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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Nebel - Blätter - Flammen


 

 
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DatPaddy
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 20
Beiträge: 7
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 23.06.2016 15:55    Titel: Nebel - Blätter - Flammen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht, ob es hierhin gehört, doch ich gebe dem Ganzen einen Versuch lol2

Hier 3 Texte die ich geschrieben habe. Vielleicht gefallen sie euch ja smile

Nebel

Nebel. Bist du wirklich, was du vorgibst zu sein? Ein Zusammenspiel der Natur? Für mich bist du nichts als der Rauch der Bomben, die unsere Welt in Schutt und Asche legen und alles zerstören, was uns wichtig ist. Du verdeckst unsere Sicht auf die tote-, hoffnungslose Zukunft, und lässt uns bloß ein paar Meter Ruhe und Leben.
Denn du bewahrst das Geheimnis des Teufels: von Feuer und Leid.

Blätter

Blätter. Euer Fallen auf den Grund der Erde lässt mich einatmen, und nie wieder ausatmen. In euch spiegeln sich für mich all jene wieder, die im Krieg kaltherzig ermordet wurden..gefallen sind, genau wie ihr. Doch landet ihr weich und ohne all die Wunden. Ohne all das Blut. Ohne den Tod.

Flammen

Oh, ihr brodelnden Flammen. Was sehen wir in euch? Wir sehen das Blut Tausender unschuldiger Menschen, die ihr in das Reich des Feuers entführt und nie wieder loslasst. Feuer wird zu Blut, wie Wasser zu Wein. Doch ist es viel weniger ein Wunder, als mehr ein Mord an das Gute in dieser Welt.



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Saraa
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 26
Beiträge: 31
Wohnort: Sauerland


BeitragVerfasst am: 24.06.2016 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen,

sehr dunkle Gedanken teilst du da mit uns Shocked

Mir gefällts aber ganz gut, obwohl ich nicht weiß wozu diese kurzen Passagen dienen? Aber ein Text muss ja nicht immer einem tieferen Sinn dienen wink
Ich habs trotzdem gerne gelesen und mich an den Vergleichen und Bildern, die du in meinem Kopf erzeugst erfreut.


Zitat:
Denn du bewahrst das Geheimnis des Teufels: von Feuer und Leid.
Find ich etwas hart und auch konstruiert. Das Bild von Krieg und dem Rauch der Bomben leuchtet mir noch ein, aber dem Nebel dann eine teuflische Seite geben, find ich persönlich etwas weit hergeholt.

Zitat:
Euer Fallen auf den Grund der Erde lässt mich einatmen, und nie wieder ausatmen
Versteh ich nicht, du stirbst beim Blätter angucken? Buch

Zitat:
Doch landet ihr weich und ohne all die Wunden. Ohne all das Blut. Ohne den Tod.
Versteh ich auch nicht, die Blätter stehen für ermordete Menschen und dann kommt "ohne den Tod". Sie sind doch tot, wie kann der Tod dann nicht präsent sein?

Der Vergleich von Feuer und Blut  erschließt sich mir nicht ganz, nur wegen der roten Farbe?
Zitat:
als mehr ein Mord an das Gute in dieser Welt.
Es heißt "mehr als ein Mord AN DEM GUTEN in dieser Welt"

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"Ein Ausrufezeichen ist wie über seinen eigenen Witz zu lachen" - M.Twain
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Yvo
Schreiberassi

Alter: 37
Beiträge: 65
Wohnort: Bremen


BeitragVerfasst am: 24.06.2016 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Moin DatPaddy,

ehrlich gesagt holen mich diese drei "Texte" nicht wirklich ab.

Zum einen würde ich auch eher sagen, dass es sich hier um Lyrik und nicht um Prosa handelt, auch wenn es keine Versstruktur gibt. Du beschreibst hier eher Gefühle als eine Handlung.

Aber auch als Lyrik finde ich die drei Texte nicht wirklich gelungen. Sie wirken alle sehr konstruiert. Du hast drei "normale" Wörter genommen (Nebel, Blätter, Flammen) und diese dann recht unvermittelt mit sehr negativen Wörtern aufgeladen (Bomben, Krieg, Leid, Teufel, Tod, Mord, Blut, Wunden, kaltherzig, zerstören, hoffnungslos...). Hinzu kommen ein paar sehr pathetisch und übertrieben wirkende Wortkonstruktionen (Geheimnis des Teufels, Reich des Feuers, Welt in Schutt und Asche, Blut tausender unschuldige Menschen, Mord an dem Guten in dieser Welt... ...auch so ein Anfang, wie "Oh, ihr brodelnden Flammen" -> wer redet denn so? Aus welchem Jahrhundert kommt das Gedicht?).

Für ein Anti-Kriegsgedicht müsstest du "näher ran" und weniger allgemein schreiben. Du bräuchtest einen Zoom auf Einzelschiksale oder Details, etwas Konkreteres. Was ich meine:
50.000 Menschen sterben in einem Krieg -> keine Emotionen, das ist eine Nachrichtenmeldung
Streunender Hund, der Blut vom Boden leckt / Frau, die mit halbverbrannter Puppe in der Hand über den Tod ihrer Tochter weint / Vater, der seinem Sohn die Augen zuhält, damit dieser die Leichen auf der Straße nicht sehen muss -> das kann ich mir konkret vorstellen

Ein Satz wie "Bomben", die "alles zerstören, was uns wichtig ist" finde ich daher etwas inhaltsleer und oberflächlich. Was zerstören die denn genau? Was ist denn wichtig?

Yvo
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 46
Beiträge: 1640
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 24.06.2016 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm. Bin ein bisschen hin- und hergerissen. Der Nebel-Text gefällt mir noch gut, bis auf die letzte Zeile, die mir zu übertrieben ist. Aber der Anfang, von etwas ruhigem, natürlichem wie Nebel plötzlich und unvermittelt zum Rauch von Bombenexplosionen überzuleiten, das hat was. Auch wenn es oberflächlich und wenig konkret bleibt. Den Bogen zur Religion und zum Teufel zu schlagen finde ich unnütz und kontraproduktiv. Der Teufel führt keine Kriege. Das können Menschen sehr gut alleine.

Der Blätter-Text? Ich weiß nicht, ist mir zu widersprüchlich und unfreiwillig komisch. Einatmen und nie wieder ausatmen? Ich hab gedacht, entweder platzt der irgendwann oder muss gestorben sein, aber dann könnte er nicht mehr erzählen. Und ohne Tod? Was sind Blätter denn, wenn sie von Bäumen fallen? Totes organisches Material. Hier läge doch etwas mehr zynisches Vergleichspotenzial zu Kriegsopfern.

Flammen? Hier hängst du mich endgültig ab. Vergossenes Blut ist kalt, Flammen sind heiß. Die Farben stimmen auch nicht überein. Der Vergleich bzw. die Assoziation erschließt sich mir nicht. Dann wieder der Bogen zur Religion, was soll der? Was hat das Bild von der Verwandlung von Wasser in Wein durch Jesus mit den Flammen des Krieges zu tun? Ein Hinweis auf Kriege, die im Namen von Religion geführt werden? Wenn ja, das musst du deutlicher machen. Und wenn du ein religiöses Bild aus dem christlichen Kulturkreis suchst, wäre nicht die Assoziation Wein->Blut des Abendmahls passender für die Feuer-Blut-Strophe?  

Soweit meine Eindrücke. Vielleicht ist ja was Brauchbares dabei.

LG,
Veith


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poesie
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 63
Beiträge: 21
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 01.07.2016 10:09    Titel: Re: Nebel - Blätter - Flammen Antworten mit Zitat

DatPaddy hat Folgendes geschrieben:
Ich weiß nicht, ob es hierhin gehört, doch ich gebe dem Ganzen einen Versuch lol2

Hier 3 Texte die ich geschrieben habe. Vielleicht gefallen sie euch ja smile

Nebel

Nebel. Bist du wirklich, was du vorgibst zu sein? Ein Zusammenspiel der Natur? Für mich bist du nichts als der Rauch der Bomben, die unsere Welt in Schutt und Asche legen und alles zerstören, was uns wichtig ist. Du verdeckst unsere Sicht auf die tote-, hoffnungslose Zukunft, und lässt uns bloß ein paar Meter Ruhe und Leben.
Denn du bewahrst das Geheimnis des Teufels: von Feuer und Leid.

Blätter

Blätter. Euer Fallen auf den Grund der Erde lässt mich einatmen, und nie wieder ausatmen. In euch spiegeln sich für mich all jene wieder, die im Krieg kaltherzig ermordet wurden..gefallen sind, genau wie ihr. Doch landet ihr weich und ohne all die Wunden. Ohne all das Blut. Ohne den Tod.

Flammen

Oh, ihr brodelnden Flammen. Was sehen wir in euch? Wir sehen das Blut Tausender unschuldiger Menschen, die ihr in das Reich des Feuers entführt und nie wieder loslasst. Feuer wird zu Blut, wie Wasser zu Wein. Doch ist es viel weniger ein Wunder, als mehr ein Mord an das Gute in dieser Welt.


Hallo, DatPaddy

deine Assoziationen sind schon harter Tobak. Du bist so jung und hast so düstere Gedanken, das finde ich sehr schade. Wo ist deine Leichtigkeit des Seins ? Liegt es an der Welt da draußen ?
Ich schicke dir ein Lächeln.

Ganz liebe Grüße
poesie Very Happy


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