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Wunschtraum


 

 
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Virane
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 28
Beiträge: 145



BeitragVerfasst am: 07.09.2012 13:48    Titel: Wunschtraum eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wunschtraum

Dunkel ist es auf dem Land
Komm und nehme meine Hand
Dieses ewig feste Band
Soll uns tragen übers Land

Ich entführ dich durch die Nacht
Schau, wie Mani uns bewacht
Ich geb immer auf dich acht
Habe keine Angst vor Nacht

Hör, wie froh der Eulenschrei
Doch halt, der Wolf, der Zorn ist frei
Niemand trennt uns jetzt entzwei
Auch nicht Faunus´  Traumesschrei

Wach nicht auf aus diesem Traum
Halte dich an Morpheus´ Saum
Tauch wieder in den goldnen Schaum
Schlaf, genieße diesen Traum

Bleibe dort beim schwarzen Licht
Ich bleib hier, vergess dich nicht
Und wenns mir doch mein Herzlein bricht
Folge Orcus schwarzem Licht

Doch Orcus böses, schwarzes Licht
Werd ich nie sehen, niemals, nicht!

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Virane
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 28
Beiträge: 145



BeitragVerfasst am: 07.09.2012 17:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Leute, mein neuestes Werk. Auf Rückmeldungen bin ich sehr gespannt  Wink

LG

Virane


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Stimmgabel
Geschlecht:männlichPapiertiger


Beiträge: 4391
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 08.09.2012 03:27    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hallo Virane,

ich finde es schon bemerkenswert, dass Du nach ca 3Sdt. nach dem Ersteinstellen schon einen gieren Aufruf startest, warum noch niemand Dein Werk kommentiert hat.  Daumen hoch

Es wird seine Gründe haben.  lol

Nun gut - ich lass mich mal drauf ein.  / quasi als kommentierende Fingerübung ... (ich muss ja auch was davon haben, oder?)

Kurz und knapp - mMn ist das ein sehr schlechtes Gedicht, und ich vermeide es bewusst, hier misslungen zu sagen. Nein, denn dann könnte man Dir eine Bemühung unterstellen, die hier nun absolut nicht zu erkennen ist - ob nun sprachlich oder inhaltlich.

Ein Text in reimender Gedichtsform, der mMn einzig unbemühend, ohne Nachkontrolle und lustlos recherchiert hier reingeknallt wurde - und der Leser soll nun sehen, wie er damit klarkommt. Ne ne, das ist echt nix!

Die Betonungen springen hier planlos rum,
die Endreime sind komplett einfaltslos,
die Sprache ist teilweise eine Kindersprache, deren immanenter Grund nicht erkennbar ist,
und mal wieder fast durchgehend Sprache und Inhalt den Endreimen zum Fraße vorgeworfen !!!!
und,
die Deutsche Sprache wird hier teilweise gruseligst maltretiert.

Beispiele:

Komm und nehme meine Hand ............ <-- muss wohl 'nimm' heißen  ???
Schau, wie Mani uns bewacht .............. <-- Das Kürzel 'Mani' ist unmöglich
Habe keine Angst vor Nacht ................. <-- wieder eine Weglassung ???
Auch nicht Faunus´ Traumesschrei ........<-- dieser doppelte Genitiv, einfach gruselig ???
, niemals, nicht! ..................... <--  einfach unmöglich ????

Dann frage ich mich, welchen Bezug der Titel 'Wunschtraum' zu diesem wirrenden Text haben soll???
Desweitern bleibt es unerklärt, wer oder was dieses Li darstellt - der Traum, der Schlaf, die Nacht, das Dunkel oder eine dubiose schwarze Macht ??? Oder gehts hier um einen Albtraum - nur was soll dann Wunschtraum??
Dann taucht dieses LD, dessen Wunschtraum es ja wohl sein soll, nie aktiv auf ??? außer dass da permanent irgendeine quasi Stimme rumfaselt ...

Dann diese 3 mythischen Figuren, deren Konnotation, Assoziation und Bedeutung hier komplett abstrus reingeklebt sind - wohl mal kurz bei Wikipedia nachgeschlurrt??
Ebenso hier mal jurz den Manitu dazu gefummelt ???

Ach ja, noch so'n Ultragag - wusste garnicht, dass Eulen 'froh' daher schreien - einfach nur wowww ???? man lernt eben nie aus ...

Manchmal kommt einem der Gedanke auf, als wolle diese dubiose Macht das LD in den Tod verführen ??? - dann wieder am Schluss dieses Aufschreien: ', niemals, nicht!' , dessen personalen Bezug man nicht entdecken kann ??? , usw, usw ... ???

Vielleicht handelt es sich hier ja auch um eine Kifforgie, bei der vllt noch mehr Leute, als nur das LI und das LD beteiligt sein könnten - man weiß ja nie so genau bei surrealen Aufführen ..., denen der Autor wohl selbst nicht mehr so ganz folgen konnte ...

egal - für mich ein unmöglich dahingeschlurrter Schmarren  Embarassed , so etwas ins Forum ernsthaft einzustellen - mehr weiß ich wirklich nicht dazu zu sagen ???
Vor allem finde ich es erstaunlich, überall im Forum anderen ihre sprachlichen Mängel aufzublättern, und selbst diesem Anspruch zu Nullkommanix folgen zu können - ist wohl die Legitimation des wahren Dichters sich selbst gegenüber - nun denn ... ????

lb Grüße Stimmgabel  Sig  Schlafen

-


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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last-virgin
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 69
Beiträge: 596
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 08.09.2012 11:53    Titel: re Antworten mit Zitat

Hallo Virane,

der Titel "Wunschtraum" verführte mich, Dein Gedicht zu lesen und ließ mich dann ratlos zurück. Selbst öfteres Lesen machte mich nicht klüger, um welchen Wunschtraum des Li es sich da handelt.
Also schaute ich in Dein Profil und dachte, toll, dass sich ein so junger Mensch schon so lange mit Lyrik befasst und las also auch Deine anderen Gedichte.
Mit Erstaunen stellte ich fest, dass sich Deine Schreibe bis zu diesem Gedicht qualitativ nicht grundlegend verändert hat, die Kritiken leider nicht verarbeitet wurden.
Ich wünsche Dir, dass Du Deine Einstellung zu Kritiken ändern könntest, denn Deine Themen (soweit für mich erkennbar), würden das verdienen.
Nun zu "Wunschtraum".
Handwerklich können Dich da andere User besser beraten als ich, ich habe da selbst noch viel zu lernen.
Aber hier einige Auszüge, die einfach unlogisch sind, ohne eine besondere lyrische Aussage auf unterschiedlichen Ebenen vermuten zu lassen, von mir in blau gehalten.

Wunschtraum

Dunkel ist es auf dem Land
[color=green]Komm und nehme meine Hand
Dieses ewig feste Band                        
         Hände können loslassen,                                                      wieso ewig fest[/color]
Soll uns tragen übers Land

Ich entführ dich durch die Nacht
Schau, wie Mani uns bewacht
Ich geb immer auf dich acht
Habe keine Angst vor Nacht         nur einfach seltsam

Hör, wie[color=green] froh der Eulenschrei   [/color]
Doch halt, der Wolf, der Zorn ist frei    
Niemand [color=green]trennt uns jetzt entzwei ??[/color]
Auch nicht Faunus´ Traumesschrei

Wach nicht auf aus diesem Traum
Halte dich an Morpheus´ Saum
Tauch wieder in den goldnen Schaum
Schlaf, genieße diesen Traum

Bleibe dort beim schwarzen Licht     
wo kommt das her?im goldenen Schaum?
Ich bleib hier, vergess dich nicht
[color=blue]Und wenns mir doch mein Herzlein bricht  *kicher[/color]*
Folge Orcus schwarzem Licht

Doch Orcus böses, schwarzes Licht
[color=blue]Werd ich nie sehen, niemals, nicht  echt abenteuerlich[/color]

Dein Hang zur Verniedlichung scheint mir ungebrochen, leider.

Es würde mich sehr freuen, eine Überarbeitung von Dir zu lesen.
Viel Erfolg

lg

last-virgin


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Das "Ganze" ist mehr als die Summe seiner Einzelelemente.
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Virane
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 28
Beiträge: 145



BeitragVerfasst am: 08.09.2012 14:13    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Stimmgabel,

Gegen deine Vorwürfe, dass der Text hier lustlos recherchiert und ohne Nachkontrolle reingeschmissen worden ist, muss ich mich doch einmal entschieden wehren.

Zuerst einmal die Betonungen, die keinesfalls herumspringen, sondern einem konsequenten Trochäus folgen!

Zitat:
Halte dich an Morpheus´ Saum
Tauch wieder in den goldnen Schaum


Einzig und allein hier wechsel ich das Metrum, was auch so in meiner Absicht war. Deine Kritik an der Betonung lasse ich so nicht gelten!

Auch die Reimform habe ich bewusst gewählt, dabei aber auch auf den Inhalt geachtet. Denn wer sich hiermit ernsthaft befasst, erkennt sehr vieles, vor allem, wenn es um die Göttergestalten geht.

Zitat:
Komm und nehme meine Hand ............ <-- muss wohl 'nimm' heißen ???

Das akzeptiere ich.

Zitat:
Schau, wie Mani uns bewacht .............. <-- Das Kürzel 'Mani' ist unmöglich

Das hier nicht, denn Mani ist keineswegs ein Kürzel

Zitat:
Habe keine Angst vor Nacht ................. <-- wieder eine Weglassung ???

Das sagt das LI zum anderen...was ist hieran verwerflich?

Zitat:
Auch nicht Faunus´ Traumesschrei ........<-- dieser doppelte Genitiv, einfach gruselig ???

doppelter Genitiv? Denn sehe ich hier nicht, ich sehe nur einen. Ist es heute schon verwerflich, den Genitiv zu nutzen?

Zitat:
, niemals, nicht! ..................... <-- einfach unmöglich ????

Warum? Hier wollte ich der Formulierung vorher deutlichen Nachdruck verleihen. Darf man das jetzt auch nicht mehr?

Zitat:
Dann frage ich mich, welchen Bezug der Titel 'Wunschtraum' zu diesem wirrenden Text haben soll???

Ich empfehle dir, ein Synonym zu suchen

Zitat:
Desweitern bleibt es unerklärt, wer oder was dieses Li darstellt - der Traum, der Schlaf, die Nacht, das Dunkel oder eine dubiose schwarze Macht ??? Oder gehts hier um einen Albtraum - nur was soll dann Wunschtraum??

Das LI stellt einen Mensch dar, was man an der Hand schon erkennen kann. Hier wird ja schließlich etwas personifiziert

Zitat:
Dann taucht dieses LD, dessen Wunschtraum es ja wohl sein soll, nie aktiv auf

Richtig, denn es träumt ja nicht. Deswegen agiert es auch nicht im Gedicht

Zitat:
Dann diese 3 mythischen Figuren, deren Konnotation, Assoziation und Bedeutung hier komplett abstrus reingeklebt sind - wohl mal kurz bei Wikipedia nachgeschlurrt??

Diese Bemerkung finde ich, mit Verlaub gesagt, eine Unverschämtheit! Erstens sind es 4 Figuren (Mani inbegriffen), zweitens war Mythologie schon immer ein Hobby von mir, deswegen kam es ja auch zu dem Werk. Es scheint mir, dass du einmal gründlicher recherchieren solltest. Denn alle 4 haben eine tiefergehende Bedeutung, als du mir unterstellen willst. Deswegen hast du auch den Text nicht richtig gedeutet!

Zitat:
Manchmal kommt einem der Gedanke auf, als wolle diese dubiose Macht das LD in den Tod verführen

Und endlich mal ein Kommentar, der richtig ist. Dann passt ja auch die Überschrift!

Zitat:
Ach ja, noch so'n Ultragag - wusste garnicht, dass Eulen 'froh' daher schreien - einfach nur wowww ???? man lernt eben nie aus .
.
Der ist bewusst froh gewählt, da er einen Sinn hat

Zitat:
dann wieder am Schluss dieses Aufschreien: ', niemals, nicht!' , dessen personalen Bezug man nicht entdecken kann ??? , usw, usw ... ???

Doch, den kann man entdecken, steht ja ein ich drin  Wink

Zitat:
Vielleicht handelt es sich hier ja auch um eine Kifforgie, bei der vllt noch mehr Leute, als nur das LI und das LD beteiligt sein könnten - man weiß ja nie so genau bei surrealen Aufführen ..., denen der Autor wohl selbst nicht mehr so ganz folgen konnte ...

Zu diesem, wie ich finde, sehr persönlichen Kommentar, schweige ich. Definitiv nein!

Zitat:
egal - für mich ein unmöglich dahingeschlurrter Schmarren   , so etwas ins Forum ernsthaft einzustellen - mehr weiß ich wirklich nicht dazu zu sagen ???

Vielleicht konnt ich dir ein wenig aufzeigen, dass dieser Kram so dahingeschludert garnicht ist

Zitat:
Vor allem finde ich es erstaunlich, überall im Forum anderen ihre sprachlichen Mängel aufzublättern, und selbst diesem Anspruch zu Nullkommanix folgen zu können - ist wohl die Legitimation des wahren Dichters sich selbst gegenüber - nun denn ... ????

Und diesen Kommentar finde ich sehr persönlich und mit Verlaub gesagt, verletzend!

LG

Virane


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Virane
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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 15:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo last-virgin,

Zitat:
Also schaute ich in Dein Profil und dachte, toll, dass sich ein so junger Mensch schon so lange mit Lyrik befasst und las also auch Deine anderen Gedichte.
Mit Erstaunen stellte ich fest, dass sich Deine Schreibe bis zu diesem Gedicht qualitativ nicht grundlegend verändert hat, die Kritiken leider nicht verarbeitet wurden.

Diesen Vergleich finde ich unangemessen. Denn es geht nicht um die anderen Gedichte, sondern um dieses. Und ich finde schon, dass ich mich technisch (Metrik, Stil etc.) im Vergleich zu den anderen Gedichten verbessert habe. Woran machst du diese "Nichtveränderung" fest?

Zu einigen Textstellen habe ich ja schon in der Antowrt auf Stimmgabel Stellung genommen, daher gehe ich mal auf die anderen ein!

Zitat:
Dieses ewig feste Band

Es ist hier eigentlich keine körperliche, sondern eine psychische und emotionale Bindung gemeint. Das ist mir vielleicht etwas unglücklich geraten

Zitat:
Niemand trennt uns jetzt entzwei

Nimm doch bitte Stellung dazu, was dir hier nicht gefällt.

Zitat:
Bleibe dort beim schwarzen Licht

Es geht hier vor allem um die Farbgegensätze schwarz und gold. Diese sollen zeigen, wie schwer es dem LI fällt, seine Gefühle zu kontrollieren, ob es etwas Schönes oder Unschönes ist

Zitat:
Dein Hang zur Verniedlichung scheint mir ungebrochen, leider.

Konkrete Beispiele bitte. Denn bis auf Herzlein finde ich keine. Und dieses Herzlein ist in seiner kleinen Größe gewollt. Lässt das vielleicht auf die Absicht und die Gefühle des LI schließen?

LG

Virane


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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 15:30    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Und ich empfehle den Lesern. Informiert euch über die Götterfiguren. Alle haben (Und damit meine ich besonders Stimmgabel) keineswegs eine öberflächliche Funktion  Wink

LG
Virane


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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hi Virane,

nach dem Lesen Deines nun derart kritikresistenten und geblindeten Antwortkommentars, werde ich ja noch mehr bestätigt ob meiner obigen Einwände.

Mal so:


Wunschtraum

Dunkel ist es auf dem Land
Komm und nehme meine Hand
Dieses ewig feste Band
Soll uns tragen übers Land

Ich entführ dich durch die Nacht
Schau, wie Mani uns bewacht
Ich geb immer auf dich acht
Habe keine Angst vor Nacht

Hör, wie froh der Eulenschrei
Doch halt, der Wolf, der Zorn ist frei
Niemand trennt uns jetzt entzwei
Auch nicht Faunus´ Traumesschrei  <-- der Schrei des Traumes des Faunus / doppelter Genitiv, oddder???

Wach nicht auf aus diesem Traum  <-- normale Betonung wäre hier, wie markiert! (also Anapäst) / denn: aufwachen / nicht aufwachen / der Imperativ setzt hier keine Betonung auf ’Wach’ ...

Halte dich an Morpheus´ Saum
Tauch wieder in den goldnen Schaum
Schlaf, genieße diesen Traum

Bleibe dort beim schwarzen Licht
Ich bleib hier, vergess dich nicht
Und wenns mir doch mein Herzlein bricht
Folge Orcus schwarzem Licht

Doch Orcus böses, schwarzes Licht
Werd ich nie sehen, niemals, nicht! <-- klare Betonung auf ’nie’ , also irgendwie ein Anapäst? da ’Werd’ hier betonungs-natürlich nicht als betont fungieren kann / einfach mal laut vorsagen ... / ist ja ein innerer Ausruf, und kein Imperativ ...
oder:
Werd ich nie sehen, niemals, nicht! <-- hier als Doppelhebung, auch natürlich möglich
oder:
Werd ich nie sehen, niemals, nicht! <-- hier als formale Üblichkeit ...


... ungeachtet der schon vorig (inklusive last-virgins ebenso zutreffende) Sprachklöpse, die dieses Werk in sich trägt ...


Und zu Deiner Gegenbehauptung bzgl der Mythischen Figuren - da bleibe ich bei meiner Behauptung stringentest Wink

Und recht lustig dieser Nachsatz von Dir:
Virane hat Folgendes geschrieben:
Und ich empfehle den Lesern. Informiert euch über die Götterfiguren. Alle haben (Und damit meine ich besonders Stimmgabel) keineswegs eine öberflächliche Funktion


Na mehr Überheblichkeit kann sich ja ein Autor nicht erlauben lol - soll jetzt der allgemeine Leser erst stundenlang nacharbeiten und herausarbeiten, wie Virane seine eigene mythologische Umdeutung meint ???? Iss ja ein Gag ...

Ist nun auch genug meiner Textarbeit zu dieser gesamten Eigenart, die Du hier entwickelst - ergo: lbe Grüße Stimmgabel,

und nu ist es für mich hier aber auch endgültig genug ...  Sig   Schlafen

-


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Virane
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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 17:20    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Stimmgabel,

Zitat:
Na mehr Überheblichkeit kann sich ja ein Autor nicht erlauben  - soll jetzt der allgemeine Leser erst stundenlang nacharbeiten und herausarbeiten, wie Virane seine eigene mythologische Umdeutung meint ???? Iss ja ein Gag ..
.
Nein, denn dieser Aufruf war nicht an den allgemeinen Leser. Bevor jemand wie du über den Text urteilt, sollte er auch nötiges Fachwissen haben, bevor er hier nicht zutreffende Behauptungen aufstellt. Allein dein Missgeschick mit Manitu lässt mich erkennen, dass du dich nicht einmal mit den Göttergestalten befasst hast

Zitat:
Auch nicht Faunus´ Traumesschrei <-- der Schrei des Traumes des Faunus / doppelter Genitiv, oddder???

Nein, es ist ja eben nicht der Schrei des Traumes!

In Sachen Metrik rudere ich mal etwas zurück, denn das ist wirklich nicht mein Fachgebiet und ich selbst tue mich damit noch schwer, dies zu erkennen

Doch bei allen anderen Punkten bleibe ich meiner Aussage treu, da ich deine Kritik trotz der Länge oberflächlich und vor allem falsch empfinde!

LG

Virane


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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

-

Hallo Virane,

jetzt muss ich ja nochmal.

Zitat:
Virane hat Folgendes geschrieben:

Stimmgabel hat Folgendes geschrieben:
Auch nicht Faunus´ Traumesschrei <-- der Schrei des Traumes des Faunus / doppelter Genitiv, oddder???  


Nein, es ist ja eben nicht der Schrei des Traumes!


Also mal ehrlich - hier steht doch Schwarz auf Weiß bei Dir 'Traumesschrei' oder???????

Ergo: Der Schrei des Traumes / dann musst Du eben Deinen Genitiv anders aufbauen ...,
eben, wenn es nicht der Schrei des Traumes sein soll ..., oder?

vllt meinst Du ja: des Traumes Faunus'schrei ????,
eben, wie sich Faunus u.a. in die Träume der Leute  reinquetscht und sie narrt oder ängstigt ... , wobei das ja nur eine Deutung des Faunus ist - nämlich die Oberflächlchste ..., und so reduziert die Nebensächlichste - solltest Du eigentlich wissen ...

Und genau das ist das Problem des gesamten Textes. Möglicherweise meinst Du ja etwas kontextlich Stringentes - aber, hier gehts nicht um Deine hermetisch verschlossenen Gedanken in Deinem Kopf - hier gehts einzig darum,

was der Text Schwarz auf Weiß hergibt.

Mach Dir mal darüber Gedanken, was Du da hermetisierst, als dem Leser vorzuwerfen, er könne nicht richtig lesen, oder würde sich zu wenig Mühe machen, oder müsse sich erst woanders informieren, um sich bei Dir irgendwie durchzuhangeln, und dann dennoch weiterhin kläglich auf der Strecke bleibend ...

Ganz deutlich - solch eine Einstellung ist nicht nur kontraproduktiv für Dich, genauso auch (und zu allererst) für den Leser - vor allem wird dann der öffentliche Text zum echten Schmarren, oder?

Und, wenn Du keine sachlich aufgezeigte Kritik vertragen kannst, vor allem das Unverstehen des Lesers nicht absolut Ernst nimmst, dann solltest Du nicht veröffentlichen ...,
denn trotziges Mamageschrei macht Hier wenig Sinn ...

und,
mMn bist Du noch sehr weit von einem Literaten entfernt - denke mal, das siehst Du genauso ...

... und mMn: Deine Kommentier Tonart, diese Selbstverliebtheit, die Du hier an den Tag legst,  solltest Du auch schnellstens in den Müll werfen - dazu fehlt Dir vielzuviel literarischer Background ..., sprich u.a. schreibende Erfahrung ...

klaro - alles nur meine Meinung! Wink

lbe Grüße, Stimmgabel

-


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Virane
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BeitragVerfasst am: 08.09.2012 19:25    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Und, wenn Du keine sachlich aufgezeigte Kritik vertragen kannst


Nein, weil sie nicht sachlich war. Wer bist du, das du dir hier das Recht gibst, über meine Art zu arbeiten (Stichwort:Wikipedia) zu urteilen? Nur ein Beispiel, dass deine Kritik in meinen Augen nicht sachlich ist., sie ist sehr personenbezogen, was ich auch schon in einem Kommentar von dir über Jill gelesen habe. Wer bist du, das du es wagst, auf solch persönliche Ebenen zu gehen?

Zitat:
mMn bist Du noch sehr weit von einem Literaten entfernt - denke mal, das siehst Du genauso ...

Mit welchem Recht urteilst du hier? Sicher sehe ich mich selbstkritisch, doch tue hier nicht so, als seist du hier der einzig wahre Literat. Dafür mussst du mir schon richtige Erfolge aufweisen

Zitat:
und mMn: Deine Kommentier Tonart, diese Selbstverliebtheit, die Du hier an den Tag legst

Nein, ich wehre mich nur gegen eine Kritik deinerseits, die ich so nicht ganz hinnehme. Das hat mit Selbstverliebtheit nichts zu tun. Und ich lass mir hier von dir mit Sicherheit keinen Maulkorb verpassen.
Ich kann sachliche Kommentare schreiben, dein Kommentar jedoch grenzt an eine Zone des Beleidigens.

LG

Virane


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