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Kleka
Kleine, süße Prinzessin

Alter: 26
Beiträge: 1142



BeitragVerfasst am: 02.04.2009 18:40    Titel: ohne Reue eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Die graue Steinmauer stärkt meinen Rücken, meine Getreuen meine Flanken, auch wenn ihre Augen von Tränen und ihre schwarzen Seelen von Furcht erfüllt sind, sie sind mir noch immer loyal!
Die Feinde stehen vor mir, die Waffen im Anschlag, dies sind nicht die Männer die mich geschlagen haben, die furchtlosen Männer, die ich einige Jahre früher gerne auf meiner Seite gehabt hätte.
Die Soldaten die jetzt vor mir stehen, die mir nicht in die Augen sehen können, das sind keine Männer sondern Kinder.
Es gibt keine Flucht mehr, ich wurde nicht betrogen, nicht von hinten erschlagen, ich wurde besiegt. Auf ehrliche Weise durch Übermacht geschlagen. Eine Niederlage, wie sie ehrenvoller nicht sein könnte.
Die Gewehre werden geladen.
Die Schützen zittern, der Lauf vor mir kreist bedrohlich.
„Es war mir eine Ehre!“ Flüstere ich, bevor die Anspannung mir die Stimme nimmt. Mein Atem geht schneller.
Gleich….
Gleich…



_________________
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Wenn du jemandem vertraust musst du hoffen das der Preis hoch genug ist aber es ist dumm und naiv...
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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 02.04.2009 20:04    Titel: Re: ohne Reue Antworten mit Zitat

Moin Kleka!

Als Prolog oder Anfang eines Kapitels ist das ein spannender Einstieg, der viele Möglichkeiten für den weiteren Verlauf der Ereignisse offen lässt. Du verzichtest auf jegliches schmückende Beiwerk, auf jeglichen Ballast, und konzentrierst dich allein darauf, den Leser mitten in das Geschehen zu bugsieren. Fragen werden (indirekt) in den Raum geworfen, Dinge sind geschehen, deren Tragweite und Ursachen hier nur angerissen werden. Anhand dieser kurzen Leseprobe würde ich nur eine Sache ändern, die du eigentlich schon selbst geändert hast, nämlich in der Audioversion:

Kleka hat Folgendes geschrieben:
Die graue Steinmauer stärkt meinen Rücken, meine Getreuen meine Flanken, auch wenn ihre Augen von Tränen und ihre schwarzen Seelen von Furcht erfüllt sind, sie sind mir noch immer loyal!

Hör mal genau hin. In der Audioversion hast du, bestimmt ganz automatisch, die lesbarere Variante genommen.

Zur Audioversion selbst: Fünf Tassen weniger Kaffee (du liest viel zu schnell, besonders der erste Satz klingt wie gerappt) und etwas mehr Betonung, dann ein paar künsterlische Pausen ("... das sind keine Männer ... sondern Kinder"), und fertig ist die Laube.

Diese Leseprobe steht und fällt mit dem weiteren Verlauf der Geschichte. Geht es überhaupt weiter? Hast du schon eine Idee? Oder ist das hier nur ein Test, eine kleine Übung?

Beste Grüße,

Martin


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Kleka
Kleine, süße Prinzessin

Alter: 26
Beiträge: 1142



BeitragVerfasst am: 03.04.2009 20:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ui ein Kommentar von Moses!
Zitat:
Außerdem finden sich darin wieder die Kleka-üblichen Flüchtigkeitsfehler, die mich mittlerweile dazu bewegen, deine Texte gar nicht mehr zu lesen.

MosesBob hat Folgendes geschrieben:
Du kannst mich überreden. Mit Taten. smile


Ich denke ich habe es geschafft, oder zumindest eine zweite Chance verdient smile extra

So zum Kommentar:

Ja es ist ein Prolog

Ja schnell lesen... ich werds nächstes Mal langsamer versuchen...
ganz ehrlich? Ich habe das letzte Mal laut gelesen... vor etwa 2 Jahren!
Hmm.... Üben denke ich, etwas anderes wird da wohl nicht helfen

Der Text selbst geht nicht weiter, ich schreibe derzeit an der "Vorgeschichte" mal sehen was daraus wird...



Gruß Kevin



PS: Ich hatte mir mehr Kommentaren gehofft, wenn ich endlich die Stimmer erhebe lol2


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Hoody
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Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 03.04.2009 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kleka-Kevin.
Der Text hat mir sehr gut gefallen. Ich fand ihn schon sehr packend, leider war er so kurz.

Zitat:
Es war mir eine Ehre!“ Flüstere ich, bevor die Anspannung mir die Stimme nimmt. Mein Atem geht schneller.
Gleich….
Gleich…

Das hier gefällt mir gut.

Das Gleich....Gleich.

Zur Audiodatei:
Hast du Pilze gegessen Laughing Ne Spaß.
Klang wirklich etwas schnell, aber so schlecht war es nun auch nicht.


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Pütchen
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BeitragVerfasst am: 28.04.2009 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kleka,

gefällt mir sehr gut dieser Prolog. Nüchtern und eindringlich Daumen hoch

Hier schenke ich dir ein Komma nach Soldaten und vor sondern:

Zitat:
Die Soldaten, die jetzt vor mir stehen, die mir nicht in die Augen sehen können, das sind keine Männer, sondern Kinder.


Es könnte evtl. auch zusammengezogen werden als:

Die Soldaten, die jetzt vor mir stehen und nicht in die Augen sehen können ...
Allerdings ist deine Version nachdrücklich, was mir gut gefällt smile

Ansonsten habe ich nichts zu meckern.

Deine Stimme ist total angenehm und auch die Betonung gefällt mir meist - aber bei der Geschwindigkeit stimme ich den anderen zu. Könnte ruhig getragener rüberkommen wink

Bin gespannt, wie es weitergeht smile

Liebe Grüße, Pütchen


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(Isaac Newton, 1642-1726)

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Headios
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Beiträge: 18



BeitragVerfasst am: 28.04.2009 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Will ich auch mal dran. wink

Was mir als erstes auffällt: Du schreibst im Präsens. Das ist für mich eher ungewöhnlich, vorallem bei belletristischen Werken kenne ich solche kaum; spontan würd mir kein einziger einfallen.

Ist auch einer meiner Kritikpunkte, aber das mag am Geschmack liegen. Ich kann Romane im Präteritum leichter lesen, zum einem wohl aus Angewohnheit, zum anderen aber auch...ja.. kann ich garnicht wirklich beschreiben. Das Gefühl, dass der Text in das Präteritum geschrieben gehört, ist einfach vorhanden. Zudem schreibst du diesen Text in der Ich-Perspektive, da finde ich die Präsensform noch seltsamer.

Kleka hat Folgendes geschrieben:
Die graue Steinmauer stärkt meinen Rücken, meine Getreuen meine Flanken, auch wenn ihre Augen von Tränen und ihre schwarzen Seelen von Furcht erfüllt sind, sie sind mir noch immer loyal!


An der Stelle "meine Getreuen meine Flanken, auch wenn..." würde ich, statt eines Kommas, ein Punkt hinsetzen. Den hinteren Teil würde ich umstellen, das "sind" und "sie" vertauschen.
Woher weiß der Protagonist, dass ihre Seelen schwarz und von Furcht erfüllt sind? Kann er die Menschen durchschauen?

Kleka hat Folgendes geschrieben:
Die Feinde stehen vor mir, die Waffen im Anschlag, dies sind nicht die Männer die mich geschlagen haben, die furchtlosen Männer, die ich einige Jahre früher gerne auf meiner Seite gehabt hätte.


Der Teil mit "dies sind.." wirkt zwanghaft drangehängt, ein eigenständiger Satz wäre hier sinnvoller. Ein Komma fehlt nach "nicht die Männer".

Kleka hat Folgendes geschrieben:
Die Soldaten die jetzt vor mir stehen, die mir nicht in die Augen sehen können, das sind keine Männer sondern Kinder.
Es gibt keine Flucht mehr, ich wurde nicht betrogen, nicht von hinten erschlagen, ich wurde besiegt. Auf ehrliche Weise durch Übermacht geschlagen. Eine Niederlage, wie sie ehrenvoller nicht sein könnte.


Kommafehler, nach "Die Soldaten" müsste eines hin, genau wie bei "das sind keine Männer". Vll. könnte man diese Konstruktion umbauen, wie:

Die vor mir stehenden Soldaten können mir nicht in die Augen sehen. Sie sind keine Männer, sondern Kinder.

Bei "Auf ehrliche Weise durch Übermacht geschlagen" würde ich vor "Übermacht" das Wort "eine" einsetzen, das wirkt lückenhaft.

Kleka hat Folgendes geschrieben:
Die Gewehre werden geladen.
Die Schützen zittern, der Lauf vor mir kreist bedrohlich.
„Es war mir eine Ehre!“ Flüstere ich, bevor die Anspannung mir die Stimme nimmt. Mein Atem geht schneller.
Gleich….
Gleich…


Der Teil gefällt mir gut. Nach der wörtlichen Rede müsste ein Komma hin, das "Flüstere" gehört klein geschrieben.

Das wären meine Verbesserungen. Ansonsten finde ich den inhalt ganz interessant. wink

Gruß,
Christian
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