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Soziale Medien (=cool) und das Buch (=oldschool)

 
 
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 7440
Wohnort: NBY



Beitrag25.09.2022 09:07
Soziale Medien (=cool) und das Buch (=oldschool)
von BlueNote
eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Gut, ich sage es gleich: ich habe keine Ahnung.
Bin aber der ganzen Thematik gegenüber erst einmal aufgeschlossen.

Es geht (noch einmal) um Werbung fürs Buch, und zwar in den sozialen Medien. Ich stelle mir da vor, Bilder und statements zum Buch zu posten und die Follower werden irgendwann kommen und mit der Zeit immer mehr. Gut - man muss auch irgendwas "bieten" - bei mir wäre das etwas mit "Musik" - sonst bleiben die großen Massen wohl aus.

Nun ... ich habe mich bei instagram angemeldet und mich gefragt, was ich jetzt damit anfangen soll. Geht es hier ausschließlich um Bilder? Und Facebook (darum habe ich immer einen großen Bogen gemacht) - ist das nicht bereits wieder veraltet? TikTok, ist das nicht zu chinesisch, Podcasts, braucht man dazu nicht eine riesige Ausrüstung (und ein schönes Gesicht)?

Ich glaube, dass hier fast jeder mehr Erfahrung hat als ich. Welchen Weg würdet ihr denn empfehlen, Interesse fürs Buch zu wecken? Es gibt ja auch noch die gute alte Homepage. Aber wer sieht da heutzutage da noch hin?

Es gibt ja viel cooleres ...
Aber was?!
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Zirkusaffe
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 28
Beiträge: 163
Wohnort: Hoher Norden


Beitrag25.09.2022 09:23

von Zirkusaffe
Antworten mit Zitat

Ich würde auf jeden Fall nicht nur auf ein Pferd setzen. Eine schöne Website und Aktivität auf Instagram und Co. schließen sich ja nicht gegenseitig aus, sondern können sich wunderbar ergänzen. Die Aktivitäten auf Social Media kratzen natürlich nur oberflächlich, können aber Interesse wecken und dann auf die eigene Homepage locken, wo man dann die großen Geschütze auspackt und sich und seine Werke ausführlich präsentiert.

Facebook - für mich persönlich tot, altbacken, unpraktisch. Gut möglich, dass da noch was zu holen ist, es bietet von allen Plattformen (also Social Media Plattformen, einen eigenen Blog oder die eigene Website außen vor gelassen) am ehesten die Möglichkeit, (nur) mit Text aktiv zu sein.

Instagram - Das eigene Buch einfach wie ein Model in eine passende Szenerie setzen, dazu ein kleiner Textauszug. Very Happy Ansonsten eher Gedankenschnipsel, die einem im Schaffensprozess des Schreibens über den Weg laufen. Kleine Hindernisse, kleine Erfolgserlebnisse. Kurzweilig. Aber ja, wie du sagst, Instagram läuft fast ausschließlich über die visuelle Ebene. Aber die kannst du auch durchaus nur als Haken nutzen + kleiner Text. Es geht mehr um Präsenz als inhaltliche Werbung.

TikTok - Hab ich noch nie aktiv benutzt, vielleicht 10 Videos geschaut, die mir zugeschickt wurden. Aber es ist am ehesten "trendy". Vielleicht Mini-Leserunden mit ein paar Sätzen, die besonders prägnant sind.

Podcast - schönes Gesicht? Nicht eher schöne Stimme? Podcasts gibt es zwar durchaus auch mit Video, aber ich glaube das Gros wird nur akustisch konsumiert und vertrieben. Aber stell ich mir durchaus cool vor. Die Möglichkeit, sowohl über das eigene Werk oder dort angeschnittene Themen zu sprechen, als auch über das Schreiben an sich.

Gut, ich bin mittlerweile auch schon fast zu alt für TikTok und Co. Zumindest fühle ich mich so. Würde ich mich entscheiden müssen, welche Marketingwege ich gehen würde, würde ichs wohl so machen:

Eigene Homepage, wo ich mich und meinen bisherigen Weg beschreibe und meine Werke ausführlich präsentiere. Auf Instagram in regelmäßigen Abständen bisschen Content posten wie oben beschrieben. Dazu evtl. einen eigenen Blog oder Podcast, ebenso wie bereits dargelegt.
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichShow-don't-Tellefant

Moderatorin

Beiträge: 5910
Wohnort: NRW
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Silberne Harfe



Beitrag25.09.2022 09:30

von Bananenfischin
Antworten mit Zitat

Wann wird das Ganze für dich denn wirklich aktuell, wann erscheint dein Buch (falls du was dazu sagen willst)? Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, nicht erst bei Erscheinen mit dem Posten auf Instagram zu beginnen. Und eben nicht nur Werbung fürs Buch zu machen, denn das nervt die Leute bald. Halten kannst du sie mit Persönlicherem, die Musik ist da bei dir wirklich ein dankbarer Punkt. Ich poste zusätzlich die Bücher, die ich lese oder gelesen habe, samt meiner Meinung dazu, ab und an den Hund oder sonst was Schönes.
Und nein, es geht nicht nur um Bilder, nicht bei #bookstagram. Da werden teils sehr ausführliche Infos und Rezensionen gepostet, es gibt Lesungsstreams etc. Gib den Hashtag #bookstagramdeutschland mal ein und schau dich ein bisschen um. Abseits von mit Lichterketten und Deko umrahmten Romances oder NAs wirst du auch Literatur nach deinem Geschmack finden. Gib am besten mal ein paar Titel mit Hashtag ein. Wenn du den entsprechenden Leuten folgst, wirst du dich bald in einer Blase aus Leuten mit ähnlichem Literaturgeschmack wiederfinden.
Und das ist es letztlich, solange du kein gehypter/sehr erfolgreicher Autor bist: eine Blase, in der man sich gegenseitig folgt und von der man sich darum werbetechnisch nicht viel versprechen sollte. Darum ist es also nicht nötig, dort vertreten zu sein, idealerweise sollte man also ein bisschen Spaß dran haben und es nicht überbewerten.


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Pickman
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Beitrag25.09.2022 09:46

von Pickman
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Es tut mir Leid, BlueNote, aber ich habe wirklich genauso wenig Ahnung wie Du.

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Tempus fugit.
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Taranisa
Geschlecht:weiblichExposéadler

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Beitrag25.09.2022 15:18

von Taranisa
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Ich nutze Facebook und Instagram. Bei Insta poste ich jeden Sonntag ein Foto, das mit meinen Romanen, deren Recherchen (z.B. Bilder von Burgruinen) oder mir zu tun hat, mit einem Text. Inzwischen stelle ich das Gleiche auch bei FB ein. Seitdem ich meinen Instagram-Account auf öffentlich gestellt habe, erreiche ich mehr Leute. Wichtig ist hier (wohl) auch, bei andern zu liken und gerne auch zu kommentieren, um selbst mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Hierbei stresse ich mich nicht und kommentiere nur, wenn ich wirklich möchte.

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Dyrnberg
Geschlecht:männlichEselsohr


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Beitrag25.09.2022 16:38

von Dyrnberg
Antworten mit Zitat

Zirkusaffe hat Folgendes geschrieben:
Facebook - für mich persönlich tot, altbacken, unpraktisch.


Mit Deinem Alter bist Du - statistisch gesehen - zu jung für Facebook. Dort sind wohl eher Deine Eltern angemeldet. However... blickt man auf die Gesamtbevölkerung ist Facebook - gerade wenn man "altmodische" Dinge wie Bücher bewerben will - wahrscheinlich noch immer "the place to be". Nur mal ein paar exemplarische Zahlen:

Social-Media-Nutzerzahlen in Deutschland 2022 (Monatlich aktive Mitglieder)

47 Mio: Facebook
32 Mio: Instagram

(...)

15 Mio: TikTok

(...)

8 Mio: Twitter

In anderen Worten: Auf TikTok mag die Jugend sein. Auf Twitter mögen die Journalisten und Wissenschaftler sein. Aber wenn es um die Menge geht? Facebook und dann lange nichts.


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Caliban
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Wohnort: Passau


Beitrag25.09.2022 17:25

von Caliban
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Eine Mailingliste aufzubauen ist langfristig am Wichtigsten, weil man sich damit von den Plattformen unabhängiger macht (als SP). Also Webseite oder Landingpage + E-Mail-Service-Provider wie Mailchimp oder Mailerlite etc. Funktioniert ganz gut mit einer Gratisnovelle als Clickbait, am besten ein Prequel zu einer Serie oder Reihe.

Amazon Ads hab ich noch nie zum Laufen gebracht, bei Facebook Ads werden die Klickpreise immer teurer.

Social Media Posts bringen bei mir gar nichts (Facebook). Pinterest hab ich mal kurz versucht, null Effekt. Instagram oder TikTok hab ich nicht gemacht. Für mich alles Zeitverschwendung. Ich kenne aber Autoren, die das Ganze groß zelebrieren, mit Release Partys auf Facebook, Verlosungen, Goodie Packs, Live-Schaltungen etc. Das muss man aber mögen und können.
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1940



Beitrag25.09.2022 18:14

von Maunzilla
Antworten mit Zitat

Ich frage mich, wie viele dieser angeblichen Nutzer echte Menschen sind, und wie viele nur Bots, die sich gegenseitig folgen. Rolling Eyes Laughing

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Bananenfischin
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Beitrag25.09.2022 19:29

von Bananenfischin
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Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Ich frage mich, wie viele dieser angeblichen Nutzer echte Menschen sind, und wie viele nur Bots, die sich gegenseitig folgen. Rolling Eyes Laughing


Die sind glücklicherweise immer noch leicht zu erkennen und werden gleich gelöscht.


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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1940



Beitrag25.09.2022 21:09

von Maunzilla
Antworten mit Zitat

Bei Twitter wohl eher nicht, wie man aus dem geplatzten Deal mit Musk erkennen kann. Da ist von ∼20% Fake-Accounts die Rede.
Warum sollte man die auch löschen? Je mehr angebliche Nutzer das Netzwerk hat, desto mehr Geld kann es für Reklame verlangen.


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Bananenfischin
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Beitrag25.09.2022 21:52

von Bananenfischin
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Ja, ich habe mich unklar ausgedrückt: Ich meinte, Fakefollower/Bots werden von mir gleich gelöscht.

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Dyrnberg
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 251
Wohnort: Wien


Beitrag26.09.2022 08:03

von Dyrnberg
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Wer sich für das Thema dieses Threads interessiert, könnte auch hier noch ein paar Infos finden:

https://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=75603&highlight=social+media


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