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Wie viel


 
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shortstorywriter
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 42
Wohnort: Saarland


BeitragVerfasst am: 08.01.2014 21:13    Titel: Wie viel eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie viel Zeit ist dir geblieben
und wie viel uns davon bleibt,
hängt wohl damit zusammen,
dass unser Tun uns voran treibt.

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lilli.vostry
Wortschmiedin


Beiträge: 1183
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BeitragVerfasst am: 09.01.2014 00:06    Titel: aw:wieviel Antworten mit Zitat

Hallo,

wie viel oder wenig Zeit einem zum Leben bleibt, wer weiß das schon. Sicher ist es auch vom eigenen Tun oder Nichtstun abhängig.

Doch diese wenigen Zeilen ergeben keinen rechten Sinn weder vom Inhalt noch Sprache und sind sehr umständlich, missverständlich formuliert.
Und es holpert erheblich.
Da ist erst die Frage und der Wunsch des LI  mehr Zeit füreinander zu haben, dann folgt das erklärende oder schlussfolgende "dass" ihr Tun sie weiter vorantreibt...
Wie passt das denn zusammen?!
Es ist ein Widerspruch in sich.

Du solltest Dir erst mal klarwerden, was Du aussagen möchtest, bevor Du es in Zeilen fasst.

Grüße,
Lilli


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shortstorywriter
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 42
Wohnort: Saarland


BeitragVerfasst am: 14.01.2014 15:39    Titel: Wie viel pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie viel Zeit ist vergangen
und wie viel uns davon bleibt,
hängt wohl damit zusammen,
dass unser Tun uns voran treibt.
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Gast







BeitragVerfasst am: 17.01.2014 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

lb. kollege,

herzl. willkommen.

dein rhythmusgefühl scheint nicht vorhanden zu sein.
Zitat:
Wieviel Zeit ist dir geblieben
XxXxXxXx
und wie viel uns davon bleibt,
xXxXXxX
hängt wohl damit zusammen,
xXxXxXx
dass unser Tun uns voran treibt.
xXxXxXxX
dabei ist X eine betonte und x eine unbetonte silbe. in sachen versmaße verweise ich dich hier http://www.dsfo.de/fo/viewforum.php?f=35 und hier http://de.wikipedia.org/wiki/Verslehre hin.

es gäbe sonst noch viel zu sagen. zuerst solltest du aber dir die grundlagen des gedichteschreibens aneignen, bevor der nächste schritt getan wird.

lg w.
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Mogmeier
Geschlecht:männlichGrobspalter

Moderator
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BeitragVerfasst am: 14.03.2014 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Shortstorywriter,

deine Zeilen liefern kaum einen Sinn, bzw. bringen nicht einmal eine wirkliche Aussage mit sich.

Um dem Ganzen einen etwaigen philosophischen Ansatz zu geben (also damit es in etwa zum Nach-, bzw. Weiterdenken anregt und es nicht nur so dahergesagt klingt), könntest du die Thematik in ihrer Aussage ganz einfach den Charakter eines Zirkelschlusses verpassen. Das sollte hierbei nicht all zu schwierig sein.


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Laotse
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shortstorywriter
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 42
Wohnort: Saarland


BeitragVerfasst am: 15.03.2014 01:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Walther und lilli.vostry,

danke für eure Kommentare.

Ich hab es nochmal als Antwort hinterlassen. Mir ist es erst jetzt aufgefallen. Sorry.
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shortstorywriter
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 42
Wohnort: Saarland


BeitragVerfasst am: 15.03.2014 02:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Mogmeier,

danke für dein Kommentar.

Mogmeier hat Folgendes geschrieben:
Um dem Ganzen einen etwaigen philosophischen Ansatz zu geben (also damit es in etwa zum Nach-, bzw. Weiterdenken anregt und es nicht nur so dahergesagt klingt), könntest du die Thematik in ihrer Aussage ganz einfach den Charakter eines Zirkelschlusses verpassen. Das sollte hierbei nicht all zu schwierig sein.


Kannst du mir das etwas näher erläutern?
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Mogmeier
Geschlecht:männlichGrobspalter

Moderator
Alter: 46
Beiträge: 1996
Wohnort: Reutlingen


BeitragVerfasst am: 15.03.2014 09:56    Titel: Antworten mit Zitat

Der Zirkelschluss ist eigentlich ein Fehlschluss im Sinne einer logischen Beweisführung, wird aber mitunter gerne als Argumentationstechnik in der Rhetorik eingesetzt.

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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4398
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 15.03.2014 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hallo Mogmeier,


Mogmeier hat Folgendes geschrieben:




deine Zeilen liefern kaum einen Sinn, bzw. bringen nicht einmal eine wirkliche Aussage mit sich.

Um dem Ganzen einen etwaigen philosophischen Ansatz zu geben (also damit es in etwa zum Nach-, bzw. Weiterdenken anregt und es nicht nur so dahergesagt klingt), könntest du die Thematik in ihrer Aussage ganz einfach den Charakter eines Zirkelschlusses verpassen. Das sollte hierbei nicht all zu schwierig sein.

Der Zirkelschluss ist eigentlich ein Fehlschluss im Sinne einer logischen Beweisführung, wird aber mitunter gerne als Argumentationstechnik in der Rhetorik eingesetzt.



ich finde Deinen Gedanken bzgl eines hier nicht vorliegenden Zirkelschlusses sehr interessant.

------------------------

Wie viel Zeit ist dir geblieben
und wie viel uns davon bleibt,
hängt wohl damit zusammen,
dass unser Tun uns voran treibt.

-----------------------


Auch ich persönlich sehe ihn hier nicht umgesetzt; doch mehr zwei unabhängige, nicht korrespondierende Größen.
Denn: was hat "verbleibende (Lebens)Zeit" mit "unserem Tun" zu tun? / ... doch nur unter der expliziten Voraussetzung (als quasi Konklusio-Spiel Wink ), dass Tun Zeit kostet, oder nicht?

Und im Falle dieses Gedankens:

Wie viel Zeit ist dir geblieben
und wie viel uns davon bleibt,
hängt wohl damit zusammen,
dass unser Tun Zeit kostet.


wäre dann die irrige Konklusio, dass mit einem Nicht-Tuen unser Leben ohne Ende verliefe Wink


Für mich wäre ein Zirkelschluss:


"Warum sind eigentlich Kirschen Rot?"

"Kennst Du nicht-rote Feuerwehrwagen oder Weihnachtsmänner?"


... mal so meine kleinen Gedanken dazu ... einen Gruß, Stimmgabel ...


-


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shortstorywriter
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 42
Wohnort: Saarland


BeitragVerfasst am: 15.03.2014 12:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Achtung! An alle Kommentatoren: Ich gebe meinen korrigierten Text hier als Antwort zum zweiten mal rein.



Wie viel Zeit ist vergangen
und wie viel uns davon bleibt,
hängt wohl damit zusammen,
dass unser Tun uns voran treibt.
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lilli.vostry
Wortschmiedin


Beiträge: 1183
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BeitragVerfasst am: 15.03.2014 15:42    Titel: aw: wievielzeit Antworten mit Zitat

Hallo Shortstorywriter

ich sehe auch in der neuen Fassung dieses Kurztextes lieder keine qualitative Verbesserung. Es ist weder ein Sinnspruch, der mir etwas erhellt oder Neues auf überraschende Weise sagt, nicht mal ein schlüssiger Gedankensplitter...
Das beginnt bei der Fragestellung, dieser an sich umögliche Versuch Zeit (be)mesen zu wollen: Wie viel Zeit ist vergangen und wie viel noch bleibt.... Warum fragt LI sich das, ist es schwer krank, hat nicht mehr viel Lebenszeit oder kann es nicht ertragen, dass die Zeit nun mal stetig verinnt - egal wie viel oder wenig man tut?
Es erweckt den falschen Anschein, Fazit, als ob man das durch emsiges Tun beeinflussen könnte. Dabei führt genau dieses noch mehr Tun und ständige Selbstoptimierungs-Stress nur dazu, dass man noch weniger Zeit für sich hat, da man immer mit etwas beschäftigt ist, statt die Zeit die man hat beweusst zu elreben und genießen...
Wie ist denn Deine ganz persönliche Einstellung zur Zeit, versuch doch mal dafür ein SinnBild zu finden, damit deutlich wird was Du aussagen möchtest.

Grüße,
Lilli


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Mogmeier
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BeitragVerfasst am: 15.03.2014 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stimmgabel,

einem Zirkelschluss geht oft eine Scheinkausalität voraus. Eine Beziehung zwischen zwei Ereignissen (A und B) wird dabei nicht auf C (als Resultat) gebracht, sondern wieder zurück auf A geführt.
(A->B->A)
Ein Beispiel dafür wäre eventuell das hier:

Kriege bringen Frieden! Und da der Mensch sich nichts sehnlicher als Frieden wünscht, zieht er deshalb in den Krieg; weil ja Kriege Frieden bringen.
(Hierin wird natürlich auf ganz banale Art und Weise das Friedensargument als Rechtfertigung eines Krieges bloßgestellt.)

Aber ich denke mir, du weißt längst, worauf ich (bzgl. Shortstorywriters Text) hinaus will. Zumindest hast du das in deinem Kommentar so durchblitzen lassen.

Gruß,
Mog


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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 15.03.2014 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Darf ich dich fragen (habe die zweite Version wohl gelesen), ob du dein Gedicht als von Einzelnen oder von 'der Menschhei't handelnd intendiert hast?
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shortstorywriter
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BeitragVerfasst am: 16.03.2014 18:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

firstoffertio hat Folgendes geschrieben:
Darf ich dich fragen (habe die zweite Version wohl gelesen), ob du dein Gedicht als von Einzelnen oder von 'der Menschhei't handelnd intendiert hast?


Sowohl des Einzelnen als auch von der Menschheit.
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 19.03.2014 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wie viel Zeit ist vergangen
 und wie viel uns davon bleibt,
 hängt wohl damit zusammen,
 dass unser Tun uns voran treibt.


Ob das nun Lyrik ist oder nicht, interessiert mich erst mal nicht. Aber ich habe noch Probleme mit deinem kurzen Text.

Mir würde in der ersten Zeile besser gefallen

Wie viel Zeit vergangen ist

und das 'uns' stört mich, weil es mich so in Richtung Allgemeinheit, Menschheit zu denken treibt. Wie wäre es mit

und wie viel davon bleibt

Das 'wohl' in der nächsten Zeile ist auch verzichtbar, meinst du nicht?

Und nun, in der letzten, kann ich auf das 'wir' nicht verzichten, hhm. Aber das 'vorantreiben' widerstrebt mir. Das ist mir zu unnötig kompliziert.

also lieber einfach:

was wir tun.

Also insgesamt:

Wie viel Zeit vergangen ist,
und wie viel davon bleibt,
hängt damit zusammen,
was wir tun/was uns treibt ?

Oder so:

Wie viel Zeit vergeht,
wie viel bleibt,
hängt ab davon,
was uns treibt.

Ist auch alles nicht besonders lyrisch. Aber ich versuche, deinen Gedankengang zu erfassen.

Ich möchte dir konstruktiv antworten, weil ich mich von deinen Reaktionen auf Kommentare (bisher) nicht abschrecken lasse, erinnere ich mich doch, dass ich zu Beginn hier ähnlich abwehrend reagiert habe.

Ich fand es aber sehr aufschlussreich, hier viel zu lesen von anderen, und bin immer noch am Dazulernen.

Es gibt Lyrikformen für so kurze Texte. Kannst mal in die Vertiefung in der Lyrikwerkstatt unter Distichon schauen. Ich finde das nicht einfach, aber vielleicht funkt da bei dir was?
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lilli.vostry
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BeitragVerfasst am: 22.03.2014 23:58    Titel: aw:wieviel Antworten mit Zitat

Hallo Firstoffertio,

zwar lesen sich Deine zwei Versionen dieses Kurzgedichts klarer und flüssiger, dennoch stimmt der Grundgedanke dort einfach nicht!

Zeit vergeht, unabhängig davon was oder wie viel wir tun.

Ich finde es seltsam, dass Shortstorywriter sich trotz der vielen Kommentare nicht äußert dazu. Wozu stellt er dann den Text überhaupt ein?
Durch Nichtssagen wird ein Text nicht besser.

Grüße,
Lilli


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shortstorywriter
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BeitragVerfasst am: 23.03.2014 20:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich finde es schon seltsam, dass lilli.vostry mich nicht in der zweiten Person anschreibt, so als wolle er mit mir in einen Dialog treten. Stattdessen wird nur ein Monolog geführt. Ich frage mich warum er überhaupt kommentiert ? Razz Dass er in der dritten Person kommentiert wird es auch nicht besser.


Der Text wird zu sehr wortwörtlich genommen. Zugegeben der Begriff "Zeit" wird nun mal unterschiedlich assoziiert.

lilli.vostry hat Folgendes geschrieben:
Zeit vergeht, unabhängig davon was oder wie viel wir tun.

Sie kann gemessen werden oder durch den Verstand wahrgenommen werden.
Doch in dem Moment des Tuns existiert keine Zeit. Oder hast du mal während des Baumfällens an die Zeit gedacht?

In diesem Vierzeiler ist es auch gar nicht so wichtig, was den Begriff "Zeit" angeht, sondern viel mehr auf das "Wie viel" und das "Tun". In dem Tun wird nur das wahrgenommen, was jetzt getan wird. Nichts Vergangenes - nichts was noch kommen mag.
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shortstorywriter
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BeitragVerfasst am: 23.03.2014 22:12    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke firstoffertio für dein Kommentar!

firstoffertio hat Folgendes geschrieben:
Aber ich versuche, deinen Gedankengang zu erfassen.


Ein Versuch im Nachhinein:
Zwischen dem was vor dem Tun war (also: Wie viel Zeit ist vergangen) und nach dem Tun kommen würde (wie viel uns davon bleibt)
gibt es einen Zusammenhang (hängt wohl damit zusammen),
der sich aber ausserhalb des Tuns bewegt (dass unser Tun uns voran treibt).



firstoffertio hat Folgendes geschrieben:
Ich möchte dir konstruktiv antworten, weil ich mich von deinen Reaktionen auf Kommentare (bisher) nicht abschrecken lasse, erinnere ich mich doch, dass ich zu Beginn hier ähnlich abwehrend reagiert habe.


Ich fand es aber sehr aufschlussreich, hier viel zu lesen von anderen, und bin immer noch am Dazulernen.

Es gibt Lyrikformen für so kurze Texte. Kannst mal in die Vertiefung in der Lyrikwerkstatt unter Distichon schauen. Ich finde das nicht einfach, aber vielleicht funkt da bei dir was?

Ich bedanke mich für deine Empfehlungen!


firstoffertio hat Folgendes geschrieben:
Ob das nun Lyrik ist oder nicht, interessiert mich erst mal nicht. Aber ich habe noch Probleme mit deinem kurzen Text.

Mir würde in der ersten Zeile besser gefallen

Wie viel Zeit vergangen ist

und das 'uns' stört mich, weil es mich so in Richtung Allgemeinheit, Menschheit zu denken treibt. Wie wäre es mit

und wie viel davon bleibt

Das 'wohl' in der nächsten Zeile ist auch verzichtbar, meinst du nicht?

Und nun, in der letzten, kann ich auf das 'wir' nicht verzichten, hhm. Aber das 'vorantreiben' widerstrebt mir. Das ist mir zu unnötig kompliziert.

also lieber einfach:

was wir tun.

Also insgesamt:

Wie viel Zeit vergangen ist,
und wie viel davon bleibt,
hängt damit zusammen,
was wir tun/was uns treibt ?

Oder so:

Wie viel Zeit vergeht,
wie viel bleibt,
hängt ab davon,
was uns treibt.

Ist auch alles nicht besonders lyrisch.


Du kannst die Personalpronomen von 1.Person Plural in 1.Person Singular ändern. In etwa so:

Wie viel Zeit ist vergangen
und wie viel mir davon bleibt,
hängt wohl damit zusammen,
dass mein Tun mich voran treibt.
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lilli.vostry
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BeitragVerfasst am: 23.03.2014 23:07    Titel: aw:Wie viel Antworten mit Zitat

Hallo Shortstorywriter,

bisher hast Du leider meine Kommentare zu Deinem Kurztext nicht beantwortet und bist auch kaum auf jene anderer eingegangen. Nachdem dies Firstoffertio auch ansprach in ihrer jüngsten Wortmeldung, nutzte ich diese Gelegenheit und nahm außerdem auf ihre Gedanken zum Text Bezug.
Daher die indirekte Anrede, da ich mich zu ihrem Kommentar äußerte.
Es ist kein Monolog, sondern eine direkte Erwiderung dazu.

Deine nachträglichen Gedanken und Beweggründe für Deine Zeilen zur Zeit und Tun, in dem man so aufgehen kann, dass man sie schlichtweg vergisst, sind weder neu noch ungewöhnlich oder irgendwie weiterführend erhellend.
Was Du mit dem  "Zu viel" ausdrücken willst, erschließt sich mir in der vorliegenden Form einfach nicht.
Das wars dann auch von mir.

Ich bin im übrigen kein Er sondern eine Sie.

Grüße,
Lilli


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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 23.03.2014 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Aus deiner Antwort an lilly:

Zitat:
Doch in dem Moment des Tuns existiert keine Zeit. Oder hast du mal während des Baumfällens an die Zeit gedacht?

 In diesem Vierzeiler ist es auch gar nicht so wichtig, was den Begriff "Zeit" angeht, sondern viel mehr auf das "Wie viel" und das "Tun". In dem Tun wird nur das wahrgenommen, was jetzt getan wird. Nichts Vergangenes - nichts was noch kommen mag.


Diese Gedanken finde ich sehr interessant. Aber ich kann sie nicht wirklich in deinen Zeilen finden, auch nicht mit der Änderung der Pronomen. Vielleicht findest du, wenn du dir Zeit lässt, sacken lässt, und ein wenig rumliest, und erst mal was anderes machst und Abstand gewinnst, einen Weg, wie du das trefflicher, auch für dich selbst, in Worte fassen kannst. Es muss auch nicht unbedingt so kurz sein. Es gibt so viele Möglichkeiten. Oft versteift man sich manchmal unnötigerweise auf die ersten, die einem einfallen.
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shortstorywriter
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BeitragVerfasst am: 24.03.2014 15:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

firstoffertio hat Folgendes geschrieben:
Aus deiner Antwort an lilly:

Zitat:
Doch in dem Moment des Tuns existiert keine Zeit. Oder hast du mal während des Baumfällens an die Zeit gedacht?

 In diesem Vierzeiler ist es auch gar nicht so wichtig, was den Begriff "Zeit" angeht, sondern viel mehr auf das "Wie viel" und das "Tun". In dem Tun wird nur das wahrgenommen, was jetzt getan wird. Nichts Vergangenes - nichts was noch kommen mag.


Diese Gedanken finde ich sehr interessant. Aber ich kann sie nicht wirklich in deinen Zeilen finden, auch nicht mit der Änderung der Pronomen.

Es liegt nicht in den Zeilen oder in den Worten. Es befindet sich hinter den Worten. (nicht deren Bedeutung)
Die Änderung war lediglich ein Versuch von einem 10° Blickwinkel auf ein 5° Blickwinkel durch andere Assoziationen in dir vielleicht erkennbar zu machen.

firstoffertio hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht findest du, wenn du dir Zeit lässt, sacken lässt, und ein wenig rumliest, und erst mal was anderes machst und Abstand gewinnst, einen Weg, wie du das trefflicher, auch für dich selbst, in Worte fassen kannst.

Nein, ganz im Gegenteil.

firstoffertio hat Folgendes geschrieben:
Es muss auch nicht unbedingt so kurz sein. Es gibt so viele Möglichkeiten. Oft versteift man sich manchmal unnötigerweise auf die ersten, die einem einfallen.

Ja, du hast recht. Die Nachkommenden werden aus den Vorangegangenen geboren.
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shortstorywriter
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Beiträge: 42
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BeitragVerfasst am: 24.03.2014 16:15    Titel: Re: aw:Wie viel pdf-Datei Antworten mit Zitat

lilli.vostry hat Folgendes geschrieben:
bisher hast Du leider meine Kommentare zu Deinem Kurztext nicht beantwortet

Ich habe meinen korrigierten Text als Kommentar/Antwort hinein gestellt, weil deine Aussagen des Ersten galt. Das habe ich aber erwähnt und ebenfalls als Kommentar hinein gestellt.
Ich habe den Text nachträglich sogar farblich unterlegt.

lilli.vostry hat Folgendes geschrieben:
Deine nachträglichen Gedanken und Beweggründe für Deine Zeilen zur Zeit und Tun, in dem man so aufgehen kann, dass man sie schlichtweg vergisst, sind weder neu noch ungewöhnlich oder irgendwie weiterführend erhellend.

Du hast recht, es gibt weder neue noch ungewöhnliche Worte, aber ob sie weiterführend erhellend für dich sind, das wiederum liegt bei dir.

lilli.vostry hat Folgendes geschrieben:
Was Du mit dem  "Zu viel" ausdrücken willst, erschließt sich mir in der vorliegenden Form einfach nicht.

Du suchst nach Antworten, was ich damit ausdrücken will. Aber alles steht doch schon da, was zum Ausdruck gekommen ist - als Text.
Einen anderen Blickwinkel einnehmen kann auch schon einiges bewirken. Du kannst die vorliegende Form für dich selbst so verändern, dass es sich dir erschließt.
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