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Cupido Max


 
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Lore
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Wohnort: Düsseldorf


Code Philomele
Frauenschicksale in einer Großstadt
BeitragVerfasst am: 15.09.2007 21:28    Titel: Cupido Max eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sie saß in einem Straßenkaffee, vor sich ein Stück Sahnetorte und sah aus wie die Sünde persönlich.

Ich führte gerade meinen besten Freund an der langen Leine Gassi.
Normalerweise eine gute Gelegenheit, Kontakte zu schließen, denn Max mochte Frauen und erst recht solche, mit einem Stück Torte auf dem Teller.

Aber diesmal sorgte er dafür, dass ich unterging wie ein
leckgeschlagenes Boot, denn er blieb abrupt mitten auf dem Bürgersteig vor dem Café *Schönblick* stehen, setzte sich in die ihm genehme Position und ehe ich den Blick von der Schönheit am Tisch rechts lösen konnte, legte er seinen Sonntag-Nachmittags-Haufen mitten auf den Bürgersteig.

Haben Sie schon mal versucht, Blickkontakt aufzunehmen, während sie damit beschäftigt sind, unter dem wütenden Zischen diverser Caféhaus-Gäste die Hinterlassenschaft ihres vielgeliebten Strolches in einen Plastikbeutel zu schaufeln?

Eine Situation, an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Coolneß aufzubieten wird in dem Moment unmöglich, wenn Sie auch noch feststellen, dass weit und breit kein Abfalleimer in Sicht ist und ihnen nichts anderes übrig bleibt, als einen Knoten in den Beutel zu machen, und mit dem gefüllten Utensil am Handgelenk - Normalität simulierend - von dannen zu schreiten.

Ich habe an diesem Tag nicht mehr mit Max gesprochen.

Na gut, ich war sicher von Natur aus etwas schusselig, aber dass ich zwei Tage später mitten auf der Landstraße hinter Berlin Schönefeld mit meinem Wagen stehen blieb, war etwas, das ich wirklich nicht zu verantworten hatte, denn den aufzutanken, oblag meinem Partner Felix.

Ich hatte nur vergessen, dass der noch gestern zu einer
unvorhergesehenen Präsentation nach London geflogen war und der Geschäfts-Toyota benutzt worden war, ihn zum Flughafen zu befördern.

Da stand ich nun, mit Max auf dem Rücksitz und mit leerem Tank, etwas, dass doch keinem gestandenen Mann je passieren sollte und wer hielt an, um mir aus der Patsche zu helfen?

Nein, nicht die Engel vom ADAC, die kamen erst fünf Minuten später um ihre nicht gerade zartfühlenden Kommentare abzugeben.
Es war diese wundervolle, hinreissende, absolut überwältigende Schönheit aus dem Straßencafè.

Sie sauste in einem feuerroten Lamborghini an mir
vorbei, hielt dann doch noch mit quietschenden Reifen und legte den Rückwärtsgang ein, um auf gleicher Höhe mit mir und meinem Toyota anzuhalten, vor dessen geöffneter Motorhaube ich Kompetenz heuchelnd herumstand.

Max und ich müssen ihr wohl im Gedächtnis geblieben sein, denn sie schob ihre Sonnenbrille ins dunkle Haar zurück und sagt, süffisant lächelnd, "und in welcher Kalamität seid Ihr beiden heute?"

Nicht dass ich mir einbildete, sie hätte sich an mich erinnert, es wird schon Max zu verdanken sein, dass sie angehalten hatte, denn der saß unübersehbar auf dem Rücksitz meines Wagens und hielt seinen schönen Kopf neugierig aus dem geöffneten Seitenfenster.

Doch erneut wurde mir diese zweite Chance, die Frau meines Lebens kennen zu lernen, rüde vom Schicksal versiebt.

Die Engel, die ich per Handy herbeigerufen hatte, nahten aus Richtung der Stadt und hielten hinter dem Toyota.
Der Verkehr auf der Landstraße verhinderte, dass ich einfach über die Straße zu dem Lamborghini laufen konnte ohne mir die Zehen abfahren zu lassen und so sah ich das Glück meines Lebens Gas geben und winkend davon fahren, weshalb hätte sie auch bleiben sollen, der ADAC würde es
schon richten.

Das tat der dann auch, während ich bemüht war, ihre Autonummer vor mich hin zu flüstern, was dann die ADAC-Leute etwas ratlos machte, denn ich war dadurch außerstande, ihnen den Grund meiner Panne zu erklären.
Schweigend wies ich deshalb nur auf die Tankanzeige und suchte dann hektisch nach meinem Terminkalender, um aufatmend das Kennzeichen des roten Flitzers einzutragen.

Falls das ADAC Servicepersonal mich für leicht neben der Spur gehalten haben sollte, versuchten sie höflich, das zu übersehen, was sollten sie auch von einem Mann halten, der mit leerem Tank liegen geblieben war.

Wer jetzt denkt, ich hätte irgendwelche Beziehungen spielen lassen, um die Halterin des Lamborghini ausfindig zu machen, der liegt zwar richtig, nur war die *Beziehung* leider eine meiner Verflossenen.

Barbara, Sekretärin beim Straßenverkehrsamt, pfiff mir etwas, als ich sie veranlassen wollte, mir in diesem Fall auf die Sprünge zu helfen.
Ungerührt meinte sie, dass alles, was ich von ihr noch zu erwarten hätte, 0,179 g Rizinussamen pro kg Körpergewicht seien, sie habe herausgefunden, dass die für eine tödliche Vergiftung ausreichten.

Etwas nachtragend die Gute, schließlich war sie es doch, die anlässlich unseres letzten Treffens Sex in der Badewanne vorgeschlagen hatte, was dann mit meinem verrenkten Knie und ihrem Spruch geendet hatte, sie halte nicht soviel davon, Seifenwasser in Körperöffnungen zu fühlen, die sogar auf Gleitmittel allergisch reagierten.

Die Beziehung endete etwas jäh, als ich ihr klarmachte, dass
nicht Sex in der Badewanne auf der Skala befriedigender Zweisamkeit an der Spitze erotischen Ideenreichtums stand, sondern Sex unter der Dusche.
Kleiner, aber entscheidender Irrtum ihrerseits.

Zur gemeinsamen Dusche kams danach nicht mehr.

Der Tag schien mir endgültig gelaufen, als die abendliche Kegelrunde im *Hirschen* nicht etwa eine fröhliche Kugel schob, sondern aus mir unerfindlichen Gründen darüber in Streit geriet, wieso die katholische Kirche weiterhin darauf bestand, dass Jesus mit den Handflächen ans
Kreuz geschlagen worden sei, ein Vorgang, der schon deshalb unmöglich ist, weil die Schwerkraft das gar nicht zulässt.

Nachdem man sich wechselweise der Ketzerei und anderer unerquicklicher Eigenschaften bezichtigt hatte, sagte unser Clubpräsident sehr realistisch, wenn das bedeute, dass eigentlich alle Gekreuzigten in den Kirchen herunter fallen müssten, dann werde er sich schnell danach erkundigen, ob die Hersteller dieser religiösen Attribute Aktien ausgäben, denn der Boom zur Neufabrikation müsse demnächst ja unmittelbar bevorstehen.

Beim abendlichen Gassigehen gipfelte mein Gespräch mit Max in der Erkenntnis, dass der Mensch wohl nicht schnell genug an der Evolution vorbei kommen könne, um die Dummheit zu überholen, nicht nur die meine war gerade olympiaverdächtig.

Max widersprach mir nicht, sondern hob ungerührt das Bein an seiner Stammeiche.

Den Spruch " man sieht sich immer zweimal" konnte ich ja abhaken, beide Gelegenheiten waren ungenutzt vorüber gegangen .
"Es hat nicht sollen sein" hieß ein weiterer blöder Spruch und der schien diesmal zuzutreffen, denn wie oft ich in den nächsten Wochen auch mit Max am Straßencafè vorbei
ging, das Ziel meiner Sehnsucht ist nicht wieder aufgetaucht.

Stattdessen schloß Max Freundschaft mit der blonden Bedienung des Cafès, die ihn mit einem fröhlichen * hallo Scheißerchen* begrüsste und irgendwann eine Schale Wasser für Max bereit hielt.

Ich war nicht ganz sicher, ob das zur Werbung gehörte, entschloß mich aber eines Tages, nicht nur vorbeizugehen, sondern meinen Latte Macchiato an dem Tisch einzunehmen, an dem damals die schwarzhaarige Schönheit gesessen hatte.

Der Sommer war heiss und er war lang , Max und ich wurden Stammgäste und die blonde Inge avancierte von dem Status hübsches Ding, zu unser beider Gesprächspartner Nummer EINS.

Als die ersten kalten Tage nahten, verschwanden die Tische von der Straße, doch bevor auch Inge ins Innere abwanderte sagte sie kurz und klar " heute Abend koche ich uns was Gutes, ich erwarte Euch um 20 Uhr, seid pünktlich Jungs".

Wir waren nicht nur pünktlich, sondern wir sind gleich geblieben.



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Kino Vollbart
Schreiberling


Beiträge: 248



BeitragVerfasst am: 19.09.2007 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.

Nett, aber langweilig.

ps Tut mir leid, aber man merkt WIRKLICH, dass Du kein Mann bist. Echt jetzt, kein Witz.

ru
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Eireena
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 373



BeitragVerfasst am: 02.10.2007 18:51    Titel: Re: Cupido Max Antworten mit Zitat

Hallo Lore,

anders als Kino fand ich den Text nicht langweilig, sondern sehr unterhaltsam.
Allerdings verlieren die richtig amusanten und originellen Teile ein wenig an Kraft in zu vielen Endlossätzen und dem Stereotyp dieser Super-Frau... die auch noch ausgerechnet einen Lambhorgini fahren muss. Ein paar individuellere, außergewöhnlichere Züge könnten hier nicht schaden.

Zitat:

Coolneß aufzubieten wird in dem Moment unmöglich, wenn Sie auch noch feststellen, dass weit und breit kein Abfalleimer in Sicht ist und ihnen nichts anderes übrig bleibt, als einen Knoten in den Beutel zu machen, und mit dem gefüllten Utensil am Handgelenk - Normalität simulierend - von dannen zu schreiten.

Ich habe an diesem Tag nicht mehr mit Max gesprochen.


 Very Happy  Köstlich!!


Zitat:

Sie sauste in einem feuerroten Lamborghini an mir
vorbei, hielt dann doch noch mit quietschenden Reifen und legte den Rückwärtsgang ein, um auf gleicher Höhe mit mir und meinem Toyota anzuhalten, vor dessen geöffneter Motorhaube ich Kompetenz heuchelnd herumstand.

Den Teil finde ich zu stereotyp.

Zitat:

Nicht dass ich mir einbildete, sie hätte sich an mich erinnert, es wird schon Max zu verdanken sein, dass sie angehalten hatte, denn der saß unübersehbar auf dem Rücksitz meines Wagens und hielt seinen schönen Kopf neugierig aus dem geöffneten Seitenfenster.

Das ist ein Beispielsatz, den ich einfach zu lang finde.  Hinter "an mich erinnert" könnte nach meinem Geschmack ein neuer Satz beginnen.


Zitat:
Ungerührt meinte sie, dass alles, was ich von ihr noch zu erwarten hätte, 0,179 g Rizinussamen pro kg Körpergewicht seien, sie habe herausgefunden, dass die für eine tödliche Vergiftung ausreichten.
Finde ich äußerst gelungen  Wink

Zitat:

Etwas nachtragend die Gute, schließlich war sie es doch, die anlässlich unseres letzten Treffens Sex in der Badewanne vorgeschlagen hatte, was dann mit meinem verrenkten Knie und ihrem Spruch geendet hatte, sie halte nicht soviel davon, Seifenwasser in Körperöffnungen zu fühlen, die sogar auf Gleitmittel allergisch reagierten.

Den Abschnitt finde ich irgendwie zu gestelzt und zu kompliziert. Meiner Meinung würde mit einem Aufteilen in zwei, drei Sätze alles besser klingen.

Ich hoffe, ich Du kannst mit meinen subjektiven Anmerkungen  etwas anfangen. In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass Du Dich aus gesundheitlichen Gründne erstmal zurückziehst. Hoffe, dass Du bald wieder hier schreibst.. denn ich lese Deine Geschichten äußerst gerne... auch, wenn ich sie bislang noch nicht groß kommentiert habe.

LG
Eireena


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Wer A sagt, beherrscht noch lange nicht das ganze Alphabet. © Andreas Marti
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Mana
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Apollon
BeitragVerfasst am: 03.10.2007 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

inhaltlich nicht mein ding aber du hast mich erobert mit einer sympatischen art zu erzählen.....
ich finde du hast mir hier ein sehr lebendigen schreibstil offenbart auf den ich richtig neidisch bin

Zitat:
Sie saß in einem Straßenkaffee, vor sich ein Stück Sahnetorte und sah aus wie die Sünde persönlich.


 Daumen hoch

zwischendurch wie meine schnappszahlen-vorposterin schon geschrieben hat (die hat mir die letzten tage ne menge arbeit abgenommen) kommste ein wenig ins stolpern aber ansonsten top^^


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Kino Vollbart
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BeitragVerfasst am: 03.10.2007 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.

Vielleicht war "langweilig" das falsche Wort.
Ich versuchs mal mit Metaphorik:

Ein schicker Lamborghini, aufgebohrt, tiefer gelegt, breite Reifen, Spoiler, verdunkelte Scheiben, Fuchsschwanz, Ledersitze, Alufelgen, kein Motor.

ru
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Lore
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Code Philomele
Frauenschicksale in einer Großstadt
BeitragVerfasst am: 04.10.2007 21:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Kino

Zitat:
Ein schicker Lamborghini, aufgebohrt, tiefer gelegt, breite Reifen, Spoiler, verdunkelte Scheiben, Fuchsschwanz, Ledersitze, Alufelgen, kein Motor.



Aha, das also hätte ein Mann geschrieben?

Erlaubst Du mir, dazu zu sagen, das hätte die weibliche Leserschaft ungefähr so interessiert, wie einen Himalayabezwinger die Ersteigung des Feldberges.

Und da 95% der Buchkäufer Frauen sind, wird das dann nicht unbedingt ein Geschäft.

Cupido-Max zwar auch nicht, aber der weiss das schon. Very Happy

Lore


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Lore
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Code Philomele
Frauenschicksale in einer Großstadt
BeitragVerfasst am: 04.10.2007 21:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Manaking

Klar doch, nicht alle Themen sind etwas, das man mit Begeisterung liest, wenn Dir die Erzählweise gefällt, reicht mir das vollkommen.

Lore


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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 04.10.2007 21:37    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Eireena

Klar kann ich mit Deinen Anmerkungen etwas anfangen.

Ich lese dergleichen immer sehr aufmerksam und setze um, was ich einsichtig finde.

Allerdings dann nicht hier, sondern auf meiner Homepage, da werden Geschichten oft verändert.

Ich danke Dir.

Lore


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Mana
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Apollon
BeitragVerfasst am: 04.10.2007 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Und da 95% der Buchkäufer Frauen sind, wird das dann nicht unbedingt ein Geschäft.
Zitat:


echt soviel? des schockiert mich jetzt ehrlichgesagt Shocked
ich überleg jetzt meinem hauptcharakter ne geschlechtsumwandlung zu verpassen


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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 04.10.2007 21:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Klar stimmt das...es sei denn, der Statistik-Idiot hat sich geirrt.
War aber anlässlich der Frankfurter Buchmesse gesagt worden, da wurden die Zielgruppen erfasst, gabs also auch nur gelesen.

Hat mich auch gewundert, dass weibliche Leser die Übermacht stellen war klar, aber dass das derart frappierend ist, war auch für mich neu.

Schreibe doch mal aus weiblicher Sicht, mal sehen wie Du das hinkriegst.

Übrigens gibt es eine Menge Frauen-Roman-Schreiber männlichen Geschlechtes, aber das ist dann nicht neu.

Sind sicher die Sorte *Frauenversteher*.  Very Happy  Very Happy

Lore


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Apollon
BeitragVerfasst am: 04.10.2007 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

ich werd erst bissel recherieren, in der damenunterwäscheabteilung, muss ja wissen wie man sich so als frau fühlt

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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 04.10.2007 22:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Okay, pass aber auf, dass Du schon weisst, wo die Glocken hängen, für Transvestiten ist derzeit sündiges ROT, mit Rüschenspitzen angesagt. Very Happy

Lore


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Kino Vollbart
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BeitragVerfasst am: 05.10.2007 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.

Lore hat Folgendes geschrieben:
Kino Vollbart hat Folgendes geschrieben:
Ein schicker Lamborghini, aufgebohrt, tiefer gelegt, breite Reifen, Spoiler, verdunkelte Scheiben, Fuchsschwanz, Ledersitze, Alufelgen, kein Motor.


Aha, das also hätte ein Mann geschrieben?


Das hat ein Mann geschrieben - um Deinen Text zu charakterisieren.
Aber ich kann's auch einfacher sagen:

Aufgeblasene Belanglosigkeit.

Danke für's Gespräch. Und Tschüss.

ru
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Lore
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 05.10.2007 10:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Aufgeblasene Belanglosigkeit.


Dann muss ich mich ja aufrichtig dafür bedanken, dass Du Dich an dieser Textbelanglosigkeit schon so lange aufhälst.


Lore


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Chablis
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BeitragVerfasst am: 05.10.2007 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist doch immer wieder amüsant, wie hier gefightet wird. Liest sich fast besser als Cupido Max, wobei ich sagen muss: Gefällt mir ausnehmend gut.

Mit den langen, verschachtelten Sätzen stehst Du nicht allein da. Schon mein Deutschlehrer hat selbst einiges verzapft (er war auch noch Schriftsteller), wo man mitten im Satz nochmal Luft holen musste. Wenn man meinte, jetzt kommt aber endlich ein Punkt, war's nur das nächste Komma.

Aber es ist Dein Stil und ich lese Deine Geschichten sehr gerne.

Chablis


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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 05.10.2007 13:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Chablis

Auch mal wieder an Bord.  Very Happy

Aber ich bin dafür, den Cupido Max abzuschließen, es ist wohl alles dazu gesagt worden und selbstverständlich hast Du Recht, jeder hat seinen Stil und wem der nicht gefällt, der kanns sagen, aber erwarten daß Jemand den seinen übernimmt, dürfte wohl selten bis nie klappen.

Antworte bitte hierauf nicht mehr, ich muss meine Schreiberei noch immer dosieren und werde jetzt diesen Thread nicht mehr verfolgen.

Lore


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Probber
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BeitragVerfasst am: 24.04.2008 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lore,
habe gerade deinen Text gehört und mich köstlich amüsiert. Hast eine sehr angenehme Lesestimme.  Very Happy

Nur eine Sache ist mir aufgefallen: Gleich bei der ersten Erwähnung des 'besten Freundes' mußte ich unweigerlich an MosesBob denken, dem tat auch das Gassi führen keinen Abbruch. Daher habe ich im folgenden Text besonders darauf geachtet, ob irgendwo mal erwähnt wird, ob Max ein Hund ist oder nicht. Nein.
Selbst gegen Ende die Stelle mit der blonden Kellnerin paßt super zu unserem Co-Moderator. Laughing

Und damit der weiß, daß ich hier am Lästern bin, bekommt der von mir den Link.  Very Happy
Ich hoffe, du nimmst mir diesen Scherz nicht übel, Lore.
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Lore
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 24.04.2008 18:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mach Du nur Probber..aber eine schnelle Zwischenfrage.

Zitat:
Max widersprach mir nicht, sondern hob ungerührt das Bein an seiner Stammeiche.


Wer dachtest Du wohl, könne jemand sein, der nicht nur am Sonntag-Nachmittag auf den Bürgersteig vor einem Café scheisst, sondern auch sein Bein an seiner Stammeiche hebt?

Lore
 Laughing  Laughing  Laughing


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BeitragVerfasst am: 24.04.2008 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Na, das klingt doch ganz nach unserm Bob. smile extra
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Lore
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 24.04.2008 19:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lach, hat er Dir schon mal erzählt, wie unterhaltsam es ist, mit Plastikbeutel Straßenreinigung zu spielen?

Aber wenn ich mir Martins Schönling so anschaue, der bringt sein Herrchen nicht in solche Situationen, aber nicht doch..

Lore


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BeitragVerfasst am: 24.04.2008 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Wird hier etwa hinterrücks gelästert?  hmm

Lore, eigentlich müsste ich mir angewöhnen, deine Geschichten zu hören, wenn ich ins Bett gehe - allerdings nicht, weil deine Stimme so langweilig ist (Gott bewahre!), sondern weil sie so ... ja, so großmütterlich-beruhigend ist. love


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Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
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(Laotse)
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 24.04.2008 19:20    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Pass Du nur auf, ich habe eine Horrorgeschichte eingestellt, Mord in eleganter Manier, das wird Dich daran hindert, es im Bett anzuhören, sonst gibt es schlaflose Nächte.

Lore


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