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Winterdepressionen - Melancholie

 

 
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Candy
Sonntagsschreiber


Beiträge: 14
Wohnort: Leverkusen


BeitragVerfasst am: 20.12.2006 23:57    Titel: Winterdepressionen - Melancholie eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Winterdepressionen

Die Blätter fallen und auf ganz leisen Sohlen schleicht sich der Winter langsam an. Er breitet seine besitzergreifenden Arme aus und zieht alle Menschen dieser Welt zu sich in seine dunkle Höhle.
Kahle Äste ragen in den dumpfen, grau verhagenen Himmel, ein einsamer Mann auf der Parkbank, der dem Vergangenen nachträumt und statt dem Vogelgezwitschere, dem Krähengekrächz lauscht.
Ein Stillleben das das Herz beschweren könnte.
Ein eiskalter Hauch Wind reißt ihn aus seinen Gedanken, weht ihm ins Gesicht und entzieht ihm all seine Wärme die er noch in sich trägt. Langsam verzieht sich seine Gesichtshaut, trocknet und lässt in Schnelle nur noch Schmerzen übrig. Der Wind scheppert den alt liegenden Schnee kraftvoll mit sich, die an Wellen im Meer erinnern. Er klatscht an die Ohren des Mannes wie harte Ohrfeigen und lässt Diese rot anlaufen. Tränen bilden sich in seinen Augen, lassen die dunkelgrün vereiste  Wiese vor seinen Augen verschwimmen und fließen im Tempo des Windes seine Wangen herunter und vereisen auf der Stelle.
Der Wind scheint kein Ende zu nehmen und die Kraft samt Stärke stets zu besitzen. Mit einem zweiten energievollen Schwung lässt er erneut Tränen in den Augen des Mannes schießen, der sie sich in Hoffnung, dass der stürmische Wind sich bald wieder beruhigt zukneift. Er zieht seine Arme aus seiner Manteltasche und deckt damit seine Ohren. Wie sie brennen vor Schmerz, und wie gut die warmen Hände darauf tun.
Tief atmet er die eisige Luft in seinen Körper ein die ihn wie Stiche in der Lunge treffen.
Als er die Augen wieder langsam wagt zu öffnen, bemerkt er auch, dass der Wind sich in dem Augenblick wieder gelegt hat und nur noch aus einer sanften Briese entstand die ein par Schneekrümelchen mit sich in Lüfte trägt.  Im Gegensatz des Sturmes das eben vorbei gezogen ist, führt sich dieser Wind elegant und zaghaft durch die Luft und erschafft eine stille, ruhige und förmlich romantische Stimmung.
Wie gut dieser weiche Hauch tat. Langsam aber skeptisch lässt der Mann seine Arme vom Kopf wieder in seinem Mantel sinken.
Es scheint nun, als ob schon den ganzen Tag so ruhig wäre.
Leicht verschwächt von dem kleinen Erlebnis steht der Mann von seiner gewärmten Holzbank auf und geht den Schnee abgelaufenen Weg entlang.



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Harpy
Schreiberling


Beiträge: 177
Wohnort: Meiningen


BeitragVerfasst am: 21.12.2006 08:34    Titel: Antworten mit Zitat

Question  Crying or Very sad
Ich weiß nicht, ob meine Gänsehaut vom Lesen oder vom heutigen Winteranfang herrührt, aber in deiner Geschichte finden sich neben einigen Satzbau-Debakeln (die ich jetzt mal in meiner Güte Cool zu 50% auf deine dichterische Freiheit schieben kann) ziemlich verwirrende Aussagen.

"Im Tempo des Windes..." ich finde nirgenwo eine Beschreibung wie temporeich der Wind denn weht. Einmal scheppert er und erinnert an Wellen, was ich mir nur sehr schwer vorstellen kann.
Dann nimmt der Wind kein Ende und "die Kraft samt Stärke zu besitzen"...

HÄ? Muss ich das verstehen? ...nicht wirklich...
Das ist doch - auf den Wind bezogen -ein und dasselbe... Kraft und Stärke...naja...

Wenn ich am Ende lese:
"Es scheint nun, als ob schon den ganzen Tag so ruhig wäre".
Dann hinterbleibt die Frage in meinem Kopf: Was hatte die Geschichte dann für einen Sinn, wenn sie nie stattfand?
Passt die Beschreibung eines Stillleben nicht besser auf ein Ölgemälde?
Zumindest drängt sich mir der Verdacht auf, lese ich dein Werk.

Ich behaupte, du hast deine Gedanken zu Papier gebracht, wobei noch wesentliche grammatikalische Fehler und ein seltsamer (unsinniger?) Ausdruck deine Geschichte überschatten.

Alles in allem trägt dein Text dazu bei, dass der Leser in einer Depression versinkt. Ich hoffe, dies war beabsichtigt.


 Wink

PS: Nicht böse bzw. traurig sein,  Candy! Nimm dir die Kritik mal zu Herzen! Wenn du Probleme mit langen Schachtelsätzen hast, dann schreib doch einfach erst mal kurze, klare Sätze. Auch damit lassen sich schöne Kurzgeschichten verfassen!  Very Happy
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Gast







BeitragVerfasst am: 21.12.2006 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Erstmal danke für deine Antwort,
ich sage dir Harpy die Gänsehaut kommt von meiner Geschichte ;P

Zitat:
"Im Tempo des Windes..." ich finde nirgenwo eine Beschreibung wie temporeich der Wind denn weht.

Harpy du kennst es bestimmt wenn man sich so einiges selber ausdenken muss. smile
Ob das jetzt gut oder schlecht ist - ich denke nicht dass man zu dem Teil was sagen muss...

Zitat:
Alles in allem trägt dein Text dazu bei, dass der Leser in einer Depression versinkt. Ich hoffe, dies war beabsichtigt.

Sonst wäre nicht Winterdepressionen der Titel der Titel

Zitat:
Einmal scheppert er und erinnert an Wellen, was ich mir nur sehr schwer vorstellen kann.

Ich trage leider keine Verantwortung für deine Vortsellungskraft =)

[quote]Wenn ich am Ende lese:
"Es scheint nun, als ob es schon den ganzen Tag so ruhig wäre".
Dann hinterbleibt die Frage in meinem Kopf: Was hatte die Geschichte dann für einen Sinn, wenn sie nie stattfand?[quote]
Es wurde nie behauptet dass das Geschehen davor nie stattfand Oo
Da wurde nur geschrieben es scheint als ob es die ganze Zeit so friedlich wäre - wo ist das Problem?

Trotzdem danke ^^.
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Candy
Sonntagsschreiber


Beiträge: 14
Wohnort: Leverkusen


BeitragVerfasst am: 21.12.2006 16:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

(huch war wohl nicht eingeloggt).

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Hilly
Gast






BeitragVerfasst am: 22.12.2006 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Winterdepressionen

Die Blätter fallen und auf ganz leisen Sohlen schleicht sich der Winter langsam an.
<< "auf gnz leisen Sohlen" ist keine gute Methapher zu der Personifizierung von "der Winter schleicht"

Er breitet seine besitzergreifenden
<< zu umstndlich

 Arme aus und zieht alle Menschen dieser Welt zu sich in seine dunkle Höhle.
<< Auf der südhalbkugel ist Sommer und Wärme.

Kahle Äste ragen in den dumpfen,
<< wie bitte kann ein Himmel dumpf sein?
 grau verhagenen Himmel, ein einsamer Mann auf der Parkbank, der dem Vergangenen nachträumt und statt dem Vogelgezwitschere, dem Krähengekrächz lauscht.
<< dieser Zusammenhang mit dem Mann wird nicht deutlich und er zeigt sich mir auch nur zu 0%

Ein Stillleben
<< Relativsatz, also ,
 das das Herz beschweren könnte.
<< intention des Autors ist hier fehl am Platz

Ein eiskalter Hauch Wind reißt ihn aus seinen Gedanken, weht ihm ins Gesicht und entzieht ihm all seine Wärme die er noch in sich trägt. Langsam verzieht sich seine Gesichtshaut, trocknet und lässt in Schnelle nur noch Schmerzen übrig. Der Wind scheppert den alt liegenden Schnee kraftvoll mit sich, die an Wellen im Meer erinnern.
<< von der Parkbank zum Meer.

 Er klatscht an die Ohren des Mannes wie harte Ohrfeigen und lässt Diese rot anlaufen. Tränen bilden sich in seinen Augen, lassen die dunkelgrün vereiste Wiese vor seinen Augen verschwimmen
<< Augen... Augen...Augen
und fließen im Tempo des Windes
<< schlechte Beschreibung

seine Wangen herunter und vereisen auf der Stelle.
Der Wind scheint kein Ende zu nehmen und die Kraft samt Stärke stets zu besitzen. Mit einem zweiten energievollen Schwung lässt er erneut Tränen in den Augen des Mannes schießen
<< Falsche Wortbedeutung
, der sie sich in Hoffnung
<< bitte was?
, dass der stürmische Wind sich bald wieder beruhigt zukneift. Er zieht seine Arme aus seiner Manteltasche und deckt damit seine Ohren. Wie sie brennen vor Schmerz, und wie gut die warmen Hände darauf tun.
<< ich denke alle Wärme ist aus ihm gewichen?

Tief atmet er die eisige Luft in seinen Körper ein(,) die ihn wie Stiche in der Lunge treffen.
Als er die Augen wieder langsam wagt zu öffnen
<< bitte deutsch.
, bemerkt er auch, dass der Wind sich in dem Augenblick wieder gelegt hat << wind legt sich nicht von jetzt auf gleich
und nur noch aus einer sanften Briese entstand die ein par Schneekrümelchen mit sich in Lüfte trägt.
<< sieh dir den Satz noch einmal an.
 Im Gegensatz des Sturmes das
<< der
 eben vorbei gezogen ist, führt sich dieser Wind elegant und zaghaft durch die Luft
<< Luft ist Wind
 und erschafft eine stille, ruhige und förmlich romantische Stimmung.

<< ^^
Wie gut dieser weiche Hauch tat.
<< Du kommst in Vergangenheit
 Langsam aber skeptisch lässt der Mann seine Arme vom Kopf wieder in seinem Mantel sinken.
Es scheint nun, als ob schon den ganzen Tag so ruhig wäre.
Leicht verschwächt von dem kleinen Erlebnis steht der Mann von seiner gewärmten Holzbank auf und geht den Schnee abgelaufenen Weg entlang.

Irgendwie verstehe ich den sinn der geschichte nicht?

Hilly
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Alhana
Schreiberassi


Beiträge: 76
Wohnort: In meinem Kopf


BeitragVerfasst am: 22.12.2006 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Poesie muß auch nicht immer Sinn machen. Es ist einfach nur Poesie.

Obwohl das mit der ganzen Welt, die vom Winter befallen wird natürlich nicht ganz stimmig ist.


Wow....Hilly und der Rotstift der Kritik.....aber zumindest ausführlich.


Hier und da mal etwas was sich im Ausdruck leicht wiederholt, ansonsten halt ein literatisches kleines Winterbild, wenn vielleicht auch nicht vollkommen meine Welt. Hau halt weiter rein und schreib....es muß ja nicht immer jedem zusagen.


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Hilly
Gast






BeitragVerfasst am: 22.12.2006 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hm naja, ich persönlich würde an dieser Geschichte noch mindestens 3 mal arbeiten, bis immerhin die falschen Sätze richtig sind.
Ich und der rotstift vielleicht sollte ich echt mal mit rot schreiben...
Die Texte werden hier rein gestellt, um Kritik zu empfangen, also gebe ich sie auch.

Hilly
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Candy
Sonntagsschreiber


Beiträge: 14
Wohnort: Leverkusen


BeitragVerfasst am: 22.12.2006 18:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hilly hat Folgendes geschrieben:
<< "auf gnz leisen Sohlen" ist keine gute Methapher zu der Personifizierung von "der Winter schleicht"

Ist in dem Sinne gemeint, dass der Winter langsam immer "mehr wird", immer stärker, immer kälter wo ist das Problem wenn ich es so ausdrücken mag?

Hilly hat Folgendes geschrieben:
Er breitet seine besitzergreifenden
<< zu umstndlich

wie bitte?

Hilly hat Folgendes geschrieben:
Arme aus und zieht alle Menschen dieser Welt zu sich in seine dunkle Höhle.
<< Auf der südhalbkugel ist Sommer und Wärme.

Ich sehe du verstehst den Text nicht.

Hilly hat Folgendes geschrieben:
Kahle Äste ragen in den dumpfen,
<< wie bitte kann ein Himmel dumpf sein?

dumpf - gedämpft
Beispiel   "das dumpfe Grollen des Donners"

Hilly hat Folgendes geschrieben:
grau verhagenen Himmel, ein einsamer Mann auf der Parkbank, der dem Vergangenen nachträumt und statt dem Vogelgezwitschere, dem Krähengekrächz lauscht.
<< dieser Zusammenhang mit dem Mann wird nicht deutlich und er zeigt sich mir auch nur zu 0%

lool genial.
wird nicht deutlich? jedem den ich das vorgelesen habe hat diese stelle verstanden.
zur erklärung: der mann sieht mehr das traurige im leben


Hilly hat Folgendes geschrieben:
das das Herz beschweren könnte.
<< intention des Autors ist hier fehl am Platz

Und warum?

[quote="Hilly"]Ein eiskalter Hauch Wind reißt ihn aus seinen Gedanken, weht ihm ins Gesicht und entzieht ihm all seine Wärme die er noch in sich trägt. Langsam verzieht sich seine Gesichtshaut, trocknet und lässt in Schnelle nur noch Schmerzen übrig. Der Wind scheppert den alt liegenden Schnee kraftvoll mit sich, die an Wellen im Meer erinnern.
<< von der Parkbank zum Meer.[quote]
So ist es.

Zitat:
, der sie sich in Hoffnung
<< bitte was?

die frage stelle ich gerne zurück.

[quote], dass der stürmische Wind sich bald wieder beruhigt zukneift. Er zieht seine Arme aus seiner Manteltasche und deckt damit seine Ohren. Wie sie brennen vor Schmerz, und wie gut die warmen Hände darauf tun.
<< ich denke alle Wärme ist aus ihm gewichen?[quote]
-.-

[quote]Tief atmet er die eisige Luft in seinen Körper ein(,) die ihn wie Stiche in der Lunge treffen.
Als er die Augen wieder langsam wagt zu öffnen
<< bitte deutsch.[quote]
das wark ein chinesisch.

Zitat:
, bemerkt er auch, dass der Wind sich in dem Augenblick wieder gelegt hat << wind legt sich nicht von jetzt auf gleich

"wind" ist nicht nur wie hilly es sich wünscht.


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Hilly
Gast






BeitragVerfasst am: 23.12.2006 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Candy.
Deine Antwort zeigt mir gut, dass du dich anscheinend noch nicht mit dem TExt wirklich "auseinander gesetzt" hast.
Warum?
Meine Kritik an deinem Text war nicht nur negativ. Du musst lernen so etwas auszuwägen. Jeder, der hier seinen Text hineinstellt muss damit rechnenen- sehr stark sogar- dass der Kritik bekommt, denn kein Text ist perfekt.
Ich mache das gerne auf ironische Art, wie du mitbekommen hast.
Nur sollte ein wirklicher Schriftsteller auf diese Kritik, die von Lesern kommt, eingehen.
Was ich damit meine ist:
Wenn du 10 Leuten diese Geschichte vorgelesen hast.
6 von denen verstehen zum Bespiel die Stelle, die ich nicht verstanden habe, und 3 denken so wie ich, und 1 interessiert das gar nicht, dann sollte es beim Autor klick machen.
Natürlich ist die ganze Kritik, die ich abgegeben habe, zur Hälfte subjektiv, aber ein Autor, der in Windeseile nur Antworten darauf schreibt und nicht versucht den Kritiker zu verstehen, setzt sich meiner Meinung nach nicht mit dem Text auseinander.
Wie soll ein Leser den TExt interpretieren, wenn doch klar ist, dass Winter nur auf einer Halbkugel herrscht? Der Autor muss in diesem Fall eine methaphorische oder stilistisch gute Erklärung bieten.
Oder aber er muss einen Sinn darin gesehen haben. Diesen Sinn hast du mir allerdings nicht erklärt und ich denke, nur zu sagen, dass ich den Text deshalb nicht verstehe, ist ziemlich konfus.
Ich hoffe du verstehst das. Mache dir mal Gedanken darüber- das wird dir helfen vor allem Verläufe und Stil deiner Geschichten zu verbessern.
Glg Hilly
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Meg
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Alter: 29
Beiträge: 133
Wohnort: kleine Insel in der Karibik... *träum*


BeitragVerfasst am: 23.12.2006 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Candy hat Folgendes geschrieben:

Als er die Augen wieder langsam wagt zu öffnen
<< bitte deutsch.
das wark ein chinesisch.


... deutsch aber auch nicht...  Rolling Eyes


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Ich rauche nicht, denn es gibt coolere Wege zu sterben...

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Harpy
Schreiberling


Beiträge: 177
Wohnort: Meiningen


BeitragVerfasst am: 25.12.2006 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Candy!

Ich bezweifle nicht im Geringsten, dass deine Gedanken dem Sinn der Geschichte entsprochen haben, jedoch wünsche ich mir als Schriftstellerkollege von dir, dass du deinen Text einmal kritisch restaurierst und danach verbessert veröffentlichst.

Anscheinend hast du die Kritik als destruktiv empfunden. Ich bitte dich, meinen mitunter zynischen Charakter nicht als negativ zu empfinden. Die Welt ist grausam, darum härten sich viele von uns auch ab.
Aber verstecke dich bitte nicht hinter Wortgefügen von Selbstzwang und Hochmut. Der Weg, den du zu gehen versuchst ist, wie ich finde, nicht deinem Talent angemessen. Widme dich der Kunst, nicht den Frevel.
Sei kreativ, nicht destruktiv.
Das bedeutet die Basis des Schaffens.
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Gast







BeitragVerfasst am: 26.12.2006 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

wie süß lol..danke ^^
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Lady Anch
Schreiberling


Beiträge: 237



BeitragVerfasst am: 27.12.2006 02:16    Titel: Antworten mit Zitat

@Hilly

Zitat:
Ich und der rotstift
...wie war das mit dem Esel der sich selbst immer zuerst....*grinst*


Was den Text angeht, ist mir Folgendes dazu eingefallen:


Klar, die Rechtschreibfehler sind schon genannt worden..bzw. das der Text nochmals dahingehend überarbeitet werden sollte.

Was mir persönlich auch auffällt, sind die manchmal etwas seltsamen Satzkonstrukte und Wörter, die du, liebe Candy, in diesem Text benutzt.

Beispiel:
Zitat:
Der Wind scheppert den alt liegenden Schnee kraftvoll mit sich, die an Wellen im Meer erinnern


Das Wort scheppert...hmhmhm...ein Auto scheppert, weil es aus Metall ist. Aber das es scheppert, wenn Wind Schnee durch die Gegend weht, ist eher unpassend.

Zitat:
Tränen, die im Tempo des Windes fließen...


Tränen fließen, aber im Tempo des Windes???!

Zitat:
Er zieht seine Arme aus seiner Manteltasche und deckt damit seine Ohren


Hier musste ich etwas lachen, als ich mir vorstellte....das sich der Mann abgetrennte Arme aus seiner Tasche zieht und seine Ohren damit....abdeckt....oder gar bespringt/deckt??!

Zitat:
Schneekrümelchen


Schnee, der sich krümelt??? Schnee kann nicht krümeln, er besteht aus Wasser. Und Wasser krümelt nicht. Ein Brötchen kann krümeln, du kannst beim kauen krümeln....aber niemals kann Schnee krümeln.

Zitat:
Im Gegensatz des Sturmes das eben vorbei gezogen ist, führt sich dieser Wind elegant und zaghaft durch die Luft und erschafft eine stille, ruhige und förmlich romantische Stimmung.


Im Gegensatz zu dem Sturm....der eben vorbeigezogen war..

Elegant....Wind ist nicht elegant, ein Wort das hier einfach nicht passt.


Ich würde mich freuen, wenn du den Text wirklich nochmal überarbeitest und besonders darauf achtest, welche Eigenschaftsworte denn nun wirklich zu dem Geschehen passen.

Lieben Gruß trotzdem ....das Schneekugelmonster*fg*


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Alhana
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BeitragVerfasst am: 27.12.2006 02:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nehme mal an...Tränen, die im Tempo des Windes fließen, bezieht sich darauf, das der Wind die Tränen die Wangen heruntertreibt und das sie deshalb sein Tempo haben.

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Lady Anch
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Beiträge: 237



BeitragVerfasst am: 27.12.2006 03:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hihi.......das würde ich zu gern physikalisch bewiesen wissen..*fg*


Der Wind hat wie bei dem Text beschrieben eine ungefähre Windgeschwindigkeit von..X....

Der menschliche Körper hat .die feste Menge X.Tränenflüssigkeit Q....

Wenn nun diese Y Tränenflüssigkeit Q in der Windgeschwindigkeit X aus den Augen über die Wangen gezerrt werden.......


In wie vielen Bruchteilen einer Sekunde hätte dieser arme Mann dann keine Flüssigkeit mehr in seinen Augen?!*giggel*


Ich  kann mir schon vorstellen, wies "gemeint" war. Es geht aber darum, das sie SCHREIBT, was gemeint ist und sich nicht weit hergeholte Umschreibungen aus den Rippen zerrt.

Aber ich bin überzeugt, sie wird die nächste Version gaanz klasse schreiben.


 Wink


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Alhana
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BeitragVerfasst am: 27.12.2006 03:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ach was , ihr nehmt die Dinge manchmal ein wenig zu ernst.

Ich bin der Meinung man sollte seine längeren Texte eh ständig überarbeiten, von daher glaube ich Kritik is schon gut.

Nur, der blöde Wind?....es muß doch nicht alles bewiesen werden. Das ist dann immer wieder das Problem verschiedener Auffassung. Mich hätte es halt nicht gestört. Aber....vielleicht hilfts ja auch doch weiter.

 Wink


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Lady Anch
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BeitragVerfasst am: 27.12.2006 03:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hm...gestört ist sone Sache. Ich denke mal wie schon jemand anders erwähnt hat, ist es einfach Geschmackssache, was man lesen mag und was für einen selbst doof klingt.
Es gibt vielleicht ja auch viele Leser, die das genau so lesen möchten, wie es hier geschrieben steht.
Immer wenn ich zu etwas meinen Senf dazu gebe, ist es einfach nur die Meinung einer einzelnen Person, die eine sicherlich völlig andere Sichtweise vieler Dinge hat, als der jeweilige Verfasser der gelesenen Texte.
Man sieht deutlich, das jeder das geschriebene Wort völlig anders auffasst.
Bei mir ist es in der Regel absolut bildlich. Was ich mir nicht bildlich vorstellen kann, mag ich nicht...um es vereinfacht auszudrücken.

Ich stelle mir also tatsächlich einen Wind vor...eine Geschwindigkeit...Flüssigkeit aus dem Auge...

Und wenn das für mich nicht zusammenpasst, mag ich es nicht. Selbst wenn ich es geschrieben hätte*fg*


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Harpy
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BeitragVerfasst am: 30.12.2006 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht doch ncith um die Kritik als solche, was den Wind betrifft. Es ist nur die Tatsache, dass die Unstimmigkeiten und falsch ausgedrückten Begebenheiten den Text unverständlich für den logisch denkenden Geist machen.
Das hat nichts mit schlechtmachen zu tun, oder?  Wink
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Lara
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Beiträge: 158
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BeitragVerfasst am: 19.10.2008 11:28    Titel: Winterdepression Antworten mit Zitat

Ich hatte als erstes den Eindruck, dass du deinen Text mit selbst erfundenen Wortschöpfungen schmücken wolltest. Doch dann fiel mir eine Mengen von dem auf, was jetzt schon geschrieben wurde. Vielleicht versuchst du, das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen? Fang doch erst mal mit deinen eigenen Worten an, denn die Grundausssage finde ich gut. Doch du hast zu viel an Unstimmigkeiten und Zeitbrüchen, von Rechtschreibung einmal abgesehen,
hineingebracht. Das macht das Lesen und Nachvollziehen so schwierig! Ich habe , als ich vor Kurzem zu diesem Forum kam, um Textkritik gebeten, was ja nicht heißt, dass ich alles anehmen muss. Aber ich schaue mit den Augen der Kritiker meine Texte neu an. So kann man sich verbessern und weiterkommen. Wenn du dich als Autor angegriffen fühlst, diskutiere und lege deine Beweggründe offen. Aber du hast das ja schon probiert. Nun hoffe ich nur, dass du deine Tür nicht verriegelst und dich zurückziehst! Es gefällt nicht jedem alles. Aber aus jedem Komm.kannst du etwas für dich herausziehen Rolling Eyes  Ganz liebe Grüße von lara Wink
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Probber
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BeitragVerfasst am: 19.10.2008 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Wohin hast du dich denn verlaufen?  Shocked Laughing

Lara, hier bist im Antiquariat gelandet. Guck' mal auf die letzte Posting-Zeit: 30.12.2006. Von sämtlichen Beteiligten habe ich seit meiner ganzen Zeit in diesem Forum keinen einzigen aktuellen Beitrag gelesen. wink

Hier im Antiquariat kann man sich Postings fast immer sparen, außer wenn man weiß, daß der Autor noch aktiv ist ...
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