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Helle Schatten


 

 
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SannyB
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 92
Wohnort: BaWü


BeitragVerfasst am: 13.09.2018 17:39    Titel: Helle Schatten eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Neue Version »

Helle Schatten

Grau in grau
die Nebelbänke,
helle Schatten
überm Land.

Weichgezeichnet
die Konturen;
der Horizont
bleibt unerkannt.

Von Tälern tief
bis zu den Gipfeln
ergießt sich
jene schwummrig’ Masse,

in jedem Dorf,
in jeder Stadt,
auf jedem Feld
und jeder Straße.

Ein schwaches Lichtlein
von weit droben
versucht das Grauen
zu vertreiben,

doch seine Macht
scheint längst besiegt...
und die Nebelschwaden
bleiben.

~Sanny~

hier kann man sich vermutlich u.a. darüber streiten, ob es nicht ein paar Zeilenumbrüche zuviel sind (d.h. aus den vierzeiligen Strophen zweizeilige gemacht werden sollten, und aus zwei Strophen jeweils eine)...
Die Reime gehen so fast verloren... Aber ich dachte ich poste es erst mal genau so, wie ich es urprünglich geschrieben hab.

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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6043
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 13.09.2018 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt's.

Bei ergießt will ich erhebt sich lesen, weil ja die Bewegung von unten (Täler) nach oben (Gipfel) geht. Ergießt geht eher andersrum.

Vorletzte Zeile vielleicht:

und nur die Nebelschwaden?
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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 423
Wohnort: Bad Nauheim


BeitragVerfasst am: 13.09.2018 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Liest sich flott und flüssig. Gleichzeitig gebe ich firstoffertio mit der Anmerkung zu ergießt/erhebt recht, weniger bei dem Vorschlag von "nur die Nebelbänke". Ja, auch mir fehlt da irgendwie eine Taktsilbe, vielleicht kann man das aber auch mit einer Lesepause erreichen.

"und die Nebelschwaden:
bleiben."

Ein viel größeres Problem habe ich mit der scheinbaren Bedrohung durch den Nebel. Klar, "das Grauen" spielt natürlich auf das Grau des Nebels an, lässt sich vielleicht auch (bei Stephen King) in seiner Bedrohung rechtfertigen. Es klingt aber irgendwie bedrohlicher in dieser Strophe als zuvor, ohne aber diese Bedrohlichkeit zu belegen. Im Gegenteil ist der Nebel ja a priori weder gut noch böse, sondern in einem Graubereich dazwischen. Durch die Helligkeit der Schatten, die Weichzeichnung, den Verlust des Horizonts kann sogar eine gewisse freundliche Offenheit und Unendlichkeit der Welt entstehen. Erst durch die Schwummrigkeit (hier würde ich mir ein anderes Wort wünschen, assoziiere ich damit doch eher eine Bewusstseins- als eine Panoramatrübung.
[Da fällt mir eben auf, dass da Berge und Täler sichtbar sind, wo ja kein Horizont vorhanden. Was ist dies für ein Hexenwerk?]
Ansonsten fällt mir noch eine Bezugsschwäche in den letzten beiden Strophen auf: "seine Macht" kann sich sowohl auf das schwache Lichtlein als auch auf das Grauen beziehen, so wird erstmal unklar, wer schon längst besiegt scheint.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6043
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BeitragVerfasst am: 13.09.2018 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Die Zweideutigkeit in der letzten Strophe hatte ich gar nicht bemerkt. Hatte seine Macht auf das Licht bezogen. Finde die Zweideutigkeit nun aber gut.

Die Gipfel und Täler sind für mich nicht sichtbar, sondern gewusst.
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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 423
Wohnort: Bad Nauheim


BeitragVerfasst am: 13.09.2018 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nehme das Hexenwerk zurück, natürlich sind die Landmarken gewusst, denn das LyrI ist zwar nebelumhangen, aber deswegen nicht plötzlich geographiefremd, nur weil das Bekannte nicht sichtbar ist.
Dorf, Stadt, Feld und Straße sind ja auch vernebelt, aber da.

Und zugegebenermaßen finde ich die Zweideutigkeit auch gar nicht so schlimm, ich war mir nur nicht so sicher, ob sie beabsichtigt war.
Und wenn es sich tatsächlich auf das Lichtlein bezieht, ergibt auch durchaus das von Dir, firstoffertio, vorgeschlagene "und nur die Nebelschwaden bleiben" Sinn, weil ja die Sonne vor Entkräftung aufgegeben hat.

Danke fürs Drübernachdenkenlassen smile
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SannyB
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 92
Wohnort: BaWü


BeitragVerfasst am: 14.09.2018 18:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke firstoffertio und anderswolf!

Das "ergießt/erhebt" werde ich mir noch überlegen. Für mich war es so, dass ich den Neben von oben betrachtet fast wie einen See sehe, in dem alles ertrinkt. Erhebt kling dagegen so erhaben... ich weiß noch nicht...

Das "Grauen" war nicht nur als Wortspiel gemeint, sondern auch im wörtlichen Sinn. Ich habe einige Zeit in einem Ort gewohnt, in dem Herbst und Frühling vom Nebel dominiert waren. Morgens kaum 100m Sicht, mittags nicht mehr ganz so arg, aber oft genug den ganzen Tag. Da war der Blick aus dem Fenster wirklich Grauen erregend. Dieser Aspekt kommt vielleicht noch nicht so ganz rüber...

Zu der Verwirrung, auf was sich "seine Macht" bezieht: damit war die Sonne (das Lichtlein) gemeint, die es nicht schafft, den Nebel zu vertreiben - also das Subjekt des vorangehenden Satzteils, nicht das Objekt. Wenn man die Zeilenumbrüche reduziert, ist es vielleicht besser zu erkennen (s.u.). Ich glaube dann ist auch das Rythmus-Problem am Schluss nicht mehr so arg, weil die "..." nach besiegt die Lücke füllen.

Zu "und nur die Nebelschwaden bleiben": Da ist der Rythmus zwar besser, aber das Lichtlein bleibt ja auch... zumindest bis die Nacht einbricht... hmm, auch darüber werde ich noch nachdenken...


Helle Schatten

Grau in grau die Nebelbänke,
helle Schatten überm Land.
Weichgezeichnet die Konturen;
der Horizont bleibt unerkannt.

Von Tälern tief bis zu den Gipfeln
ergießt sich jene schwummrig’ Masse,
in jedem Dorf, in jeder Stadt,
auf jedem Feld und jeder Straße.

Ein schwaches Lichtlein von weit droben
versucht das Grauen zu vertreiben,
doch seine Macht scheint längst besiegt...
und die Nebelschwaden bleiben.
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 6043
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
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BeitragVerfasst am: 14.09.2018 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Mir kam nun noch ein anderer Gedanke: Wenn du das "ergießt" drin lässt, müsste es dann nicht heißen:

ergießt sich jene schwummrig’ Masse,
in jedes Dorf, in jede Stadt,
auf jedes Feld und jede Straße.

?

"erhebt" fand ich selber auch nicht das gelbe vom Ei, war nur so eine Idee.
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1906
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 15.09.2018 05:55    Titel: Re: Helle Schatten Antworten mit Zitat

SannyB hat Folgendes geschrieben:
Helle Schatten

Grau in grau
die Nebelbänke,
helle Schatten
überm Land.

Weichgezeichnet
die Konturen;
der Horizont
bleibt unerkannt.

Von Tälern tief
bis zu den Gipfeln
ergießt sich
jene schwummrig’ Masse,

in jedem Dorf,
in jeder Stadt,
auf jedem Feld
und jeder Straße.

Ein schwaches Lichtlein
von weit droben
versucht das Grauen
zu vertreiben,

doch seine Macht
scheint längst besiegt...
und die Nebelschwaden
bleiben.

~Sanny~

hier kann man sich vermutlich u.a. darüber streiten, ob es nicht ein paar Zeilenumbrüche zuviel sind (d.h. aus den vierzeiligen Strophen zweizeilige gemacht werden sollten, und aus zwei Strophen jeweils eine)...
Die Reime gehen so fast verloren... Aber ich dachte ich poste es erst mal genau so, wie ich es urprünglich geschrieben hab.


Hallo Sanny,

leider kann ich mir die Für-Sprache der Kollegen nicht so recht erklären.
"Nebelschwaden" sind extrem ausgelutscht, auch "ergießen" die sich nicht.
Das hätte dir bei dem Bild der "schwummrig' Masse" von selbst klar werden können. Mal abgesehen davon, dass mir bei der "schwummrig' Masse" eh ganz schwummrig wird. Embarassed
Die drei Pünktchen sind überflüssig und nicht korrekt gesetzt, weil eine Leertaste erforderlich wäre.
Rhythmisch gibt es einige Probleme und die gewählte Form lässt das Gedicht auf mich ungewollt komisch wirken. Die Zeilenumbrüche sind manchmal unpassend, wie du zu Recht selber anmerkst.

Nicht böse sein: Für mich ist das kein gutes Gedicht. Lediglich die erste beiden Versgruppen erwecken bei mir Interesse. Allerdings anders formatiert, mit Binnenreim und ohne Interpunktion:

Zitat:
Grau in grau die Nebelbänke
helle Schatten überm Land
weich gezeichnet die Konturen
unerkannt der Horizont



m.


_________________
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SannyB
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 92
Wohnort: BaWü


BeitragVerfasst am: 15.09.2018 13:29    Titel: Re: Helle Schatten pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier meine aktuelle Version:

Helle Schatten

Grau in grau die Nebelbänke,
helle Schatten überm Land.
Weichgezeichnet die Konturen;
der Horizont bleibt unerkannt.

Von Tälern tief bis zu den Gipfeln
verbreitet sich die schwummrig’ Masse,
in jedem Dorf, in jeder Stadt,
auf jedem Feld und jeder Straße.

Ein schwaches Lichtlein von weit droben
versucht das Grauen zu vertreiben,
doch seine Macht scheint längst besiegt ...  
und die Nebelschwaden bleiben.

~Sanny~



menetekel hat Folgendes geschrieben:

"Nebelschwaden" sind extrem ausgelutscht,

Gibt es irgendein Thema, das noch nicht "ausgelutscht" ist? Man findet doch bestimmt selbst zu scheinbar unpassenden Themen, wie Ameisen und Atombomben hunderte Gedichte ... Und da ich zu dem Zeitpunkt an einem extrem vernebelten Ort gewohnt habe, drängte es mich diesen Text zu schreiben. Man braucht es sich ja nicht verkneifen, nur weil viele andere schon darüber geschrieben haben, oder? Dann dürften schon lange keine Liebesgedichte mehr geschrieben werden, und vieles andere auch nicht mehr Wink

menetekel hat Folgendes geschrieben:

... die gewählte Form lässt das Gedicht auf mich ungewollt komisch wirken. Die Zeilenumbrüche sind manchmal unpassend, wie du zu Recht selber anmerkst. ...

Deshalb hatte ich es schon in meinem zweiten Beitrag dieses Threads in der anderen Formatierung gepostet.
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 99
Beiträge: 1906
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 15.09.2018 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sanny,
mir geht es nicht um das Thema. Die Themen der Lyrik sind begrenzt; die wichtigsten lassen sich an einer Hand abzählen.
Anders verhält es sich mit Begriffen, Metaphern und Bildern.
Hier ist es wichtig, durch Fantasie und Frische zu punkten.

Die zweite Fassung finde ich schon besser. Trotzdem könntest du dir überlegen, was du mit der Interpunktion bewirken möchtest. Ein Zeilenumbruch  i s t  bereits eine Zäsur - und zwar eine sehr starke.  
Vorsicht ist auch bei Verniedlichungen geboten:

Zitat:
Ein schwaches Lichtlein von weit droben
versucht das Grauen zu vertreiben,
doch seine Macht scheint längst besiegt ...
und die Nebelschwaden bleiben.


oder

Zitat:
Gedimmtes Licht von ganz weit oben
Versucht das Grauen auszutreiben
Sein Regiment ist längst besiegt:
Die Nebelfelder bleiben


Dir einen freundlichen Gruß
m.


_________________
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Stimmgabel
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Beiträge: 4398
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Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 15.09.2018 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hallo SannyB,

ein Freu für mich eine experimentierende Lyrikerin [ die weiß, was sie will und versucht's, deswegen, ist Lyrik nunmal bauen ... ] hier zu lesen  Smile

vor grade paar Hubberle Zeitverstrich deinen Faden entdeckt - und gerne mitverfolgt; die Zeit will's jetzt von meiner Seite nur kurz, bleibt dennoch viel genug, paar Gedanken zu erzählen.

Deine originale Version ist mir echt zu umbrüchig zerbrochen [ ahntest du die gleiche Leseempfindung schon ] … passt fine dein vorab hinzugestellter, konjunktiver Gedankengang _ :

SannyB hat Folgendes geschrieben:

hier kann man sich vermutlich u.a. darüber streiten, ob es nicht ein paar Zeilenumbrüche zuviel sind (d.h. aus den vierzeiligen Strophen zweizeilige gemacht werden sollten, und aus zwei Strophen jeweils eine)...
Die Reime gehen so fast verloren... Aber ich dachte ich poste es erst mal genau so, wie ich es urprünglich geschrieben hab.

.


Deine Rückführung der ersten Umbruchlust  Wink  kommt mMn dem Inhalt sehr zu pass , darf er wieder atmen, darf der Leser seine Gedanken entwickeln fließen lassen, sich auf den Inhalt mehr mitgenommen einlassen … die Tendenz, mMn ne gute Wahl  / hat so der Text wieder eine erzählende Ebene, auf die ich als Leser Lust habe [ z. B. Stimmgabel ].

Hier nun deine letzte Neue Version ____ :

Helle Schatten

Grau in grau die Nebelbänke,
helle Schatten überm Land.
Weichgezeichnet die Konturen;
der Horizont bleibt unerkannt.

Von Tälern tief bis zu den Gipfeln
verbreitet sich die schwummrig’ Masse,
in jedem Dorf, in jeder Stadt,
auf jedem Feld und jeder Straße.

Ein schwaches Lichtlein von weit droben
versucht das Grauen zu vertreiben,
doch seine Macht scheint längst besiegt ...
und die Nebelschwaden bleiben.

__________________________________________

Erkenne ich hier nun deutlich das Thema und den Versuch, jene nebelschwadig-stehend umhüllte und eingefangene Stadt mit deinen Textaugen mitzuspüren Smile

Nun isr's noch das Worte-Detail (mMn), dieser Stimmung ihre innere Kontur mit Worten emotional zu gestalten … ein wenig umformen, was weg, etwas dazu, kleine Miniaturen auf der straighten Basis deines Textes, logo ...


SannyB, jetzt erst mal soviel von mir dazugelegt … komme dann fast bald mit einem Vorschlag, Versuch [ dann meine Leseweise, klar Wink ] hierher gerne und sehr pro-gelassen wieder zurück.

Bis dann bald, Stimmgabel ….

-


_________________
Gabel im Mund / nicht so hastig...
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SannyB
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 92
Wohnort: BaWü


BeitragVerfasst am: 16.09.2018 12:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Stimmgabel: Danke für Deine Rückmeldung. Es gibt auch noch Stellen, die ich evtl. umformen würde. Doch die aktuelle Version gefällt mir momentan etwas besser, als die bisher aufgekommenen Alternativen.

@menetekel:
menetekel hat Folgendes geschrieben:

Die zweite Fassung finde ich schon besser. Trotzdem könntest du dir überlegen, was du mit der Interpunktion bewirken möchtest. Ein Zeilenumbruch  i s t  bereits eine Zäsur - und zwar eine sehr starke.  
Vorsicht ist auch bei Verniedlichungen geboten:

Zitat:
Ein schwaches Lichtlein von weit droben
versucht das Grauen zu vertreiben,
doch seine Macht scheint längst besiegt ...
und die Nebelschwaden bleiben.


oder

Zitat:
Gedimmtes Licht von ganz weit oben
Versucht das Grauen auszutreiben
Sein Regiment ist längst besiegt:
Die Nebelfelder bleiben

Die Interpunktion soll hier einen Bogen spannen zu dem unumstößlichen Ende. Der Doppelpunkt drückt das natürliche ebenfalls aus, passt etwas besser, da hast Du recht. Bisher fand ich nur Doppelpunkte nicht so Gedicht-konform. Aber da mir das in diesem Thread jetzt schon zweimal vorgeschlagen wurde: gehts wohl doch Smile

Das "Regiment" des "gedimmten Lichts" ist für mich nicht so stimmig. Mir klingt Regiment zu militärisch und eher negariv: das Regiment der Sonne. Dabei soll hier die Sonne doch das Gute darstellen, das gegen die Übermacht des Nebels verliert.
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