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dahin


 

 
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poetnick
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 58
Beiträge: 607
Wohnort: Möglichkeiten


BeitragVerfasst am: 11.11.2019 00:15    Titel: dahin eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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dahin

ist der mond gegangen
in ferne höhen
auf anruf kein empfang
wandert weiter weiß

sein narbengesicht  zu tragen weiß
ohne  flackern um das strahlen
im sonnengleiß

spurt er aus der Bahn verspielt
die ewigkeit endgültig
nimmt sich das
leben



_________________
Wortlos ging er hinein,
schweigend lauschte er der Stille
und kam sprachlos heraus
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Nina
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4465



BeitragVerfasst am: 11.11.2019 23:08    Titel: Re: dahin Antworten mit Zitat

lieber poetnick,

tja, hm, ich weiß nicht. ob ich überhaupt hier irgendwas zum gedicht
schreiben soll? so richtig packt es mich nicht, also irgendwas stört mich
auch, was ich noch nicht so richtig greifen kann. ob es, verzeihung, "ab-
gegriffene formulierungen" sind wie: narbengesicht ... oder das ende. hm.

ich lese keine geschichte dahinter, obwohl bestimmt eine dahinter steht/
steckt. doch sie erreicht mich nicht. der mond ist irgendwo hin gegangen,
wo er keine rückmeldung bekommt. er ist weiß, weiß, weiß nicht, weiß ...
versucht irgendwie zu strahlen, strahlt aber nicht, hat irgendwas verspielt,
versaut, verdorben, etwas ist missglückt, ach, ich weiß es nicht, es tut mir
leid, das hier ist einfach nicht mein fall. ich habe keine verbesserungsvor-
schläge. bestimmt gibt es andere, die das hier mögen und etwas damit
anfangen können. ich hole es mal aus der unkommentiertheit heraus und
vielleicht schreibt ja noch wer anders etwas hierzu.

es ist kein schlechtes gedicht, das nicht, nur: es erreicht mich nicht.

liebe grüße
nina


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Liebe tut der Seele gut.
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menetekel
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 100
Beiträge: 2026
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 12.11.2019 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Das sehe ich anders.
Zunächst fällt mir die schöne Korrespondenz zwischen dem Titel und dem ersten und zweiten Vers auf. Danach die gelungenen Enjambements ("weiß")

Zitat:
dahin

ist der mond gegangen
in ferne höhen
auf anruf kein empfang
wandert weiter weiß

sein narbengesicht  zu tragen weiß
ohne  flackern um das strahlen
im sonnengleiß

spurt er aus der Bahn verspielt
die ewigkeit endgültig
nimmt sich das
leben



Über die dritte Versgruppe ließe sich nochmals nachdenken.
Hier könntest du m. M. nach verdichten:

Zitat:
verfehlt seine spur und nimmt
sich das leben


Was in der Art halt ...

Liebe Grüße
m.


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Alles Amok! (Anita Augustin)
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poetnick
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 58
Beiträge: 607
Wohnort: Möglichkeiten


BeitragVerfasst am: 12.11.2019 23:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

zunächst mal Danke fürs Andocken am Text in seiner Umlaufbahn und der eingehenden Reflexion.

Zitat:
ich lese keine geschichte dahinter, obwohl bestimmt eine dahinter steht/
steckt.


Ja, die Geschichte, der Plot liegt wohl zunächst auf der Ebene der Wanderung/Veränderung eines staubigen Trabanten.  Wenig Greifbares und doch ist etwas geschehen: Ewiger Neumond Smile


 
Zitat:
ich hole es mal aus der unkommentiertheit heraus und
vielleicht schreibt ja noch wer anders etwas hierzu.


Dafür nochmal –Danke-  und es hat auch noch jemand etwas dazu geschrieben.

Zitat:
er ist weiß, weiß, weiß nicht, weiß ...
versucht irgendwie zu strahlen, strahlt aber nicht, hat irgendwas verspielt,
versaut, verdorben, etwas ist missglückt, ach, ich weiß es nicht


Das Fremdeln kann ich hier nachvollziehen. Es ist eine mögliche Reaktion und wenn ich diese Worte ‚widerlese‘  - melden sich Zweifel bei mir.

Zitat:
es ist kein schlechtes gedicht, das nicht, nur: es erreicht mich nicht.


Freut mich zum Schluss, durchaus ohne so feste, eigene Überzeugung; dass Dich das Gedicht nicht erreichen konnte, wirft zudem einen Schatten auf den Entlaufenen.

Liebe Grüße – Poetnick



Hallo M. - ich melde mich morgen mit frischen Fliehkräften zu Deinem Kommentar.


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poetnick
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 58
Beiträge: 607
Wohnort: Möglichkeiten


BeitragVerfasst am: 13.11.2019 22:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

dahin

ist der mond gegangen
in ferne höhen
auf anruf kein empfang
wandert weiter weiß

sein narbengesicht  zu tragen weiß
ohne  flackern um das strahlen
im sonnengleiß

spurt er aus der bahn
nimmt sich das leben
verspielt


Hallo M.

habe zum dramatischen Finale weiter verdichtet. So steht es für mich klarer da und bleibt dennoch offen. Ich denke, er (der Mond), wird sich jetzt erstmal die Rückseite aufwärmen lassen. -)

Dank Dir für den unterstützenden Kommentar und Hinweis.

LG - Poetnick


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