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Kleka
Kleine, süße Prinzessin

Alter: 27
Beiträge: 1142



BeitragVerfasst am: 02.06.2009 18:15    Titel: Ganz allein ? So Spät? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Habe mich mal wieder in die Horrorabteilung gewagt und sogar etwas längeres ist daraus geworden! (bisher 2,5 Seiten)
Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich über hilfreiche Kommentare!



Lenas Schritte hallten laut im leeren Parkhaus, es war eiskalt und sie bereute schon ihren Mantel nicht mitgenommen zu haben.
Das Date, zudem sie gefahren war, war  ein Reinfall sondergleichen gewesen. Sie hatte sich mit dem Mann über eine Flirtseite im Internet kennengelernt und sie waren sich gleich sympathisch gewesen.
Dumm nur, dass er sich als deutlich älter, ungepflegter und dümmer herausgestellt hatte, als sie dies im Chat vermutet hatte.
Er war mindestens 40, eher sogar 50, nicht wie versprochen „Mitte dreißig, gutaussehend und auf der Suche nach einer längerfristigen Beziehung.“ Ihr lief noch immer ein kalter Schauer über den Rücken, als sie daran dachte wie er seine Hand auf ihr Knie gelegt hatte.
Sie schüttelte den Kopf leicht und vertrieb so den Gedanken.
Die Neonröhre, die über ihrem Auto hing flackerte bedrohlich, sie war noch fast dreißig Meter entfernt, als sie mit einem metallischen Laut ausging.
„Na toll!“ Fluchte sie und griff in ihre Jackentasche, um den Autoschlüssel heraus zu holen.
Doch alles was sie in ihrer Jeans tasten konnte, war ein Kaugummistreifen.
„Scheiße!“ Presste sie zwischen den zusammengebissenen Zähnen heraus und blieb stehen.
Sie fasste nun auch in die andere Hosentasche, doch diese war ganz leer.
Auf der Stelle drehte sie sich um und suchte mit hastigen Blicken den Betonboden ab, doch der war genauso leer wie ihre Taschen, abgesehen von ein paar Blättern.
Lena ging los, zurück in Richtung des Treppenhauses, aus dem sie gekommen war.
Ihr wurde plötzlich heiß. Sie hatte nicht einmal Geld mitgenommen, wenn sie die Schlüssel also nicht wiederfand, würde sie kein Taxi nehmen können.
Es waren fast vier Kilometer bis zu ihrem Haus und selbst wenn sie dort war, ohne Schlüssel käme sie nicht in die Wohnung!
Im Treppenhaus war es ein wenig wärmer, stank aber bestialisch nach Urin. Eine Treppe unter ihr bückte sich grade ein junger Mann, als er wieder hochkam hielt er ihre Schlüssel in der Rechten.
„Das sind meine!“ Rief sie und bereute sofort den Tonfall.
„Ähm ich meine, vielen Dank.“
Der Türke sah sie prüfend an, wischte sich dann wortlos mit der Hand übers Kinn und machte einen Schritt auf sie zu.
Reflexartig machte sie einen zurück, und der Mann zog die buschigen Brauen hoch.
„Könnte ich sie wiederhaben?“ Sagte sie, und streckte die rechte Hand aus.
Er hielt ihren Autoschlüssel mit zwei Fingern und ließ den Rest des Bundes daran hin und her schwingen.
Dann leckte der sich schlangenartig über die Lippen und öffnete den Mund.
„Wie sieht`s denn mit einer Art... naja Finderlohn aus?“
Lenas Magen verkrampfte sich schmerzhaft. Er wollte kein Geld, das ahnte sie bereits, trotzdem versuchte sie es.
„Meine Brieftasche ist im Auto, ich gebe ihnen 20 Euro, wenn sie mir die Schlüssel wiedergeben.“
Er grinste diebisch. Leckte sich wieder über die Lippen und sagte, ohne auf ihr Angebot einzugehen: „Ganz alleine? In einer so kalten Nacht unterwegs? Kann sehr gefährlich sein hier!“
Ihr Magen verkrampfte sich weiter, doch schon schoss ihr eine Idee durch den Kopf und sie antwortete selbstbewusst: „Nein, mein Freund sucht grade auf dem Parkdeck nach dem Schlüssel.“
Der Blick des Südländers verhärtete sich und tastete ihr Gesicht ab, auf der Suche nach Unsicherheit oder Zweifel.
Lena versuchte seinem Blick stand zu halten, versuchte ihr Gesicht ausdruckslos zu halten, hatte sie doch alles auf eine Karte gesetzt.
Plötzlich grinste er und leckte sich wieder über die Lippen, bevor er den Mund weit öffnete und rief.
„Wir haben den Schlüssel, sie brauchen nicht mehr zu suchen!“


Hoffe ihr hattet Spaß beim lesen und eine Fortsetzung kommt gewiss smile



_________________
Freunde sind Gefährten auf Zeit
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Wenn du jemandem vertraust musst du hoffen das der Preis hoch genug ist aber es ist dumm und naiv...
zu glauben es gäbe ihn nicht.

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Noelia
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BeitragVerfasst am: 02.06.2009 18:47    Titel: Re: Ganz allein ? So Spät? Antworten mit Zitat

Hallo mein lieber Kleka!

Habe mich mal an deinem Text vergriffen. Vielleicht kannst du etwas davon gebrauchen...

Kleka hat Folgendes geschrieben:

Lenas Schritte hallten laut im leeren Parkhaus, es war eiskalt und sie bereute schon ihren Mantel nicht mitgenommen zu haben. Das schon würde ich durch ein Komma ersetzen.Das Date, zudem sie gefahren war, war  ein Reinfall sondergleichen gewesen. Sie hatte sich mit dem Mann über eine Flirtseite im Internet kennengelernt und sie waren sich gleich sympathisch gewesen. Also ich glaube daraus würde ich mehrere Sätze machen, denn es war ein reinfall aber gleich sympatisch zuvor... Vielleicht könntest du das ein wenig besser umschreiben.
Dumm nur, dass er sich als deutlich älter, ungepflegter und dümmer herausgestellt hatte, als sie dies im Chat vermutet hatte.
Er war mindestens 40, eher sogar 50, nicht wie versprochen „Mitte dreißig, gutaussehend und auf der Suche nach einer längerfristigen Beziehung.“ Ihr lief noch immer ein kalter Schauer über den Rücken, als sie daran dachte, wie er seine Hand auf ihr Knie gelegt hatte.
Sie schüttelte den Kopf leicht und vertrieb so den Gedanken.
Die Neonröhre, die über ihrem Auto hing flackerte bedrohlich, sie war noch fast dreißig Meter entfernt, als sie mit einem metallischen Laut ausging.
„Na toll!“ Fluchte sie und griff in ihre Jackentasche, um den Autoschlüssel heraus zu holen.
Doch alles was sie in ihrer Jeans tasten konnte, war ein Kaugummistreifen.
„Scheiße!“ Presste sie zwischen den zusammengebissenen Zähnen heraus und blieb stehen.
Sie fasste nun auch in die andere Hosentasche, doch diese war ganz leer.
Auf der Stelle drehte sie sich um und suchte mit hastigen Blicken den Betonboden ab, doch der war genauso leer wie ihre Taschen, abgesehen von ein paar Blättern.
Lena ging los, zurück in Richtung des Treppenhauses, aus dem sie gekommen war.
Ihr wurde plötzlich heiß. Show!!! sie wird doch bestimmt irre nervös in so nem Parkhaus allein ohne Schlüssel. Sie hatte nicht einmal Geld mitgenommen, wenn sie die Schlüssel also nicht wiederfand, würde sie kein Taxi nehmen können.
Es waren fast vier Kilometer bis zu ihrem Haus und selbst wenn sie dort war, ohne Schlüssel käme sie nicht in die Wohnung!
Im Treppenhaus war es ein wenig wärmer, stank aber bestialisch nach Urin. Eine Treppe unter ihr bückte sich grade ein junger Mann, als er wieder hochkam als er sich wieder aufrichtete oder so klingt m.M. nach besser hielt er ihre Schlüssel in der Rechten.
„Das sind meine!“ Rief sie und bereute sofort den Tonfall. Warum Tonfall? Sie rief doch nur.. Was ich damit sagen will ist tausche das rief aus. „Ähm ich meine, vielen Dank.“
Der Türke du schreibst ja eher aus der Sicht deiner Prota, und warum weiß sie genau das er Türke ist. Vielleicht beschreibst du den Mann kurz als südländischen Typ.. sah sie prüfend an, wischte sich dann wortlos mit der Hand übers Kinn und machte einen Schritt auf sie zu.
Reflexartig machte sie einen zurück, und der Mann zog die buschigen Brauen hoch.
„Könnte ich sie wiederhaben?“ Sagte sie, und streckte die rechte Hand aus. Vielleicht bekommt sie hier Herzrasen oder fühlt sich unbehaglich??
Er hielt ihren Autoschlüssel mit zwei Fingern und ließ den Rest des Bundes daran hin und her schwingen.
Dann leckte der sich schlangenartig ich mag den Ausdruck irgendwie nicht ist aber geschmacksache über die Lippen und öffnete den Mund.
„Wie sieht`s denn mit einer Art... naja Finderlohn aus?“
Lenas Magen verkrampfte sich schmerzhaft. Er wollte kein Geld, das ahnte sie bereits, trotzdem versuchte sie es.
„Meine Brieftasche ist im Auto, ich gebe ihnen 20 Euro, wenn sie mir die Schlüssel wiedergeben.“
Er grinste diebisch. Leckte sich wieder über die Lippen und sagte, ohne auf ihr Angebot einzugehen: „Ganz alleine? In einer so kalten Nacht unterwegs? Kann sehr gefährlich sein hier!“
Ihr Magen verkrampfte sich weiter, doch schon schoss ihr eine Idee durch den Kopf und sie antwortete selbstbewusst: „Nein, mein Freund sucht grade auf dem Parkdeck nach dem Schlüssel.“
Der Blick des Südländers verhärtete sich und tastete ihr Gesicht ab, auf der Suche nach Unsicherheit oder Zweifel.
Lena versuchte seinem Blick stand zu halten, versuchte ihr Gesicht ausdruckslos zu halten, hatte sie doch alles auf eine Karte gesetzt.
Plötzlich grinste er und leckte sich wieder über die Lippen, bevor er den Mund weit öffnete und rief.
„Wir haben den Schlüssel, sie brauchen nicht mehr zu suchen!“


Insgesamt ist der Text natürlich schon reichlich mit Klischees beladen aber irgendwie macht mich dennoch eine Fortsetzung neugierig, denn an sich hast du das schon mal sehr schön geschrieben.
Weiterlesen will ich auf jeden Fall. Mich stören Klischees nicht immer so sehr.

Ich würde versuchen, deiner Geschichte noch mehr Gänsehaut zu verpassen. Beschreib die Angst und Panik deiner Prota um deine Leser in das gefühl mit einzubeziehen.

Wie gesagt, schlehct geschrieben ist es trotzdem nicht.
Ich will wissen wie es weiter geht, spätestens nach dem letzten Satz der mich doch recht stutzig machte. Laughing

Bis bald mit lieben Grüßen
Noelia
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Hoody
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Beiträge: 2604
Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 02.06.2009 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kleka.

Zitat:
Lenas Schritte hallten laut im leeren Parkhaus, es war eiskalt und sie bereute schon ihren Mantel nicht mitgenommen zu haben.

Ich finde vor dem schon fehlt noch ein Wort. Oder du ersetzt es durch es .

Entweder:
Es war eiskalt und sie bereute es schon ihren Mantel nicht mitgenommen zu haben.

Es war eiskalt und sie bereute es ihren Mantel nicht mitgenommen zu haben.
Finde das zweite klingt besser, ist aber Geschmackssache.

Zitat:
Sie hatte sich mit dem Mann über eine Flirtseite im Internet kennengelernt und sie waren sich gleich sympathisch gewesen.


Zitat:
Dumm nur, dass er sich als deutlich älter, ungepflegter und dümmer herausgestellt hatte, als sie dies im Chat vermutet hatte
.

Zitat:
Auf der Stelle drehte sie sich um und suchte mit hastigen Blicken den Betonboden ab, doch der war genauso leer wie ihre Taschen, abgesehen von ein paar Blättern.

Die Blätter brauchst du doch gar nicht. Außer du greift noch einmal später darauf zurück.
Wäre eigentlich sogar ganz cool.
Am Ende rennt sie weg und rutscht wegen den Blättern aus, welche so unwichtig schienen, und der Mörder bringt sie um.

Ich würde weiterlesen  Very Happy


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Ich bin wie eine Runde Tetris. Nichts will passen.

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Vara
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Beiträge: 104



BeitragVerfasst am: 02.06.2009 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu Kleka,

Über einen Satz bin ich ziemlich gestolpert, ich hoff ich irre mich jetzt nicht, da es keiner der Anderen erwähnt hat, aber:

Zitat:
Sie hatte sich mit dem Mann über eine Flirtseite im Internet kennengelernt


Müsste es nicht entweder

Sie hatte sich mit dem Mann über eine Flirtseite im Internet verabredet

oder

Sie hatte den Mann über eine Flirtseite im Internet kennengelernt

heißen?

Für mich gibt dein Satz irgendwie keinen Sinn. Vielleicht redet man hier auch einfach nicht so und es ist mir deshalb unbekannt.  Smile

Was mich noch etwas gestört hat war, dass sich Ihr Magen verkrampft und sich dann weiter verkrampft. Ich würde das anders formulieren, evtl. dass sie am Anfang erst ein leichtes Ziehen in der Magengegend hat und sich das dann zu einem Krampf ausbaut.
Bin irgendwie beim lesen an dem "verkrampfte sich weiter" hängen geblieben, das las sich für mich nicht flüssig.

Ansonsten fand ich den kurzen Ausschnitt ziemlich gut, am Ende hab ich mir sogar gewünscht, dass die Geschichte so für sich stehenbleibt und ich mir selber ausmalen darf, wies weitergeht. Die Reaktion von dem Mann war wirklich gut, hätte ich nicht mit gerechnet.

LG
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Michael
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Beiträge: 764



BeitragVerfasst am: 03.06.2009 02:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.

Ich habe jetzt schon einige deiner Geschichten gelesen und eigentlich gefallen sie mir gut; diese Geschichte hier gefällt mir nicht so.

Du schreibst, vor allem am Anfang sehr plastisch. Ohne jegliches Gefühl.
Ich fange einfach mal an:

Zitat:
Lenas Schritte hallten laut im leeren Parkhaus, es war eiskalt und sie bereute schon ihren Mantel nicht mitgenommen zu haben.


Ich würde so etwas wie "Eiseskälte kroch ihr den Rücken hoch", schreiben.
Mein Beispiel war jetzt zwar auch nicht der Brüller, aber ich denke, du solltest mehr zeigen, und weniger behaupten.

Zitat:
Das Date, zudem sie gefahren war, war ein Reinfall sondergleichen gewesen. Sie hatte sich mit dem Mann über eine Flirtseite im Internet kennengelernt und sie waren sich gleich sympathisch gewesen.


"waren ... gewesen" hört sich schrecklich an. Dazu noch zwei Mal. Diese beiden Sätze würde ich etwas kürzen.

Zitat:
Die Neonröhre, die über ihrem Auto hing flackerte bedrohlich, sie war noch fast dreißig Meter entfernt, als sie mit einem metallischen Laut ausging.


Bitte keine Schachtelsätze. Hier würde ich 2 Sätze daraus machen. Außerdem solltest du starke Verben benutzen. Die Neonröhre ging nicht mit einem metallischen Geräusch aus, sondern sie platzte, oder sie zerbarst mit einem lauten Klirren, etc..

Zitat:
„Na toll!“ Fluchte sie


fluchte (klein)

Zitat:
Eine Treppe unter ihr bückte sich grade ein junger Mann, als er wieder hochkam hielt er ihre Schlüssel in der Rechten.


Baue diesen Satz aus. Verleihe der Situation mehr Tiefe. Wie sieht der Mann ungefähr aus? Sie scheint ihn ja nicht richtig zu erkennen. Was hat er an? Hat sie sich erschrocken, als sie den Mann bemerkte? Sie hatte ja schließlich die ganze Zeit schon ein wenig die Hosen voll.



Zitat:
„Das sind meine!“ Rief sie


rief (klein)

Zitat:
Dann leckte der sich schlangenartig über die Lippen und öffnete den Mund.


Verstehe ich nicht richtig. Schlangenartig? Heißt das, seine Zunge schoss für einen kurzen Augenblick aus dem Mund und wieder rein? Das musst du mir erklären  Wink


Fazit:

Das Größte wäre jetzt bemängelt. Wie schon gesagt, du musst der Geschichte viel mehr Tiefe verleihen und weniger Schachtelsätze schreiben. Fasse dich in schnellen, spannenden Passagen kurz und mache zackige, prägnante Aussagen mit starken Verben.
Und vor allem: Bringe mir mehr Farbe ins Spiel. Lass Lena vor Angst schlottern. Wenn du von Kälte schreibst, will ich mir als Leser zu Hause eine Jacke anziehen müssen. Ich will mir ebenfalls vor Angst in die Buxe kacken. (Sorry)

Normalerweise schreibst du gute Prosatexte. Nur ist dir das bei diesem leider nicht gelungen, finde ich. Das kannste besser.

Verzeihe mir bitte den ruppigen Umgangston, es ist nicht böse gemeint. Bin nur etwas müde jetzt ...  Wink  

Gruß
Michael
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Gast







BeitragVerfasst am: 03.06.2009 10:44    Titel: Re: Ganz allein ? So Spät? Antworten mit Zitat

[quote="Kleka"]Habe mich mal wieder in die Horrorabteilung gewagt und sogar etwas längeres ist daraus geworden! (bisher 2,5 Seiten)
Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich über hilfreiche Kommentare!



Hallo Kleka,

vieles wurde ja bereits gesagt, deshalb werde ich mich auf zwei Dinge konzentrieren, die mir sofort ins Auge gesprungen sind. Das eine sind überflüssige Einschübe. Ich werde mal einen Abschnitt heraus greifen und ihm der gekürzten Version gegenüber stellen.


Zitat:
Das Date, zudem sie gefahren war, war  ein Reinfall sondergleichen gewesen.

Das Date war ein Reinfalll sondergleichen.


Vergleiche die Sätze bitte mal. Fehlt der zweiten Version was? Welche liest sich flüssiger?

Vier Kilometer Heimweg sind ein Klacks. Der Dramatik wegen solltest du die Distanz erhöhen.

Dann der folgende Satz:

Zitat:
Der Türke sah sie prüfend an, wischte sich dann wortlos mit der Hand übers Kinn und machte einen Schritt auf sie zu.


Trug er seine Nationalität auf der Stirn? Besser du ersetzt "Türke" gegen "Südländer".

Grüße

Bobbi
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lupus
Geschlecht:männlichBestseller-Autor

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Beiträge: 4173
Wohnort: wien



BeitragVerfasst am: 03.06.2009 13:22    Titel: Re: Ganz allein ? So Spät? Antworten mit Zitat

Servus Kleka,

Irgendwie weiß ich nicht so recht. Einerseits hat der Text was, auf der anderen Seite kann ich nicht so recht was damit anfangen, es will keine Stimmung entstehen. Mir scheint fast er ist ein bisserl zu langatmig. Er weckt weder Emotion in mir, noch will da so was wie Spannung aufkommen. Irgendwie geht das alles zu einfach: sie denkt ans Date, schüttelt den Kopf und der Gedanke is weg. Sie findet ihren schlüssel nicht, geht ins Stiegenhaus und da is ein MAnn, der den Schlüssel hat. Sie versucht ihn reinzulegen und der Mann hat sofort eine schlagfertige Antwort parat. Und dort, wo Platz für Emotionen is, kommen de nicht so recht. Und dann sind Sachen drinn, die mE (aber das liegt natürlich auch daran, dass es nur der Anfang ist) eher die Geschichte verlangsamen: Der Mantel z.B. ich kann nicht erahnen, wofür es nötig ist, den MAntel zu erwähnen.  
Und dann ist mir noch das eine oder andere Füllwort aufgefallen (sondergleichen etwa) das eher hinderlich ist.

Ortho und Gramm brauchen nicht erwähnt werden. DAss Sprache an sich dir nicht im Weg steht (du schreibst echt gefällig und flüssig) is eh klar.

Aufbau find ich gut (aber etwas zu langsam ... der Weg bis zum eigentlichen Anfang - wo sie den Türken trifft - scheint mir ein bisserl lang zu sein)

Du machst ehr viele Zeilenumbrüche, die ich nicht nachvollziehen kann, was dir die Chance nimmt wirklich mit Absätzen zu arbeiten.

Im Detail (ich pfusch dir da hoffentlich nicht zu sehr rein, ich sersuch auf jeden FAll nix an deinem stil herumzudoktern):

Kleka hat Folgendes geschrieben:

Lenas Schritte hallten laut im leeren Parkhaus, es war eiskalt und sie bereute schon ihren Mantel nicht mitgenommen zu haben.

Der erste Satz-Teil ist perfekt gewählt. Natürlich ein Klischee, dass Parkhäuser iwie gefährlich wären, aber genau das macht es aus. Leeres Parkhaus = Abend, Gefahr -->++
Mit 'es ist eiskalt' legst du ein Schäuferl drauf. Auch noch gut, allerdings nur wenn die Kälte in der Folge eine tragende Rolle spielt. Wenn nicht, ist es eine Info, die mE überflüssig ist.
Mit dem MAntel löst du bei mir die ersten Zweifel aus, ich fang an nachzudenken - allerdings skeptisch: "warum um alles in der Welt nimmt die, wenn es eiskalt ist, keinen Mantel?" Wenig später das mit dem Date und da is es dann aus: geht zu einem Date, von dem sie sich was erhofft, das möglicherweise mit Ortswechsle (in ein anderes Lokal natürlich Smile  ) verbunden ist. --> nicht gut


--> Lenas Schritte hallten laut im leeren Parkhaus. Es war eiskalt.

statt 'es war eiskalt' könntest du etwas mehr shown, vllt Wind einbauen, der durchpfeift, möglicherweise auch mittels Gedanken: 'Muss es immer so kalt sein, wenn ich zu einem DAte gehe' (is Mist, aber nur als Anhaltspunkt. Ich meine aber, dass die beiden kursiven Sätze eher in die Geschichte reinziehen.

Das Date, zudem sie gefahren war, war  ein Reinfall sondergleichen gewesen. Sie hatte sich mit dem Mann über eine Flirtseite im Internet kennengelernt und sie waren sich gleich sympathisch gewesen.

wenn du das alles rausläßt, ändert sich nix fürs verständnis, aber es geht flüssiger, und dann würd ich, wenn es sich dramaturgisch machen läßt statt MAnn einen NAmen einfügen.

-->Ihr Date war ein Reinfall gewesen. Sie hatte Klaus über eine Flirtseite kennengelernt und sie waren sich gleich sympathisch gewesen.

Dumm nur, dass er sich als deutlich älter, ungepflegter und dümmer herausgestellt hatte, als sie dies im Chat vermutet hatte.
Er war mindestens 40, eher sogar 50, nicht wie versprochen „Mitte dreißig, gutaussehend und auf der Suche nach einer längerfristigen Beziehung.“ Ihr lief noch immer ein kalter Schauer über den Rücken, als sie daran dachte wie er seine Hand auf ihr Knie gelegt hatte.
Sie schüttelte den Kopf leicht und vertrieb so den Gedanken.

mE gibt es zwei Möglichkeiten: entweder kürzen (wenn das alles nicht sooo wichtig ist, oder show-mäßig ausbauen - ich wär eher für's erste. Außerdem: Alter vermutet man eigentlich nicht im Chat, weil man doch eh immer falsch liegt. Alter wird doch eher erfragt und: das Alter war ja sogar angegeben "Mitte dreißig, ...."

Dumm nur, dass er sich als deutlich älter, ungepflegter und dümmer herausgestellt hatte, als sie  [s]dies im Chat vermutet hatte.(wink
Er war mindestens 40, eher sogar 50, nicht wie versprochen „Mitte dreißig, gutaussehend und auf der Suche nach einer längerfristigen Beziehung.“ Ihr lief noch immer ein kalter Schauer über den Rücken, als sie daran dachte wie er seine Hand auf ihr Knie gelegt hatte.
Sie schüttelte den Kopf leicht und vertrieb so den Gedanken.[/i]

-->Dumm nur, dass er sich als deutlich ungepflegter herausgestellt hatte, als sie vermutet hatte; von wegen "gutaussehend". "Mitte dreißig" war er auch nicht, eher 40.
Und dann hatte er noch seine Hand auf ihr Knie gelegt. Ihr lief noch immer ein kalter Schauer über den Rücken.


mit der Kürzung geht keine Information verloren, es läuft so nebenher und du erspartst dir dadurch mM, hier den Schauer zu shown.

Die Neonröhre, die über ihrem Auto hing flackerte bedrohlich, sie war noch fast dreißig Meter entfernt, als sie mit einem metallischen Laut ausging.

wer geht aus und wer is 30 Meter entfernt?
an sich ist das aber ein Moment, wo durchaus Spannung zu erahnen ist


„Na toll!“ Fluchte sie und griff in ihre Jackentasche, um den Autoschlüssel heraus zu holen.
Doch alles was sie in ihrer Jeans tasten konnte, war ein Kaugummistreifen.
„Scheiße!“ Presste sie zwischen den zusammengebissenen Zähnen heraus und blieb stehen.
Sie fasste nun auch in die andere Hosentasche, doch diese war ganz leer.

auch da läßt du mich verwirrt zurück. Nicht inhaltlich in diesem Fall, sondern in Sachen bezug:
Sie greift in ihre Jackentasche und findet in ihrer Jeand nix ...hm
Persönlich würd ich das 'presste sie heraus' und das 'fluchte sie' austauschen, weil 'na toll' nicht unbedingt fluchen ist, 'Scheiße' aber schon.
ganz leer ... das ganz klingt nicht wirklich gut.
AiA ist auch das ein bisserl zu langatmig. Persönlich is es mir ziemlich wurscht ob sie Kaugummi oder sonst was findet. Wichtig is nur der Schlüssel.


-->„Na toll!“ Presste sie zwischen den zusammengebissenen Zähnen heraus und griff in ihre Jackentasche, um den Autoschlüssel heraus zu holen. Nichts.
„Scheiße!“ Hektisch fasste sie nun auch in die anderen Taschen. Nichts.


ich find, durch die Verkürzung steigert sich auch das Spannungsmoment ein bisserl, möglicherweise - hab ich aber nicht ausprobiert, könntest du hier ins Präsens wechseln

Auf der Stelle drehte sie sich um und suchte mit hastigen Blicken den Betonboden ab, doch der war genauso leer wie ihre Taschen, abgesehen von ein paar Blättern.

ich denke, der Satz ist einfach zu lang für die situation - hab sonst gar nix gegen lange Sätze, aber gerade hier? Wo's um Spannung geht?
Und: wenn ein Boden leer ist, wie schaut der aus? Wenn es einen leeren Boden gibt, müßte es doch theoretisch auch einen vollen Boden geben ... denke das Wortspiel funktioniert nicht richtig.



Lena ging los, zurück in Richtung des Treppenhauses, aus dem sie gekommen war.

ich würde den vorigen satz und diesen kürzen und zusammenführen, außerdem: das 'zurück' impliziert, das sie von dort 'gekommen war'. Eins der beiden könntest du weglassen.

--> Auch ihr Blick über den Betonboden blieb ergebnislos. Ihr blieb nicht anderes übrig, als ins Treppenahus zurück zu gehen

Ihr wurde plötzlich heiß. Sie hatte nicht einmal Geld mitgenommen, wenn sie die Schlüssel also nicht wiederfand, würde sie kein Taxi nehmen können.
Es waren fast vier Kilometer bis zu ihrem Haus und selbst wenn sie dort war, ohne Schlüssel käme sie nicht in die Wohnung!

ich weiß schon worauf du hinaus willst: es gibt nur eine Möglichkeit und das ist, den Schlüssel zu suchen. Aber: zum einen ist sie ja schon auf dem Weg ins Treppenhaus, diese Überlegung müßte also davor stehen. Und: selbst ohne diese Begründung - würde sich nicht jeder auf den Weg machen, den Schlüssel zu suchen, selbst wenn er einen Ersatzschlüssel hätte? Außerdem steht hier plötzlich: die Schlüssel - also Plural.- Was würdest du davon halten, diesen Absatz zu streichen? mE nimmt er zu viel Spannung als Art 'innerer Monolog'.

Im Treppenhaus war es ein wenig wärmer, stank (es) aber bestialisch nach Urin. Eine Treppe unter ihr bückte sich grade ein junger Mann, als er wieder hochkam hielt er ihre Schlüssel in der Rechten.
„Das sind meine!“ Rief sie und bereute sofort den Tonfall.
„Ähm ich meine, vielen Dank.“
Der Türke sah sie prüfend an, wischte sich dann wortlos mit der Hand übers Kinn und machte einen Schritt auf sie zu.
Reflexartig machte sie einen zurück, und der Mann zog die buschigen Brauen hoch.
„Könnte ich sie wiederhaben?“ Sagte sie, und streckte die rechte Hand aus.
Er hielt ihren Autoschlüssel mit zwei Fingern und ließ den Rest des Bundes daran hin und her schwingen.
Dann leckte der sich schlangenartig über die Lippen und öffnete den Mund.
„Wie sieht`s denn mit einer Art... naja Finderlohn aus?“
Lenas Magen verkrampfte sich schmerzhaft. Er wollte kein Geld, das ahnte sie bereits, trotzdem versuchte sie es.
„Meine Brieftasche ist im Auto, ich gebe ihnen 20 Euro, wenn sie mir die Schlüssel wiedergeben.“
Er grinste diebisch. Leckte sich wieder über die Lippen und sagte, ohne auf ihr Angebot einzugehen: „Ganz alleine? In einer so kalten Nacht unterwegs? Kann sehr gefährlich sein hier!“
Ihr Magen verkrampfte sich weiter, doch schon schoss ihr eine Idee durch den Kopf und sie antwortete selbstbewusst: „Nein, mein Freund sucht grade auf dem Parkdeck nach dem Schlüssel.“
Der Blick des Südländers verhärtete sich und tastete ihr Gesicht ab, auf der Suche nach Unsicherheit oder Zweifel.
Lena versuchte seinem Blick stand zu halten, versuchte ihr Gesicht ausdruckslos zu halten, hatte sie doch alles auf eine Karte gesetzt.
Plötzlich grinste er und leckte sich wieder über die Lippen, bevor er den Mund weit öffnete und rief.
„Wir haben den Schlüssel, sie brauchen nicht mehr zu suchen!“



Der Dialog ist sehr gut. Da ist Spannung drinn, kann mir sehr gut vorstellen wie das abläuft, auch wie sich Lena dabei fühlt. Da sind auch einige Highlights drinn. Die Tatsache, dass dieser Dialog sehr gelungen ist, ist für mich noch mehr Indiz dafür, dass du rascher zu dieser Stelle kommen solltest.

Einige Sachen wurden schon erwähnt:
schlangenartig...klingt nicht sehr aufregend, abgesehen davon, dass es bedeuten würde, dass er sich wie eine Schlange über die Lippen leckt. Bin kein Biologe: Haben Schlangen denn Lippen? Aber sehr sicher bin ich mir, dass sich Schlangen nicht über -  falls vorhanden - über ihre Lippen schlecken können.
verkrampfen...da is wirklich show gefragt, vllt auch der eine oder andere Vergleich bezüglich des Verhaltens des Türken.

den Mund weit öffnete und rief .... versuch's einmal: Mach den Mund weit auf ...Ahhhhh ... und jetzt ruf was Verständliches  Wink

So, ich hoffe, ich konnt dir ein bisserl helfen. Interpretier das bitte nicht so, als würd mir dein Text nicht zusagen. Es sind ja eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten. Hätte auch schreiben können:

mach einfach ein bisserl kürzer und schau auf die Abfolge und logische Zusammenhänge. Aber du hast ja markiert, dass dir der Text wichtig ist.

LGs
W.


_________________
lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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mondblume
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BeitragVerfasst am: 03.06.2009 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

hi kleka

das meiste wurde schon von den anderen erwähnt.
was mir noch aufgefallen ist: mit grammatik/orthografie hapert's ein wenig. und sonst noch ein paar inhaltliche fragen:

wer geht an ein date und nimmt kein geld mit? ok, der mann SOLLTE einladen, aber deswegen hat frau doch trotzdem eine handtasche dabei, in der normalerweise auch eine brieftasche ist? da hast du es dir ein bisschen einfach gemacht. ginge nicht eher, dass sie das geld fuer zigaretten oder ähnliches gebraucht hat, oder dass sie einfach zuwenig dabei hat fuer ein taxi?

4 kilometer sind tatsaechlich eine distanz, die sich selbst in einer eiskalten nacht und in hohen schuhen bewaeltigen laesst, wenn es sein muss. mach mehr draus! 10, oder 15.

ach, immer die boesen suedlaender... sehr klischeehaft. stoert mich irgendwie. koennte es nicht unheimlicher sein, wenn es der unscheinbare 08/15 typ von nebenan waere? einer, von dem die nachbarn nach der boesen tat erzaehlen, er waere nie aufgefallen, haette nie probleme gemacht?

das mit dem lippen lecken. nach dem ersten mal hat's mich schon geekelt, muss er es grad dreimal machen? es sollte ja wahrscheinlich genau dieses gefuehl ausloesen, aber dreimal ist meines erachtens auch zu wiederholt.

die ganze atmosphaere der angst koennte allgemein noch dichter sein. aber ich find's jetzt schon ein wenig gruselig und freue mich auf die fortsetzung!

LG mondblume
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Kleka
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BeitragVerfasst am: 04.06.2009 17:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen dank euch allen!
Ich habe die Kommentare durchgesehen und werde viel davon übernehmen!

Aber die Entfernung zB. ist für den Fußmarsch nach hause doch  gar nicht das Problem!

Ich habe teilweise das Gefühl, die Leser schließen sich sehr schnell anderen Kommentaren an! (um es mal freundlich zu sagen!)
[Etwas weniger freundlich gesagt "sie plappern nach"]


Aber sei es drum...


Naja die Spannung wollte ich etwas langsamer aufbauen, ich hoffe die nächsten Teile werden die Leser mehr fesseln smile


Lena schloss die Augen, damit hatte sie nicht gerechnet, und natürlich blieb es im Parkhaus still.
„Sucht ihr Freund vielleicht grade draußen?“ Fragte er und sein Lächeln war zu einer diabolischen Grimasse, voller Schadenfreude und Begierde geworden.
Ihr war schlecht, übel vor Angst und Ekel.
„Geben sie mir den Schlüssel!“ Sagte sie und versuchte nichts von der Angst in ihre Stimme dringen zu lassen.
Das Grinsen viel ab von ihm und seine Miene verfinsterte sich.
„Wie reden sie denn mit mir? Ich will ihnen helfen und ihnen ihren Schlüssel geben und sie schlagen einen solchen Ton an oder was?“
Lena schoss für einen Moment der Gedanke durch den Kopf, sie könnte ihn wirklich falsch verstanden haben, doch wieder zuckte ein Grinsen über sein Gesicht. Nur für den Bruchteil einer Sekunde, aber lange genug, das sie ihn sehen konnte.
Er machte zwei schnelle Schritte auf sie zu und sie musste sich zwingen nicht zurück zu stolpern.
Er stand nun auf der Obersten Treppenstufe, kaum eineinhalb Meter von ihr entfernt.
Obwohl er eine Treppenstufe unter ihr stand, war er deutlich größer als sie.
Er hielt ihr die Schlüssel auf Augenhöhe hin.
Obwohl sie leicht danach greifen konnte, machte er einen weiteren Schritt nach vorn, bevor sie die Hand an den Schlüsseln hatte. Er hielt sie immer noch fest und sie hatte Hemmungen sie ihm einfach zu entreißen.
„Danke“ Sagte sie, als er los ließ und die Schlüssel, warm und etwas feucht in ihrer Hand lagen.
Doch bevor sie sich umdrehen konnte, lag seine Hand schon auf ihrer Schulter und er drängte sie mit dem Rücken gegen die Wand.
Der kalte Stein drückte sich rau durch ihr dünnes Oberteil und sie konnte die kleinen Steine auf ihrer Haut spüren.
„Und meine Belohnung?“ Fragte er und seine braunen Augen funkelten bedrohlich.
„Ich werde nicht…“ Fing sie an, doch im Treppenhaus hallten Schritte.
Lena schöpfte Hoffnung, als sie zwei verschiedene Männerstimmen hören konnte, und sah wie der Blick des Mannes unsicherer wurde. Die Gesichter zwei junger Männer erschienen auf dem Treppenabsatz unter ihr und der Griff des Türken wurde fester.
„Aua!“ Sagte sie möglichst laut und der Griff wurde etwas lockerer.
Das Gespräch der Männer wurde beiläufiger und leiser. „Ich brauche Hilfe!“ Sagte sie halblaut und war sich trotzdem sicher, die Männer hörten sie!
Sie waren nun auf ihrer Höhe und schauten prüfend. „Hilfe!“ Sagte sie, dieses Mal lauter, doch der Mann drückte mit dem Daumen fest auf die weiche Stelle, direkt über ihrem Schlüsselbein. Der Schmerz zuckte durch ihre Schulter.
Die Zuschauer waren etwas kleiner, sie trugen beide Regenmäntel und schienen etwas angetrunken. Der eine öffnete den Mund etwas, doch wurde vom zweiten angestoßen, und schloss ihn wieder.
Beide gingen die Treppe weiter hoch und verschwanden kurze Zeit später über ihr.
Tränen schossen ihr in die Augen, sie hatte alle Hoffnung in diese Beiden gesetzt und nun brach alles wie ein Kartenhaus zusammen.






So, bevor nun irgendein Kommentar kommt, warum "Lena" denn nicht lauter um Hilfe schreit:
Dieses Verhalten ist absolut keine Seltenheit, wenn man sich plötzlicher, rohen Gewalt gegenübergestellt sieht wirkt das in vielen Fällen gradezu lähmend.


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mondblume
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BeitragVerfasst am: 04.06.2009 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kleka,

ist spannungsmässig wohl eher eine Überleitung vom ersten zum dritten Teil, aber das hast du ja selber geschrieben. Ich freue mich jedenfalls schon auf den dritten Teil. Hier trotzdem noch ein paar Anmerkungen



Kleka hat Folgendes geschrieben:

„Sucht ihr Freund vielleicht grade draußen?“ Fragte er und sein Lächeln war zu einer diabolischen Grimasse, voller Schadenfreude und Begierde geworden.


fragte er, und sein Lächeln war zu einer diabolischen Grimasse geworden, voller Schadenfreude und Begierde.

klingt etwas flüssiger

trotz Fragezeichen innerhalb der direkten Rede sollte nach dem Abschlusszeichen meiner Meinung nach ein Komma stehen und danach klein weitergefahren werden. Bin ich allerdings nicht 100% sicher. Kann das jemand bestätigen (oder verwerfen)?

Kleka hat Folgendes geschrieben:

„Geben sie mir den Schlüssel!“ Sagte sie und versuchte nichts von der Angst in ihre Stimme dringen zu lassen.


ich glaube, wenn sie den Schlüssel von ihm verlangen würde, wäre seine anschliessende Reaktion eher gerechtfertigt.

Kleka hat Folgendes geschrieben:

Das Grinsen viel ab von ihm


Das Grinsen viel von ihm ab

Kleka hat Folgendes geschrieben:
„Wie reden sie denn mit mir? Ich will ihnen helfen und ihnen ihren Schlüssel geben und sie schlagen einen solchen Ton an oder was?“


Sie/Ihnen/Ihrer, etc in der Höflichkeitsform wird gross geschrieben. Zieht sich durch den ganzen Text, der Abschnitt dient nur der Veranschaulichung:

"Wie reden Sie denn mit mir? Ich will Ihnen helfen und Ihnen Ihren Schlüssel geben und Sie schlagen einen solchen Ton an oder was?“

Kleka hat Folgendes geschrieben:

Lena schöpfte Hoffnung, als sie zwei verschiedene Männerstimmen hören konnte,


das "verschiedene" würde ich weglassen. "Zwei" sagt ja schon genug aus.

Kleka hat Folgendes geschrieben:

„Aua!“ Sagte sie möglichst laut und der Griff wurde etwas lockerer.


Sollte der Griff nicht fester werden, als Drohung, nichts zu sagen?

Kleka hat Folgendes geschrieben:

Die Zuschauer waren etwas kleiner, sie trugen beide Regenmäntel


sind ihre Grösse und Kleidung von Bedeutung für die Geschichte? Sonst würde ich es weglassen; holpert ein wenig.


Das Lena nicht laut um Hilfe schreit, finde ich gut, deine Argumentation nachvollziehbar.

Kleka hat Folgendes geschrieben:

Ich habe teilweise das Gefühl, die Leser schließen sich sehr schnell anderen Kommentaren an! (um es mal freundlich zu sagen!)
[Etwas weniger freundlich gesagt "sie plappern nach"]


Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass verschiedene Leser die gleichen Ansichten habe?

LG mondblume
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lupus
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BeitragVerfasst am: 04.06.2009 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kleka,

deine Reaktion halt ich - freundlich ausgedrückt - für ungebührlich. (ich könnt auch sagen 'Frechheit' oder 'Sch****') Glaubst du denn im Ernst ich setz mich 2 stunden hin, nur damit du dann so einen eingeschnappten Kommentar schiebst?

Nur zur KLärung:
2 von den Kommis bekrittelten die Entfernung
schlangenartig ist einfach falsch.
soll ich weiter machen?

wenn dir alle sagen, dass man Treppe mit Doppel-P schreibt, schreiben die dann von einander ab, oder was? Dein Text is halt einmal nicht das Gelbe vom Ei. Wenn dem so wäre, hätt' schon der erste Verleger angeklopft.

A propos Text:

der jetzt vorliegende Teil is gut/authentisch, du schaffst es die Stimmung zu transportieren, die Leute den Richtigen Ton finden zu lassen - mondblume hat das wichtigste gesagt (das darf ich jetzt oder, weil sie den Text ja mehr oder weniger gelobt hat) - aber er is einfach zu lahm. Da will einfach kein Funke überspringen.

Zitat:
Ihr war schlecht, übel vor Angst und Ekel.

ich fühl da gar nix, klingt wie ein Bericht

Zitat:
und versuchte nichts von der Angst in ihre Stimme dringen zu lassen.

gleich im nexten Satz wieder die Angst

Zitat:
Das Grinsen viel ab von ihm und seine Miene verfinsterte sich.

wieder Bericht ... wie schaut er den aus, wenn sich die Miene verfinstert?

Zitat:
Er machte zwei schnelle Schritte auf sie zu und sie musste sich zwingen nicht zurück zu stolpern.
Er stand nun auf der Obersten Treppenstufe, kaum eineinhalb Meter von ihr entfernt. Obwohl eine Treppenstufe unter ihr stand, war er deutlich größer als sie.
Er hielt ihr die Schlüssel auf Augenhöhe hin. Obwohl sie leicht danach greifen konnte, ma

Satzbau wirkt ein bisserl eintönig, Wortwiederholungen

Zitat:
durch ihr dünnes Oberteil

ist das Oberteil eine Jacke?

Zitat:
funkelten bedrohlich.

Bericht .. wie schauen denn bedrohlich funkelnde Augen aus? Katze? Wolf in der Nacht? ...

Zitat:
war sich trotzdem sicher, die Männer hörten sie!

würden sie hören ... Rufzeichen?

Zitat:
Der eine öffnete den Mund etwas, doch wurde vom zweiten angestoßen, und schloss ihn wieder.

deine Leute machen eigentlich ziemlich oft den Mund auf

Zitat:
Tränen schossen ihr in die Augen, sie hatte alle Hoffnung in diese Beiden gesetzt und nun brach alles wie ein Kartenhaus zusammen.

hm, der erste Satz, der Stimmung bei mir erzeugt, wobei: wie viele zusammenstürzende Kartenhäuser mag es in der Literatur wohl schon gegeben haben? Da ließe sich sicher ein originelleres Bild finden.

Zum Abschluß:
1) was hast du davon, die spannung möglichst lange nach hinten zu schieben, wenn der Leser bis dorthin ein gewesener Leser sein wird?
2) ich finde du verschenkst eine idee, wenn du so lange herumerzählst
3) *sauer ist*, weshalb der Ton ausnahmsweise ein bisserl schroffer ausgefallen ist.

LGs
W.


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Kleka
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BeitragVerfasst am: 06.06.2009 13:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

h.mm
Danke für den Kommentar!
Ich habe wohl ein wenig überreagiert  Embarassed
Tut mir leid.

Ich habe auf jeden Fall gelernt unwichtige Details in zukunft zu reduzieren....
Den Rest kann ich am Sonntag einarbeiten, wenn ich wieder am heimischen Rechner sitze  smile
Danke!


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BeitragVerfasst am: 06.06.2009 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Servus Kleka!

Ich muss mich Lupus anschließen. Ich war auch etwas irritiert über deine Antwort, denn auch ich habe mir Zeit und Mühe genommen um deinen Text zu kommentieren.
Aber meine Güte, so schlimm war es nun nicht. wink

Also, ich wollte zu deinem 2. Teil eigentlich nichts weiter sagen, denn zum einen ist schon gut was rezensiert worden und zum andern kommt es für mich darauf an wie es weitergeht. Dann kann ich vielleicht im Blickwinkel der Gesamtheit mehr sagen, wenn du verstehst was ich meine.

Was ich damit aber sagen will: Ich lese hier weiter fleißig mit und mir gefällt es nach wi vor gut und freue mich auf den nächsten Teil der hoffentlich bald kommt.

Herzlich liebe Grüße
vom Noelchen
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lupus
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BeitragVerfasst am: 06.06.2009 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Kleka hat Folgendes geschrieben:
h.mm

Tut mir leid.



scho vageß'n Smile


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BeitragVerfasst am: 13.07.2009 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

hi kleka,

sag mal, gibt's da auch mal eine Fortsetzung? Ich hätte echt gerne weitergelesen!


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Kleka
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BeitragVerfasst am: 14.07.2009 16:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

mondblume hat Folgendes geschrieben:
hi kleka,

sag mal, gibt's da auch mal eine Fortsetzung? Ich hätte echt gerne weitergelesen!

Hmm muss ich mal sehen, geschrieben ist sie fast bis zum Ende, bloß überarbeiten müsste ich sie!
Mal sehen wink
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzte!^^


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BeitragVerfasst am: 14.07.2009 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Hoffnung stirbt auch zuletzt^^ Wink
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