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Frau Holle, der Zwerg, die Trollfrau und noch viele andere...


 

 
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MarieAnn
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Alter: 46
Beiträge: 29
Wohnort: St.Pölten, Österreich


BeitragVerfasst am: 08.10.2015 14:40    Titel: Frau Holle, der Zwerg, die Trollfrau und noch viele andere... eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Märchen liegen mir besonders am Herzen - weil sie immer aktuell sind. In diesem Märchen habe ich bekannte Märchenfiguren und -Begebenheiten mit erfundenen vermischt und ein neues Märchen entstehen lassen. Vielleicht gefällt euch das erste Kapitel!

"Als Frau Holle dringend Hilfe brauchte" (1. Kapitel)


Ihr kennt doch sicher die Geschichte von der Frau Holle, oder? Richtig! Frau Holle ist die Frau, die es im Winter schneien lassen kann, damit die Menschen weiße Weihnachten feiern können. Außerdem muss sie dafür sorgen, dass der Schnee vor Frühlingsbeginn wieder verschwindet, weil der Osterhase die bunten Eier in den Gärten verstecken will, ohne sich kalte Füße zu holen. Ich kann euch jedenfalls sagen, dass es eine sehr aufwändige Arbeit ist, den Schnee zu steuern. Zumindest wenn man schon so alt ist wie Frau Holle – und sie ist wirklich sehr, sehr alt!
Im vergangenen Jahr ist es ihr nur noch mit Mühe gelungen, den Menschen weiße Weihnachten zu bescheren. Ihr dürft schließlich nicht vergessen, dass Frau Holle noch viele andere Aufgaben zu bewältigen hat. So muss sie zum Beispiel Äpfel ernten, Brot und Kuchen backen, Gemüse anbauen, die Menschen beobachten, also schauen, ob sie Gutes oder Böses tun, das Tor hüten und noch einiges mehr. Aber wenn sie das alles auch in diesem Jahr schaffen will, sollte sie sich schnell etwas einfallen lassen.
Also entschließt sich Frau Holle, den alten Apfelbaum, ihren weisen Ratgeber, um Rat zu fragen: “Ach, Apfelbaum. Was soll ich tun? Mit meinem Reich steht es nicht zum Besten. Ich schaffe die Arbeit kaum noch. Das Tor sollte sorgsamer gehütet, das Brot früher aus dem Backofen geholt werden, du selbst solltest viel öfter geschüttelt werden! Und erst der viele Schnee!” Frau Holle seufzt und runzelt sorgenvoll die Stirn. “Ich habe die Bettfedern in diesem Winter wohl etwas zu gründlich ausgeschüttelt. Und jetzt muss ich zusehen, wie ich diese Unmengen von Schnee zum Schmelzen bringe!“
Der Apfelbaum neigt seine Krone: “Hol dir doch Hilfe!”, ruft er.
“Hm.” Frau Holle reibt sich nachdenklich die Stirn. “Daran habe ich natürlich auch schon gedacht. Aber wer soll mir helfen? Mit Menschen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Du erinnerst dich bestimmt an die faule Pechmarie!” Der Apfelbaum schüttelt sich kurz und beginnt zu summen: “Und an ihre Kusine, die Goldene Nina!”
“Die Goldene Nina, ja, sie war ein Goldstück im wahrsten Sinne des Wortes – immer fleißig, immer freundlich zu allen Wesen…”, sagt Frau Holle.
“Wer ist die Goldene Nina?“, piepst einer der rotbäckigen Äpfel.
“Ja, hat euch denn der Baum noch nie von der Goldenen Nina erzählt?”, fragt Frau Holle erstaunt.
Der Apfelbaum schüttelt seine Krone. “Da hätt‘ ich ja viel zu tun.“, brummt er. “Wenn ich allen neuen Äpfeln, die Jahr für Jahr an meinen Ästen wachsen, seit die Goldene Nina weg ist, immer alles erzählen müsste!“
„Da hast du auch wieder recht.“, entgegnet Frau Holle.
„Dann erzähle du uns von der Goldenen Nina!”, rufen die Äpfel. „Wir möchten die Geschichte unbedingt hören!“
„Also gut.“ Frau Holle setzt sich auf die Bank unter dem Baum und beginnt zu erzählen: “Als die Goldene Nina, die so genannt wird, weil ich sie zum Dank für ihren Fleiß mit Gold überschüttet habe, auf die Erde zurückkam, da wurde sie natürlich von allen sehr bewundert. Ihr langes Haar schimmerte golden und alle jungen Männer im Dorf schwärmten für sie. Aber die Goldene Nina dachte gar nicht daran, einen von ihnen zu erhören und zu heiraten. Vielmehr wollte sie ihren großen Traum wahrmachen und ihr eigenes Kaffeehaus eröffnen. Da kam ihr das Gold natürlich gerade recht! Außerdem hatte die Goldene Nina so viele gute Ideen, dass das Kaffeehaus bald zum Lieblingstreffpunkt der Dorfjugend wurde. So dauerte es nicht lange, bis sich zahlreiche Menschen aus der nächstgelegenen Stadt einfanden.”
“Oh!”, piepsen die Äpfelchen beeindruckt.  “Und was ist mit der Pechmarie passiert?“ fragt eines der noch nicht reifen Äpfelchen.
„Du hast sie mit Pech überschüttet, weil sie so faul war?“, fragt ein anderes.
Frau Holle seufzt. “Ja, genauso war es. Aber was das faule Mädel heute tut, weiß ich nicht und will es auch gar nicht wissen. Sie hat mir nur Ärger gemacht.“
Der Apfelbaum schüttelt zustimmend sein Laub.
Frau Holle steht auf. „Aber wen soll ich denn nun um Hilfe bitten?”, fragt sie den Apfelbaum.
Der Baum denkt kurz nach. “Hm. Ich wüsste da schon was: Weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz…”, summt er schließlich und neigt sich sanft im Wind. “Das ist es, Apfelbaum!”, ruft sie. “Ich gehe zu Schneewittchen!”
........

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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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BeitragVerfasst am: 09.10.2015 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MarieAnn,

ich habe deine Geschichte gerne gelesen, obwohl ich mit dem Einstieg deutlich Schwierigkeiten hatte. Da ich noch nicht so viel Erfahrung mit der Kritik von Texten habe, kann ich dir nicht einmal richtig sagen warum. Eventuell liegt es daran, dass die Geschichte mit sehr vielen Informationen anfängt. Der Erzähler rückt stark in den Vordergrund. Mir drängte sich das Bild einer alten Frau im einem Ohrensessel auf, die ihren Enkeln eine Geschichte erzählt. War das von dir so beabsichtigt?
Das Märchen „Frau Holle“ beginnt mit dem Satz: „Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere hässlich und faul.“ Ich habe den Satz rausgesucht, um den Unterschied zu deinem ersten Satz zu verdeutlichen. Ich verstehe, dass du auf etwas völlig anderes hinauswillst, auch halte ich es für möglich, dass eine Geschichte so funktionieren kann (vor allem, wenn sie Illustriert ist), aber irgendwie fehlte mir da etwas.

Für den Fall, dass du den Anfang so lassen willst, habe ich ein paar Verbesserungsvorschläge wie folgt mit rot markiert.
Die Dialoge und den allgemeinen „Ton“ des Textes finde ich übrigens sehr gelungen. Du hast ein gutes Händchen für Kindergeschichten. Allerdings denke ich, dass dieser Text, eher für Kinder ab vier geeignet wäre – und unbedingt mit Illustrationen.
Was den Schluss betrifft – mir erschließt sich nicht ganz, warum Schneewittchen die geeignete Helferin wäre. Vielleicht kannst du das noch deutlicher ausführen. Wäre sie geeignet, weil sie bei den sieben Zwergen den Haushalt geschmissen hat? Oder gibt es dafür einen anderen Grund?

Ich hoffe mein Beitrag hilft dir ein wenig …
lg Heidi

Der Anfang deines Textes, mit meinen Anmerkungen:

Ihr kennt doch sicher die Geschichte von der Frau Holle, oder? Richtig! Frau Holle ist die Frau, die es im Winter schneien (lassen kann) da würde ich „lässt“ schreiben, auch wenn es im Winter evt. mal nicht schneit – es klingt irgendwie besser, weil dann das „können“ am Satzende keine Wortwiederholung ist), damit die Menschen weiße Weihnachten feiern können. Außerdem (hier würde ich ->„sorgt sie dafür, dass der Schnee vor Frühlingsbeginn …“ - das klingt entschiedener) muss sie dafür sorgen, dass der Schnee vor Frühlingsbeginn wieder verschwindet, (damit der Osterhase die bunten Eier in den Gärten verstecken kann, ohne ...) weil der Osterhase die bunten Eier in den Gärten verstecken will, ohne sich kalte Füße zu holen.


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Violet_Pixie
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BeitragVerfasst am: 10.10.2015 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MarieAnn,

wie schön, ein Märchen!
Bedauerlicherweise ein zu wenig beachtetes pädagogisches Element in der Erziehung von Kindern! (habe jahrelang als Erzieherin mit Kids zusammengearbeitet Cool )

Durch die Ausbildung hatte ich noch so einige  Merkmale im Kopf, die ein Märchen aufweisen sollte (habe sicherheitshalber doch noch mal nachgesehen Wink )

Ich orientiere mich bei der Kritik mal an diesen Merkmalen. Ich hoffe es ist okay für dich:

Ihr kennt doch sicher die Geschichte von der Frau Holle, oder? Richtig! Frau Holle ist die Frau, die es im Winter schneien lassen kann, damit die Menschen weiße Weihnachten feiern können.
Bei Märchen darfst du gerne Phrasen verwenden! Es war einmal, wäre hier völlig legitim und würde sich meines Erachtens auch besser lesen. Ich würde den ersten Satz streichen,  weil ich das als Einstieg fragen würde, wenn ein Pulk Kinder vor mir sitzt, bevor ich das Märchen erzähle/ vorlese.

die Menschen beobachten, also schauen, ob sie Gutes oder Böses tun,
Das würde ich streichen. Denn diese Aussage könnte die Kinder verwirren. Je nach Alter und Erziehung ist es Gott oder auch sogar der Nikolaus, der darüber Bescheid weiß, wer gut oder böse war.

Also entschließt sich Frau Holle, den alten Apfelbaum, ihren weisen Ratgeber, um Rat zu fragen:
Das finde ich gut. In Märchen sind außergewöhnliche Helfer (wie Tiere, Pflanzen oder Dinge) sozusagen Pflicht und tragen zum mystischen Teil der Geschichte bei.

Die Goldene Nina, ja, sie war ein Goldstück im wahrsten Sinne des Wortes – immer fleißig, immer freundlich zu allen Wesen…”, sagt Frau Holle.
Zuerst dachte ich, du meinst Goldmarie. Soll sie aber nicht sein, oder?

Der Apfelbaum schüttelt seine Krone. “Da hätt‘ ich ja viel zu tun.“, brummt er. “Wenn ich allen neuen Äpfeln, die Jahr für Jahr an meinen Ästen wachsen, seit die Goldene Nina weg ist, immer alles erzählen müsste!“
Toll! Schöne Idee!

Vielmehr wollte sie ihren großen Traum wahrmachen und ihr eigenes Kaffeehaus eröffnen. Da kam ihr das Gold natürlich gerade recht! Außerdem hatte die Goldene Nina so viele gute Ideen, dass das Kaffeehaus bald zum Lieblingstreffpunkt der Dorfjugend wurde. So dauerte es nicht lange, bis sich zahlreiche Menschen aus der nächstgelegenen Stadt einfanden.”
Das finde ich nicht so gelungen. Das Kaffehaus und die Dorfjugend ist nichts, was für Kinder interessant wäre. Da wäre vielleicht ein Süßigkeitenladen o.ä. besser geeignet.
Außerdem hatte die goldenen Nina Frau Holle doch geholfen (weswegen sie mit Gold überschüttet wurde). Da verstehe ich nicht ganz, wieso Frau Holle dann sagt, dass sie keine gute Erfahrung mit Menschen gemacht hat?

Was ich gern noch wissen würde:
Die Aufgabe in diesem Märchen ist dann die Suche nach einer geeigneten Hilfe für Frau Holle? (Oder: wer ist der Held/die Heldin? Und was für eine Aufgabe muss er/sie bestehen? Was für eine Schwäche hat er/sie?)
Und wie viele Kapitel hat das Märchen? (Märchen sollten nicht zu lang sein!)
Kommen im weiteren Verlauf auch Sprüche, Lieder oder Verse vor?
Endet die Geschichte glücklich?

Ich bin gespannt Cool

LG
Violet
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MarieAnn
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BeitragVerfasst am: 12.10.2015 12:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Heidi, hallo Violet_Pixie,
danke für eure Anregungen!
Ich finde Märchen auch noch immer super! Der Bedarf lässt angeblich nach. Aber ich hab Kinder in der Verwandtschaft, die immer noch drauf stehen.

Ja, stimmt, wenn ein Märchen mit "Es war einmal..." anfängt, klingt das schon besser! Aber da es die Frau Holle-Geschichte schon gibt, hab ich mir gedacht, ich fang tatsächlich an wie eine Art Oma, die gerade einem Kind das Märchen vorliest. Vielleicht sollte ich da doch noch was ändern....
Die "Goldene Nina" hab ich gewählt, weil ich schon eine Pechmarie in der Geschichte hab und den Namen nicht zweimal vergeben wollte. Die Kaffeehaus-Idee ist wirklich nicht so gelungen - vielleicht ist es wirklich besser, einen Süß- oder Spielwarenladen zu beschreiben - so was lieben Kinder ja! Smile

Die Geschichte geht weiter, indem Frau Holle Schneewittchen bittet, ihr einen ihrer Zwerge als Aushilfe zu überlassen, dann kommen noch einige Abenteuer dazu. Das böse Rumpelstilzchen schleicht sich ein, die Pechmarie hat einen Sinneswandel hinter sich...

Ich werde bald das nächste Kapitel im Forum veröffentlichen!
Liebe Grüße
MarieAnn

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Heidi
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BeitragVerfasst am: 12.10.2015 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe MarieAnn,

die Idee mit der Oma, die einem Kind die Geschichte vorliest, finde ich richtig gut. Wie bereits erwähnt, habe ich genau daran gedacht, obwohl deine ersten Sätze kein direktes Bild liefern. Es täte deinem Märchen bestimmt gut, wenn du erst die Oma und das Kind beschreibst, bevor du auf deinen ersten Satz überleitest. Befinden sie sich vor einem offenen Kamin? Oder im Garten unter einer Eiche? Was für eine Beziehung haben die beiden zueinander usw.

Übrigens glaube ich nicht, dass bei den heutigen Kindern der Bedarf an Märchen nachlässt. Es wird nur nicht mehr so gepflegt wie früher. Meine Oma hat mir oft das Märchen vom süßen Brei und Hänsel und Gretel erzählt. Bestimmt gibt es auch heute noch Omas die das machen, aber ich habe schon den Eindruck, dass es weniger wird. Die Kinder allerdings würden sich bestimmt nicht beschweren, wenn ihnen jemand ein Märchen erzählt (meine zumindest nicht Smile )
Ich finde es jedenfalls interessant, dass du dich mit Märchen beschäftigst, und bin gespannt auf deinen nächsten Text.

lg Heidi


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MarieAnn
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BeitragVerfasst am: 14.10.2015 12:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Heidi!
Du sprichst mir aus der Seele! ich mag Märchen auch noch immer! Wahrscheinlich schreib ich sie mehr für mich selbst... Wink
Du hast mir eine echt gute Idee geliefert - ich sollte den Anfang wirklich ausbauen und eine kleine Rahmenhandlung schaffen. Danke!
Im Moment arbeite ich an einem weiteren Märchen, das hoffentlich bald fertig ist.
Liebe Grüße
MarieAnn

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Violet_Pixie
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BeitragVerfasst am: 16.10.2015 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

@MarieAnn:
Die Geschichte geht weiter, indem Frau Holle Schneewittchen bittet, ihr einen ihrer Zwerge als Aushilfe zu überlassen, dann kommen noch einige Abenteuer dazu. Das böse Rumpelstilzchen schleicht sich ein, die Pechmarie hat einen Sinneswandel hinter sich...
Ich werde bald das nächste Kapitel im Forum veröffentlichen!

Das hört sich spannend an! Ich freu' mich schon drauf Cool

@Heidi:
Übrigens glaube ich nicht, dass bei den heutigen Kindern der Bedarf an Märchen nachlässt. Es wird nur nicht mehr so gepflegt wie früher.

Da gebe ich dir Recht. Überhaupt ist es erschreckend, wie wenig Zeit zum Geschichten erzählen oder auch zum Bücher vorlesen investiert wird. Mit entsetzen musste ich die vergangenen  Jahren feststellen, wie Kinder lieber vor dem TV geparkt werden ...

LG
Violet
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MarieAnn
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BeitragVerfasst am: 19.10.2015 13:07    Titel: Fortsetzung "Frau Holle..." pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hei!
Hier kommt der nächste Teil:

Als Frau Holle zu Schneewittchen geht

Gleich nachdem Frau Holle dem Apfelbaum für seinen weisen Rat gedankt hat, macht sie sich auf den Weg zu Schneewittchen. Die ist ja inzwischen Königin und wird vielleicht einen ihrer sieben Zwerge entbehren können, denkt sie sich. Oder sie kennt jemanden, der Arbeit braucht. Schneewittchen wohnt in einem prachtvollen Schloss ganz in der Nähe. Vor dem Eingangstor hocken zwei alte Zwerge und spielen Karten. Sie kennen Frau Holle natürlich gut und begrüßen sie freundlich.
“Was ist dein Begehr?”, fragt der eine Zwerg.
“Ich muss ganz dringend mit Schneewittchen reden.”, sagt Frau Holle. “Null Problemo!”, ruft der andere Zwerg und öffnet ein Türchen. “Leider sind wir zu klein, um das große Tor zu entriegeln.”, sagt er und schaut Frau Holle treuherzig an. “Die Torhüter machen gerade Urlaub im Schlaraffenland.”, sagt der erste Zwerg.
“Ist schon recht.” Frau Holle lacht und zwängt sich durch das Türchen. Die beiden Zwerge schieben kräftig hinten an. “Hauruck!” Und schon ist sie drin. Sie rappelt sich hoch und winkt Schneewittchen zu, die auf ihrer Terrasse sitzt und in einen Garten voller bunter Blumen und Obstbäume blickt. Wohlgemerkt - Apfelbäume gibt es hier natürlich keine - ihr wisst ja, warum, nicht wahr? Vor nicht allzu langer Zeit hat die böse Königin das Schneewittchen mit einem Apfel vergiften wollen. Zum Glück haben die sieben Zwerge und der Prinz sie gerettet. Das war vielleicht eine Aufregung im Märchenland!

Schneewittchen freut sich sehr über Frau Holles Besuch.
“Ja, Frau Nachbarin, wir haben uns aber lang nicht mehr gesehen!”, ruft Schneewittchen und bietet Frau Holle eine Tasse Rosentee an.
“Leider!”, seufzt Frau Holle. “Ich wäre sehr gern früher gekommen, aber die Arbeit – sie wächst mir langsam über den Kopf! Ich schaffe sie bald nicht mehr allein.”
“Ich weiß.”, sagt Schneewittchen. “Der Wind hat mir deinen Kummer zugetragen. Deshalb habe ich auch gleich gehandelt.” Schneewittchen schnippt mit den Fingern und ein Schwarm Schmetterlinge erhebt sich in die Lüfte. “Ich werde dir einen meiner Zwerge mitgeben. Er fühlte sich von Anfang an nicht wohl bei uns im Schloss. Hier herrscht so viel Trubel, ständig finden Feste statt, viele Menschen kommen!”, sagt Schneewittchen. „Er ist ein Einzelgänger und möchte lieber dort leben, wo es ruhiger ist.“
“Wunderbar! Dann ist er bei mir genau richtig.” Frau Holle holt ihre Brille aus der Tasche und beäugt gespannt den Zwerg, der umgeben von Schmetterlingen, des Weges kommt. Der Zwerg hat seine blaue Zipfelmütze bis zu den buschigen, schwarzen Augenbrauen gezogen, was ihm etwas Grimmiges verleiht. Er trägt eine grüne Hose mit vielen Flicken und ein rotweiß kariertes Hemd, das ihm halb über den Hosenbund hängt. Nur sein schwarzer Bart ist sorgfältig gekämmt.
“Tag.”, grüßt er Frau Holle mürrisch. Die Hände behält er dabei in den Hosentaschen. “Also, ähm, ich freue mich wirklich sehr, dass du mit mir kommen willst.”, sagt Frau Holle zögernd.
“Ganz meinerseits.”, murrt der Zwerg. Frau Holle wirft Schneewittchen einen verwirrten Blick zu. Die zuckt aber nur mit den Schultern. “Er ist halt ein bisschen eigen. Aber er ist im Grunde seines Herzens ein netter Kerl.”, sagt Schneewittchen. “Hm.”, murmelt Frau Holle zweifelnd.
“Behandelst du ihn gut, so wird er ausgezeichnete Arbeit leisten.”, versichert Schneewittchen.
“Nun denn.”, sagt Frau Holle und steht auf. “Dann wollen wir uns auf den Weg machen.” Sie dankt Schneewittchen und kehrt mit dem Zwerg in ihr Reich zurück, wo die beiden bereits erwartet werden.
„Wer ist denn dieser seltsame Bursche?“, fragt der Zwerg, als er von weitem eine gebückte Gestalt vor Frau Holles Haus erspäht.
„Das ist Rumpelstilzchens Zwilling.“, erklärt Frau Holle und winkt diesem zu.
„Wer soll denn das sein?“ Der Zwerg schüttelt ungläubig den Kopf. „Und überhaupt – es gibt doch gar kein Rumpelstilzchen mehr!“
„Das glauben immer noch viele.“, sagt Frau Holle. „Aber es stimmt nicht.“ Dann erzählt sie dem Zwerg schnell, wie das Märchen vom Rumpelstilzchen tatsächlich ausgegangen ist:
„Also das war so: Rumpelstilzchen ist gar nicht gestorben, als es sich in der Mitte entzwei gerissen hat, nein, es hat sich verdoppelt und seither gibt es zwei Rumpelstilzchen! Das frühere Rumpelstilzchen ist böse wie eh und je, ärgert die Bewohner des Märchenlandes, wo es nur kann und verschafft sich auf diese Weise sein Vergnügen. Sein Zwilling dagegen ist lieb und freundlich und gern zu Diensten, wenn jemand im Märchenland Hilfe braucht.
Du kannst dir sicher denken, dass die beiden einander nicht leiden können! Von Anfang an versuchte das böse Rumpelstilzchen seinen Zwilling zu vernichten. Zum Glück gelingt ihm das nicht, weil dieser aufgrund seiner Jugend viel bessere Zauberkräfte hat.“
„Hm.“, brummt der Zwerg. „Und wie nennt sich dieser Zwilling?“
„Tja …“, seufzt Frau Holle. „Genau das ist eben sein großes Problem. Er kann sich einfach nicht entscheiden, wie er heißen will! Rumpelstilzchen kommt natürlich nicht infrage.“
„Klar.“ Der Zwerg nickt. „Wer will schon so heißen wie der böse Bruder?“
„Eben.“, sagt Frau Holle. „Also begab er sich zur ehemaligen Müllerstochter, die jetzt Königin ist …“
„… und der das Rumpelstilzchen einst das Stroh zu Gold gesponnen hat …“, unterbricht der Zwerg.
„Genau.“ Frau Holle nickt. „Die Königin gab ihm eine lange Liste mit Namen, die sie damals gesammelt hat, um herauszufinden, wie das Rumpelstilzchen denn nun hieß. Auf der Liste sind ganz gewöhnliche, aber auch sehr seltsame und lustige Namen zu finden. Tja, bis der gute Zwilling vom Rumpelstilzchen herausgefunden hat, wie er wirklich heißen will, probiert er einen Namen nach dem anderen aus.“
„Puh!“, macht der Zwerg. „Das ist ja anstrengend, wenn man nie weiß, wie man jemanden anreden soll.“
„Du sagst es.“, schmunzelt Frau Holle. „Wie dem auch sei. Ich bin dankbar für das Rumpelstilz... – äh für seinen Zwilling – er hilft mir nämlich gern aus, wenn es daran geht, aus Stroh Gold zu spinnen. Wie du ja weißt, neigen sich meine Goldvorräte dem Ende zu und ich brauche doch das Gold, um Menschen, die Gutes tun, zu belohnen. Als Lohn bekommt der Rumpelstilzchen-Zwilling ganze Wagenladungen Apfelkuchen. Zwar ist er nicht viel größer als ein Zwerg, aber er kann Unmengen verdrücken, das kannst du mir glauben!“

Kaum hat Frau Holle ihre Geschichte beendet, sind sie auch schon beim Haus angelangt. Frau Holle stellt die beiden Zwergenwesen einander vor.
„Zwerg, das ist – äh – wie lautet zurzeit dein Name? Letzten Monat war es Saugrüssel? Spitznase? Oder nein – Warzenschwein?“
„WADENBEIN!“, korrigiert Rumpelstilzchens Zwilling ein wenig missmutig.
„Ach ja, verzeih …“, murmelt Frau Holle. „Warzenschwein wäre auch gar kein schöner Name.“
„Saugrüssel aber auch nicht.“, brummt der Zwerg und betrachtet Wadenbein ausgiebig.  
Dieser ist nur ein wenig größer als der Zwerg, hat ein kleines Bäuchlein und trägt einen violetten Filzhut mit breiter Krempe, etwas zu kurze grüne Hosen und ein weites schwarzes Hemd. Besonders auffällig sind seine langen, spitzen Schuhe und die ebenso lange und spitze Nase.
„Zu Diensten.“, sagt Wadenbein zum Zwerg und verbeugt sich so übertrieben, dass er beinahe auf seiner langen, spitzen Nase landet. Seine Stimme klingt, als ob er heiser wäre.
„Hm.“, brummt der Zwerg nur. Er bleibt stocksteif stehen und nimmt nicht einmal die Hände aus den Hosentaschen.
„Ich mache mich jetzt an die Arbeit, liebe Frau Holle.“, sagt Wadenbein und zieht seinen Hut. „Es gibt eine Menge Gold zu spinnen.“ Und flugs ist er auch schon im Schuppen verschwunden.
Frau Holle freut sich. „Na, was sagst du? Ist er nicht ein netter, zuvorkommender Geselle?“
„Hm.“, brummt der Zwerg und starrt mit zusammengekniffenen Augen zum Apfelbaum hin.  
Frau Holle mustert ihren neuen Gehilfen. „Was ist denn los, Zwerg?“
„Hörst du es nicht?“
„Nein, was denn?“ Frau Holle macht ein verwundertes Gesicht.
„Na, dieses Knirschen! Da im Apfelbaum! Es klingt irgendwie seltsam.“
Tatsächlich. Jetzt hört es auch Frau Holle. Schnell holt sie eine Leiter und klettert flink hinauf. „Du lieber Himmel!“, ruft sie. „Würmer! Eine ganze Horde Würmer!“
Ein großer Teil der Äpfel ist bereits von einer Schar gefräßiger Würmer angeknabbert worden! Die Äpfel sind im wahrsten Sinne des Wortes sauer!
„Tut doch endlich was!“, piepsen die einen wütend.
„Wieso hat es so lange gedauert, bis ihr diese grässlichen Viecher endlich bemerkt habt!“, klagen die anderen.
„Ich verstehe das gar nicht!“, ruft Frau Holle und klettert die Leiter hinunter. „So etwas gab es bisher noch nie. Wir müssen uns etwas überlegen. Höchste Eile ist geboten!“ Ratlos kaut sie an ihrem Daumennagel.
„Ich werde Aschenputtels Tauben rufen.“, sagt der Zwerg. „Du wirst sehen, in ein paar Minuten ist das Problem erledigt!“
„Eine ausgezeichnete Idee!“, ruft Frau Holle und fragt sich, warum sie nicht selbst darauf gekommen ist.
Der Zwerg zieht eine Flöte aus Kirschholz aus seiner Hosentasche und bläst eine kleine Melodie, direkt in den Wald hinein. Es dauert nicht lange, da taucht eine wunderschöne weiße Taube mit violetten Augen und blauem Schnabel auf. Und kaum hat ihr der Zwerg von den leckeren, fetten Würmern erzählt, da hat sie auch schon all ihre gefiederten Freunde zusammengetrommelt und sich mit ihnen über die Würmer hergemacht.
„Wunderbar! Kein einziger Wurm ist übrig geblieben.“, sagt Frau Holle und winkt den sattgefressenen Tauben zufrieden nach. Auch die Äpfel können erleichtert aufatmen.

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Heidi
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BeitragVerfasst am: 20.10.2015 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MarieAnn,

ich fand die Geschichte sehr amüsant, und musste einige Male schmunzeln. Allerdings ist der Mittelteil etwas langatmig. Wenn Frau Holle das Schicksal von Rumpelstilzchens Zwilling erzählt, passiert nicht viel, es wird aber sehr viel erklärt. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade Kinder sich hier aus der Geschichte ausklinken. Ich habe das Gefühl, dass du allein aus diesen Beschreibungen, eine eigene Geschichte schreiben könntest.
Anfang und Ende der Geschichte finde ich noch gelungener als das erste Kapitel deines Märchens, da so einiges geschieht, und du die Szenen schön beschrieben hast.

Ich habe ein paar Sätze rausgepickt, an denen ich hängengeblieben bin. Wenn ich Sätze umformuliert habe, ist das rein subjektiv. Du wirst schon wissen, was du davon umsetzen möchtest, und was nicht.

“Leider!”, seufzt Frau Holle. “Ich wäre sehr gern früher gekommen, aber die Arbeit – sie wächst mir langsam über den Kopf! Ich schaffe sie bald nicht mehr allein.”

Ich finde, den letzten Satz solltest du anders formulieren. Vielleicht „Ich schaffe das alles bald nicht mehr allein.“


„Das ist Rumpelstilzchens Zwilling.“, erklärt Frau Holle und winkt diesem zu.

Hier habe ich mich gefragt, woher der Zwilling plötzlich kommt. War er bei Frau Holle? Warum braucht sie dann Hilfe, wenn Rumpelstilzchens Zwilling schon bei ihr ist?


„Also das war so: Rumpelstilzchen ist gar nicht gestorben, als es sich in der Mitte entzwei gerissen hat, nein, es hat sich verdoppelt und seither gibt es zwei Rumpelstilzchen!
Diese Idee finde ich richtig gut. Daumen hoch

 
Kaum hat Frau Holle ihre Geschichte beendet, sind sie auch schon beim Haus angelangt. Frau Holle stellt die beiden Zwergenwesen einander vor.
An dieser Stelle bin ich hängengeblieben. Vielleicht kannst du das nochmal umformulieren. Leider habe ich im Moment auch keine Idee, wie es besser klingen würde Confused

Seine Stimme klingt, als ob er heiser wäre.
Der Satz ist mir zu unbestimmt. Ich würde: Seine Stimme klingt heiser, schreiben.


Auch die Äpfel können erleichtert aufatmen.

Mein Vorschlag: Die Äpfel atmen erleichtert auf.


LG Heidi


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Violet_Pixie
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BeitragVerfasst am: 20.10.2015 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MarieAnn,

auch dieser Teil deines Märchens gefällt mir Cool

und

ich schließe mich Heidis Anmerkungen an!

Besonders was den Mittelteil betrifft. Er ist zu langatmig und lenkt die Aufmerksamkeit zu sehr von der Hauptgeschichte ab.
Wie schon geschrieben: Märchen sollten nicht zu lang sein und einen klaren Handlungsstrang haben.

Was mir noch aufgefallen ist:

Sie rappelt sich hoch und winkt Schneewittchen zu, die auf ihrer Terrasse sitzt und in einen Garten voller bunter Blumen und Obstbäume blickt.
Wenn Schneewittchen in den Garten sieht, wieso winkt ihr Frau Holle dann? Eigentlich müsste sie ihr zurufen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Außerdem könntest du mindestens 90% der Ausrufezeichen streichen. Ein Punkt reicht bei den meisten Sätzen völlig.

und

bei direkter Rede setzt man keinen Punkt, wenn danach ein Komma kommt.

„Eben.“, sagt Frau Holle.

„Eben“, sagt Frau Holle.


Das war's auch schon Cool

Grüßle
Vio
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MarieAnn
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BeitragVerfasst am: 22.10.2015 11:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Violet und Heidi!
Ich freu mich wirklich, dass euch mein Märchen bisher gefällt und ihr beim Lesen kritisch seid. Jetzt, wo ihr beide es ansprecht, kommt es mir auch so vor, als wäre der mittlere Teil zu viel der Erzählung bzw. Erklärung. Ich glaub, ich muss mir was einfallen lassen, um diesen Teil ein bisschen kürzer und spannender zu gestalten.
Danke euch!
Liebe Grüße, bis demnächst,
MarieAnn

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