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Es wird nur immer schlimmer werden..


 

 
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michah2810
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 30
Beiträge: 14
Wohnort: Blaue Banane


BeitragVerfasst am: 24.02.2022 06:36    Titel: Es wird nur immer schlimmer werden.. eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vor gerade einmal 150 Jahren konnte nur jeder zweite Mitteleuropäer lesen und die Jahrzehntausende davor konnten es die meisten Menschen nicht. Innerhalb weniger Generationen kamen wir von 'Nicht jeder kann lesen' zu 'Jeder hat das gesammelte Wissen der Menschheit in der Tasche'. Anfang des letzten Jahrhunderts verwandelte der sich jahrtausende lang mehr oder weniger linear entfaltende technologische Fortschritt in eine ungeheure Exponentialität, welcher nur ganz wenige, bald noch weniger und in absehbarer Zeit überhaupt kein einzelner Mensch mehr zu folgen in der Lage sein wird. Vor 400 Jahren wusste jedermann was eine Schaufel ist, wie man sie gebraucht und wie man sie herstellt. Das Verständnis des technischen Konzepts der Schaufel war nahezu analog zur Verbreitung ihres Gebrauchs. Heute dagegen, wird unsere gesamte Lebensweise fast vollständig von unzähligen und hochkomplexen Gegenständen bestimmt, welche die Masse der Menschen zwar benutzen, deren Funktionsweise jedoch nur ganz wenige Menschen ganzheitlich begreifen können.
Dieses Phänomen tritt zunehmend selbst innerhalb hoch differenzierter Fachbereiche eines bestimmten Technologiesektors auf. Eine neue, revolutionäre App kann von einem Software-Spezialisten innerhalb eines gegebenen Betriebssystems entwickelt und programmiert werden, obwohl er nur über rudimentäre oder überhaupt keine Kenntnisse der genauen Funktionsweise des Betriebssystems verfügt. Jene Spezialisten, die Betriebssysteme entwickeln, tun dies wiederum innerhalb einer gegebenen Hardware, deren genaue Funktionsweise oder zumindest deren genauer Herstellungsprozess ihnen weitgehend unbekannt ist. Die Produzenten dieser Hardware schließlich, müssen zwar ein Verständnis des Implementierungspotentials etwaiger Betriebssysteme auf ihre Hardware vorweisen, könnten selbst jedoch kein solches und schon gar keine diesem übergeordnete Software entwickeln.
Ich halte es für möglich, dass es heute noch einige Menschen gibt, die entgegen dieser Annahme tatsächlich befähigt wären, eigenhändig einen Computer samt Betriebssystem und Applikationen aus elementaren Rohstoffen durchzukonstruieren. Unbestreitbar aber ist, dass diese heute schon an die Grenzen des machbaren stoßende Herausforderung in wenigen Jahren schon von keinem einzelnen Menschen mehr gemeistert werden können wird.

Die Exponentialität des technologischen Fortschritts hat uns also in eine Situation gebracht, in der es, von logischer Seite gesehen, keine Politik mehr geben dürfte.
Politik ist der Versuch, sämtliche Sachverhalte, Vorgänge, Trans- und Interaktionen innerhalb einer bestimmten Gruppe von Menschen zutreffend analysieren und dann optimieren zu können.
Wenn aber selbst innerhalb wohl definierter Technologiesektoren ein ganzheitliches Verständnis der Zusammenhänge nicht mehr vonnöten ist und folgerichtig auch gar nicht erwartet wird, wäre es ein Wunder, wenn einzelne, sich zur Politik berufen fühlende Mitmenschen auch nur ansatzweise befähigt wären, jene Entscheidungen zu treffen, die tatsächlich positive Auswirkungen auf ein ganzes Land bewirken könnten.
Folgt man diesem Gedanken nur ein bisschen weiter, so ist das totale Versagen eigentlich aller westlichen Regierungen in den letzten Jahrzehnten plötzlich kein Mysterium mehr, sondern schlichtweg das Ergebnis Jahr für Jahr schwindender Beurteilungskompetenz.

M.H.

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RAc
Klammeraffe


Beiträge: 647



BeitragVerfasst am: 24.02.2022 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, aber über dieses Traktat auch nur ansatzweise zu versuchen zu diskutieren ist Zeitverschwendung. Es ist voll von zusammenhanglosen, oft nicht fundierten oder irrelevanten Aussagen und logischen Fehlern. Und zwar so durchgehend, dass es völlig egal wäre, wo man anfängt.
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Kojote
Geschlecht:männlichACME Buchstabenfabrikant

Alter: 32
Beiträge: 1247
Wohnort: Wurde erfragt


BeitragVerfasst am: 24.02.2022 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo michah2810!

Ehrlich gesagt frage ich mich, was dieser Text im Feedback-Bereich sucht.

Schau mal was unser Admin dazu sagt:

Boro hat Folgendes geschrieben:
Euer Text ist formvollendet, ihr seid ans Äußerste gegangen. Hier geht es nicht mehr um Details, hier geht es um das große Ganze. Was will der Text, wo führt er hin, funktioniert er? Was ihr hier präsentiert, stellt eure persönliche Bestleistung dar. Doch Vorsicht! Hier wird das Gewicht der Schläge in Karat gemessen. Das Lob aber auch.


Diesem Anspruch wird dein Text m. E. nicht gerecht. Und zwar nicht nur knapp, sondern auf voller Linie.

Sogar der Begriff "Kraut und Rüben" passt nicht hierzu, denn jeder weiß, was Kraut ist und was Rüben sind. Hier stellst du einige Aussagen aus dem Themengebiet, wie wandelbar die Welt ist, lose aneinander, ohne Argumentationsketten, ohne Begründungen, dafür jedoch mit einem megalomanischen Schwall an überflüssigen Füllwörtern und sensationell verschachtelten Satzkonstruktionen, die das Lesen nahezu verunmöglichen.

Bedaure, dass ich nichts für dich Positiveres beitragen kann.

LG
Kojote


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"To be, or not to be." (William Shakespeare)
"Doobedoobedoo." (Frank Sinatra)
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 49
Beiträge: 4864
Wohnort: Nullraum
Das goldene Rampenlicht Das silberne Boot
Goldenes Licht Weltrettung in Silber


BeitragVerfasst am: 24.02.2022 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo michah2810,

Ganz so negativ wie meine Vorredner sehe ich das nicht und bis zu dieser Stelle
Zitat:
Die Exponentialität des technologischen Fortschritts hat uns also in eine Situation gebracht, in der es, von logischer Seite gesehen, keine Politik mehr geben dürfte.
gehe ich größtenteils mit dir d'accord – oder verstehe zumindest, was du sagen willst. Wobei allerdings so einiges hinkt. Man kann eine Schaufel nicht einfach mit einem Mikroprozessor vergleichen, jedenfalls nicht in der Form, wie du das tust. Und Computer wie den guten alten C64 konnte man zwar noch komplett verstehen und musste ihn wegen seiner technischen Limitationen maschinennah programmieren, aber das konnte auch nicht jeder, der einen solchen benutzt hat. Aber du hast schon recht, bei einem Quantencomputer hingegen verstehe ich nicht einmal mehr das genauere Konzept, wie der funktionieren soll.
Andererseits, nehmen wir die Mathematik. Menschen haben schon immer gerechnet, aber welcher Anteil von jenen, die Mathematik genutzt haben, hat denn wirklich die dahinterstehende Zahlentheorie verstanden, die auch überaus komplex ist? Jeder Viertklässler kann schriftlich dividieren, aber wer kann dir erklären, warum das Verfahren eigentlich einfach so funktioniert, wie man es anwendet? Für Physik gilt das gleiche, und damit auch für deine Schaufel. Jeder Depp kann die benutzen, um damit einen Stein hochzuhebeln, den er nicht hochheben könnte, aber welcher Anteil von Schaufelbenutzern kann dir erklären, warum das so ist? Oder nehmen wir mal eine der größten Entdeckungen und Errungenschaften der Menschheit in ihrer Frühgeschichte, nämlich das Feuer. Wer weiß denn überhaupt genau, was Feuer eigentlich ist? Muss man des weiteren organische und anorganische Chemie studiert haben, um es zum Kochen oder Braten zu benutzen, oder auch nur, um sich mit einem Ofen die Bude zu heizen? Man muss höchstens wissen, dass man den Rauch rausleiten muss, weil man sonst erstickt.   

Von daher sind also auch im ersten Teil schon ein paar gravierende Denkfehler drin.

Deinen Schluss auf die Politik hingegen halte ich für völligen Quatsch. Menschen haben immer Politik betrieben, ohne den Menschen wirklich zu verstehen, das hat nichts mit Technologie zu tun. Atatürk zum Beispiel machte aus der Türkei einen modernen Staat (bevor Erdogan das meiste davon wieder zertrümmerte), ganz ohne Umweltpsychologie studiert zu haben. Man muss auch nicht ethische Philosophie und Traumapsychologie studiert haben, um auf den Gedanken zu kommen, dass Folter keine gute Idee ist. Und dass man die militärische Führung nicht komplett an eine KI abgeben sollte, selbst wenn die pragmatischer und schneller als jeder Mensch handeln könnte, kann man auch komplett ohne Informatikkenntnisse entscheiden. So wie man eben weiß, dass man seine Schaufel auch nicht einfach so jemandem über den Dassel haut, auch ohne Medizin, Ethik oder Kriminalgeschichte studiert zu haben.
 
Kurzum: Der Text stellt einige Beobachtungen und Entwicklungen dar, die zwar an sich nicht völlig falsch sind, aber die (logischen Fehl-)Schlüsse, die du daraus ziehst, kann ich nicht teilen.

beste Grüße,
Veith


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kioto
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 69
Beiträge: 398
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 24.02.2022 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Faden demonstriert ein Problem, das bei jeder Textkritik hier im Forum auftritt. Soll man die Form und/oder den Inhalt kritisieren bzw. verbessern und den Verfassenden mit Ratschlägen versorgen.

Von der Form ist das Traktat erst mal OK. Mit den Inhalten stimme ich auch nicht überein, denn die Analyse zu oberflächig sowie der logische Schluss daraus ist einfach zu platt dargestellt.
Ich könnte jetzt meine Beurteilung der fehlenden Schlüssigkeit ausführlicher darlegen, aber gehört das zu den Aufgaben eines Schriftstellerforums?
Ich habe darauf erst mal keine eindeutige Antwort.


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Stanislav Lem: Literatur versucht, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich zu beschreiben, man erfährt fast alles über fast nichts.
Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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michah2810
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Alter: 30
Beiträge: 14
Wohnort: Blaue Banane


BeitragVerfasst am: 25.02.2022 04:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Sinn dieses Textes, ist schlicht die Feststellung, dass die Welt mittlerweile dermaßen kompliziert geworden ist, dass es einzelnen, sich zur Politik berufen fühlenden Menschen schlicht unmöglich ist, die richtigen Entscheidungen für ein ganzes Land zu treffen. Die Zeiten von Universalgelehrten wie Leibnitz oder Newton, sind vorbei. Die Politik tut bestenfalls, was opportun ist und niemals das, was richtig ist.
Mir dafür vorzuwerfen, ich hätte Denkfehler oder Logikfehler begangen, bestätigt direkt meine eigentliche Aussage.
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kioto
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 69
Beiträge: 398
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 25.02.2022 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Auch frühere Universalgelehrte hätten dies nicht gekonnt.

Dem Traktat liegt meiner Meinung nach ein Missverständnis von Politik zugrunde. Politik, zumindest in Demokratien, soll Meinungen in der Bevölkerung (über Wahlen) zusammenfassen und in Form von Parteien und Politikern repräsentieren. Die Aufgabe für den Politiker muss sein, wenn er gewählt wurde, zu organisieren, dass diese Meinungsströme in Entscheidungen umgewandelt werden. Dies tut er normalerweise mit Hilfe von Gremien und Fachleuten. Er repräsentiert und verantwortet (in Grenzen) die gefundenen Entscheidungen. Dazu muss er nicht alles verstehen, was technische Grundlage dieser Entscheidungen ist. Insofern ist das Argument der technischen Komplexität nicht schlüssig.
Ich habe als Projektmanager gearbeitet, und habe komplexe technische Systeme erfolgreich organisiert, obwohl ich in keinem der notwendigen Teilbereiche alle Details kannte, kennen konnte.
Was passiert, wenn ein Politiker dies nicht versteht, sieht man an dem Minister Lauterbach.
Auch warum sich deine Kritik auf westliche Politiker beschränkt, bleibt im Dunkel. Außerdem fehlt am Schluss ein Hinweis auf Alternativen. Wenn Politik immer fehlerhaft ist, was sollte man tun? Diktatur, kann Putin es besser?

Vom Schreibstil und Form her ist dein Werk aber OK.

Gruß Werner


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Gruß, Werner am NO-Kanal
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Calvin Hobbs
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 53
Beiträge: 451
Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 25.02.2022 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

michah2810 hat Folgendes geschrieben:
Die Politik tut bestenfalls, was opportun ist und niemals das, was richtig ist.


"Richtig" in Bezug auf wen oder was?


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michah2810
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 30
Beiträge: 14
Wohnort: Blaue Banane


BeitragVerfasst am: 26.02.2022 01:53    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es gibt - und selbst das wird mittlerweile von einer wachsenden Zahl Intellektueller bestritten - in Grundsatzfragen ganz einfache,
objektive Wahrheiten, also Richtiges und Unwahrheiten, also Falsches. Satt sein, ist besser als Hungern. Gesund sein, ist besser als unheilbar krank sein. Freiheit ist besser, als Unterdrückung. Frieden ist besser, als Krieg. Effizienz ist besser, als Verschwendung.

Die von mir beschriebene, exponentiell zunehmende Komplexität unserer Welt, macht es nun immer schwieriger, richtig von falsch zu unterscheiden,
eben wegen jener schwindenden Beurteilungskompetenz. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Es ist nicht mal im weitesten Sinne klar, ob die Corona-Politk der letzten zwei Jahre rückblickend nicht mehr Schaden angerichtet als begrenzt hat.

Die deutsche Politik hat mit unglaublicher Militanz den Verbrennungsmotor geächtet und das Elektroauto rigoros forciert. Hätten wir eine saubere und leistungsfähige Infrastruktur zur Erzeugung jener unglaublichen Menge an Energie, die für 60 Millionen (Elektro-)Autos benötigt werden würde (in meinen Augen kann hier nur Kernfusion in Frage kommen), wäre das tatsächlich eine richtige Entscheidung gewesen.
Haben wir aber nicht. Unsere völlig unbegründete Phobie vor althergebrachtem Atomstrom (laut neuesten Statistiken, sterben jedes Jahr mehr Menschen wegen Solarenergie, schlicht, weil Menschen bei deren Installation von Dächern stürzen können, wie wegen etwaigen Zwischenfällen in AKWs) hat uns in die Lage gebracht, zur Deckung des wachsenden Energiebedarfs die denkbar umweltschädlichsten Kraftwerke, nämlich jene, die Kohle verbrennen, wieder vermehrt ins Netz einspeisen zu lassen und darüber hinaus noch Strom aus Ländern wie Frankreich und Polen zuzukaufen.

Nirgendwo auf der Welt, ist der Strom so teuer wie in Deutschland. Und durch die Subventionspolitik für Elektroautos, haben wir, als Sahnehäubchen sozusagen, millionenfach die Situation, dass Geringverdiener mit ihren Steuergeldern den neuen Audi E-Tron eines Lehrerehepaares mitfinanzieren.

Ich bin Anhänger eines Minimalstaates. Der Staat soll die Spielregeln für unser Miteinander (also Gesetze), das Schlichten von Auseinandersetzungen (also Gerichte) die Sicherheit vor äußeren Bedrohungen (also Militär) und die innere Sicherheit / das Einhalten der Gesetze (also Polizei) gewährleisten und als letztes zusätzlich durch eine Zentralbank die im Umlauf befindliche Geldmenge und damit die Inflation kontrollieren. Alles und ich meine wirklich alles andere, kann die freie Marktwirtschaft besser, effizienter, schneller und kompetenter. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat eindeutig bewiesen, dass zentralistisch-sozialistische Staatsformen ausnahmslos freiheitlich-marktwirtschaftlichen unterlegen sind. Es ist wahr, dass "die Reichen" immer reicher werden. Aber auch der Lebensstandard der Geringverdienenden verbessert sich in einem solchen System stetig.

Vor diesem Hintergrund abschließend: Ich habe gesagt, es dürfte eigentlich keine Politik mehr geben. Und zwar in dem Sinne, dass die wirklich schwierigen Aufgaben, die vor uns liegen, von jenen gelöst werden sollten, die am besten dafür qualifiziert sind. Und nicht von Politikern, deren erstes und oft einziges Interesse das Erringen und Erhalten von Macht und Würden ist.

Das ist es, was ich noch ergänzen wollte. Ich werde in Zukunft nichts mehr Politisches hier posten und mich auf meine Lyrik beschränken.
Ich danke für eure Zeit und eure Kommentare. Ich habe schon anfangs lange mit mir gehadert, ob ich den ursprünglichen Essay posten soll oder nicht,
denn ich war mir bewusst, dass er im Widerspruch steht zu dem eigentlichen Hintergrund, wegen welchem ich mich überhaupt hier im Forum angemeldet habe.

Falls ich jemandem damit zu nahe getreten bin, oder verärgert habe, möchte ich mich hiermit dafür entschuldigen.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

LG

Micha
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