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Wenn die Welt in Flammen steht


 

 
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DatPaddy
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 23
Beiträge: 7
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 24.06.2016 11:16    Titel: Wenn die Welt in Flammen steht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wenn die Welt in Flammen steht,
 wenn das Licht der Welt vergeht,
 dann du weißt dein letzter Atemzug,
 der dir nützt nicht mehr genug,
 dann du weißt das Rad der Zeit,
 bleibt stehen bis in Ewigkeit.

 

 Wenn die Welt in Flammen steht,
 und dein letzter Tag vergeht,
 du fröhlich bist das Glück zu haben,
 noch mal dein Lieblingshemd zu tragen,
 noch mal dein Partner zu umarmen,
 ihn leidenschaftlich zu umgarnen,
 alles wie am ersten Tage,
 doch immer weiter kippt die Waage,
 die die Last der Asche trägt,
 und sich bald nicht mehr bewegt.



 Wenn die Welt in Flammen steht,
 und dein letztes Stündlein schlägt,
 sei einfach froh über dein Leben,
 und denk nicht an das enorme Beben,
 und an den Wind, der die Asche verweht,
 wenn die Welt in Flammen steht.



_________________
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Diamond
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 287



BeitragVerfasst am: 24.06.2016 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Paddy,

Dein Gedicht gefällt mir. Das Thema ist interessant. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen, denn Konstruktives käme dabei nicht heraus, weil Lyrik nicht meiner Sparte entspricht.

VG Diamond
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Santamaria
Eselsohr


Beiträge: 222
Wohnort: Lateinamerika


BeitragVerfasst am: 24.06.2016 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Silben:

Wenn die Welt in Flammen steht,           7
 wenn das Licht der Welt vergeht,          7
 dann du weißt dein letzter Atemzug,      9
 der dir nützt nicht mehr genug,             7
 dann du weißt das Rad der Zeit,            7
 bleibt stehen bis in Ewigkeit.                 8


 Wenn die Welt in Flammen steht,           7
 und dein letzter Tag vergeht,                 7
 du fröhlich bist das Glück zu haben,        9
 noch mal dein Lieblingshemd zu tragen,   9
 noch mal dein Partner zu umarmen,        9
 ihn leidenschaftlich zu umgarnen,            9
 alles wie am ersten Tage,                       7
 doch immer weiter kippt die Waage,        9
 die die Last der Asche trägt,                    7
 und sich bald nicht mehr bewegt.             7

Wenn die Welt in Flammen steht,              7
 und dein letztes Stündlein schlägt,           7
 sei einfach froh über dein Leben,             9
 und denk nicht an das enorme Beben,    10
 und an den Wind, der die Asche verweht,    10
 wenn die Welt in Flammen steht.              7

Die Silben sind Falsch gesetzt, der Sprachrythmus ist daher holprig, einige Begriffe (etwa: enorme Beben) lassen stolpern, andere Begriffe (dann du weisst....) sind sehr gezwungen oder banal (dein Lieblingshemd zu tragen...) oder sprachlich falsch (dein Partner.... es muss heissen, deinen Partner, aber das passt ja dann nicht! Also was anderes suchen)

Also: Achte auf die Anzahl der Silben, bringe nicht gezwungene Wendungen, damit es sich ums Verrecken reimt. Und beherrsche den Reim.
Positives:
Man bemerkt dass du dich ehrlich bemuehst.
Also, ueberarbeite es und klopfe es mal auf das von mir gesagte ab.


_________________
Mein Geist leuchtete aufnahmebereit. Und der Haken der Neugier, den ich mit einem guten Wurf gezielt ins Licht zu schlagen gedenke, ist scharf geblieben in all den Jahren.
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LeviathanII
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 298



BeitragVerfasst am: 24.06.2016 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Rhytmus muss vor Reimen schmücken, Reime sollten Glück beglücken:
Insofern muss ich Santamaria recht geben, würde aber nicht zum Silbenzählen übergehen, denn die Zahl der Silben sagt wenig über den letztlichen Klang aus.
Na ja egal, schreibt weiter.
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Santamaria
Eselsohr


Beiträge: 222
Wohnort: Lateinamerika


BeitragVerfasst am: 24.06.2016 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

LeviathanII hat Folgendes geschrieben:
Rhytmus muss vor Reimen schmücken, Reime sollten Glück beglücken:
Insofern muss ich Santamaria recht geben, würde aber nicht zum Silbenzählen übergehen, denn die Zahl der Silben sagt wenig über den letztlichen Klang aus.
Na ja egal, schreibt weiter.

Die Silben sagen etwas ueber die Harmonie des Gedichts aus. Entschuldige wenn ich dieser Ansicht bin.

Beherrsche den Reim - oder lass es.

So einfach ist das. Und dazu gehoert das Silbenzaehlen um des Rhythmuses wegen.


_________________
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 7231
Wohnort: NBY



BeitragVerfasst am: 25.06.2016 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die Welt in Flammen steht, sei einfach froh mit deinem Lieblingshemd und denk nicht an das Beben.

What a message!

Ist das dein erstes Gedicht?

Mir ist das ganze zu unterniveauig und fehlerbehaftet. Unsauberes Versmaß, kindliche Reime, naive Weltsicht, Inversionen, Poesieablbensprüche. Wenn das Licht der Welt vergeht ... erinnert mich an

Wenn die Flüsse aufwärts fließen
und die Hasen Jäger schießen
und die Mäuse Katzen fressen
dann erst will ich dich vergessen.


Wobei das Poesiealbumgedicht ja noch albwegs originell ist, weil in seiner Umkehrung bewusst absurd. Deine Gedicht ist aber mit seiner übermäßigen Dramatik ziemlich albern - im übrigen hat Luther das viel eleganter, relevanter und schnörkelloser formuliert, und das vor fast 600 Jahren.
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Rainer Zufall
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 67
Beiträge: 816

Pokapro und Lezepo 2014


BeitragVerfasst am: 25.06.2016 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, du bist noch sehr jung, gerade am Anfang des Schreibens. Dass das Gedicht furchtbar holpert und so, das haben dir schon die anderen gesagt.

Das Naive der Weltsicht finde ich übrigens gar nicht so verquer, man kann sich ja wirklich mal überlegen, was eigentlich wäre, wenn die eigene Welt in Flammen aufgeht. Du beschreibst das als tatsächlich stattfindendes (vielleicht kriegerisches) Inferno, wenn man die Flammen alledings für eine Metapher nimmt, dann sieht die Sache anders aus. Als böse Krankheit zum Beispiel.
Allerdings würde ich zwei Dinge unbedingt vermeiden:

Wiederholungen
stereotype Verhaltensweisen oder Redewendungen

Das sage ich jetzt unabhängig vom Reim oder vom Takt. Aber ich meine immer, das macht Reimgedichte halt unbekömmlich, wenn der Inhalt ewig rummäandert, nur um den Reimzwang zu erfüllen.

Wenn die Welt in Flammen steht,
wenn das Licht der Welt vergeht,
Der zweite Vers hier ist redundant, wenn die Welt in Flammen steht, dann geht danach ziemlich schnell das Licht aus. Weiß jeder, kann sich jeder denken. Sowas würde ich extrrem rauskürzen.

dann du weißt dein letzter Atemzug,
der dir nützt nicht mehr genug,
Dieser Vers hier wirkt so, als wär er wirklich nur für den Reim geschrieben. Er ist nicht nur redundant, denn wenn es sein letzter ist, wird er ihm auch nicht mehr viel nützen, wie auch, das ist aber auch unfreiwillig komisch, was ja nicht in deiner Absicht liegt.
 
dann du weißt das Rad der Zeit,
bleibt stehen bis in Ewigkeit.
Und hier Rad der Zeit, das ist einfach zu häufig verwendet, das würde ich einfach nicht mehr nehmen.

Übrigens - und nicht nur ganz am Rande, ins Feedback kommen Texte, die eigentlich fertig sind, die so ziemlich das Beste sind, was man selbst leisten kann.
Lies mal in den Einstellbedingungen.
Gedicht, an denen man arbeiten will, kommen in den Werkstattbereich.

Ich sage das, weil zum Beispiel die Kommasetzung und auch die Grammatik hier in deinem Gedicht nicht als wirklich bewusste und gewusste lyrische Brechung der Regeln
wirken. ich kann mich natürlich täuschen, aber so eine Zeile hier wie die hier:
noch mal dein Partner zu umarmen, die kann man echt nicht bringen.

Viele Grüße von Zufall
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Gast







BeitragVerfasst am: 25.06.2016 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

das mit dem Silbenzählen würde ich lassen. Das bringt Dir kein Gefühl für die Sprache. Stattdessen solltest Du Dir auf einem Ausdruck oder Zettel die Hebungen und Senkungen markieren und darauf achten, dass jeder Vers die gleiche Anzahl an Hebungen hat. Generell sollte am Anfang vielleicht eine der vier markantesten Versmaße eingehalten werden.

Verdrehte Sätze, die dem Reim geschuldet sind, solltest Du meiden.

Grundsätzlich wäre es nicht schlecht, ein zwei Bücher über das Thema "Reim" und "Metrik" zu lesen.

Du hast es Dir auch nicht einfach gemacht. Großes Thema, umfangreicher Text... Vielleicht erstmal was kleineres?


Tschö,
Monochrom
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