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Mogmeier
Geschlecht:männlichGrobspalter

Moderator
Alter: 46
Beiträge: 1996
Wohnort: Reutlingen


BeitragVerfasst am: 17.08.2019 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Man sollte ja zuerst das Buch lesen, bevor man sich den Film bzw. die Verfilmung dazu reinzieht. Wenn man das ursprüngliche Buch bis dato aber noch nicht kannte bzw. erst durch die Verfilmung auf das Buch aufmerksam geworden ist, ist das dann halt immer so eine Sache für sich. Und der Film war echt kitschig – so kitschig, dass das mir schon wieder gefiel –, und dann auch noch mit üppiger Starbesetzung (Russell Crowe, Will Smith etc.) aufwartend. Der eigentliche Star im Film aber war der Schauspieler Colin Farrell in seiner Rolle als Peter Lake.

Ja, ich lese gerade love »Wintermärchen« love (Originaltitel: »Winter’s Tale«) von Mark Helprin.


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»Nichtstun ist besser, als mit viel Mühe nichts schaffen.«
Laotse
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Gast







BeitragVerfasst am: 06.10.2019 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

"Früchte des Zorns" von John Steinbeck.
Absolutly love it! love
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 801
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 06.10.2019 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

"Der Ruf des Kuckucks" von Robert Galbraith (JK Rowling)

Ziemlich am Anfang kommt eine Spiegelszenen - Protabeschreibung. Originell.
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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4355



BeitragVerfasst am: 30.10.2019 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

Thomas Karlauf "Stefan George - Die Entdeckung des Charisma". Eine Biographie über Stefan George. Aufmerksam geworden auf diese Biographie bin ich durch ein anderes Buch, was ich auch gerade lese, nämlich "Dichtertreffen - Begegnungen mit Autoren", bei dem der Autor Volker Weidermann Geschichten von Interviews und Treffen mit Schrifstellern und Dichtern beschrieben hat. Da bin ich in etwa auf der Hälfte. Getroffen hat er u.a. Jonathan Franzen, der sich, wie ich nun weiß, für Vögel interessiert und zwischenzeitlich immer wieder in Berlin lebt und dort auch studiert hat. Auch in der Liste der interessanten Geschichten waren Michael Ondaatje, von dem ich mir auch gleich ein Buch bestellt habe, was ich auch angefangen habe zu lesen "Divisadero", Gabriele Wohmann, Thomas Karlauf, Klaus Wagenbach, der Kafka-Bilder und Erinnerungen sammelt, und noch einige mehr. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich erzählt. Dass Stieg Larsson gar nicht mehr lebt, weiß ich auch erst seitdem ich dieses Buch gelesen habe. Kann sein, dass das alle wußten, nur ich nicht, aber jetzt weiß ich es auch. *g*

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hobbes
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Beiträge: 3226

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 31.10.2019 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

Nina hat Folgendes geschrieben:
"Dichtertreffen - Begegnungen mit Autoren"

Hört sich interessant an, habe ich gedacht und  mir mal das Inhaltsverzeichnis angesehen. 43 Autoren, 11 Autorinnen. Nein danke.

Ich habe gerade Laufen von Isabel Bogdan gelesen. Ihr Pfau war nicht so meins und überhaupt bin ich mittlerweile eher skeptisch Büchern gegenüber, die von Leuten geschrieben wurden, die auch Blogs betreiben*.
Aber das hier mochte ich. Und wollte es hier auch deshalb erwähnen, weil ich beim Lesen andauernd an den stream of consciousness - Zehntausender denken musste. Weil das Buch ein einziger stream of consciousness ist, also das ganze Buch.
Es geht, wie der Titel schon sagt ums Laufen (laufen wie joggen). Laufen, weil sich der Partner umgebracht hat und man sein Leben irgendwie wieder auf die Reihe kriegen muss. Die Protagonistin läuft und man hört ihren Gedanken dabei zu. Und das funktioniert tatsächlich.
Vor allem den Schluss fand ich großartig. Manchmal geht es mir beim Lesen ja so, dass ich mich auf dem letzten Drittel des Buches frage, wie das jetzt eigentlich enden wird, wie das überhaupt enden kann. Hier habe ich mich einfach überraschen lassen, aber als ich das letzte Wort gelesen habe, dachte ich: Ja, genau. Genauso muss das enden. Hatte ich so auch noch nie.


* Bücher von wababbel-AutorInnen sind ausdrücklich nicht mitgemeint smile
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Mogmeier
Geschlecht:männlichGrobspalter

Moderator
Alter: 46
Beiträge: 1996
Wohnort: Reutlingen


BeitragVerfasst am: 02.11.2019 01:35    Titel: Antworten mit Zitat

Von Pynchon habe ich ja nun schon so einige Romane gelesen. Romane, die mir dann am Ende immer sagten, »Jetzt hole dir mal seinen Erstling; seinen [preisgekrönten] Debütroman!« – Und ich holte; las mich in die ersten 40 Seiten hinein und sah, dass das ’n ganz großes Leseerlebnis wird.

Der Titel des Romans besticht durch einen einzigen Buchstaben (mit Punkt am Ende) …

V.


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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4355



BeitragVerfasst am: 07.11.2019 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

jan-erik vold "die träumemacher-trilogie"

DAS SIND TOLLE GEDICHTE!
oh, ich stand wohl auf der großschreibetaste.
ist aber auch sowas von berechtigt.
wirklich.
tolle gedichte.


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Maunzilla
Schreiberling


Beiträge: 213



BeitragVerfasst am: 07.11.2019 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Der gläserne Schlüssel [The Glass Key] von Dashiell Hammet. Sein vierter Roman, der sich mit der Amoral und Korruption einer amerikanischen Kleinstadt beschäftigt. Der Roman war so erfolgreich, daß er in sieben Jahren gleich zweimal verfilmt wurde.

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Trugbild
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BeitragVerfasst am: 07.11.2019 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese derzeit Empire of Storms - Pakt der Diebe von Jon Skovron. Abgesehen vom steampunkigen Szenario ist die Geschichte sehr spröde und langweilig. Den zweiten Band werde ich mir noch ansehen, sobald ich mit dem ersten durch bin. Vielleicht wird es besser oder noch langweiliger. Wer weiß, ich habe ja Buch eins noch nicht einmal durch. Ich lasse mich gerne überraschen. Es wäre nicht das erste Buch, dass auf der letzten Seite noch spannend wird und mich doch zum Weiterlesen verführt.
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Nina
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Beiträge: 4355



BeitragVerfasst am: 29.11.2019 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

August Stramm, Gedichte.

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Mogmeier
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Moderator
Alter: 46
Beiträge: 1996
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BeitragVerfasst am: 30.11.2019 04:39    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt habe ich aber mal ein richtig gutes Buch am Start, und das auch noch in einer neuen Übersetzung ins Deutsche von Ulrich Blumenbach, der ja bekanntlich nicht nur Sprache in Sprache übersetzt, sondern die ganze sprachliche Metaebene des Originals gleich mit. Hammer!!! love

Ich lese gerade: »Uhrwerk Orange« von Anthony Burgess bzw. – da der Originaltitel in der Blumenbach-Übersetzung beibehalten worden ist – »Clockwork Orange«.


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hobbes
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Beiträge: 3226

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

Kent Haruf. Warum höre ich von dem erst jetzt, wo er längst tot ist? Und warum hat er nur sechs Bücher geschrieben? Und wo sind eigentlich die fehlenden beiden, auf der Verlagsseite gibt es nur vier, sind die anderen etwa noch gar nicht übersetzt? Vermutlich, das eine erscheint nämlich auch erst im Mai 2020.

Jedenfalls habe ich bisher Unsere Seelen bei Nacht und Lied der Weite gelesen und das ist so dermaßen großartig, wie schon lange nichts mehr.

Und weil es hier (im Forum) ja gerade unter anderem um die Frage Story oder Stil geht - mei, eine Kleinstadt irgendwo in den USA, mit all den Kleinstadtleuten, die man da halt so trifft, mitsamt ihren Kleinstadtproblemen. Ganz normales Leben halt. Teenager sind schwanger, Mütter depressiv, der eine mit dem Geld glaubt, er könne tun, was er wolle, es gibt mindestens zwei Lehrer*innen, die ihre Schüler*innen noch nicht aufgegeben haben, usw.
Aber wie das erzählt ist. Völlig ohne Wertungen, Gefühle und Gedanken, einfach nur strikte Beschreibungen, was sie tun, was sie sagen.
Und wie das aber ankommt!
Gestern musste ich das Buch zwischendurch mal weglegen, weil ich Angst vor der nächsten Seite hatte, Angst davor, was gleich passieren würde, denn dass etwas passieren würde, war klar, dass es schlimm werden würde auch.

Diese beiden Bücher zählen somit zu den äußerst seltenen Exemplaren Buch, die ich mir kaufen werde, nachdem ich sie schon gelesen habe (Bücherei).
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d.frank
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Alter: 40
Beiträge: 922
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BeitragVerfasst am: 04.12.2019 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Klingt nach Lesetip smile smile

Mir gehts grad so mit Hustvedts "Was ich liebte", mitten im Buch die Tragödie: Der Sohn stirbt bei einem Kanu-Unfall, das liebende Paar entfremdet sich, eigentlich sehr typisch, sehr abgelutscht vielleicht sogar, aber durch das Setting Kunstszene, die feinen Beobachtungen und sprachlich brillant nach aussen getragenen inneren Vorgänge, muss ich dieses verdammte Buch ständig wieder weglegen, weil mir der Blick verschwimmt.


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Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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