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Ich möchte auch mal was zum Thema und den Vorgaben sagen


 
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sleepless_lives
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 14:22    Titel: Ich möchte auch mal was zum Thema und den Vorgaben sagen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier kann über Thema und Vorgaben geredet werden. Allerdings sind zwei wichtige Regeln zu beachten:

(1) Keine Details wiedergeben, die die Anonymität der eigenen Geschichte gefährden könnten;

(2) Keine hypothetischen Details, die die Geschichten von anderen Leuten 'verbrennen' würden. Will heißen, wenn ihr etwas zur Illustration eurer Argumente erfindet, soll es entweder sehr, sehr allgemein und abstrakt sein oder so absurd und übertrieben, dass es keine realistische Grundlage für die Geschichte jemand anderes sein könnte.

Feedback ist für unser immer sehr interessant, aber generell würden wir vorschlagen, es erst nach Abschluss des Wettbewerbs zu geben. Wir erlauben uns jedoch, Feedback von Benutzer:innen, die mit dem Wettbewerb nichts am Hut haben, komplett zu ignorieren, denn zukünftige Wettbewerbe sollen ja entsprechend der Präferenzen von (möglichen) Teilnehmer:innen gestaltet werden und nicht entsprechend derer, die sowieso nicht teilnehmen wollen.


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Es sollte endlich Klarheit darüber bestehen, dass es uns nicht zukommt, Wirklichkeit zu liefern, sondern Anspielungen auf ein Denkbares zu erfinden, das nicht dargestellt werden kann. (Jean-François Lyotard)

If you had a million Shakespeares, could they write like a monkey? (Steven Wright)
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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, sehr schön. Ich fände es ja höchst spannend, wenn da mal jemand eine Studie drüber macht. Also über:
Hier, liebe Leute, das soll euer Thema sein.
Und den unterschiedlichen Reaktionen darauf.
Und wie es zu diesen kommt. Quasi ein Persönlichkeits-Test. Sag mir, wie du auf Vorgaben reagierst und ich sag dir, wer du bist smile
Ich habe mich da ja schon oft darüber gewundert. Also über: "Oh Gott, das Thema ist orange, mein Text/meine Textidee ist aber nur blassgelb mit einem Schimmer rot. Ob die mir das durchgehen lassen? Und was meinen die überhaupt mit orange, geht es tatsächlich um Farben oder doch eher um Zitrusfrüchte?"

Ich bin da ja eher so: Huch, mir fällt was zu pink ein, ach, wird schon irgendwie passen.

Ich meine das übrigens gar nicht wertend, bitte nicht missverstehen. Kann doch alles nebeneinander bestehen. Es ist mehr einer dieser "Ey, diese Menschen! Krass!"-Momente.


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Nina
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

das finde ich nicht gut von dir, sleepless, dass du hier leute ausschließt. es sollte doch jedem user hier möglich sein, am wettbewerb teilzunehmen und du als einer der organisatoren solltest nicht türen zuschlagen zu leuten, die vielleicht noch unsicher auf der schwelle zum wettbewerb stehen.

ich z.b. habe was mit dem wettbewerb am hut und hätte in der vergangenheit gern schon öfter was mit dem wettbewerb am hut gehabt. häufig waren die themenstellungen aber so merkwürdig, dass es mir nicht möglich war.

um die menge der teilnehmer zu erhöhen, wäre es generell super einigermaßen klare vorgaben hinsichtlich des themas zu bekommen, die raum lassen und nicht mit jeder antwort auf fragen noch unklarer sind.

fragen scheinen ja mehrere leute zu haben, da kann man übrigens auch nicht bis nach hinterher warten. ich finde, wenn jemand sagt, das thema sei nicht deutlich, dann darf man das sagen. und nicht erst hinterher, sondern schon währenddessen, wenn eine antwort dazu dazu führt, dass man zum ausgeschriebenen thema etwas schreiben kann.

in diesem fall, finde ich das mit dem themenumriss: "auf dem wasser stattfindend, aber ein blick aufs land erlaubt" einigermaßen in ordnung und einzuordnen.  ich schreibe noch nicht, bin noch in der sammelphase. das thema habe ich ja auch erst gestern entdeckt. ich kämpfe noch mit den wellen, lach. sollte ich detailfragen haben, schreibe ich es hier hinein.

@hobbes: bei dir habe ich den eindruck, dir ist es egal welches thema es ist, du schreibst einfach wie immer irgendwas.


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte denjenigen, die ernsthaft an der Aufgabenstellung verzweifeln, empfehlen, sie eher als vernetztes Ganzes zu betrachten, nicht als eine willkürliche Auflistung von Vorgaben, die vollkommen zweifelsfrei einzuhalten sind. Es manifesitiert sich darin eine Idee, die - damit das Ganze seine Funktion nicht verliert - zwangsläufig Uneindeutigkeiten beinhaltet, ansonsten würden ja identische, oder jedenfalls sehr ähnliche, Geschichten dabei rauskommen, und das kann niemand wollen.

Natürlich nur meine, aber vielleicht eine hilfreiche Lesart:
Das Thema "Fern der letzten Ufer" und die Anforderung, die Geschichte müsse ausschließlich auf dem Meer spielen, bilden eine logische Einheit, wenn auch nicht die einzig mögliche (hätten wir z. B. nur das Thema, könnte die Geschichte auch zwischen den Sternen spielen, was hier zumindest einer im doppelten Sinne fantastischen Rechtfertigung aus der Geschichte heraus bedürfte, was man sich vorsichtshalber vorher per PN abgesegnet lässt). Aus dem Thema ergibt sich, dass Hilfsmittel, mit denen sich die Figuren (welcher Lebensform auch immer) über Wasser halten, selbst nicht als "Ufer" qualifizieren dürfen, jedenfalls nicht umfänglich. Was das genau heißt, ist Denkaufgabe der Autorys, nicht der Veranstalter, die allerdings im Intro Hinweise gegeben haben, dass ein Ufer mehr ist als reine Physik, sondern auch psychologische Konnotationen aufweist.
In diesem Sinne kann man sich auf dem Weg zur eigenen Geschichte alles Weitere zu erschließen versuchen.
Oder man macht es anders ...
und verfällt auf das, was V.K.B. im (ersten) Fragenfaden selbstreflexiv "autistische Denkmuster" nennt, eine streng-wörtliche Auslegung (als ob es die gäbe), was in Hinblick auf eine Themenstellung, die nicht striktes Regelwerk sein, sondern auch inspirierend und literarisch ansprechend wirken will, ha ha: geradezu uferlos ist. Die Ironie dieses Regel-/Sicherheitsdenkens, was Genre und Thema des Wettbewerbs angeht, fällt wohl gar nicht auf.
Man könnte beispielsweise von der Wettbewerbsleitung noch eine restlos exakte Definition verlangen, wo genau "auf dem Meer" aufhört und "über dem Meer" anfängt. Oder: Müssen sich die Figuren in einer phantastischen Geschichte tatsächlich über Wasser halten, oder könnte der Ozean nicht auch aus einer anderen Flüssigkeit bestehen? Irgendwann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und tut so, als ließen sich prosaische Ideen in bipolarer Form eindeutig voneinander abgrenzen. Als wüssten wir nicht, dass eine in menschlicher Sprache verfasste Aufgabenstellung keiner exakten Wissenschaft folgt, sondern  einem Verständigungsversuch, der auch ein gewisses Maß an Verständniswillen/-vermögen beim Empfänger voraussetzt.

(TLDR:) Leute, es ist ein Phantastik(!)-Wettbewerb! Wer lieber einen Schulaufsatz über irgendwelche Käfer schreiben möchte, bleibt halt weg.
Und wer hier unbesorgt "Wischiwaschi" attestiert, dem empfehle ich - als jemand, der auch schon einmal in der Rolle des Veranstalters war - einen Seitenwechsel, um mal in dem lehrreichen Gefühl zu baden, dass es manchen Usys nicht um eine Unmöglichkeit geht, der Aufgabenstellung nachzukommen, sondern um ein neunmalkluges Vorführen derer, die hier freiwillig dafür sorgen, dass im dsfo mal wieder etwas los ist (bzw. etwas anderes, als das was hier sonst so "los ist").


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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anderswolf
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hier wird doch niemand ausgeschlossen, die Organisatoren sagen nur, dass sie unkonstruktive oder unbasierte oder irrelevante Kritik ignorieren. Es gibt nämlich offensichtlich Menschen, die sich eigentlich nicht für den Phantastik-Wettbewerb interessieren, aber einfach trotzdem wild mitdiskutieren, weil sie einfach gerne überall ihren Senf beisteuern wollen, wovon aber im Endeffekt niemand etwas hat.

Ansonsten will ich auch mal etwas zum Thema, den Vorgaben und dem Wettbewerb sagen: ich fand die Aufgabenstellung sehr schlüssig und einleuchtend.

Ich fand es nur schade, dass meine allererste Super-Idee direkt im Fragenfaden verbrannt ist. Wem also mein Ersatzbeitrag nicht gefällt, kann sich dort beschweren und nicht bei mir.
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Nina
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Beiträge: 5331



BeitragVerfasst am: 23.03.2022 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

ihr seid so lieb. danke. ach so, brav wollte ich schreiben.
ganz schön frech!
ich geh jetzt wieder ins hirschhornkäferholzgehege. mal sehen,
ob da ein schiff unterwegs ist. und tosende, tobende
wellen. ganz bestimmt! ist schließlich phantastik!
phantastisch.
die geschichte steht fast.
aber nur fast.

küsschen,
nina

 Laughing


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weltverbesserer
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Wohnort: København, Dänemark


BeitragVerfasst am: 23.03.2022 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

Nina hat Folgendes geschrieben:
klare vorgaben hinsichtlich des themas zu bekommen, die raum lassen und nicht mit jeder antwort auf fragen noch unklarer sind.

Klare Vorgaben sind wichtig. Bei Literaturausschreibungen von Verlagen sind die Vorgaben in der Regel sogar noch viel knapper angegeben, ohne die Möglichkeit zu hinterfragen.
sleepless_lives hat Folgendes geschrieben:
Deine Geschichte muss ausschließlich auf dem Meer spielen. In welcher Weise sich die Figuren (zumindest anfänglich) über Wasser halten, bleibt dir überlassen.

Die Angaben waren schon von Anfang an klar.
Eine aussichtslose (hier ist der Raum für den Autor) Situation inmitten des Ozeans, fernab der Küste, (anfangs) ausschließlich über Wasser.
Das Einzige, was verwirrend scheint, ist der Widersprunch von anfangs und ausschließlich. Das kann man im Faden ja hinterfragen. Alles andere ist eindeutig und klar.
nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Was das genau heißt, ist Denkaufgabe der Autorys

So sehe ich das auch. Der Mut zur Lücke, Mut zum Risiko.
Außerdem sehe ich einen Schreibwettbewerb als etwas, dass Spaß machen und inspirieren soll, bei dem man mit kreativem Spaß trainieren kann. Ein Wettbewerb ist kein Kampf auf Leben und Tod.

An die Veranstalter: ich finde, ihr gebt viel zu viel Infos raus und reicht durch eure Beispiele, an denen ihr die Vorgaben erklären wollt (was gar nicht nötig ist), Ideenvorlagen aus. Das ist eigentlich die Aufgabe der Teilnehmer. Sie sollen ihre eigenen Ideen einbringen, wie nebenfluss das auch gesagt hat.
Die Fragen nach Rückblenden, die sich an Land abspielen, sind m.E. irrelevant, entweder dienen sie der Geschichte oder nicht. Ich kann auf dem Meer sein und an Situationen denken, die an Land stattgefunden haben, genauso wie umgekehrt. Die Vorgabe sagt, dass die Geschichte(Handlung) auf dem Meer stattfinden soll. Punkt. Dann denkt man eben kurz an etwas, das vorher an Land passiert ist, aber eben nur kurz, schließlich hat man nur 2500 Wörter zur Verfügung. Also eigentlich ein no-brainer.
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Nina
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

huhu,

diesmal fand ich das thema, und finde es immer noch,
einigermaßen übersichtlich und einigermaßen klar.

lg
nina


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hobbes
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Nina hat Folgendes geschrieben:
@hobbes: bei dir habe ich den eindruck, dir ist es egal welches thema es ist, du schreibst einfach wie immer irgendwas.

Ja, das könnte man meinen. Aber wie passt dann dazu, dass es meinen Text ohne die Vorgabe/das Thema gar nicht geben würde?


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Nina
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

weltverbesserer hat Folgendes geschrieben:
Nina hat Folgendes geschrieben:
klare vorgaben hinsichtlich des themas zu bekommen, die raum lassen und nicht mit jeder antwort auf fragen noch unklarer sind.
Klare Vorgaben sind wichtig. Bei Literaturausschreibungen von Verlagen sind die Vorgaben in der Regel sogar noch viel knapper angegeben, ohne die Möglichkeit zu hinterfragen.


veto. hinterfragen kann man immer. fragen stellen kann man nicht. und vorhin fragte ich mich, ob das hier für wettbewerbe nicht vielleicht auch eine gute idee ist.
wie gesagt, diesmal finde ich die aufgabenstellung einigermaßen klar. ich hab zwei informationen, die mir reichen. was für andere diesmal unklar ist, weiß ich nicht.


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Nina
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Nina hat Folgendes geschrieben:
@hobbes: bei dir habe ich den eindruck, dir ist es egal welches thema es ist, du schreibst einfach wie immer irgendwas.

Ja, das könnte man meinen. Aber wie passt dann dazu, dass es meinen Text ohne die Vorgabe/das Thema gar nicht geben würde?


das passt sehr gut zusammen. Smile


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Murnockerl
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das Thema *eigentlich* sehr eindeutig und, wie schon anderswo gesagt, auch interessant und ansprechend.
Mir persönlich war nur nicht klar, ob das Über-der-Wasseroberfläche-Bleiben ein essentieller Bestandteil von "fern der letzten Ufer auf dem Meer" ist oder eben nicht. Durch die teils - für mich - widersprüchlichen und eher vagen Antworten wurde ich dann noch mehr verwirrt. Und ich bin leider - wie manche andere hier wohl auch - ein Mensch, der bei Wettbewerben klare Vorgaben mag, rund um die man sich dann ja ohnehin kreativ austoben kann.

Wenn ich also eine Anregung geben darf, was mir persönlich die Themenvorgabe/Fragenbeantwortung verständlicher machen würde, dann dass auch ruhig mal auf den Tisch gehauen und gesagt wird: "So und nicht anders ist das Thema gemeint!"
Dass nicht jede Geschichte, die davon abweicht, sofort disqualifiziert wird, ist natürlich auch gut zu wissen. Ich finde es aber wichtig klar zu unterscheiden zwischen "das ist das Thema" und "das würden wir mit Bauchweh auch noch tolerieren, aber ist eigentlich im Thema nicht vorgesehen".
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Taranisa
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich persönlich nehme die Vorgaben immer sehr genau. Daher ärgert es mich z.B. bei Anthologie-Ausschreibungen, wenn Texte ausgewählt werden, die am Thema vorbei gehen - unabhängig von der Qualität. (Bin ich dabei, lese ich auch die anderen Geschichten und stoße schon mal auf so etwas.)

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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

anderswolf hat Folgendes geschrieben:
Ich fand es nur schade, dass meine allererste Super-Idee direkt im Fragenfaden verbrannt ist. Wem also mein Ersatzbeitrag nicht gefällt, kann sich dort beschweren und nicht bei mir.
Falls ich das war: Ganz großes Sorry. Ich hatte versucht, meine Beispiele so allgemein wie möglich zu halten, aber habe dann konkret zwei Filme und eine berühmte Legende erwähnt, weil ich dachte, die Stoffe gibt's ja schon. Leider habe ich nicht daran gedacht, dass man bereits existente Geschichten auch tatsächlich als Inspirationen nehmen könnte bzw deren Ideen direkt für eigene Geschichten aufgreifen. Das tut mir wirklich leid.

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Abari
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
anderswolf hat Folgendes geschrieben:
Ich fand es nur schade, dass meine allererste Super-Idee direkt im Fragenfaden verbrannt ist. Wem also mein Ersatzbeitrag nicht gefällt, kann sich dort beschweren und nicht bei mir.
Falls ich das war: Ganz großes Sorry.

Dem schließe ich mich an, falls mir die unrühmliche Ehre gebührt. Sorry.


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Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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Wohlstandskrankheit
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BeitragVerfasst am: 23.03.2022 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, ich bin der Einzige, der klar gesagt hat, dass er nicht teilnimmt, oder? Fühle mich daher angesprochen.
Eigentlich hatte ich auch keinen Bedarf, mich dazu zu äußern, aber als ich dann gesehen habe, wie mit den Leuten umgegangen wurde, die auf ziemlich frustrierende Art mehr als berechtigte Fragen gestellt und wiederholt haben, kam mir das doch ein bisschen komisch vor, und ich wollte das nicht unkommentiert lassen.

Nochmal zum Inhalt des Themas, für den nächsten Wettbewerb vielleicht:
Die einzige wirkliche Einschränkung im Thema war, dass es "ausschließlich auf dem Meer spielen" soll. Der ganze zweite Satz eröffnete dagegen Möglichkeiten (Art des Über-Wasser-Haltens kann frei gewählt werden etc.)
Warum wird die freie Wahl des Gefährts überhaupt erwähnt, wenn man auch 17.000 andere Dinge frei wählen kann? Dass man die Anzahl der Figuren und deren Schuhgröße frei wählen darf, steht ja auch nicht da. Durch die (eigentlich unnötige) Erwähnung dieser Option wird der Charakter einer weiteren Anweisung suggeriert. Es wirkt so, als wollten die Veranstalter empfehlen oder sogar vorschreiben, dass man sich über Wasser halten muss. Das ist allerdings reine Spekulation, daher mein Vergleich mit Horoskop.

Entweder formuliert man es so: Bei der Geschichte müssen sich die Charaktere zwingend mit einem frei beweglichen Gefährt über Wasser halten.
Oder, wenn man es freistellen will, den Punkt ganz weglassen.

Die Fairness des Wettbewerbs korreliert mit der Klarheit der Regeln. Wenn bei den olympischen Spielen gesagt wird "Rennt mal da irgendwo beim Kartoffelacker los, und Start ist wenn Horst vom Klo wiederkommt" ist der Sieg am Ende auch etwas fragwürdiger.
Ich finde, bei Geschichten (die rein nach Geschmack bewertet werden) ist das sogar noch wichtiger, dass es da zumindest zu Beginn für alle gleiche und klare Startbedingungen gibt.


Was die verbrannten Ideen angeht, srsly: Schreibt es doch einfach. Das ist wie bei jedem anderen Ideenklau auch, es kommt auf die Umsetzung an. Eine Idee macht noch keine gute Geschichte. Und ein geiler Autor kann auch aus ner beschissenen Idee nen Sieg rausholen. Verbrennen kann da gar nichts, finde ich. Ich würde keine Alternativgeschichte verfassen, nur weil irgendwo im Fragenfaden meine Bohrinsel erwähnt wurde.
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 24.03.2022 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

WSK hat Folgendes geschrieben:
Ich würde keine Alternativgeschichte verfassen, nur weil irgendwo im Fragenfaden meine Bohrinsel erwähnt wurde.
Das sehe ich (trotz Entschuldigung) allerdings genauso. Wieso ist eine Idee verbrannt, wenn sie jemand anders erwähnt hat? Bis die Geschichten fertig sind und gelesen werden, dürfte das schon wieder vergessen sein. Was man nicht machen soll, ist, über seine eigene Idee zu reden, weil die Geschichte dadurch dem Autor zugeordnet werden könnte, denn der Wettbewerb soll ja anonym bleiben, damit wirklich nach Geschichten und nicht Forenbeliebtheit bewertet wird. Oder jede Geschichte die gleiche Aufmerksamkeit bekommt, denn kennt man einen Autor und kann mit der Geschichte wenig anfangen, sucht man bestimmt nochmal tiefer, als wenn die Geschichte von einem unbekannten Neuangemeldeten käme. Liegt man mit jemandem im Streit, würde man dessen Geschichte wahrscheinlich auch automatisch viel kritischer sehen. Von daher ist die Anonymität eine gute Sache. In der Praxis funktioniert sie aber nur eingeschränkt. Ich nehme das zum Beispiel wirklich ernst und rede NIE mit jemandem vorher über meine Wettbewerbsgeschichten, nicht mal außerhalb des Forums. Dennoch werde ich bei jedem Wettbewerb von einigen erkannt, so wie auch ich öfter mal Autoren richtig erkenne. Irgendwann kennt man Schreibstil und Gedankenstrukturen und kann recht zuverlässig zuordnen. Je besonderer der Stil eines Autors ist, desto leichter erkennt man ihn. Wer sich noch an Stimmgabel erinnert (RIP Crying or Very sad), der war ein Extrembeispiel dafür, denn der gute Frank hatte einfach einen so eigenen Stil weitab der allgemeinen Norm, dass ich jede seiner Wettbewerbsgeschichten immer richtig zugeordnet habe. Er hätte also tatsächlich gleich seinen Namen drunterschreiben können und es hätte auch keinen Unterschied mehr gemacht. Aber im großen und ganzen halte ich die Anonymität schon für wichtig und richtig, weil eben nicht jeder hier jeden anderen Autor und die typischen Merkmale seiner Texte kennt. Aber je mehr man von jemandem gelesen hat, desto einfacher gelingt es.
Ich denke, darum geht bei "nicht vorher über seine Ideen reden", und nicht darum, dass sie für andere verbrannt wären. Wobei ich mich allerdings auch nicht mehr ganz wohl mit einer Geschichte fühlen würde, wenn ich die gleiche Idee vorher schon von jemandem anders gelesen hätte, ich kann das Gefühl also verstehen.


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Maunzilla
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BeitragVerfasst am: 24.03.2022 02:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte einen allgemeinen Vorschlag für diese Art Wettbewerbe machen:
Wie wäre es, wenn ihr künftig die Wettbewerbe nicht Sonntag Abends sondern Freitags startetet. Dann hätten die berufstätigen Leute über das Wochenende mehr Zeit, sich der Sache zu widmen. Idea


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Globo85
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BeitragVerfasst am: 24.03.2022 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das Thema ziemlich klar umrissen, kann mir auch nicht vorstellen, dass man durch weitere "Einschränkungen" bzw. Präzisierungen mehr "Klarheit" bei allen Teilnahmewilligen erreicht hätte. Die Fragen wären dann eben andere. Und ist ja auch in Ordnung, das nachgefragt wird, dafür gibts ja den Fragefaden. Außerdem jederzeit die Möglichkeit eine ganz konkrete Storyidee bei der Wettbewerbsleitung per PN einzureichen und die Vereinbarkeit mit den Vorgaben abzufragen.

Verstehe daher die Aufregung nicht wirklich und
WSK hat Folgendes geschrieben:
aber als ich dann gesehen habe, wie mit den Leuten umgegangen wurde

kann ich irgendwie nicht wirklich zuordnen, ich finde, da wurde von der Wettbewerbsleitung ausdauernd und geduldig versucht, jede Frage zu beantworten.

Als Teilnehmer (falls nicht Unvorhergesehenes passiert) bin ich mit Themenvorgabe und bisherigem Handling des Wettbewerbs absolut zufrieden und freue mich, dass diese zeitaufwendigen Veranstaltung nach wie vor durchgeführt werden.

Mein bescheidener Eindruck nach 14 Monaten Forumszugehörigkeit: in den Wettbewerbsphasen ist das Forum am besten!
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Nina
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BeitragVerfasst am: 24.03.2022 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Nina hat Folgendes geschrieben:
@hobbes: bei dir habe ich den eindruck, dir ist es egal welches thema es ist, du schreibst einfach wie immer irgendwas.

Ja, das könnte man meinen. Aber wie passt dann dazu, dass es meinen Text ohne die Vorgabe/das Thema gar nicht geben würde?


hallo hobbes,

was ich meinte, ist, dass dir (scheinbar) immer etwas einfällt zu den themen und du schreibst dann einfach deine geschichte. du schriebst es selbst mal irgendwo im nachklang zu einem wettbewerb, dass du dich nicht weiter aufhältst mit gedanken über das thema und die bedingungen dazu bzw. daran. sondern dass du deine geschichte schreibst und dass "es schon passen" wird. so in etwa hattest du das geschrieben.

bei vielen leuten, mich eingeschlossen, ist es so, dass die themenvorgabe für mich, je nach formulierung, viele fragen aufwirft, weil die formulierung eher verwischt, als klar macht, was das thema ist. das ist nicht immer so, aber manchmal.
und ich dann denke: was wollen die denn jetzt? was ist denn jetzt das, was da unbedingt rein muss? durch manchmal missverständliche oder sogar widersprüchliche aussagen entsteht dann so ein "wischiwaschi"-bild, weil [mir] einfach nicht klar ist, was gemeint ist.

in diesem wettbewerb jetzt ist es nicht so. aber es war so schon öfter, jedenfalls für mich. und ich habe mich dann verhakt in all diesen aussagen, die dann eher verwirrend als klärend waren.

ich brauche ein thema, das klar formuliert ist und dann gibt es ja meist eine zusatzoption, wie z.b. das thema ist stühle und zweite option ist, müssen auf dem mars stehen.

dann muss ich nicht noch hören oder lesen, und du kannst den boden aufgewühlt lassen oder nicht, es darf ein rasensprenger da stehen, muss aber nicht, und die stühle können auch geliefert werden, das holz darf unbehandelt sein, der lieferant darf aber nicht amazon sein und bei google dürfte auch eine erwähnung der stühle vorliegen, das darf mit drin sein und ist aber nicht notwendig, es könnte auch eine andere suchmaschine, und die stühle dürfen nicht ersetzt werden, aber neben einem tisch stehen, vor dem tisch darf ein staubsauger stehen, es könnte auch an stelle des staubsaugers ein echo im raum sein, es muss ein wetter sein, nicht zuviel wetter, aber ... usw. wenn das kommt, und manchmal ist das so, wenn jemand dazu zu viel erklären will, dann ist es irgendwann so verquer und "wischiwaschi" eben, das finde ich schwierig. deshalb auch oben mein gedanke, vielleicht besser gar keine fragen mehr zulassen, dann rührt jeder in seiner suppe und es wird hinterher gegessen oder auch nicht.

hobbes, du bist ja sehr erfahren, was wettbewerbe angeht und vielleicht kannst du deshalb auch fast immer irgendwas schreiben zu den themen. und machst dir weniger den kopf oder liest nicht die millionen weiteren hinweise, die mich dann lahm legen. (ja, ich übertreibe natürlich. es sind nur hunderttausend hinweise. *g*).
ich habe nicht viel erfahrung mit wettbewerben. mir reicht ein klares thema und nicht diese ganzen nebenarme. vielleicht sollte ich einfach nie mehr die fragenfäden lesen. *g*

natürlich ist das, was man schreibt, einem selbst klar, so wird es mit den themen auch sein. man schreibt es auf und denkt: dürften alle was mit anfangen können (oder die meisten). dass in den formulierungen zum teil fallstricke drin sind, merkt man aber nicht unbedingt, das geht einem mit eigenen texten ja manchmal auch so. dass einem selbst irgendwas total klar ist, während einem anderen zig fragezeichen auftauchen.


lg
nina


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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 24.03.2022 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Nina, fürs ausführlicher werden. In mir erwachte sofort Widerspruch, als ich las, dass mir (scheinbar) immer etwas einfällt. Ich habe jetzt noch mal darüber nachgedacht und tatsächlich ist es so, dass es hier, für die Foren-Wettbewerben doch stimmt. Da fällt mir wirklich fast immer etwas ein. Und ich glaube, das ist ausgerechnet deshalb so, weil die Vorgabe üblicherweise nicht kurz und knapp daherkommt.
Bei mir "funktioniert" schreiben ganz viel über Fühlen/Stimmungen, ich glaube, das hat auch etwas damit zu tun. Zumindest war es dieses Mal ganz konkret so, dass mich ein Satz aus der Gesamt-Wettbewerbsankündigung sofort angesprochen hat. Angesprochen wie: "oh, da ist was, daran lässt sich anknüpfen, wenn ich mich darauf einlasse, finde ich mit Sicherheit eine Geschichte." Der Satz hat mit der eigentlichen Vorgabe aber überhaupt nichts zu tun. Also nein, das stimmt jetzt auch nicht, er hat natürlich etwas damit zu tun, ansonsten stünde er da ja nicht. Aber er ist keine konkrete Vorgabe.
Die konkrete Vorgabe ist für mich eher so ein grober Rahmen, wohin sich diese Spur einer Geschichte dann entwickeln kann. Da schaue ich vor allem hinterher (nachdem es schon das Gerüst einer Geschichte gibt) noch mal drauf und überlege dann, ob das eine jetzt zum anderen passt, bzw. ob ich noch irgendwas anpassen muss, damit es passt.

Ich finde es viel schwieriger, etwas zu Vorgaben wie Wildnis oder Sieben zu schreiben. Da ist es dann eher so, dass ich - wenn ich Glück habe - eh schon eine Geschichte am Wickel habe, die zufällig zu dieser Vorgabe passt, bzw. sich mehr oder weniger dorthin schreiben lässt.
Aber es ist dann eigentlich nie so, dass sich dieses Gespür für eine Geschichte einstellt und ich sofort losschreiben will. Was mir bei Forenwettbewerben tatsächlich schon öfter passiert ist.

Außerdem stelle ich mir auch so gut wie nie die Frage "was wollen die?", da ich nicht daran glaube, dass ich darauf eine Antwort bekomme. Also ich bekomme üblicherweise schon eine Antwort. Aber das, was ich aus dieser Antwort mache, ist doch immer nur (m)eine Interpretation und hat schlimmstenfalls überhaupt nichts mit dem zu tun "was die wollen."


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Michel
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BeitragVerfasst am: 24.03.2022 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Da gehe ich als Mitschreibender in anderen Wettbewerben mit.
Vorgaben wie "Laterne" (letzter Phantastisch!-Wettbewerb) sind für mich wie eine glatte Wand, an der sich kein Geschichten-Anker verhaken kann. Schikanen wie "Es muss ein Mobiltelefonverkäufer vorkommen" oder "Der Wagen muss erst hin- und dann zurückfahren" lassen mich weniger hilflos zurück und bilden erste Punkte, auf die ich eine Geschichte draufstellen kann.
Wenn ich mitschreibe, frage ich mich extrem selten, ob meine Geschichte möglicherweise disqualifiziert wird oder wie dieses oder jenes genau auszulegen sei. Liegt mir nicht, ist nicht meine Stärke. Sondern ich lasse mich im Idealfall von der Begeisterung für die ungewöhnliche Anregung tragen und sehe, wohin es mich schreiberisch verschlägt. Wenn sie mal rausgekickt werden sollte, werde ich vermutlich einen Moment ordentlich schmollen und mir dann sagen: Egal, ich habe ja (m)eine Geschichte. Für mich ist Dabeisein tatsächlich schon sehr viel.


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