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Wie "riecht" Kälte/Schnee?


 

 
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Akiragirl
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Beiträge: 5601
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 10:54    Titel: Wie "riecht" Kälte/Schnee? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem: Das Roman, an dem ich arbeite, spielt im Winter, noch dazu in einem sehr kalten. Die Figuren sind oft draußen und es heißt ja immer, man soll möglichst alle 5 Sinne einbeziehen, wenn man eine Szene schreibt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich in kalten Winternächten überhaupt nichts rieche.
Nunja, so ein Geruch muss ja nicht immer wirklich vorhanden sein, man könnte da auch auf eine metaphorische Ebene gehen. Hat vielleicht irgendjemand eine Idee, wie man den Geruch von Kälte bzw. Schnee beschreiben könnte?

Vielen Dank für eure Hilfe!


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"Man bereut nicht, was man getan hat, sondern das, was man nicht getan hat." (Mark Aurel)
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Leene
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 11:08    Titel: Re: Wie "riecht" Kälte/Schnee? Antworten mit Zitat

Man kann Schnee riechen. Auch kommenden Schnee, wenn er noch „in der Luft hängt“. Aber wie beschreiben? Ich finde, die Luft ist dann besonders klar.

Akiragirl hat Folgendes geschrieben:
muss ich gestehen, dass ich in kalten Winternächten überhaupt nichts rieche.


Das könnte passen. "Frischer" könnte man auch sagen, andere Gerüche werden überdeckt. Gefiltert. Aber nicht wie nach einem Sommerregen. Danach verdunstet das Wasser, und die Pollen steigen auf. Der Schnee schließt alles ein. Die Luft mit Perwoll gewaschen.  Wink Hast du mal Schnee probiert? So, wie er schmeckt, riecht er auch. Leicht metallisch, vielleicht.

Liebe Grüße

Leene
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Akiragirl
Geschlecht:weiblichDünnhäuterin

Alter: 30
Beiträge: 5601
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 11:10    Titel: Re: Wie "riecht" Kälte/Schnee? pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Leene,

danke für die schnelle Antwort.
Diese zwei hier:

Leene hat Folgendes geschrieben:
Die Luft mit Perwoll gewaschen

und

Leicht metallisch

gefallen mir schon ganz gut smile Sind gleich in meinem Notizbuch gelandet.

Super!  Daumen hoch


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OceanChild
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Alter: 32
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Akira!

Kann man Schnee denn riechen? Also ich würde nicht sagen, dass Schnee einen spezifischen Duft hat? Wenn Schnee liegt, dann ist die Luft besonders frisch, rein. Vielleicht kann man es vergleichen mit, die Luft roch "wie gewaschen", so ungefähr.
Mann kann die Kälte denk ich nur mit "fühlen" beschreiben, die Nasenspitze wird taub vor Kälte z. B.
Also ich weiß nicht ob ihr das kennt, wenn es wirklich super kalt ist, dann tut beim Einatmen die Luft der Nase manchmal weh, dann ist das so unangenehm, das ist besonders, wenn man dazu noch erkältet ist.

Gruß
OC


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Kleine Meise, großes Herz.
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Leene
Autor


Beiträge: 725



BeitragVerfasst am: 06.05.2011 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Akiragirl hat Folgendes geschrieben:
Diese zwei hier: (...) gefallen mir schon ganz gut.  Sind gleich in meinem Notizbuch gelandet.


Freut mich!

OceanChild hat Folgendes geschrieben:
die Nasenspitze wird taub vor Kälte z. B.
Also ich weiß nicht ob ihr das kennt, wenn es wirklich super kalt ist, dann tut beim Einatmen die Luft der Nase manchmal weh, dann ist das so unangenehm, das ist besonders, wenn man dazu noch erkältet ist.


Oh, ja! Und wenn ich bei Kälte viel rede  Cool, wird meine Zunge taub und unbeweglich, und es hört sich an, als hätte ich getrunken.  Laughing
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OceanChild
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Alter: 32
Beiträge: 317
Wohnort: Köln


BeitragVerfasst am: 06.05.2011 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Leene hat Folgendes geschrieben:

Oh, ja! Und wenn ich bei Kälte viel rede  Cool, wird meine Zunge taub und unbeweglich, und es hört sich an, als hätte ich getrunken.  Laughing


Ja!  Laughing Die Gesichtsmuskeln werden dann auch irgendwann steif und man kann den Mund nicht mehr richtig bewegen


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Ruth
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Beiträge: 842
Wohnort: Monnem


BeitragVerfasst am: 06.05.2011 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

Für mich riecht Kälte immer nach Ofenheizung, also nach dem Ruß, der davon in die Luft geblasen wird. Wenn auch nur einer irgendwo heizt, riecht man das sehr weit.

Geht natürlich nur in besiedelten Gebieten und hat auch nicht direkt etwas mit Schnee zu tun. Aber wenn ich das rieche weiß ich immer: Es wird Winter.

LG,
Ruth
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Hoody
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Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 06.05.2011 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich rieche den Schnee nicht und wenn ich dann mal ganz tief einatme mit der Nase, dann sticht es nur und vielleicht habe ich dann einen leichten Blutgeschmack, aber es ist ein stechender Schmerz. Aber riechen. Nordlicht könnte vielleicht so etwas wissen?

lg Hubi


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"Ein schlechter Schriftsteller wird manchmal ein guter Kritiker, genauso wie man aus einem schlechten Wein einen guten Essig machen kann."
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Valeska
Waldohreule

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Wohnort: Wolke 7


BeitragVerfasst am: 06.05.2011 14:44    Titel: Re: Wie "riecht" Kälte/Schnee? Antworten mit Zitat

Akiragirl hat Folgendes geschrieben:
Allerdings muss ich gestehen, dass ich in kalten Winternächten überhaupt nichts rieche.


Ich glaube, dieses Phänomen lässt sich sogar physikalisch und biologisch mithilfe der sog. Brown'schen Molekularbewegung erklären. Wir riechen, weil bestimmte Moleküle, die in der Luft herumschweben, im Innern unserer Nasen Geruchsrezeptoren reizen. Das wird dann über den olfaktorischen Nerv zum Hirn geleitet, bla. Die Bewegung von Molekülen ist aber von der Temperatur abhängig, je kälter ein Stoff (genauer: ein Gasgemisch oder eine Flüssigkeit, hier Luft sowieso das Teil, das die Geruchsmoleküle "aussendet") ist, desto weniger bewegen sich die Moleküle; und wenn dadurch bei Kälte nicht genug geruchsauslösende Moleküle zu unseren Nasen gelangen, riechen wir auch nichts.

Ich entschuldige mich für diesen naturwissenschaftlichen Anfall. lol


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so bin ich
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Valeska
Waldohreule

Alter: 29
Beiträge: 2896
Wohnort: Wolke 7


BeitragVerfasst am: 06.05.2011 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Und jetzt mein Beitrag zur eigentlichen Frage:

Du könntest dir damit helfen, dass eine verschneite Landschaft bei den Protagonisten Erinnerungen auslösen, die mit Gerüchen verbunden sind. Zum Beispiel kann der Anblick einer verschneiten Fichte die Erinnerung an ein Weihnachtsfest mit der Familie hervorlocken, sodass der Protagonist das Gefühl hat, Harzgeruch und Lebkuchenduft wahrzunehmen.

Und noch ein Vorschlag: Deine beiden Protagonisten werden ja nicht ununterbrochen draußen sein (oder?), wenn sie sich dann ausnahmsweise mal ins Warme begeben, werden ihnen die Gerüche dort wahrscheinlich umso intensiver erscheinen, was dann auch eine gute Gelegenheit ist, sich literarisch mit dem Riechsinn zu befassen.


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Nordlicht
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

In der Kälte riecht tatsächlich kaum etwas, da tiefgefroren (Lebensmittel aus der Gefriertruhe riechen ja auch nicht). Je nachdem, wie kalt es in Deiner Szene ist, gibt es nichts zu riechen.
Bis ca -10°C hängt der Geruch von Nadelbäumen noch in der Luft und fällt einem auf, da es sonst nichts zu riechen gibt. Kälter als das und man riecht sie auch nicht mehr.
Abgase und Rauch sind bei Kälte sehr penetrant (eben, da sonst nichts riecht - denk mal, die stinken weiter, da sie warm sind).
Bei einer trockenen Kälte quietscht unter ca -10°C der Schnee ähnlich wie Styropor unter den Stiefeln; je kälter, desto mehr.
Bei ca -15°C und tiefer gefrieren die kleinen Härchen in den Nasenlöchern beim Einatmen, wenn man keinen Schal vorm Mund/Nase hat.


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Akiragirl
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 17:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Leute,

erstmal vielen vielen Dank an OC, Ruth, Jarda, Valeska und Nordlicht für eure Hinweise.
Freut mich, dass ihr meinen subjektiven Eindruck, dass man da echt nix riecht, bestätigt (dachte schon, ich bin vielleicht nicht empfindsam genug ^^). Also würdet ihr sagen, in einer Szene, die draußen spielt im kältesten Winter, kann man diese 5-Sinne-Regel dann durchaus auch mal brechen?
Weil, die Schmerzen etc. der Kälte zu beschreiben ist ja dann schon wieder ein anderer "Sinn".
Oder wäre es eventuell sogar eine Option, das "Nichts-Riechen" zu beschreiben?
Auf jeden Fall ist der Gedanke, dafür die Gerüche "drinnen" intensiver zu beschreiben, gut. Merk ich mir.

Ich überlege halt immer noch, ob man einen Geruch aus metaphorischer Ebene finden könnte, d.h. es man riecht das nicht wirklich, aber man verbindet es irgendwie damit (klang bei euch ja schon etwas an); mir fällt da bloß echt nix ein ... Naja, ggf. lass ich es halt dann wirklich weg.

Danke für eure Hilfe!


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Leene
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Beiträge: 725



BeitragVerfasst am: 06.05.2011 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Akiragirl hat Folgendes geschrieben:
(dachte schon, ich bin vielleicht nicht empfindsam genug ^^)


 Laughing

Na toll. Jetzt bin ich hier die einzige Geruchs-Spinnerin, oder wie?  Shocked Pff, dann ist das eben so. Frischer Schnee riecht prima.  smile

Abgesehen davon glaube ich nicht, dass man jede Szene mit allen fünf Sinnen beschreiben muss. Das ist doch viel zu viel? Wird das wirklich so empfohlen? Also, mein Kopfkino läuft schnell an. Zu viele Infos können mich richtiggehend stören.  Wink
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Hardy-Kern
Kopfloser

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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Erzgebirglerin und eine Kanadierin riechen keinen Schnee? Smile
Der Himmel bezieht sich, die Wolken entwickeln sich zu einem eigenartigen, undurchsichtigem hellem Grau. Bin nun auf dem Dorf aufgewachsen und habe das über viele Jahre erlebt. Die Luft ist nicht mehr so frisch, sie riecht etwas dumpfer, ist schwerer, man spürt, etwas ist anders als sonst.

Schnee kann man nur 'riechen', wenn man über Jahre seine Sinne so geschärft hat um Ihn einfach zu merken, zu ahnen. Man spürt  ihn praktisch, bevor er uns beglückt, oder auch nicht. Ihn zu beschreiben, ist genauso schwer, als wenn man sagen sollte, nach was eine Milchprobe riecht. Auch, wenn man sie kostet, weiß man es kaum. Jahrelange Erfahrungen sind nötig und die Sinne müssen gesund sein.Smile

Hardy
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Hoody
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hardy, der Schnee Aborginie  Laughing
Aber wie will man es konkret beschreiben Hardy? Also das mit dumpfer kann ich nachvollziehen, schwerer... habe ich nie so darauf geachtet. Gut, der Fuß ist irgendwann bei Hochschnee sowas von müde. Wie würdest du es beschreiben? Also nicht mit etwas ist anders als sonst. Klingt schwierig.

lg Hubi


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Hardy-Kern
Kopfloser

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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hubi, du kleiner Schelm,
eigentlich wollte ich sagen, dass es fast unmöglich ist Schneefall exakt vorherzusagen und dem später gefallenen Schnee eine gewisse Duftnote abzugewinnen.

Würde er nach 47.. riechen, wäre das natürlich leichter. Ich wage sogar zu behaupten, dass es keine definitive Beschreibung des Geruchs von Schnee gibt, da die Schneekristalle in den unterschiedlichen Thermoszonen, behaftet, mit den, ihnen eigenen Duftnoten der Erdoberfäche behaftet sind. Uff! Ja, das ist schwer. Very Happy

Hardy
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fancy
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anne,

Zitat:
Ich überlege halt immer noch, ob man einen Geruch aus metaphorischer Ebene finden könnte, d.h. es man riecht das nicht wirklich, aber man verbindet es irgendwie damit (klang bei euch ja schon etwas an); mir fällt da bloß echt nix ein ... Naja, ggf. lass ich es halt dann wirklich weg.


Wenn es vor Weihnachten spielt, dann könntest du den Duft von Tannennadeln auf der Herdplatte beschreiben, Lebkuchenduft, Äpfelgeruch mit Zimt, den Geruch von Wunderkerzen und so weiter beschreiben. Ich würde mit den Tannennadeln beginnen, die ihn quasi in Gedanken in die Wohnung ziehen, um dann mit den Lebensmittel weiter zu machen.

Wenn es nach Weihnachten ist, könnte er daran denken, was er trinkt, um sich zu Hause wieder aufzuwärmen. Einen Früchtetee, einen Grog. Oder er denkt an dicke Federbetten, die frisch bezogen wurden, oder an trockene Raumluft. Wobei ich lieber bei den positiven Gerüchen bleiben würde.

Auch wenn er den Schnee selbst nicht riechen kann, so sieht er doch die hellen Wolken, spürt die gedrückte Atmosphäre und ordnet ihr einen Geruch zu, der nicht unbedingt etwas mit dem Schnee zu tun haben muss.
Er könnte auch an den Geruch nasser Wolle o.ä. denken.

Ich bin sicher, dir fällt etwas Gutes dazu ein.

Liebe Grüße

fancy  

Hm, ein wenig unsortiert. Ich hoffe, das stört nicht.


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femme-fatale233
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Beiträge: 2099
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Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 06.05.2011 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Im Zweifelsfall riecht er nach der Pisse betrunkener Männer, die versucht haben mit dem Urin ihren Namen in das Weiß zu schreiben.  Laughing
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adelbo
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Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 06.05.2011 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anne,
meines Erachtens kommt es darauf an, welche Szene du beschreibst.
Wo stehst du, wenn du beschreiben willst wie Schnee riecht. Welche Tageszeit ist es. Frisch gefallener Schnee riecht anders, als Schnee der schon lange liegt.
Wenn deine Figuren oft draußen sind, kannst du variieren wie Schnee riecht.
Frisch gefallener Schnee am Morgen riecht andeutungsweise nach Seifenblasen, am Mittag wenn die Sonne scheint nach Blüten, am Abend durch die zunehmende Kälte metallisch, wie kalter Stahl.
Verharschter Schnee nimmt die Gerüche der Umgebung oder der Gegebenheiten an. Und da hast du sehr viele Möglichkeiten.
LG
adelbo


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„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

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Akiragirl
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Alter: 30
Beiträge: 5601
Wohnort: Leipzig
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BeitragVerfasst am: 06.05.2011 20:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey ihr,

danke nochmal für die weiteren Tipps smile

@fancy: Leider ist Weihnachten schon vorbei ... Aber nasse Wolle gefällt mir gut!
@adelbo: Spielt tendenziell eher abends/nachts und der Schnee liegt schon eine Weile. Dieses gewisse Metallische trifft es, denke ich, schon. Werde das so einbauen wink Danke!


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