Ende.
Das Internet "lebt" von diesen Assoziationsketten und die zeigt dein Text auf. Die Konzentration geht ins vermeintlich Offene hinein und man verfängt sich im Netz, obwohl, oder gerade, weil es immer weiter geht, weshalb selbst die Pizzawahl an ihre Grenzen kommt. Es fällt einfach nicht auf. Das fühle ich, während ich lese und ich bin zeitgleich fasziniert davon. Über mich selbst vermutlich noch weitaus mehr als über die vielen URL's. Dein Text lehrt mich etwas über mich selbst; wie weit ich es zulasse, mich durch nicht enden wollende Wege, die ich durch das Klicken auf Buttons auf mich nehme, von mir selbst entferne.

Frei kommt dann später als Begriff und sofort bäumt sich in mir die Frage auf, wie frei bin ich inmitten der unzähligen Möglichkeiten während ich tippe und scrolle und den Song höre, der mir von Freiheit erzählt. Zum Trost.

Und dann solche Stellen wie

Zitat:
Kennt ihr das auch beim Kiffen?


die mich lachen lassen, weil ich merke, da ist eine Maschine, die das macht - diesen Schlenker von Kreuzfahrtschiffen zum Kiffen. Aber eigentlich ist es ein trauriges Lachen, denn gleich darauf denke ich darüber nach, dass ich gerade Sachen lese, die Maschinen erschaffen. Sofern man bei einer Maschine den Begriff "erschaffen" verwenden kann.  

Von Dating-Apps bis hin zu Fenster-Sprichwörtern, Corona-Maßnahmen, Homeoffice, Netflix, Kunstausstellung online und so weiter, ist alles dabei. Dazwischen dann die Menschen, die nicht auf www.menschen.de zu finden sind. Die Hoffnung, neue Wege zu gehen, eine Floskel "erschaffen" von der Bundesregierung.

Nach dem Lesen bin ich etwas reizüberflutet und es entsteht ein unangenehmes Bild in mir. Was die Gegenwart betrifft und was die Zukunft betrifft. Trotz der Bildhaftigkeit setzt dieser Text auf Kognition. Es ist harter Stoff, der haften bleibt. Ich bin fasziniert und angeekelt zugleich und das ist gut. Solche Texte machen was.

Einzige Kritik wäre dann die:

Zitat:
Tabs schließen?
61 Tabs werden geschlossen.


Fett Markiertes braucht der Text nicht, wie ich finde.

Ansonsten hast du mir gehörig was mitgegeben. Es kommen jede Menge Gedanken auf und Empfindungen, die eine ziemliche Achterbahnfahrt in mir auslösen - hoch und runter geht das immerzu. Und letztere sind dann ja genau das, was vergehen könnte durch gewisse unglückliche maschinelle Umstände, wenn ich es zulasse, aber erhalten bleibt, wenn ich einen Text zu lesen bekomme, bei dem ich das Gefühl habe, da hat jemand wirklich einen künstlerischen Ausdruck gefunden für ein bedrückendes Thema.


Liebe Grüße
Heidi
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