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Papyrus oder Scrivener

 
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Merlinor
Geschlecht:männlichArt & Brain

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BeitragVerfasst am: 01.03.2021 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Natalie2210 hat Folgendes geschrieben:
V.K.B. bringts auf den Punkt Laughing Laughing  ganz genau so "sinnig" ist die Diskussion.

Emacs vs Vim, KDE vs Gnome, Windows vs Mac, Papyrus vs Word.. und mal sehen, was noch so auftaucht..


Hm ...

Der Julius Caesar, der nutzte einen Schreibsklaven. (Ja, der Gaius Julius Caesar von den gallischen Kriegen!)
Schreibsklaven sind einfach besser als Schreibprogramme: Wenn einem nichts mehr einfällt, kann man sie sogar in den Hintern treten ... angel

LG Merlinor


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„Ich bin fromm geworden, weil ich zu Ende gedacht habe und nicht mehr weiter denken konnte.
Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms:
Es gibt keine Materie an sich, Geist ist der Urgrund der Materie.“

MAX PLANCK (1858-1947), Mailand, 1942
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 01.03.2021 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Merlinor hat Folgendes geschrieben:
Der Julius Caesar, der nutzte einen Schreibsklaven. […] Schreibsklaven sind einfach besser als Schreibprogramme
Nein, die verarschen einen dann, indem sie einfach mal komische Sachen über Elche einbauen, über die noch tausend Jahre später gelacht wird. Das macht ja sonst nicht mal Word.
Aber Emacs hat bestimmt einen Befehl dafür, ich finde ihn nur gerade nicht.


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Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Michel
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BeitragVerfasst am: 01.03.2021 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

lol
Ich habe keine Neuigkeiten zu Schreibprogrammen, lese aber zur Unterhaltung mit.
Doch: Focus Writer. Eigentlich kann man ja nur genau damit schreiben. Cool Der Programmierer heißt meines Wissens auch noch Gott. Laughing


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Ab Dezember 2020 im Handel: "Ishabel", der zweite Band der Flüchtlings-Chroniken
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Herr Bossi
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BeitragVerfasst am: 04.04.2021 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

agto hat Folgendes geschrieben:
Eins wurde noch nicht hervorgehoben: Bestseller-Autoren schreiben mit Word! Cool

Stephen King schreibt mit Word. Dan Brown schreibt mit Word. Ken Follet schreibt mit Word. John Grisham schreibt mit Word. Michael Crichton schreibt mit Word. Der Vater von Frodo schreibt mit Word. Die Mutter von Harry schreibt mit Word, auch als sie noch Stütze bezog. Daumen hoch²


Das sind ja auch "alte" Menschen mit alten Gewohnheiten 😁 und vielleicht auch ein wenig einem alten Glaubensfetisch, dass sie es mit Word am besten können, da so ihre besten Romane entstanden sind.

Ich bin recht sicher, sie würden mit jedem Programm gut und kreativ schreiben, wären sie gezwungen, nur noch mit einem bestimmten Programm xy zu schreiben.

Man nutzt das, was man hat, manche Texte tippe ich auch als Vortext einfach in mein altes BlackBerry Passport, das eine Tastatur und einen wunderbar breiten quadratischen Bildschirm hat 😉. Ich schreibe sowieso, wenn ich unterwegs oder einfach woanders bin und mich eine Idee anspringt, mit dem, was ich gerade habe und schicke mir diese Schnipsel per Mail und baue sie dann "am Arbeitsplatz" ins Gesamte ein. In der Regel ist das dann direkt eine verbesserte Version, da ich nicht einfach reinkopieren kann / möchte.

Frohe Ostern Gemeinde.
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 68
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Wohnort: 50189 Elsdorf/Rhld.
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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe Papyrus ausprobiert und finde, das ist nur ein Programm für Leute mit Spieltrieb.

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LG
Ralphie
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Kojote
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Beiträge: 681
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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, lieber Ralphie, ich fand es anfangs auch verwirrend — gerade die vielen neuen Icons ...

... dann habe ich beschlossen, mich intensiver dahinterzuklemmen und wurde mit jeder Stunde begeisterter.

Ich denke, das Geheimnis ist einfach, dass zu viele fundamentale Funktionen (z. B. der Navigator) zu versteckt sind und auf Eroberung warten.

Ich muss aber auch zugeben, dass man für eine wirklich komfortable Bedienung auch einen wirklich, wirklich großen Monitor braucht. Ich habe einen 27-Zöller und das Zeitstrahl-Fenster ist kaum funktionell.


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Gast







BeitragVerfasst am: 07.04.2021 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Spieltrieb ... mag ich ... aber ...

Scrivener entspricht weit mehr meinem logischen Ordnungsprinzip.
Fach für Fach, Schublade für Schublade ... und man zieht sich diese Ordner und Sammler auf und zu, wie gerade benötigt, ergänzt, fügt Stichworte an, verschiebt, alles rein intuitiv (wohl der wichtigste Faktor für mich) ... und zum Schluss fügt man alles zu einer langen Kette zusammen.

Aber Papyrus wird bei mir immer den edlen Status der letzten Rechtschreib- Stil- und Dudeninstanz behalten Wink

Erstaunlich, was das alles so entdeckt und vorschlägt ...
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Kojote
Geschlecht:männlichACME Buchstabenfabrikant

Alter: 30
Beiträge: 681
Wohnort: Wurde erfragt


BeitragVerfasst am: 07.04.2021 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Scrivener entspricht weit mehr meinem logischen Ordnungsprinzip.
Fach für Fach, Schublade für Schublade ... und man zieht sich diese Ordner und Sammler auf und zu, wie gerade benötigt, ergänzt, fügt Stichworte an, verschiebt, alles rein intuitiv (wohl der wichtigste Faktor für mich) ... und zum Schluss fügt man alles zu einer langen Kette zusammen.


Eben darauf hatte ich angespielt mit den "versteckten Features". Genau das kann Papyrus nämlich auch. Du musst nur den Navigator einblenden.


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Gast







BeitragVerfasst am: 07.04.2021 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Kojote hat Folgendes geschrieben:
Zitat:

Scrivener entspricht weit mehr meinem logischen Ordnungsprinzip.
Fach für Fach, Schublade für Schublade ... und man zieht sich diese Ordner und Sammler auf und zu, wie gerade benötigt, ergänzt, fügt Stichworte an, verschiebt, alles rein intuitiv (wohl der wichtigste Faktor für mich) ... und zum Schluss fügt man alles zu einer langen Kette zusammen.


Eben darauf hatte ich angespielt mit den "versteckten Features". Genau das kann Papyrus nämlich auch. Du musst nur den Navigator einblenden.


jetzt hast Du mich neugierig gemacht Wink

Tatsache ... recht ähnliche Optik smile
Ein Klick mehr hätte mich vor meinem vorherigen Kommentar bewahrt.
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mokutro
Gänsefüßchen


Beiträge: 34



BeitragVerfasst am: 07.04.2021 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe diverse Textprogramme ausprobiert. Scrivener kenne ich nur von der Feature-Übersicht. Mit Papyrus arbeite ich ausgesprochen gerne. Wenn es um das reine Schreiben geht, ist es für mich wirklich großartig.

Die persönlichen Vorlieben spielen da sicher auch eine große Rolle - Gewöhnung, Look and Feel, Arbeitsabläufe usw. Bei sehr chaotisch-überkreativen Schreibnaturen stößt Papyrus an seine Grenzen, wie auch bei extrem komplexen und verwickelten Plots. Dafür habe ich aber noch kein spezielles Schreibwerkzeug gefunden, weder in der Theorie noch in der Praxis.
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Bildersturm
Geschlecht:männlichSchmierfink

Alter: 48
Beiträge: 99
Wohnort: Köln


BeitragVerfasst am: 07.04.2021 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Kojote hat Folgendes geschrieben:

Ich muss aber auch zugeben, dass man für eine wirklich komfortable Bedienung auch einen wirklich, wirklich großen Monitor braucht. Ich habe einen 27-Zöller und das Zeitstrahl-Fenster ist kaum funktionell.


Die Größe allein finde ich da gar nicht so entscheidend. Effektives Arbeiten (zumindest über einen längeren Zeitraum) funktioniert am besten über zwei Monitore (alternativ mit einem Ultrawide, aber das ist Geschmacksache). Wer jetzt natürlich nur nebenberuflich oder aus Freude am Hobby vor dem Computer sitzt, für den ist das Overkill, aber Screenspace ist nur durch mehr Screenspace ersetzbar. Very Happy
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Schreibkopf
Leseratte


Beiträge: 109



BeitragVerfasst am: 07.04.2021 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Über Weihnachten habe ich alles (wirklich alles) ausprobiert, was mir an Demo-Versionen für Autorensoftware in die Finger kam. Papyrus war nicht meine erste Wahl. Nach anfänglicher Skepsis bin ich inzwischen  zu einem echten Fan des Programms geworden. Manches empfinde ich noch immer als etwas verspielt. Vor allem die Plot-Vorlagen des Denkbretts. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen. Aber das ist mein persönlicher Eindruck.

Es gibt einen besonderen Aspekt, der Software wie Papyrus in Zukunft für Autoren noch interessanter machen könnte: Ich bin vor ein paar Tagen auf der Website eines Software-Services für Verlage gelandet. Dieser bietet an, Manuskripte automatisch zu prüfen und damit eine Vorauswahl für die Lektorate zu filtern. Es scheint naheliegend, dass dafür ähnliche Algorithmen verwendet werden, wie sie bei der Stil- und Lesbarkeitsanalyse in Papyrus zum Einsatz kommen.
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichSchmierfink

Alter: 62
Beiträge: 83
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 08.04.2021 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Melinor hat Folgendes geschrieben:
Schreibsklave

    Also Sprachsteuerung. Hm. Zeit meines Lebens habe ich das öfter getestet,
    aber nie ein Programm gefunden, das wirklich schreibt, was Du diktierst.
    
C'thulu hat Folgendes geschrieben:
komische Sachen mit Elchen
sind der Normalfall.
    Wenn ich nach dem Diktat lese, was dabei rauskommt, verstehe ich nix.
    Das ist wie bei Texten mit Autokorrektur

Bildersturm hat Folgendes geschrieben:
Kojote hat Folgendes geschrieben:

...wirklich großen Monitor braucht. Ich habe einen 27-Zöller ...


...am besten über zwei Monitore ...l, aber Screenspace ist nur durch mehr Screenspace ersetzbar. Very Happy


Yep. Ich hätte neben meinem kleinen Notebookscreen hier noch 3 Bildschirme rumstehen. Tief in der Ecke.
Ich nehme jetzt mal tatsächlich noch einen dazu, um den Kaffeeeimer dahinter zu verstecken.
Mal schauen, ob Papyrus dann schöner wird. Oder ich effektiver (wenn nicht - was wahrscheinlich ist - probiere ich's mal mit 2 zusätzlichen. 3 zusätzliche geht nicht, weil dann ein Bildschirm unter dem Schreibtisch ... aber ich will das jetzt nicht weiter ...). Ehrlich, mir fällt es schwer , irgendetwas zu Ende zu br

Schreibkopf hat Folgendes geschrieben:
Papyrus

Ich finde es auch sehr verwirrend und überladen. yWriter und scrivener waren aber gar nichts für mich. WORD ist meiner Ansicht nach gar nicht so übel.
Und WORD Dokumente kann man einfach auf papyrus rüberziehen.
Mit zwei Bildschirmen und Maus besonders wörtlich zu nehmen.

Trotzdem werde ich nicht effektiv. Vermute ich mal.

Zack. Montiert. Ist größer als der Notebookmonitor und irgendwie dunkler.
Jetzt habe ich auch zweimal Lautsprecher. So sah das bei mir ungefähr von 2011 bis 2020 aus, bis anno "homeoffice" (Heimatministerium übersetzt, ein Witz, den ich leider nie kapieren werde, übersteigt meinen Horizont).


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Merlinor
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Wohnort: Bayern
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BeitragVerfasst am: 08.04.2021 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kazuyoshi hat Folgendes geschrieben:
Melinor hat Folgendes geschrieben:
Schreibsklave

    Also Sprachsteuerung. Hm. Zeit meines Lebens habe ich das öfter getestet,
    aber nie ein Programm gefunden, das wirklich schreibt, was Du diktierst.
    


Ich habe Dragon Home und finde, dass das Programm recht gut funktioniert.
Allerdings nutze ich es nur, wenn ich längere Textabschnitte in meinem Projekt verfassen will. Keine Ahnung warum. Ich tippe einfach ganz gern, vermute ich.

LG Merlinor


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BeitragVerfasst am: 08.04.2021 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

mokutro hat Folgendes geschrieben:
Bei sehr chaotisch-überkreativen Schreibnaturen stößt Papyrus an seine Grenzen, wie auch bei extrem komplexen und verwickelten Plots. Dafür habe ich aber noch kein spezielles Schreibwerkzeug gefunden, weder in der Theorie noch in der Praxis.
Ich schon. Heißt Texteditor, egal welcher. Hauptsache ohne zu viel Schnickschnack. Ich benutze Gummi, der kann gleich LaTeX kompilieren und hat eine schöne Textschnipsel-Funktion, mit der man entweder selbst eingestellte Buchstabenkombinationen mit der TAB-Taste zu Wörtern oder Texten machen kann, oder solche durch Sondertasten einfügen. Man kann sich also viel benutzte Wörter auf Alt-Kombinationen legen (@Michel: Nein, ich habe noch keine Hölle-Taste) wie zum Beispiel Charakter- und Ortsnamen. Ich nutze das meist für Formatierbefehle, die ich mir nie merken kann oder nicht immer tippen will (schreibe gleich LaTeX-Sourcecodes, sagte ich ja schon). Für Notizen verwende ich Kabikaboo, ein ewig altes Python2-Programm (simpler Editor für geschachtelte Notizen mit Baumstruktur). Dieser ganze andere Schickschnack von Papyrus und Co würde mich nur ablenken.

Schreibkopf hat Folgendes geschrieben:
Es gibt einen besonderen Aspekt, der Software wie Papyrus in Zukunft für Autoren noch interessanter machen könnte: Ich bin vor ein paar Tagen auf der Website eines Software-Services für Verlage gelandet. Dieser bietet an, Manuskripte automatisch zu prüfen und damit eine Vorauswahl für die Lektorate zu filtern. Es scheint naheliegend, dass dafür ähnliche Algorithmen verwendet werden, wie sie bei der Stil- und Lesbarkeitsanalyse in Papyrus zum Einsatz kommen.
Ja, sicher, damit man dann nur noch generisches Schreibratgeberzeug auf dem Markt findet, mit abenteuerlichsten Umschreibungen für die simpelsten Worte, bloß um die nicht zweimal in aufeinanderfolgenden Sätzen zu benutzen. Ein Albtraum oder Dystopie. Maschinen können noch nicht schriftstellerisch UND sinnvoll schreiben, und damit können sie auch keine literarischen Texte bewerten, jedenfalls nicht inhaltlich. Ich finde auch nicht, dass Texte durch Algorithmen zur Stilkorrektur zwingend besser werden, sondern allenfalls steriler und seelenloser.

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Michel
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Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 08.04.2021 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
(@Michel: Nein, ich habe noch keine Hölle-Taste)
lol Das glaub ich erst, wenn ich es sehe.

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Ab Dezember 2020 im Handel: "Ishabel", der zweite Band der Flüchtlings-Chroniken
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