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Definition Szene

 
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Natalie2210
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 34
Beiträge: 420



BeitragVerfasst am: 10.10.2020 07:05    Titel: Definition Szene eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich hab mal eine wirklich doofe Frage Embarassed : Wie grenze ich eine Szene ab? Wenn der Ort wechselt, ist klar, und wenn die handelnden Personen wechseln, auch. Aber wie ist es, wenn z.B. Person A und Person B miteinander plaudern (länger) und dann kommt Person C dazu und sie plaudern zu dritt (auch länger) => sind das dann zwei Szenen oder eine?

Oder Person A und Person B treffen sich, A geht dann kurz weg, kommt aber wieder zurück und sie reden am gleichen Ort weiter? Auch zwei Szenen?

Irgendwie werden dann bei mir die Szenen recht kurz!

Danke und lg,
Natalie
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Thomas74
Geschlecht:männlichReißwolf

Alter: 46
Beiträge: 1065
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 10.10.2020 07:14    Titel: Antworten mit Zitat

Warum ist das wichtig, ob es eine oder mehrere Szenen sind?

_________________
Optimismus ist, bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf dem höchsten Berg zu stehen und "Scheiß Götter!!" zu rufen.
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Abari
Geschlecht:männlichAlla breve

Alter: 40
Beiträge: 1364
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BeitragVerfasst am: 10.10.2020 07:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

so doof ist die Frage doch gar nicht. Wenn Du mit Szene=Kapitel meinen solltest, dann halte ich es so, das Kapitel so lang zu machen, als die Figuren vor einem Szenenbild interagieren, ganz, wie es im Theater auch geschieht.

Das hilft mir relativ gut, die Texte nicht zu sehr zu zerstückeln. Wenn dann mal eine Figur ab- oder auftritt, ist das doch weniger schlimm. Das setting bleibt ja gleich.


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Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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Thomas74
Geschlecht:männlichReißwolf

Alter: 46
Beiträge: 1065
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 10.10.2020 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Abari hat Folgendes geschrieben:
ganz, wie es im Theater auch geschieht.



Wobei das Kapitel eher dem Akt entspricht. Darin kommen einzelne Szenen vor.


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Natalie2210
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 34
Beiträge: 420



BeitragVerfasst am: 10.10.2020 07:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Abari,

hm, Kapitel habe ich eigentlich gar nicht. Um beim Theatervergleich zu bleiben - ich habe drei Akte, aber die grenzen sich durch grundsätzlich unterschiedliche Settings ab, und sie sind auch zu lang für "Kapitel" und definitiv zu lange für Szenen.

Kapitel, dachte ich immer, sind thematisch abgegrenzte Teile (gleiches Setting, unterschiedliche Personen/ unterschiedliches Geschehen) -und ein Kapitel hat ja üblicherweise mehrere Szenen, nicht?

Warum es wichtig ist? Eigentlich sollte ja jede Szene einen Spannungsbogen und Charakterentwicklung haben, hab ich mal gelesen. Daher würde mich die Abgrenzung interessieren - aber der Text wird dadurch wirklich sehr zerstückelt, und deshalb hab ich irgendwie das Gefühl, ich mache es falsch.

lg,
Natalie
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Thomas74
Geschlecht:männlichReißwolf

Alter: 46
Beiträge: 1065
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 10.10.2020 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Natalie2210 hat Folgendes geschrieben:
hab ich mal gelesen.


Grau ist alle Theorie. Der Text muss funktionieren, auch fernab aller Schreibratgeber. Stell doch mal eine Beispielszene ein.


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Abari
Geschlecht:männlichAlla breve

Alter: 40
Beiträge: 1364
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 10.10.2020 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Thomas74 hat Folgendes geschrieben:
Abari hat Folgendes geschrieben:
ganz, wie es im Theater auch geschieht.



Wobei das Kapitel eher dem Akt entspricht. Darin kommen einzelne Szenen vor.


Nee. Die Anzahl der Akte schwankt zwischen eins und sieben, je nach Anlage, Definition und Auffassung. Klassisch sind fünf. Die Anzahl der einzelnen Szenen (Kapitel) pro Akt ist nicht festgelegt, sollte in der Regel aber zwölf nicht übersteigen. Damit hast Du nach Adam Riese bei einem Fünfakter 60 Kapitel zur Verfügung. Das sollte reichen.


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LG
Abari
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Rodge
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 745
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 10.10.2020 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bezweifle, dass jede Szene spannend sein muss. Leg den Schreibratgeber in die Ecke und erzähle deine Geschichte, ohne künstlich Dinge einzubauen, die dem Text Spannung geben sollen.

Reihst du nur spannende Szenen aneinander, ist das m.E. eher eine Persiflage als eine Geschichte.
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BrianG
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 44
Beiträge: 376



BeitragVerfasst am: 10.10.2020 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Der Szenenwechsel bei Ortswechsel wurde ja schon genannt. Ich würde auch bei einem zeitlichen Wechsel die Szene wechseln.

In deinem Fall, Natalie, würde ich es am einerseits Thema festmachen, aber auch daran ob die Überleitung "organisch" ist oder ein scharfer Bruch stattfindet.

Beispiel:

(1)
A und B sprechen über Fußball. C kommt dazu und das Gespräch dreht sich weiter um Fußball --> Szene bleibt.

(2)
A und B sprechen über Fußball. C kommt dazu und meint, dass Fußball Scheiße ist und er eigentlich lieber über Handball sprechen würde, worauf sich das Gespräch dahin verlagert. --> Szene bleibt (hier hätten wir das, was ich als organischen Übergang bezeichnet habe).

(3)
A und B sprechen über Fußball. Dann kommt C und unvermittelt geht es um die Wirtschaftssituation in Nicaragua. --> Scharfer Bruch. Hier würde ich am ehesten einen Wechsel machen.


_________________
Aus dem Chaos sprach die Stimme: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."
Und ich lächelte und war froh.
Und es kam schlimmer.
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Natalie2210
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 34
Beiträge: 420



BeitragVerfasst am: 10.10.2020 11:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich bezweifle, dass jede Szene spannend sein muss. Leg den Schreibratgeber in die Ecke und erzähle deine Geschichte, ohne künstlich Dinge einzubauen, die dem Text Spannung geben sollen.

Reihst du nur spannende Szenen aneinander, ist das m.E. eher eine Persiflage als eine Geschichte.


Ok, das war vielleicht missverständlich - ich meinte, dass in jeder Szene etwas passieren sollte bzw ein Konflikt da sein muss. Das kann ja auch nur ein kleiner sein, aber der Protagonist sollte nicht mit dem gleichen Gefühl aus einer Szene rauskommen wie er reingegangen ist - sonst tut sich ja nichts und die Szene ist langweilig. Sie zeigt dann auch nichts, und erfüllt ja keinen Sinn?
Erzählerische Passagen kann man ganz gut an den Anfang einer Szene stellen, finde ich.

Danke für Eure Antworten! Die Definition ist wohl doch nicht ganz trivial Smile
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Abari
Geschlecht:männlichAlla breve

Alter: 40
Beiträge: 1364
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 10.10.2020 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Natalie2210 hat Folgendes geschrieben:
Ok, das war vielleicht missverständlich - ich meinte, dass in jeder Szene etwas passieren sollte bzw ein Konflikt da sein muss. Das kann ja auch nur ein kleiner sein, aber der Protagonist sollte nicht mit dem gleichen Gefühl aus einer Szene rauskommen wie er reingegangen ist - sonst tut sich ja nichts und die Szene ist langweilig. Sie zeigt dann auch nichts, und erfüllt ja keinen Sinn?
Erzählerische Passagen kann man ganz gut an den Anfang einer Szene stellen, finde ich.


Dann mache ich so einigess falsch, aber das ist mir wurscht, denn ich fühle mich damit in bester Gesellschaft. Warum sollte das nicht gehen? Wenn es immer was zum Konfliktieren oder Auflösen gäbe, ergibt das imho einen ganz schönen Gefühlsfasching. Es kommt letztlich darauf an, was Du zeigen möchtest. Wenn die Figur sich festsitzt, braucht es keinen Konflikt oder keiner Gefühlsveränderung.

Aber: Siehe Signatur.


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LG
Abari
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Care
Leseratte


Beiträge: 132
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BeitragVerfasst am: 10.10.2020 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Szenen sind vor allem bei Drehbüchern von Bedeutung. Und da gilt die Regel, dass es bei Orts- oder Zeitwechsel zu einer neuen Szene kommt. Beim Dreh ist das auch wichtig, da meist nicht chronologisch, sondern logistisch abgedreht wird, um Kosten zu sparen. Insbesondere dann, wenn es sich um Außenaufnahmen handelt und der Drehort entfernt vom Studio liegt.
Aber auch beim Filmen können Szenen nicht ganz so eng gesehen werden, man denke nur an eine Verfolgungsjagd, wo es ständig zu einem Ortswechsel kommt. Da wird der Ort, zB Innenstadt meist etwas größer gesehen.
Beim Schreiben meiner Romane denke ich eher nicht in Szenen, sondern in Kapiteln, wo der Wechsel der Erzählperspektive eine größere Rolle spielt.
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Natalie2210
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 34
Beiträge: 420



BeitragVerfasst am: 10.10.2020 17:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo!

Ja, ich habe auch das Gefühl, dass die "Szene" zu kleinteilig ist. Komisch, welche Dinge aus Schreibratgebern hängen bleiben Rolling Eyes aber deswegen wollte ich einmal wissen, wie ihr das seht.

lg,
Natalie
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 10.10.2020 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese keine Schreibratgeber mehr, weil jeder etwas anderes behauptet.
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Kiara
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BeitragVerfasst am: 10.10.2020 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ralphie hat Folgendes geschrieben:
Ich lese keine Schreibratgeber mehr, weil jeder etwas anderes behauptet.

Das mag ich.
Natürlich könnte jemand jetzt behaupten: Die Regeln müssen schon verinnerlicht sein, bevor man sie dehnt, umgeht, bricht, etc.

Während ich dies schreibe, duellieren sich in mir zwei Seiten:

A sagt: Bei dem Schund, der deinen Augen bereits untergekommen ist, wären Schreibratgeber beim Verfassen sehr vorteilhaft gewesen.

B hingegen meint: Bei anderen Werken hingegen wären Veränderungen der charakteristischen Schreibweise Fehl am Platz. Dabei ist aber zu berücksichtigen, wie viele Autor*innen von B vorher Schreibratgeberratschläge(!) anwenden. Wer weiß das schon.

Eine Diskussion, die wohl länger geführt werden könnte?


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Zum Schweigen fehlen mir die Worte.

- Düstere Lande: Das Mahnmal (2018)
- Düstere Lande: Schatten des Zorns (2020)
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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 10.10.2020 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Der beste Schreibratgeber ist der, der das Werk kauft.
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BrianG
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BeitragVerfasst am: 11.10.2020 08:01    Titel: Antworten mit Zitat

Schreibratgeber sollten als das gesehen werden, was die Bezeichnung impliziert: Ratgeber.  Einen Ratschlag hört man sich an (oder liest ihn in diesem Fall), dann überlegt man, wägt ab - und am Ende befolgt man ihn oder eben nicht. Was in den Ratgebern steht, sind keine Dogmen, auch wenn sie sich gerne so präsentieren. Sie sich mit einer gewissen inneren Distanz anzusehen, kann jedenfalls nicht schaden.

Das ist mein dogmatischer Ratschlag.


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Und ich lächelte und war froh.
Und es kam schlimmer.
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 11.10.2020 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

Mit den Schreibratgebern verhält es sich ähnlich wie mit den Kritikern beim Film: Wer es nicht kann, wird Kritiker oder Schreibratgeber.
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 11.10.2020 10:36    Titel: Re: Definition Szene Antworten mit Zitat

Natalie2210 hat Folgendes geschrieben:
Hallo!

Ich hab mal eine wirklich doofe Frage Embarassed : Wie grenze ich eine Szene ab? Wenn der Ort wechselt, ist klar, und wenn die handelnden Personen wechseln, auch. Aber wie ist es, wenn z.B. Person A und Person B miteinander plaudern (länger) und dann kommt Person C dazu und sie plaudern zu dritt (auch länger) => sind das dann zwei Szenen oder eine?

Oder Person A und Person B treffen sich, A geht dann kurz weg, kommt aber wieder zurück und sie reden am gleichen Ort weiter? Auch zwei Szenen?

Irgendwie werden dann bei mir die Szenen recht kurz!

Danke und lg,
Natalie


Das dürfte eine Szene sein ...
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 11.10.2020 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Es kommt aber darauf an. Johannes Mario Simmel hätte mitten in der Szene ein neues Kapitel angefangen.
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Natalie2210
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BeitragVerfasst am: 12.10.2020 11:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo!

Zitat:
Natürlich könnte jemand jetzt behaupten: Die Regeln müssen schon verinnerlicht sein, bevor man sie dehnt, umgeht, bricht, etc.

Während ich dies schreibe, duellieren sich in mir zwei Seiten:

A sagt: Bei dem Schund, der deinen Augen bereits untergekommen ist, wären Schreibratgeber beim Verfassen sehr vorteilhaft gewesen.

B hingegen meint: Bei anderen Werken hingegen wären Veränderungen der charakteristischen Schreibweise Fehl am Platz. Dabei ist aber zu berücksichtigen, wie viele Autor*innen von B vorher Schreibratgeberratschläge(!) anwenden. Wer weiß das schon.

Eine Diskussion, die wohl länger geführt werden könnte?


Ich gebe Kiara vollkommen recht.

und grundsätzlich ist es immer gut, Ansichten von mehreren Seiten zu einem Thema einzuholen. Für sich selbst pickt man sich das passende raus (das nennt sich dann "Meinungsbildung") und man weiß dann auch genau, welchen Ratschlägen man nicht zustimmt. Das ist definitiv besser, als nicht einmal zu wissen, welche Regeln man ablehnt.

Andreas Eschbach sagt beispielsweise, dass er jeden Schreibratgeber liest, den er in die Finger bekommt.

lg,
Natalie
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Natalie2210
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 34
Beiträge: 420



BeitragVerfasst am: 12.10.2020 11:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Mit den Schreibratgebern verhält es sich ähnlich wie mit den Kritikern beim Film: Wer es nicht kann, wird Kritiker oder Schreibratgeber.


Das mag manchmal zutreffen, aber ich möchte schon auch sagen, dass es zum Lehren andere Qualitäten braucht als seine Disziplin tatsächlich auszuüben. So wäre ja jeder Sportlehrer ein gescheiterter Sportler und jeder Physiklehrer ein gescheiterter Wissenschaftler, was ja nicht der Fall ist. Auf der anderen Seite gibt es viele brilliante Wissenschaftler, die sich mit der Lehre sehr schwer tun => da leiden dann die Studenten darunter.

Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Schreibratgebern ähnlich ist.

lg,
Natalie
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