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Dieses Werk wurde für den kleinen Literaten nominiert Seelenbanner


 
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Kätzchen
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 28
Beiträge: 712
Wohnort: Katzenkörbchen


BeitragVerfasst am: 04.01.2013 13:47    Titel: Seelenbanner eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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„Wir können alle friedlich zusammenleben, natürlich.“
Das war die größte Lüge, die man ihr erzählt hatte. Eine absolut unhaltbare Illusion.
Levi wischte mit einem Stofftuch das dunkelgrüne Blut von dem Besenstil in ihren behandschuhten Händen, ohne den Blick von dem Gromah zu wenden, der tot vor ihr auf dem Holzboden lag. Seine dunkelbraunen, aalglatten Gliedmaßen waren verkrampft, vier paar Arme suchten selbst im Tod nach einer Fluchtmöglichkeit, kurze muskulöse Beine strampelten immer noch weiter. Das runde, lochartige Maul mit zwei spitzen Zahnreihen war vom letzten Schrei weit geöffnet.
Das erste Mal hatte Levi sich ziemlich erschrocken, als sie feststellen musste, dass der Körper der Viecher unabhängig vom Kopf funktionierte, wenn man sie ausschaltete. Aber mit einem Stich mitten in die Eingeweide, wo ihr gepanzertes Herz lag, waren sie restlos erledigt.
Den sauber polierten Besenstil ließ Levi sorgfältig in die Ecke gleiten. Schließlich war das ein Gasthauszimmer und der Wirt würde ausrasten, wenn er hier irgendwo Blut fände. Egal von welcher Sorte.
Die Assassine beugte sich abschätzend über den Dämon. Er hatte keinen besonders hohen Rang, Gromah waren einfache Lebewesen dämonischen Ursprungs die eben vor sich hin lebten, wie es auch Menschen und all die anderen Kreaturen taten. Nur das diese hier von Haus aus zu Gewalt neigten und manchmal Amok liefen. Familien und Häuser zerstörten.
Und hier kam Levi ins Spiel, um die abgrundtief bösartigen Kreaturen zu versiegeln. Egal ob Menschen, Gromah, Halbwölfe, Lecius oder sonstige Arten. Was eine böse Seele in sich trug, musste gebannt werden.
In den letzten Jahren hatte das Gleichgewicht sich verschoben. Viel Böses wurde verzeichnet, immer mehr Banner wurden getötet, teilweise auf die grausamste Art und Weise. Levi unterdrückte ein Würgen, als das Bild ihres ausgeweideten Kollegen sich vor ihr geistiges Auge schob und der Leichengestank von damals sich bohrend in ihre Nase zwängte.
„Nun zu dir du Scheißkerl.“
Sie betrachtete mit gerunzelter Stirn die tödlichen Platzwunden, die sie ihm mit dem Besenstil zugefügt hatte. Dieser kleine Widerling hatte sich als ziemlich schlau erwiesen, was sie überraschte. Normalerweise rannten Gromah stupide auf andere zu und versuchten ihre stinkenden Klauen und Krallen ins Fleisch ihrer Opfer zu bohren.  Doch dieser hier hatte sie im ersten Moment überlistet. Während die Assassine sich schon bereit gemacht hatte, den Kerl während seines hirnlosen Ansturms mit ihrem Kurzschwert aufzuspießen, hatte er sich zu Boden fallen lassen und die Jägerin im Rutschen von den Beinen gekegelt. Der Dämon hatte sich in ihrem Arm verbissen und sie konnte ihn gerade so von sich herunter stemmen um ihn dann mit dem Besen tot zu prügeln. Eine blutige Angelegenheit, die den abgetretenen Holzboden in dunkelgrüne, dickflüssige Farbe tauchte. Und Levi staunen ließ, wie fest sie zugeschlagen haben musste.
Was den eigentlich berechenbaren Dämon zu einer intelligenten Handlung bewegt hatte, würde sie später noch untersuchen. Jetzt musste sie zusehen, dass sie ihn endgültig erledigte.
Die Assassine holte ein Amulett unter ihrer schwarzen Korsage hervor. Es war aus geheiligtem Gold der Tempelkatakomben im Sanctum gefertigt worden und hatte die Form einer Mondsichel, etwa so groß wie ihre Hand. Zwischen den Sichelenden war ein mit dünnen, aber stabilen Goldhalterungen gefasster Rubin eingelassen. Die Grundausrüstung eines jeden Seelenbanners.
Mit der freien Hand zog Levi einen einfachen Dolch aus dem Stiefelhalfter und hielt ihn in das schwache Mondlicht, das durch ein schäbiges kleines Fenster in den winzigen Raum fiel. Die Klinge veränderte sich augenblicklich und begann wie geschmolzenes Silber, das in einer unsichtbaren Form gehalten wurde, zu fließen. Das silbrige Licht, dass vom Dolch aus zu strahlen begann, wurde gleißend hell, als die Jägerin es über die Eingeweide des Gromah hielt.
„Das wars dann Miststück. Ich wünsche eine angenehme Reise. Blut zu Blut, auf ewig gleich.“
Mit einem festen Ruck rammte sie den Dolch durch die glatte Haut hindurch, spürte Muskelfasern reißen, weiche Gedärme die auseinanderrissen bis sie schließlich an das verhärtete Herz stieß. Mit ganzem Gewicht stemmte sie sich auf den Dolchknauf und fühlte die silbrige Klinge langsam hinabgleiten. Tiefe Freude und Befriedigung machten sich in Levi breit, wie ein wohliges inneres Feuer in kalten Winterstunden. Ihre grauen Augen waren auf die Innereien gerichtet und sie liebte den Anblick von Blut, egal wem es gehörte. Und sie liebte den Geruch von Tod.
Ein Stich in ihren Gedanken ließ ihren Kopf augenblicklich schmerzen. Mit Gewalt drängte Levi ihre Gefühle in moralische Bahnen zurück. Es fühlte sich an, als würde sie plötzlich von Innen zerrissen. Ihre Schädeldecke spaltete sich gerade, da war sie sich angesichts der betäubenden Schmerzen sicher. Doch den Gefallen tat der sture Kopf ihr nicht und pochte einfach weiter.
Unter zischenden Flüchen brachte die Jägerin es schnell zu Ende. Sie stach einmal präzise und fest zu, geräuschlos zerfiel der Körper des Gromah zu einem dunkelbraunen, pulvrigen Häufchen.
Erschöpft ließ Levi sich nach hinten auf den Boden fallen.
Eigentlich hatte sie seine Seele bannen wollen, aber jetzt war es zu spät. Sie hatte ihn getötet anstatt seinen Geist zu konservieren. Diese böse Seele würde in den Strom zurückkehren und eines Tages wiedergeboren. Nur um erneut zu töten.
„Verflucht.“
Sie fühlte sich wie eine Versagerin. Wie eine Versagerin, die von einer Kutsche überfahren wurde. Dabei war ein Gromah keine große Sache. Aber gegen sich selbst zu kämpfen war der reine Horror, der jedes Mal in einem Unentschieden endete und beide Parteien mit Kopfschmerzen in getrennte Ringecken verbannte. Sie sollte sich wirklich einmal untersuchen lassen. Ja, ganz bestimmt. Aber im Sanctum würde sie sich erst einmal hinlegen.
______________

Verflucht seist du crim, der du meine Gedanken vom Zaunpfahl gelassen hast.



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Hunter_S_Thompson1988
Schreiberassi

Alter: 31
Beiträge: 64
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BeitragVerfasst am: 05.01.2013 03:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kätzchen,

Ich finde diese Textpassage sehr gut. Macht Lust auf mehr. Auch wenn das normalerweise nicht die Art von Buch ist, die ich mir kaufen würde, (Stichwort Dämonen, usw ) finde ich deinen Schreibstil wirklich unterhaltsam.
Es liest sich flüssig, und bis auf einige zu abgehackte Passagen gibts nicht viel zu nörgeln. Wieviel von diesem Buch hast du bereits fertiggestellt? Ist diese Passage eher früh im Roman angesiedelt? Oder ist es gar nur eine Grundidee für dein Buch?
Ansonsten - mach weiter so!

LG Hunter
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Berti_Baum
Dichter und Denker


Beiträge: 1675
Wohnort: Immerheim


BeitragVerfasst am: 05.01.2013 10:16    Titel: Re: Seelenbanner Antworten mit Zitat

Grundsätzlich gefällt mir dein Schreibstil. Die Szene ist so weit verständlich und handwerklich gut geschrieben. Allerdings reißt sie mich nicht vom Hocker. Wenn das der Anfang eines Buches wäre, würde ich es zu 99% zurückstellen. Es ist nichts dabei, was mich bei der Stange hält. Im Prinzip passiert nichts, außer, dass du einiges an Info-Dump darinnen verpackst.

Was mich verwirrt, soll Levi die Assassine, Jägerin, Seelenbannerin sein? Wenn ja, solltest du das besser herausstellen. Besser noch, (am Anfang) gar nicht erst so viele verschiedene Bezeichnungen benutzen. Der Leser ist da erst einmal durcheinander, wer gemeint ist.

Kätzchen hat Folgendes geschrieben:
Das war die größte Lüge, die man ihr erzählt hatte. Eine absolut unhaltbare Illusion.


Alles Adjektive, die du streichen kannst. Die Wörter verstärken gar nichts. Weniger ist hier mehr.

Kätzchen hat Folgendes geschrieben:
Nur das diese hier von Haus aus zu Gewalt neigten und manchmal Amok liefen.


Ich persönlich habe nichts gegen neumodische Wörter in mittelalterlichen Settings, es muss aber zur Gesamtsprache passen. Wenn deine Welt weit fortschrittlicher sein sollte, hast du es verpasst, das herauszustellen. Wink

Kätzchen hat Folgendes geschrieben:
Viel Böses wurde verzeichnet, immer mehr Banner wurden getötet, teilweise auf die grausamste Art und Weise.


Das mit den Bannern ist verwirrend, wohl eher Seelenbanner. Was muss ich mir unter der grausamsten Art und Weise vorstellen?


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Der Junge, der Glück brachte (Jugendbuch/2013)
Das Mädchen, das Hoffnung brachte (Jugendbuch/ November 2014)
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crim
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BeitragVerfasst am: 05.01.2013 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Verflucht seist du crim, der du meine Gedanken vom Zaunpfahl gelassen hast.


 Laughing

Also Kätzchen,
egal ob verflucht oder nicht, ich denke, du hast die richtige Entscheidung getroffen, das hier einzustellen. Ich werde erstmal nicht allzu detailig werden, sondern da Berti-Baum ein wenig beispflichten, vor allem zu den verstärkenden Wörtern und dass die nicht wirklich etwas verstärken. Bereits im allerersten Satz stört mich das nachgeschobene "natürlich" - es schwächt eher die Aussage des nächsten Satzes, als dass es sie stützt. Die "größte Lüge" würde ich behalten, aber die absolut unhaltbare Illusion, da stimme ich Berti uneingeschränkt zu.

Ansonsten sehe ich den Text sogar ein bisschen weniger kritisch. Ich finde dieses Gromah-Wesen und deine Prota interessant. Aber, was ich für das größte Manko halte, ist folgendes: Du beginnst die Geschichte, kurz nach dem Kampf mit dem Gromah, wenn er schon tot ist. Warum? Beginn doch mit dem Kampf selbst, statt dem Leser die Kampfhandlungen nachzuliefern. Wäre doch ein feiner actionreicher Einstieg! Die Bewegungen des Wesens und alles was du dann nachlieferst würde viel mehr Wirkung entfalten, wenn du es unmittelbar als gerade geschehenden Kampf aufziehst, als alles im Nachgang zu servieren.
Ich denke, das könnte auch Bertis Hocker vielleicht umreißen.

LG Crim
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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 05.01.2013 12:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Hunter:

Vielen Dank für deine Rückmeldung. Es freut mich sehr dass dir dieser Stil gefällt, zumindest grundsetzlich. Es gibt viele Szenen dazu die ich skizziert habe, aber noch nicht richtig ausformuliert. Diese hier war die erste und ist eben ein Versuch, wie Leser darauf reagieren.

Berti Baum

Vielen Dank auch für deine ehrlichen Worte. Allerdings kann ich beruhigen, dass es nicht der Anfang ist und mir noch kein passender eingefallen ist. Wobei das hier sehr weit am Anfang stehen würde, da ich zumindest versuchen wollte die Welt ein wenig zu erklären. Zu viel? Also gut!
Mit dem Stil hast du Recht, aber es soll keine rein mittelalterlich angesiedelte Welt werden. Daher würde ich das im richtigen Anfang klarer machen, denn hier kommt es nicht wirklich raus.
Die Verwirrung mit den Bannern lässt sich leicht beheben, auch die unnötigen Adjektive. Ich werde einen passenderen Anfang einstellen, in der Hoffnung es richtig zu machen. Ich wollte nur schauen, wie Leser generell auf diese Art von Stil reagieren und auf die Prota und den kleinen Dämon.

Crim

Wir werden sehen ob ich diese Entscheidung auch halten kann
 Laughing  Ja mit meinen liebsten Füllworten muss ich etwas aufpassen. Und ich kann auch gut verstehen, was dich daran weniger reizt, aber wie gesagt, es ist sehr am Anfang angesiedelt und nicht DER Anfang. Daran arbeite ich noch. Es war eben ein Versuch, wie Leser die Prota empfinden und ob der Stil in sich passt (dumm nur, wenn die Welt hier rein mittelalterlich erscheint). Solange es aber mal wieder nur Füllworte sind bin ich doch zufrieden. Und der Anfang kommt noch.

Also danke für die hilfreichen Rückmelden!


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Jadzia
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BeitragVerfasst am: 06.01.2013 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kätzchen,
grundsätzlich finde ich die Idee sehr interessant, die hinter dieser Szene steckt. Du kreierst ein stimmungsvolles Bild. Aber, und da muss ich meinen Vorrednern zustimmen, pass auf, dass du den Leser nicht mit Beschreibungen zuschaufelst.
Du schreibst, dass diese Szene nicht die erste Szene im Buch sein soll. Durch die vielen detaillierten Erklärungen (zum Aussehen der Gromah, zu den Seelenbannern, zum Ausschalten der Gromah etc.) klingt es aber sehr danach.
Wenn du die Wesen und die Prota schon vorher auftauchen lässt, dann lass hier die vielen Details weg.
Der Text liest sich teilweise recht gut; an einigen Stellen kam ich jedoch ins Stocken:

Zitat:
Gromah waren einfache Lebewesen dämonischen Ursprungs die eben vor sich hin lebten, wie es auch Menschen und all die anderen Kreaturen taten.


Mich stört, dass du die Gromah und die Menschen auf eine Ebene holst. Menschen leben meines Erachtens nicht einfach vor sich hin. (Wenn sie das in deinem Buch tun, dann streiche diese Kritik  Smile )

Zitat:
Und hier kam Levi ins Spiel, um die abgrundtief bösartigen Kreaturen zu versiegeln. Egal ob Menschen, Gromah, Halbwölfe, Lecius oder sonstige Arten. Was eine böse Seele in sich trug, musste gebannt werden.


Was bedeutet dieses versiegeln? Wenn du dieses Verb für das endgültige Ausschalten der Gromah verwendest, dann bleib dabei. Dann wird es für den Leser klarer. Hier verwendest du versiegeln und bannen für die gleiche Handlung. Das verwirrt.

Zitat:
Sie betrachtete mit gerunzelter Stirn die tödlichen Platzwunden, die sie ihm mit dem Besenstil zugefügt hatte.


Tödliche Platzwunden? Nicht sehr stimmig. Und der Besenstil zerstört mein Bild von einer Kriegerin, die Dämonen jagt. (Sorry
 Confused )

Zitat:
Ihre grauen Augen waren auf die Innereien gerichtet und sie liebte den Anblick von Blut, egal wem es gehörte. Und sie liebte den Geruch von Tod.


Das finde ich umständlich formuliert. Und dass sie graue Augen hat, interessiert in diesem Moment nicht wirklich.
Wie wäre es mit:
Ihre Augen fixierten die Innereien des Gromah. Sie liebte den Anblick von Blut - egal von welchem Wesen. Und sie liebte den Geruch des Todes. (Geht bestimmt besser - nur eine Idee)

Vielleicht überprüfst du einmal, an welchen Stellen du aus langen Sätzen lieber zwei machen könntest. Mir persönlich gefallen kurze und klare Sätze besser. Gerade dann, wenn es sich um eine spannende Szene handelt.


Ich hoffe, ich war nicht überkritisch - bitte schreib weiter, eine Fortsetzung würde mich sehr interessieren!
LG Jadzia
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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 06.01.2013 01:20    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Jadzia!

Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. In der Tat ist das die erste Geschichte in meiner eigenen Welt. Daher finde ich es sehr gut, dass einem neutralen Leser so viele kleine Dinge auffallen. Denn ich kämpfe wohl noch mit einer eigenen Logik hinter den Dingen  Laughing

Die genannten Sätze werde ich etwas schmackhafter gestalten, da hast du Recht. Und die Details, wie von meinen Vorrednern erwähnt, werde ich besser verteilen müssen  Embarassed

Es klingt wie ein Anfang, weil es sehr am Anfang stehen soll. Ich habe zwei Überlegungen:

- Zwei Szenen vorzuschieben
- Mit denselben Worten anzufangen und auf crims Vorschlag, der mir doch gefällt, in den Kampf einsteigen. Was es nicht so langweilig machen würde und die Details sich besser einflechten ließen und lockerer von der Hand gingen, anstatt so angereiht daherzukommen.

Ich tendiere zur zweiten Variante aber ich lasse mir auch gerne gute Vorschläge machen!

Vielen Dank nochmal für deinen hilfreichen Kommentar!

LG

Katze


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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 07.01.2013 12:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier der Versuch eines Anfangs als Einstieg in die Kampfszene. Hab unenedlich lang versucht alles herauszufiltern an Fehlern, jetzt sehe ich nur noch kryptische Zeichen anstatt Buchstaben. Zeit fürs Forum  Razz
______________

„Wir können alle friedlich zusammenleben.“
Das war die größte Lüge, die man ihr erzählt hatte.
Levi keuchte als ihr Kopf auf den Boden krachte und sämtliche Luft aus ihren Lungen gepresst wurde. Der Gromah hatte es tatsächlich geschafft, sie heftig umzuringen. Aus dem Augenwinkel sah sie ihn mit allen vier Armen nach Gegenständen greifen, die in dem schäbigen Gasthauszimmer herumstanden. Der Kerzenleuchter gefiel ihr gar nicht.
Noch während sie versuchte ihren Körper wieder unter Kontrolle zu bekommen, beugte der Dämon sich triumphierend über sie. Seine fleckige braune Haut unterschied sich kaum von der Raumkulisse und sie konnte seine Bewegungen mehr fühlen als sehen.
Als der Kerzenleuchter auf ihr Gesicht herabsauste schaffte sie es gerade so, sich auf den Bauch zu rollen. Das Metall bohrte sich wenige Zentimeter neben ihrem Kopf in den Boden und Levi betete inständig, dass es im Zimmer darunter nicht durch die Decke kam.
Ihre Brust schmerzte höllisch aber sie musste sich zusammenreißen. Mit einem schmerzvollen Stöhnen zog die Jägerin sich an einem der Holzstühle hoch. Ohne nach dem Gromah zu sehen packte sie den Stuhl an Lehne, holte mit einer Drehung um die eigene Achse Schwung und schlug den Stuhl so fest sie konnte in das Gesicht des Dämons. Als dieser schreiend taumelte, schlug sie immer wieder zu, doch er wollte einfach nicht zu Boden gehen.
Der Gromah ließ stattdessen den Kerzenhalter fallen, packte jedes der Stuhlbeine mit einem Arm und schleuderte den Stuhl von sich weg, samt der Jägerin. Sie konnte sich gerade so abrollen und dabei einem fliegenden Becher ausweichen, der lautstark an der Wand hinter ihr zerschellte.
„He, hör auf, du musst den Scheiß später nicht bezahlen!“
Als nur ein wütendes Fauchen ertönte sprang Levi auf die Beine. Keine Sekunde zu früh.
Denn schon kam der Holztisch quer durch den Raum geflogen, dem sie mit einem Hechtsprung zur Seite auswich. Beim Abrollen zog die Jägerin knurrend ein Messer aus der Halterung an ihrem Handschuh. Der Gromah stürmte  auf sie zu.
„Ihr Biester habt zu viel Kraft und eindeutig zu wenig Hirn“, murmelte sie und nahm eine seiner vier Arme ins Visier. Mit einem gezielten Wurf platzierte sie den Dolch in seiner Schulter.
Der Dämon heulte auf vor Schmerzen, sofort schoss dunkelgrünes Blut über den Fußboden. Doch anders als erwartet, sackte der Gromah nicht zusammen. Stattdessen nahm er die Jägerin einfach mit sich, als er sie mit voller Kraft rammte.
Ein Fensterglas klirrte  und Levi sah Sterne tanzen, als sich lauter Glasscherben in ihren Rücken bohrten. Ihr Mantel schützte sie zwar, doch einige der Splitter waren zu scharf um abgefangen zu werden. Instinktiv drückte sie die Wirbelsäule nach oben durch, wurde jedoch von dem Gewicht des Dämons beinahe zerquetscht.
Der kühlen Luft nach zu urteilen lagen sie auf dem Balkon. Auch wenn sie glaubte ohnmächtig zu werden, wusste Levi, dass sie den Gromah wieder nach drinnen bekommen musste. Keuchend suchte sie mit ihren Händen nach einer potentiellen Waffe und griff einen größeren Glassplitter.
Ein brennender Schmerz machte sich plötzlich in ihrem Unterarm breit. Der Jägerin kamen die Tränen als sie einen Aufschrei qualvoll unterdrückte und wimmernd legte sie den Kopf auf die Seite. Obwohl sie verstärkte Lederhandschuhe trug, hatten sich die vielen spitzen Zahnreihen des Dämons in ihr Fleisch gerissen. Das gab ihr den Adrenalinstoß den sie brauchte.
Mit einem festen Hieb stach sie die Glasscherbe in sein Auge und drehte sie einige Male wütend herum.  Der Gromah schrie laut auf, alle vier Arme hielten das verletzte Auge und er torkelte jaulend  wieder in das Zimmer.
Levi wäre am liebsten liegen geblieben. Alles an ihrem Körper tat so weh, dass sie laut schreien wollte. Aber wenn der Dämon sich wieder gefasst hatte, dann war es aus für sie.
Langsam und unter leisem Fluchen zog die Jägerin sich am Geländer auf die Beine und lehnte sich mit dem Rücken dagegen, um nicht einzuknicken. Ihr Schwert lag auf dem Boden im Zimmer, sie würde sich also eine andere Waffe suchen müssen. Im Augenwinkel sah sie einen Besen in der kleinen Ecke des Balkons stehen.
Levi griff das Putzgerät wie eine Lanze. Da sie sich nicht zutraute, ihr eigenes Gewicht auf ihren wackeligen Beinen zu tragen, stieß sie sich mit Schwung von dem Geländer ab und stolperte auf den Dämon zu. Der Besenstil traf ihn am Brustkorb und ließ ihn mit einem Knall zu Boden gehen. Ohne zu zögern prügelte die Jägerin auf seinen Kopf ein, so fest es ihr die Schmerzen erlaubten. Nach einigen dumpfen Schlägen begann Blut aus etlichen Platzwunden zu sickern, doch Levi war in Raserei. Sie haute so lange zu, bis der Besenstil  zerbrach, und sie mit Sicherheit wusste, dass der Gromah gedanklich tot war. Aber erst mit einem Stich mitten in die Eingeweide, wo sein gepanzertes Herz lag, wäre er restlos erledigt.
Die Jägerin ließ sie sich auf die Knie fallen und atmete tief durch.
Der Wirt würde ausrasten, wenn er hier irgendwo Blut fände. Egal von welcher Sorte. Von dem demolierten Zimmer mal abgesehen. In Gedanken ging sie durch, wie viel Geld sie dabei hatte.
Was sie nur kurz von den Schmerzen ablenken konnte. Doch eine Sache kreiste ihr unentwegt im Kopf herum: Was hatte den eigentlich berechenbaren Dämon zu einer intelligenten Handlung bewegt?
Dieser kleine Widerling hatte sich als ziemlich schlau erwiesen. Normalerweise rannten Gromah stupide auf andere zu und versuchten ihre stinkenden Klauen und Krallen ins Fleisch ihrer Opfer zu bohren.  Doch dieser hier hatte sie im ersten Moment überlistet.
Die Jägerin beugte sich abschätzend über den Dämon. Er hatte keinen besonders hohen Rang, Gromah waren einfache Lebewesen dämonischen Ursprungs die eben vor sich hin lebten, ohne sich in andere Angelegenheiten zu mischen. Nur das Gromah vom ersten Herzschlag an zu Gewalt neigten und manchmal zu Mördern wurden. Familien und Häuser zerstörten. Aber besonders intelligent waren sie noch nie gewesen. Die Jägerin runzelte nachdenklich die Stirn.
Als Seelenbannerin war Levi dazu ausgebildet,  die Seelen böser Kreaturen für immer unschädlich zu machen. Egal ob Menschen, Gromah, Halbwölfe oder andere Arten. Gebannte Seelen konnten nicht in den Strom der Wiedergeburt gelangen und blieben somit für immer unschädlich.


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BeitragVerfasst am: 07.01.2013 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Katze!
Ich werde mir mal einigen Freiraum geben, wenn ich in die Geschichte gehe. Es wird Kritik hageln, obwohl ich die Umsetzung besser finde. Nimm, was dir sinnvoll erscheint, ignorier den Rest.

Zitat:
„Wir können alle friedlich zusammenleben.“
Das war die größte Lüge, die man ihr erzählt hatte.


So gefällt mir der Einstieg.

Zitat:
Levi keuchte als ihr Kopf auf den Boden krachte und sämtliche Luft aus ihren Lungen gepresst wurde. Der Gromah hatte es tatsächlich geschafft, sie heftig umzuringen.


Ich würde die beiden Sätze vertauschen und den zweiten entschlacken:

Der Gromah rang sie nieder. Levi keuchte, als ihr Kopf auf den Boden krachte und sämtliche Luft aus ihren Lungen gepresst wurde.

Zudem könnte man darüber nachdenken, die Passivkonstruktion mit wurde aufzulösen - oder alles ab dem "und" zu streichen:

Der Gromah rang sie nieder. Levi keuchte, als ihr Kopf auf den Boden krachte.

Aber das wäre schon ein maximal invasiver Eingriff in deinen Stil, deshalb wärs mir lieber, du fändest einen Mittelweg.

Zitat:
Aus dem Augenwinkel sah sie ihn mit allen vier Armen nach Gegenständen greifen, die in dem schäbigen Gasthauszimmer herumstanden. Der Kerzenleuchter gefiel ihr gar nicht.


Man könnte die Info, dass diese Szene in einem schäbigen Gasthauszimmer spielt, anders einbringen. Bspw. kurz vorher ihren Kopf nicht auf den Boden krachen lassen, sondern auf die abgewetzten Dielen des Gasthauszimmers. Lieber noch: Nur auf die (abgewetzten) Dielen... Ist es hier bereits wichtig, dass sie im Gasthauszimmer ist? Nimmt etwas Drive raus.

Der Kerzenleuchter ist witzig, aber ich würde da doch etwas treffenderes verlangen. Nämlich: Dass der Gromah ausgerechnet einen Kerzenleuchter zu packen kriegte, gefiel ihr gar nicht. Irgendwas in der Art, denn der Kerzenleuchter selbst ist es ja nicht, was ihr missfällt, sondern die Tatsache, dass er jetzt einen in der Hand (?) hält.

Zitat:
Noch während sie versuchte ihren Körper wieder unter Kontrolle zu bekommen, beugte der Dämon sich triumphierend über sie. Seine fleckige braune Haut unterschied sich kaum von der Raumkulisse und sie konnte seine Bewegungen mehr fühlen als sehen.


Das "sich" wäre mMn vor "der Dämon" besser aufgehoben, hinter "versuchte" glaube ich, kommt ein Komma. "die Raumkulisse" da könntest du das allgemeine Raumkulisse in etwas spezielles wie "die Holzwände/Zimmerdecke/etc." auflösen. Das letzte "und" könntest du streichen und einen eigenständigen Satz aus dem Anhang machen: Sie konnte seine Bewegungen mehr fühlen als sehen. Oder direkter: Sie fühlte seine Bewegungen mehr, als sie zu sehen. Geht sicher noch besser, als ich das hier gerade versuche.

Zitat:
Als der Kerzenleuchter auf ihr Gesicht herabsauste schaffte sie es gerade so, sich auf den Bauch zu rollen. Das Metall bohrte sich wenige Zentimeter neben ihrem Kopf in den Boden und Levi betete inständig, dass es im Zimmer darunter nicht durch die Decke kam.


Nun, abgesehen davon, dass Levi gerade größere Probleme zu haben scheint, als sich für das Zimmer unter ihr zu interessieren, wäre hier eine gute Stelle, um klar zu machen, dass sie sich in einem Gasthaus befindet. Dieser Kampf könnte ja theoretisch in einem Zimmer direkt über dem Gastraum stattfinden und sie hoffen, dass dort unten niemand etwas mitbekommt, weshalb auch immer... Nur ein blöder Vorschlag, weil ich nicht genau weiß, ob das nicht völlig deine Welt über den Haufen wirft...

Zitat:
Ihre Brust schmerzte höllisch aber sie musste sich zusammenreißen. Mit einem schmerzvollen Stöhnen zog die Jägerin sich an einem der Holzstühle hoch.


Hier finde ich "schmerzte höllisch" vollkommen in Ordnung, anders als vorhin das "heftig" beim Umringen, aber das Stöhnen muss dann nicht auch noch "schmerzvoll" sein. Dass das kein Stöhnen vor Lust ist, ist bereits geklärt.

Zitat:
Ohne nach dem Gromah zu sehen packte sie den Stuhl an Lehne, holte mit einer Drehung um die eigene Achse Schwung und schlug den Stuhl so fest sie konnte in das Gesicht des Dämons.


Gute Stelle um dem "Gesicht des Dämons" mehr Kontur zu geben, also statt dem allgemeinen "Gesicht des Dämons". Wie sieht es aus? Vielleicht sogar die Veränderung des Gesichts des Dämons zeigen, die der Stuhl hinterlässt.

Achso und: "packte sie den Stuhl an Lehne" ... pack mal den Stuhl an Lehne, Alter! Öhm, also, ich meine natürlich, da fehlt etwas zwischen dem "an" und der "Lehne".

Erstmal so weit. Du siehst, ich habe wieder mal einiges gefunden, was anders gemacht werden könnte, nicht muss! Vielleicht gefallen dir ein paar Einfälle. Ich finde die direkte Kampfhandlung als Einstieg schonmal gelungener als die erste Version.

LG Crim
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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 07.01.2013 15:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hi crim.

Vielen Dank für deine Eindrücke. Ja es gibt scheinbar noch viel zu tun und deine kleinen aber feinen Eingriffe scheinen mir sinnvoll und würden dem Text sicher gut tun. Wie du siehst, bewahrheiten sich meine Ängste etwas und ich bin mir fast sicher, dass diese neue Welt an Kleinigkeiten des Geschreibsels scheitern wird.
Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich damit anfangen soll, außer es erst einmal zu korrigieren. Wenn der Text aber hier nicht bestehen kann, dann kann er es nirgendwo. Ich werde mir denke ich ein paar Gedanken machen.

Danke für deine Mühe!

LG

Katze


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BeitragVerfasst am: 07.01.2013 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Kätzchen,

meine Anmerkungen zu deiner Umsetzung sollen wirklich keine grundlegende Kritik sein, denn ich habe schon in der jetzigen Version Bilder vor Augen. Ich könnte eigentlich drüber hinweglesen und es würde mir immer noch irgendwie gefallen.
Die Szene ist bereits lebhaft, sie transportiert Witz und teilweise auch die Action. Deine Prota gefällt mir, sie hat Charakter. Dass ich hier mit einem absoluten Vergrößerungsglas rangehe, sollte dich nicht entmutigen und es würde dir bestimmt nicht schaden, deine ganze eigene Geschichte erstmal genau so aufzuschreiben.

Vielleicht grob als einzige (in meinen Augen wichtige) Anregung: Das Allgemeine wie Raumkulisse/Gesicht des Dämons ruhig etwas Spezieller machen und vor den Szenen überlegen, was transportiert werden soll. Hier am Beginn vermute ich: Gewitzte Action im Fantasygewand verbunden mit dem Aufzeigen des Charakters der Prota und dem Aussehen des Dämonen, zeitgleich ein Abriss wo die Szene spielt. Es ist sehr schwierig all diese Dinge unter einen Hut zu bringen, aber ich finde, du bist schon verdammt nah dran, das alles ineinanderfließen zu lassen, auch wenn das vielleicht in meinem letzten Kommentar nicht so rüberkommt. Ich sags mal so: Ich hole die Lupe raus, weils sich lohnt. Die Action verpufft noch ein bisschen durch Passivkonstrukte statt gerade aus aufs Maul, bzw. Denn/Stattdessen/Doch-Konstruktionen. Aber das empfinden andere vielleicht gar nicht so...
 
An Kleinigkeiten scheitert eine Geschichte nicht.
Schreib sie.

LG Crim
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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 07.01.2013 16:08    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

crim,

ich nehm dir das nicht Krumm. Ich gehe bei anderen Texten genauso vor was nur richtig ist. Ohne Lupe mangelt die Qualität auf lange Sicht hin. Und vor allem Kleinigkeiten sind es wert erwähnt zu werden.
Trotzdem muss ich mich selbst ein bisschen schlagen.  Denn ein Nicht-vorwärts-kommen und Summieren von immer gleichen "Fehlern" ärgert mich sehr. Dafür liebe ich es viel zu sehr. Aber so ist das, anscheinend wird es sich so schnell nicht mehr hinbiegen. Vielleicht auch gar nicht. Als Perfektionist in dieser Sache fällt es mir umso schwerer, die Ausmaße der Korrekturbedürftigkeit zu erfassen.
Diesen Teil werde ich mit deinen Vorschlägen defintiv verbessern. Ob und wie es weiter geht muss ich mir überlegen.
Um es aufzugeben, liebe ich es viel zu sehr. Trotzdem sticht das Weitermachen, da ich es nicht so auf die Reihe kriege, wie ich gerne wollte.

Also, nichts was dir Gedanken machen sollte wegen deiner Kritik  Wink

LG

Katze


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Uenff
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BeitragVerfasst am: 07.01.2013 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Schreibstil werde ich nicht viel sagen, haben die anderen scheinbar schon gemacht. Nur kurz: Gefällt mir grundprinzipiell, aber teilweise unnötig platzierte Adjektive und kleines bisschen zu viele Allgemeinplätze stören den Lesefluss ein wenig.

Jetzt zum Text selbst:

Zitat:
Levi keuchte als ihr Kopf auf den Boden krachte und sämtliche Luft aus ihren Lungen gepresst wurde. (Anm: Ohne Luft in den Lungen kann man nicht keuchen. Vielleicht ein anderes Verb?) Der Gromah hatte es tatsächlich geschafft, sie heftig umzuringen. Aus dem Augenwinkel sah sie ihn mit allen vier Armen nach Gegenständen greifen, die in dem schäbigen Gasthauszimmer herumstanden. Der Kerzenleuchter gefiel ihr gar nicht.
Noch während sie versuchte ihren Körper wieder unter Kontrolle zu bekommen, beugte der Dämon sich triumphierend über sie. Seine fleckige braune Haut unterschied sich kaum von der Raumkulisse und sie konnte seine Bewegungen mehr fühlen als sehen.
Als der Kerzenleuchter auf ihr Gesicht herabsauste schaffte sie es gerade so, sich auf den Bauch zu rollen. Das Metall bohrte sich wenige Zentimeter neben ihrem Kopf in den Boden und Levi betete inständig, dass es im Zimmer darunter nicht durch die Decke kam.

Ich bin von der Architektur des Raumes etwas verwirrt: Ist es nun eine Gasthausstube oder ein Palastsaal? Kerzenleuchter findet man in keinen Gaststuben, erst recht nicht welche die schwer genug sind um ein Loch in den Boden zu rammen. Vielleicht eher einen Kerzenständer hernehmen?


Die Actionszene hast du ganz gut hingekriegt, nur ein paar Dinge sind mir unschlüssig erschienen:

Zitat:
Ihre Brust schmerzte höllisch aber sie musste sich zusammenreißen. Mit einem schmerzvollen Stöhnen zog die Jägerin sich an einem der Holzstühle hoch. Ohne nach dem Gromah zu sehen packte sie den Stuhl an Lehne, holte mit einer Drehung um die eigene Achse Schwung und schlug den Stuhl so fest sie konnte in das Gesicht des Dämons. Als dieser schreiend taumelte, schlug sie immer wieder zu, doch er wollte einfach nicht zu Boden gehen. (Anm: Wäre es an dieser Stelle nicht klüger das Taumeln des ...Dings auszunutzen und sich das Schwert zu packen, das ja irgendwo herumliegt. Ich gehe jetzt halt davon aus, dass Hauptfigur Kampferfahrung hat)
Der Gromah ließ stattdessen den Kerzenhalter fallen, packte jedes der Stuhlbeine mit einem Arm und schleuderte den Stuhl von sich weg, samt der Jägerin. Sie konnte sich gerade so abrollen und dabei einem fliegenden Becher ausweichen, der lautstark an der Wand hinter ihr zerschellte. (was passiert mit dem Sessel? Zerbricht er, verschwindet er ins Nirvana?)
„He, hör auf, du musst den Scheiß später nicht bezahlen!“
Als nur ein wütendes Fauchen ertönte sprang Levi auf die Beine. Keine Sekunde zu früh.
Denn schon kam der Holztisch quer durch den Raum geflogen, dem sie mit einem Hechtsprung zur Seite auswich. Beim Abrollen zog die Jägerin knurrend ein Messer aus der Halterung an ihrem Handschuh. (Halterungen an Handschuhen sind für Messer komplett ungeeignet. Maximal ein sehr kleiner Dolch...) Der Gromah stürmte auf sie zu.


Zitat:
„Ihr Biester habt zu viel Kraft und eindeutig zu wenig Hirn“, murmelte sie und nahm eine seiner vier Arme ins Visier. Mit einem gezielten Wurf platzierte sie den Dolch (ach, jetzt ist es eh ein Dolch. Vergiss was ich oben gesagt hab) in seiner Schulter.
Der Dämon heulte auf vor Schmerzen, sofort schoss dunkelgrünes Blut (warum Dunkelgrün? Das ist mir persönlich ein bisschen zu klischeehaft...warum nicht rotes Blut, erschreckend menschlich? Oder gar keins, leere Venen. Hab "dunkelgrünes Blut" einfach schon ein bisschen zu oft gelesen um es ernst zu nehmen^^) über den Fußboden. Doch anders als erwartet, sackte der Gromah nicht zusammen. Stattdessen nahm er die Jägerin einfach mit sich, als er sie mit voller Kraft rammte.


Zitat:
Levi griff das Putzgerät wie eine Lanze. Da sie sich nicht zutraute, ihr eigenes Gewicht auf ihren wackeligen Beinen zu tragen, stieß sie sich mit Schwung von dem Geländer ab und stolperte auf den Dämon zu. Der Besenstil traf ihn am Brustkorb und ließ ihn mit einem Knall zu Boden gehen. Ohne zu zögern prügelte die Jägerin auf seinen Kopf ein, so fest es ihr die Schmerzen erlaubten. Nach einigen dumpfen Schlägen begann Blut aus etlichen Platzwunden zu sickern, doch Levi war in Raserei. Sie haute so lange zu, bis der Besenstil zerbrach, und sie mit Sicherheit wusste, dass der Gromah gedanklich tot war. Aber erst mit einem Stich mitten in die Eingeweide, wo sein gepanzertes Herz lag, wäre er restlos erledigt.
(warum "wäre"? Will sie ihn nicht endgültig töten? Will sie ihm am Leben lassen und befragen? Ist mir hier etwas uneindeutig, kann natürlich sein, dass das Absicht ist.)

Besenstiele halten maximal ein, zwei Schläge aus. Selbst die stabilsten. Glaub mir das, ich spreche aus Erfahrung.

Zitat:
Als Seelenbannerin war Levi dazu ausgebildet, die Seelen böser Kreaturen für immer unschädlich zu machen. Egal ob Menschen, Gromah, Halbwölfe oder andere Arten. Gebannte Seelen konnten nicht in den Strom der Wiedergeburt gelangen und blieben somit für immer unschädlich.

Für einen Profi stellt sie sich mMn ein bisschen ungeschickt an.

So, jetzt noch zwei Sachen:

1.) Das Monsterdesign. Vier Arme, dunkelbraun, grünes Blut...ist vielleicht nur Geschmackssache, aber ich mags wenn Monster mich mit ihrem Äußerem überraschen, und vier arme, dunkelbraun und grünes Blut hab ich seit Diablo schon des Öfteren gesehen. Vielleicht fällt dir noch was ein?^^

2.) Hab den Text gern gelesen, ein paar Schönheitsfehler, aber lässt sich definitiv was draus machen. Weiter so.

Cheers,
Uenff[/b]


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UtherPendragon
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BeitragVerfasst am: 07.01.2013 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Da es so aussieht, als hättest du im Moment eine besonders produktive Phase, gebe ich meine kleine Kritik, obwohl dein Text ja schon bewertet worden ist; damit du weißt dass es mich noch gibt!
Und wieder handelt er um eine starke Frau! Dem werde ich nicht müde!

Die Peanuts zuerst:

Zitat:
und sie konnte seine Bewegungen mehr fühlen als sehen.
Das ist so.. standart smile Irgendeine Konstruktion mit "erahnen" wäre besser oder eine Metapher
Zitat:
dass sie den Gromah wieder nach drinnen bekommen musste.
hereindrängen? Sonst so umgangssprachlich!
Zitat:
griff einen größeren Glassplitter.
nach einem* Darüberhinaus würde sich "ein faustgroßer" Glassplitter besser in diese hektische Szene einpassen
Zitat:
in sein Auge
welches? smile
Zitat:
jaulend wieder in das Zimmer
->zurück?
Zitat:
Aber wenn der Dämon sich wieder gefasst hatte, dann war es aus für sie.
Wurde wahrscheinlich schon angemerkt, aber hier muss ein Konjunktiv hin^^
Zitat:
Da sie sich nicht zutraute, ihr eigenes Gewicht auf ihren wackeligen Beinen zu tragen
Da muss noch eine temporäre Angabe hinzu, man nehme ein "in diesem Moment noch" oder "in dieser Sekunde" und ein "sofort" evtl in den zweiten Satz, denn sonst wirkt das Einprügeln auf den Kopf des Dämons unglücklich.
Zitat:
Nach einigen dumpfen Schlägen begann Blut aus etlichen Platzwunden zu sickern
Die Frage, wer verwundet ist, bleibt erstmal offen^^
Zitat:
Sie haute so lange zu
schlug* wink mimimi
Zitat:
Was hatte den eigentlich berechenbaren Dämon zu einer intelligenten Handlung bewegt?
->einen, sonst baust du eine persönliche Beziehung zu deinem Ungetüm auf, es sei denn, dies ist Absicht wink

Du setzt diese Kämpfe spannend in Szene, wie ich es von dir erwarte..... ähhh kenne! kenne! Niemals würde ich etwas erwarten! lol2
Das erste Viertel gefiel mir nicht ganz so gut, da der Umstand, nach dem die Protagonistin eine Jägerin sei, sehr überraschend daher kommt. Aber du hast ja bereits versichert, dies sei nicht der absolute Anfang einer Geschichte! Besonders der Mittelteil ist aufregend. Für meinen Geschmack bedienst du dich ein wenig zu sehr an der Umgangssprache, aber ich bin ja auch deine Beiträge aus "die Vorboten" gewohnt.
Tut mir übrigens leid, dass ich noch immer nicht die Schwertzeit erweiterte, falls es dich denn noch interessiert (Ich bin selbst schuld wenn nicht). Aber im Moment muss ich mich wirklich gedulden, bis alles sitzt und stimmt.
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend bei diesem seltsamen Wetter!
Uther Pendragon


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Kätzchen
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BeitragVerfasst am: 07.01.2013 23:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Uenff,

danke für deine aufmerksamen Worte. Ich stimme dir in beinahe allem zu, ein zwei Sache möchte ich erklären.

Zitat:
(Anm: Wäre es an dieser Stelle nicht klüger das Taumeln des ...Dings auszunutzen und sich das Schwert zu packen, das ja irgendwo herumliegt. Ich gehe jetzt halt davon aus, dass Hauptfigur Kampferfahrung hat)


Ja das wäre es. Aber hier war es ausnahmsweise Absicht, den Charakter von Levi als teilweise unprofessionell und gefühlsorientiert zu zeichen. So wütend wollte sie dem Ding lieber den Schädel zu Brei hauen als es zu erstechen. Ich finde das macht sie fehlbar und menschlich. Vielleicht kam es auch nicht wirklich an Embarassed

Zu dem "lahmen" Dämon:
Es ist ein kleiner nichtssagender Haufen. Deswegen ist er etwas mainstream geraten, muss ich zugeben. Im weiteren Verlauf kommen noch so einige Rassen und Dämonen dazu, die deutlich spektakulärer aufgezeichnet sind. Natürlich ist das kein Trost, aber ich finde ein 0815 Dämon hat nichts all zu cooles verdient  Evil or Very Mad  Laughing

Alle verschwundenen Stühle und Unklarheiten werden natürlich ganz magisch behoben.
Vielen Dank du hast mir sehr weitergeholfen!

Hi Penthi!

Es lebt  Shocked  Spaß, ich freue mich jedes Mal wieder dich zu sehen und wenn du erst einmal 80 Tage um die Welt reißen würdest. Dein Auge fürs Detail trifft noch die letzten Fehlerchen und ich kann glaube ich mit Schaudern behaupten, dass dank all den hilfreichen Korrekturvorschlägen der Text... gut werden kann. Ich bin wirklich sehr glücklich über eure detaillierte Anteilnahme!
Und natürlich lese ich Schwertzeit. Auf mein Lieblings-MMO musste ich immerhin auch zwei Jahre warten, man lernt Geduld. Und wenn ich alt im Schaukelstuhl sitze und es dann erst weitergeht, würde ich es auch lesen. Auch wenn cih dich um deine detailreichen Beschreibungen und logischen Zusammenhänge stark beneide  Laughing

LG

Mietze


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 08.01.2013 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kätzchen,

nach deinem letzten Kommentar an crim dachte ich schon, du seist deprimiert und wollte meinen kritischen Senf bei mir behalten. Aber inzwischen scheinst du ja doch wieder mehr an die Geschichte zu glauben.
Das solltest du m. E. auch. Du bist ja schon länger im Forum aktiv und weißt, dass gerade diese Textarbeit mit den vielen Zitierungen, roten Markierungen usw. auf den ersten Blick oft aussehen, als fänden die Leser alles von vorne bis hinten völlig daneben. Dabei machen sich die meisten diese Arbeit gerade deshalb, weil eine Geschichte es wert ist.
Sieht wie immer schlimmer aus als es ist. Der Ausschnitt ist für mich schon recht rund und inhaltlich gelungen, aber ein paar Erbsen habe ich schon gefunden:

Zitat:
„Wir können alle friedlich zusammenleben.“
Das war die größte Lüge, die man ihr erzählt hatte.

Da frage ich mich, wer ihr das erzählt hat. Ist aber in Ordnung, wenn es die Fortsetzung einer Passage ist, in der auch die kleineren "Lügen" (und wer sie "verbreitet") thematisiert werden.

Zitat:
Der Gromah hatte es tatsächlich geschafft, sie heftig umzuringen.

Ich weiß, crim hat das schon angesprochen, aber ich möchte es bekräftigen: "heftig umringen" finde ich seltsam, ich kann mir darunter nichts Spezifisches vorstellen.

Zitat:
Aus dem Augenwinkel sah sie ihn mit allen vier Armen nach Gegenständen greifen, die in dem schäbigen Gasthauszimmer herumstanden.

In der ersten Version hatte der Gromah noch vier Paar Arme, also acht insgesamt. Falls du dich da umentschieden hast, denk dran, evtl. andere bereits geschriebene Teile entsprechend umzustricken.

Zwei Bemerkungen aus der Kategorie Allgemein-/Umgangssprache:
Zitat:
Als der Kerzenleuchter auf ihr Gesicht herabsauste schaffte sie es gerade so, sich auf den Bauch zu rollen.

Besser fände ich: schaffte es gerade noch

Zitat:
Als dieser schreiend taumelte, schlug sie immer wieder zu, doch er wollte einfach nicht zu Boden gehen.

Umgangssprachlich, dezent witzig, sagt man sowas - Gegenständen gegenüber: "Das Scheißding will einfach nicht funktionieren", "Dieser Reißverschluss will einfach nicht zugehen" usw. Aber nicht bei Lebewesen, meinem Gefühl nach, weil die ja tatsächlich einen eigenen Willen haben. Wer will schon in einem Kampf zu Boden gehen?

Zitat:
Sie konnte sich gerade so abrollen

s. o.

Zitat:
„He, hör auf, du musst den Scheiß später nicht bezahlen!“
Als nur ein wütendes Fauchen ertönte sprang Levi auf die Beine.

Wirkt auf mich als hätte Levi ernsthaft eine Antwort von dem Gromah erwartet. Aber diese Spezies kommt mir eigentlich nicht konversationsfreudig vor.

Zitat:
Die Jägerin ließ sie sich auf die Knie fallen und atmete tief durch.
Der Wirt würde ausrasten, wenn er hier irgendwo Blut fände. Egal von welcher Sorte. Von dem demolierten Zimmer mal abgesehen. In Gedanken ging sie durch, wie viel Geld sie dabei hatte.
Was sie nur kurz von den Schmerzen ablenken konnte.

Diese Halbsätze finde ich hier zu abgehackt. Die erste Action ist vorbei, deine Prota hat Zeit zu verschnaufen, das könntest du m. E. betonen, indem du sie in "vollständigen", längeren Sätzen denken lässt.
Das betrifft in abgeschwächter Form auch den Rest des Kapitels.
 
LG
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BeitragVerfasst am: 08.01.2013 16:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo nebenfluss!

Kurz war ich wohl niedergeschlagen, aber wenn man die Schriftstellerei, egal wie sie nun sein mag, so sehr liebt, kann man nicht lange böse sein. Daher schön, dass du dich FÜR die Kritik entschieden hast!
Noch ein schöner Blickwinkel, durch den ich schauen kann. Ich denke ich werde mit eine Liste erstellen mit euren Vorschlägen und versuchen sie auch in Fortsetzungen von Anfang an anzuwenden.


Zitat:
Aus dem Augenwinkel sah sie ihn mit allen vier Armen nach Gegenständen greifen, die in dem schäbigen Gasthauszimmer herumstanden.


Stimmt, vielen Dank. Es sollten wirklich nur vier Arme sein, aber das "Paar Arme" hatte sich in der ersten Version eingeschlichen. Da muss ich noch mal meine "Skizzen" durchschauen, ob es mir nochmal unterlaufen ist.

Dann eine Frage die ich an dich habe:

Zitat:
Aber nicht bei Lebewesen, meinem Gefühl nach, weil die ja tatsächlich einen eigenen Willen haben. Wer will schon in einem Kampf zu Boden gehen?


Klingt es dir denn zu abwägig, dass Levi über den niederen, etwas beschränkten Dämon so denkt? Vielleicht ist meine Perspektive, die zeitweise mit Levi verschwimmt (ohne zum ich zu werden), verwirrend. Aber ich finde es authentisch so zu erzählen und bin kein Freund der Erzählnormen. Wobei ich meine Perspektive noch für richtig halte.
Findest du es also wirklich zu abwägig in einem Moment der Wut so zu denken? Das "Ding" einfach umzubringen, dass versucht einen selbst zu töten? Ich wüsste gerne wie du dazu stehst und wenn es so wäre, wie man es anders verpacken könnte. Das wäre sehr hilfreich!

Lieben Dank!

PS: Ich werde die Korrekturen im Manuskript übernehmen und hier lediglich Fortsetzungen schreiben, damit der Thread nicht platzt. Aber ihr könnt sicher sein, dass ich sie sehr gewissenhaft übernehme. Wie gesagt, im Korrigieren bin ich mittlerweile Profi, wenn nicht so ganz im Schreiben  Laughing


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BeitragVerfasst am: 08.01.2013 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Kätzchen hat Folgendes geschrieben:


Klingt es dir denn zu abwägig, dass Levi über den niederen, etwas beschränkten Dämon so denkt? Vielleicht ist meine Perspektive, die zeitweise mit Levi verschwimmt (ohne zum ich zu werden), verwirrend. Aber ich finde es authentisch so zu erzählen und bin kein Freund der Erzählnormen. Wobei ich meine Perspektive noch für richtig halte.
Findest du es also wirklich zu abwägig in einem Moment der Wut so zu denken? Das "Ding" einfach umzubringen, dass versucht einen selbst zu töten? Ich wüsste gerne wie du dazu stehst und wenn es so wäre, wie man es anders verpacken könnte. Das wäre sehr hilfreich!

Doch, das war für mich schon deutlich, dass Levi das denkt. Die personale Perspektive ist für mich in Ordnung, über ein Verschwimmen bin ich nicht gestolpert. Ich kam auch auf die Idee, dass dieser Gromah für Levi einfach nur ein "Ding" ist, aber sie ist ja gerade alarmiert über die Intelligenz, die sie ihm gar nicht zugetraut hätte. Was ich übrigens eine gute Idee finde, um Spannung aufzubauen.
Wenn du das "will einfach nicht zu Boden gehen" bewusst so geschrieben hast, lass es drin. Hätte ja aber auch sein können, dass sich die Formulierung aus Versehen eingeschlichen hat.

LG
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BeitragVerfasst am: 08.01.2013 17:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Okay vielen Dank, das hat mich aufgeklärt. Es war tatsächlich gewollt, wird aber, denke ich, mit all euren Vorschlägen im Endtext besser herauskommen. Immerhin erzeugt dieser Satz die Gedanken, die ich mir erhofft hatte.

LG

Katze


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BeitragVerfasst am: 08.01.2013 21:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Da ich gerade Änderungen vornehme, fange ich gleich am Anfang mit einigen Bemerkungen an und habe ihn etwas umgeschrieben.

___________

„Wir können alle friedlich zusammenleben.“
Das war die größte Lüge, die man ihr erzählt hatte.
In ihrer Ausbildung zur Seelenbannerin hatte man es ihr Tag für Tag vorgebetet. Egal wie groß die Unterschiede waren, das Blut war gleich und der Frieden war das, was zählte.
Doch der Gromah vor ihr war eindeutig anderer Meinung. Mit einem festen Schlag traf er Levis Magengrube so fest, dass ihr schwindelig wurde. Sekunden später wirbelte der Aufschlag ihres Schädels Staub von den dreckigen Holzdielen auf.
Die Jägerin brauchte einen Moment um das Karussell in ihrem Kopf anzuhalten. Benommen hob sie ihren Blick zu dem Gromah.
Der Dämon war gerade dabei sich mit allen vier Armen Gegenstände aus dem schäbigen Zimmer zu greifen: einen Holzbecher, einen kaputten Hocker und einen Kerzenständer.
Die Art, wie er den kantigen Kerzenständer in seiner Hand betrachtete, gefiel ihr überhaupt nicht.
Noch während die Jägerin versuchte ihren Körper wieder unter Kontrolle zu bekommen, beugte sich der Dämon mit einem triumphierenden Jaulen über sie. Sein aalglatter, brauner Körper unterschied sich kaum von den verwahrlosten Holzwänden und die helleren Stellen auf seiner Haut glichen den Schimmelflecken an der Balkontür.
Levi versuchte ihn genauer zu betrachten, doch sie sah alles doppelt. Zwei Gromah, die beide ihre Hände mit den Kerzenständern über ihren Kopf streckten. Dann sausten sie auf ihr Gesicht herab.
Es war purer Instinkt, dass sie sich rechtzeitig zur Seite zu rollte. Das spitze Metall bohrte sich vor ihrer Nase in den Boden und schlagartig war die Jägerin wieder klar im Kopf: das hätte sie beinahe umgebracht.
Dazu befand sich dieses Zimmer direkt über dem Gastraum des Schankhauses und der Kampf sollte kein öffentliches Interesse wecken. Levi betete inständig, dass der Kerzenständer nicht durch die Decke ragte.

_________________________________________

Wie findet ihr die erklärenden Sätzchen? Sind sie aufschlussreich, oder eher unnötig? Ist das besser gelungen? Ich will wegen Spam nicht alles posten ich wüsste nur gern, ob ich auf dem richtigen Dampfer bin.


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BeitragVerfasst am: 09.01.2013 22:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hier der erste Teil der Fortsetzung. Ich habe mir beim Durchschauen wirklich Mühe gegeben und versucht alles zu beherzigen. Ich habe meine Problemkinder in dem Abschnitt, aber ich glaube ihr findet es besser als ich. Ich sehe nur noch die Matrix.

______________

Als Levi das Gasthaus durch die Hintertür verließ, graute der Morgen bereits. Ihr war schlecht und immer noch schwindelig, außerdem kitzelte der penetrante Geruch von Blut ihre Nase. Die dunklen roten Flecken waren überall: auf ihrem Ledermantel, der Korsage und dem langärmeligen schwarzen Stoffhemd, das ab den Ellbogen in Lederhandschuhen steckte. Auch die Gürtelschnalle und die eisenbeschlagenen Stiefel versanken unter dem glänzenden roten Schleier.
Levi fuhr sich durch die zerzausten blonden Haare. Sie fühlten sich zwischen ihren Fingern klebrig an, als hätte jemand Harz hinein geschmiert. Zum Glück war kein Spiegel in der Nähe, in dem sie die Katastrophe betrachten konnte. Sie musste furchtbar aussehen.
Mit hängenden Schultern schlurfte sie aus der kleinen Seitengasse, darauf bedacht, ihren Rücken nicht zu bewegen. Die Schmerzen waren jetzt schon betäubend und sie wollte sich nicht ausmalen, dass es noch schlimmer werden konnte.
Vorsichtig holte sie eine lederne Zigarettenschachtel samt Feuerzeug aus der Innentasche ihres Mantels und schnippte routiniert mit zwei Fingern dagegen, sodass genau eine Zigarette herausragte. Diese fischte sie mit den Lippen aus der Schachtel, nahm das Feuerzeug und hielt die Flamme an die Spitze. Der erste Zug nach einem Kampf war immer der beste.
Während ihre Lungen sich freudig mit Rauch vollsogen, hörte die Jägerin auf zu zittern. Langsam stieß sie den Rauch in die Morgenluft hinaus.
Levis Stiefel klackten auf dem Kopfsteinpflaster, als sie Hauptstraße von Ashfar nach wenigen Augenblicken erreicht hatte. Ashfar war keine besonders große Stadt, eher ein multikultureller Ableger mitten im Nirgendwo. Hier lebte alles auf einem Haufen, was weniger als sechs Arme oder Beine hatte: Gromah rackerten sich meistens für kleines Geld mit schweren körperlichen Arbeiten ab, oder dienten einem höheren Wesen, von dem sie Essen und einem Platz zum Schlafen bekamen. Dann waren da noch die Lupici. Sie hatten den Unterkörper eines Wolfes aber den Rumpf eines Menschen und fanden sich meistens als Händler oder Kuriere in der Stadt ein. Nur einigen wenigen Talentierten ihrer Art war es möglich, beide Gestalten vollständig anzunehmen: Mensch oder Wolf. Unzählige Kreuzungen und Unterarten von Menschen und Dämonen tummelten sich ebenfalls in Ashfar, die die Jägerin zwar alle kannte, aber selten sah. Oder besser gesagt, sie sah ihnen selten an, was genau sie nun waren.
Levi nahm noch einen tiefen Zug an der Zigarette und hauchte den Rauch gedankenverloren in den Himmel.
Die meisten Händler waren schon auf den Beinen um ihre Stände an den zugewiesenen Plätzen zu Seiten der Hauptstraße aufzubauen. Doch niemand warf der Jägerin auch nur einen Blick zu, oder kümmerte sich um all das Blut. Wenn man hier mit all den anderen zusammenleben wollte, ohne früh zu sterben, fragte man nicht. Das war das Beste an Ashfar: keine dummen Fragen.
Schlurfend trugen schwere Schritte die Jägerin von der Hauptstraße weg, auf einen mosaikgepflasterten kleinen Weg. Er führte sie durch zahlreiche Blumenbeete Berg aufwärts und als sie den Kopf leicht hob, sah sie schon ihr Ziel.
Das Sanctum war eine riesige verwinkelte Kirche, mit unzähligen Türmchen und Balkonen und bunten Fenstern. Der Marmor war so weiß, wie man sich etwas Heiliges vorstellte und goldene Dächer glitzerten in der aufgehenden Sonne. Auch wenn sie es schon so oft gesehen hatte, war sie jedes Mal wieder von dem atemberaubenden Anblick beeindruckt. Hier war sie aufgewachsen und hier lebte sie. Der Pater hatte ihr nach ihrer Ausbildung ein Zuhause angeboten, dass sie dankend angenommen hatte. Wo hätte sie auch sonst hingehen sollen, ohne Familie und Geld.
Eine Mann lehnte vor den offenen Toren der Kirche. Levi wurde widerwillig bewusst, dass sie nicht als einzige Jägerin hier lebte. Da wäre noch er. Und er konnte ganz schön lästig sein
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BeitragVerfasst am: 11.01.2013 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hola Katze,
ich brauch ein bisschen Ablenkung, drum:


Zitat:
Levi fuhr sich durch die zerzausten blonden Haare. Sie fühlten sich zwischen ihren Fingern klebrig an, als hätte jemand Harz hinein geschmiert.

Ich streiche, weil ich nicht weiß, wo sie sich sonst klebrig anfühlen könnten. Aber ansonsten finde ich das bis hier hin echt gut.

Zitat:
Die Schmerzen waren jetzt schon betäubend und sie wollte sich nicht ausmalen, dass es noch schlimmer werden konnte.

Irgendwas passt hier nicht, mit dem ausmalen, hab ich das Gefühl. Müsste eher etwas in Richtung: sie wollte nicht riskieren, dass es noch schlimmer wurde - sein, oder? vielleicht hab ichs auch nur nicht ganz verstanden.

Zitat:
Vorsichtig holte sie eine lederne Zigarettenschachtel samt Feuerzeug aus der Innentasche ihres Mantels und schnippte routiniert mit zwei Fingern dagegen, sodass genau eine Zigarette herausragte.

Mich stört das routiniert ein bisschen. Vielleicht könntest du das rausnehmen und es mit einem eigenen Satz beleuchten, dass sie das wohl oft macht und deshalb schon geübt darin ist... ist auch eigentlich kein echter Kritikpunkt, davon finde ich nur wenige. Bei "sodass" bin ich mir unsicher obs nicht "so, dass" heißen müsste.


Zitat:
Während ihre Lungen sich freudig mit Rauch vollsogen, hörte die Jägerin auf zu zittern.

die freudige Lunge ist seltsam.

Zitat:
Levis Stiefel klackten auf dem Kopfsteinpflaster, als sie Hauptstraße von Ashfar nach wenigen Augenblicken erreicht hatte.

klingt insgesamt krumm, wichtiger aber erstmal: da fehlt ein "die" vor Hauptstrasse. Guck mal über die Reihenfolge in dem Satz.

Zitat:
Nur einigen wenigen Talentierten ihrer Art war es möglich, beide Gestalten vollständig anzunehmen:

Alles was ich vor diesem Satz rausgenommen habe, liest sich gut, ist zwar Tell, stört mich aber nicht, weil man sich ein gutes Bild des Treibens in der Stadt machen kann. Den hier hab ich zitiert weil mir "einigen wenigen Talentierten" zu viel hintereinander ist. Würde vielleicht "wenigen" reichen. oder "Nur den Talentiertesten".

Zitat:
Mensch oder Wolf. Unzählige Kreuzungen und Unterarten von Menschen und Dämonen tummelten sich ebenfalls in Ashfar, die die Jägerin zwar alle kannte, aber selten sah. Oder besser gesagt, sie sah ihnen selten an, was genau sie nun waren.

Beim Fetten ist der auktoriale Erzähler sehr präsent, musst du entscheiden, ob überpräsent, mich reißts ein bisschen raus, weil ichs nicht als Gedanke der Jägerin verorten kann, an der du ja sonst recht nah dran bist.

Zitat:
Er führte sie durch zahlreiche Blumenbeete
Zitat:
Berg aufwärts
und als sie den Kopf leicht hob, sah sie schon ihr Ziel.


Berg aufwärts klingt doof, finde ich. Was hältst du von "bergauf" oder "bergan"?

Zitat:
Der Pater hatte ihr nach ihrer Ausbildung ein Zuhause angeboten, dass sie dankend angenommen hatte.

"das" statt "dass"
später noch "Ein Mann" statt "Eine Mann"

Insgesamt liest sich das sehr schön flüssig und man bekommt ein Gefühl für Stadt und Umgebung. Das passt, gefällt. Es ist ein ruhiger Teil um allem einen Ort zu geben und erfüllt seine Funktion. Sehr viel länger als bis zu dem letzten Satz dieses Abschnitts, hättest du mit dem neu anknüpfen eines Spannungsbogens auch nicht warten dürfen. Jetzt frag ich mich natürlich, wer "er" ist.

LG Crim[/quote]
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